CH110306A - Materialprüfeinrichtung. - Google Patents

Materialprüfeinrichtung.

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CH110306A
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Haftung Signal G Beschraenkter
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Signal Ges Mit Beschraenkter H
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


      Haterialprüfeinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Prüfung von     Materialproben    und' Werk  stücken auf ihre     Festigkeitseigenschaften,    bei  der die zu     untersuchende        Materialprobe    den  Schwingungen     eines        in    Resonanz     erregten     Schwingungsgebildes vorzugsweise bei hoher  Frequenz unterworfen wird. Das Probestück  kann hierbei     ein.Teildies        Schwingungsgebildes     selbst, z: B.     seines    elastischen Gliedes, sein.  



  Die Erfindung besteht darin, dass durch  die Eigenschwingung     .des.    das Probestück be  anspruchenden     Schwingungsgebildes    .gleich  zeitig ein pulsierender Strom erzeugt wird,  der eine die     Eigenschwingung.    hervorrufende       elektrische        Kraftquelle    mit Hilfe eines Re  lais steuert.  



  Die     Abb.    1 und 2 zeigen zwei Ausfüh  rungsbeispiele der neuen Einrichtung, und  zwar:       Abb.    1 eine Steuerung mit elektromecha  nischem     Relais,          Abb.    2 eine Steuerung mit     elektrischem          Relais.       In der     Abb:

      1 ist die     Materialprüfvor-          riGhtung        verkörpert    durch die Teile 1 bis 6,  von denen 1 und 2     Massengebilde,    3     einen     aus einem Stab und einem     Rohr    bestehenden  elastischen Verbindungskörper     zwischen    1  und 2, 5     -das    Probestück und 6 eine grosse  träge     Masse    darstellt. Wie man sieht, ist das  Probestück     zwischen    der     kleineren    Masse 2  des     Schwingungsgebildes    und der trägen  Masse 6 eingespannt.

   Die     Masse    2     schwingt     in     Richtung    !des Stabes     und    Rohres des  elastischen Verbindungsgliedes 3, so dass bei  .dem     Beispiel    der Abbildung der Probestab       longitudinal    beansprucht wird. Zum Antrieb  des Schwingungsgebildes dient die Magnet  wicklung 4, die von ,der     Kraftquelle    7 her  über die Leitungen 8, 9 und, den Transfor  mator 10 gespeist wird.

   Gegenüber     der    Eisen  masse 2 des Schwingungsgebildes ist     ein     zweites Magnetfeld 11 (im     Beispiel    der Ab  bildung     permanent    magnetisiert) angeord  net, in dessen Wicklung durch die Bewe  gung der Masse 2 Ströme erzeugt werden.  Diese Ströme fliessen über     Leitungen    12, 13      zu einem     Magneten    14, dem ein auf einer  Feder 15     gelagerter    Anker 16 gegenüber  steht.

   Dieser Anker ist mit Hilfe der Lei  tung 1.7 in den     Stromkreis    der     Hauptstroin-          quelle    7     eingeschaltet.    Er taucht     m    einen       Flüssigkeitswiderstand    18, der über einen  Schalter 19 mit dem andern Pol der Bat  terie 7 verbunden ist. Die relativ schwachen  Wechselströme in 12,     1'3    bewegen den All  her 16 aufwärts und abwärts, wodurch er  infolge seiner nach unten konischen Form  mehr oder weniger stark in den     Flüssigkeits-          widerstand    eintaucht.

   Dadurch wird der  Strom im Stromkreis der     Hauptbatterie    7  sehr     sark    variiert und in 8, 9 über den Trans  formator 10 ein kräftiger Betriebswechsel  strom für das     Hauptschwingungsgebilde    er  zeugt.  



  Im Beispiel der     Abb.    2 ist an Stelle     eines     elektromechanischen     Relais    eine Entladungs  röhre mit     Steuerelektrode    20,     Glühh.athode     21 und Anode 22 gesetzt. Der     Steuerstroui          atis    11 wird der     Steuerelektrode    20. zugeführt  und der Betriebswechselstrom dem Anoden  kreis entnommen und als reiner     Wechselstrom     über den     Transformator    10 der     Material-          prüfmaschine        zugeführt.     



  Das in     Abb.    1 aus dem elastischen Trä  ger 15 und dem Anker 16 bestehende,     voin     Hilfswechselstrom     besteuerte    Organ kann     :auf     die Frequenz des     Hauptschwingungsgebildes     abgestimmt sein.

   Man erhält     dadurch    grössere  Amplituden von 16, aber für die Praxis ist  es doch besser, diese Abstimmung nicht     zii     Hilfe zu nehmen, insbesondere dann nicht,  wenn mit sehr schwacher Dämpfung des       Hauptschwingungsgebil.des    gearbeitet wird,       ,veil    nämlich sonst ein sehr     sorgfältiges     Gleichstimmen dieser beiden     Schwingunbs-          gebilde    erforderlich ist. Das     gleiche,    gilt im       Beispiel    der     Abb.    2 .für den Gitter- oder    Steuerstromkreis.

   Dort könnte man sogar       noch    weiter     gehen,    indem man auch den       Anodenstromkreis        als;    drittes     Scliwingungs-          gebilde    auf die Frequenz des     Hauptsc.hwin-          ?ungsgebildes    in der     Maschine        abstimmt.     Jedoch     ist        dort    diese     Massnahme    nicht not  wendig, unter Umständen sogar nicht zu  empfehlen.  



  An Stelle der in den     Abbildungen    dar  gestellten Relais können auch andere Relais  treten.     Ebenso    sind für die Erzeugung des  Steuer-     orler    Hilfsstromes andere, an und  für sich aus der     Elektrotechnik        bekannte     Vorrichtungen brauchbar. Auch das     Haupt-          sehwingungsgebilde    selbst muss nicht notge  drungen     elektromagnetisch    erregt werden,  vielmehr kann es auch als     elektrodynamische          Schwingungsmaschine        gebaut    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtuiig zur Prüfung von Ilate-rial- proben und Werkstücken auf ihre Festig- keitseigeiisschaften, dadurch beli:eiliizeichnet. dass durch die Eigenschi@-inbunb eines das Probestück beanspriiehenden Sc-hwingun-s- gebildes bleichzeitig ein pulsierender Stro:
    ni erzeugt wird, der eine die hervorrufende elektrische Kraftquelle mit Hilfe eiiic:; Relais steuert.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach dam Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass als Relais ein Entladungsrohr mit .Steuerelektrode .dient, dessen Anodenkreis der Betriebsstrom für die Erzeugung der Ei;rnsehn#ingung ent.nommLn wird, während der Kreis der Steuerelektrode durch den pulsierenden. Strom gespeist wird.
CH110306D 1924-04-04 1924-08-11 Materialprüfeinrichtung. CH110306A (de)

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DE110306X 1924-04-04

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CH110306A true CH110306A (de) 1925-06-01

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ID=5652104

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