CH110560A - Zündkerze. - Google Patents

Zündkerze.

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CH110560A
CH110560A CH110560DA CH110560A CH 110560 A CH110560 A CH 110560A CH 110560D A CH110560D A CH 110560DA CH 110560 A CH110560 A CH 110560A
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CH
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spark plug
inner electrode
electrode
cavity
enlarged
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Inventor
Luise Hofmann-Huerner Marie
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Hofmann Huerner Marie Luise
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Description


  Zündkerze.    Die Erfindung betrifft eine     Zündkerze.     Die Erfahrung hat     bezeigt.    dass bei ausser  gewöhnlich     .starker    Beanspruchung des Mo  tors, z. B. bei Automobilmotoren, auf langen  Bergfahrten die Erhitzung des Zylinders  schädlich auf die bisher üblichen Zündkerzen       einwirkt,    bei denen der die Innenelektrode  aufnehmende Isolierkörper einen mit seit  lichem Spiel in den Gewindehals des Zünd  kerzenkörpers hineinragenden Kragen be  sitzt.

   In dem ringförmigen langen Spielraum  befindliche Gase verbrennen nicht rasch ge  nug und     vollständig    und rufen     clureh    Früh  zündungen Störungen im Betrieb des Motors  hervor, namentlich wenn der Motor bei klei  ner Übersetzung sehr rasch läuft. Anderseits  kommt es bei Talfahrten, bei denen der Mo  tor nicht arbeitet, vor, dass sich Öl sowohl  an der inneren, wie an der äussern Elektrode  ansammelt und an denselben eine Kruste bil  det, welche bei Inbetriebnahme des Motors  die Zündung     zerhindert    und so Betriebs  störungen verursacht.

   Zur     Beseitigung    die  ses Übelstandes ist schon versucht worden,  die innere Elektrode derart zu gestalten und    anzuordnen,     idass    sie sich während des Betrie  bes in axialer Richtung ständig hin- und her  bewegt, um etwa daran ansammelndes Öl  abzuschütteln. Dies wurde begreiflicherweise  nur unvollkommen erreicht, weil doch ein  Teil des Öls an der heissen Elektrode ein  trocknete     und    verharzte. Aber abgesehen  hiervon wurde die Ansammlung von Öl und  Bildung einer Kruste an der äussern, festen  Elektrode nicht verhindert, weshalb der  Zweck .der Beweglichkeit der     innern    Elek  trode grösstenteils vereitelt wurde.  



  Bei der Zündkerze gemäss der Erfindung  sind     fliese    oben     erwähnten    Nachteile vermie  den. Bei derselben liegt die Innenelektrode  in einem offenen, nach hinten erweiterten  Hohlraum vollständig frei und ist mit einem  ringsum vorspringenden Teil ausgerüstet, der  bei ihrer Bewegung während des Betriebes  die äussere Elektrode .von beiden Seiten ab  wechslungsweise bestreicht.  



  In den     Fig.    1 und 2 .der Zeichnung sind  zwei Ausführungsbeispiele .des Erfindungs  gegenstandes in der Gebrauchslage teilweise  ,dargestellt.      Nach     Fig.    1 ist. die Innenelektrode 1       axial        versschiebbar    im Isolierstein ? gelagert,       -,welcher    dicht unterhalb des Dichtungsringes       endigt,    so dass die Innenelektrode in einem  unten in dem die äussere Elektrode 4     aufwei-          senden        Zündherzenkörper    5 angeordneten  Hohlraum (; vollständig     freiliegt.    Der Hohl  raum     K    ist oben konisch erweitert.

