CH110840A - Elektrischer Lichtbogenofen. - Google Patents

Elektrischer Lichtbogenofen.

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CH110840A
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electrode
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Rennerfelt Ivar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/08Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/18Heating by arc discharge
    • H05B7/22Indirect heating by arc discharge

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Description


      Elektrischer        Lichtbogenofen.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Lichtbogenofen    mit einer oder mehreren     Elek-          trodengruppen    aus je drei Elektroden und  besteht darin, dass von diesen Elektroden  zwei von der gleichen Seite in den Ofen  eingeführt sind, während die dritte zu deren  Ebene im Winkel angeordnet ist.

   Ein solcher  Ofen ist für beliebig grosse Chargen ausführ  bar und als     Roheisenmischer,    zur     Raffinierung     von flüssigen Stahlchargen, zum Schmelzen  von nicht leitender) Stoffen und dergleichen       geeignet.    Dadurch, dass zwei Elektroden der       Elektrodeugruppe    von der gleichen Seite in  den Ofen eingeführt sind, ist der Ofen besser  zugänglich als die bekannten, mit Seiten  elektroden     versehenen    Ofen.

   Ein schwing  barer Ofen,     bezw.    ein Drehofen für     Mehr-          phasenstro)n,    der     gemU    der Erfindung aus  gebildet ist, hat den Vorteil, dass er ohne       Schlüpfkontakte    ausgeführt werden kann,  welche bei den bekannten     Drehöfen.    erforder  lich sind, um eine ununterbrochene Strom  zufuhr zu ermöglichen.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele eines Ofens gemäss der Erfin  dung gezeigt,         Fig.    1 und 2 zeigen eine Ausführungs  form des Ofens in zwei aufeinander senk  rechten Schnitten nach     x-x    und     y-y.    Bei  dieser Ausführungsform sind in den Schmelz  raum eines um eine horizontale Achse (welche  in     Fig.    1 senkrecht zur Papierebene verläuft)  drehbaren Ofens durch eine Ofenstirnwand  zwei Elektroden ungefähr parallel zueinander  eingeführt, und durch die     Ofendeeke,        bezw.     von oben ist durch den Ofenmantel eine dritte  Elektrode in der Mitte     zwiscben    den beiden  erstgenannten Elektroden eingeführt,

   so dass  diese im Wesen symmetrisch zur dritten liegen.  Die     drei    Elektroden liegen sonach. in der  normalen Schmelzstellung des Ofens in drei  zueinander parallelen Vertikalebenen. Zwecks  Entleerung über die Schnauze kann der Ofen  um eine gegen die erstgenannte Achse winkel  rechte Achse drehbar sein, wodurch auch die  Schlacke schnell und bequem entfernt werden  kann.  



  In     Fig.    3 und 4 ist in zwei aufeinander  senkrechten Schnitten     näch        z-z    und<I>v- v</I>  eine andere     Au,führttrtg,forrn    des Ofens ge  zeigt,     welche    sich von der     Ausführung-form     gemäss     Fig.    1 und 2     dadurch        unter,cheidet,              dalä    die paarweise eingeführten Elektroden  von oben senkrecht in den Schmelzraum ein  geführt sind, während die dritte Elektrode  in schwach     schräger    oder horizontaler Stel  lung von der Seite durch eine Wand in sol  cher Weise eingeführt ist,

       dass>    die beiden  andern, wie in     Fig.    1, eine symmetrische  Lage zu ihr     einnehmen.     



  Diese beiden Ofentypen können mit hori  zontal oder vertikal zylindrischen Mänteln  und, falls     erwün,-cht,    zum Beispiel auch in       rechteckiger    Form ausgeführt werden.  



  In     Fig.    5 und 6 ist eine Ausführungs  form des Ofens mit mehreren Elektroden  gruppen in zwei aufeinander senkrechten  Schnitten nach     xx-xx    und     yy-yy    veran  schaulicht. Die     Elektrodenanordnung    ist hier  dieselbe wie in     Fig.    1 und 2, obwohl man  zum Beispiel auch die in     Fig.    3 und 4 ge  zeigte     Elektrodenanordnung    verwenden kann.

