CH110509A - Vorrichtung zur stereoskopischen Auswertung von paarweise aufgenommenen Photographien. - Google Patents

Vorrichtung zur stereoskopischen Auswertung von paarweise aufgenommenen Photographien.

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CH110509A
CH110509A CH110509DA CH110509A CH 110509 A CH110509 A CH 110509A CH 110509D A CH110509D A CH 110509DA CH 110509 A CH110509 A CH 110509A
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Wild Heinrich
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Wild Heinrich
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/0037Production of three-dimensional images
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

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Description


      Vorrichtuug    zur stereoskopischen Auswertung von paarweise     aufgenommenen     Photographien.         Ge;@cnsland    vorliegender     Erfindung    ist       eine    Vorrichtung zur stereoskopischen Aus  wertung von paarweise aufgenommenen     Pho-          t.(igraphien    von Geländestücken, Gebäuden  und beliebigen andern     Gegenständen,    bei       welcher    ein Doppelfernrohr, zwei,

   mit     Ob-          jektiv    und     Bildträger    ausgerüstete beweg  liche     Bildkammern    und zwei miteinander     ge-          kuppelte,    je zu einer Bildkammer gehörige,       bewegliche        Lenker    vorhanden sind, wobei       ibirrli    das Doppelfernrohr je die Punkte der       h(@ideri    Bilder anvisiert werden sollen, die ein       mid        demselben    Punkte des aufgenommenen       Objektes        ent:

  shrechen.        Dabei    ist die Anord  nung getroffen, dass die optische     lIchse    jeder  Kammer nur     11)reliizngen    um zwei     geometri-          M'he        Lagerungsachsen    ausführen     kann,    von       welchen    eine erste unbeweglich ist und die       zweite    zur ersten im rechten Winkel steht  und um sie mit der optischen Achse der  Kammer drehbar ist.

   wobei die Lenker     glei-          clie    Drehungen wie die optischen Achsen der  Kammern ausführen, und jede Kammer um  ihre     optische    Achse drehbar angeordnet ist    und mit einer     Korrektionsvorrichtung    ver  sehen ist, durch welche die Einstellfehler,  die bei gleichbleibender Orientierung der  Kammer in bezug auf den Lenker entstehen  würden, durch Drehung der     Kammei    um  ihre optische Achse in Abhängigkeit von  den beiden     Drehungen    um die Lagerungs  achsen wenigstens annähernd beseitigt wer  den, so dass die Lagen eines Lenkers, die ver  schiedenen anvisierten Punkten entsprechen,

    untereinander praktisch dieselben Winkel  machen wie die zugehörigen Hauptstrahlen  bei der     Aufnahme.     



  In der Zeichnung sind drei     Ausführungs-          beispiele    der neuen Vorrichtung     dargestellt,     welche zur Aufzeichnung der Höhenkurven  eines     Geländes    dienen können.

   Es zeigen:       Fig.    1, 2 und 3 ein erstes Ausführungs  beispiel zur Auswertung von Photographien,  welche von oben auf zwei horizontalen Plat  ten aufgenommen wurden, wobei     Fig.    1 einen  Horizontalschnitt nach der Linie     I-1    der       Fig.    2,     Fig.    2     e,*nen        Vertikalschnitt    nach der  Linie     II-II    der     Fig.    3, und     Fig.    3 einen    
EMI0002.0001     
  
    Vertikalschnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> 111-11r <SEP> der
<tb>  Fib. <SEP> 1 <SEP> darstellt;

  
<tb>  Fig. <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Horizontalschnitt <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Linie <SEP> IV-IV <SEP> der <SEP> Fir. <SEP> 6 <SEP> eines <SEP> zweiten <SEP> Aus  führungsbeispiels, <SEP> zur <SEP> Auswertung <SEP> von <SEP> Pho  tographien, <SEP> welche <SEP> auf <SEP> zwei <SEP> parallelen <SEP> ver  tikalen <SEP> Platten <SEP> aufgenommen <SEP> wurden;
<tb>  Fig. <SEP> 4a <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Einzelheit <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> -t,
<tb>  und <SEP> zwar <SEP> der <SEP> Teil <SEP> 95 <SEP> im <SEP> Horizontalschnitt
<tb>  in <SEP> der <SEP> Höhe <SEP> des <SEP> Zapfens <SEP> 93;
<tb>  Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Längsschnitt
<tb>  nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> V-V <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 4;
<tb>  Fig. <SEP> 5a <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie
<tb>  Va <SEP> Va <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 5;

  
<tb>  Fig. <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Querschnitt <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Liwe <SEP> VI-VI <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 4;
<tb>  Fig. <SEP> 7 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Einzelheit <SEP> im <SEP> Sehniet
<tb>  nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> VII <SEP> VII <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 6;
<tb>  Fig. <SEP> 8 <SEP> ist <SEP> e*,n <SEP> vertikaler <SEP> Liing;sehnitt
<tb>  nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> VTII <SEP> VTIT <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 10 <SEP> eines
<tb>  dritten <SEP> Ausführungsbeispiels,- <SEP> ebenfalls <SEP> zur
<tb>  Auswertung <SEP> von <SEP> Photographien, <SEP> welche <SEP> auf
<tb>  zwei <SEP> parallelen <SEP> vertikalen <SEP> Platten <SEP> aufgenom  men <SEP> wurden, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> unter <SEP> der <SEP> Annahme
<tb>  einer <SEP> horizontalen, <SEP> den <SEP> Aufnahmeplatten <SEP> pa  rallelen <SEP> Standlinie;

  
<tb>  Fig. <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Schnitt <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Linie <SEP> IX-IX <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 10;
<tb>  Fig. <SEP> 10 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie
<tb>  X-X <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 9, <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 11 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Seitenansicht <SEP> einer <SEP> Ein  zelheit <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 10 <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Linie <SEP> XT--XI
<tb>  der <SEP> Fig. <SEP> 10;
<tb>  Fiz <SEP> 12 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> Selinitt <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Linie <SEP> XTT-XTI <SEP> der <SEP> Fis. <SEP> 10, <SEP> Jedoch <SEP> in
<tb>  ,olcher <SEP> Orientierung. <SEP> dass <SEP> die <SEP> obern <SEP> Teile <SEP> des
<tb>  :@liparates <SEP> rechts <SEP> erscheinen.
<tb>  



