CH110275A - Verfahren und Maschine zum Aufzwicken des Oberleders von Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Aufzwicken des Oberleders von Schuhwerk.

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CH110275A
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CH
Switzerland
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upper leather
sole
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leather
folding
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English (en)
Inventor
United Shoe Machinery C Boston
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp Pat
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Publication of CH110275A publication Critical patent/CH110275A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/14Lasting machines for toe or heel parts, with nailing devices

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zum Aufzwicken des Oberleders von Schuhwerk.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Aufzwicken des Oberleders  von Schuhwerk und eine zum Ausüben des  Verfahrens dienende Maschine.  



  Das an den Seiten des Sehuhes über den  Leisten gezwiekte Oberleder von Rahmen  schuhwerk oder durchgenähtem Schuhwerk  ist bisher in der Regel durch Aufzwickstifte  oder Zwecken vorübergehend in aufgezwick  ter Labe befestigt worden. Die aufgezwick  ten Schuhe werden dann in der Regel einen  Tag oder länger auf Schuhgestellen stehen  gelassen, damit das um den Leisten herum  gespannte Oberleder das     Bestreben,    in seine  ursprüngliche Lage zurück zu kehren, ver  liert. Das Oberleder wird dann durch Klam  mern mit der Brandsohlenlippe verbunden,  und die Weiterbearbeitung des Schuhes findet  nach dem Herausziehen der Aufzwickstifte  statt.  



  Dieses bekannte Verfahren     bringt        man-          rigfache    Nachteile mit sieh. Es bedingt einen  grossen Vorrat an     Arbeitsleisten    und Schuh  gestellen und nimmt eine verhältnismässig  grosse Fussbodenfläche in Anspruch. Das wie-    derholte Handhaben des Schuhes bedeutet  auch einen zusätzlichen Kostenaufwand. Das  Eintreiben von Klammern vor dem Entfer  nen der Aufzwickstifte kann nicht immer in  zufriedenstellender Weise bewerkstellig wer  den, und wenn die Aufzwickstifte vor dem  Eintreiben der Klammern herausgezogen wer  den, so liegt Gefahr vor, das Oberleder aus  seiner     aufgezwickten    Lage     heraus    zu  schieben.  



  Diese Nachteile sollen gemäss der Erfin  dung beseitigt werden, indem jeder schritt  weise angezogene und unter Spannung gehal  tene Teil des Oberleders über den Leisten  boden in aufgezwickte Lage durch einen zu  der     Sohlenebene        geneigten    Druck umgelegt  wird, der zunächst in beträchtlicher Entfer  nung von der Ebene der Sohle .auf das Ober  leder ausgeübt     wird.    Die Kraft, mit der -das  Oberleder während dem     Umlegevorganb        an-          gezogen    wird, wird zweckmässig beim Fort  schreiten .des letzteren     nachgelassen.     



  Die     .zum        Ausüben    des Verfahrens die  nende Maschine ist mit     einem    das Oberleder  einlegenden     .Glied    .ausgerüstet,     welches    mit      dem     bespannten    Oberleder an einem von der  Sohlenebene entfernten Punkte in Berührung  tritt und sich gegen die Sohlenebene in einer  zu der letzteren geneigten Bahn bewegt, um  einen Teil des noch von der Aufzwickzange  erfassten Oberleders bleichlaufend zu der  Sohlenebene über den Sohlenrand umzulegen.  



  Der Erfindungsbegenstand ist in der  Zeichnung beispielsweise veranschaulicht,  doch ist es klar, dass anderweitige Ausfüh  rungsformen möglich sind, ohne aus dem Be  reich der Erfindung zu treten. Unter dem  Ausdruck Brandsohle soll diejenige Sohle  fallen, an der das über den Leisten     gezwickte     Oberleder befestigt wird, und zwar kann es  die Sohle von Rahmenschuhwerk, durchge  nähtem oder gewendetem Schubwerk sein.  



