Schreibmaschine mit zylindrischem Typenträger. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schreibmaschine mit zylindrischem Ty penträger, auf welchem eineu der Zahl der Ty pentasten entsprechende Anzahl von Typen in mehreren Reihen übereinander angeordnet sind.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, welche die Umschaltung von einer Typenreihe zur andern durch Einschaltung einer Kraftquelle selbsttätig bewirkt. Dadurch wird eine Er höhung der Schreibschnelligkeit und eine Vermeidung des Geräusches und der Abnut zung der Maschine erzielt.
Es ist ferner ein besserer Abdruck der einzelnen Typen insoweit gesichert, als ver- hindertwird, dass beim Abdruck einer Type gelegentlich ein Teil oder ein Schatten der benachbarten Type zum Abdruck kommt. Ausserdem wird die Herstellung besserer und klarerer Durchschläge in grösserer Anzahl ermöglicht.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Grundriss bei abgenommener oberer Platte, Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie ss-3 von Fig. 1, Fig. 4 ein ähnlicher Teilschnitt, auf dem die Einrichtung zum Drehen des Typenzylin ders sich in anderer Lage befindet; Fig. 5 und 6 sind Ansichten der mit Schlitzen versehenen Schienen zur Begren zung der Drehbewegung des Typenzylinders;
Fig. 7 ist eine Darstellung der Schaltvor richtung des Drehmagnetes, Fig. 8 ein Grundriss des hintern Teils der Maschine mit der Grundplatte des Papier- schlittens und der Schaltvorrichtung, Fig. 9 ein Schnitt nach der Linie 9-9 von Fig. 8 bei aufgesetztem obern Teil des Papierschlittens, Fig. 10 eine Ansicht der Papierwalze, Fig. 11 bis 13 Einzeltlarstellurigen der Befestigung -der Tasten ,auf den Typenhebeln, Fig. 14 eine Darstellung der Rückwärts taste, der Randsperrentaste und der zugehö rigen Gestänge, Fig. 15 ein wagrechter Querschnitt zur Darstellung der Teile von Fig. 1d, Fig.
16 eine Ansicht der Spatien-Tastenhebel, Fig. 17 ein Grundriss der Einrichtung zum Aus- lösen des Papierschlittens, Fig. 18 und 19i Ansichten der Einrichtung zum Signalisie ren des unteren Papierrandes, Fig. 20 ein Längsschnitt durch den Typenzylinder, Fig. 21 eine Einzeldarstellung zu Fig. 20, Fig. 2 2 ein Grundriss von Fig. 20, Fig. 23 eine An sicht des Trägers des Typenzylinders, Fig.
M und 25 Ansichten der Einfärbevorrieh- tung, Fig. 26 ein Grundriss von Fig. 25, Fig. 27 und 28 Einzeldarstellungen zu Fig. 24 bis 26, Fig. 29 bis 35 Einzeldarstellungen der Führung des Typenzylinders und seiner Umschaltvorrichtung, Fig. 36 eine schaubild liche Darstellung der Einrichtung zum Be- weben der die Drehung des Typenzylinders bewirkenden geschlitzten Stangen, Fig. 37 eine Ansicht der Anzeigevorrichtung für die Einstellung der Anschlagstärke des Typen zylinders, Fig. 38 eine Einzeldarstellung zu Fig. 36, und Fig. 39 eine Ansieht der Kupp lung der Papierwalze.
Das Gestell der Maschine (Fig. 1, 2, 3, 4, 9, 1d, 15 und 16) besteht aus einer Grund platte 1 und einer Oberplatte 2, die durch darauf befestigte Leisten (3, 5-l2) versteift und miteinander durch vierkantige und runde Säulen (3, 13-22) und Rahmenstücke (4, 23-26) verbunden sind. Zur Verbindung einzelner der Teile dienen Verbindungsstiicke 27-31. Auf diesen Teilen sind die einzel nen Getriebeteile in der im nachstehenden beschriebenen Weise befestigt.
Die Maschine ruht auf einem Sockel 32, der durch Filzstreifen 33-35 von der Ma schine isoliert ist und auf Füssen 36, 37 ruht, die durch Blattfedern 38 unter Zwischen schaltung von Polstern 39 mit ihm verbunden sind. Auch die Füsse 36, 37 haben Filz- oder Gummistopfen 40, 41. Auf diese Weise wer den die beim Schreiben entstehenden Ge- räusehe erheblich vermindert, weil die Ma- sehine von der als Resonanzboden wirkenden Tischplatte isoliert ist.
Mit Ausnalme des Papierschlittens und der mit ihm zusammenhängenden Mechanis- men ist die Maschine durch Glasplatten d2-45 beben Beschädigung und Staub be schützt.
Die Tastatur (Fig. 1, 2, 11 bis 16) ist für das Blindsclreiben mit allen Fingern beson ders einberichtet. Die Tasten d6 sind ent sprechend der verscliedenen Lunge der Fin ger so gegeneinander verseizt, dass jeder Fin- ber ohne weiteres auf seiner Taste liegt, wenn man die Hände auf die Tastatur bringt, der Daumen der linken Hand auf der Taste 46', derjenige der rechten auf 46''. Ausserdem sind die einzelnen Tasten gruppenweise in verschiedener Höhe angeordnet. Die Tasten der untersten Hanclage sind mit einem + versehen, diejenigen der nächsten Handlage, die eine Etage höher liegen, sind mit ++ be zeichnet, und diejenigen der dritten Hand lage, die wiederum eine Etage höher liegen, sind mit +++ bezeichnet. Die Spatientasten 47 liegen noch tiefer, als die Tasten der un tersten Handlabe.
Zwischen den Tasten be finden sich ferner eine Rückwärtstaste 46R, eine zur Zeilenbegrenzung gehörige Taste 46Sp und die Tabulationstasten 46t. Da die mit den Zeigefingern zugreifenden Tasten 46z sich ebenso wie 46' und 46'' in der un tersten Reihe der ssuchstabentasten befinden -die Spatientasten 17 liegen noch eine Stufe tiefer, die daneben liegenden 46d in der nächst höheren, mittleren Reihe, mithin eine Etage höher, - fühlt man mit den Daumen- spitzen und den Seiten der Zeigefinger, ob sich die Hände an der richtigen Stelle befin den.
Dasselbe ist bei den für den Ringfinger bestimmten Taste 46r der Fall, die in der un tersten Reihe, aber so neben den eine Stuf o höher liebenden Tasten 46k lieben, dass die Ringfinger bei einer Meinen Verschiebung nach aussen die Tasten fühlen können und dadurch gleichfalls einen Anhalt für die richtige Handlage bekommen.
