CH110574A - Hochspannungskabel. - Google Patents

Hochspannungskabel.

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CH110574A
CH110574A CH110574DA CH110574A CH 110574 A CH110574 A CH 110574A CH 110574D A CH110574D A CH 110574DA CH 110574 A CH110574 A CH 110574A
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Description


  Hochspannungskabel.    Die Erfindung betrifft ein     Hochspanntu        igs-          kabel.    Zur Erreichung hoher Spannungen bei  Kabeln sind bereits Vorschläge gemacht wor  den, die darauf hinausgehen, leitende metal  lische Beläge in die Kabelisolation einzu  betten und diese zwangsweise auf bestimm  ten Potentialen zu halten, sei es, dass man  diese Beläge an besonders herausgeführte       Anzapfungen    von Transformatoren anschloss,  oder dass man zwischen den Belägen, und  zwar ausserhalb des Kabels an den zugäng  lichen Kabelenden, Zusatzkapazitäten in Form  von     Köndensatorenbatterien    schaltete.

   Auf  diese Weise wollte man     rnit    Recht eine bes  sere gleichmässige Ausnutzung der Kabel  isolation herbeiführen und somit mit geringen       Isolationsstärken    sehr hohe Spannungen über  winden. Solche Kabelanlagen haben aber       keine    praktische Bedeutung gewonnen.

   Denn  der hierbei erzielte Gewinn durch geringe  Kabelabmessungen wird reichlich überwogen  durch die erforderlichen Kosten für Neuan  schaffungen, wie Transformatoren mit beson  deren     Anzapfungen    oder grossen     Kondensa-          torenbatterien    und die für letztere erforder-    liehen Gebäudeanlagen     etc.    Ferner stellte sich  heraus, dass die metallischen Beläge verhält  nismässig stark werden mussten mit Rücksicht  auf die sehr beträchtlichen Stromstärken,  welche diese Beläge führen müssen.

   Hoch  spannungskabel werden naturgemäss nur in  grösseren Längen verlegt, es müssen also zwi  schen den durch die Beläge gebildeten     -Teil-          kapazitäten    und den     Anzapfungen    der Trans  formatoren oder zwischen den Belägen und  den zugeschalteten     Kondensatorenbatterien     grosse Stromstärken     fliessen,        wodurch    eine zu  sätzliche Erwärmung des     Dielektrikurns    und  somit eine Herabsetzung der Leistungsfähig  keit des Kabels bedingt wird. Will man ein  kürzeres Kabelstück in eine     Freileitungsan-          lage    einfügen, wie z.

   B. bei Kreuzungen, oder  wenn die Leitung durch dicht bewohnte Ort  schaften geführt wird, so sind dort solche  Kabel überhaupt nicht anwendbar, da man  doch unmöglich für solch kurze Kabelstücke  besondere Transformatoren oder Kondensato  ren zum Anschluss der Beläge aufstellen kann.  



  Die Erfindung gibt eine ganz neue Kon  struktion für den Bau von Hochsparrnurrgs-      kabeln an, welche eine bedeutende Herab  setzung der     Abmessungen    der Kabel     zulässt,     ohne die oben erwähnten Dachteile aufzu  weisen.  



  Bekanntlich erhält man bei Hochspan  nungskabeln , die geringsten Abmessungen,  wenn man den Aderdurchmesser 2,72 mal so       gross    wie den     Leiterdurchmesser    wählt. Hier  aus folgt, dass bei gegebener Übertragungs  spannung und vorgeschriebener maximal zu  lässiger Beanspruchung in der Isolation der  Leiterdurchmesser verhältnismässig gross aus  fällt. Da man aber, um an Kosten zu sparen,  den Leiterquerschnitt nicht gern grösser ma  chen wird, als mit Rücksicht auf die zu über  tragende Stromstärke notwendig ist, wählt  man     zweckmässig,    wie in     Fig.    1 dargestellt,  einen rohrförmigen Querschnitt und füllt den  Innenraum mit einem geeigneten     Material,     wie Jute oder dergleichen, aus.  



  Bei den in     Fig.    2 und 4 dargestellten       Ausführungsbeispielen    der Erfindung wird für  den Kabelleiter ebenfalls ein -     rohrförmiger     Querschnitt gewählt, der     Innenraum    wird  jedoch hier mit hochwertigem Isolationsmate  rial ausgefüllt und in diesem, sowie in den  Isolatoren um den Leiter leitende Beläge ein  gebettet. In diesen Figuren bedeuten       d    einen Hilfsleiter mit geringem Quer  schnitt aus billigerem Material, wie Eisen     ete.,     B und C Kabelisolationen mit eingebette  ten leitenden Belägen,  L den ringförmigen Hauptleiter, und       .11Z    den geerdeten Mantel (Blei oder der  gleichen).  