  Fig. 1 ist eine Seitenansicht der     Auf-          zwickmascliine;    Fig. 2 ist eine von der ent  gegengesetzten Seite der Fig. 1 aus besehene  Ansieht; Fig. 3 ist eine Vorderansicht unter  Weglassung gewisser Teile; Fig. 4 bis 7 er  läutern     aufeinanderfolgende    Bearbeitungs  stufen eines Rahmenschuhes; Fig. 8 bis 10  erläutern die     Bearbeitung    eines durchgenäh  ten Schuhes; Fig. 11 zeigt einen Teil eines  aufgezwickten Rahmenschubes; Fig. 12 ist  eine ähnliche Ansieht eines Teils eines auf  gezwickten durchgenähten Schuhes; Fiel,. 13  erläutert die Art und Weise, in der der Ge  lenkteil eines Schuhes saufgezwickt wird.  



  Die untere Backe 30 der Aufzwickzange  ist bei 32 an dem untern Ende eines konso  lenartigen Teils 34 einer Muffe 36 befestigt.  Die Muffe 36 kann senkrechte     Gleitbewegun-          gen    in einem festen Lager 38 des vordern  Endes eines wagrecht bewegbaren Schiebers  40 ausführen. Die andere Greiferbacke 42  ist durch ein kurzes Lenksttick 46 mit dem  untern Ende einer in der Muffe 36 v erschieb  baren Stange 44 verbunden. Der Körper der  Backe 42 ist auch durch ein     Lenkstück    48  mit dem die Backe 30 tragenden Teil 34 ver  bunden. Durch Auf- und Abbewegung der  Stange 44 wird die Backe 42 fiegen die Backe  30 und von der letzteren hinweg bewegt, wo  bei die Aufzwickzange den Oberlederrand er-    fasst und freigibt.

   Wenn die Greiferbacken  das Oberleder erfasst haben, so wird die Auf  zwickzange aufwärts bewegt, wobei das Ober  leder angezogen oder gespannt wird. Das  obere Ende der Muffe 36 besitzt eine Kugel  gelenkverbindung 50 mit dem vordern Ende  eines bei 56 an dem Maschinenkopf 58 dreh  baren Hebels 54 Das rückwärtige Ende des  Hebels 54 ist bei 60 an einen Schieber 62     an-          belenkt,    dessen stangenförmiger Teil 64 sieh  in einem, nicht dargestellten, an dem Hebel  54 drehbaren Block verschieben kann. An  dem untern Ende des Schiebers 62 ist     eine     Rolle 66 angebracht. die in einer Kurvennut  68 einer Kurvenscheibe 70 Aufnahme findet.

    Die Kurvenscheibe 70 kann durch     Verbin-          clungen    73 mit einem nicht dargestellten     Tret-          hebel    mit der Antriebswelle 71 gekuppelt  werden. Während der Umdrehung der Kur  venseheibe 70 wird der Schieber 60 und die  mit dem     letzteren    verbundene Stange 64     auf-          und    abbewegt, und zwar wird während der  Abwärtsbewegung durch eine Feder 72 ein  nachgiebiger Druck auf das rückwärtige  Ende des Hebels 54 ausgeübt, wobei das vor  dere Ende des letzteren nachgiebig angehoben  wird.

   Die Abwärtsbewegung der durch die  Kugel der Kugelgelenkverbindung 50 hin  durchragenden Stange 44 wird durch eine  Welle 80 (Fig. 1 und 2) herbeigeführt, die  sich in einem Lager 82 des vordern Endes  des Hebels 54 und in einem zweiten Lager  83 des Zapfens 56 des Hebels 54 drehen  kann. An dem     rückwärtigen    Ende der Welle  80 ist ein     Arin    84 befestigt. dessen     unteres     Ende eine an dem Umfang     einer    Kurven  scheibe 88 anliegende Rolle 86     trugt.    An dem  andern Ende der Welle 80 ist ein Arm 90  befestigt,     dessen    unteres Ende eine das obere  Ende der Stange 44     aufnehmende    Büchse 92  aufweist.

   Eine die Muffe 36     umbebende    Fe  der 100     stützt    sieh einerseits gegen :das obere  Ende des     Lawers    38     und        -anderseits    hegen  einen auf der Muffe 36     gleitbaren        Unterlags-          rinb    102, und sucht die     lterabgodrückte     Stange 44 in ihre Hochlage zurück zu füh  ren.

