CH111016A - Anlass-, Abstell- und Sicherungseinrichtung für durch Elektromotor angetriebene Kühlmaschinen. - Google Patents

Anlass-, Abstell- und Sicherungseinrichtung für durch Elektromotor angetriebene Kühlmaschinen.

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CH111016A
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CH
Switzerland
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starting
safety device
water
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cooling
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English (en)
Inventor
Elektr Apparate Fr Saut Fabrik
Original Assignee
Sauter Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/02Arrangement or mounting of control or safety devices for compression type machines, plants or systems
    • F25B49/025Motor control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


  Anlass-,     Abstell-    und Sicherungseinrichtung für durch  Elektromotor angetriebene Kühlmaschinen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lass-,     Abstell-    und Sicherungseinrichtung für  durch Elektromotor angetriebene Kühlma  schinen, bei welcher der Motorschalter durch  eine von der     Durchflussmenge    des Kühl  wassers der Maschine nach Massgabe der  Stellung eines Kühlwasserhahnes beeinflusste       Wasserwage    überwacht wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch  dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 die Ein  richtung in Ausschaltstellung und     Fig.    2 in  Einschaltstellung.  



  Mit 1 ist der treibende Elektromotor einer  Kühlmaschine bezeichnet, dessen Stromkreis  durch eine     Quecksilberkippschaltröhre    6 be  herrscht wird. 2 und 3 sind die Klemmen  der     Quecksilberkippschaltröhre,    4 und 5 deren  flexible Stromzuleitungen. 7 ist das Queck  silber in der Schaltröhre. Die     Quecksilber-          kippschaltröhre    ist mittelst zweier     Briden    8  an dem Hebel 11 befestigt. Letzterer ist um  einen Zapfen 12 drehbar.

   An dem Punkt 16  greift eine     Kippfeder    14 an, die anderseits  an dem festen Punkt<B>15</B> eingehängt ist und    den Zweck hat, den Hebel 11     bezw.    die       Quecksilberkippsobaltröhre    in ihren     Endstel-          lungen    festzuhalten. Am linken Ende des  Hebels 11 ist bei 17 die Stange 18     ange-          lenkt,    welche oben in einer Führung 19 be  weglich ist. 20 und 21 sind zwei     Mitnehmer-          stifte    an der Stange 18.  



  Um den Zapfen 22 ist ein Kipphebel 23  drehbar, welcher an dem schwenkenden Ende  zwei     Mitnehmerstifte    24, 25 trägt. An dem  Hebel 23 greift die     Kippfeder    26 an, die mit  dem andern Ende an dem festen Stift 27  eingehängt ist.  



  Ein Wagebalken 32, 34 ist um einen  Zapfen 33 drehbar. 35 ist eine Zugfeder,  welche den Wagebalken an dem     Schenkel    34  hochzuziehen     bestrebt    ist. 28 und 29 sind  zwei Anschlagstifte, die den Weg des Wage  balkens 32, 34 in seinen Endstellungen be  grenzen. An dem Schenkel 34 ist mittelst  des Scharniers 43 ein Wasserbecher 44 an  gehängt, in dessen Boden eine     Durchfluss-          öffnung    mit Regulierschraube 45 vorgesehen  ist. 41 ist die Wasserleitung von der Kühl  maschine, und 42 ist deren     Abstellhahn.         46 ist der Ablauftrichter, durch den das aus  dem Wasserbecher 44 bei der Regulier  schraube 4.5 austretende Wasser abfliesst.  



  Die     Wirkungsweise    ist wie folgt:  Sobald der Wasserhahn 42     geöffnet    wird,  füllt sich der Wasserbecher 44 mit Wasser  und zieht den Wagebalken aus der Stellung  der     Fig.    1 in die Stellung der     Fig.    z. Bei  dieser     Schwenkung    zieht der Schenkel 32  des Wagebalkens 23 an dem     '11litriehinerstift     24 nach oben     (Fig.    1). Im Moment, wo der  Kipphebel 23 den toten     Punkt    in bezug auf  den Drehpunkt 22 und die Kippfeder 26  überschreitet, schnellt er unter Wirkung der  Kippfeder 26 in die Stellung der     Fig.    z.

   Bei  seiner Bewegung führt er die     Stange   <B>18</B> an  dem     Mitnehmerstift    21 nach oben und stellt  den Hebel 11     bezw.    .die     Quecksilberkipp-          schaltröhre    6 ebenfalls in die Stellung der       Fig.    2 um. In derselben schliesst das Queck  silber 7 der Schaltröhre 6 den Motorstrom  kreis und setzt somit die Kühlmaschine in  Betrieb. Sobald der Wasserhahn 42 wieder  geschlossen wird oder wenn die Wasser  menge infolge der Druckschwankungen im  Leitungsnetz ein gewisses Minimum unter  schreitet, entleert sich der Wasserbecher 44.  Der Wagebalken 34, 32 dreht sich vermöge  der Feder 35 um den Zapfen 33 im Sinne  der Bewegung des Uhrzeigers.

