CH110124A - Antriebseinrichtung für mechanische Musikwerke mit drehbarem Spielzylinder, insbesondere für automatische Drehklaviere. - Google Patents

Antriebseinrichtung für mechanische Musikwerke mit drehbarem Spielzylinder, insbesondere für automatische Drehklaviere.

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CH110124A
CH110124A CH110124DA CH110124A CH 110124 A CH110124 A CH 110124A CH 110124D A CH110124D A CH 110124DA CH 110124 A CH110124 A CH 110124A
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CH
Switzerland
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drive device
cylinder
axis
regulator
rotating
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Battista Pozzi Giovanni
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Battista Pozzi Giovanni
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments

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Description


  Antriebseinrichtung für mechanische     Musikwerke    mit drehbarem Spielzylinder,  insbesondere für automatische Drehklaviere.         Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist eine     Antriebseinrichtung    für mechanische       Musikwerke    mit drehbarem     Spielzylinder,     insbesondere für automatische Drehklaviere.

    Bei derselben ist für die Bewegung des     Spiel-          zt-linders    ein Elektromotor vorgesehen, des  sen     Drehbewegung    auf einen Regulator über  tragen wird, wobei die Achse des letzteren  durch ein Rädergetriebe mit dem Spielzylin  der in Verbindung steht und Mittel vorge  sehen sind, um automatisch gleichzeitig eine  Hemmung des Getriebes auszulösen oder ein  zuschalten und     di@@        Stromzuführung    zum Mo  tor einzuschalten     bezw.    zu unterbrechen.

   Das  ermöglicht ein momentanes Auslösen oder  Anhalten 'ähnlich wie bei     Federhausantrieb,     bei geringem Kraftbedarf und ohne     Gefähr-          dun--    des Motors.  



       AiC    der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt, wobei     Fig.    1 die Seiten  ansicht,     Fig.    2 die Vorderansicht. der     Ein-          riehtung    zeigen.  



       g    bedeutet den Spielzylinder eines auto  matischen Drehklaviers, der mittelst einer an    sich bekannten, durch eine Münze auszu  lösenden     Auslösevorrichtung        B    durch einen  Elektromotor C in Drehung versetzt und  nach einer bestimmten Anzahl, z. B. nach  einer, zwei oder drei, Umdrehungen, auto  matisch     angehalten    werden soll. Zu diesem  Zweck ist die     Antriebseinrichtung    in folgen  der Weise ausgebildet: Der Elektromotor C  wirkt durch einen     Schnurzug    - 1 auf die       Schnurscheibe    2 des Regulators 3, die lose  auf der Welle 3' sitzt.

   Diese letztere und die  Motorwelle sind horizontal und quer zur  Welle des     Spielzylinders    A angeordnet. Auf  der Welle 3' sitzt eine Schnecke 4, welche  mittelst des Schneckenrades 5 und der Stirn  zahnräder 6. 7. 8 mit einem Zahnkranz 9 der  Spielwalze A in Verbindung steht. . Ferner  ist auf der Welle 3 eine     Scheibe    10 fest an  geordnet, die einen Anschlagbolzen (Hem  mungsnocken) 11 trägt. An der Scheibe 10  sind Blattfedern 12     befestigt,    deren äusseres  Ende sich gegen die     Schnurscheibe    2 legt,  dadurch eine Reibungskupplung bildend.

    Oberhalb der     Wellg    3' ist in einer Führung  14 eine vertikale Stange 13 auf- und ab-           beweglich    geführt, deren unteres Ende sich  in den     Web    des Hemmungsnockens 11 leben  kann und deren oberes Ende an einem Hebel  15 der     Auslösevorrichtung        B        angelenkt    ist.  An einem Bolzen 16 dieser Stange 13 greift       ein    Arm eines zweiarmigen Hebels 17 an, der       mittelst    des Zapfens 18 drehbar gelagert ist.