   Ein     fester    Stift 101 der Stange     44        ragt     in einen Schlitz 106 der Muffe 36     hinein.         Durch Verstellung eines an der Muffe 36  festgeklemmten Bundes 108 kann die Hoch  lage des Stiftes 104 verändert werden, wobei  die     Aufwärtsbewegung    der Stange 44 und  der obern Greiferbacke 42 mit Bezug auf die  Muffe 36 eine dementsprechende Veränderung  erfährt.  



  Eine an dem Schieber 40 angebrachte  Rolle 112 (Fig. 2) wird durch einen feder  belasteten Hebel 118 nachgiebig gegen die  Kurvenfläche 114 einer Kurvenscheibe 116  gehalten. Das Ende des Hebels 118 liegt an  einem aus einem harten Faserstoff bestehen  den Unterlagsring 120 an, der an dem Ende  des Schiebers 40 befestigt ist. Die den He  bel 118 beeinflussende Feder kann in einer       Richtung    durch einen Handhebel 122, eine  Klinke 124 und ein Schaltrad 126 in bekann  ter Weise gespannt werden. Während der  Umdrehung der Welle 71 bewegt die Kurv     en-          scheibe    116 den Schieber 40 nach rechts (Fig.

    2) und zu dieser Zeit sind die offenen     Grei-          ferbacken    zum Erfassen des Oberleders     be-          reif.    Während der fortgesetzten Umdrehung  der Kurvenscheibe 116 bewegt der federbela  stete Hebel 118 den Schieber 40 nach links  (Fig. 2) und den inzwischen geschlossenen  Greiferbacken 30, 42 wird dann die Über  ziehbewegung erteilt, wobei der Oberleder  rand über die Leistenkante gezogen     wird.    Die  Spannung der Feder 72 kann durch ein gleit  bares Keilstück 130 verändert werden, in  dessen Vertiefungen 132 (Fig. 2) ein Stift  134 eines auf dem untern Ende der Stange  64     verschiebbaren    Blockes 136 einfallen  kann.

   Durch Bewegung des Keilstückes 130  nach links (Fig. 2) drückt der sich anhe  bende Block 136 die Feder 72 zusammen, so  dass der auf das     rückwärtige    Ende des He  bels 54 ausgeübte Druck     dementsprechend     erhöht wird. Das Keilstück 130 ist mit einer  Stange 138 verbunden, deren vorderes Ende  einen zum Einstellen des Keilstückes dienen  den Handgriff 140 trägt.  



  Das Oberleder wird in der dargestellten  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des durch Klammern in aufgezwickter Lage    befestigt. Der der Maschine dargebotene  Schuh wird gegen einen ortsfesten Anschlag  150 gehalten, der von einer Konsole 152 des  Maschinenkopfes 58 getragen wird. Der An  schlag 150 ist ein kurvenförmiges Glied (Fig.  3), dessen Ende zu einem Amboss ausgebildet  ist. Das Ende des     Ambosses        ist    so ausgehöhlt,       dass,die    Schenkel oder Zinken der das Werk  stück durchdringenden Klammer mit Bezug  aufeinander herausgezogen werden. Der orts  feste Anschlag 150 ermöglicht es dem Arbei  ter, den der Maschine dargebotene Schuh ge  nauer und rascher einzustellen, als     es    mit  einem bewegbaren Anschlag möglich wäre.  



  Die     Maschine    ist mit einer     Vorrichtung     zum Herstellen von Klammern     ausgerüstet,     die sich zweckmässig oberhalb der Ebene, in  der     flie    Klammern in den Schuh eingetrieben  werden, befindet. Die hergestellte Klammer       wird    in geeigneter     Weise    in die Ebene,     in,der     sie in den Schuh     eingetrieben    werden soll,  überführt. Das Eintreiben der     Klammern    er  folgt durch einen Treiber 204, der durch eine  sich entspannende Feder vorgeschnellt wird.

