CH110154A - Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. - Google Patents

Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.

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CH110154A
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Wilhelm Hanson Bengt Magnus
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Wilhelm Hanson Bengt Magnus
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/04Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of cylindrical or conical surfaces on abrasive tools or wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description


  Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.    Die Erfindung betrifft eine     Abrichtvor-          richtung    für Schleifscheiben. Die Ausfüh  rungsformen der Erfindung, die hier zur Dar  stellung gelangen, dienen zum Abrichten  eines Schleifrades, das bei der     Endbearbei-          tung    eines Gewindes verwendet werden soll.  Es wird indessen ausdrücklich bemerkt, dass  Beschreibung und Zeichnung nur auf Aus  führungsbeispiele sich beziehen, und dass die  Erfindung nicht auf diese besondere Art  von Schleifscheiben-Abrichtvorrichtung be  schränkt sein soll.  



  In den Zeichnungen ist:  Fig. 1 eine Gesamtansicht einer ersten  Ausführungsform der Abrichtvorrichtung  und des zu bearbeitenden Schleifrades, wobei  die Abrichtvorrichtung in Seitenansicht dar  gestellt ist, und das Schleifrad nicht in der  Abrichtstellung, sondern in einer schiefen  Stellung (Fig. 2) gezeigt ist, welche es beim  Schleifen eines Werkstückes annimmt,  Fig. 2 eine Endansicht von der rechten  Seite der Fig. 1 gesehen,  Fig. 8 eine Draufsicht auf die     Abricht-          vorrichtung,       Fig. 4 einen Schnitt senkrecht durch die  Drehaxe der Abrichtvorrichtung,  Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5  der Fig. 8,  Fig. 6 eine Vorderansicht der     Abricht-          vorrichtung,    worin einzelne Teile im Schnitt  gezeigt sind,  Fig.

   7 eine Draufsicht auf eine andere  Ausführungsform der Abrichtvorrichtung,  sowie auf ein Schleifrad und einen Walzen  fräser für die endgültige Fertigbearbeitung,  Fig. 8 eine Seitenansicht des Gegenstan  des der Fig. 7,  Fig. 9 einen Längsschnitt durch den Trä  ger des Abrichtwerkzeuges.  



  Aus den Fig. 1 und 2 ist eine Anordnung  der Abrichtvorrichtung und des Schleifrades,  sowie die Lagerung derselben zu sehen. a be  zeichnet ein Fussgestell oder festes Bett, auf  welchem ein Schlitten b angeordnet ist, der  ein Lagergehäuse c für das mit einer An  triebsvorrichtung versehene Schleifrad d  trägt. e bezeichnet einen ein     Abrichtwerk-          zeug    tragenden Teil der Abrichtvorrichtüng.  Er ist auf den in einem T-Schlitz 10 des       Fussgestelles    a     einstellbar    angeordneten La-      ger f montiert. Das Lager f ist mit Einrich  tungen zur sicheren Verriegelung in seiner  Stellung ausgestattet.

   In den Fig. 3 bis 6  bezeichnet 11 einen einstellbaren, an dem  Kopfende des Lagers f angeordneten, als  Schlitten ausgebildeten Träger. 12 ist das  Abrichtwerkzeug (z. B. mit einer Diamant  spitze), dem durch Hin- und Herdrehen des  Handrades 13 eine um die geometrische Achs  der Welle 18b hin- und herschwingende Be  wegung erteilt werden kann. 14 ist eine  Lehre zum genauen Einstellen des     Diamant-          werkzeuges    in seiner Längsrichtung. Der  Träger oder Schlitten 11 ist um einen sich  vom Lager nach aufwärts erstreckenden senk  rechten Stift 16 drehbar angeordnet und  ruht auf einer mit Gradeinteilung versehenen  Segmentplatte 17, die auf dem Kopfende des  Lagers f angeordnet ist.