   Die Innen  elektrode ist. im obern Teil des Hohlraumes  mit einer breiten Scheibe 7 und unterhalb       derselben    mit einem Kragen! 8 versehen. In den       Hohlraum    6 eintretende Gase werden durch.  den am Kragen 8 entstehenden Zündfunken       (--ntzündet,    und weil keine engen Ringräume  vorhanden sind.

   sofort restlos verbrannt, so       rlass    keine     Nachzündungen    entstehen     können.     Der dabei entstehende     1)ruclz    wirkt von un  ten auf .die Scheibe 7 und     drückt    die Innen  elektrode nach oben, bis die Scheibe 7 am  Isolierstein 9     anliegt.    Hierbei streicht der       Kragen    8 dicht an der äussern Elektrode 4       vorbei.        Fällt    die     Innenelektrode    infolge der       Sau--ivirhung    des Motorkolbens in die untere       Endstellung,

      so bestreicht der Kragen 8 die  Elektrode 4 von der entgegengesetzten Seite.       Hierdurch    wird     dieselbe    stets rein gehalten.  



       B@-i    der     Ausführungsform    gemäss     Fib.    2       i.t    die     Innenelektrode    1 als Hülse     ausbebil-          det,    auf     dem    im Isolierstein 2     festsitzenden     Stift     fJ    verschiebbar und besitzt oben, im       obern    Teil des Hohlraumes 6, den Flansch 7  und unten den     Kragen    8,

   welcher bei     der          Auf-    und     Abwiirtsbewegung    an der äussern  Elektrode 4     vorüberbewegt    wird und dieselbe  wie beim     vorbeschriebenen        Ausführungsbei-          lüe@        abwechslungsweise    von oben und unten  bestreicht.  



       Durch    die Freilegung der Innenelektrode  in     einem    verhältnismässig grossen,     hinten          er-,veilerteti    Hohlraum des     Zündkerzenkör-          p,@rs    wird erreicht,     dass    im Hohlraum eine     ver-          liältnismä.ssig    grosse Gasmenge sich an     sa.m-          melt    und leicht.

   entzünden und     vollstündig     verbrennen kann, wobei eine Explosion her-    vorgerufen wird, welche durch ihren hohen       U7ärmegra.cl    etwa doch an die Innenelektrode  gelangtes<B>01</B>     "ründlicli    verbrennt und besei  tigt, so dass die Innenelektrode stets rein  bleibt. Wenn aber auch zum Beispiel bei  einer längeren Talfahrt der Motor ausser Be  trieb gesetzt ist, wird .die Innenelektrode  nicht durch<B>01</B> verunreinigt. Das     Bestieicheii     der äussern Elektrode hält diese und die In  nenelektrode rein, weshalb ein Versagen der       Zündkerze    wegen Verunreinigung der Fun  kenstrecke     ausbeschlossen    ist.  



  Die     Erfahrun-    hat: gezeigt,     dass    bei     Auto-          mobilmotoren    selbst: bei höchster U     indre-          hunbszalil    des Motors     keine    mach-     bezw.     Frühzündungen, hervorgerufen durch schlecht       verbrennende    Gasreste im Innern der Zünd  kerze, vorkommen.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCH Zündkerze, N@i welcher sich die Innen- elektrode w#:
    ili.rend des Betriebs zwecks Rei nigung der Funlienstrerlze ständig in axialer Richtung hin- und herl)eivegt, dadurch ge- kennzeichnet,. dass sie in einem offenen, nach hinten erweiterten Hohlraum vollständig froi- liegt und mit einem ringsum vorspringenden Teil ausgerüstet ist,
    der bei ihrer Bewegung währeti.d .eles Betriebe; die äussere Elektrode von beiden Seiten abwechslungsweise be- strei,-lit. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zündkerze mach Patentanspruch, dadurch gelienazeiclinet. dass die Innenelektrode im erweiterten Teil des Hohlraumes der Zündkerze einen Flansch aufweist. '.
    Zündkerze na,-@h Patentanspruch und Un- teranspruchl, dadurrh \"-ekenazeiclinet, dass die Innenelektrode als Hülse ausgebildet und auf einem festen Stift lose verschieb bar ist.
CH110560D 1923-09-28 1924-06-30 Zündkerze. CH110560A (de)

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