    Der andere Arm des Hebels 17 ist mit dem  Kontaktbügel 19 eines     Quecksilberl.:#ontal#.tes          verbunden,    an den die Stromzuführung 21  zum Motor angeschlossen ist und in dessen  Quecksilberbehälter 20 der Bügel 19 ein  taucht. Am. Spielzylinder A ist ein An  schlag 22     vorhanden,    der in an sich bekann  ter -'eise auf einen Winkelhebel 23     und    eine       Stange        2-1        einwirkt,    die mit einem Schalthebel  <B><U>95</U></B> der     Auslösevorriehtung        ss    verbunden ist.  



  Der     Hebel    15 der     Auslösevorriehtung-        B,     der als     'Winkelhebel    ausgebildet ist, ist dreh  bar um die Achse 26. An ihm greift eine  Feder 2 7 an, die bestrebt ist, seinen mit der       Stange    13 verbundenen Arm nach     abwärts     zu ziehen.

   Auf der Achse 26 sitzt.     ferner    ein       Winkelhebel    28.     dessen    einer Arm 29 gegen  einen Stollen 30 des Hebels 15 anliegt.     Dee          Winkelhebel    28 steht unter     Wirkung        einer     Feder 31, die ihn im Sinne des     LTlirzeigers          (Fi,g.    1) zu drehen sucht.

   Er wird entgegen       der    Federwirkung in seiner     ausgeschwun-           < =enen    (gezeichneten) Lage behalten durch  den Bolzen 32, des um die     Achse    33     scliwin-          Irenden    Münzhebels     3.1    und ist mit einer Nase       .2C    versehen, mit der er zwischen Bolzen 37  von ungleicher Länge eines Schaltrades 38  eintreten kann. Der     Winkelhebel    28 ist auf  seiner Achse verschiebbar. Der Schalthebel  25, der mit der Stange 24 verbunden ist, ist  mit einer Schaltklinke 39 versehen, die in  eine     Zierzahnung    40 des Schaltrades 38 ein  ;reift.

   Diese     Auslösevorrichtung    ist. wie er  wähnt, an sich bekannt.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen       Antriebseinrichtung    ist die folgende:  Durch Einwerfen einer bestimmten     -Münze,     die dabei auf das freie Ende     .11    des Münz  hebel.

   auftrifft, wird dieser im Sinne des       Pfeils    zum Ausschwingen gebracht und     --ibt     dadurch den Winkelhebel 28 frei, welcher    infolgedessen unter     M-'irl@unb    der Feder 31  im Sinne des L     hrzei@ers        aussclilä.bt.    Dabei  nimmt er mittelst des Armes 29, unter Über  windung der Kraft der Feder 27, den Hebel  15 im     gleichen        Sinne    mit, wodurch die  Stange 13     behoben        wird.    Dadurch wird     mit-          t-lst    des Hebels 17 der     Quecksilberkontakt     19.

   20     geschlossen    und der     -Motor        ein(Yes;-hal-          tet,        @-,leiehzeitig    aber auch der     Hemmungs-          noeken    11 der Scheibe     1.l)    freigegeben, so dass  die durch den     Schnurtrieb    der     Schnurscheihe     erteilte Drehung vermittelst der     Reibungs-          hnliplung    12 sich auf die Welle 3' und da  mit durch Schneckentrieb     -1,    5 und     Zahnrad-          Ietriebe    C, 7.

   8 auf den     Spielzylinder        A.        über-          trägt.    Nach jeder     Umdrehung    schaltet dieser       durch        Vermittlung        cles    Anschlages 22, Win  kelhebel 23 und Stange 24 das Schaltrad 38       um    einen Zahn weiter. .Je     naeh    der     achsialen     Einstellung     des        -Winkelhebels    28 nun (mit  teIst des verschiebbaren Bolzens 42) stösst       naeh    jeder.

   nach jeder zweiten, oder nach  jeder dritten     Umdrehung    des     Spielzylinders.     also bei Jeder. bei jeder zweiten, oder bei  jeder dritten     Schaltung    des Schaltrades ein  Bolzen 3 7 an die Nase 36 des     -Winkelhebels     und verdreht damit den letzteren entgegen  gesetzt zur     TThrzeigerdrehung.    Dadurch wird       von    dem     Hebelarm    29 der Stollen 30 des     -ffe-          Iiels    15     freigP.-ehen.    so     dass    sich dieser unter       Wirkung        cler    Feder 27  <RTI  