   Die wagrechte  Welle 18 ist im Schlitten so drehbar gelagert,  dass ihre geometrische Achse rechtwinklig zu  derjenigen des senkrechten Stiftes 16 steht.  Die senkrechte Ebene, in welcher die geome  trische Achse der Welle 18 liegt, enthält  auch die geometrische Achse des Stiftes 16.  Auf dem vordern Ende der Welle 18 ist ein  Arm 19 vorgesehen, in welchem das Diamant  werkzeug 12 gelagert ist, welches in Rich  tung der Achse der Welle 18 verstellt wer  den kann und dazu dient, das Schleifrad d  abzurichten. Im folgenden wird dieser Arm  19 als Werkzeughalter bezeichnet. Auf der  Welle 18 sitzt ein Schneckenrad 21, welches  in Eingriff mit einer Schnecke 22 einer  Welle 23 steht, die in dem Schlitten gelagert  ist und das Handrad 13 trägt.

   Dieses Ge  triebe liegt innerhalb des Schlittens, so dass  Schmirgel und dergleichen keinen Zutritt  haben und somit das ganze Arbeiten der Vor  richtung nicht beeinträchtigen können. Die  Grösse der Drehbewegung des Handrades 13  ist durch einen im Supportschlitten 11 fest  sitzenden Stift 25 begrenzt, der in die Rast  26 im Umfange des Schneckenrades 21 ein  greift. Durch das Drehen des Schnecken  rades wird die Welle 18 gedreht und die  Diamantspitze je nach der Einstellung des  Schlittens vor oder seitlich der Kante des zu    bearbeitenden Schleifrades verschwenkt. Der  ganze Schlitten kann um den Drehzapfen 16  so verstellt werden, dass die geometrische  Achse, um welche der Werkzeughalter beim  Abrichten gedreht wird, in die Arbeitsstel  lung in bezug auf eine beliebige Fläche des  Schleifrades kommt.

   Um den Schlitten in be  stimmten Stellungen festzustellen, ist die  Segmentplatte 17 bei 28 mit Rasten versehen,  die zur Aufnahme eines im Schlitten gelager  ten Federstiftes 29 dienen. Der Federstift  kann durch einen Handhebel 30 ausser Ein  griff mit der Rast gebracht werden. Der  Handhebel 30 ist (Fig. 3 und 5) auf einer  Stange 31 befestigt, an deren unterem Ende  ein sich seitwärts erstreckender Finger 32  vorgesehen ist, der mit einem Zapfen 5 des  Federstiftes in Einriff kommen kann. Die  Stellung, der Rasten 26 wird natürlich in  Übereinstimmung mit dem Winkel des durch  das Schleifrad zu schneidenden Schrauben  gewindes gewählt werden müssen.

   Wenn die  Kante des Schleifrades für die Herstellung  eines Vereinigten Staaten-Normalgewindes  abzurichten ist, bei dem die Seitenflächen  des Gewindeganges in einem Winkel von 60   zueinander stehen und der Gewindegang ab  gestumpft ist, so werden drei Rasten 28 in  einer Entfernung von 60  voneinander     vor-          geschen    sein. Die Segmentplatte kann zwei  oder mehr Gruppen von zueinandergehörigen  Rasten haben, so dass sie zum Abrichten der  Kanten von Schleifrädern für Gewinde ver  schiedener Art oder Abmessungen zu verwen  den ist.

   Wenn die Segmentplatte in der in  vollen Strichen in Fig. 3 gezeichneten Stel  lung ist, wird die geometrische Achse, um  welche der Werkzeughalter beim Abrichten  gedreht wird, sich in der Stellung zum Ab  tragen der vordern Kante des Rades     befin-          rden,    und wenn die Segmentplatte sich in der    gestrichelten Stellung befundet, ist die ge  nannte Achse in der Lage, bei welcher eine  schräge Seitenfläche der Kante des Rades be  arbeitet     wird.    Um die andere Schrägfläche  der     Radkante    zu bearbeiten,

   wird die     Seg-          mentplatte    in die     entgegengesetzte        Endstel-          lung        gebracht,         Während dem Abrichten des Schleifrades  befindet sich letzteres in einer solchen Stel  lung, dass die Ebene, welche durch die geo  metrische Drehachse der Segmentplatte und  die geometrische Drehachse des Werkzeug  halters bestimmt ist (wenn letztere Dreh  achse sich in der Lage zum Abtragen der     vor-          dern    Kante des Rades befindet), mit der  Mittelebene des Schleifrades zusammenfällt.