Die Spatien- tasten -17 und die ZTnischa.ltetasten 5() und<B>51</B> werden ohne Ver;inclerunb der Handlabe be tätigt, indem man den linken bezw. rechten Daumen nach innen oder aussen verschiebt. Die Tasten sind auf den Tastenhebeln 48, 49 abnehmbar befestigt (Fig. 11 bis 13). Zu dem Zweck sind die Tasten auf der Unter seite mit einem Längsschnitt versehen, der über die plattenförmigen Enden der Tasten hebel geschoben werden kann.
Zum Festhal ten der Tastenhebel dient eine federnde Zunge 46m, die durch einen Einschnitt des Tasten hebels gebildet wird. Ausserdem ist an dem Tastenhebel hinter der Taste eine Zunge 46n ausgebildet, die die Begrenzung der Taste beim Aufschieben bildet.
Der Typenzylinder 53 ist auf einer vier kantigen Spindel 61 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Typen auf dem Zylinder in sechs Reihen an geordnet. Die ernte und zweite Reihe enthält die kleinen Buchstaben, die dritte und vierte Reihe die grossen Buchstaben, und die fünfte und sechste Reihe die Ziffern und Zeichen. In der Normalstellung werden die beiden er sten Reihen zum Drucken verwendet. Soll mittelst der dritten und vierten oder fünften und sechsten Reihe geschrieben werden, so wird eine der beiden Umschaltetasten nieder gedrückt.
Aus den zusammengehörigen Paa ren von Typenreihen wird die richtige Reihe selbsttätig durch Anschlagen einer Typen taste ausgewählt. Die Typen jeder Reihe werten durch Drehen des Typenzylinders um einen entsprechenden Winkel nach rechts oder links eingestellt. Zum Schreiben ist schliesslich eine Bewegung erforderlich, durch die der Typenzylinder, auf dem die richtige Type in Schreibstellung gebracht ist, gegen die Papierwalze geschleudert wird. Die er forderliehen Bewegungen werden dem Typen zylinder in der folgenden Weise erteilt.
In Lagern 149, die an den Stützen 17 angebracht sind, ist eine Platte 148 schwing bar. Vorne sitzen an der letzteren Augen 150 (Fig. 1, 2 und 32). Diese sind durch einen Lenker 151 (Fig, 1, 2 und 32) mit einem Winkelhebel 152 verbunden, auf dem der Anker 153 eines Elektromagnetes 155 angeordnet ist, mittelst dessen der Typen zylinder gegen die Papierwalze geschleudert wird, wie weiter unten beschrieben werden wird. Am vordern Ende trägt die Platte 148 einen Zylinder 63. In Kugellagern 63' ist eine Büchse 62 drehbar, die in dem Zylinder mittelst des Flansches zweier Ringe 621 und 144 gehalten wird, von denen der letztere auf die Nabe 622 der Buchse 62 geschraubt ist.
Der Ring 621 und die Nabe 622 sind mit vierkantigen Bohrungen versehen, in denen die Spindel 61 des Typenzylinders längsverschiebbar, aber nicht drehbar ist. Unten ist an diese Spindel ein Schaft 611 versehraubt, dessen verstärkter ausgehöhlter Fuss 612 sich .auf das kugelförmige Ende einer Stange 59 stützt. Diese ist. auf zwei Hebeln 5 7 :drehbar, die auf Zapfen 58 gela gert sind. Die Hebel sind vorne mittelst ge schlitzter Lenker 56 an den Umschaltetasten- hebeln 54 aufgehängt. Diese tragen Tasten 50 und 51 und sind bei 55 gelagert.
Die Län gen .der Arme der Hebel sind derart verschie den, dass beim Anschlagen einer der Tasten 50 oder 51 die Hebel 57 um ein verschiedenes Mass gehoberj werden. Wenn die Taste 50 angeschlagen wird, so befindet sich die fünfte Typenreihe des Zylinders 53 in Druckstel lung, und wenn die Taste 51 angeschlagen wird, so ist die dritte Typenreihe in Druck stellung.
Ausserdem kann der Typenzylinder um ein dem Abstand der Typenreihe jedes Paares entsprechendes Mass gehoben werden. Diese Bewegung wird selbsttätig beim Anschlagen einzelner Typentasten eingeleitet. Wenn man eine Typentaste der einen Hälfte nieder drückt, so erhält der Typenzylinder keine zusätzliche Bewegung, so dass jeweilen die erste, die dritte oder fünfte Typenreihe in Druckstellung bleibt, und erst -renn eine Typentaste der ,andern Hälfte angeschlagen wird, erhält -der Typenzylinder die zusätz liche Bewegung, so dass die zweite, vierte oder sechste Typenreihe in die Druckstellung gelangt. Diese zusätzliche Bewegung ist ver möge der Schlitze -der Lenker 56 möglich.
Die zusätzliche Hubbewegung des Typen zylinders wird von dem Anker 65 eines Elek tromagnetes 64 abgeleitet, .der an einem Rah- men 116, 117, 66 befestigt ist. Die Quer stange 66 dieses Rahmens ist mit Zapfen 661 in den Säulen 21 und 22 gelabert. An einer Querstange 652 des Rahmens sitzen zwei Winkel 654, an denen eine Stange 6 7 ange lenkt ist. Das obere Ende dieser Stange ist mit Gewinde versehen, auf dem ein Block 68 mittelst Muttern 69 und 70 verstellbar ist. Das untere Ende 73 der Stange ist mittelst Lenkers 71 an ein Auge 83 einer Querstange e 1 angelenkt, die in der im nachstehenden beschriebenen Weise nach vorne und hinten bewegt werden kann, derart, dass das untere Ende der Stange 67 über eine Nase 74 einer Schwinge 75 gelangt, die bei 76 gelagert ist.
Die Schwinge 7 5 enthält einen Kurven- schlilz 77, der mit einem von drei Zapfen 7R-80 der Hebel 5 7 zusanmenwirken kann. Dur Kurvenschlitz ist derart gestaltet, dass er die Hebel 5 7 uim ein dem Abstand der ersten und zweiten Typenreihe entsprechen- rles Mass heben kann, wenn er über die Stifte 78-80 hingeführt wird. Diese sind derart auf dem Hebel 57 angeordnet, dass der Stift 80 dem Schlitz 7 7 gegenübersteht, wenn feine Umschaltetaste angescllagen ist. Die Stifte 79 oder 80 liegen dem Kurvensehlitz gegen über, nenn eine der Tasten 50 oder 51 ange- scllagen ist.