  Beim <SEP> ersten <SEP> Ansführungsbe:spiel, <SEP> nach
<tb>  Fit. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3. <SEP> dient <SEP> ein <SEP> auf <SEP> der <SEP> Grundplatte <SEP> 1
<tb>  befestigter <SEP> Ständer <SEP> 2 <SEP> (Fim. <SEP> a) <SEP> dazu, <SEP> -tvälirend
<tb>  der <SEP> Aufzeichnunz <SEP> einer <SEP> Höhenkurve <SEP> einen
<tb>  Hauptträger <SEP> ? <SEP> festzuhalten. <SEP> in <SEP> welchem <SEP> zwei
<tb>  horizontale <SEP> körperliche <SEP> Achsen <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> (Flg,
<tb>  1) <SEP> gelagert <SEP> sind:

   <SEP> die <SEP> geometrischen <SEP> Achsen
<tb>  rler <SEP> Teile <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> bilden <SEP> hierbei <SEP> die <SEP> ein  -an@@ <SEP> erwähnten <SEP> iinbewe <SEP> liehen <SEP> @agerungs  aelien. <SEP> Zur <SEP> rinstellling <SEP> auf <SEP> verschiedene
<tb>  Höhen. <SEP> beziehungsweise <SEP> beim <SEP> 1111iersan,g <SEP> von     
EMI0002.0002     
  
    einer <SEP> Hü <SEP> henhurve <SEP> zli <SEP> einer <SEP> andern. <SEP> ist <SEP> ein
<tb>  Trieb <SEP> 11 <SEP> vorgesehen, <SEP> mit <SEP> dem <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Haupt  träuer <SEP> 3 <SEP> am <SEP> Ständer <SEP> 2 <SEP> vertikal <SEP> verschieben.
<tb>  lässt.

   <SEP> Dii@ <SEP> beiden <SEP> horizontalen <SEP> Achsen <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5
<tb>  tragen <SEP> einerends <SEP> in <SEP> ihren <SEP> gabelförmigen <SEP> En  clen <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> die <SEP> beiden <SEP> körperlichen <SEP> Achsen
<tb>  12 <SEP> lind <SEP> 13. <SEP> deren <SEP> geometrische <SEP> Achsen <SEP> die
<tb>  eingangs <SEP> erwähnten <SEP> drehbaren <SEP> @agernn@s_
<tb>  achten <SEP> für <SEP> die <SEP> optischen <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> Bild  hammern <SEP> 14 <SEP> lind <SEP> 15 <SEP> (Fig. <SEP> 2) <SEP> bilden, <SEP> ander  ends <SEP> in <SEP> den <SEP> Gabeln <SEP> 8 <SEP> uncl <SEP> 9 <SEP> die <SEP> beiden <SEP> kör  perlichen <SEP> Achsen <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> der <SEP> Lenker <SEP> 18,
<tb>  26 <SEP> lind <SEP> 19, <SEP> 27. <SEP> Jede <SEP> der <SEP> Achsen <SEP> 12.

   <SEP> 13 <SEP> und
<tb>  ein <SEP> damit <SEP> starr <SEP> verbundener <SEP> Teil <SEP> \_'4 <SEP> bezw. <SEP> ?5
<tb>  tragen <SEP> die <SEP> relativ <SEP> dazu <SEP> drehbare <SEP> Bildkammer
<tb>  1 <SEP> 4 <SEP> bezw. <SEP> 15; <SEP> eiii <SEP> zvlinclriselier <SEP> Teil <SEP> 20 <SEP> bezw.
<tb>  21 <SEP> bildet <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Zapfen <SEP> 2? <SEP> lie7tv. <SEP> 2.3 <SEP> die
<tb>  zugeltiirige <SEP> körperliche <SEP> Drehachse, <SEP> deren <SEP> gen  nietrisclie <SEP> Aellse <SEP> mit <SEP> der <SEP> optischen <SEP> und <SEP> geo  inetrischen <SEP> @@Plise <SEP> der <SEP> Kammer <SEP> zusammen  fii.llt. <SEP> Die <SEP> horiz@italen <SEP> T.enheraclisen <SEP> <B>IC)</B>
<tb>  lind <SEP> 17 <SEP> sind <SEP> starr <SEP> mit <SEP> den <SEP> Aussente,len <SEP> 26
<tb>  lind <SEP> 27 <SEP> der <SEP> tekshopartig <SEP> verhingerbaren <SEP> Len  ker <SEP> 18.

   <SEP> 26 <SEP> (Fig. <SEP> 3) <SEP> und <SEP> 19, <SEP> 27 <SEP> verbunden.
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Arme <SEP> a2 <SEP> lind <SEP> 13 <SEP> werden <SEP> den
<tb>  optischen <SEP> Kammerachsen <SEP> gleiche <SEP> Bewegunmen
<tb>  wie <SEP> den <SEP> Lenkern <SEP> erteilt. <SEP> Die <SEP> Bildkammern
<tb>  14 <SEP> und <SEP> 15 <SEP> enthalten <SEP> einerends <SEP> die <SEP> he",den
<tb>  photographischen <SEP> Objektive <SEP> 28 <SEP> und <SEP> 29 <SEP> lind
<tb>  anderends <SEP> als <SEP> Bildtrf;ger <SEP> die <SEP> pliotograplii  sehen <SEP> Platten <SEP> ;0 <SEP> und <SEP> 31 <SEP> : <SEP> die <SEP> Ob.ielttive <SEP> 28, <SEP> 29
<tb>  sind <SEP> identisch <SEP> mit <SEP> den <SEP> bei <SEP> der <SEP> Aufnahme <SEP> be  nutzten <SEP> Objelt:iv <SEP> en <SEP> und <SEP> die <SEP> Platten <SEP> <B>20.</B> <SEP> 31
<tb>  liegen <SEP> in <SEP> deren <SEP> Brennebenen.
<tb>  