    Die     Elektrodenanordnung    nach     Fig.    3 und 4  ist dann vorzuziehen, wenn der Ofen über  einen gewissen     Winkel    nach links in     Fig.    5  um seine Achse     verschwenkt    werden soll.  Die Anzahl der     Elektrodengruppen    ist selbst  verständlich beliebig und ist unter andern  abhängig von der     GröfJe    des Ofens.

   Es ist  auch möglich, mehrere     Elektrodengruppen    in  einem solchen Ofen in derartiger Weise an  zuordnen, dar schräg oder horizontal     angc-          ordnete    Elektroden von     entgegengesetzten     Seiten paarweise eingeführt werden und mit       entsprechenden;    von oben eingeführten Elek  troden zusammenwirken. In derselben     Weisse     ist es auch möglich, eine Mehrzahl von       Elektrodengruppen        vors    der in     Fig.    3 und 4  gezeigten Art in einem länglichen Ofen an  zubringen, der bei. der Entleerung um eine  gegen dessen Längsrichtung winkelrechte  Achse gekippt wird.  



  In     Fig.    1 und 2 ruht der Ofenmantel 1  mit Rollbahnen ? auf Rollen 3, so     daf)    er  nur seine Achse verdreht werden,     bezw.    eine       Schwingbewegung    ausführen kann.

   Ein Motor       d:    ist mittelst Zahnräder 5 und 6 oder in  anderer Weise mit der Rolle 3 in Antriebs  verbindung gesetzt, um die     Drehbewegung       des Ofens     Lrui    seine horizontale Achse zu  erreichen. Überdies kann der Ofen auch um  eine gegen die Zeichnungsebene in     Fig.2     senkrechte Achse 7     (Fig.    1) dreh-     bezw.    kipp  bar sein;

   welche durch die Berührungspunkte  der     vordern    Rollenbahn mit den Rollen hin  durchgeht, aber auch nahe der Entleerungs  öffnung     hindurchgehen        kann.    Diese     Anlleb-          bewegung    wird zum Beispiel     mittelst    eines       Druckzl-lirrd(-rs        811ervorger@ufen,    dessen Kolben  stange an den Ofen an einem Zapfen 9 an  greift, der an der hintern     Stirnwand    befestigt  ist. Um den Ofen durch die Öffnung 10 zu  entleeren, ist es notwendig, den Boden in  geeigneter Weise auszuführen, wie in der  Zeichnung durch die gestrichelte Linie 11  gezeigt ist.  



  Bei Ofen dieser Art, die     zurr    Schmelzen  von Messing, Aluminium, Roheisen oder der  gleichen     verwendet    werden, ist es nicht     rjot-          wendig,    den Ofen durch die     Offnung    10 zu  entleeren, sondern es kann ein     Zapfloch    12  in der vordern     Stirnwand    oder eventuell im       zylindrischen    Ofenmantel vorgesehen sein, wie  mit gestrichelten Linien bei 13 gezeigt ist.  



  Die     )NTärme    wird     mittelst    der zwei seit  lich eingeführten Elektroden 14 und der von  oben     eingeführten    Elektrode 15     erzeugt,    welche  mit ihren Spitzen zusammengeführt sind. Alle  drei Elektroden sind in gewöhnlicher \'eise  in     achsialer    Richtung beweglich. Die Elek  troden 14 können um vertikale Achsen 16  und um horizontale Achsen 18 drehbar ge  lagert sein.

   Durch eine Drehung um die  horizontale     Aclrse    18 kann Kontakt     zwischen     den Spitzen und der Charge 19 hergestellt  und der Lichtbogen an die Charge gebunden,       bezw.    mit ihr verkettet     werden,    d. h. das  Schmelzgut die Leitung des Stromes zwischen  den Elektroden     übernehmen    und durch Dre  hung um die Achse 16     können    die Spitzen  der Elektroden gegen- oder     voneinander    be  wegt werden. Auch die Elektrode 15 kann  in einander kreuzenden Ebenen einstellbar  gemacht werden.

