CH110195A - Lampe mit Magnesiumbrennkörper. - Google Patents
Lampe mit Magnesiumbrennkörper.Info
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Description
Lampe mit 111abnesiumbrennlcörper. Vorliegende Erfindung betrifft - eine Lampe mit Nagnesiumbrennkörper, welche in erster Linie für photographische Zwecke bestimmt ist.
Bei der Erzeugung von Dauerlicht ist es insbesondere für photographische Zwecke von grösster Wichtigkeit, die Brenngeschwindig- keit des Magnesiums regeln zu können und die Rauchentwicklung möglichst zu unter drücken.
Es hat sich nun erwiesen, dass beide Fak toren in innigem Zusammenhang stehen und sowohl durch die Baliart der Lampe, als auch des in dieser zur Anwendung gelangenden Brennkörpers und dessen besonderer chemi scher Vorbehandlung in weitgehendem Masse abhängig sind.
Die die Erfindung betreffende Lampe besteht im wesentlichen aus einem mit regel barer Luftzuführung versehenen, den beson ders ausgebildeten Brennkörper umgebenden Zylinder, zum Beispiel aus Glas oder einem sonstigen durchsichtigen Material. Der in dieser Lampe zur Verwendung gelangende Brennkörper kennzeichnet sich dadurch, dass er einen Zylinder bildet, der aus Magnesium erzeugt ist, beispielsweise durch entspre chende Anordnung von Bändern, Scheiben oder dergleichen aus Magnesium. Wesentlich ist, da.ss das Magnesium .einer chemischen Vorhehandlung - unterzogen wird, die eine Oxydation dessen Oberfläche bezweckt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsge genstand in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 das Ausgangsmaterial und Fig. 2 dasselbe Mate rial zusammengedreht für die Brennkörper nach Fig. 8 und 4, Fig. 5 einen Brennkörper aus runden Blechplättchen; in Fig. 6 ist eine Lampe in Vorderansicht veranschaulicht;
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Lampe im Längsschnitt mit einem Brenn- körper, der aus übereinander gestapelten Plättchen gebildet ist, die durch Zwischen lagen voneinander getrennt sind.
In Fig. 6 ist eine besonders für kinema tographische Aufnahmen geeignete S@chein- a,erferlampe nach vorliegender Erfindung dargestellt. Im Hohlspiegel 8 ist auf dem Dorn 4 der Brennkörper 3 angebracht. Der Brennkörper ist von dem Lampen zylinder 9 umgeben, der auf einem ringfür- migen, mit einer Reitre von Luftschlitzen versehenen Regelschieber 21 aufsitzt.
Nach Entzünden des Brennkörpers wird der Zylin der wie bei einer gewöhnlichen Lampe da.rübergestülpt und die Luftzufuhr auf ge ringste Rauchentwicklung bezw. gewünschte Brenngeschwindigkeit geregelt.
In Fib: 7 ist eine Lampe veranschaulicht, in deren :dicht abgeschlossenem Zylinder 9 ein Brennkörper angeordnet ist, der ans einer Mehrzahl übereinander geschichteter Plätt- ehen 10 aus Magnesium oder dergleichen ge bildet ist. Diese Plättchen 10 sind durch Zwischenplättchen 11 von kleinerem Durch messer voneinander getrennt. Sämtliche Plätt chen sind auf ein Rohr 12 aufgefädelt, durch -elches eine Zündschnur 13 geführt ist, die an das oberste Plättchen 10 angeschlossen ist.
Die Zündschnur 13 tritt durch einen Hahn 14 in die Lampe, der durch eine Feder 15 in einer die Schnur klemmende Stellung erhalten wird. Durch die Wirkung der Fe der 15 schliesst sich der Hahn 1.1 sofort nach Abbrennen der Schnur 13 und bewirkt hier durch einen luftdichten Abschluss der Lampe. In den Zylinder mündet unten eine Zuleitung 16 für Sauerstoff bezw. ein Sauerstoffluft--e- misch, während oben ein Absa.ucrohr 17 für die Verbrennungsgase angeschlossen ist.
In der Zuleitung 16 ist. ausser dem Ab sperrhahn 18 eine Düse 19 eingebaut. Diese Düse 19 gewährleistet ein gleichmässiges Ein strömen des Sauerstoffes oder dergleichen, selbst wenn mehrere Zuführungsleitungen an das Rohr 16 angeschlossen sind.
Um ein entsprechendes Abbrennen der Kerze zu erzielen, ist ein bestimmter Druck in dem Zylinder 9 erforderlich. Je grösser dieser Druck ist, eine desto grössere Verhren- nungswä.rme wird erzielt, was wieder eine, er liöhte Aktinität zur Folge hat.
Wenn nun auch schon bereits durch die mehr oder min der langen Ableitungsschläiirhe ein erhöhter Druck bedingt ist, so ermöglicht die Einstel lung des in. die Absaugleituneingebauten Drosselhahnes ?@1 eine beliebige Steigerung df-s Druckes.
Hinter dem ZZ-linder 9 ist ein Reflektor 8 angeordnet.
Der m einer derartigen Lampe zur Ver- wendung gelan-eürl.e zylindrische Brennkör per kann auf verschiedene Arten aufgebaut werden, von renen im N ach-stehenrlen einige Beispiele gegeben sind.