    An einem     Fortsatz    des Schiebers 170     ist    bei  248 ein Hebel 250 drehbar, dessen unteres       gegabeltes    Ende eine Stange 254 umfasst. Das  untere Ende der Stange 254 ist bei 256 mit  einer     Treiberstange    258 verbunden, an der  der Treiber 204 befestigt ist. Um den Zapfen  248 ist eine Feder 260     herumgewunden        (Fig.     3), die sich einerseits .gegen eine Schulter des  Hebels 250 und anderseits gegen einen Teil:  des Schiebers 170 stützt.

   Die Spannung der  Feder 260     ist    so bemessen, dass der Treiber  mit der erforderlichen Kraft     vorgeschnellt          wird.    Das Drehen des Hebels 250 unter Über  windung .der Spannung der Feder 260 wird  durch ein bei 266 mit einem Schieber 268  verzapftes     Lenkstück    2.64     (Fig.    1 und 3)  herbeigeführt. Ein auf dem     vordern    Ende  der     Welle    71 vorgesehener, durch eine Kurbel  bewegter     Schlitten    269 ist starr mit dem       Lenkstück.    264 verbunden und bewegt das  letztere auf und ab.

   Um den Zapfen 266 des  Lenkstückes 264 ist eine Feder 270 .gewun  den, die das     Lenkstück    264     nachgiebig    gegen  die Maschinenfront     zubewegen.    sucht, so dass      sein unteres Ende in eine Labe gepresst wird,  in der seine geschulterte Platte 272 mit einer  ähnlichen Platte 274 des vordern Endes des  Hebels 250 zusammentrifft. Das Zusammen  treffen der Schulter 276 der Platte 272 mit  dem obern Ende der Platte 274 findet wäh  rend der Aufwärtsbewebung des Lenkstückes  264 statt, wobei der Hebel 250 im Sinne des  Uhrzeigers gedreht wird, so dass die Feder  260 während der Abwärtsbewegung des Lenk  stückes 261 bespannt wird.

   Das untere Ende  des rückwärtigen Armes des Hebels 250 wird  zu dieser Zeit zurückbewegt, um den Treiber  204 aus der Bewegungsbahn der zu der Ein  treibstelle herabbewegten Klammer Heraus zu  bewegen. Das Spannen der Feder 260 und  das Zurückgeweben des Treibers 204 findet  statt. wenn der Schieber 170 seine rückwär  tige Lage einnimmt. Wenn sich die     Klammer-          eintreibvorrichtung    mit dem Schieber 170  vorwärtsbewegt, so trifft das Mundstück 212  mit dem von der Aufzwickzange erfassten  Oberlederrand zusammen. Zu dieser Zeit tritt  ein verstellbar an der vordern Seite des Lenk  stückes 264 angebrachtes Kurvenstück 280  mit einer Kurvenfläche 282 eines an dem Ma  schinenkopf 58 befestigten Armes 284 in Be  rührung, wobei das Lenkstück 264 den Ein  griff der Schultern der Platten 272, 274 löst.

    Der nunmehr freigegebene Teil 250 wird  dann durch die Feder 260 vorgeschnellt, wo  bei der Treiber 204 eine Klammer in das  Werkstück hineintreibt. In einen Fortsatz  290 des Schiebers 170 ist ein Knopf 292     hin-          einbeschraubt,    in dessen Schlitz ein Schrau  benzieher eingefügt werden kann. An denn       rückwärtigen    Ende des Knopfes 292 ist eine  aus hartem Faserstoff bestehende Scheibe 296  angebracht, die mit einem Bund 298 des He  bels 250 zusammentrifft und die     Eintreib-          bewegung    des letzteren begrenzt.  



  Durch Herabdrücken     des    üblichen, nicht  dargestellten Trethebels wird die Aufzwick  zange zunächst geschlossen, wobei die Grei  ferbacken den Oberlederrand erfassen und  das Oberleder anziehen und dann einwärts  über die Leistenkante bringen. Die auf das  Oberleder ausgeübte Spannung wird etwas    nachgelassen, wenn sich das Mundstück 212  einwärts über die Sohlenkante bewegt, um       das    Oberleder     über    den Sohlenrand umzu  legen.  