   Die Elektroden können aber  auch senkrecht zu ihrer Längsachse nach  verschiedenen     Richtungen    verschiebbar ge  lagert sein, so dass die Länge des Licht-      Bogens auch durch Verschiebung geregelt  werden kann.  



  Durch das Zusammenwirken der durch  die Elektroden fliessenden Ströme erhält der  Lichtbogen 20 an den Spitzen eine starke  Verbreiterung und wird gleichzeitig nach vorn  und nach abwärts gegen die Charge gerichtet.  Die Anordnung ermöglicht; die Wärme über  die ganze Charge zu verteilen und die Charge  durch Schwingen des Ofens nach rechts und  links durchzumischen, so dass die' Charge  wechselweise die Grenzlagen 21 und 22 in       Fig.    1 relativ zu den Elektroden einnimmt,  wobei das     Abstichloch    12     bezw.    13 geschlos  sen gehalten wird.

   Ein solches Rühren des  geschmolzenen Bades ist, wie die Erfahrung  gezeigt hat,, von grosser Bedeutung beim  Schmelzen von Messing mit hohem Zink  gehalt, weil der     Abbrandverlust    durch die  bessere Verteilung der Wärme wesentlich  begrenzt wird. Dazu kommt, dass durch die  Schwingung des Ofens die von der Wand  absorbierte Wärme der Charge wieder zu  geführt werden kann. Hierdurch wird die  Schmelzzeit verkürzt, wodurch die ungefähr  konstanten     Wärmeleitungsverluste    vermindert  werden und der Wirkungsgrad des Ofens  erhöht wird.  



  Um der Charge bei der Schwingung einen  genügend grossen Raum darzubieten, kann  der Ofenraum im     Querschnitt        ovalförmig    aus  geführt werden, wie in     Fig.    1 der Zeichnung  gezeigt ist.  



  In den     Fig.    3     und    4 ruht die Ofenwan  dung 23, wie in     Fig.    1 und 2 mit Rollen  bahnen 24 auf Rollen 25, die mittelst eines  Motors 26 und zum Beispiel eines Zahnrades  27 und 28 in Drehung,     bezw.    in Schwingung  versetzt werden können, wodurch der Ofen  eine     Drehbewegung    um eine horizontale Achse  erhält. Der Ofen kann überdies um eine  Achse 29 kippbar sein, die durch die Be  rührungspunkte der vordern Rollenbahn 24  mit den Rollen     2.5    geführt ist.

   Diese Kipp  bewegung kann wie in den     Fig.    1 und 2  mittelst eines Druckzylinders 30 erreicht  werden, dessen Kolbenstange den Hinterteil  des Ofens     mittelst    des Zapfens 31 hebt. Die    Charge 32 kann entweder durch eine Öffnung  33 im zylindrischen     Mantel    des Ofens oder  durch eine Öffnung 34 in der Vorderwand  entleert werden. Das Beschicken erfolgt durch  eine Öffnung 35, die auch zur     Entleerung     des Ofens in bekannter Weise dienen kann.  



  Die Wärme wird     mittelst    einer abwärts  gerichteten     Lichtbogenflamme    36 zwischen  den Spitzen dreier Elektroden erzeugt. Von  diesen sind zwei Elektroden 37 von oben  ungefähr parallel, und die dritte Elektrode 38  ist durch die hintere Stirnwand in schräger  oder horizontaler     Stellung    eingeführt. Die  Spitze der Einzelelektrode befindet sich in  der Mitte zwischen den erstgenannten Elek  troden und kann durch Drehung um zwei  zueinander senkrechte Achsen 39 und 40  gegen die oder von der     Chargenfläche    und  gegen oder- von der einen oder der andern  der Elektroden 37 geführt werden.  



  Durch Kippen des Ofens um die     Längs=          achse    kann die Charge in die Grenzlagen,  die mit den Linien 41 und 42 in     Fig.    3 an  gedeutet sind, gebracht werden. Hierdurch  werden, wie in Bezug auf     Fig.    1 und 2 be  schrieben wurde, eine gründliche. Mischung  der Charge und eine gleichförmige Erhitzung  derselben erreicht.  



