Vorrichtuug zur stereoskopischen Auswertung von paarweise aufgenommenen Photographien. Ge;@cnsland vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur stereoskopischen Aus wertung von paarweise aufgenommenen Pho- t.(igraphien von Geländestücken, Gebäuden und beliebigen andern Gegenständen, bei welcher ein Doppelfernrohr, zwei,
mit Ob- jektiv und Bildträger ausgerüstete beweg liche Bildkammern und zwei miteinander ge- kuppelte, je zu einer Bildkammer gehörige, bewegliche Lenker vorhanden sind, wobei ibirrli das Doppelfernrohr je die Punkte der h(@ideri Bilder anvisiert werden sollen, die ein mid demselben Punkte des aufgenommenen Objektes ent:
shrechen. Dabei ist die Anord nung getroffen, dass die optische lIchse jeder Kammer nur 11)reliizngen um zwei geometri- M'he Lagerungsachsen ausführen kann, von welchen eine erste unbeweglich ist und die zweite zur ersten im rechten Winkel steht und um sie mit der optischen Achse der Kammer drehbar ist.
wobei die Lenker glei- clie Drehungen wie die optischen Achsen der Kammern ausführen, und jede Kammer um ihre optische Achse drehbar angeordnet ist und mit einer Korrektionsvorrichtung ver sehen ist, durch welche die Einstellfehler, die bei gleichbleibender Orientierung der Kammer in bezug auf den Lenker entstehen würden, durch Drehung der Kammei um ihre optische Achse in Abhängigkeit von den beiden Drehungen um die Lagerungs achsen wenigstens annähernd beseitigt wer den, so dass die Lagen eines Lenkers, die ver schiedenen anvisierten Punkten entsprechen,
untereinander praktisch dieselben Winkel machen wie die zugehörigen Hauptstrahlen bei der Aufnahme.
In der Zeichnung sind drei Ausführungs- beispiele der neuen Vorrichtung dargestellt, welche zur Aufzeichnung der Höhenkurven eines Geländes dienen können.
Es zeigen: Fig. 1, 2 und 3 ein erstes Ausführungs beispiel zur Auswertung von Photographien, welche von oben auf zwei horizontalen Plat ten aufgenommen wurden, wobei Fig. 1 einen Horizontalschnitt nach der Linie I-1 der Fig. 2, Fig. 2 e,*nen Vertikalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 3, und Fig. 3 einen
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Vertikalschnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> 111-11r <SEP> der
<tb> Fib. <SEP> 1 <SEP> darstellt;
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Horizontalschnitt <SEP> nach <SEP> der
<tb> Linie <SEP> IV-IV <SEP> der <SEP> Fir. <SEP> 6 <SEP> eines <SEP> zweiten <SEP> Aus führungsbeispiels, <SEP> zur <SEP> Auswertung <SEP> von <SEP> Pho tographien, <SEP> welche <SEP> auf <SEP> zwei <SEP> parallelen <SEP> ver tikalen <SEP> Platten <SEP> aufgenommen <SEP> wurden;
<tb> Fig. <SEP> 4a <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Einzelheit <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> -t,
<tb> und <SEP> zwar <SEP> der <SEP> Teil <SEP> 95 <SEP> im <SEP> Horizontalschnitt
<tb> in <SEP> der <SEP> Höhe <SEP> des <SEP> Zapfens <SEP> 93;
<tb> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Längsschnitt
<tb> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> V-V <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 4;
<tb> Fig. <SEP> 5a <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie
<tb> Va <SEP> Va <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 5;
<tb> Fig. <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Querschnitt <SEP> nach
<tb> der <SEP> Liwe <SEP> VI-VI <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 4;
<tb> Fig. <SEP> 7 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Einzelheit <SEP> im <SEP> Sehniet
<tb> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> VII <SEP> VII <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 6;
<tb> Fig. <SEP> 8 <SEP> ist <SEP> e*,n <SEP> vertikaler <SEP> Liing;sehnitt
<tb> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> VTII <SEP> VTIT <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 10 <SEP> eines
<tb> dritten <SEP> Ausführungsbeispiels,- <SEP> ebenfalls <SEP> zur
<tb> Auswertung <SEP> von <SEP> Photographien, <SEP> welche <SEP> auf
<tb> zwei <SEP> parallelen <SEP> vertikalen <SEP> Platten <SEP> aufgenom men <SEP> wurden, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> unter <SEP> der <SEP> Annahme
<tb> einer <SEP> horizontalen, <SEP> den <SEP> Aufnahmeplatten <SEP> pa rallelen <SEP> Standlinie;
<tb> Fig. <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Schnitt <SEP> nach
<tb> der <SEP> Linie <SEP> IX-IX <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 10;
<tb> Fig. <SEP> 10 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie
<tb> X-X <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 9, <SEP> und
<tb> Fig. <SEP> 11 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Seitenansicht <SEP> einer <SEP> Ein zelheit <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 10 <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Linie <SEP> XT--XI
<tb> der <SEP> Fig. <SEP> 10;
<tb> Fiz <SEP> 12 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Selinitt <SEP> nach
<tb> der <SEP> Linie <SEP> XTT-XTI <SEP> der <SEP> Fis. <SEP> 10, <SEP> Jedoch <SEP> in
<tb> ,olcher <SEP> Orientierung. <SEP> dass <SEP> die <SEP> obern <SEP> Teile <SEP> des
<tb> :@liparates <SEP> rechts <SEP> erscheinen.