Im allgemeinen wird die Schwinge 75 von den Stiften 78-80 durch eine Feder 81 zuriiclgezogen. Der Ausschlag der Schwinge wird durch einen Anschlag 82 begrenzt, auf den die rechte Seite der Schwinge (Fig. 29) oder eine Nase 752 (Fig. 33) treffen kann. Der Anschlag 82 besteht zweckmässig im Interesse des geräuschlosen Arbeitens aus einer Feder.
Die Stange 6 7 wird durch die folgende Einrichtung in der wirksamen Stellung ober halb der Schwinge 7 5 eingestellt. Die Stange 84 und eine ähnliche Stange 85, die über ihr liebt, sind an Zapfen 86 aufgehängt (Fig. n, 3 und 7). An beiden Stangen 84 und 85 sitzen U-förmige Arme 87 und 88, deren vor dere Enden im Bereich von Schwingen 89 und 90 lieben, die auf den hintern Enden der Tastenhebel 48 und 49 sitzen. Die Hebel 48 und 49 sind paarweise angeordnet. Ein Hebel jedes Paares kann auf einen an der obern Stange 85 sitzenden Arm 88 einwirken, während der andere Tastenhebel des Paares auf einen Arm 87 der untern Stange 84 wir ken kann.
Wenn daher eine Typentaste nie- dergedriiekt wird, so wird einer der Arme 87 oder 88 angehoben, wodurch die mit diesem Arm verbundene Stange 84 oder 85 nach vorn gedreht wird. Nur wenn die Stange 84 gedreht wird, so wird die Stange 67 in Be reitschaftsstellung gebracht, um den Typen zylinder in der beschriebenen Weise zu heben.
Die Schwingen 89 und 90 ragen je mit einer seitlichen Zunge unter die U-förmigen Arme 87 und 88, und zwar sind die Zungen der Sclwinge 89 nach links und die Zungen der Schwinge 90 nach rechts berichtet. Mit- telst dieser Zungen werden die Bewegungen der Typenhebel auf die Stangen 84 und 85 übertragen.
Die Stangen 84 und 85 steuern den Schal ter des Stromkreises des Elektromagnetes 64. Zu diesem Zwecke legen sieh die Arme 91 und 92 der Stangen über eine an einem Arm 94 sitzende Rolle 93 mit Kontaktfeder 941, die isoliert auf der Rahmen platte 1 gelagert ist (Fig. 2 und 7). Der Gegenkontakt der Feder 941 wird von einer Schraube 96 ge bildet. Im allgemeinen wird der Stromkreis durch eine Feder 943 unterbrochen. Wenn daher irgend eine Typentage angeschlagen wird, wird der Elektromagnet 64 erregt, so dass der Anker 65 angezogen wird. Diese Be wegung des Ankers wird aber auf die Schwinge 75 nur dann übertragen, wenn die angeschlagene Taste zur Stange 84 gehört.
Um die einzelnen Typen jeder Reihe in die Druckstellung zu bringen, kann der Ty penzylinder durch die folgende Einrichtung gedreht werden (Fig. 29 bis 33): Die Büchse 6 2 trägt ein Zahnrad 97, -elches mit einem geza.linteti Sektor 9X in Eingriff ist, der durch ein Z isclienstiicl#. 981 mit einem Arm 99 verliunclen ist. BF.idc- Teile sind hinten an einer senkrechten Spindel 982 befestigt, die in Schienen 983 drehbar ist, welche durch Distanzstücke 984 mit der Platte 148 ver bunden ist.
In das geschlitzte vordere Ende des Armes 99 greift ein Bolzen 100, der auf einem Hebel 101 sitzt. Dieser ist auf einer senkrechten Welle 102 drehbar, die in einem Spurlager 1021 und in einem Arm 1022 ge lagert ist, welcher an der Schiene 10 befestigt ist (Fig. 32). In einen Schlitz am hintern Ende des Armes 101 greift eine Rolle 103, die auf einem an einer Schiene 105 befestig ten U-Stück 104 angeordnet ist (Fig. 1 bis 4, 32 und 33). Diese Schiene ist an Lenkern 106 und 107 aufgehängt und zwischen Rol len l08-111 geführt. Wird die Schiene nach rechts oder links verschoben, so dreht sich der Typenzylinder 53 nach links oder rechts. Das Mass der Drehung bestimmt sich nach Einschnitten 105' der Stange, die sich gegen über Stellhebeln 112 bewegen. Diese Stell hebel sind auf Bolzen 113 drehbar, die in Bäckchen 1131 angeordnet sind.
Sie werden im allgemeinen innerhalb des Bereiches der Zähne der Schiene 105 durch Federn 114 ge halten. An den Hebeln 112 sitzen Querstifte 115, und die Stifte jeder Stange ragen über zwei der Schwingen 89, 90. Daher kann je der Hebel 112 durch zwei benachbarte Ty penhebel angehoben werden. Die Hebel 112 sind hinten in Schlitzen 1121 der Schiene 10 geführt (Fig. 36).
Zum Bewegen der Schiene 105 dient die folgende Einrichtung. Auf dem Rahmen 116, 117 der den Anker 65 des Elektromagnetes 64 trägt, ist ein Bügel drehbar, der von Win keln 120, 121 und einer Stange 122 gebildet wird, und mittelst Zapfen 118, 119 in dem Rahmen 116, 117 gelagert ist. An dem Bü gel ist ein dreiarmiger Winkelhebel 123 bei 124 aufgehängt. Die wagrechten Arme 123 enthalten Rollen 125, 126, und der nach un ten gerichtete Arm umschliesst mittelst eines Schlitzes 127 eine Rolle 128, deren Spindel an dem U-Stück 104 sitzt. Die Rollen 125 und 126 liegen über den wagrechten Armen von Winkelhebeln 130 und 131, die auf Zapfen 129 und 129' einer an der Schiene 10 befestigten Platte l291 drehbar sind.
An den nach unten ragenden Armen der Winkel- hebel 130, 131 sind die innern Enden kleiner Stangen 134, 135 aufgehängb, die aussen mit- telst Lenker 132 und 133 aufgehängt sind. Federn 136 und 137 ziehen die Stangen 134 und 135 nach aussen. Die Stangen 134 und 135 sind mit Einschnitten 134' und 135' ver sehen, die über den Hebeln 112 und -unmit telbar hinter der Stange 105 liegen. Wird eine Typentaste angeschlagen, beispielsweise eine Taste der linken Gruppe, so wird der zu gehörige Hebel 112 in die entsprechenden Ausschnitte der Stangen 105 und 134 geho ben.