  Die Beläge werden untereinander elek  trisch leitend verbunden, und zwar für das  Kabel     gemäss        Fig.    2 so, wie in der     Fig.    2  punktiert und in     Fig.    3 schematisch ange  deutet. Diese Verbindungen werden nicht nur  am     Anfang    und Ende des Kabels, sondern auch  an allen Verbindungsmuffen oder     sonstigen     zugänglichen Stellen ausgeführt. Die     Bel < ibo     seien beispielsweise so eingelegt, dass die  Schichtstärken der durch die Beläge     entstan-          denen    Teilkapazitäten alle gleich gross sind.

    Bezeichnet man die einzelnen Teilkapazitäten    der     Isolation        .,B"    in Richtung von<I>L</I> nach A  mit     bi,        b@   <I>. . . . .</I>     l""    und die Teilkapazitäten  der Isolatoren     "C"    in Richtung von L nach       i11    mit     ei,        c:    . . . . . c", so kann annähernd       angenommen    werden:

    = b"     -E-        c#".          bi        -i-   <B>ei</B> =     b-,        -f-        c-    _<B>.....</B>  



  Die     kombinierten    Teilkapazitäten sind alle  gleich     gross,    und es entfallen demnach auf jede  von diesen gleich hohe Teilspannungen; wor  aus folgt, dar, die mittleren     Beanspruchungen     der einzelnen Isolationsschichten in der ganzen  Kabelisolation, sowohl in B als auch in C,  annähernd gleich sind.

   Die gleiche Überlegung  gilt auch     siririgerrräl,),    wenn man die ver  schiedenen     schiehtstitrhen    nicht in     gleiche]-          Stärke    wählt oder die Anzahl der Schichten  gering macht     etc.    Man kann stets die Span  nungsverteilung, welche von den Teilkapazi  täten abhängig ist, so einstellen, dass die ge  wünschten maximal zulässigen lokalen Bean  spruchungen nicht     überschritten    werden.

   Trotz  dem also in einem solchen Kabel der Leiter  L     gewissermassen    zweimal gegen Erde, gegen  A und gegen     Al.    isoliert werden muss,     läht     er sich in     wesentlich    geringeren Abmessungen  als wie normale Kabel herstellen, wie aus  nachstehenden zwei Tabellen ersichtlich. In  beiden Tabellen ist eine Maximalbeanspru  chung     v    von G     kV%nini    für die Isolation und  ein Leiterquerschnitt von 135     qmin    zugrunde  gelegt.

   In Tabelle 1 sind die Abmessungen  normaler Kabel in einer     Konstruktion    nach       Fig.    1 und in Tabelle 2 die     Abmessungen     von Kabeln nach der Erfindung in einer  Kon  struktion nach     Fig.    2     angegeben.    In beiden  Tabellen sind auch die     Aussendurchmesser    von       Drehstromkabeln    unter Bleimantel enthalten:

    
EMI0002.0064     
  
    <I>1'r@lm-LLe <SEP> ></I>
<tb>  Durclime@ser
<tb>  Bft#. <SEP> Gehr. <SEP> "'rer <SEP> unter <SEP> Bleimantel
<tb>  Nenn <SEP> @. <SEP> SP <SEP> -. <SEP> 1'-\' <SEP> Leitet  <SEP> p <SEP> # <SEP> I <SEP>   1
<tb>  11\, <SEP> Einleiter
<tb>  rrr,ui <SEP> ' <SEP> Dreileiter
<tb>  i <SEP> I <SEP> I <SEP> j <SEP> m,@iri
<tb>  <I>cLi <SEP> @ <SEP> cL</I> <SEP> \ <SEP> nr/m
<tb>  <B>100 <SEP> 58</B> <SEP> 19,4 <SEP> 52,<B>6 <SEP> 11.J</B>
<tb>  150 <SEP> <B>8</B>7 <SEP> 29 <SEP> 7<B>8</B>.<B>8</B> <SEP> 170
<tb>  900 <SEP> <B>116</B> <SEP> i <SEP> 3S.7 <SEP> i <SEP> 105,2 <SEP> I <SEP> ?27         Die günstigsten Abmessungen erhält man  nämlich, wenn man
EMI0003.0001  
   wählt.