<tb>
Beim <SEP> ersten <SEP> Ansführungsbe:spiel, <SEP> nach
<tb> Fit. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3. <SEP> dient <SEP> ein <SEP> auf <SEP> der <SEP> Grundplatte <SEP> 1
<tb> befestigter <SEP> Ständer <SEP> 2 <SEP> (Fim. <SEP> a) <SEP> dazu, <SEP> -tvälirend
<tb> der <SEP> Aufzeichnunz <SEP> einer <SEP> Höhenkurve <SEP> einen
<tb> Hauptträger <SEP> ? <SEP> festzuhalten. <SEP> in <SEP> welchem <SEP> zwei
<tb> horizontale <SEP> körperliche <SEP> Achsen <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> (Flg,
<tb> 1) <SEP> gelagert <SEP> sind:
<SEP> die <SEP> geometrischen <SEP> Achsen
<tb> rler <SEP> Teile <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> bilden <SEP> hierbei <SEP> die <SEP> ein -an@@ <SEP> erwähnten <SEP> iinbewe <SEP> liehen <SEP> @agerungs aelien. <SEP> Zur <SEP> rinstellling <SEP> auf <SEP> verschiedene
<tb> Höhen. <SEP> beziehungsweise <SEP> beim <SEP> 1111iersan,g <SEP> von
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einer <SEP> Hü <SEP> henhurve <SEP> zli <SEP> einer <SEP> andern. <SEP> ist <SEP> ein
<tb> Trieb <SEP> 11 <SEP> vorgesehen, <SEP> mit <SEP> dem <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Haupt träuer <SEP> 3 <SEP> am <SEP> Ständer <SEP> 2 <SEP> vertikal <SEP> verschieben.
<tb> lässt.
<SEP> Dii@ <SEP> beiden <SEP> horizontalen <SEP> Achsen <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5
<tb> tragen <SEP> einerends <SEP> in <SEP> ihren <SEP> gabelförmigen <SEP> En clen <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> die <SEP> beiden <SEP> körperlichen <SEP> Achsen
<tb> 12 <SEP> lind <SEP> 13. <SEP> deren <SEP> geometrische <SEP> Achsen <SEP> die
<tb> eingangs <SEP> erwähnten <SEP> drehbaren <SEP> @agernn@s_
<tb> achten <SEP> für <SEP> die <SEP> optischen <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> Bild hammern <SEP> 14 <SEP> lind <SEP> 15 <SEP> (Fig. <SEP> 2) <SEP> bilden, <SEP> ander ends <SEP> in <SEP> den <SEP> Gabeln <SEP> 8 <SEP> uncl <SEP> 9 <SEP> die <SEP> beiden <SEP> kör perlichen <SEP> Achsen <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> der <SEP> Lenker <SEP> 18,
<tb> 26 <SEP> lind <SEP> 19, <SEP> 27. <SEP> Jede <SEP> der <SEP> Achsen <SEP> 12.
<SEP> 13 <SEP> und
<tb> ein <SEP> damit <SEP> starr <SEP> verbundener <SEP> Teil <SEP> \_'4 <SEP> bezw. <SEP> ?5
<tb> tragen <SEP> die <SEP> relativ <SEP> dazu <SEP> drehbare <SEP> Bildkammer
<tb> 1 <SEP> 4 <SEP> bezw. <SEP> 15; <SEP> eiii <SEP> zvlinclriselier <SEP> Teil <SEP> 20 <SEP> bezw.
<tb> 21 <SEP> bildet <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Zapfen <SEP> 2? <SEP> lie7tv. <SEP> 2.3 <SEP> die
<tb> zugeltiirige <SEP> körperliche <SEP> Drehachse, <SEP> deren <SEP> gen nietrisclie <SEP> Aellse <SEP> mit <SEP> der <SEP> optischen <SEP> und <SEP> geo inetrischen <SEP> @@Plise <SEP> der <SEP> Kammer <SEP> zusammen fii.llt. <SEP> Die <SEP> horiz@italen <SEP> T.enheraclisen <SEP> <B>IC)</B>
<tb> lind <SEP> 17 <SEP> sind <SEP> starr <SEP> mit <SEP> den <SEP> Aussente,len <SEP> 26
<tb> lind <SEP> 27 <SEP> der <SEP> tekshopartig <SEP> verhingerbaren <SEP> Len ker <SEP> 18.
<SEP> 26 <SEP> (Fig. <SEP> 3) <SEP> und <SEP> 19, <SEP> 27 <SEP> verbunden.
<tb> Durch <SEP> die <SEP> Arme <SEP> a2 <SEP> lind <SEP> 13 <SEP> werden <SEP> den
<tb> optischen <SEP> Kammerachsen <SEP> gleiche <SEP> Bewegunmen
<tb> wie <SEP> den <SEP> Lenkern <SEP> erteilt. <SEP> Die <SEP> Bildkammern
<tb> 14 <SEP> und <SEP> 15 <SEP> enthalten <SEP> einerends <SEP> die <SEP> he",den
<tb> photographischen <SEP> Objektive <SEP> 28 <SEP> und <SEP> 29 <SEP> lind
<tb> anderends <SEP> als <SEP> Bildtrf;ger <SEP> die <SEP> pliotograplii sehen <SEP> Platten <SEP> ;0 <SEP> und <SEP> 31 <SEP> : <SEP> die <SEP> Ob.ielttive <SEP> 28, <SEP> 29
<tb> sind <SEP> identisch <SEP> mit <SEP> den <SEP> bei <SEP> der <SEP> Aufnahme <SEP> be nutzten <SEP> Objelt:iv <SEP> en <SEP> und <SEP> die <SEP> Platten <SEP> <B>20.</B> <SEP> 31
<tb> liegen <SEP> in <SEP> deren <SEP> Brennebenen.
