CH110379A - Empfangsanordnung, z. B. für Wechsel- und Gleichstrom-Telegraphie. - Google Patents
Empfangsanordnung, z. B. für Wechsel- und Gleichstrom-Telegraphie.Info
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Description
Empfangsanordnung, z. B. füi# Wechsel- und Gleichstrom-Telegraphie. Die U,rfindung beruht auf der Überlegung, dal, man sich periodische Ströme, gleichviel ob Gleich- oder Wechselstrom, so wie sie in der Telegraphiertechnik verwendet werden, zusammengesetzt denken kann aus einer sinus- förinigen Grundwelle von derselben Frequeuz wie der periodische Strom und einer endlichen oder unendlichen Zahl von darüber gelagerten sinusförmigen Oberwellen.
Die rechnerische Behandlung von Strömen beruht auf der Reihenentwicklung von Fourier (siehe "Theorie der Wechselströme" von Alfred Fraenkel, Berlin, Verlag Julius Springer, 1914, Seite 77, Kap. 7).
Bei der Telegraphie mittelst gleich langen positiven und negativen Zeichen, dem soge- nannten Wechsel, geht zum Beispiel der Wechselstrom. charakter, d. h. der Charakter eines Stromes wechselnder Amplitude und Richtung ohne weiteres aus dem analytischen Ausdruck für diesen hervor, welcher lautet:
EMI0001.0018
Für die Telegraphie mittelst gleichlanger Zeichen hängt au von der Telegraphierge- schwindigkeit des Telegraphierapparates ab.
Ist zum Beispiel n die Anzahl der Buch staben pro Minute, p die Zahl der Punkte pro Sekunde, w die Punkt- bezw. Stromschritt frequenz des Telegraphierens, T die Zeit eines Punktes, so ist, wenn zum Beispiel ange nommen wird, dass jeder Buchstabe aus fünf Zeichen besteht, wie für den Sieinens-Schnell= ap p arat
EMI0001.0033
Da
EMI0001.0034
und 2 T die Zeit einer Punkt frequenz ist; so folgt
EMI0001.0036
oder
EMI0001.0037
pro Sekunde.
Also die Punktfrequenz a) für dieses Beispiel
EMI0001.0039
Aus der Gleichung 1 geht hervor, dass die Grundwelle von der Frequenz co mit ganzer, die dritte Oberwelle mit einem Drittel, 'die fünfte mit einem Fünftel der Amplitude an den rechteckigen Zeichen beteiligt sind.
Mit Hinblick darauf, dass die Grundwelle von der Frequenz co am meisten an der Bil dung der rechteckigen Zeichen beteiligt ist und gleichzeitig die grösste Energie besitzt, wird nur) erfindungsgemäss die Empfangs anordnung, z. B. das Telegraphenrelais für die Grundwelle des Telegraphierstromes dein Wellenwiderstand der Leitung, bezw. dem Widerstand des Verstärker- oder Gleichriehter- rohres, an welches das Relais angeschaltet ist, angepasst.
Als Frequenz der Grundwelle gilt bei dem oben behandelten Beispiel, wie schon ausgeführt, der aus der Gleichung 2 errech nete Wert für a). Bei ungleich langen Zeichen und Pausen erfolgt die Anpassung auf das Zeichen von kürzester Dauer. Dasselbe gilt für Wechselstronitelegraphie, bei welcher gleichfalls als Grundwelle das Zeichen kür- zester Dauer gewählt wird.
Ist zum Beispiel ein Empfangsrelais un mittelbar an eine Leitung vorn Wellenwider stand Z angeschlossen, so wird gemäss der Erfindung zur Erzielung der bestmöglichen Anpassung die Relaisselbstinduktivität so gross bemessen, dass<I>Z --</I> o) <I>L</I> wird. Dieselbe Gleichung gilt auch für den Gleichrichter in der Wechselstromtelegraphie. Ist der Rohr widerstand gleich Z, so muss die Relais- induktivität
EMI0002.0019
sein, damit die Relais wicklung ein Maxitraum an Energie aufnimmt.
In vielen Fällen kann man den Empfangs apparat selbst nicht an das Rohr anpassen, falls man ihm keine anormale Form geben will. So ist zum Beispiel bei der Telegraphie mittelst gleich langer positiver und negativer Zeichen und 600 Schnelltelegraphierzeichen pro Minute
EMI0002.0022
Ist dem Empfangsrelais ein (41eichrichter vorgeschaltet von zum Beispiel 30,000 Ohm innern Widerstand, dann ergibt eine über sehlägliche Rechnung für die erforderliche Selbstinduktivitä t<B>(los</B> Empfangsrelais Henry.