   In die  sem Falle ist
EMI0003.0002  
   und es gilt dann  
EMI0003.0003     
  
EMI0003.0004     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2:</I>
<tb>  B <SEP> Z <SEP> C <SEP> Durchmesser
<tb>  Spannung <SEP> unter <SEP> Bleimantel
<tb>  Einleiter <SEP> I <SEP> Dreileiter
<tb>  100 <SEP> <B>--58</B> <SEP> 3 <SEP> 3-24 <SEP> 24-28,6 <SEP> <B>28,6-49,6</B> <SEP> 49,6-- <SEP> 107
<tb>  <B>150-87</B> <SEP> 4 <SEP> <B>4-35,5 <SEP> 35,5-38,8 <SEP> 38,8-70,3</B> <SEP> 70,3 <SEP> 151
<tb>  <B>200--116</B> <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 47 <SEP> 47-49,6 <SEP> <B>49,6-91,6</B> <SEP> 91,6 <SEP> 197       Die Richtigkeit der angegebenen Abmes  sungen erkennt man sofort, wenn man be  achtet, dass bei unendlich grosser Anzahl von  Belägen die Stärke der Isolationen B und     C,     welche von Folien durchsetzt sind, gleich sein  müsste 6 , also bei     f,

      =- 58, 87, 116     kV    die  Isolationsstärken 9,7, 14,5, 19,4 m; m, während  hier, bei endlicher Anzahl von Belägen, die Iso  lationsstärken 10,5, 15,75, 21     m/m    betragen.  



  Betrachtet man das Schema in     Fig.    3, so  sieht man, dass die zusätzlichen Teilkapazi  täten     b.,        bn_i        etc.    klein sind und im Vergleich  zu ihren     Komplement-Teilkapazitäten        c,"        c"_1          etc.    nahezu     vernachlässigbar    sind.

   Lässt man  daher die Teilkapazitäten     b""        b"_i        etc.        unab-          geglic.hen,    so kann man hierdurch eine wei  tere     Verkleinerung    der Kabelabmessungen er  reichen, wie aus     Fig.    4 und dem dazu ge  hörigen Schema     Fig.    5 ersichtlich.

   In der       Praxis    wird man naturgemäss mit einer mög  lichst geringen Anzahl von Belägen auszu  kommen suchen, und es soll daher nachstehend  gezeigt werden, dass man für die oben ange  führten Verhältnisse wesentlich geringere Ab  messungen erhält als in den Tabellen 1 und 2,  auch wenn die ganze Kabelisolation nur in  drei Teile unterteilt wird. Die Kabel sollen  nach folgendem Schema  
EMI0003.0027     
  
EMI0003.0028     
    und     d"    = 2,72     di    = 0,906     E.     



  Hiernach sind die Werte der obigen Tabelle  ermittelt worden.    aufgebaut werden, d. b. der innere Hilfsleiter  hat einen Durchmesser von x2     m/m    und der  röhrenförmige Hauptleiter einen innern Durch  messer von     xo    und einen äussern Durchmesser  von     yo   <I>;</I> bei den Durchmessern     xi,        yi,    y2 und z  sind Beläge eingewickelt, welche folgender  massen untereinander elektrisch verbunden  sind:     xi    mit     yi    und     x2    mit y2, ausserdem noch  z mit dem Bleimantel     1b1.    ' Bezeichnet man  ferner:

   mit ei die Teilspannung zwischen     yolyi          bezw.        xolxi,    mit e2 die Teilspannung zwischen       ylly2        bezw.        xilx2,    mit es die Teilspannung  zwischen     y2lz,    so kann die Berechnung eines  solchen Kabels wie folgt durchgeführt werden.  



  Gegeben sind in der Regel: die Spannung       E    in     kV,    der Leiterquerschnitt     (!   <B>*</B>in     qmm,     die maximal in den einzelnen Schichten zu  lässigen Beanspruchungen     öxi,        öx2,        öyi,        8y2     und     dz.     



  Gesucht werden:     xo,        yo,   <I>XI,</I>     yl,        x2,        Y2,.   <I>z,</I>  ei, e2 und es, insgesamt also zehn Unbekannte.  Die     Kabelabme2suiigen    können somit nur dann  eindeutig bestimmt werden, falls es möglich  ist, zehn     Bedingung-gleichungen    zwischen  obigen Unbekannten aufzustellen.  