<tb>
Jede <SEP> der <SEP> Bildkammern <SEP> 14 <SEP> und <SEP> 15 <SEP> trugt
<tb> seitlich <SEP> ein <SEP> Paar <SEP> T:agerzapfen <SEP> 34 <SEP> bezw. <SEP> 3a.
<tb> an <SEP> welches <SEP> der <SEP> gahrlförmige <SEP> Arm <SEP> 36 <SEP> bezw. <SEP> ?7
<tb> der <SEP> zugeli@irir@enorrehtionsvorrichtung <SEP> ein <U>(re</U>
<tb> <B>In</B>üiigt <SEP> ist-. <SEP> ' <SEP> Der <SEP> galielfürmige <SEP> Arm <SEP> 36 <SEP> der
<tb> Rorrektinnsvorriehtung <SEP> für <SEP> die <SEP> T@ammer <SEP> 14
<tb> gleitet <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Kugel <SEP> <B>3,9</B> <SEP> in <SEP> einer <SEP> horizon talen <SEP> Nut <SEP> 39 <SEP> des <SEP> horrektinnsgliecles <SEP> 40: <SEP> letz teres <SEP> ;sf:
<SEP> um <SEP> einen <SEP> Zapfen <SEP> Ra <SEP> drehbar <SEP> uncl
<tb> wird <SEP> mit- <SEP> einem <SEP> an <SEP> dem <SEP> Arm <SEP> 41 <SEP> befindlielien
<tb> Kugelende <SEP> _[2 <SEP> in <SEP> einer <SEP> vertikalen <SEP> Nut <SEP> des
<tb> St-ü.nrlers <SEP> 42 <SEP> #veffilirt. <SEP> DPr <SEP> Stander <SEP> 41 <SEP> ist
<tb> a <SEP> mit <SEP> dem <SEP> @auptträ2er <SEP> starr <SEP> verbunden <SEP> und
<tb> nimmt <SEP> ;in <SEP> der <SEP> Drehung <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> nicht teil. Der Zapfen 8a des Korrektionsgliedes 40 ist mit der Gabel 8 und der Achse 4 starr verbunden.
Das liorrektionsglied 40 macht somit die Drehung der Achse 4 teil- woise mit und wird dabei durch seinen Arm 41. um den Zapfen 8a gedreht. Die Drehung uin den Zapfen 8a ist somit abhängig von der Drehung der Achse 4.
In der horizontalen Nut 39 des Korrektionsgliedes 40 gleitet bei einer Kippung der Bildkammer 14 um die t;'eonietrische Achse von 12 der gabelförmige @1 rin 36 und dreht damit die Bildkammer um ihre optische Achse, entsprechend ihren auso;eführten Drehurigen um die beiden geo- n ictrischen Achsen von 4 und 12.
Damit wird der Einstellfehler annähernd beseitigt. In ilc@ni auf dem Haupttrii(rer 3 befestigten hoppelfcrnrohr 44 (I'ig. 1) sind alsdann die den Lenkerstellungen entsprechenden Bi@d- punkte p richtig eingestellt.
Zu jeder Hälfte deDoppelfernrohres 41 gehören zwei Okular- linsen, eine Umkehrlinse und drei. Reflexions- prismen, welche sämtlich relativ zum Haupt- irüger 3 unbeweglich angeordnet sind,
so dass (1e durch das Fadenkreuz bestimmte Ziel linie auch innerhalb der Kammer unbeweg- l ich bleibt.
Die Lenkerteile 18 und 19 tragen an ihrem urifern Ende je ein Universalgelenk 46 bezw. 17, wovon das erste auf dem Basisschlitten 48 und das zweite auf dem Höhenschlitten itl des Kupplungsgliedes 51 einstellbar be- festigt ist.
Als reduzierte Basislänge (Stand- linienlänoe) in der Horizontalprojektion gilt ilic# Differenz zwischen dem Abstand der Achsen .1 und 5 und dein horizontalen Ab- ,fand der Gelenke 46 und 47, -,v#-elclie Diffe renz mit dem Schlitten 48 einstellbar ist.
M. reduzierte Basislänge in der Vertikal projektion gilt die-Höhendifferenz zwischen den Gelenken .16 und 47, welche Differenz mit dein Schlitten 50 einstellbar ist. Das liriplilungsglied 51 ist selber als Schlitten au@ehilrlet und ;leitet auf einer Brücke 52.
die, ihrerseits auf der Grundplatte 1 gleitet; Ns wird durch den Operateur mittelst eines Hanrlg,riffes 59 so bewegt, dass der ge- -iinschte stereoskopische Effekt gewahrt bleibt, das heisst-, dass zu jeder Zeit im linken Fadenkreuz des Doppelfernrohres 44 der selbe Geländepunkt wie im rechten Faden kreuz erscheint. Der am Kupplungsglied 51 befestigte Zeichenstift 53 oder dergleichen zeichnet dann auf das Zeichenbrett 54 die gewünschte Höhenkurve.