    Es ist klar, dass es wegen der Rauheit des  Schleifrades und der ausserordentlich feinen  Einstellungen, die notwendig sind, um der  Schleifkante die genaue Querschnittform des  Gewindes, das damit hergestellt werden soll,  zu geben, es praktisch unmöglich ist, das Rad  richtig abzurichten durch Verwendung eines  besonderen Abrichtwerkzeuges für jede Flä  che desselben oder durch Verwendung eines  einzigen Abrichtwerkzeuges, welches für  jede Fläche in seinem Halter selbst besonders  eingestellt wird. Solche Einstellungen wür  den die grösste Sorgfalt und Geduld von Sei  ten des Arbeiters verlangen und ausserdem  grossen Zeitverlust verursachen, ohne dass  irgend welche Sicherheit dafür gegeben wäre,  dass das Schleifrad vollkommen richtig ab  gerichtet ist.

   Dies ist besonders der Fall,  wenn eine Kante für ein abgestumpftes Ge  winde geschliffen werden soll, weil der flache  Grund oder Kopf des Gewindeganges ein be  stimmtes Verhältnis zu der Steigung hat, das  beim Vereinigten Staaten-Normalgewinde ein  Achtel der Steigung beträgt, und es ist klar,  dass, nachdem die beiden Seitenflächen des  Schleifrades bearbeitet worden sind, es die  grösste Schwierigkeit machen würde, das Be  arbeitungswerkzeug dann so einzustellen, dass  der flache Teil genau die gewünschte Ab  messung erhält.

   Diese Nachteile werden aber  mit dieser Vorrichtung durchaus vermieden,  weil die geometrische Achse, um welche der  Werkzeughalter beim Abrichten gedreht  wird, um die feste geometrische Achse Z-Z  einstellbar ist und weil ein einziges Werk  zeug und ein einziges Einstellen derselben in  seinem Halter mittelst der weiter unten be  schriebenen Lehre genügt, um beide Flächen  des Schleifrades abzurichten, wenn ein V-för-    miges Gewinde geschnitten wird und alle  drei Flächen des Rades, wenn ein abgestumpf  ter Gewindegang zu schleifen ist. Es wird  klar sein, dass die Winkelanordnung der Sei  tenflächen des Schleifrades mit der Winkel  anordnung des zu schneidenden Schrauben  ganges übereinstimmen, also sich nach der  Art des Gewindeganges richten muss.

   Wenn  es sich um ein Vereinigten Staaten-Normal  gewinde handelt, stehen die Seitenwände des  Gewindeganges in einem Winkel von 60 ,  und folglich werden die seitlichen Schneid  flächen des Rades in einem Winkel von 60   zueinander angeordnet sein müssen, was er  reicht ist, weil der Schlitten so einstellbar  gemacht ist, und ferner wird dieser Winkel  jederzeit unabhängig davon, in welchem Um  fange das Rad abgerichtet und geschärft  wird, durch die Mittelebene des Schleifrades  halbiert.  



  Um sicher zu sein, dass das Mass der Ab  flachung des Rades für jede gegebene Stei  gung des Schraubengewindes richtig sein  wird, ist eine Lehre 14 vorgesehen, die dazu  dienen soll, das Werkzeug in seiner Längs  richtung im Halter 19 einzustellen. Diese  Lehre besteht aus einem am Arm 19 drehbar  angeordneten Arm 35, der vor das Werkzeug  umgelegt werden kann, wie dies in Fig. 4 in  Strichlinien gezeigt ist. Das Ende dieses an  gelenkten Armes 35 ist zur Aufnahme von  Lehrnippeln 36 mit Muttergewinde versehen.  Für jede der verschiedenen Steigungen des  Gewindes wird je ein Lehrnippel verschie  dener Länge vorgesehen.  



  Durch Einschrauben eines Lehrnippels  von geeigneter Länge in den Lehrarm und  dadurch, dass die Diamantspitze mit dem Ende  dieses Nippels in Berührung gebracht wird,  wird diese Diamantspitze in der richtigen  Entfernung von der vertikalen Achse Z-Z  eingestellt, um welche der Schlitten drehbar  ist. Nachdem der Lehrnippel ausgewählt  worden ist, wird er in den Arm 35 einge  schraubt, der darauf umgelegt wird; so dass  er vor -die     Diamantspitze    zu liegen kommt,  worauf die     Di.amantspitze    indem     Arm    19 so      weit vorgeschoben wird, bis sie in Berührung  mit dem Ende des Nippels kommt; hierauf  wird der Diamant festbelebt. Die Lehre wird  dann wieder zurückgeschwungen in die in  Fib. 4 in vollen Linien bezeigte Stellung.

