CH111183A - Absperrvorrichtung mit Schnell- und Langsamverschluss. - Google Patents

Absperrvorrichtung mit Schnell- und Langsamverschluss.

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CH111183A
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CH
Switzerland
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Inventor
Schaeffer Budenberg Ge Haftung
Original Assignee
Schaeffer & Budenberg Gmbh
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Publication date
Application filed by Schaeffer & Budenberg Gmbh filed Critical Schaeffer & Budenberg Gmbh
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/50Mechanical actuating means with screw-spindle or internally threaded actuating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Absperrvorrichtung mit Schnell- und     Langsamverschluss.       Die meisten der     bekannten    Absperrvor  richtungen sind so eingerichtet, dass der  eigentliche     Verschlusskörper,    sei es ein     Ventil-          hegel    oder ein Schieber, seine Bewegung       bezw.    seinen Antrieb durch Drehen einer       Schraubspindel        .erhält.    Diese     Schraubspindel     erhält meistens in einer mit dem Deckel des  Gehäuses der Absperrvorrichtung starr ver  bundenen und mit Innengewinde oder einer  eingelassenen Mutter versehenen Brücke ihre  Führung.

   Das Drehen der     Schraubspindel     beim Öffnen oder Schliessen der Absperrvor  richtung nimmt nun je -nach der Grösse des       Verschlussgliedes    und unter Berücksichtigung  der Steigung des Schraubengewindes eine  mehr oder weniger geraume Zeit in Anspruch.  



  Nun ist aber in verschiedenen Betrieben  aus Gründen der Betriebssicherheit oder auch  aus andern Gründen erforderlich, oftmals     das          Abschlussglied    mit plötzlicher     C-eschwindig-          keit    in die Schluss- oder     Offenstellung    zu  bringen. Der für solche Fälle bereits zur An  wendung gekommene, auf die     Schraubspin-          del    wirkende Motorantrieb konnte den ge  wünschten Zweck bisher nur unvollkommen    erreichen. Das Öffnen oder     Schliessen    der  Absperrvorrichtung nimmt bei solchem An  trieb immer noch eine Zeit in Anspruch, die  im Falle der Gefahr als noch viel zu lang an  gesehen werden muss.

   Der Motorantrieb stellt  sich dabei auch noch verhältnismässig teuer.  



  Gemäss der Erfindung soll es nun ermög  licht werden, bei mit Schraubenspindel aus  gerüsteten Absperrvorrichtungen ausser dem  Antrieb zum langsameren Öffnen oder  Schliessen des Absperrorganes für plötzlich  auftretende Gefahr oder andere Zwecke zu  jedem wählbaren Zeitpunkt einen Schnell  antrieb herbeizuführen, ohne dass, wie an sich  bekannt, der Eingriff zwischen Schraub  spindel und Muttergewinde gelöst zu werden  brauchte.  



  Auf der - Zeichnung ist die Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.       Abb.    1 zeigt eine Absperrvorrichtung in  Seitenansicht,     wobei    sich das nicht sichtbare       Verschlussglied    in der     Offenstellung    befindet;       Abb.    2 zeigt ebenfalls eine Seitenansicht,  jedoch bei. Einstellung der Teile nach be  wirktem     Schnellschluss    des Absperrgliedes;           Abb.    3 zeigt Einzelheiten im     teilweisen     Schnitt.  



  Im Sinne der Erfindung sind die bei be  kannten Absperrvorrichtungen eine starre  Verbindung zwischen der Brücke A und dem       CTehälhedecliel    herstellenden Stützen als  Kniehebel<I>B, Bi</I> und<I>C, C'</I> ausgebildet. Die  untern Schenkel C, C' dieser Kniehebel     sit-          7en    auf kurzen Wellen<I>D, D'</I> fest und stehen  dadurch in starrer Verbindung mit dem auf  der Welle D festsitzenden Handhebel F und  zwei miteinander kämmenden Zahnbogen E,  Ei.