  Zunächst folgt aus der Bedingung, dass  die in den einzelnen Schichten     maximal    zu  lässigen     Beansprucbungen    festgelegt sind:  
EMI0003.0066     
    
EMI0004.0001     
  
EMI0004.0002     
  
    Ferner <SEP> folgt <SEP> aus <SEP> der <SEP> Bedingung, <SEP> dass <SEP> die
<tb>  kombinierten <SEP> Teilkapazitäten <SEP> sich <SEP> umgekehrt
<tb>  wie <SEP> die <SEP> entsprechenden <SEP> Teilspannungen <SEP> ver  halten <SEP> müssen
<tb>  <I>er <SEP> # <SEP> (C., <SEP> -E- <SEP> Cyl) <SEP> = <SEP> e2 <SEP> - <SEP> (Cxs <SEP> --+- <SEP> Cy::) <SEP> = <SEP> e3 <SEP> # <SEP> (z</I>
<tb>  oder
<tb>  <I>ei <SEP> #C,i-@ei-C;,i=e2.Q12+e.=.C,.2-e:

  s#C,</I>
<tb>  Setzt <SEP> man <SEP> für <SEP> <I>ei, <SEP> e2</I> <SEP> und <SEP> es <SEP> die <SEP> Werte <SEP> aus
<tb>  den <SEP> (leichungen <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> und <SEP> ä <SEP> ein <SEP> und <SEP> für
<tb>  die <SEP> Kapazitäten <SEP> C <SEP> den <SEP> jeweiligen <SEP> ihnen <SEP> pro  portionalen <SEP> Wert <SEP> (e <SEP> = <SEP> Dielektrizitäts  konstante <SEP> ), <SEP> so <SEP> folgt <SEP> nach <SEP> Ausführung <SEP> der
<tb>  Kürzungen
<tb>  <I>yo <SEP> # <SEP> ö <SEP> yi <SEP> -+- <SEP> xl <SEP> # <SEP> oxi <SEP> = <SEP> yi <SEP> #</I> <SEP> <B>0-y--,</B> <SEP> <I>-f <SEP> - <SEP> x= <SEP> # <SEP> o. < </I>
<tb>  - <SEP> y,@ <SEP> . <SEP> ö <SEP> ;

  
<tb>  so <SEP> dass <SEP> man <SEP> weitere <SEP> zwei <SEP> Bedingungsgleichun  g <SEP> eil
<tb>  <I>6) <SEP> yo#r%yi+xi#dx,= <SEP> ys#öz</I> <SEP> und
<tb>  <I>7) <SEP> yi <SEP> . <SEP> oy2 <SEP> -+- <SEP> x2 <SEP> # <SEP> ox2 <SEP> = <SEP> y2 <SEP> # <SEP> o <SEP> z</I>
<tb>  erhält. <SEP> Für <SEP> den <SEP> Fall, <SEP> dass <SEP> (3xi <SEP> = <SEP> ö,@'2 <SEP> -= <SEP> öyi <SEP> =
<tb>  <I>dy2</I> <SEP> = <SEP> öz <SEP> gesetzt <SEP> wird, <SEP> vereinfachen <SEP> sich <SEP> diese
<tb>  Gleichungen <SEP> zu
<tb>  yo <SEP> -j- <SEP> .r'i <SEP> - <SEP> y2 <SEP> und <SEP> <I>y1 <SEP> -+- <SEP> x2 <SEP> ---</I> <SEP> J2
<tb>  Ferner <SEP> gilt:

  
<tb>  8) <SEP> e, <SEP> -j- <SEP> e2+es=E
<tb>  und <SEP> da <SEP> x,-o <SEP> und <SEP> yo <SEP> miteinander <SEP> durch <SEP> die <SEP> Be  dingung, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Querschnitt <SEP> des <SEP> Kabelleiters
<tb>  Q <SEP> sein <SEP> muss, <SEP> verknüpft <SEP> sind     
EMI0004.0003     
    Da somit zur Bestimmung der obigen zehn       Unbekannten    nur neun     (31,leichungen    zur Ver  fügung stehen, so sind unendlich viele Lösun  gen möglich.     Man    kann also, wenn man bei  spielsweise     yo    beliebig wählt,     sämtlielle    hierzu  gehörige     Kabelabmessungen    auf (rund obiger  Gleichungen bestimmen.

   Für jedes gewählte       yo    ergibt sich ein anderer äusserer Kabel-         durchinesser        .z.    Das wirtschaftlich günstigste  Kabel ergibt siele, wenn     ,z    am kleinsten ist,  d. h.     zli    obigen     neun        (uleiehungen    tritt noch  die     Mininium-Bedingung    hinzu:  
EMI0004.0018     
    Nunmehr     kann    also, wenn     I',        Q    und ö  gegeben sind, (las zugehörige günstigste Ka  bel eindeutig     bestimmt    werden.  