  Unter gewissen Umständen ist es vorteil  haft, die Überziehbewegung der Aufzwick  zange zu unterlassen und zu diesem Zwecke  sind Vorkehrungen getroffen, um die wirk  same Verbindung der Kurvenscheibe 70 und  der Welle 71 lösen zu können. In dem Ma  schinenkopf 58 lagert eine Welle 340 (Fis.  



  an deren Ende ein mit einer Keilfläche  344 versehener Arm 342 befestigt ist. Die  Keilfläche 344 kann mit einer Schulter eines  Stiftes 246 zusammentreffen, um den letzte  ren aus einer Aussparung 248 eines festen  Gliedes 350 der Welle 71 herauszubewegen.  Die Kurvenscheibe 70 dreht sieh dann nicht  mehr mit der Hauptwelle, und der die Über  ziehbewegung der Aufzwiclzange herbeifüh  rende Hebel 54 verbleibt ortsfest. Das andere  Ende der Welle 340 ist mit einem Arm 352  (Fis. 3) verbunden, dessen gelochtes Ende  eine Stange 354 aufnimmt. Die Stange 354  ist oberhalb des gelochten Endes des Armes  352 von einer Feder 356 umgeben, die sieh  gegen eine auf rdas Ende der Stange 354 auf  geschraubte Mutter 357 stützt. An der  Stange 354 ist unter dem Ende des     Armes     352 ein Bund 358 befestigt.

   Während der  Aufwärtsbewebung der Staure 354 wird das  Keilstück 344 in unwirksame Lage heraus  bewegt     und    durch     Abwärtsbewegung    der  Stange wird     .das        Keilstück        341    in     wirksame     Lage     gebra.eht.    An der     Stange        351    ist ein  Bund 360     (Fis.    ?)     befestigt,        dessen        Kurven-          stück    362 mit einem     Kurvenstuck    364 des       Ende:

      eines Hebels     31;6        zusammenwirkt.    Der  Hebel 366 ist an     einem    Zapfen     \d68    befestigt,  der bei 370 in der     Maschinensäule    372 lagert.  Das äussere Ende des Hebels 366 ist     züi    einer       Kniegabel    374     ausgebildet,        mittelst    der der  Arbeiter :das Anheben und Senkender Stange       35.1        bewerkstelligen    kann.

   Ein an der     ,'tauge          35.1        befestigter    Arm 376 liegt     gleitbar        an     ,dem Zapfen 368 an und     verhindert    Drehbe  wegungen der Stange     35.1.    so     dass        (las    Kur  venstück<B>362</B> in der     Nut    des Gliedes 364 ge-      halten wird. Ein federbelasteter Stift 377,  379 hält den Hebel 366 mit dem Keilstück  344 in eingestellter Lage.  



  Die Kurvenscheibe 70 ist so gestaltet, dass  die Spannung der Feder 72 allmählich aufge  hoben wird, und dass die Greiferbacken dann  als Ganzes herabgedrückt werden, wenn sich  das Mundstück 212 einwärts bewegt, um den  Oberlederraud über die Sohle umzulegen.  Durch die endgültige Einwärtsbewegung des  Mundstückes     wird    das     Oberleder    fest in den  Winkel zwischen dem Sohlenrand und der  Brandsohlenlippe hineingepresst.  



  Wenn die Maschine zum     Aufzwicken    der  Seiten des Oberleders von Rahmenschuhwerk  verwendet wird, so bewegen sich die den  Oberlederrand haltenden Greiferbacken auf  wärts, wobei sich die Muffe 36 in dem senk  rechten Lager 38 verschiebt. Der Arbeiter  wird den Schuh der Maschine unter einem  Winkel zu der Wagrechten darbieten, der  etwas geringer ist als die Neigung der Trei  berstange 204 und des Mundstückes 212, so  dass die Aufzwickzange das Oberleder in der  in der Fig. 4 dargestellten Weise anzieht.  Die Zange führt dann eine wagrechte Bewe  gung gegen die Maschinenfront aus, wobei  das Oberleder in der in der Fig. 5 dargestell  ten Weise über den Sohlenrand gezogen wird.  Das Mundstück 212 beginnt seine Bewegung  gegen den Schuh, wenn sieh die Zange über  den Sohlenrand bewegt.

