CH110284A - Elektrolyseur für die Herstellung von Bleichlaugen. - Google Patents

Elektrolyseur für die Herstellung von Bleichlaugen.

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CH110284A
CH110284A CH110284DA CH110284A CH 110284 A CH110284 A CH 110284A CH 110284D A CH110284D A CH 110284DA CH 110284 A CH110284 A CH 110284A
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Kirschke Max
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Kirschke Max
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/17Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof

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Description


      Elektrolyseur    für die Herstellung von Bleichlaugen.    Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Apparat zur Herstellung von Bleich  flüssigkeit für die Textil-, Papier- und Zell  stoffindustrie durch Elektrolyse von Alkali  chloriden, bei gleichzeitiger Kühlung des       E:

  lektrolytes.    Als Anode kann jede beliebige  der in der     Chloralkali-Elektrolyse    gebräuch  lichen röhrenförmigen Elektroden, bestehend  aus Graphit, geschmolzenem     Eisenoxydul-          oxyd,        Ferrosilizium    oder sonst einem ge  eigneten Material, zur Verwendung gelangen,  bei denen, wie üblich, die Aussenseite der  Röhre für die Elektrolyse wirksam ist, wäh  rend Stromzuführung und Stromverteilung  durch einen an der innern Wand     anliegen-          (1    en Kupfermantel bewirkt werden.

   Bei kür  zeren Elektroden mit kleineren     Stromstärkexi     werden diese Elektroden allgemein an einem  Ende geschlossen ausgeführt, und es erfolgt  die Stromzuführung von der offenen Seite her;  lange Elektroden mit hohen Stromstärken  sind an beiden Enden offen,, und bei ihnen  wird der Strom von beiden Seiten aus zuge  führt, um starke und schwere Kupfermäntel  zu vermeiden. Bei höheren Stromstärken     ist     es bereits üblich, die Elektroden durch     im       Innern zirkulierende Kühlflüssigkeit auf nie  derer Temperatur zu halten.  



  Der Schutz des     erwähnten    Kupfermantels  gegen die zerstörenden Wirkungen des     Elek-          trolytes,    sowie ,der entweichenden Gase bietet  immer grosse Schwierigkeiten, in gleicher  Weise leiden auch die Stromzuführungen  zum Kupfermantel. Bei senkrecht stehenden  Elektroden wird das Material derselben an  den     Stellen    stark angegriffen, wo die Elek  trode aus dem Elektrolyten heraustritt und  mit der Luft in Berührung kommt, also auf  der Höhe des Flüssigkeitsspiegels.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese  Übelstände auf einfache Weise     dadurch,    dass  die röhrenförmige Anode liegend in ein oben  offenes Gefäss eingebaut ist, vollständig un  terhalb -einer     Überlauföffnung    des Gefässes  befindlich, s o     dass    über derselben stets eine  Flüssigkeitsschicht von genügender Höhe  steht, die     einen    vollkommenen     Luftabschluss     sichert. Vom Elektrolyt fliesst durch die       Überlauföffnung    beständig nur so viel ab, als  dem Gefäss zufliesst, die Anode bleibt also  stets von Flüssigkeit überdeckt.

   Die Über  lauföffnung kann     an.    jeder beliebigen Stelle      :;m obern Umfang des Gefässes angebracht       Lein.    Durch einen hohlen Tragkörper, durch  den die Leitungen für Strom und Kühlmittel  zugeführt sind, sind das     bezw.    die offenen  Anodenenden abgeschlossen, um sowohl das  Innere der Anode, als auch die Stromzulei  tungen hierzu vor allen zerstörenden Einflüs  sen zu schützen.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind Aus  führung3beispiele des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Beim Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1 ist die liegend im oben offenen  Gefäss z, das nahe am     obern    Rand mit einer  nicht gezeichneten     Überlauföffnung    versehen  ist, angeordnete röhrenförmige Anode     a.    an  einem Ende geschlossen.     Ihr    offenes Ende  ist durch einen Hohlkörper b aus isolierendem       Material,    wie zum Beispiel Porzellan, Stein  zeug oder Glas, abgeschlossen.

   Der Hohlkör  per b hat zwei Öffnungen: Eine seitliche,     b1,     in die die Anode eingeführt ist, sowie eine  obere,     b2,    die höher liegt als der obere Rand  des Gefässes z und durch welche die Strom  zuleitung c, sowie die Ein- und Austritts  rohre     d    für die Kühlflüssigkeit eingeführt  sind. Der     verbleibende    Hohlraum im     Körper     b ist mit einer widerstandsfähigen Füllmasse,  z. B. Asphalt,     Chatterdon,    Siegellack oder  dergleichen, ausgegossen und sind hierdurch  alle empfindlichen Teile den     zerstörenden     Einflüssen des     Elektrolytes    entzogen.

   Die  Anode     a    liegt so tief im Gefäss<I>z,</I>     da.ss    sie in  ihrer ganzen Länge vom Elektrolyten über  deckt ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes mit einer an beiden Enden of  fenen Anode     zeigt        Fig.    2, Beide offenen       Elektrodenenden        sind    mit einem gleichen  Hohlkörper b abgeschlossen, wie er vor  stehend beschrieben wurde; das Kühlmittel       wird    dann auf einer Seite zu- und auf der       andern    abgeführt.

      Die seitlichen     Fläehen    des Hohlkörpers b  sind entsprechend     Fig.    3 so ausgebildet, dass  sie gleichzeitig als Träger für die Gegenelek  troden f (Kathoden) dienen; auf     diese        Weise     sind die zusammengehörigen Elektroden. in  ihrer Lage und in ihrem gegenseitigen Ab  stand unverrückbar festgehalten und doch  leicht aus dem Apparat herauszunehmen. Die       Hohlkörper    b stehen nach     Fig.    1     biss    3 auf  dem Boden der Zelle; sie können aber auch  nach     Fig.    4 als hängende, oben abgestützte       Elektrodenträger    ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolyseur für die Herstellung von Bleichlaugen aus Alka.lichloriden, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oben offenen und nur mit einer Überlauföffnung ver- sehenen Gefäss eine vollständig unterhalb der Überlauföffnung gelegene, als an einem oder beiden Enden offene Röhre ausgebildete, mit innerer Stromzuführung versehene Anode lie gend eingebaut ist, die am bezw. an den of fenen Enden durch einen hohlen Tragkörper abgeschlossen ist,
    durch den die Leitungen für Strom und Xiihlmittel zugefülhrt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrolyseur nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der respektive die hohlen Tragkörper zugleich als Träger für die Gegenelektroden dienen. ?. Eleli#trolyseur nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bezw. die hohlen Tragkörper als stehende Träger ausgebildet sind.
    3. Elektrolyseur nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bezw. die bohlen Tragkörper als hängende Triig er ausgebildet sind.
CH110284D 1924-05-22 1924-05-22 Elektrolyseur für die Herstellung von Bleichlaugen. CH110284A (de)

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CH110284D CH110284A (de) 1924-05-22 1924-05-22 Elektrolyseur für die Herstellung von Bleichlaugen.

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CH (1) CH110284A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2756201A (en) * 1950-02-06 1956-07-24 Bayer Ag Electrolysis of chloride solutions and cell therefor
US3076754A (en) * 1958-09-15 1963-02-05 Evans David Johnson Electrolytic apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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