  Jede <SEP> der <SEP> Bildkammern <SEP> 14 <SEP> und <SEP> 15 <SEP> trugt
<tb>  seitlich <SEP> ein <SEP> Paar <SEP> T:agerzapfen <SEP> 34 <SEP> bezw. <SEP> 3a.
<tb>  an <SEP> welches <SEP> der <SEP> gahrlförmige <SEP> Arm <SEP> 36 <SEP> bezw. <SEP> ?7
<tb>  der <SEP> zugeli@irir@enorrehtionsvorrichtung <SEP> ein  <U>(re</U>
<tb>  <B>In</B>üiigt <SEP> ist-. <SEP> ' <SEP> Der <SEP> galielfürmige <SEP> Arm <SEP> 36 <SEP> der
<tb>  Rorrektinnsvorriehtung <SEP> für <SEP> die <SEP> T@ammer <SEP> 14
<tb>  gleitet <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Kugel <SEP> <B>3,9</B> <SEP> in <SEP> einer <SEP> horizon  talen <SEP> Nut <SEP> 39 <SEP> des <SEP> horrektinnsgliecles <SEP> 40: <SEP> letz  teres <SEP> ;sf:

   <SEP> um <SEP> einen <SEP> Zapfen <SEP> Ra <SEP> drehbar <SEP> uncl
<tb>  wird <SEP> mit- <SEP> einem <SEP> an <SEP> dem <SEP> Arm <SEP> 41 <SEP> befindlielien
<tb>  Kugelende <SEP> _[2 <SEP> in <SEP> einer <SEP> vertikalen <SEP> Nut <SEP> des
<tb>  St-ü.nrlers <SEP> 42 <SEP> #veffilirt. <SEP> DPr <SEP> Stander <SEP> 41 <SEP> ist
<tb>  a <SEP> mit <SEP> dem <SEP> @auptträ2er <SEP> starr <SEP> verbunden <SEP> und
<tb>  nimmt <SEP> ;in <SEP> der <SEP> Drehung <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> nicht         teil. Der Zapfen 8a des     Korrektionsgliedes     40 ist mit der Gabel 8 und der Achse 4  starr verbunden.

   Das     liorrektionsglied    40  macht     somit    die Drehung der Achse 4     teil-          woise    mit und wird dabei durch seinen Arm       41.    um den Zapfen 8a gedreht. Die Drehung       uin    den Zapfen 8a ist somit abhängig von der       Drehung    der Achse 4.

   In der     horizontalen     Nut 39 des     Korrektionsgliedes    40 gleitet bei       einer        Kippung    der Bildkammer 14 um die       t;'eonietrische    Achse von 12 der gabelförmige       @1    rin 36 und     dreht    damit die Bildkammer       um    ihre optische Achse, entsprechend ihren       auso;eführten        Drehurigen    um die     beiden        geo-          n        ictrischen    Achsen von 4 und 12.

   Damit wird       der    Einstellfehler annähernd beseitigt. In       ilc@ni    auf dem     Haupttrii(rer    3     befestigten          hoppelfcrnrohr    44     (I'ig.    1) sind alsdann die       den        Lenkerstellungen    entsprechenden     Bi@d-          punkte        p        richtig    eingestellt.

   Zu jeder Hälfte       deDoppelfernrohres    41 gehören zwei     Okular-          linsen,    eine     Umkehrlinse    und drei.     Reflexions-          prismen,        welche    sämtlich relativ zum     Haupt-          irüger    3     unbeweglich    angeordnet sind,

   so dass       (1e        durch        das        Fadenkreuz    bestimmte Ziel  linie auch     innerhalb    der Kammer     unbeweg-          l        ich    bleibt.  



  Die     Lenkerteile    18 und 19     tragen    an ihrem  urifern     Ende    je ein Universalgelenk 46     bezw.     17,     wovon    das erste auf dem Basisschlitten  48     und    das zweite auf dem Höhenschlitten       itl    des Kupplungsgliedes 51 einstellbar     be-          festigt    ist.

   Als reduzierte Basislänge     (Stand-          linienlänoe)    in der Horizontalprojektion gilt       ilic#    Differenz zwischen dem Abstand der       Achsen        .1        und    5 und dein horizontalen     Ab-          ,fand    der Gelenke 46 und 47,     -,v#-elclie    Diffe  renz mit dem     Schlitten    48 einstellbar ist.

         M.        reduzierte    Basislänge in der Vertikal  projektion gilt     die-Höhendifferenz    zwischen       den        Gelenken        .16    und 47, welche Differenz  mit     dein        Schlitten    50 einstellbar ist. Das       liriplilungsglied    51 ist selber als Schlitten       au@ehilrlet    und     ;leitet    auf einer Brücke 52.

         die,        ihrerseits    auf der Grundplatte 1 gleitet;       Ns    wird durch den Operateur mittelst eines       Hanrlg,riffes    59 so     bewegt,    dass der     ge-           -iinschte        stereoskopische    Effekt gewahrt    bleibt, das heisst-, dass zu jeder Zeit im linken  Fadenkreuz des Doppelfernrohres 44 der  selbe Geländepunkt wie im rechten Faden  kreuz erscheint. Der am     Kupplungsglied    51  befestigte     Zeichenstift    53 oder dergleichen  zeichnet dann auf das Zeichenbrett 54 die  gewünschte Höhenkurve.

   An den Teilungen  55, 56 und 57 können die drei Raumkoordi  naten für ,jeden Punkt abgelesen werden.  -her Handgriff 59 ist am Ende eines nach  aussen geführten Armes 58 des Kupplungs  gliedes 51 befestigt.; die Länge des Armes 58  ist einstellbar; damit die Lage des Führungs  griffes 59 dem     Bewegungsbereich    des Kupp  lungsgliedes 51 angepasst werden kann.