  Die Elektroden 37 können um Achsen 43  drehbar sein, so dass deren Spitzen zu oder  von der Elektrode 38 bewegt werden können,  zwecks Regulierring der in den Ofen einge  führten Stromstärke.  



  Der Ofenraum kann, wie in     Fig.    3 ge  zeigt, im     Querschnitt    oval, aber auch von  anderer Form sein.  



  Durch Anordnung der Elektroden, wie in       Fig.    3 und 4 gezeigt ist, wird der Elektroden  verbrauch vermindert, weil     Elektrodenbruch     nur bei horizontaler     Elektrodenanordnung    zu  befürchten ist und bei dieser Anordnung nur  eine horizontale,     bezw.    schräge Elektrode 38  erforderlich ist. Dazu kommt noch, dass diese  Elektrode bei     Zweiphasenstrom    oder Ein  phasenstrom wesentlich stärker sein kann  als die andern Elektroden. Dies ermöglicht  die Bildung der Bögen an der obern Seite  einer dicken Einzelelektrode.

   Eine     sphnellü         Erhitzung kann durch     Zurückziehen    der Einzel  elektrode erreicht werden, wodurch die Bögen  an den Spitzen aller drei Elektroden brennen  und gegen die Charge abgelenkt werden       können.     



  In     Fig.    5 und 6 ruht der Ofenmantel     .14     mit Rollenbahnen 45 auf Rollen 46, die     mit-          telst    eines Schneckenrades 47 von Hand ans  oder mittelst eines Motors 48, der mittelst  Zahnräder 49 mit dem Schneckenrad 47 ge  kuppelt ist, in Drehung versetzt werden kann.  Im zylindrischen Ofenmantel ist eine     Öffnung     50 angebracht, durch welche die Charge 51  entleert werden kann. Durch eine Schwing  bewegung des Ofens um eine horizontale  Drehachse kann die Mischung der Charge  und die Abkühlung der Wand erfolgen, wie       früher    beschrieben worden ist.  



  Die Entleerung der Charge kann auch  durch Öffnungen 52 in den Stirnwänden des  Ofens erfolgen. Durch Drehung des Ofens  kann die     Chargenoberfläche    in die mit der  Linie 53     angedeutete    Lage zu den Elektroden  gebracht werden. Hierdurch wird die Ver  wendung von an der Charge gebundenen  Bögen, bei welchen das Schmelzgut die Lei  tung- des Stromes zwischen den Elektroden  übernimmt, z. B. bei Überhitzung einer       Schlackendecke,    wesentlich erleichtert.  



  Die Wärme wird     mittelst    zweier verti  kaler Einzelelektroden 54 und schräg oder  horizontal angeordneter     Elektrodenpaare    55  erzeugt. Die paarweise eingeführten Elektro  den sind um . zwei aufeinander senkrecht  stehende Achsen 56 und 57 drehbar gelagert,  zwecks Einstellung der Spitzen in verschie  dene Lagen     gegenüber    der Spitze der Einzel  elektrode 54 und gegenüber der Chargen  fläche. Beschicken und     Untersuchen    der     Charge     können durch die Öffnungen 5$ in den Stirn  wänden des Ofens erfolgen. Sämtliche Elek  troden sind in axialer Richtung     beweglich)     und mit einer Kühlung an den Einführungs  stellen im     Mauerwerk    versehen.

    



  Der Einfachheit halber sind die Strom  zuführungskontakte und die Einrichtungen  für die axiale Bewegung in     sämtlichen        Figuren          e        itti,        sgelassen,       Bei allen Öfen, bei welchen die Elek  troden gemäss der Erfindung angeordnet sind,  ist es möglich, sowohl     Zweiphasenstrorn        z)ls     Dreiphasenstrom     zr)    verwenden. Im     ersteren     Falle wird die Einzelelektrode an eine für  die beiden Phasen gemeinsame Leitung an  geschlossen und die     paarweise    angeordneten  Elektroden an je eine der beiden andern  Phasenleitungen.  