Ausserdem wird der Kontakt 95, 96 des Elektromagnetes 64 geschlossen, der Anker 65 angezogen, und der Winkelhebel 123 mit- telst des Rahmens 122 nach unten gedrückt. Die Winkelhebel 130, 131 werden dadurch gedreht und die Stangen 134, 135 nach innen bewegt. Die Stangen 134, der Winkelhebel <B>130</B> und die Rolle 125 werden durch den an gehobenen Hebel 112 angehalten, naoh.dem sie um ein der Breite des betreffenden Aus- schnittes 134' entsprechendes Mass verscho ben sind. Der Bolzen 124 setzt aber seine Abwärtsbewegung fort, so dass der Winkel hebel 123 um diesen Bolzen gedreht wird und die Stange 105 verschiebt.
Hierdurch dreht sich :der Typenzylinder 53 nach rechts. Auf der .rechten Seite werden der Winkelhebel 131 und die Zahnstange 135 nicht angehal ten. Die Schlitze 1.34 und 135' der kleinen Stangen 134, 135 sind derart, dass die Summe ihrer<B>-</B>Bewegungen immer .dieselbe ist, und dass der Anker 65 immer gleich weit nach unten bewegt wird. Wenn die Bewegung einer der Stangen gleich 1 und .einer der an dern gleich 6 ist, so sind die entsprechenden Masse beim Anheben einer andern Stange 112 beispielsweise gleich 2 und 5. Wird eine Taste der rechten Seite niedergedrückt, so wird die Stange 135 angehalten, während die Stange 134 eine Differentialbewegung ausführt.
Der Typenzylin@dexi wird um ein Mass nach links geschoben, welches der Breite des Ausschnittes der Stange 105 entspricht. Kleine Ungenauigkeiten werden durch be kannte Mittel ,ausgeglichen, beispielsweise mittelst eines Zahnkranzes 138 auf der Büchse 64, in den beim Anschlagen des Ty penzylinders, ein Messer 139 greift.
Wird der Stromkreis des Elektromagnetes 6d unterbrochen, so führen die Federn 136 und 137 alle Teile in die Anfangsstellung zurück. Diese Stellung wird dadurch ge sichert, dass die wagreehten Arme des Hebels 123 sich an federnde Anselläge 140 und 141 lEgen. Ausserdem sitzt an dem senkrechten Arme des Hebels 123 eine Schneide 1d2, die in eineu Ausschnitt einer Brücke 1d3 greift, die an der Platte 1291 befestigt ist.
Um die Drehbewegung des Typenzylin ders zu bremsen und das Geräusch zu ver mindern, das durch die auf den Hebel 112 treffenden Stangen 105, 134 und 135 ent steht, ist der Ring 1dd als Bremsscheibe aus gebildet, an die sieh eine Bremsbacke ld5 legen kann. Diese sitzt an einem Arme 1451 einer Schwingwelle 146 (Fig. 1 und l5). Ein Arm 1452 der letzteren ist durch einen Len ker 147 mit dem Rahmen 116, 117 verbun den. Wenn der Anker 65 angezogen wird, wird die Bremsbacke 145 an die Scheibe 144 gedrückt, so dass er die Drelbewegung des Typenzylinders bremst. Aueh kann mittelst des Urihers 65 ein Widerstand in den Strom breis des Elektromagnetes geschaltet werden, durch den die Kraft des Elektromagnetes vor dem Ende der Bewegung des Ankers vermin dert wird.
L m den Typenzylinder gegen die Papier walze zu sehleudern, ist die folgende Ein- riehtung vorgesehen: An der Platte 1 ist ein Elektromagnet 155 befestigt, dessen Anker 153 auf einem Arme 1532 eines Winkelhebels sitzt, der auf einer Schwingwelle 1531 angeordnet ist. Der andere Arm 153 des Winkelhebels ist durch einen Lenker 151 mit den Augen 150 der Platte 148 verbunden. Die Elektromagnete 6d und las liegen im Nebenschluss, und der Stromunterbrecher 91-96 steuert beide Elek tromagnete. Aber der Stromlreis des Elek tromagnetes 155 umfasst einen zweiten Strom unterbrecher, der aus einem Kontakt 160 und einer Feder 159 besteht, die isoliert auf der Platte 1 angeordnet sind.
Auf der Welle 66 sitzt ferner ein Arm 156, dessen Schraube 158 einen isolierten Kopf 157 enthält, mit- telst dessen die Feder 159 an den Kontakt 160 gelegt werden kann.
Die Welle 6l des Typenzylincers stützt sich unten auf den Kugelkopf 591 der Stange 5J. Dieser Kupf ist auf einem Schaft 592 angebracht, der einstellbar auf der Stange 59 befestigt ist. Uni den Schaft 611 ist ein Hing 163 gelegt, an dem bei 162 ein Bügel 161 angelenkt ist. Das untere Ende dieses Biigels ist hei 164 a n untern Teil der Stange 59 angelenkt. Wie sich aus Fig. 34 und 35 ergibt, hat der Ring 163 bei 165 reichlich Spielraum auf dem Schaft 611, so dass sich die Spindel 61 frei in der Senkrechten bewe gen kann. Infolgedessen ist die Reibung des Schaftes 611 gegenüber dein Ring klein. Wenn der Typenzylinder gegen die Papier walze geschleudert wird, wird der Bügel I61 fest gegen die Oberfläche der Verstärkung 6l2 gedrückt (Fig. 35), da der Bügel und die Stauge 59 um verschiedene Achsen 164 bezw. 60 schwingen.
Daher wird die Spindel 61 des Typenzylinders am Ende der An schlagbewegung fest in der riehtigen Lage gehalten. An der Platte 148 ist bei 167 eine Stange 166 mit verstellbarem Kopf 168 an gelenkt (Fig. 1), welche sieh an eine Stange 1661 legen kann, um nach dein Drucken die Rüekbewegung des Typenzylinders zu be grenzen. Der untere Teil der Stange 166 ist an einem Arm 169 eines Bügels 171 ange lenkt, der sieh über die ganze Breite den Ma schine erstreckt und lei 170 drehbar gelagert ist. Wenn die Platte 148 sieh nach dune Drueken nach unten bewegt, so schwenkt die Stange 166 den Bügel 171 nach hintern gegen einen wagreelten Arm 172 derjenigen Schwinge 89 oder 90, welche durch das Nie derdrücken einer Taste zusammen mit dein Tastenhebel d8 oder 49 angehoben war.