      Bei geeigneter Orientierung der     Grund-          platte    1 müssen die Lenker 26, 18 und 27, 19  den zugehörigen Seiten des bei der     Auf-          nalime    gebildeten     Messdreieckes    parallel     wer-          den.    Um dies zu ermöglichen, muss man den  Platten 30 und 31 gegenüber der zugehörigen       Bildkammer    eine andere Orientierung geben,  als .sie bei der Aufnahme besassen; man muss  sie um 180   um die optische Achse der<B>E</B>     am-          mer    14     bezw.    15 verdrehen.  



  Beim zweiten     Ausführungsbeispiel,    nach       Fig.    4 bis 7, ist auf- einer     Grundplatte    61       (Fig.    6) um eine     unbewegliche    senkrechte  Achse 63 der Basisschlitten 62 drehbar an  geordnet, welcher die radial einstellbare,  senkrechte Achse 64 trägt. Man wird die  Teile 62, 64 in solcher Lage feststellen, dass  der Abstand zwischen den Achsen 63 und 64  die Horizontalprojektion der reduzierten Ba  sis darstellt. Um die senkrechten Achsen 63  und 64 drehen sich die beiden Träger 65       und    66 für die horizontalen Achsen 67 und  68.

   Der Träger 66 ist noch längs der Achse  64 verschiebbar; man wird seine Höhenlage  so einstellen,     dass    der Vertikalabstand der  Achsen 67. 68 die Vertikalprojektion der  reduzierten Basis darstellt. Mit den horizon  talen Achsen 67 und 68 sind einerseits die  beiden     Lenker    69 und 70 fest verbunden  und anderseits sind in diesen Achsen 67 und  und 68 die körperlichen Drehachsen 71 und  72 der Bildkammern 73 und 74     (Fig.    4)    
EMI0004.0001     
  
    <B><U>f</U></B>'elagert.

   <SEP> Die <SEP> optischen <SEP> Achseln <SEP> der <SEP> Bild  kammern <SEP> 73 <SEP> und <SEP> 74 <SEP> fallen <SEP> mit <SEP> den <SEP> -eome  trischeli <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> Teile <SEP> 71 <SEP> und <SEP> 72 <SEP> zusam  nien <SEP> und <SEP> sind <SEP> den <SEP> zugehörigen <SEP> Lenkern <SEP> 69
<tb>  und <SEP> 70 <SEP> parallel. <SEP> Die <SEP> zwei <SEP> eingangs <SEP> erwähn  ten <SEP> Lagerungsachsen <SEP> sind <SEP> nun <SEP> die <SEP> geometri  schen <SEP> Achsen <SEP> der <SEP> Teile <SEP> 63 <SEP> und <SEP> 67 <SEP> resp. <SEP> 6-1
<tb>  und <SEP> 68;

   <SEP> sie <SEP> schneiden <SEP> sieh <SEP> in <SEP> zwei <SEP> Ecken
<tb>  d(.s <SEP> reduzierten <SEP> itiessdreieckes. <SEP> dessen <SEP> lange
<tb>  Seiten <SEP> den <SEP> Lenkern <SEP> parallel <SEP> sind. <SEP> Die <SEP> Bild  kanimern <SEP> enthalten <SEP> einerseits <SEP> die <SEP> photogra  phischen <SEP> Objekte <SEP> 75 <SEP> und <SEP> <B>76,</B> <SEP> welche <SEP> den <SEP> bei
<tb>  Gier <SEP> Aufnahme <SEP> benutzten <SEP> identisch <SEP> sind,
<tb>  iili(lerseits <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Bildtr;iger <SEP> 77 <SEP> lind <SEP> 78
<tb>  in <SEP> den <SEP> Brennebenen <SEP> der <SEP> Objektive. <SEP> Die <SEP> Bild  kammern <SEP> tragen <SEP> seitlich <SEP> je <SEP> zwei <SEP> Lagerzapfen
<tb>  79 <SEP> und <SEP> 80, <SEP> an <SEP> denen <SEP> die <SEP> gabelförmigen <SEP> Arme
<tb>  81 <SEP> und <SEP> 82 <SEP> der <SEP> Korrektionsvorrichtunc <SEP> ein  (;

  ehängt <SEP> sind. <SEP> Der <SEP> gabelförmige <SEP> Arm <SEP> 8'1
<tb>  gleitet <SEP> unter <SEP> Federdruck <SEP> am <SEP> untern <SEP> Ende
<tb>  mit <SEP> einer <SEP> Kugel <SEP> 83 <SEP> in <SEP> der <SEP> Nut. <SEP> 8 <SEP> 4 <SEP> (hig. <SEP> 5)
<tb>  des <SEP> Korrektionsgliedes <SEP> 85, <SEP> das <SEP> um <SEP> die <SEP> mit
<tb>  (lern <SEP> Triiger <SEP> 65 <SEP> starr <SEP> verbundene <SEP> Achse <SEP> 86
<tb>  drehbar <SEP> ist. <SEP> Das <SEP> kugelförmige <SEP> Unterende
<tb>  8 <SEP> 7 <SEP> des <SEP> Korrektionsgliedes <SEP> 85 <SEP> gleitet <SEP> in <SEP> der
<tb>  Nut <SEP> 88 <SEP> des <SEP> Ständers <SEP> 89 <SEP> Wich <SEP> 7) <SEP> und <SEP> stellt
<tb>  damit <SEP> entsprechend <SEP> der <SEP> ausgeführten <SEP> Dre  hung <SEP> die <SEP> Nut <SEP> 84 <SEP> schief.