   ID="0002.0101">   ebenfalls    entgegen  ocsetzt zum Sinne     cles        IUlirzeigers    dreht und  somit die Stange 13 wieder nach     abwärts          schiebt.        Dadurch        wird    diese Stange wieder  in den<B>de</B>s     Hemmungsnockens    11. der       Scheibe    10     "Pscbobpn    und damit beim Zusam  mentreffen deren     Zlieitcrdr(-bung    verhindert:

         zleichzeitig        wird    aber     auch    durch den Hebel  <B>17</B> der     @tt@chsilberhont@k    t 19, 20 und     da-          dureh    die     '#3tromzufiihrung    zum     '.Nlotor        unter-          broclieri,        dieser        also    abgeschaltet.

   Er kann  aber     doch    noch     auslaufen,    da die     @eibunga-          kupplung    1     \?    die freie Mitnahme des     Regu-          lators    3 ermöglicht. ohne die     )Welle    zu beein  flussen.

       Nach    dem     Zuriickschwingen    des       jVinlzelhelmls    28 in die gezeichnete Stellung       ict        auch    der Bolzen 32 des     Münzhebels    unter  der     Wirkung    der an ihm angreifenden Feder      wieder in seine Sperrstellung vor den Win  kelhebel 28 getreten und damit zur Aus  lösung durch einen neuen Münzeinwurf ein  gestellt.  



  Die beschriebene Antriebseinrichtung er  fordert infolge der     günstigen    Anordnung der  einzelnen Teile zueinander nur wenig Kraft.  Das Anhalten erfolgt vermittelst der Stange  13 sofort, ohne dass jedoch durch schlagarti  ges Anhalten des Motors dieser gefährdet  würde.  



  Die     Auslösevorrichtung        B    könnte auch  durch eine andere ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebs inrichtung für automatische Mu sikwerke mit drehbarem Spielzylinder, ins besondere für automatische Drehklaviere, da durch gekennzeichnet, dass zur Bewegung des Spielzylinders ein Elektromotor vorgesehen ist, dessen Drehbewegung auf einen Regula tor übertragen wird, wobei die Achse des letzteren durch ein Rädergetriebe mit. dem Spielzylinder in Verbindung steht- und Mittel vorgesehen sind, um automatisch gleichzeitig eine Hemmung des Getriebes auszulösen oder einzuschalten und die Stromzuführung zum Motor einzuschalten b zw. zu unterbrechen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch Pekennzeichnet, dass die Achse des Regulators horizontal und quer zur Achse des Spielzylinders angeordnet ist. 2. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elek tromotor mittelst Schnurzug mit einem Zentrifugalregulator verbunden ist, wel cher auf einer Schneckenradwelle ange ordnet ist, die mittelst Schneckenrad und Stirnrädern mit einem Zahnkranz des Spielzylinders in Verbindung steht. 3.
    Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hem mung des Getriebes auf der Regulator achse ein Hemmungsnacken angeordnet ist, indessen Weg sich eine verschiebbare Stange vorzuschieben vermag, .die mit einer automatischen Auslöseeinrichtung verbunden ist und durch .deren Verschie bung eine Schaltvorrichtung für die Stromleitung des Motors betätigt wird.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die ver- schiebba@re Stange vertikal angeordnet ist, und dass .die Schaltvorrichtung durch einen Quecksilberkontakt gebildet wird, dessen Kontaktbügel an einem Arm eines zwei armigen Hebels befestigt ist, dessen an derer Arm an der verschiebbaren Stange angreift.
CH110124D 1924-06-07 1924-06-07 Antriebseinrichtung für mechanische Musikwerke mit drehbarem Spielzylinder, insbesondere für automatische Drehklaviere. CH110124A (de)

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