In folgedessen wird die betreffende Schwinge 89 oder 90 nacb hinten gedreht, der Arm 87 oder 88 und der Stellhebel 112 fallen in die Anfangsstellung, der Kontakt 95, 96 wird unterbroeheii u11(1 dii- Anker der Ele@tro- magnete kehren mit den mit ihnen verbun denen Teilen in die Anfangsstellung zurück. Alle diese Rückbewegungen werden ausge führt, selbst wenn die angeschlagene Taste nicht losgelassen ist.
Durch Verwendung zweier Schalter in dem Stromkreis des Elektromagnetes 155, von denen einer gleichzeitig den Stromkreis beider Elektromagnete schliesst, während der andere erst durch die Bewegeng des Ankers 65 geschlossen wird, wird der Stromkreis des Elektromagnetes 155 erst nach demjenigen des Elektromagnetes 64 geschlossen. Aber beide Elektromagnete werden gleichzeitig ausgeschaltet.
Zur Regelung der Anschlagkraft des Ty penzylinders entsprechend der Anzahl der gewünschten Durchschläge ist eine in Fig. 1 und 2 dargestellte Einrichtung vorgesehen. Eine durch die Vorderwand der Maschine ge führte und in die Rahmenteile 29, 30 ge schraubte Schraube 173 stützt sich auf eine an der Schiene 30 befestigte Feder 174. Ein in einem Winkel von 45 abgebogener Teil dieser Feder ist in der Bahn eines Armes 175 der Platte 148 der gleichfalls am Ende gebogen ist. Bei der Rückbewegung des Ty penzylinders und der Platte 148 trifft der Arm 175 auf den gebogenen Teil der Feder 174. Dadurch, dass die Feder 174 mittelst der Schraube 173 nach innen gedrückt wird, wird die Anschlagkraft der Platte verringert.
Auf der Schraube 173 sitzt ein Zeiger 176, der sich über eine mit der Aufschrift "stark" und "schwael" und mit Teilstrichen ver sehene Scheibe 177 bewegt. Die Feder 174 besitzt einen Belag von Filz oder Leder. Der Papierschlitten besteht aus einem untern Rahmen und einem obern, abnehmbar auf diesem befestigten Teil. Der untere Rahmen besteht aus Schienen 199, 200 und Seiten stücken 201 und 202. Er ist zwischen den Schienen 11 und 12 verschiebbar. Der obere Teil besteht aus zwei Seitenstücken 203, 204, an denen unten konische Stifte 205 und 206 reit Einschnitten 2051 und 2061 sitzen. Diese Stifte entsprechen Ausselnitten 2011 und 2021 der Seitenteile 201 und 202. Auf der Unterseite der Teile 201 und 202 befinden sich Winkelhebel 207 und 208, die durch Federn 209 und 210 in die Einschnitte 2051 und 2061 gedrückt werden.
Infolge der ko nischen Form der Stifte 205 und 206 werden die Hebel 207 und 208 zur Seite gedrückt, wenn der obere Teil des Schlittens auf den Rahmen gesetzt und die Stifte 205 und 206 durch die Ausschnitte 2011 und 2021 gesteckt werden. Mittelst zweier Fingerstücke 213 und 214 können die Winkelhebel aus den Einschnitten der könischen Stifte 2051 und 2061 herausgehoben werden, so dass man den Schlitten von dem Rahmen l99-201 abhe ben kann. Der obere Teil des Schlittens träg t die Papierwalze 500.
Die Buchstabenschaltung des Schlittens wird wie folgt durchgeführt: Auf der obern Platte 2 des Maschinenrahmens, hinter dem Schlitten, befindet sich ein Bügel, der von einer Schiene 194 von vierkantigem Quer schnitt und Armen 1941 gebildet wird, und in Augen 192 und 193 auf der Unterseite der Platte 2 drehbar gelagert ist. Auf der Schiene 194 sitzt ein Schieber 195, der auf einem Stift 215 eine Klinke 196 trägt. Ein Arm der Klinke trägt einen.Stift <B>216,</B> der in einen Schlitz einer Platte 217 eingreift, die an der Schiene 200 des Papierschlittens befestigt ist. Der andere Arm der Klinke ist im allgemei nen mit der untern von zwei Zahnstangen 218 und 219 in Eingriff.
Die obere Zahnstange 219 ist an einem Rahmen befestigt, der aus einer Querstange 223 und Armen 220--5222 besteht und auf Augen 224 und 225 drehb:t.r gelabert ist. Die untere Stange 918 ist auf der obern Stange 219 angeordnet und kann sich auf ihr um ein dem Buchstabenabstand entsprechendes Mass in der Längsriclitai,g verschieben.
Zur Befestigung dienen zwei Schr, auben 2181, die durch Schlitze 2182 der obern Stange in die untere Stange geschraubt sind. Eine nicht dargestellte Feder sucht die untere Zahnstange nach rechts zu ziehen. Die Köpfe der Schraube 2181 legen sich an Fe dern 227, durch die das bei der Bewegung der Stange entstehende Geräusch gedämpft wird.
Der Arm 22l steht durch einen Lenker 226 mit einem Rahmen 231, 229, 230 in Verbin dung, der auf den Zapfen 232 und 233 des Rahmeng 66, 116, 117 schwingbar ist. Der Lenker 226 greift an Augen 228 der Stange 231 an. Wenn der Anker 65 angezogen wird, so werden der Bügel 229, 230, 231 und der Lenker 226 mitgenommen, so dass die Klinke 196 vorübergehed ausser Eingriff mit den Zähnen der Stange 218 und in Eingriff mit den Zähnen der obern Stange belaubt. Daher wird die untere Stange durch die nicht dar gestellte Feder nach rechts bezogen. Wenn der Anker 65 darnach freigegeben wird, so werden die Zahnstangen 218 und 219 wieder angehoben, so dass die Blinke 196 wieder durch Feder 211 mit der untern Zahnstange in Eingriff belangt.
Diese wird nun durch die Wagenfeder zusammen mit dein Papier <B>nach</B> links bezogen.