An den Teilungen 55, 56 und 57 können die drei Raumkoordi naten für ,jeden Punkt abgelesen werden. -her Handgriff 59 ist am Ende eines nach aussen geführten Armes 58 des Kupplungs gliedes 51 befestigt.; die Länge des Armes 58 ist einstellbar; damit die Lage des Führungs griffes 59 dem Bewegungsbereich des Kupp lungsgliedes 51 angepasst werden kann.
Bei geeigneter Orientierung der Grund- platte 1 müssen die Lenker 26, 18 und 27, 19 den zugehörigen Seiten des bei der Auf- nalime gebildeten Messdreieckes parallel wer- den. Um dies zu ermöglichen, muss man den Platten 30 und 31 gegenüber der zugehörigen Bildkammer eine andere Orientierung geben, als .sie bei der Aufnahme besassen; man muss sie um 180 um die optische Achse der<B>E</B> am- mer 14 bezw. 15 verdrehen.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel, nach Fig. 4 bis 7, ist auf- einer Grundplatte 61 (Fig. 6) um eine unbewegliche senkrechte Achse 63 der Basisschlitten 62 drehbar an geordnet, welcher die radial einstellbare, senkrechte Achse 64 trägt. Man wird die Teile 62, 64 in solcher Lage feststellen, dass der Abstand zwischen den Achsen 63 und 64 die Horizontalprojektion der reduzierten Ba sis darstellt. Um die senkrechten Achsen 63 und 64 drehen sich die beiden Träger 65 und 66 für die horizontalen Achsen 67 und 68.
Der Träger 66 ist noch längs der Achse 64 verschiebbar; man wird seine Höhenlage so einstellen, dass der Vertikalabstand der Achsen 67. 68 die Vertikalprojektion der reduzierten Basis darstellt. Mit den horizon talen Achsen 67 und 68 sind einerseits die beiden Lenker 69 und 70 fest verbunden und anderseits sind in diesen Achsen 67 und und 68 die körperlichen Drehachsen 71 und 72 der Bildkammern 73 und 74 (Fig. 4)
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<B><U>f</U></B>'elagert.
<SEP> Die <SEP> optischen <SEP> Achseln <SEP> der <SEP> Bild kammern <SEP> 73 <SEP> und <SEP> 74 <SEP> fallen <SEP> mit <SEP> den <SEP> -eome trischeli <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> Teile <SEP> 71 <SEP> und <SEP> 72 <SEP> zusam nien <SEP> und <SEP> sind <SEP> den <SEP> zugehörigen <SEP> Lenkern <SEP> 69
<tb> und <SEP> 70 <SEP> parallel. <SEP> Die <SEP> zwei <SEP> eingangs <SEP> erwähn ten <SEP> Lagerungsachsen <SEP> sind <SEP> nun <SEP> die <SEP> geometri schen <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> Teile <SEP> 63 <SEP> und <SEP> 67 <SEP> resp. <SEP> 6-1
<tb> und <SEP> 68;
<SEP> sie <SEP> schneiden <SEP> sieh <SEP> in <SEP> zwei <SEP> Ecken
<tb> d(.s <SEP> reduzierten <SEP> itiessdreieckes. <SEP> dessen <SEP> lange
<tb> Seiten <SEP> den <SEP> Lenkern <SEP> parallel <SEP> sind. <SEP> Die <SEP> Bild kanimern <SEP> enthalten <SEP> einerseits <SEP> die <SEP> photogra phischen <SEP> Objekte <SEP> 75 <SEP> und <SEP> <B>76,</B> <SEP> welche <SEP> den <SEP> bei
<tb> Gier <SEP> Aufnahme <SEP> benutzten <SEP> identisch <SEP> sind,
<tb> iili(lerseits <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Bildtr;iger <SEP> 77 <SEP> lind <SEP> 78
<tb> in <SEP> den <SEP> Brennebenen <SEP> der <SEP> Objektive. <SEP> Die <SEP> Bild kammern <SEP> tragen <SEP> seitlich <SEP> je <SEP> zwei <SEP> Lagerzapfen
<tb> 79 <SEP> und <SEP> 80, <SEP> an <SEP> denen <SEP> die <SEP> gabelförmigen <SEP> Arme
<tb> 81 <SEP> und <SEP> 82 <SEP> der <SEP> Korrektionsvorrichtunc <SEP> ein (;
ehängt <SEP> sind. <SEP> Der <SEP> gabelförmige <SEP> Arm <SEP> 8'1
<tb> gleitet <SEP> unter <SEP> Federdruck <SEP> am <SEP> untern <SEP> Ende
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Kugel <SEP> 83 <SEP> in <SEP> der <SEP> Nut. <SEP> 8 <SEP> 4 <SEP> (hig. <SEP> 5)
<tb> des <SEP> Korrektionsgliedes <SEP> 85, <SEP> das <SEP> um <SEP> die <SEP> mit
<tb> (lern <SEP> Triiger <SEP> 65 <SEP> starr <SEP> verbundene <SEP> Achse <SEP> 86
<tb> drehbar <SEP> ist. <SEP> Das <SEP> kugelförmige <SEP> Unterende
<tb> 8 <SEP> 7 <SEP> des <SEP> Korrektionsgliedes <SEP> 85 <SEP> gleitet <SEP> in <SEP> der
<tb> Nut <SEP> 88 <SEP> des <SEP> Ständers <SEP> 89 <SEP> Wich <SEP> 7) <SEP> und <SEP> stellt
<tb> damit <SEP> entsprechend <SEP> der <SEP> ausgeführten <SEP> Dre hung <SEP> die <SEP> Nut <SEP> 84 <SEP> schief.