   Der Hebel 32  stösst auf den     Mitnehinerstift   <B>25,</B> bewegt den  Kipphebel 23 nach unten     (Fig.    2), bis er den  toten     Punkt    wieder überschreitet und in die  Stellung der     Fig.    1 schnellt. Am     Mitnehmer-          stift    20 verstellt der     Kipphebel    23 die Stange  18 und nimmt somit wiederum den Hebel 11       bezw.    die     Quecksilberkippschaltröhre    6 mit.  Das     Quecksilber    7 fliesst in der Schaltröhre  nach links     (Fig.    1), unterbricht somit den  Motorstromkreis und setzt die Kühlmaschine  wieder still.

   Durch Öffnen und Schliessen  des Wasserhahnes 42 wird somit die Kühl  anlage in und     ausser    Betrieb gesetzt. Ausser  dem wird die Anlage jedesmal ausser Betrieb  gesetzt, wenn die erforderliche     Kühlwasser-          menge    ein     bestimintesMinimum    unterschreitet,  und wiederum in Betrieb gesetzt, sobald die  ses Minimum wieder erreicht wird.

      Es ist von Vorteil, dass die     Bewegung     der     Quecksilherschaltröhre    von einer Stellung  in die andere     sprungweise    erfolgt, damit für  die starken     An <  < iiifströine    des Motors plötz  lich ein guter     Kontakt        bez@v.    beim Aus  schalten plötzlich eine genügend grosse -Unter  brechung     Hergestellt    wird.

   Bei zwei- und       mehrpoliger    Unterbrechung des     Motorstrom-          kreises    ist auch     ausserdem    die sprungweise  Bewegung     unerlässlich,    damit alle Schalt  röhren zusammen im gleichen     Moment    den  Strom ein- und     ausschalten.     



  An dem Hebel 11 ist auf der rechten  Seite ein Gegengewicht 13 angedeutet, wel  ches lediglich den Zweck haben soll, das       Gewicht    der Stange 13 auszugleichen. Die       Quecksilberkippschaltröhre    wird in ihren Stel  lungen     (Einschaltung,        Fig.    2, und Ausschal  tung,     Fig.    1) durch das     Quecksilbergewicht     festgehalten, ihre     Endstellungen    werden aber  gleichzeitig noch durch die Kippfeder 14 ge  sichert; indem dieselbe jeweils diesseits oder  jenseits am     Drehpunkt    12 des Hebels 11 vor  beigeht.

   An Stelle von nur einer     Quecksilber-          kippschaltröhre    könnten auch zwei oder     mehr     solcher Röhren angeordnet werden, die mit  einander vom     Kipphebel    23 und der Stange  18 bewegt     werden.    Der Stromkreis kann  somit auch zweipolig oder bei Drehstrom  dreipolig und bei zwei getrennten Wechsel  stromphasen vierpolig angeordnet     geschaltet     werden.  



  An Stelle der Kippfeder 26 könnte an  dem Hebel 23 über dem     Drehpunkt    22 auch  ein     Kippgewicht    angebracht werden, welches  analog wirken     würde,    wie die Feder 26.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlass-, Abstell- und Sicherungseinrich tung für durch Elektromotor angetriebene Kühlmaschinen, bei welcher der Motorschalter durch eine von der Durehflussmenge des Kühlwassers der Maschine nach Massgabe der Stellung eines Kühlwasserhahnes beeinfluf)te Wasserwage überwacht wird, dadurch ge kennzeichnet,
    dass ein von einem Wasser becher mit einer regulierbaren Wasserdurch- flussöffnung beeinflusster Wagebalken einen Kipphebel beherrscht, welcher seinerseits auf mindestens eine den Motorstromkreis beherrschende Quecksilberkippschaltröhre ein wirken kann, derart, dass die Bewegung der letzteren von einer Schaltstellung in die an dere sprungweise erfolgt.
    UNTERANSPRUCH: Anlass-, Abstell-' und Sicherungseinrich tung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an einem Teil der Q,uecksilber- kippschaltröhre eine Kippfeder angebracht ist, welche die Quecksilberkippschaltröhre in ihren Endstellungen festzuhalten vermag.
CH111016D 1924-05-16 1924-05-16 Anlass-, Abstell- und Sicherungseinrichtung für durch Elektromotor angetriebene Kühlmaschinen. CH111016A (de)

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