    Durch das Einstellen des Schlittens werden  die Arbeitsflächen des Rades annähernd auf  die Endform bearbeitet, zu welchem Zwecke  das Rad bis zu der Diamantspitze vorgescho  ben wird und dann in einer Stellung festge  stellt wird, die oben angegeben wurde.  



  Durch Ausführung des fertigmachenden  Schnittes auf allen drei Seiten des Rades  werden die schrägen Seitenflächen des Rades  richtig geformt, in der richtigen Abmessung  ausgeführt, sowie in der richtigen Winkel  stellung in bezug aufeinander sein, und die  Abflachung wird bauz genau in der Abmes  sung dem Mass entsprechen, welches für die  Steigung des zu schneidenden Gewindes  nötig ist.  



  Die in den Fig. 7 bis 9 dargestellte zweite  Ausführungsform der Abrichtvorrichtung ist  auf dem Schieber g angeordnet, in dessen  Erhöhung 48 ein Zapfen 49 eingepasst ist, der  auf der Unterseite des Trägers 50 befestigt  ist und die geometrische Drehachse bildet,  um welche der Träger gedreht wird, um auf  die verschiedenen Stellungen eingestellt zu  werden und das Abrichtwerkzeug in die ge  eignete Stellung zum Bearbeiten der ver  schiedenen Flächen des Schleifrades zu brin  gen. Es handelt sich um drei verschiedene  Stellungen, auf welche der Träger eingestellt  werden kann, und dieser Träger kann in je  der der bezeichneten Stellungen durch den  Federstift 51 und durch die mit Rasten     ver-          sehenen    Erhöhungen 52 für die Aufnahme  des Federstiftes festgestellt werden.

   Die  Achse, um welche der Träger verstellt wird,  liegt in der Mittelebene des Schleifrades, so  dass die geometrische Drehachse, um welche  das Werkzeug beim Abrichten gedreht wird,  in allen drei Stellungen des Trägers stets in  der richtigen Lage in bezug auf das Schleif  rad steht.  



  In einem Lager 53 auf der Oberseite des  Trägers ist eine Welle 54 gelagert, die am    vordern Ende den Werkzeughalter 55 hat, in  welchem eine Büchse 56 drehbar gelagert  ist. Die Büchse nimmt das Werkzeug 57 mit  der Diamantspitze 58 auf. Der Werkzeug  halter 55 wird durch die Drehung der Welle  in den Lager 53 hin- und hergeschwungen.  Aus Fig. 7 ist zu ersehen, dass infolge der  schwingenden Bewegung der Welle 54 in  ihrem Lager 53 die Diamantspitze an dem  äussern Ende des Werkzeughalters 55. der  entweder auf der Welle 54 aufgekeilt oder  mit dieser aus einem Stück hergestellt ist,  über eine Fläche des Rades hin- und hergeht.  Indem man nun den Träger so in jeder der  drei festgelegten Stellungen einstellbar macht,  ermöglicht man das Bearbeiten der drei Sei  ten der Kante des Rades.

      Es gibt Fälle, wie zum Beispiel die Vor-    bearbeitung eines zur Herstellung einer  Whiteworth-Schraube bestimmten Rades, wo  es nötig ist, die Diamantenspitze gegen einen  Absatz nahe am Unfang des Schleifrades hin  zu bewegegen, und es ist nicht nur wünschens  wert, sondern in einzelnen Fällen nötig, einen  Anschlag vorzusehen, um die schwingende  Bewegung der Diamantspitze nach dem Ab  satz hin zu begrenzen. Zu diesem Zweck ist  das Lager 53 mit einem Paar von symme  trisch ahzweigenden Armen versehen, deren  Enden     @nschlagt'lüclien    60. 61 bilden, die mit  einem Anschlagstift oder einer einstellbaren  Schraube 59 zusammenarbeiten, welche im  äussern Ende eines auf dem Ende der Büchse  5f befestigten Armes 62 artgeordnet ist.