<SEP> Findet <SEP> nun <SEP> eine
<tb> K <SEP> ippung <SEP> der <SEP> Bildkammer <SEP> 73 <SEP> mit. <SEP> der <SEP> liori zrilltalen <SEP> Achse <SEP> 67 <SEP> statt, <SEP> so <SEP> gleitet <SEP> das <SEP> untere
<tb> Ende <SEP> 83 <SEP> des <SEP> gabelförmi:,'eii <SEP> Armes <SEP> 81 <SEP> in <SEP> der
<tb> ,chief <SEP> ",(,Stellten <SEP> Nut <SEP> 84 <SEP> und <SEP> dreht <SEP> damit
<tb> dir' <SEP> Bildhammerachse <SEP> 71 <SEP> relativ <SEP> zur <SEP> 3clise@ <SEP> 67
<tb> (-litsprccbend <SEP> den <SEP> ausgeführten <SEP> Dreilungen
<tb> um <SEP> (11e <SEP> eill-lll@-s <SEP> erwt111nle<B>n</B>
<tb> a3('11@e11.
<tb>
Mit: <SEP> drin <SEP> 'I <SEP> rüger <SEP> 65 <SEP> isl <SEP> der <SEP> Dislanzarin <SEP> 90
<tb> starr <SEP> verbunden, <SEP> auf <SEP> welchem <SEP> der <SEP> Höhen triizer <SEP> 91 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Schraube <SEP> 90' <SEP> verschollen
<tb> tv('l'den <SEP> kann. <SEP> Für <SEP> die <SEP> Aufzeichllullr, <SEP> einer
<tb> Höhenkurve. <SEP> muss <SEP> der <SEP> Operateur <SEP> gleichzeitig'
<tb> (1r@II <SEP> Dista11zarin <SEP> um <SEP> die <SEP> Aellse <SEP> <B>c);,)</B> <SEP> und <SEP> die
<tb> Schraube <SEP> 90' <SEP> in <SEP> ihren <SEP> Lagern <SEP> drehen, <SEP> und
<tb> zwar <SEP> so. <SEP> dass <SEP> der <SEP> gewünschte <SEP> stereoskopische
<tb> Effehl <SEP> im <SEP> Doppelfernrohr <SEP> 98 <SEP> gewahrt <SEP> bleibt.
<tb> Der <SEP> Angriff <SEP> an <SEP> der <SEP> Schraube <SEP> 90' <SEP> erfolgt <SEP> am
<tb> linopfe <SEP> 90";
<SEP> er <SEP> könnte <SEP> auch <SEP> durch <SEP> Zwischen triebe <SEP> nach <SEP> vorn <SEP> unter <SEP> das <SEP> Doppelfernrohr
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verlegt <SEP> sein. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> @'eometrischen <SEP> Achse
<tb> des <SEP> zVlindrisehen <SEP> Hi>lieiiträgers <SEP> 91 <SEP> soll <SEP> cl;
(,
<tb> dritte, <SEP> den <SEP> Creliiii(lepunlzt <SEP> darstellende <SEP> Ecke
<tb> des <SEP> reduzierten <SEP> llessdreieelkes <SEP> liegen, <SEP> und
<tb> zwar <SEP> in <SEP> einer <SEP> Höhe. <SEP> welche <SEP> dem <SEP> Niveau <SEP> rler
<tb> aufzuzeichnenden <SEP> Höhe <SEP> entspricht <SEP> und <SEP> daher
<tb> beim <SEP> ITl>ergang <SEP> voll <SEP> einer <SEP> Höhenkurve <SEP> zu
<tb> einer <SEP> andern <SEP> (reiiiiclert <SEP> wird. <SEP> Auf <SEP> dem <SEP> zvlin drisclien <SEP> Höhenträger <SEP> <B>91</B> <SEP> kann <SEP> zu <SEP> letzterem
<tb> Zwecke <SEP> das <SEP> Knpplungsgliecl <SEP> 92 <SEP> verschoben
<tb> und <SEP> an <SEP> beliebi@'@r <SEP> Stelle <SEP> festgelz-lemmt <SEP> wer den.
