CH110241A - Vorrichtung zum Abschneiden von Bausteinen vom gepressten Materialstrang. - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden von Bausteinen vom gepressten Materialstrang.

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CH110241A
CH110241A CH110241DA CH110241A CH 110241 A CH110241 A CH 110241A CH 110241D A CH110241D A CH 110241DA CH 110241 A CH110241 A CH 110241A
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CH
Switzerland
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sep
bracket
material strand
cutting
building blocks
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Inventor
Wolfensberger Alfred
Kaegi Ernst
Original Assignee
Wolfensberger Alfred
Kaegi Ernst
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abschneiden von Bausteinen vom gepressten Materialstrang.    Behufs gegenseitigen Eingriffes     längs-          seitig    und stirnseitig profilierter Bausteine,  deren eines Profil solcher Art ist, dass zwi  schen zwei aufeinandergesetzten Steinen ein  besonderer Zwischenraum in Form einer  ringsumgrenzten Lücke zur Aufnahme von  Fugenmörtel gebildet ist, werden bisher, in  Ermangelung einer andern Möglichkeit, nach  dem Giessverfahren hergestellt.  



  Die Herstellung solcher Bausteine in ein  facherer, billigerer Weise mittelst Strang  presse zu ermöglichen, ist der Zweck der Er  findung, deren Gegenstand eine Vorrichtung  zum Abschneiden von Bausteinen vom ge  pressten Materialstrang ist. Diese Abschneid  vorrichtung besitzt zwei miteinander bewegte,  aber nacheinander den Materialstrang er  reichende Schneiddrähte, wobei durch seit  liche, infolge entsprechender Führung ge  gebene Abweichung von der geraden Bewe  gungsbahn ein Trennschnitt entsteht, welcher  unter Erzeugung eines Abfallstückes eine  entsprechende Lücke an der Trennstelle des  Materials ergibt.  



  Beigefügte Zeichnung stellt ein Ausfiih-    rungsbeispiel dieser Abschneidvorrichtung dar,  und zwar in  Fig. 1 in Stirnansicht, und in  Fig. 2 im Seitenriss mit Schnitt;  Fig. 3 zeigt zwei fertige, aufeinander  gesetzte Steine.  



  An dem nur     andeutungsweise        gezetich-          neten    Tisch 1 ist an beiden Längsseiten eine  senkrechte Stange 2 befestigt. An beiden  Stangen 2 ist je ein bügelartiger Teil 3 in  der Höhe einstellbar angeordnet. Ferner sitzt  ein Bügel 4 mit an seinen Schenkeln vor  gesehenen     Büchsen    4' auf dem Stangenpaar 2.  An den Teilen 4' greift je ein Lenker 5 an, der  an einem Arm 6 angeschlossen ist. Die vor  handenen zwei Arme 6 sind auf einer gemein  samen Welle 7 befestigt, welche am Tisch 1       gelagert    und mit einer Handkurbel 8 aus  gerüstet ist. Der Bügel 4 besitzt ferner an  seinen beiden Schenkeln je eine Büchse 4"  für die Aufnahme eines Bolzens 9.

   Die vor  handenen zwei Bolzen 9, welche in den Büch  sen 4" verschiebbar sind, sind an einem ge  meinsamen Bügel 10 befestigt und tragen  am freien Ende einen Zapfen 11. An den      Schenkeln des Bügels 10) sind die beiden  Schneiddrähte 12 und 13 in gewissem Ab  stande voneinander befestigt. Die beiden bü  gelartigen Teile 3 besitzen je einen gleich  gearteten Führungsschlitz 3', in den je der  Zapfen 11 des einen Bolzen 9 fasst. Mit dem  einen Arm 6 bildet ein Gewichtsarm 14 ein  Stück.  



  Unter dem Einfluss des Gewichtsarmes 14  wird der Bügel 4 und dadurch auch der  Bügel 10 für gewöhnlich in Hochstellung  gehalten, so dass die Schneiddrähte 12, 13  sich oberhalb des aus der Schneckenpresse 15  kommenden Materialstranges A befinden.  Der Materialstrang A tritt, wie aus Fig. 1  ersichtlich, in Z-artiger Gestalt (Querschnitts  form) aus dem Mundstück der Presse und  läuft auf Walzen 16. Dem obern Schenkel  des sich vorschiebenden Stranges ist auf  Rollen 17 Auflage gegeben.    Wenn der Materialstrang A mit seinem    vordern Ende einen nicht gezeichneten An  schlag erreicht hat, bewegt man den auf den  Stangen 2 geradlinig geführten Bügel 4  durch entsprechendes Drehen der Hand  kurbel 8 abwärts, wobei der Bügel 10 durch  die Bolzen 9 mitgelenkt wird und die Drähte  12, 13 nacheinander den Materialstrang er  reichen.