   Diese  Schraube 59 kann so eingestellt werden, dass  sie mit einer der Anschlagflächen 60, 61 in  Berührung kommt, un die Ausdehnung der  Schwingung der Diamantspitze nach dem Ab  satz des Rades hin genau zu begrenzen.  



  Es ist klar, dass ein genaues Einstellen  und Begrenzen der schwingenden Bewegung  der Diamantspitze für die eine Seite des Ra  des nicht auhc für die andere Seite richtig  sein würde. Un diesem Übelstand abzuhel  fen, wird die Büchse 56, in welcher das  Werkzeug mit der Diamantspitze fest     ge-          lagert    ist, so     drehbar        gemacht,        class    sie um      einen Winkel von 180  gedreht werden kann,  wobei Mittel vorgesehen sind, wie zum Bei  spiel Stifte 63, die mit dem Arm 62 in Ein  griff kommen können, um die Büchse in je  der dieser Stellungen festzulegen.

   Wenn der  Anschlagstift 59 in bezug auf die eine der  Anschlagflächen 60, 61 (Fig. 7) so eingestellt  ist, um die richtige Begrenzung der Schwing  bewegung der Welle 54 und des Werkzeug  halters 55 nach dem Absatz hin zu bestim  men, so wird durch Drehen der Büchse 56  um eine halbe Umdrehung der Anschlagstift  59 in die gleiche Stellung in bezug auf die  Anschlagfläche 60 gebracht, wie er sie vorher  in bezug auf die Anschlagfläche 61 einnahm.

    Wenn daher die Diamantspitze auf der ent  gegengesetzten schrägen Fläche des Rades  arbeitet als wie in Fig. 7 gezeigt ist, so wird  die Schwingung oder die hin- und hergehende  Bewegung der Welle 54 und des Werkzeug  halters 55 so begrenzt, dass, der gleiche  Schneidbetrag oder Abnahmehub auf dieser  Seitenfläche des Rades ausgeführt wird, wo  bei natürlich vorausgesetzt ist, dass der Trä  ger nunmehr in die der in Fig. 7 gezeigten  Stellung entgegengesetzte Stellung einge  stellt ist.  



  Durch die Einrichtung zum Drehen eines  besonderen Halters des Diamantwerkzeuges  im schwingbaren Werkzeughalter selbst in  eine neue Stellung ist es nicht nötig, das  Diamantwerkzeug selbst wieder genau einzu  stellen, wobei trotzdem das gleichartige Ab  nehmen auf jeder Seite des Rades gesichert  ist. Der Einstellstift oder die Schraube 59  kann auch als Handgriff zum Drehen der  Büchse 18 im Arm 55 dienen.  



  Bei der Arbeit wird, wenn sich die Teile  in der in Fig. 7 gezeigten Stellung befinden,  beim Schwingen der Diamantspitze zur Be  arbeitung einer Winkelfläche des Schleif  rades die Schraube 59 mit dem Anschlag 61  so zusammen arbeiten, dass der Grad der Be  wegung der Diamantspitze nach dem Absatz  am Fussende der Kante des Schleifrades, hin  begrenzt ist. Um die andere Winkelfläche des  Rades zu bearbeiten, wird der Träger in seine    andere äusserste Stellung gebracht, und die  Büchse 56 mit dem Diamantwerkzeug wird  im Werkzeughalter 55 so umgelegt, dass sie  auf dem andern Stift 63 aufliegt. Die Dia  mantspitze wird darauf geschwungen. Die  Ausdehnung der Abrichtarbeit wird durch  das Anstossen der Schraube 59 gegen den An  schlag 60 begrenzt.

   Die Schneidkante des  Rades kann daraufhin abgestumpft werden,  indem der Träger m eine Mittelstellung ge  bracht wird, worauf die Schwingbewegung  der Diamantspitze erfolgt.  



  Nachdem das Schleifrad, wie eben be  schrieben, vorbearbeitet ist, kann der Schlit  ten g mit den von ihnen getragenen Teilen  fortgeschoben werden, worauf dann der  Schlitten h vorgeschoben wird, um die Wal  zenfräse i in die Arbeitsstellung in bezug auf  das Schleifrad zu bringen.  



  Diese Walzenfräse i bewirkt das Fertig  machen des Schleifrades auf genau die ge  wünschte Form. Der diese Fräse tragende  Teil der Abrichtvorrichtung ist so ausgebil  det und arbeitet, wie anhand der Fig. 10, 11  und 12 beschrieben werden soll.  