   <SEP> Findet <SEP> nun <SEP> eine
<tb>  K <SEP> ippung <SEP> der <SEP> Bildkammer <SEP> 73 <SEP> mit. <SEP> der <SEP> liori  zrilltalen <SEP> Achse <SEP> 67 <SEP> statt, <SEP> so <SEP> gleitet <SEP> das <SEP> untere
<tb>  Ende <SEP> 83 <SEP> des <SEP> gabelförmi:,'eii <SEP> Armes <SEP> 81 <SEP> in <SEP> der
<tb>  ,chief <SEP> ",(,Stellten <SEP> Nut <SEP> 84 <SEP> und <SEP> dreht <SEP> damit
<tb>  dir' <SEP> Bildhammerachse <SEP> 71 <SEP> relativ <SEP> zur <SEP> 3clise@ <SEP> 67
<tb>  (-litsprccbend <SEP> den <SEP> ausgeführten <SEP> Dreilungen
<tb>  um <SEP> (11e <SEP> eill-lll@-s <SEP> erwt111nle<B>n</B>
<tb>  a3('11@e11.
<tb>  



  Mit: <SEP> drin <SEP> 'I <SEP> rüger <SEP> 65 <SEP> isl <SEP> der <SEP> Dislanzarin <SEP> 90
<tb>  starr <SEP> verbunden, <SEP> auf <SEP> welchem <SEP> der <SEP> Höhen  triizer <SEP> 91 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Schraube <SEP> 90' <SEP> verschollen
<tb>  tv('l'den <SEP> kann. <SEP> Für <SEP> die <SEP> Aufzeichllullr, <SEP> einer
<tb>  Höhenkurve. <SEP> muss <SEP> der <SEP> Operateur <SEP> gleichzeitig'
<tb>  (1r@II <SEP> Dista11zarin <SEP> um <SEP> die <SEP> Aellse <SEP> <B>c);,)</B> <SEP> und <SEP> die
<tb>  Schraube <SEP> 90' <SEP> in <SEP> ihren <SEP> Lagern <SEP> drehen, <SEP> und
<tb>  zwar <SEP> so. <SEP> dass <SEP> der <SEP> gewünschte <SEP> stereoskopische
<tb>  Effehl <SEP> im <SEP> Doppelfernrohr <SEP> 98 <SEP> gewahrt <SEP> bleibt.
<tb>  Der <SEP> Angriff <SEP> an <SEP> der <SEP> Schraube <SEP> 90' <SEP> erfolgt <SEP> am
<tb>  linopfe <SEP> 90";

   <SEP> er <SEP> könnte <SEP> auch <SEP> durch <SEP> Zwischen  triebe <SEP> nach <SEP> vorn <SEP> unter <SEP> das <SEP> Doppelfernrohr     
EMI0004.0002     
  
    verlegt <SEP> sein. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> @'eometrischen <SEP> Achse
<tb>  des <SEP> zVlindrisehen <SEP> Hi>lieiiträgers <SEP> 91 <SEP> soll <SEP> cl;

  (,
<tb>  dritte, <SEP> den <SEP> Creliiii(lepunlzt <SEP> darstellende <SEP> Ecke
<tb>  des <SEP> reduzierten <SEP> llessdreieelkes <SEP> liegen, <SEP> und
<tb>  zwar <SEP> in <SEP> einer <SEP> Höhe. <SEP> welche <SEP> dem <SEP> Niveau <SEP> rler
<tb>  aufzuzeichnenden <SEP> Höhe <SEP> entspricht <SEP> und <SEP> daher
<tb>  beim <SEP> ITl>ergang <SEP> voll <SEP> einer <SEP> Höhenkurve <SEP> zu
<tb>  einer <SEP> andern <SEP> (reiiiiclert <SEP> wird. <SEP> Auf <SEP> dem <SEP> zvlin  drisclien <SEP> Höhenträger <SEP> <B>91</B> <SEP> kann <SEP> zu <SEP> letzterem
<tb>  Zwecke <SEP> das <SEP> Knpplungsgliecl <SEP> 92 <SEP> verschoben
<tb>  und <SEP> an <SEP> beliebi@'@r <SEP> Stelle <SEP> festgelz-lemmt <SEP> wer  den.

   <SEP> Um <SEP> (las, <SEP> als <SEP> zylindrische <SEP> Hülse <SEP> aus  gebildete <SEP> Kupplungsglied <SEP> 92 <SEP> sind <SEP> drelil)ar,
<tb>  aber <SEP> unverschiebbar <SEP> zwei <SEP> Segmente <SEP> gelagert,
<tb>  welche <SEP> je <SEP> einen <SEP> horizontalen <SEP> Zapfen <SEP> 93
<tb>  bezw. <SEP> 9.1 <SEP> tragc,ii. <SEP> Auf <SEP> ,jedem <SEP> dieser <SEP> Zapfen
<tb>  sitzt <SEP> drehbar, <SEP> aber <SEP> nnverschiebbar, <SEP> eine
<tb>  Büchse <SEP> 95, <SEP> welche <SEP> als <SEP> Führung <SEP> für <SEP> einen <SEP> der
<tb>  Lenker <SEP> 69, <SEP> 70 <SEP> dir=lrt:, <SEP> so <SEP> dass <SEP> sich <SEP> die <SEP> Zapfen
<tb>  reclitwinl@lig <SEP> zu <SEP> den <SEP> Lenkern <SEP> und <SEP> parallel
<tb>  zu <SEP> den <SEP> liorizoiit-iileri <SEP> Achsen <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 68 <SEP> stel  len. <SEP> blif:

   <SEP> dem <SEP> Höhentrug <SEP> er <SEP> 91 <SEP> ist <SEP> der <SEP> koaxiale
<tb>  Zeichelislift <SEP> 96 <SEP> fcst <SEP> verbunden, <SEP> uni <SEP> auf <SEP> dem
<tb>  Zeichenbrett <SEP> 99 <SEP> (lir- <SEP> Höhenkurven <SEP> zu <SEP> zeichnen.
<tb>  Der <SEP> Distanzarm <SEP> 90 <SEP> und <SEP> der <SEP> Höhenträger <SEP> 91
<tb>  1-_öiiiien <SEP> mit <SEP> Massstabt(@ilnngen <SEP> versehen <SEP> sein.
<tb>  so <SEP> dass <SEP> man <SEP> einerseits <SEP> die <SEP> horizontale <SEP> Distanz
<tb>  <B>(los</B> <SEP> visierten <SEP> C-(eländr'punl;tes <SEP> zu <SEP> einem <SEP> festen
<tb>  Punkte <SEP> (einem <SEP> Eilclpniilct(- <SEP> der <SEP> Basis). <SEP> ander  seits <SEP> das <SEP> \'i@-r;lll <SEP> cur <SEP> betreffenden <SEP> Höllüii  kllrve <SEP> ableson <SEP> liallll.
<tb>  