EMI0002.0026
EMI0002.0027
Eine derartige Induktivitä t auf das üb liche Telegraphierrelais aufzubringen,
ist nicht durchführbar. Selbst bei Verwendung dünn sten Drahtes erreicht man nur einen geringen Bruchteil der verrechneten Henryzahl.
In derartigen Füllen werden Hilfsmittel <B>zur</B> Erzielung einer geeigneten Anpassung benutzt. Hierbei kommt in erster Linie die Verwendung von Übertragern als einfachstes Mittel in Betracht. Der Übertrager wird zwischen das Rohr und das Relais einge schaltet und. für die Grundfrequenz (u einer seits möglichst gut an den Scheinwiderstand des Rohres, anderseits an den des Relais angepasst, weil hierdurch die Maximalnutz leistung erzielt wird.
Hat man bisher zum Beispiel die Schal tungsanordnung nach den Fig.l und 2 be nutzt, in denen a das Rohr, ic ein Wider stand im Anodenkreis und R das Relais be deuten, so wird das Relais mittelst eines Übertragers<B>U</B> mit dein Anodenkreis ge koppelt, wie aus den Fig. 3 und 4 ersieht lieh, wobei der Übertrager, wie vorhin er läutert, angepasst ist.
Versuche haben ergeben, dass mit der erfindungsgemässen Anordnung dein Relais so grosse Energie zugeführt werden kann, dass man bei sehr grossen Kontaktabständen mit engem Polabstand des Relais bis zu zirka 2000 Schnelltelegraphenbuchstaberi proMinute erzielen kann.
Der Anodenstrom braucht nur einen Bruchteil desjenigen zu betragen, wel cher bei den bisher üblichenEmpfangsanord- nungen erforderlich war. Mit einem einzigen kleinen Verstärker- . und , Gleichrichterrohr gelangt man zu einer sichereren Betätigung des Telegraphenrelais, a15 mit zwei parallel geschalteten Verstärkern gemäss der bekann ten Empfangsanordnung, bei der ausserdem das Relais nur bei kleinstem Kontaktabstand .arbeiten kann.
In den vorhergehenden Erläuterungen wurde insbesondere Bezug genommen auf Gleich- und W echselsiromtelegraphie über Leitungen. Selbstverständlich kann die er findungsgemässe Anordnung -mit demselben Vorteil auch bei Vibrationsschaltungen, Emp fangsanordnungen für drahtlose Telegraphie und dergleichen Anwendung finden.
Auch ist man auf die Benutzung für die Anpassung nicht ausschliesslich an Übertrager gebunden, sondern jede Anpassungsmethode ist anwendbar. Werden zum Beispiel in der Empfangsanordnung Siebketten benutzt, so können diese durch geeignete Wabl ihrer elektrischen Werte gleichfalls zur Anpassung des Empfangsrelais an das Rohr, bezw. an die Leitung benutzt werden, indem die Sieb kette entsprechend inhomogen ausgebildet wird. Für die Berechnung solcher Siebketten wird auf den Aufsatz von Salinger in der Zeitschrift für Fermneldetechnik,Werk- und Gerätebau, 5. Jahrgang, I. Heft, verwiesen, sowie auf die deutsche Patentschrift 387083.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Empfangsanordnung, z. B. für Wechsel- und Gleichstromtelegraphie, dadurch gekenn zeichnet, dass die Empfangsanordnung für die Grundfrequenz (d. h. Punkt- oder Strom schrittfrequenz) dem Scheinwiderstand des mit ihm elektrisch verbundenen, zur Über tragung der Zeichenimpulse dienenden Alittels (Fernleitung, Röhrenschaltung) angepasst ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstel lung der Anpassung zwischen die Leitung, bezw, das Rohr und den Empfangsapparat ein Zwischenorgan eingeschaltet ist, dessen Scheinwiderstand einerseits dem Empfangs apparat, anderseits der Leitung, bezw. dem Rohr angepasst ist. 2. Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur' Herstel lung der Anpassung zwischen die Leitung, bezw. das Rohr und den Empfangsapparat ein Übertrager eingeschaltet ist, dessen Scheinwiderstand einerseits dem Empfangs apparat, anderseits der Leitung bezw. dem Rohr angepasst ist. 3.Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass das Empfangs relais durch einen inhomogenen Ketten leiter mit der Fernleitung, bezw. dem Rohr verbunden ist, wobei die Wellenwider stände des Kettenleiters einerseits dem Relais, anderseits der Leitung, bezw. dem Rohr angepasst sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110379X | 1923-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH110379A true CH110379A (de) | 1925-06-01 |
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ID=5652132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH110379D CH110379A (de) | 1923-01-23 | 1924-01-17 | Empfangsanordnung, z. B. für Wechsel- und Gleichstrom-Telegraphie. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH110379A (de) |
-
1924
- 1924-01-17 CH CH110379D patent/CH110379A/de unknown
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