  In diesen Figuren, in welchen der Schlit  ten g mit den von ihm getragenen Teilen  der Abrichtvorrichtung der Übersichtlichkeit  wegen nicht gezeigt ist, weist die Maschine  ein Bett j auf, welches das durch einen Rie  men l angetriebene Schleifrad k trägt. m ist  ein Schlitten, der durch das Handrad n gegen  das Schleifrad hin bewegt oder davon weg  bewegt werden kann, und o ist ein Quer  schieber auf dem Schlitten m, der eine Wal  zenfräse 64 trägt.  



  Die als Formwerkzeug dienende Walzen  fräse ist in der Längsrichtung bei 65 genutet  und weist mehrere Kreisnuten 66 in seiner  Umfangsrichtung auf, deren Querschnitt ge  nau der Form und Abmessung des dem  Schleifrad zu gebenden Profils entspricht.  



  Fig. 12 zeigt die Fräse in einer üblichen  Form mit verhältnismässig zahlreichen Nu  ten 65,     so,dass    in jeder Umfangsnute 66 auch  zahlreiche     Schnittkanten    67 vorgesehen sind.  In den     Fig.    10 und 11 zeigt     ciie    Fräse nur  wenige Längsnuten, um die Zeichnung klarer      zu machen. Obgleich die Fräse laut Zeich  nung nur zwei Umfangsnuten 66 besitzt,  kann die Anzahl dieser Nuten doch grösser  sein. Es werden stets mehr als eine vorge  sehen, um ein zu häufiges Auswechseln des  Werkzeuges zu vermeiden und zu ermög  lichen, dass die Nuten 66, wie dies nach  stehend beschrieben werden wird, durch das  Schleifrad abgerichtet werden können.

   Um  während der Arbeit die richtige Stellung des  Schleifrades und der Fräse zueinander zu  sichern, ist diese Fräse in der Achsrichtung  frei beweglich. Sie kann, z. B. auf der Spin  del 68, auf welcher sie frei drehbar ist, in  der Längsrichtung frei verschiebbar angeord  net sein. Um die Kante des Schleifrades  genau auf das gewünschte Profil abzuschlei  fen, wird der Schlitten in so vorwärtsgescho  ben, dass die Walzenfräse an dem Schleifrad  anliegt und eine der Nuten 66 das Schleif  rad fasst, worauf die Fräse sich in der Längs  richtung so lange einstellt, bis Nut und  Schleifrad genau ineinanderpassen. Während  die Fräse gegen das Schleifrad hin gedrückt  wird, dreht man dieses langsam von Hand  am Riemen l, wodurch natürlich die Fräse in  umgekehrter Richtung, aber mit gleicher  Umfangsgeschwindigkeit sich dreht, wie das  Schleifrad.

   Die Schnittkanten 67 beim  Schnitt der Längs- und Quernuten der Fräse  üben auf das Schleifrad eine mahlende Wir  kung aus, so dass dessen Rand schnell und  genau auf die Form der Quernute der Fräse  gebracht wird, und diese Form, wie vor  erwähnt, entspricht der Form des     Withe-          worth-Gewindes,    das mit dem Schleifrad ein  geschnitten werden soll.  



  Jede Kante 67 wirkt beim Auftreffen auf  das Schleifrad hauend oder schlagend ein,  wodurch sehr kleine Teilchen des Rades ab  gebrochen werden. Obgleich die Wirkung  einer jeden Kante auf das Rad an und für  sich äusserst gering ist, so wird sich doch die  Gesamtwirkung dieser schnell hintereinander  auf das Rad wirkenden Kanten sehr schnell  bemerkbar machen. Da die Walzenfräse sich  in der Längsrichtung frei verschieben kann,  stellt sie sich selbsttätig auf die richtige Stel-    lung ein, und es treten keine Kräfte auf,  welche das Bestreben haben, die Fräse so zu  verschieben, dass sie Ungenauigkeiten auf den  Flächen des Schleifrades erzeugen könnten.  