  Der <SEP> auf <SEP> der <SEP> CTrundlllattr' <SEP> 61 <SEP> befestiZ'te
<tb>  Slänfer <SEP> 97 <SEP> frii't <SEP> (las <SEP> Doppelfernrohr <SEP> 98,
<tb>  wovon <SEP> ,j('(1(: <SEP> H;ilft(# <SEP> zwei <SEP> Ohularlinsen. <SEP> zwei
<tb>  Prismen <SEP> <B>und</B> <SEP> r.ine <SEP> 1Tmhehrlin <SEP> @e <SEP> allfw(.ist:
<tb>  alle <SEP> diese <SEP> Te;l(' <SEP> sind <SEP> nnliewe@@ll('h, <SEP> ebenso <SEP> dur  .jr'lüge <SEP> 'feil <SEP> d('r <SEP> Zirjllinic-ii. <SEP> , <SEP> welcher <SEP> in <SEP> den
<tb>  <B>Bildkammern <SEP> 7'1. <SEP> (-l <SEP> @"@i'lällft.</B>
<tb>  



  Die <SEP> Platlen <SEP> <B>77,</B> <SEP> 7q <SEP> sind <SEP> gegenüber <SEP> den
<tb>  Bildkamrnern <SEP> <B>73.</B> <SEP> 7-1 <SEP> anders <SEP> zu <SEP> orientieren,
<tb>  als <SEP> s@c <SEP> g(.gr'nülier <SEP> (1er <SEP> betreffenden <SEP> Anf  iialinrekanimer <SEP> orienliert <SEP> waren; <SEP> man <SEP> muss
<tb>  eie <SEP> uni <SEP> <B>18()'</B> <SEP> nm <SEP> ibr(. <SEP> vertikale <SEP> Achse <SEP> ver  drehen. <SEP> Der <SEP> Opüraleur <SEP> nimmt <SEP> dann. <SEP> im <SEP> Dop  pelfernrohr <SEP> nicht <SEP> vci-lcelirte, <SEP> sondern <SEP> riehi-i,  orientiert(' <SEP> Landsrbaffsbilder <SEP> -wahr.
<tb>  



  Ohne <SEP> dass <SEP> etwas <SEP> an <SEP> den <SEP> Teilen <SEP> 67 <SEP> bis <SEP> 70
<tb>  geändert <SEP> würde, <SEP> könnten <SEP> bei <SEP> entsprechender         Änderung des Doppelfernrohres die beiden  Bildkammern den zugehörigen Lenkern gegen  überliegend angeordnet sein, so dass sie eine       .l.usbalancie.rung    der Lenkergewichte um die  horizontale Achse 67     bezw.    68 herbeiführen        -iirden.    Die Platten 77, 7 8 wären dann in       (1(#ii        ILainmern    genau so zu orientieren, wie  sie<B>b</B>ei der Aufnahme waren.  



  Beim dritten     Ausführungsbeispiel,    nach       1?ig.    8 bis     1?,    hat die Grundplatte 126 nur       eine    sehr beschränkte Ausdehnung; man kann       ie    auf irgend ein Zeichenbrett 140 aufsetzen.  Die Grundplatte 126 trägt eine senkrechte       Aele.#@#    101, deren geometrische Achse durch  einen am Rand der Grundplatte markierten  Strich geht, um sich bequem auf irgend einen       Vorgeschriebenen    Punkt des Zeichenbrettes  140 einstellen zu lassen.  



  Die beiden Träger 102 und 103 für die       horizontalere    Achsen 104 und 105 drehen sich       nin    die gemeinsame senkrechte Achse<B>101.</B>  Die beiden Achsen 108, 109 (Feg. 9) der  Bildkammern 106 und 107 sind in ihrer       Jlittelstellung    senkrecht. Die beiden Lenker  110 und 111 sind mit ihren Horizontal  achsen 104 und 105 fest verbunden. Die       optische    Achse der Kammer 106     bezw.   <B>107</B>  ist die geometrische Achse des Organes<B>108</B>       bezw.    109 und steht senkrecht zum zu  gehörigen Lenker 110     bezw.    111.

   In die (in       Bezug    auf den Operateur) linke Bildkammer  106 wird der vom rechten Standpunkt auf  genommene Bildträger 1.12 und, umgekehrt,  in die rechte Bildkammer 107 der vom     lin-          lien    Standpunkt aufgenommene Bildträger  <B>113</B> eingelegt, und zwar so, dass der     Opera-          teur    im Doppelfernrohr 116 richtig     orien-          i        ierte    Landschaftsbilder wahrnimmt.

   Auf den       li(@ieleie    Trägern 102 und 103 sind zwei     Pris-          nii#n    114 und 115 befestigt, welche somit die       1)releung    um die     senkrechte    Achse 101     mit-          niachen,    ohne an der     Kippung    der     Bildkam-          nie#riz    teilzunehmen. Das Doppelfernrohr 1.16  ist. so ausgebildet, dass das (in bezug auf den  Operateur) rechte Okular der linken     Bild-          lmmmer    und das linke Okular der rechten       Bildkammer    entspricht.

   Der gabelförmige       Aren    116     bezw.    117 der Korrektionsvorricli-         tung    ist horizontal gestellt und gleitet mit  dem     kugeligen:    Ende 118 (Feg. 8) in der hori  zontalen Nut 119 des     Korrektionsgliedes    120       bezw.    121.

   Die     Korrektionsglieder    120     und     121 sind in Armen 122 und 128 gelagert,  welche mit den zugehörigen Trägern 102 und  103 starr verbunden sind, so dass die geo  metrischen Achsen der Glieder 120 und 121  die Drehung in horizontalem Sinne mit  machen;

   bei dieser Drehung behält aber jedes  der     Glieder    120 und 121 seine absolute  Orientierung, da es starr mit einer Stange  120'     bezw.121'    verbunden ist, welche zu einem  Gelenkparallelogramm     120'-150-124-122          bezw.        121'-151-125-128    gehört, wovon  die Achse 101 einen festen Drehpunkt und  ein mit der Grundplatte 126 starr verbun  dener Ständer 124     bezw.    125 die feste Seite  bildet.  