<SEP> Um <SEP> (las, <SEP> als <SEP> zylindrische <SEP> Hülse <SEP> aus gebildete <SEP> Kupplungsglied <SEP> 92 <SEP> sind <SEP> drelil)ar,
<tb> aber <SEP> unverschiebbar <SEP> zwei <SEP> Segmente <SEP> gelagert,
<tb> welche <SEP> je <SEP> einen <SEP> horizontalen <SEP> Zapfen <SEP> 93
<tb> bezw. <SEP> 9.1 <SEP> tragc,ii. <SEP> Auf <SEP> ,jedem <SEP> dieser <SEP> Zapfen
<tb> sitzt <SEP> drehbar, <SEP> aber <SEP> nnverschiebbar, <SEP> eine
<tb> Büchse <SEP> 95, <SEP> welche <SEP> als <SEP> Führung <SEP> für <SEP> einen <SEP> der
<tb> Lenker <SEP> 69, <SEP> 70 <SEP> dir=lrt:, <SEP> so <SEP> dass <SEP> sich <SEP> die <SEP> Zapfen
<tb> reclitwinl@lig <SEP> zu <SEP> den <SEP> Lenkern <SEP> und <SEP> parallel
<tb> zu <SEP> den <SEP> liorizoiit-iileri <SEP> Achsen <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 68 <SEP> stel len. <SEP> blif:
<SEP> dem <SEP> Höhentrug <SEP> er <SEP> 91 <SEP> ist <SEP> der <SEP> koaxiale
<tb> Zeichelislift <SEP> 96 <SEP> fcst <SEP> verbunden, <SEP> uni <SEP> auf <SEP> dem
<tb> Zeichenbrett <SEP> 99 <SEP> (lir- <SEP> Höhenkurven <SEP> zu <SEP> zeichnen.
<tb> Der <SEP> Distanzarm <SEP> 90 <SEP> und <SEP> der <SEP> Höhenträger <SEP> 91
<tb> 1-_öiiiien <SEP> mit <SEP> Massstabt(@ilnngen <SEP> versehen <SEP> sein.
<tb> so <SEP> dass <SEP> man <SEP> einerseits <SEP> die <SEP> horizontale <SEP> Distanz
<tb> <B>(los</B> <SEP> visierten <SEP> C-(eländr'punl;tes <SEP> zu <SEP> einem <SEP> festen
<tb> Punkte <SEP> (einem <SEP> Eilclpniilct(- <SEP> der <SEP> Basis). <SEP> ander seits <SEP> das <SEP> \'i@-r;lll <SEP> cur <SEP> betreffenden <SEP> Höllüii kllrve <SEP> ableson <SEP> liallll.
<tb>
Der <SEP> auf <SEP> der <SEP> CTrundlllattr' <SEP> 61 <SEP> befestiZ'te
<tb> Slänfer <SEP> 97 <SEP> frii't <SEP> (las <SEP> Doppelfernrohr <SEP> 98,
<tb> wovon <SEP> ,j('(1(: <SEP> H;ilft(# <SEP> zwei <SEP> Ohularlinsen. <SEP> zwei
<tb> Prismen <SEP> <B>und</B> <SEP> r.ine <SEP> 1Tmhehrlin <SEP> @e <SEP> allfw(.ist:
<tb> alle <SEP> diese <SEP> Te;l(' <SEP> sind <SEP> nnliewe@@ll('h, <SEP> ebenso <SEP> dur .jr'lüge <SEP> 'feil <SEP> d('r <SEP> Zirjllinic-ii. <SEP> , <SEP> welcher <SEP> in <SEP> den
<tb> <B>Bildkammern <SEP> 7'1. <SEP> (-l <SEP> @"@i'lällft.</B>
<tb>
Die <SEP> Platlen <SEP> <B>77,</B> <SEP> 7q <SEP> sind <SEP> gegenüber <SEP> den
<tb> Bildkamrnern <SEP> <B>73.</B> <SEP> 7-1 <SEP> anders <SEP> zu <SEP> orientieren,
<tb> als <SEP> s@c <SEP> g(.gr'nülier <SEP> (1er <SEP> betreffenden <SEP> Anf iialinrekanimer <SEP> orienliert <SEP> waren; <SEP> man <SEP> muss
<tb> eie <SEP> uni <SEP> <B>18()'</B> <SEP> nm <SEP> ibr(. <SEP> vertikale <SEP> Achse <SEP> ver drehen. <SEP> Der <SEP> Opüraleur <SEP> nimmt <SEP> dann. <SEP> im <SEP> Dop pelfernrohr <SEP> nicht <SEP> vci-lcelirte, <SEP> sondern <SEP> riehi-i, orientiert(' <SEP> Landsrbaffsbilder <SEP> -wahr.
<tb>
Ohne <SEP> dass <SEP> etwas <SEP> an <SEP> den <SEP> Teilen <SEP> 67 <SEP> bis <SEP> 70
<tb> geändert <SEP> würde, <SEP> könnten <SEP> bei <SEP> entsprechender Änderung des Doppelfernrohres die beiden Bildkammern den zugehörigen Lenkern gegen überliegend angeordnet sein, so dass sie eine .l.usbalancie.rung der Lenkergewichte um die horizontale Achse 67 bezw. 68 herbeiführen -iirden. Die Platten 77, 7 8 wären dann in (1(#ii ILainmern genau so zu orientieren, wie sie<B>b</B>ei der Aufnahme waren.
Beim dritten Ausführungsbeispiel, nach 1?ig. 8 bis 1?, hat die Grundplatte 126 nur eine sehr beschränkte Ausdehnung; man kann ie auf irgend ein Zeichenbrett 140 aufsetzen. Die Grundplatte 126 trägt eine senkrechte Aele.#@# 101, deren geometrische Achse durch einen am Rand der Grundplatte markierten Strich geht, um sich bequem auf irgend einen Vorgeschriebenen Punkt des Zeichenbrettes 140 einstellen zu lassen.