Der Papierschlitten kann auch mittelst der Spatientasten 47 bewegt werden. Die Tastenhebel 235 der Spatientasten sind dreh bar bei 234 gelabert, und sie sind mit Hebeln 237 verbunden, die bei 236 gelabert und durch Lenker 238 mit Köpfen 239 mit Au gen 240 und 241 der Arme 229 und 230 ver- bun den sind.
Wird der Papierschlitten nach rechts ge schoben, so wird die Klinke 196 aus der Zahnstange 218 ausgehoben, so dass die Rück bewegung des Schlittens praktisch geräusch- l os von statten geht. Wenn der Schreiber darnach den Schlitten 195 Ios lässt, so wird die Klinke 196 sofort in Eingriff mit der Zahnstange 218 gebracht, da der Widerstand ler Klinke gegen Drehbewegungen kleiner ist, als derjenige des Schlittens 195 gegen Längsverschiebung auf der Schiene 194.
Die vordere Schiene 199 (Fig. 1) des Pa- pierscllittens ist auf der Unterseite gezahnt (Fig. 14). In die Zähne kann eine Blinke 242 (Fis. 14, 15) eingreifen, die oben durch ein Langloch auf einem Stift 213 geführt wird und unten mit einem in 244 drehbaren Winkel 245 gelenkig verbunden ist. Ein Stift 244 fitzt auf einem Zwischenstick 246, das mit seinem Langloch auf einem Stift 247 seitlich verschiebbar ist. 217 sitzt auf einer an der Säule 14 befestigten Platte 218. Zwi schen dieser und dem Zwischensttiek 246 be findet sich auf dein Stift 247 eine federnde Scheibe, durch die die Reibung bei der Ver schiebung des Zwischenstückes etwas vergrö ssert wird.
Mit dein senkrechten Arm des Winkelhebels 245 ist ein zweiter Winkel- hehel 249 in 250 verbunden, der sich um einen Zapfen 251 dreht und an dem in 252 eine Stange 253 angelenkt ist. Das untere Ende dieser Zugstange ist an einem Schenkel 254 befestigt, der mit einem zweiten Schenkel 255 und der Welle 2a6 einen in den Labern 257 und 2a8 drehbaren Bügel bildet. Der längere Schenkel 255 stellt durch einen Stö- sser 259 mit der Taste 46R in Verbindung, deren Tastenhebel 260 in 261 (Fig. 1) gela bert ist. Durch eine Feder 265 (Fig. 14) werden die Taste und der ganre Meclanismus in der Ruhelage gehalten bezw. in diese zu rückgebracht.
Drückt man nun die Rückwärtstaste 46R hinunter, so wird durch den Bügel 254, 255, 256, Zugstange 253 und Winkelhebel 249 zunächst der Winkelhebel 245 und 244 ge dreht und dadurch die Klinke 242 nach oben gewebt, so dass sie in die Zahnstange 199 ein greift. Durch das Langloch in der Klinke wird diese Bewegung begrenzt. Infolgedes sen müssen sich bei weiterer Abwärtsbewe gung der Taste das Zwisehenstück 246 mit dem darauf befindlichen Winkelhebel 245 und der Klinke nach rechts bewegen, wobei der Papierschlitten mitgenommen wird. Das Langloch in dein Zwischenstück begrenzt dann die Bewegung des Schlittens und der Tate endgültig.
Links neben der Rtikwärtstaste 46R liebt die Randtaste 46Sp (Fig. 2, 14, 15). Ihr Tastenhebel 263 ist ebenso gelabert wie der der Riikwärtstaste und stellt in ähnlicher Weise durch einen Stösser 26.1 mit einem Arm 265 in Verbindun@-#, der ebenso wie ein zweiter Arin 266 alt einer, in Winkeln 268, 269 elagerten Welle<B>267</B> befestigt ist.
Auch diese Taste wii-fl durch eine ]!'oder 2((1 oben gehalten. Ihre Abwärtsbewegung wird durch einen Knopf 271 begrenzt. Arm 266 wirkt auf einen Stösser 272, der an seinem obern Ende mit einem Langloch auf einem Stift 273 ge führt wird, der an dem Winkelhebel 274 sitzt. 274 ist an der Welle 275 befestigt, die an ihrem vordern Ende einen Haken 276 trägt. Gegen diesen Haken stösst der Zeilen begrenzungsschieber 182 mit seiner Nase 182', wenn man den Papierschlitten nach rechts schiebt, um eine neue Zeile anzufan gen. Durch die Feder 277 werden der Win kelhebel 274 und damit der Haken 276 in der Fig. 14 gezeichneten Stellung gehalten.
Am untern Ende des Winkelhebels 274 ist eine Klinke 278 angelenkt, die auf der Wölbung 272' ruht und mit ihrer Spitze vor einem an dem Haken 279 angebrachten Stift 280 steht. Der Haken ist in 281 gelagert, wird durch eine Feder 282 zurückgehalten und legt sich, wenn er durch die Klinke 278 vorbewegt wird, so über die Kontaktfeder 95, dass diese beim Niederdrücken einer Buchstabentaste die Kontaktschraube 96 nicht erreichen kann. Es kommt also dann kein Kontakt zustande, so dass nicht geschrieben werden kann. Dies tritt am Ende einer Zeile ein. und zwar da durch, dass der Zeilenendschieber 183 mit seiner Nase 183' den Haken 276 herunter drückt und so den Winkelhebel 274 mit der Klinke 278 in Bewegung setzt.
Drückt man nun auf die Taste 46Sp, so bewegt sich der Stösser 272 nasch oben und hebt mit der Wöl bung 272' die Klinke 278 aus. Dann kehrt der Haken 279 in seine Ruhelage zurück und gibt die Kontaktfeder 95 wieder frei, so dass man weiter arbeiten und das angefangene Wort oder die angefangene Silbe zu Ende schreiben kann.
Die beschriebene Einrichtung dient jedoch nicht nur zu diesem Zweck. Sie ermöglicht auch das Schreiben einer Randbemerkung auf dem linken Papierrande. Berührt man nämlich die Taste 468p, bevor man den Pa pierschlitten zum Beginn einer neuen Zeile zurückschiebt, so drückt man damit den Ha ken 276 nach unten.
Der Zeilenschieber 182 stösst nun nicht mit seiner Nase 182' gegen den Haken 276, und man kann den Papier schlitten um die für die Randbemerkung er forderliche Strecke weiter schieben. Über schreitet man nun aber aus Unachtsamkeit beim Schreiben der Randbemerkung den da für verfügbaren Raum, das heisst nähert man sich zu weit dem eigentlichen Zeilenanfang, so drückt der Schieber 182 mit seiner Keil fläche 182'' den Haken 276 herunter, und es tritt, ebensa wie sonst am rechten Papier rande, Stromunterbrechung ein und damit die Unmöglichkeit, weiter zu schreiben.