  Für die bereits eingangs     gewühlten    Ver  hältnisse von E = 58, 87 und 116     kV,    (2  185     qnim    und     öA    -     0)'s    =-     öyl   <I>=</I>     @@y2    = ö     .z    =  6     kV/nim    ergeben sieh auf diese Weise die  Werte folgender Tabelle:

    
EMI0004.0032     
  
    <I>Tabelle <SEP> 3:</I>
<tb>  <B>SpaI@Ilflllg'I</B> <SEP> .x'@ <SEP> <B>T.t</B> <SEP> Z'n <SEP> I <SEP> <B>ton</B> <SEP> I <SEP> <B><I>y1</I></B><I> <SEP> @ <SEP> <B>y1</B></I>
<tb>  100-58 <SEP> 2,1 <SEP> <B>5,t7!</B> <SEP> 9,7 <SEP> 18;5 <SEP> 21,9 <SEP> 24 <SEP> -13.5
<tb>  150-87 <SEP> 4,1 <SEP> 10,5 <SEP> 18,1 <SEP> 24 <SEP> 30,4 <SEP> 3-1,5 <SEP> 61
<tb>  200-116 <SEP> 5,1 <SEP> l2,8 <SEP> 21,8 <SEP> 27 <SEP> 34,7 <SEP> 39,8 <SEP> 79
<tb>  j <SEP> Durchmesser
<tb>  unter <SEP> Bleimantel
<tb>  <B>S1lanI111I</B>)<B>g <SEP> PI <SEP> F3</B>
<tb>  <B>G"</B>
<tb>  Einleiter <SEP> I <SEP> Dre<U>ile</U>iter
<tb>  100-58 <SEP> I <SEP> 9,3 <SEP> 6,0 <SEP> 42,7 <SEP> .13,5 <SEP> ! <SEP> 93.5
<tb>  150-87 <SEP> 16,'i <SEP> 11,5 <SEP> 58,6 <SEP> 61 <SEP> 131
<tb>  200-116 <SEP> 20,3 <SEP> 1-1,2 <SEP> 81,

  5 <SEP> 79 <SEP> 170            11Tan    sieht hieraus, dass schon durch An  nahme von nur drei Teilspannungen sich für  das Kabel     wesentlich    geringere Abmessungen  ergeben als wie in den Tabellen 1 und 2.  Die Volteile werden noch grösser, wenn man  die     Anzahl    der     Teilspannungen    grösser     niaeht.     Die Berechnung erfolgt     darin    in der gleichen  Weise wie. oben,     jedoeh        kommt    eine entspre  chend     grössere    Anzahl von Gleichungen in  Frage.

   Das     Kondensatorhabel    bietet noch den  Vorteil, dass der     Leiterquersehnitt    nicht mehr  wie bisher finit     Rücksicht    auf die Feld  verteilung unbedingt     kreisrund        ausgeführt          werden        inul;"    sondern jede beliebige Form  erhalten     kann.    Bei     Kabeln    für     niedrigere          Betriebsspannungen    wurde der Leiterquer  schnitt mit     Rücksicht    auf Raumersparnis       sektorförmig    ausgeführt.

   Bei höheren Span  nungen war eire solcher Querschnitt jedoch      nicht zulässig, weil die Beanspruchung des  Isolationsmaterials in der Nähe der zuge  spitzten Leiterkante zu gross wurde. Beim       Kondensatorkabel    kann infolge der zwangs  weisen Verteilung der Beanspruchungen eine  solche erhöhte Beanspruchung nicht auftreten.  Man kann somit auch     sektorförmige    Quer  schnitte wählen, wodurch die Kabelabmessun  gen noch weiter herabgesetzt werden können.  



  Um das Kabel besser durchtränken zu  können, wird man     zweckmässig    die einzu  wickelnden Beläge (Folien) vor Gebrauch an  zahlreichen Stellen durchlochen, am besten       nadelstichartig.    Ebenso kann man statt der  Folien Gewebe aus feinsten elektrisch leiten  den Fäden einwickeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungskabel mit in der Isolation eingebetteten leitenden Belägen, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Abgleichung der Teil kapazitäten dienende, zu diesen parallel ge schaltete Zusatzkapazitäten unmittelbar in dem Kabel selbst untergebracht sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungskabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabel leiter rohrförmig ausgebildet und dessen Innenraum mit einer mit leitenden Be lägen ausgestatteten Isolation ausgefüllt ist, zum Zwecke, Zusatzkapazitäten für die Teilkapazitäten der Hauptisolation zu bil den. 2.
    Hochspannungskabel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass nur ein Teil der in der Haupt isolation enthaltenen Teilkapazitäten durch Zusatzkapazitäten abgeglichen ist. 3. Hochspannungskabel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiterquerschnitt eine von der Kreisform abweichende Form besitzt.
CH110574D 1923-06-30 1924-06-26 Hochspannungskabel. CH110574A (de)

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