  Auch Einphasenstrom oder     Gleichstrom     kann     verwendet    werden, wobei die Einzel  elektrode volle Stromstarke und die paar  weisen je die     halbe        Stromstärke    führen.  



  Die paarweise     angeordneten    Elektroden       können,    anstatt parallel     zueinander    zu ver  laufen, auch unter spitzem Winkel zueinander  angeordnet sein.  



  Falls erwünscht.     können    noch Bodenkon  takte B bei     sämtlichen        Ausführungsformen     angebracht werden,     durch,    welche insbeson  dere bei     Zweiphasenstrom    der Strom zuge  führt werden kann,     anstatt    durch die Einzel  elektrode.  



  Ein grosser     Vorteil    der beschriebenen Öfen  ist     darin    gelegen, dar man nach Belieben  freibrennende Lichtbögen verwenden oder der  Charge die Leitung des Stromes zwischen  den Elektroden übertragen kann, wobei der  Übergang von der einen Arbeitsweise auf  die andere Arbeitsweise durch Drehen des  Ofens     um    einer) gewissen Winkel erfolgen  kann, wie vorher     beschrieben    wurde.  



  Es ist     selbstverständlich,    dass die Einzel  elektrode auch     aus    zwei dicht aneinander  geführten,     vertik.rlen.        bezw.    horizontalen     Elek-          trodenstäben        bestehen    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Lichtbogenofen mit einer oder mehreren ElektroJengruppen aus je drei I,lek- troden, dadurch gekennzeichnet, dal> von diesen zwei von der gleichen Seite in den Ofen eingeführt sind, während die dritte zu deren Ebene im Winkel angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dalä die beiden, von der gleichen Seite in den Ofen eingeführten Elektroden mit ihren Spitzen in bezug auf die Spitze der dritten Elektrode be weglich sind. 2. Ofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Elektrodenebenen der Elektrodengruppe bezw. -gruppen eine Vertikalebene ist. 3.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Einzelelektrode mit dem in der andern Ebene angeordneten Elektrodenpaar so zusammenwirkt, dass die Spitze der Einzelelektrode zwischen den Spitzen des in der andern Ebene liegenden Elektrodenpaares liegt. 4. Ofen nach l'atentanspriicli und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Einzelelektroden von oben in den Ofenraum eingeführt sind, von denen jede mit einem von der glei chen Seite in den Ofenraum eingeführten Elektrodenpaar zusammenwirkt. 5.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-- 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Elektrodenpaare von oben in. den Ofenraum eingeführt sind, von denen jedes mit einer von der glei chen Seite in den Ofenraum eingeführten Einzelelektrode zusammenwirkt. 6. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ofenraum von entgegenge setzten Seiten Elektrodenpaare eingeführt sind und jedes Paar mit je einer von oben eingeführten Elektrode zusammen wirkt. 7.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass Elektroden paarweise von oben und Einzelelektroden von entgegengesetzten Seiten in den Ofen eingeführt sind, wo bei jede Einzelelektrode mit einem Paar der von oben paarweise eingeführten Elek troden zusammenwirkt. B. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1- 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Elektrode ungefähr senkrecht in einer Symmetrieebene liegt, die während der Schmelzung im Wesen vertikal ist und mit zwei schrägen oder horizontalen Elektroden zusammenwirkt, die sich nahe und in gleicher Entfernung auf beiden Seiten der genannten Symmetrieebene befinden. 9. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelektrode in zwei getrennte Elektroden geteilt ist. 10.
    Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, gekennzeichnet durch einen Bodenkontakt zur Zuführung von elektrischem Strom, anstatt durch d:ie Einzelelektrode. 11. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Chargieröffnung des Ofens gegen über den horizontal oder schräg einge führten Elektroden angebracht ist. 12. Ofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofenraum im Querschnitt liegend oval ausgeführt ist, um bei der Drehung des Ofens an jenem Teil der inneren Wandfläche des Ofens von der Charge nicht berührt zu werden, der den Elek troden, die in normaler Schmelzlage sich in ungefähr vertikaler Lage befinden, am nächsten liegt.
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