  Wenn eine der Nuten der Walzenfräse  durch Gebrauch abgenutzt ist, kann der Quer  schieber o so verschoben werden, dass eine  andere Nut 16 in die Abrichtstellung ge  bracht wird, worauf, nachdem das Schleifrad  durch die zweite Nut abgerichtet ist, es wie  der dazu dienen kann, die abgenutzte Nut  auf die richtige Form und Abmessung abzu  richten.  



  Zum Abrichten einer Nut 66 wird das  Schleifrad schnell gedreht, während die Wal  zenfräse langsam in der gleichen Richtung  gedreht wird, so dass die Fräse und das Rad  sich an ihren Berührungsstellen mit unglei  cher Geschwindigkeit und in umgekehrter  Richtung drehen. Durch dieses Verfahren  können Walzenfräse und Schleifrad dazu     ver-          vendet    werden. um sich gegenseitig abzu  richten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. bei welcher ein während dem Abrichten in Schwingung versetzter Werkzeughalter so auf einem um eine Achse drehbaren Träger angeordnet ist. dass die geometrische Schwing achse des Werkzeughalters und die geometri sche Drehachse des Trägersn derselben Ebene sich befinden und aufeinander senk recht stehen, wobei die abzurichtende Schleif scheibe beim Abrichten eine Lage beibehält, bei welcher die geometrische Achse, um wel che der Träger verstellt werden kann, in der Mittelebene der Sehleifscheibe liegt, während durch Drehung des Trägers um seine Dreh achse die geometrische Schwingachse des Werkzeughalters in verschiedene Winkellagen zu dieser Mittelebene gebracht werden kann und das Werkzeug selbst im Werkzeughalter in Richtung der genannten.
    Schwingachse verstellbar ist, un verschiedene Flächen der Schleifscheibe bearbeiten zu können, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger in v ersehie- denen Drehlauen feststellbar ist, damit die Schwingachse des Werkzeughalters jeweils in derjenigen genauen Winkellage zur Mit telebene der Schleifscheibe festgehalten wer den kann, welche für das Abrichten der je weiligen Fläche des Schleifrades erforder lich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Abrichtvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger je in zwei äussersten Stellungen und in einer bestimmten Zwischenstellung fest gehalten werden kann, um bezw. eine der schrägen Seitenflächen des Schleifrades, oder die zylindrische Umfangsfläche der Scheibe abzurichten. 2.
    Abrichtvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Werk zeughalter ein auf einer im Träger ge lagerten Welle festsitzender Arm ist und diese durch ein Getriebe mit einer An triebswelle verbunden ist, durch welsche dem Werkzeughalter die hin- und her schwingende Bewegung erteilt wird. 3. Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein stellen des Werkzeuges im Werkzeug halter eine Lehre vorgesehen ist. 4. Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu dieser Lehre eine Mehrzahl von auswechsel baren Nippeln gehören. 5.
    Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehre aus einem am Werkzeughalter drehbaren Arm besteht, mit welchem die Lehr- nippel vor das Werkzeug und von dem selben weg gebracht werden. 6. Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Werkzeughalter und Träger Anschläge vorgesehen sind, welche verhindern, dass das Abrichtwerkzeug sich nach innen über eine bestimmte Stelle der schrägen Seitenfläche des Schleifrades hinaus be wegt. 7. Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug mit der Diamantspitze im Werkzeughalter so verstellbar ist, dass die Diamantspitze jederseits gleich weit vom Mittel des Werkzeughalters abliegt. 8.
    Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug im Werkzeughalter um 180 gedreht werden kann. 9. Abrichtvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einem schwingbaren Werkzeug, welches zur Er stellung der Rohform der Schleifscheiben kante dient, noch eine rotierende Fräse vorgesehen ist zum Nacharbeiten des Profils der Schleifscheibenkante. 10. Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese ro tierende Fräse mit wenigstens einer dem genauen Profil der Schleifscheibenkante entsprechenden Umfangsnut versehen ist, wobei die Wandungen dieser Umfangs nut durch Längsnuten unterbrochen sind, um eben so viele Schnittkanten zu bil den. 11.
    Abrichtvorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass diese Fräse so gelagert ist, dass sie in achsialer Richtung frei beweglich ist.
CH110154D 1922-08-26 1922-08-26 Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. CH110154A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098395B (de) * 1954-01-29 1961-01-26 Sheffield Corp Eine Ges Nach D Verfahren zum Abrichten einer gerippten Schleifscheibe
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