Aber auch jetzt wieder kann man durch einen Druck auf die Taste 46Sp die Stromsperre aufheben und die etwa angefangene Silbe be enden.
In der Maschine ist. eine Einrichtung zum Signalisieren des unteren Papierrandes vor gesehen. Diese bedient sich der aus der Zahn stange 219 aushebbaren Klinke 196.
Auf clen Platten<B>217</B> und 202' ist eine Stange 283 in Schlitze 2831 verschiebbar, die mit einem geschlitzten Arm 2832 einen auf dem Schieber 195 angebrachten Stift 28:1 umschliesst. An der rechten Seitenwand des Papierschlittens ist in 285 drehbar ein Win kelhebel 286 befestigt, an dem ein- Stift<B>287</B> sitzt. Dieser Winkelhebel kann durch einen auf einer Achse 289 befestigten Arm 288 mittelst eine> auf der Aussenseite des Teils 204 sitzenden Armes 288 mit Handgriff 290 angehoben werden.
Führt man das Papier h in die Maschine ein, derart, dass es mit seinem rechten Rande .an einem Anschlag des Papier- bleches liegt, so liegt der Zapfen 287 des He bels 286 oberhalb dieses Paipierrandes. Dreht man nun clen Hebel 288 in .der Richtung des Pfeils von Fig. 18, so, fällt der Stift 287 auf den Papierrand. Wird nun das Papier durch Drehen der Papierwalze herausgedreht, so fällt der Hebel 286 nach unten, sobald der untere Papierrand an dem Stift 287 vorüber ist. Ein Arm-286 fällt nun gegen das rechte Ende der Stange 283.
Schiebt nun der Schreiber den Papierschlitten nach rechts, um eine neue Zeile .anzufangen, so bewegt sich der Schlitten zunächst mit der Klinke 196 gegenüber dem Schieber 195 nach recht. Da die Stange 283 durch ihren Arm 2831 mit dem Schieber 195 verbunden ist, bleibt sie stehen, so dass der Arm 286' vor ihr reeh- tes Ende fällt. Will der Schreiber null den Schlitten loslassen, um die Klinke 196 zum Einfallen zu bringen, so verschiebt der Arm 286' durch Vermittlung der Stange 283 auch den Schieber 195 nach links. Dieser ist also mit dem Schlitten gekuppelt, so dass die Ver schiebung des Schlittens gegenüber dem Schieber 195 nach links nicht mehr möglich ist, und die Klinke 196 nicht in die Zahn stange 219 einfallen kann.
Der Schlitten wird also durch seine Feder in die Anfangs stellung zurückgezogen. Hieran erkennt der Schreiber, dass er die vorletzte Zeile geschrie ben hat. Um null noch die letzte Zeile schrei ben zu können, dreht der Schreiber den 'Win kelhebel 288 wieder zurück. Dadurch wird der Hebel 286 wieder gehaben, so dass die Kupplung zwischen der Stange 283 und dem Schlitten gelöst ist, und die Klinke 196 wie der in die Zahnstange 219 einfüllen kann.
Am obern Ende der vierkantigen Typen zylinderwelle 61 (Fig. 20 bis 23) ist durch die Spitzschraube 373 der Becher 372 befe stigt. Fest mit ihm verbunden ist das Vier kantrohr 374, das von einer Druckspiralfeder 375 umgeben ist. Im Innern des Vierkant rohres sind oben zwei mit Nasen 376' ver sehene Federn 376 eingenietet. 377 ist der Nietstift, 378 eine Zwischenlegscheibe. Auf der Oberfläche des Typenzylinders 53 sind eine Pfeilscheibe 379 und ein Henkel 380, 381 befestigt. Drückt man mit Daumen und Zeigefinger die Nasen 376' zusammen, so spring einem der Henkel zwischen die Fin ger und man kann den Typenzylinder ohne weiteres abnehmen, ohne sich dabei die Fin ger mit Farbe zu beschmutzen.
Damit man nicht durch einseitigen Druck nur eine der beiden Federn 376 zurückbiegen kann, ist zwischen beiden noch ein Stift 382 in dem Vierkantrohr 374 angebracht.
Um den Typenzylinder wieder zu befesti gen, hat man ihn nur aufzu stecken und einen leichten Dreck auf den Hebel 381 auszuüben. Ein im Innern des Typenzylinders eingenie teter Stift 383 bringt den Zylinder selbst tätig in die richtige Stellung, indem er an den schrägen Flächen 372' des Bechers 372 ent lang gleitet. Würde man unter Nichtbeach tung des Pfeils 379 v e rsuchen, den Zylinder verkehrt herum aufzustecken, so würde der Stift 383 auf den obern Rand des Bechers stossen, wodurch ein solcher Fehler unmög lich gemacht wird.
Das Einfärben der Typen erfolgt mittelst einer kleinen Farbrolle 392, die die Farbe aus einem Farbkästehen 385 entnimmt und beim Anschlagen des Typenzylinders auf die in Bereitschaftsstellung stehende Type über trägt. Das Farbkästchen 385 kann auf eine Platte 387 besteckt werden, die auf der obern Platte 2 festgeschraubt ist (Fig. 24 bis 28). Unter die keilfö rmig beschnittene Seite der Platte legt sieh eine hakenförmige Blattfeder 386, durch die das Kästchen festgehalten wird. Der Farbbehälter befindet sich zwi schen zwei Wänden 388 und 389. In ihm liebt ein Filzstück 390, vor dem sich ein Au- schnitt 3901 befindet.
Im obern Teile 391 des Farbbehälters befindet sich flüssige Farbe. Zum Abheben des Kästchens dient ein Knopf 384. Das Farbröllchen 392 sitzt auf einer U-förmigen Feder 393, die all einem bei 402 drehbaren Winkelhebel 394 befestigt ist. An einen Stift 398 des Winkelhebels lebt sich eine Feder 395, die das Farbröllchen im allgemeinen seitlich vor dem Typenzylin der festhält, wobei sich der Hebel mit einer Zunge 396 auf eine am Kästchen 385 befe stigte Zunge 397 lest.