  Der Höhenträger 132 hat eine 1 ver  tikale Führung<B>132'</B> von     schwalben-          schwanzförmigem    Querschnitt und einen  horizontalen Arm 132". Das Kupplungs  glied 138 ist am Teile     132'    in     beliebiger     Höhe feststellbar; einer höheren Einstellung  des     Gliedes    entspricht jedoch eine niedrige       Altitude    der aufzuzeichnenden Höhenkurve.  Um den am     Gliede   <B>138</B> festen, senkrechten  Zapfen 145 dreht sich das Lager für den  horizontalen Zapfen der Lenkerbüchse 143.

    Der senkrechte Zapfen 144 kann mit dem  Schlitten 139 auf dem Kupplungsglied 138  horizontal verschoben werden, und zwar ver  mittelst einer     Schraube    144a (Feg. 12). Die  beiden Zapfen 144, 145 sind auf gleicher  Höhe in der gleichen vertikalen     Querebene          XII-XII.    Die reduzierte Basislänge ist  gegeben     durch    den Abstand der beiden senk  rechten Zapfen 144 und 145. Um den senk  rechten Zapfen 144 dreht sich das Lager  für den horizontalen Zapfen der Lenker  büchse 142. Der Höhenträger 132 ist um  den senkrechten Zapfen 132a drehbar.

   Der  Zapfen     132a    sitzt an einem     Schlitten,    wel  cher vermittelst der Schraube<B>131</B> während  des Aufzeichnens einer Höhenkurve auf dem  Distanzarm 128 in der Längsrichtung be  wegt wird. Die geometrische Achse der Zap-           fen        1.1:5    und     132a    ist     gemeinsam    lind schnei  det die     geometrische    Achse der     Schraube    131.

    Der Höhenträger 132 ist am Ende     seines     horizontalen Armes     ;übelförmig        ausgebildet     zur Aufnahme des Mutterstückes 1.41, das  durch die Schraube     131a        (Fib.    11)     bewegt     werden kann.

   Die beiden     Schrauben    131 und  131a sind an     ihren    äussern Enden durch     Ke-          gelrä        dertriebe        gekuppelt    und bilden das be  wegliche Paar paralleler Seiten des Gelenk  parallelogrammes     101-13u-141-176;

      der       Höhenträger    132 und damit das     Kupplungs-          glied   <B>138</B> behalten daher bei jeder Drehung  des     Distanzarmes    128 uni die     senkreehle     Achse 101 ihre absolute     Orientierunb    bei,  das heisst die reduzierte Basis wird parallel  zu sich selber verschoben.

   Die     andern,    den       Li,nkern    parallelen Seiten des reduzierten       Messdreieches        schneiden    sich auf der     #-eo-          inetrischen    Achse des Teils 101, an der     Stellt,     wo letztere     durch    die     geometrischen        Achsen          der    Teile 104 und<B>105</B> getroffen wird;

   die       dein    Geländepunkt entsprechende     Ecke        fles     reduzierten     Messdreieches    bleibt     dalier        un-          beweglich.    Die Drehung des     Distanzarmes     1.28 und des Trägers 103 uni die     Aclise        l1)1          erfolgt.    von einer Handkurbel 147 aus,     niil-          telst    einer     Schnecke    129     untl    eines     Sehnek-          kenrades    130;

   hierbei dreht sich auch die  Sehraube<B>1319</B> um den vertikalen Zapfen 116.  Die Drehungen der Schrauben 131 und 1312  um sich selbst erfolgen von der     Handkurbi1     148 aus.  



  Zum     Aufzeichnen    einer Höhenkurve muss       der    Operateur die     Kurbeln    147, 148 so     dr-          lien,    dass der     gewünschte        stereoskopische     Effekt im Doppelfernrohr     gewahrt        bleibt.     Der     Zeichenstift    136 sitzt zwar nicht an  demselben Schlitten wie der     Zapfen        13e1,     sondern an einem Schlitten 137, der auf     eini@r          Scliranbe    1.33 liegt,

   welche zur Schraube 131  parallel ist und von letzterer aus     mittelst     Zahnrädern 135,     13.1    so bewegt     wird,    dass  die     Distanzen    der geometrischen Achse von  1.01 zum Stift 136 und zum Zapfen     132a    in       konstantem        Verhältnis    bleiben.

   Das äussere  Ende der Schraube 133 ist in einem mit dem  Distanzarm<B>128</B> starr     verbundenen        Träger     
EMI0006.0078     
  
    1 <SEP> a'3 <SEP> gelagert, <SEP> welcher <SEP> sich <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Rolle
<tb>  <B>153</B> <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Zcic1ienbrelt <SEP> 140 <SEP> stützt. <SEP> Die
<tb>  Organe <SEP> 1,5-h <SEP> <B>133, <SEP> 137</B> <SEP> bilden <SEP> einen <SEP> zwi@iti#n,
<tb>  mit <SEP> 128 <SEP> gekuppelten <SEP> Distanzami.
<tb>  



  Bei <SEP> diesem <SEP> dritten <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb>  ist <SEP> der <SEP> in <SEP> einer <SEP> Bildkammer <SEP> verlaufende <SEP> Teil
<tb>  einer <SEP> Ziellinie <SEP> iles <SEP> Doppelfernrohre; <SEP> beweg  lich; <SEP> er <SEP> bildet <SEP> reit <SEP> der <SEP> Vertikalen <SEP> durch <SEP> das
<tb>  ( <SEP> >bjektivzentrum <SEP> einen <SEP> Winkel, <SEP> welcher <SEP> gleii-li
<tb>  ist <SEP> dem <SEP> ausschlagwinhel <SEP> der <SEP> Aclisi# <SEP> <B>104</B>
<tb>  bezw. <SEP> 105 <SEP> tun <SEP> die <SEP> feie <SEP> Aclise <SEP> 1C1; <SEP> er <SEP> bleibt
<tb>  ii, <SEP> der <SEP> Vertikalebene <SEP> durch <SEP> die <SEP> geomctrisi@bi
<tb>  Achse <SEP> der <SEP> körperlichen <SEP> Achse <SEP> <B>104 <SEP> 1)lz@Z.</B> <SEP> 1!1:_i.
<tb>  



