CH110699A - Mauerwerk mit Eisenarmierung. - Google Patents

Mauerwerk mit Eisenarmierung.

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CH110699A
CH110699A CH110699DA CH110699A CH 110699 A CH110699 A CH 110699A CH 110699D A CH110699D A CH 110699DA CH 110699 A CH110699 A CH 110699A
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Hans Taegen
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Hans Taegen
Minimax Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements
    • E04B2/06Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position
    • E04B2/10Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position by filling material with or without reinforcements in small channels in, or in grooves between, the elements

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Description


      Hauerwerk    mit Eisenarmierung.    Vorliegende Erfindung     betrifft    ein Mauer  werk mit     Eisenarmierung,    gekennzeichnet  durch eine vertikale Schicht derart über- und  nebeneinander gelegter Klinker- Kunststeine,  dass zur     Dickerichtung    der Schicht schräg  verlaufende und in einer zur     Dickerichtung     senkrechten Richtung durchgehende Fugen  entstehen, in welche ebenfalls in letzterer       Richtungsdurchgehende        Armierungseisen    ein  gelegt sind, so dass benachbarte     Armierungs-          eisen    um Steinstärke voneinander abstehen.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt als Bei  spiel mehrere Ausführungsarten dieses Mauer  werkes zur Bildung von Füllungen von Panzer  türen.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt durch eine  Panzertür, mit einer durch eine vertikale  Schicht von Steinen gebildeten Füllung;  Die     Fig.    2 bis 4. sind gleiche Querschnitte  durch andere Ausführungsarten von Füllungen;  Die     Fig.    5 und 6 sind Querschnitte durch  Füllungen, welche durch zwei vertikale, eisen  armierte, hintereinander liegende Steinschich  ten gebildet sind;         Fig.    7 ist ein senkrechter     .Schnitt    nach  der Linie     X-X    der     Fig.    5;       Fig.    8 ist ein senkrechter Schnitt nach  der Linie     Y-Y    der     Fig.    6.  



  In allen nachstehend beschriebenen Aus  führungsarten des Mauerwerkes ist der von  den     Armierungseisen    nicht ausgefüllte Teil  der Fugen, mit einem Bindemittel, wie z. B.  Zement, ausgefüllt.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 sind  die einzelnen     Klinker-Kunststeine    f von     pa-          rallelepipedischer    Form und bilden eine ver  tikale Schicht, in welcher sie derart über  und nebeneinander verlegt sind, dass zur       Dickerichtung    der Schicht schräg verlaufende  Fugen     ac    entstehen, welche in einer zur Dicke  richtung senkrechten Richtung durchgehend  sind. In jede dieser Fugen     u    wird ungefähr  in der Mitte der Mauerwerksdicke ein durch  gehendes flaches     Armierungseisen    g eingelegt.  



  Infolge der Lage der Steine - f in bezug  auf die Dicke des Mauerwerkes entstehen  auf beiden     Aussenflächef    der Füllung durch  gehende und nebeneinander liegende Rinnen v      von     V-förmigem    Querschnitt. In jede solche  Rinne ist ein Winkeleisen<I>lt.</I> eingelegt, welches  derart abgemessen ist, dass es die beiden  Seitenflächen der Rinne ganz deckt.  



  Das so gebildete Mauerwerk- wird einer  seits durch den Rahmen a der Panzertür       gehalteü    und anderseits durch eine Stahl  wand     h,    welche sich gegen die Ansätze c  des Rahmens a legt, sowie durch eine zweite  Stahlwand e, welche am Rahmen a durch  geeignete Mittel befestigt ist.  



  In dieser Ausführungsart des Mauerwerkes  ist es nicht möglich die Füllung in einer  Richtung senkrecht zu ihrer Vorderfläche zu  durchdringen, ohne auf Eisen zu treffen.  



  In der Ausführungsart des Mauerwerkes  zur Bildung einer Füllung nach     Fig.    2 bilden  die über- und nebeneinander gelegten     Klinker-          Kunststeine    ebenfalls eine     senkrechte    Schicht  und sind auch hier von     parallelepipedischer     Form. In dieser Ausführungsart sind nicht  alle Fugen in bezug auf die     Dickerichtung     der Schicht gleich gerichtet, sondern ein Teil     tv     davon steht zu den anderen     tt    senkrecht.