   Die Bewegungsbahn des Bügels 10  entspricht dem Verlauf der Führungsnuten  von welchen aus dieser Bügel durch     Vermitt-          hung    der Teile 11 und 9 besteuert wird.  Die Führungsnuten 3' sind so gestaltet, dass  der Bügel 10 nach einer gewissen geradlini  gen     Abwärtsbewegung    schräg nach der Seite  bewegt wird, um sich dann wieder gerad  linig abwärts zu bewegen. Diese Bewegungs  art, das heisst die vorüibergehende Abweichung  von der geradlinigen Bewegungsbahn des  Bügels 10 hat zur Folge, dass die Drähte 12,  13 den in Fig. 2 ersichtlichen Trennschnitt  verursachen, welcher unter Erzeugung eine       Abfallstückes    B eine entsprechende Lücke  an der Trennstelle des Materials ergibt.

   Der  vom Strang 4 abgeschnittene, noch zu bren  nende Stein C besitzt infolge der den     Sehneid-          driibten    12, 13 gegebenen Bewegung zwei    Vousplrünge, D, die sich an gegenüberliegen  den Seiten, las heisst an den Lagerflachen  des deines befinden und mit einander dia  gonal     gegenüberstehenden    Ecken desselben  zrusammenfallen. Naclh Ausführung des     Trenn-          sclinittes    wird der Bügel 10 wieder in     Hloch-          stellung    zurückbewegt.  



  Werden zwei solche Steine in der er  forderlichen Weise aufeinandergesetzt,  dass gemäss Fig. 3 der Vorsprung D der  Oberseite des untern Steines sich der ver  tieften Stelle der untern Seite des obern  Steines gegenüber befindet, und umgekelhrt.  dann ist zwischen den beiden Seinen ein       ringsumgrenzter     E für den  Ausgleich des Fugenmörtels vorhanden.  Dieser Zwischenraum entspricht der vorher  erwähnten, beim Abschneiden les Steines  vom Strang entsiandenen Lücke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abschneiden von Bau steinen vom gepressten Materialstrang, ge kennzeichnet durch zwei miteinander bewegte, aber nacheinander den Materialstrang er reichende Sehn eiddrähte, wobei durch seit liche, infolge entsprechender Führung ge gebene Abweiehung voll der geraden Be wegungsbalin ein Trennschnitt entsteht, wel cher unter Erzeugung eines Abfallslüchf#s eine entsprechende Lücke an der Tr < -iinsli#lli- des Materials ergibt.
    UNTERANSPRÜCHE: EMI0002.0024 1. <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Pa.\,entan;pruch. <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> die <SEP> bei den <SEP> Bügel <SEP> tragender <SEP> Bügel <SEP> von <tb> einem <SEP> g-eradliiiig <SEP> geführten <SEP> Bewegungs teil <SEP> milgenoninien <SEP> wird <SEP> und <SEP> auf <SEP> seinc#in <tb> Wege, <SEP> zwecks <SEP> Erzeugung <SEP> der <SEP> Lü(-ke <SEP> an <tb> der <SEP> Trennstelle- <SEP> des <SEP> Materials, <SEP> infolge <tb> entsprechender <SEP> eigener <SEP> Führung <SEP> sielt <tb> zum <SEP> erwähnten <SEP> @eu-egun <SEP> g <SEP> steil <SEP> quer <SEP> 1)c wegt.
    EMI0002.0025 Vorrichtung <SEP> na-b <SEP> Unteranspruch <SEP> 1, <SEP> da durch <SEP> gehennzcicbnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> g#eradlinigr <tb> geführte <SEP> Brwe@nuy@l=#il <SEP> nlo#nfall@ <SEP> c#im#n Bügel darstellt, welcher an den Sehen keln je eine Büchse hat für den Durch tritt eines Bolzens, welcher einerseits Ver bindung mit dem die Schneiddrähte tra genden Bügel und anderseits mit einer die Bewegung dieses Bügels bestimmenden Führungsbahn herstellt.
CH110241D 1924-09-03 1924-09-03 Vorrichtung zum Abschneiden von Bausteinen vom gepressten Materialstrang. CH110241A (de)

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