Die beiden Träger 102 und 103 für die horizontalere Achsen 104 und 105 drehen sich nin die gemeinsame senkrechte Achse<B>101.</B> Die beiden Achsen 108, 109 (Feg. 9) der Bildkammern 106 und 107 sind in ihrer Jlittelstellung senkrecht. Die beiden Lenker 110 und 111 sind mit ihren Horizontal achsen 104 und 105 fest verbunden. Die optische Achse der Kammer 106 bezw. <B>107</B> ist die geometrische Achse des Organes<B>108</B> bezw. 109 und steht senkrecht zum zu gehörigen Lenker 110 bezw. 111.
In die (in Bezug auf den Operateur) linke Bildkammer 106 wird der vom rechten Standpunkt auf genommene Bildträger 1.12 und, umgekehrt, in die rechte Bildkammer 107 der vom lin- lien Standpunkt aufgenommene Bildträger <B>113</B> eingelegt, und zwar so, dass der Opera- teur im Doppelfernrohr 116 richtig orien- i ierte Landschaftsbilder wahrnimmt.
Auf den li(@ieleie Trägern 102 und 103 sind zwei Pris- nii#n 114 und 115 befestigt, welche somit die 1)releung um die senkrechte Achse 101 mit- niachen, ohne an der Kippung der Bildkam- nie#riz teilzunehmen. Das Doppelfernrohr 1.16 ist. so ausgebildet, dass das (in bezug auf den Operateur) rechte Okular der linken Bild- lmmmer und das linke Okular der rechten Bildkammer entspricht.
Der gabelförmige Aren 116 bezw. 117 der Korrektionsvorricli- tung ist horizontal gestellt und gleitet mit dem kugeligen: Ende 118 (Feg. 8) in der hori zontalen Nut 119 des Korrektionsgliedes 120 bezw. 121.
Die Korrektionsglieder 120 und 121 sind in Armen 122 und 128 gelagert, welche mit den zugehörigen Trägern 102 und 103 starr verbunden sind, so dass die geo metrischen Achsen der Glieder 120 und 121 die Drehung in horizontalem Sinne mit machen;
bei dieser Drehung behält aber jedes der Glieder 120 und 121 seine absolute Orientierung, da es starr mit einer Stange 120' bezw.121' verbunden ist, welche zu einem Gelenkparallelogramm 120'-150-124-122 bezw. 121'-151-125-128 gehört, wovon die Achse 101 einen festen Drehpunkt und ein mit der Grundplatte 126 starr verbun dener Ständer 124 bezw. 125 die feste Seite bildet.
Der Höhenträger 132 hat eine 1 ver tikale Führung<B>132'</B> von schwalben- schwanzförmigem Querschnitt und einen horizontalen Arm 132". Das Kupplungs glied 138 ist am Teile 132' in beliebiger Höhe feststellbar; einer höheren Einstellung des Gliedes entspricht jedoch eine niedrige Altitude der aufzuzeichnenden Höhenkurve. Um den am Gliede <B>138</B> festen, senkrechten Zapfen 145 dreht sich das Lager für den horizontalen Zapfen der Lenkerbüchse 143.
Der senkrechte Zapfen 144 kann mit dem Schlitten 139 auf dem Kupplungsglied 138 horizontal verschoben werden, und zwar ver mittelst einer Schraube 144a (Feg. 12). Die beiden Zapfen 144, 145 sind auf gleicher Höhe in der gleichen vertikalen Querebene XII-XII. Die reduzierte Basislänge ist gegeben durch den Abstand der beiden senk rechten Zapfen 144 und 145. Um den senk rechten Zapfen 144 dreht sich das Lager für den horizontalen Zapfen der Lenker büchse 142. Der Höhenträger 132 ist um den senkrechten Zapfen 132a drehbar.
Der Zapfen 132a sitzt an einem Schlitten, wel cher vermittelst der Schraube<B>131</B> während des Aufzeichnens einer Höhenkurve auf dem Distanzarm 128 in der Längsrichtung be wegt wird. Die geometrische Achse der Zap- fen 1.1:5 und 132a ist gemeinsam lind schnei det die geometrische Achse der Schraube 131.
Der Höhenträger 132 ist am Ende seines horizontalen Armes ;übelförmig ausgebildet zur Aufnahme des Mutterstückes 1.41, das durch die Schraube 131a (Fib. 11) bewegt werden kann.
Die beiden Schrauben 131 und 131a sind an ihren äussern Enden durch Ke- gelrä dertriebe gekuppelt und bilden das be wegliche Paar paralleler Seiten des Gelenk parallelogrammes 101-13u-141-176;
der Höhenträger 132 und damit das Kupplungs- glied <B>138</B> behalten daher bei jeder Drehung des Distanzarmes 128 uni die senkreehle Achse 101 ihre absolute Orientierunb bei, das heisst die reduzierte Basis wird parallel zu sich selber verschoben.
Die andern, den Li,nkern parallelen Seiten des reduzierten Messdreieches schneiden sich auf der #-eo- inetrischen Achse des Teils 101, an der Stellt, wo letztere durch die geometrischen Achsen der Teile 104 und<B>105</B> getroffen wird;
die dein Geländepunkt entsprechende Ecke fles reduzierten Messdreieches bleibt dalier un- beweglich. Die Drehung des Distanzarmes 1.28 und des Trägers 103 uni die Aclise l1)1 erfolgt. von einer Handkurbel 147 aus, niil- telst einer Schnecke 129 untl eines Sehnek- kenrades 130;
hierbei dreht sich auch die Sehraube<B>1319</B> um den vertikalen Zapfen 116. Die Drehungen der Schrauben 131 und 1312 um sich selbst erfolgen von der Handkurbi1 148 aus.