   Die Zange lässt die  auf das Oberleder ausgeübte Spannung etwas  nach, ohne das Oberleder gänzlich loszulas  sen. Fig. 6 und 7 lassen die Art und Weise  erkennen, in der das Oberleder fest in den  Winkel zwischen dem Sohlenrand und der  Brandsohlenlippe hineingepresst wird.  



  Die Aufzwickzange lässt den Oberleder  rand erst nach erfolgtem Eintreiben und Um  nieten der Klammern los (Fig. 7). Das     Mund-          stüek    212 tritt an einem Punkt mit dem ge  spannten Oberlederrand in Berührung, der in  beträchtlicher Entfernung von der Oberleder  kante ist, und das Mundstück 212 bewegt  sich in einer zu der Ebene der Brandsohle ge  neigten Bahn. Das Mundstück wickelt somit    das     Oberleder    um die Kante der Brandsohle  herum und presst das Oberleder fest in den  Winkel zwischen dem Sohlenrand und der  Brandsohlenlippe hinein. Die durch den An  schlag 150 gestützte Sohlenlippe kann weder  verbogen noch verschoben werden und das, noch  von der Zange erfasste Oberleder wird durch  das Mundstück 212 fester über den Leisten  gezogen.

   Die Klammern werden in der Be  wegungsrichtung des Mundstückes 212 in den  Schuh hineingetrieben, so dass sie gegen die  Basis der Brandsohlenlippe geneigt sind. Dies  bringt den Vorteil mit sich, dass die Klam  mern das Oberleder ohne übermässige Bean  spruchung der Brandsohlenlippe festgespannt  halten.    Wenn durchgenähtes Schuhwerk der Be  arbeitung unterzogen werden soll, so wird  an Stelle des Anschlages 150 ein Anschlag  150a (Fig. 8 bis 10) verwendet, dessen Um  nietfläche sich in unmittelbarer Nähe seiner  untern Kante befindet. Das Umnieten der  Klammern kann somit in unmittelbarer Nähe  der tiefsten Stelle des Sohlenrisses stattfin  den und dies ist bei der Herstellung von  durchgenähtem Schuhwerk von besonderem  Vorteil und erleichtert das Schliessen des Soh  lenrisses.

   Der Sohlenriss ist vorzugsweise zu  der Ebene der Sohle geneigt und im wesent  liehen senkrecht zu der Riehtung, in der die  Klammern eingetrieben werden. Während  dem späteren Schliessen des Risses werden die  eingetriebenen Klammern mehr oder weniger  in eine mit Bezug auf die Sohlenebene senk  rechte Lage gekippt, wobei die Klammern  das Bestreben haben, das Oberleder fester um  den     Leisten    herum zu spannen.

      Beim     Aufzwicken    der     Seiten    .des Ober  leders von     durcligenälit.em    Schuhwerk     muss     die     Aufzwickza@nge        um    .Eine grössere Strecke  gegen den Anschlag (150a) bewegt werden,  als beim     Aufzwieken    von Rahmenschuhwerk,       d!a    - der     Abstand    der aufgebogenen Sohlen  lippe von der Kante der Sohle bei durchge  nähtem     S:chühwerk    grösser ist als bei     Uah-          mens.chuhwerk        (Fig;    5 und 8).

   Die Kurven  fläche 114' der     Kurvenscheibe    116 kann in      diesem Falle durch eine entsprechend gestal  tete Kurvenfläche ersetzt werden, so dass die  Rolle 112 und demzufolge der Schieber 40  sich weiter nach links (Fig. 2) bewegen kön  nen, um der Aufzwickzange eine grössere  Überziehbewegung zu erteilen. Das Auf  zwicken von durchgenähtem Schuhwerk er  folgt in ähnlicher Weise wie das Aufzwicken  von Rahmenschuhwerk. Die Zange zieht das  Oberleder zunächst an (Fig. 8) und führt  dann ihre Überziehbewegung aus. Zu dieser  Zeit tritt das Mundstück 212 mit dem Ober  leder in Berührung (Fig. 10). Die Zange  lässt dann das angezogene Oberleder etwas  nach und wird während der Einwärtsbewe  gung des Mundstückes 212 herabgezogen.