Ein am Hebel 394 sitzender Arm 399 verhindert, dass das Farb- röllchen bei der Abdruckbewegung des Ty penzylinders gegen das Papier geschleudert wird. L7nter einen Kilopf 401 :dewagrecli- ten Zapfens 400 rles Winkelhebe:: 394 legt sich eine Stante I0:
3. Diese wird bei jedem Buchstabenabdruck unter Vermittlung eines zweiarmigen Hebels 404 und einer Zugstange 405 durch die Platte 148 nach oben bewegt, so dass die Farbrolle. 392 im Bogen vor dem Zylinder vorbei gedreht wird. Hierdurch wird die vorher eingestellte Type eingefärbt und die Bahn für den Zylinder frei gemacht. Hierbei läuft die Farbrolle über die Ober fläche des Kästchens 385 bis zu der das Filz stück frei legenden Öffnung.
Die hierdurch von dem Filz abgenommene Farbe wird durch das Hin- und Herrollen auf der Wand des Kästchens immer wieder gleichmässig verrie ben. Bei der Rückwärtsbewegung des Typen zylinders wird die Farbrolle durch die Feder 395 in die Ruhestellung zurückgebracht. An dem Arm 399 sitzt eine Spitze 399', durch die auf dem Papier die Stelle bezeichnet wird, an der der nächste Buchstabe erscheint.
Der Kern der Papierwalze 500 (Fig. 10 und 39) wird von einem an den Enden durch Scheiben 502 und 503 beschlossenen Rohr gebildet. In der Scheibe 503 sitzen ein Zen trierstück 524 und zwei Mitnehmerstifte 517, 518. Diese verbinden die Papierwalze mit einem Flansch 516 einer in einer Achse 520 drehbaren Achse 525, die durch eine Feder 519 gegen die Walze gedrückt wird. Das rechte Ende der Achse 525 ist als Vierkant 526 ausgebildet, auf dem eine Scheibe 527 sitzt. Diese dient zur Aufnahme eines durch eine Schraube 522 gehaltenen Knopfes 521, der durch Stifte 523 gegen Verdrehen gesi chert ist. Durch diesen Knopf kann die Pa pierwalze von Hand gedreht werden. Zieht man ihn entgegen der Spannung der Feder 519 zurück, so lässt sich die Papierwalze her ausnehmen und gegen eine andere auswech seln.
Man kann daher beispielsweise zwecks Herstellung vieler Durchschläge eine harte Walze einsetzen. Im vorliegenden Falle kann die Walze für sich allein, also ohne den Knopf 521, das Zeilenschaltrad 506 und die Kupplung 505, abgenommen werden. Zu die sem Zwecke sind das Zeilenschaltrad und die Kupplung unabhängig von der Papierwalze am Gestell des Papierschlittens angebracht. Die Papierwalze dreht sich auf der linken Seite auf einem kurzen Zapfen 528', der an einer mittelst Flansches 532 und Schrauben 533 an der Seitenwand 203 des Papierschlit tens befestigten Achse 528 ausgebildet ist. Auf diese Achse ist das konisch ausgedrehte Zeilenschaltrad 506 drehbar. In dem Konus dieses Rades ist eine Kuppelscheibe 519 ein gepasst, die zweckmässig mit Leder, Vulkan fiber oder dergleichen (505) bezogen ist.
In ein Loch der Kuppelscheibe greift ein an der Papierwalze befestigter Mitnehmerstift 504. Das Zeilenschaltrad 506 wind im allgemeinen durch eine Blattfeder 529 an die Scheibe 515 gedrückt, so dass diese und die Papierwalze durch Reibung mitgenommen werden, wenn man das Schaltrad 506 auf der Achse 528 dreht. Die Scheibe 515 wird seitlich durch einen Stellring 509 geführt. Das Schaltrad 506, die Feder 529 und eine auf der Achse 528 drehbare Scheibe 530 werden durch eine Scheibe 531 geführt, die auf der Achse 528 festsitzt. In einer achsialen Bohrung der Achse 528 sitzt ein Gewindestift 534, dessen rechtes glattes Ende 507 einen Stift 508 trägt. Dieser ragt .durch ,Schlitze der Achse 528 hinter die Scheibe 506.
Wird der Stift 534 nach -links bewegt, so wird die Kupplung 505, 506 gelöst, so da.ss die Papierwalze frei drehbar wird. Zum Bewegen der Schraube 534 dient eine Mutter 510, die im vorliegen den Falle durch Vermittlung eines Zahnrades 5l1 von einer Flügelmutter 512 aus .gedreht werden kann. Der Zapfen 513 dieser Mutter ist in der Seitenwand 203 des Papiersühlit- tens gelagert.
Da die Tabulatortasten 46t in der Mitte der übrigen Tasten angeordnet sind, können ihre Tastenhebel<B>178</B> unmittelbar zu der Ta- bulatorvorrichtung geführt werden (Fig. 1 und 2). Mittelst der Hebel 178 können Stan gen 179 in die Bahn von Reitern 180 geho ben werden. Diese sitzen vorne am Papier schlitten. Sie sind daher sehr bequem zugäng lich und sie werden auf der ohnehin vorhan denen Zahnstange 181 angebracht, auf der die Schieber 182, 183 für die Begrenzung der Zeilenlänge sitzen. Die Stangen 179 werden durch Blattfedern 184 nach unten gezogen.
Die Auslösung der Schaltung des Papier- schlittens erfolgt durch einen Bügel 185 (Fig. 1, 8, 9, 15), der um Zapfen 186, 187 drehbar ist und beim Hochgehen einen in 188 drehbaren Hebel 189 mitnimmt. Das äussere Ende 189' dieses Hebels schwebt über einem an dem Arm 190 sitzenden einstellbaren Knopf 191. Der Arm 190 ist an dem 192, 193 gelagerten Bügel 194 befestigt (Feg. 9), auf dem der Schieber 195 mit der Schalt klinke 196 verschiebbar ist. Beim Nieder drücken einer Tabulatortaste wird daher durch die angehobene Stange 179 durch Ver mittlung des Bühels 185 und des Hebels 189 der Bügel 194 mit der Schaltklinke 196 von der Zahnstange 219 zurückgezogen.
Der Pa pierschlitten wird naher durch seine Feder so weit bewegt, bis der Reiter 180 durch die behobene Stange 179 aufgehalten wird. Zur Dämpfung des dabei entstehenden Geräusches dient eine Bremse 197, die durch einen am Bügel 185 angebrachten Arm 198 voll unten gegen die vordere Rahmenscheibe 199 des Papierschlittens gedrückt wird.