    Ungefähr in der Mitte der Mauerwerksdicke  sind Flacheisen     g        bezw.    Winkeleisen i in die  Fugen     it    und     tv    als     Armierungseisen    einge  legt. An den Aussenflächen des Mauerwerkes  sind infolge der Lage der Steine f in     bezug     auf die Dicke dieses Mauerwerkes wiederum,  wie in der vorgehenden Ausführungsart, Rin  nen v von V-förmigem Querschnitt vorhanden,  in welche Winkeleisen<I>lt</I> eingelegt sind.  



  Der diese Füllung umfassende Rahmen  ist gleich gebildet wie in der ersten Aus  führungsart.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Ausführungs  form des Mauerwerkes zur Bildung einer Fül  lung für eine Panzertür ist mit besonderen  winkelförmigen     Klinker-Fornisteinen    ausge  führt. Die Steine f' bilden eine vertikale  Schicht und sind derart über- und neben  einander gelegt, dass zur     Dickerichtung    der  Schicht schräg verlaufende und in einer zur       Dickerichtung    senkrechten     Richtung    durch  gehende Fugen     it    entstehen.

   Im Winkel jeder  entstehenden, zur     Dickerichtung    des Mauer-    werken senkrecht verlaufenden, durchgehenden  Fuge     it    ist ein durchgehendes Winkeleisen<I>k</I>  als     Arinierungseisen    eingelegt. Die Steine  weisen senkrecht zu den Winkelschenkeln  verlaufende Endflächen auf, so dass an beiden  Aussenflächen des Mauerwerkes Rinnen v von       V-förinigein        Querschnitt    entstehen, von denen  jede ein Winkeleisen     lt    enthält.  



  Der diese Füllung umfassende Rahmen  ist gleich gebildet wie der in der ersten       Ausführungsart    beschriebene.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine     Ausführungsform     des     Mauerwerkes    zur Bildung einer Füllung  für eine Panzertür, aus     Klinker-Kunststeinen    f  von     Z-förmigem    Querschnitt mit senkrecht  zu den Seitenflächen der Steine verlaufenden  Endflächen.  



  Wie in den     andern        beschriebenen    Aus  führungsarten sind die Steine f derart über  und nebeneinander gelegt, dass durchlaufende  Fugen     ?t    entstehen, und in jede solche ist  in diesem Fall ein durchgehendes Z-Eisen     a     als     Arinierungseisen    eingelegt, wie auf der  linken Hälfte der     Fig.    4 gezeigt ist, oder es  sind zwei durchgehende Winkeleisen     in    als       Armierungseisen    eingelegt, wie auf der rechten  Seite der     Fig.    4 gezeigt ist.

   Die infolge der  Lage der Steine f in bezug auf die Mauer  werksdicke an den beiden     Aussenflächen    der  Füllung vorhandenen Rinnen v von V-förmigem  Querschnitt enthalten jede ein     durchgehendes     Winkeleisen     h.     



  Der die Füllung umfassende Rahmen ist  gleich gebildet wie der in bezug auf     Fig.    1  beschriebene.  



  Bei der Ausführungsform des     bIauerwerkes     nach     Fig.    5 ist die Füllung durch zwei ver  tikale, hintereinander liegende, eisenarmierte  Steinschichten gebildet, wobei die zwei Stein  schichten durch eine Zwischenlage d     von-          einande1-    getrennt sind. Diese Zwischenlage     d     kann einfach aus Zement bestehen. Es können  aber darin ebenfalls Eisen eingelegt werden,  zum Beispiel ein eisernes Gitter, ein Eisen  geflecht oder eine Blechscheibe.  



  In der vordern vertikalen, eisenarmierten  Steinschicht A verlaufen die in bezug auf      die     Diekerichtung    der Schicht schrägen Fugen  in senkrechter Richtung durch das ganze       Mauerwerk    durch, und in jede von ihnen ist  ein Flacheisen     J    als     Armierungseisen    einge  legt. Jeder Stein p weist in seinem mittleren  Teil ein Loch auf, so dass in der Schicht  durchgehende senkrechte Kanäle gebildet, in  welche Rundeisen o als     Armierungseisen    ge  legt werden. Die Steine werden auf diese  Art, ausser durch das den einen Teil der  Fugen ausfüllende Bindemittel, noch durch  diese Eisen o zusammengehalten werden.  