    Kurz bevor die Zange das Oberleder loslässt,  wird eine Klammer in den Schuh hineinge  trieben und umgenietet (Fig. 9 und 10). Die  Entfernung des Endes des seine zurückge  zogene Lage einnehmenden. Mundstückes von  dem Ende des Anschlages 150 ist ebenso  gross wie diejenige von dem Ende des     An-          sehlages    150a.  



  Das Aufzwicken verschiedener Teile eines  Schuhes kann folgendermassen bewerkstelligt  werden. Die ersten drei Klammern können  an den durch die Bezugszeichen a, b und c  äng gedeuteten Stellen in den Schuh hineinge  trieben werden. Diese Klammern stehen in  betriichtlicher Entfernung voneinander und  die Zange     hat    vor dem Eintreiben jeder  Klammer ihre Überziehbewegung ausgeführt.  Die Überziehbewegung der Zange wird nach  dem Eintreiben der Klammern     a,   <I>b</I> und     c     ausgeschaltet und das Eintreiben der Klam  mern d, e und f erfolgt unmittelbar nach der  Anzugsbewegung der Aufzwickzange. Fig.  11 zeigt einen auf diese Weise der Bearbei  tung unterzogenen Rahmenschuh und Fig. 12  einen durchgenähten Schuh.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Aufzwicken des Ober leders von Schubwerk, das schrittweise an verschiedenen Stellen über rlen Lei- stenboden gezogen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder schrittweise angezo- gene und unter Spannung gehaltene Teil des Oberleders über den Leistenboden in aufgezwickte Lage durch einen zu der Sohlenebene geneigten Druck umgelegt wird, der zunächst in beträchtlicher Ent fernung von der Ebene der Sohle auf (las Oberleder ausgeübt wird. II.
    Maschine zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer Auf- zwichzange, reit einem das Oberleder umlegenden Glied und mit einer Vorrich tung zum Einsetzen von Befestigungs mitteln, dadurch gekennzeichnet, dass das das Oberleder umlebende Glied mit dem gespannten Oberleder an einem von der Sohlenebene entfernten Punkte in Berüh rung tritt und sieh gegen die Sohlen ebene in einer zu der letzteren geneigten Bahn bewegt, um einen Teil des noch von der Aufzwickzange erfassten Oberleders gleichlaufend zu der Sohlenebene über den Sohlenrand umzulegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kraft, mit der das Oberleder während dem Umleg vorgang angezogen wird, beim Fort schreiten des letzteren nachgelassen wird. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprueh 1. dadurch gekennzeich net, dass das Oberleder am Ende des Um legvorganges mit einer Sohlenlippe durch ein Befestigungsmittel verbunden wird, dessen Eintreibrichtung ungefähr densel ben Winkel mit der Sohlenebene bildet, wie die Rielitung des das Umlegen. des Oberleders herbeiführenden Druckes. 3.
    Maschine naeli Patentanspruch II, da- durch gekennzeichnet, dass während dein Umlegvorgang die von der Aufzwiek- zange auf das Oberleder ausgeübte Span nung etwas naebgelassen wird und dass sich die (las Oberleder noch haltende Aufzwichzan-r# der Ebene der Sohle mihert. 4.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, däss das das Um legen des Oberleders bewerkstelligende Glied eine Treiberführung aufweist, deren Neigung der Richtung des das Um- legen des Oberledrs herbeiführenden Druckes entspricht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20101794A1 (it) * 2010-09-30 2012-03-31 Cottino Francesco Apparecchiatura montafianchi e/o monta-boette per calzature

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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ITMI20101794A1 (it) * 2010-09-30 2012-03-31 Cottino Francesco Apparecchiatura montafianchi e/o monta-boette per calzature

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