Das in Fig. 1 dargestellte AugangSma- terial besteht ans parallelen, schmalen :4lagn.esittmbändern, die mittelst sehr dünner Kupferdrähte 2 zu einem breiteren Band zu sammengefloehten sind, Dieses Material wird nun mit einer sehr dünnen Oz@-dhaut versehen, indem es zum Beispiel rasch durch sehr verdünnte Salpeter säure -,ezo..en jwd. Statt Salpetersäure kann irgend eine andere,
die Oberfläche des Mag- nesiums chemisch verändernde Lösung in ent sprechender Verdiinnting angewendet werden.
Das so vorbereitete Material wirrt nach Fis. \? zu einer Art Schnur 3 zusammenhe- dreht, das nun zur Erzeugtino, eines Brenn körpers entweder in dichten Sehraubenlin'ien (Fig. 31, oder durch Aneinanderlegen in der Richtung der hrzeu"enden (Fig. 4)
zu einem zylindrischen Iitirpcr #wewickelt und auf einen eisernen Dorn 1 aufgebracht wird. Oben und unten ist der Brennkörper mittelst Eisen- blechscheibcben 5 abgeschlossen, die ausser den Zusammenhalt des Körpers, noch die wichtige Funktion haben, den Zutritt der Luft vom Innern des Zylinders abzuhalten.
Der Eisencl-orn 4 trägt oben ein Gewinde. Mittelst der flacben Mutter 6 wird der Brenn- hörper niedergeschraubt.
In Fi-% 5 1a. ein anderes Beispiel für die Ausführung: des Brennkörpers dargestellt. Hier - sind stall, der Magiesiumbä-nder kreisrund(,cheibchen mit zentralem Loch aus dünnem iflaiesiumhlech verwendet, die durch Stanzen mit radial g@FStellten )Vellun- gen versehen sind.
Die oberflächliche Oxyda tion wird ebenso wie bei den Bändern durch- geführt. Die Sclieibelien werden auf dem li;iendorn zti einem Stapel aufeinanderge- reiht und zwischen den Eisenblecliplättohen 5 mittelst der Schraubenmutter 6 zusammen geschraubt. Statt das Magnesium als Blech in Band- oder Scheibenform zu verwenden, können auch scheibenförmige Körper aus.
Magnesiumpulver gepresst werden, die einer oberflächlichen Oxydation laut vorliegender Erfindung unterworfen wurde. Diese Süheib- ehen werden ebenfalls auf den Eisendorn aufeinander gereiht. Wirksamer ist es noch, das Pulver vor dem Pressen der oberfläch lichen Oxydation zu unterwerfen.
Die auf diese Weise hergestellten Brenn- körper werden oben entzündet und brennen mit geringer Rauchentwicklung langsam und gleichmässig nieder, wobei sie eine grosse Leuchtkraft entwickeln.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lampe mit Magnesiumbrennkörper, ge kennzeichnet durch einen unten; mit einer re gelbaren Luftzuführung versehenen durch sichtigen Zylinder, der den zylindrischen, aus durch chemische Vorbehandlung mit einer Oxydschicht versehenen Ausgangsmaterial geformten Magnesiumbrennkörper umgibt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lampe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen die Zündschnur an der Einführungsstelle klemmenden Hahn, der beim Abbrennen der Schnur selbst tätig schliesst und. derart die Lampe nach aussenhin abschliesst.Lampe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Zuleitung für Sauer stoff oder dergleichen und eine an die Lampe angeschlossene Absaugleitung für die Verbrennungsgase. 3. Lampe nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine in die Zuleitung ein gebaute Düse zum Ausgleich von Druck schwankungen. d. Lampe nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch ein in die Absaugleitung eingebautes Drosselorgan zur Einstellung des Druckes. 5.Lampe nach Patentanspruch, dadurch ge- liennzeichnet, dass der Brennkörper aus mehreren vorbehandelten Magnesiumbän- dern, die zusammengedreht und in einer Schraubenliniel in Zylinderform gewik- kelt sind, gebildet ist. 6.Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennkörper aus mehreren vorbehandelten und zusammen gedrehten Magnesiumbändern, die in Wicklungen parallel zur Erzeugenden zu einem zylindrischen Körper geformt sind, besteht. 7. Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennkörper zylindrisch ist und aus vorbehandelten, mit radialen Wellungen versehenen dün nen Magnesiumblechscheibchen besteht, ,die aufeinandergeschichtet sind. B.Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Brennkörper aus aus Magnesiumpulver gepressten Süheib- chen, die an der Oberfläche o-xydiert und sodann auf einem Dorn zu einem zylin drischen Körper aufgereiht sind, besteht. 9. Lampe nach Patentanspruch und- Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das.zur Bildung des Brennkörpers erfor derliche Magnesiumpulver vor dem Pres sen zu Scheibchen durch oberflächliche Oxydation vorbehandelt ist. 10.Lampe nach Patentanspruch und 'Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennkörper oben und unten durch Scheibchen aus Eisenblech abgeschlossen ist. 11. Lampe nach Patentanspruch mit aus Plättehen bestehendem Brennkörper, ge kennzeichnet durch an den einzelnen Plättchen vorgesehene zentrale Erhöhun gen oder Zwischenlagen, welche unter Aufrechterhaltung der gegenseitigen Be rührung in der Mitte aussen einen ent sprechenden Zwischenraum zwischen den einzelnen Plättchen schaffen. 12.Lampe nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlagen des Brennkörpers aus sauerstoffabgeben den Substanzen bestehen. 13. Lampe nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlagen des Brennkörpers aus indifferentem Ma terial gebildet sind. 1d. Lampe nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Plätt- chen des Brennkörpers auf einem eine Zünclsclinur umschliessenden Rohr aufge fädelt sind.
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