  In der     hintern    vertikalen, eisenarmierten  Steinschicht B verlaufen die in bezug auf  die     Dickerichtung    der Schicht schrägen Fugen  in wageechter Richtung durch das ganze  Mauerwerk durch, und jede von ihnen enthält  ein durchgehendes Flacheisen     g1.    Die Steine       p1    sind auch hier mit einem Loch versehen,  so dass in der Schicht durchgehende wageechte  Kanäle entstehen, durch welche Rundeisen<B>01</B>  gelegt sind.  



  Das diese Füllung bildende Mauerwerk  ist in einem Rahmen a angebracht, welcher  ähnlich gebildet ist wie der in bezug auf       Fig.    1 beschriebene, und die Aussenflächen  der Füllung sind durch Stahlwände b und e.  gedeckt.     o     Die Ausführungsform des Mauerwerkes  nach     Fig.    6 zur Bildung einer     Füllring    ist  ähnlich derjenigen nach     Fig.    5, nur dass die  Steine     r    winkelförmig gebildet sind, wobei  in jede durchgehende Fuge x     bezw.        x1    ein  entsprechend geformtes,

       durcbgehendesWirikel-          eisen    s     bezw.        s1    gelegt ist.  



  In der vordern vertikalen, eisenarmierten  Schicht<I>A</I> verlaufen die Fugen<I>x</I> in senk  rechter Richtung, während in der hintern  vertikalen,     eisenarmierten    Schicht B die Fugen  <I>all'</I> in wageechter Richtung verlaufen.  



  Die Zwischenlage d, sowie der Rahmen     a     ist gleichartig gebildet wie in der     Au < füh-          rungsform    nach     Fig.    5.  



  Bei einem Mauerwerke gemäss vorliegender  Erfindung ist es äusserst schwer und je nach  der Ausführungsform überhaupt unmöglich,  es zu     durchdringen    ohne auf Eisen zu     treffen.       Das Mauerwerk könnte auch mehr als  zwei hintereinander liegende vertikale, eisen  armierte Schichten aufweisen, und jede dieser  Schichten könnte in anderer Weise ausgeführt  sein, als auf der Zeichnung dargestellt.  



  Das Mauerwerk gemäss vorliegender Er  findung eignet sich besonders zur Herstellung  von Füllungen, von Panzertüren, es kann  aber auch zum Beispiel zur Ummauerung von  Geldschränken oder zur Herstellung von Tre  sorräumen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mauerwerk mit Eisenarmierung, gekenn zeichnet durch eine vertikale Schicht derart über- und nebeneinander gelegter Klinker- Kunstseine, dass zur Dickerichtung der Schicht schräg verlaufende und in einer zur Dicke richtung senkrechten Richtung durchgehende Fugen entstehen, in welche ebenfalls in letz terer Richtung durchgehende Armierungseisen eingelegt sind, so dass benachbarte Armie- rungseisen um Steinstärke voneinander ab stehen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Mauerwerk nach Patentanspruch als Fül lung einer Panzertür, dadurch gekenn zeichnet, dass die schräg zur Dickerich- tung der Schicht gelegten Steine an den Aussenflächen der Füllung mit solchen Flächen enden, dass letztere aneinander liegende Rinnen bilden, wobei diese Rinnen mit. entsprechenden Winkeleisen verkleidet sind. 2. Mauerwerk mit wenigstens zwei hinter einander liegenden vertikalen, eisenarmier ten Schichten der im Patentanspruch beschriebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der durchgehenden Fugen und der in denselben liegenden durchge henden Armierungseisen einer jeden Schicht mit der entsprechenden Richtung einer jeden andern Schicht sich kreuzt. 3.
    Mauerwerk nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hintereinander liegenden vertikalen; eisenarmierten Schich- ten durch Zwischenlagen voneinander ge trennt sind. 4. Mauerwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dali einzelne Steine Löcher aufweisen, so dass sie in der Schicht durch- gehende Kanäle bilden, in welche Arunie- rungseisen eingelegt werden können.
CH110699D 1924-03-13 1924-03-13 Mauerwerk mit Eisenarmierung. CH110699A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4339050A (en) * 1980-11-03 1982-07-13 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Louvre buffer fire prevention system
US4470357A (en) * 1983-01-17 1984-09-11 Caesar Sanzaro Laminated panels for vault construction

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