  Der <SEP> Einstellfehler, <SEP> der <SEP> finit. <SEP> den <SEP> lr-schri.-  benen <SEP> I%orrehtio <SEP> tisvorrichtungen <SEP> bei <SEP> den <SEP> drei
<tb>  .@usführnngsbeispielcn <SEP> unschädlich <SEP> gemacht
<tb>  werden <SEP> \oll, <SEP> würde <SEP> dadurch <SEP> entstehen. <SEP> iLi  die <SEP> Bildhämmern <SEP> dieselben <SEP> Bewebunben <SEP> wie
<tb>  die <SEP> Lenker <SEP> ausführen <SEP> und <SEP> letztere <SEP> sieh
<tb>  mir <SEP> um <SEP> zwei <SEP> lie,tiinmte <SEP> I@agerungsaclisin
<tb>  drehest <SEP> 1ö <SEP> nneti. <SEP> Die <SEP> @e..citigung <SEP> dieses <SEP> Eiii  sIellfehlers <SEP> Kanin <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Dreheng <SEP> d:-i  Bildkammern <SEP> uin <SEP> ihre <SEP> optischen <SEP> Achscis <SEP> cr  folben, <SEP> wobei <SEP> dieser <SEP> 1)reliungswinl;

  i@l <SEP>  < ili  hii.ngig <SEP> ist <SEP> von <SEP> den <SEP> Prellungen <SEP> der <SEP> oplisi-hen
<tb>  Achse <SEP> um <SEP> die <SEP> 1i,@iilen <SEP> Lagerungsachsen. <SEP> Der
<tb>  genaue <SEP> Wert <SEP> ;ilü@csorrel;tionsilreltun@,s_
<tb>  winhels <SEP> eri@ilit <SEP> sich <SEP> zius <SEP> di#m <SEP> _1usilruck     
EMI0006.0079     
    wobei a und     /'        (ü-        Drehungswin1.,1        ein    die  entsprechenden     Lagerungsachsen        Bedeuten;     ist der     sphärische        Evzess    eine:

       spliiirisclien          rcchtwinkli@en        hreieckes    mit den     Iiat.hi@ten     a und     ss.     



  Aus     dieser    Formel folgt:, dass     der        ILor-          relztioitadreliungswinliel    in allen     diesen    Fäl  len gleich Null wird, in     -tvelchen    einer     der     beiden     Winkel    a oder     /-J    gleich Null ist, das  heisst für     sämtliche        Bildpunkte,        welche    auf  einem bestimmten     Achsenkreuz        liegen,    des  sen Mitte in die optische Achse fällt.  



  Der approximative     Wert    von y für kleine       Betrilge        voll    a und     ss    wird y '1
EMI0006.0111  
   a     ss,     was     auch    approximativ der Betrag ist, um       welchen        jede    der     gezeichneten        Bildlcamnii-rn         durch die zugehörige     Korrektionsvorrichtung     um ihre optische Achse gedreht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur stereoskopischen Aus wertung voll paarweise aufgenommenen Pho tographien, bei welcher ein Doppelfernrohr, zwei mit Objektiv und Bildträger aus gerüstete bewegliche Bildkammern und zwei miteinander gekuppelte, je zu einer Bildkam mer gehörige bewegliche Lenker vorhanden sind, wobei durch das Doppelfernrohr je die funkte der beiden Bilder anvisiert werden sollen, die ein und demselben Punkte des aufgenommenen Objektes entsprechen, da durch gekennzeichnet,
    dass die optische Achse jeder Kammer nur Drehungen um zwei geo- inc#triclie Lagerungsachsen ausführen kann, oll welchen eine erste unbeweglich ist und die zweite zur ersten im rechten Winkel stellt und um sie mit der optischen Achse der Kam- iner drehbar ist, wobei die Lenker gleiche Drehungen wie die optischen Achsen der Kammern ausführen, und jede Kammer um ihre optische Achse drehbar angeordnet ist und mit einer Korrektionsvorrichtung ver- ,sellen ist,
    durch welche die Einstellfehler, die bei gleichbleibender Orientierung der Kammer in bezug auf den Lenker entstehen würden, durch Drehung der Kammer um ihre optische Achse in Abhängigkeit von den beiden Drehungen um die Lagerungsachen wenigstens annähernd beseitigt werden, so class die Lagen eines Lenkers, die verschie denen anvisierten Punkten entsprechen, un tereinander praktisch dieselben Winkel ma chen wie die zugehörigen Hauptstrahlen - bei der Aufnahme. UNTERANSPRtCHt 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Bildkani- iner mit dem zugehörigen Lenker minde stens eine Drehachse gemeinsam hat. .
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einer bezüg lich dem Operateur links stehenden Bild kammer der Bildträger vom rechten Auf nahmestandpunkt, und umgekehrt in einer bezüglich dem Operateur rechts stehenden Bildkammer der Bildträger vom linkeil Aufnahmestandpunkt liegt, wobei das rechte Okular der linken Bildkammer und das linke Okular der rechten Bildkammer entspricht. '3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Lenker eine Drehachse gemeinsam haben, .l-. Vorrichtung nach Patentanspruch, und Ullteralispruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Bildka.mmerobjektiven lind dem Doppelfernrohr Spiegelsysteme angeordnet sind, welche nur die Bewegun- geil um die genannte Drehachse mit machen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Höhenträger, dessen Bewegung durch einen Distanzarm von veränderlicher Länge erzielbar ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Distanzarm ein zweiter Distanzarm gekuppelt ist, wobei beide Distanzarme gleichgrosse Drehbewegungen um eine gleiche Achse ausführen können.
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