Zum Aufzeichnen einer Höhenkurve muss der Operateur die Kurbeln 147, 148 so dr- lien, dass der gewünschte stereoskopische Effekt im Doppelfernrohr gewahrt bleibt. Der Zeichenstift 136 sitzt zwar nicht an demselben Schlitten wie der Zapfen 13e1, sondern an einem Schlitten 137, der auf eini@r Scliranbe 1.33 liegt,
welche zur Schraube 131 parallel ist und von letzterer aus mittelst Zahnrädern 135, 13.1 so bewegt wird, dass die Distanzen der geometrischen Achse von 1.01 zum Stift 136 und zum Zapfen 132a in konstantem Verhältnis bleiben.
Das äussere Ende der Schraube 133 ist in einem mit dem Distanzarm<B>128</B> starr verbundenen Träger
EMI0006.0078
1 <SEP> a'3 <SEP> gelagert, <SEP> welcher <SEP> sich <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Rolle
<tb> <B>153</B> <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Zcic1ienbrelt <SEP> 140 <SEP> stützt. <SEP> Die
<tb> Organe <SEP> 1,5-h <SEP> <B>133, <SEP> 137</B> <SEP> bilden <SEP> einen <SEP> zwi@iti#n,
<tb> mit <SEP> 128 <SEP> gekuppelten <SEP> Distanzami.
<tb>
Bei <SEP> diesem <SEP> dritten <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb> ist <SEP> der <SEP> in <SEP> einer <SEP> Bildkammer <SEP> verlaufende <SEP> Teil
<tb> einer <SEP> Ziellinie <SEP> iles <SEP> Doppelfernrohre; <SEP> beweg lich; <SEP> er <SEP> bildet <SEP> reit <SEP> der <SEP> Vertikalen <SEP> durch <SEP> das
<tb> ( <SEP> >bjektivzentrum <SEP> einen <SEP> Winkel, <SEP> welcher <SEP> gleii-li
<tb> ist <SEP> dem <SEP> ausschlagwinhel <SEP> der <SEP> Aclisi# <SEP> <B>104</B>
<tb> bezw. <SEP> 105 <SEP> tun <SEP> die <SEP> feie <SEP> Aclise <SEP> 1C1; <SEP> er <SEP> bleibt
<tb> ii, <SEP> der <SEP> Vertikalebene <SEP> durch <SEP> die <SEP> geomctrisi@bi
<tb> Achse <SEP> der <SEP> körperlichen <SEP> Achse <SEP> <B>104 <SEP> 1)lz@Z.</B> <SEP> 1!1:_i.
<tb>
Der <SEP> Einstellfehler, <SEP> der <SEP> finit. <SEP> den <SEP> lr-schri.- benen <SEP> I%orrehtio <SEP> tisvorrichtungen <SEP> bei <SEP> den <SEP> drei
<tb> .@usführnngsbeispielcn <SEP> unschädlich <SEP> gemacht
<tb> werden <SEP> \oll, <SEP> würde <SEP> dadurch <SEP> entstehen. <SEP> iLi die <SEP> Bildhämmern <SEP> dieselben <SEP> Bewebunben <SEP> wie
<tb> die <SEP> Lenker <SEP> ausführen <SEP> und <SEP> letztere <SEP> sieh
<tb> mir <SEP> um <SEP> zwei <SEP> lie,tiinmte <SEP> I@agerungsaclisin
<tb> drehest <SEP> 1ö <SEP> nneti. <SEP> Die <SEP> @e..citigung <SEP> dieses <SEP> Eiii sIellfehlers <SEP> Kanin <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Dreheng <SEP> d:-i Bildkammern <SEP> uin <SEP> ihre <SEP> optischen <SEP> Achscis <SEP> cr folben, <SEP> wobei <SEP> dieser <SEP> 1)reliungswinl;
i@l <SEP> < ili hii.ngig <SEP> ist <SEP> von <SEP> den <SEP> Prellungen <SEP> der <SEP> oplisi-hen
<tb> Achse <SEP> um <SEP> die <SEP> 1i,@iilen <SEP> Lagerungsachsen. <SEP> Der
<tb> genaue <SEP> Wert <SEP> ;ilü@csorrel;tionsilreltun@,s_
<tb> winhels <SEP> eri@ilit <SEP> sich <SEP> zius <SEP> di#m <SEP> _1usilruck
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wobei a und /' (ü- Drehungswin1.,1 ein die entsprechenden Lagerungsachsen Bedeuten; ist der sphärische Evzess eine:
spliiirisclien rcchtwinkli@en hreieckes mit den Iiat.hi@ten a und ss.
Aus dieser Formel folgt:, dass der ILor- relztioitadreliungswinliel in allen diesen Fäl len gleich Null wird, in -tvelchen einer der beiden Winkel a oder /-J gleich Null ist, das heisst für sämtliche Bildpunkte, welche auf einem bestimmten Achsenkreuz liegen, des sen Mitte in die optische Achse fällt.
Der approximative Wert von y für kleine Betrilge voll a und ss wird y '1
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a ss, was auch approximativ der Betrag ist, um welchen jede der gezeichneten Bildlcamnii-rn durch die zugehörige Korrektionsvorrichtung um ihre optische Achse gedreht wird.