   Die     obern    Enden der untern     Kniehebel-          sehenkel    C, C' liegen in passenden Vertie  fungen der obern Schenkel B, B' und stossen  bei Einnahme der in     Abb.    1 veranschaulich  ten Strecklage gegen die Rückwände B\,     B3     der Vertiefungen, so dass es nicht möglich  ist, die Kniehebel einwärts zu beugen. Nach  auswärts dagegen lassen sich beide Kniehebel  durch     Verschwenkeu    des Handhebels F     leicht     in die in     Abb.    9 veranschaulichte Beugestel  lung bringen.

   Die Drehpunkte G und G' be  wegen sich infolge der starren Verbindung:  zwischen den untern Schenkeln C, C' der  Wellen<I>D,</I>     D'    und den Zahnbogen E,<I>E' bei</I>  einem Zuge an dem ebenfalls starr mit der  Welle D und den Teilen C und E verbun  denen Handhebel nach unten in der Pfeil  richtung seitlich auseinander, wobei     mittelst     der     obern        Kniehebelschenkel   <I>B,</I>     B'    ein Zug  ,auf die Brücke     -1    ausgeübt wird.

   Dieser Zug  wirkt an zwei entgegengesetzten Seiten auf  die     Schraubspindel    in solcher Weise gleich  mässig, dass sie durch die in der Brücke A  drehbar gelagerte, im Handrad K als deren  Nabe festgeheilte     Spindelmutter        111    genau in       Aehsenrichtung,    also ohne zu ecken, in der  Stopfbüchse nach unten geschoben wird. Da  bei     -wird    das im Innern des     Gehäuses    J mit  der Spindel H verbundene     Absehlussglied,          -leiehviel    ob Kegel oder Schieber, in die       Schlussstellung    bewegt.

   Die Teile nehmen  dann die in     Abb.        \?    gezeigte Stellring ein.  



  Die genau     achsiale    Verschiebung der       Sehraubspindel    in der     Stopfbiichse    wird     da-          dureh    ermöglicht, dass die beiden Kniehebel    B, C und     Bi,    C'     durch    die Zahnbogen E    und El in     zwangsläufiger    Verbindung mit  einander sind.  



  Es ist also durch Niederdrücken des He  bels F möglich, die Absperrvorrichtung in  wenigen Augenblicken zum Schluss zu brin  gen.     SelbstverständFeh    kann auch auf Welle  D' ein zweiter Handhebel angeordnet wer  den, so dass eine beidseitige Betätigung     mög-          lieh        -wird.    Es können auch die Handhebel  zum Bespiel durch Hand- oder Kettenräder  ersetzt werden.  



  Durch     Hochbewogen    des Handhebels F  kann die     Absperrv        orriehtung    ebenso schnell  auch geöffnet werden.  



  Es lässt sich aber auch das Zurückführen  der Kniehebel und der mit diesen zwangs  läufig verbundenen Teile langsam durch ent  sprechendes Drehen des Handrades     K    bewir  ken. Das Handrad schraubt sich dabei mit  seiner Nabe auf der Spindel H unter Mit  nahme der     Brüelze    _1 aufwärts, bis die Knie  hebel die in     Abb.    1 gezeigte Strecklage ein  nehmen.

   Während dieser Drehung des Hand  rades verbleibt das     Abschlussglied    in der       Schlussstellung.    Wird nun das Handrad,  nachdem die Kniehebel in die Strecklage ge  langt sind, in entgegengesetzter Richtung ge  dreht, dann wird die Spindel 11 gehoben und  dadurch das     Abschlussglied    in die     Offenstel-          lung    gebracht. Sämtliche Teile nehmen als  dann wieder die in     Abb.    1 gezeigte Stel  lung ein.  



  Da die Kniehebel sich nur durch     Ver-          schwenken    des Handhebels F, nicht aber  durch Drehen am     Handrade    K beugen las  sen,     -wenn    bei der Strecklage ihre Drehpunkte  <I>D, G, L</I> und     D',        G1,        L'    je in einer Geraden  untereinander liegen, so wirken die Kniehebel  in der     Streclzlage    bei Benutzung des Hand  rades zum Verstellen des     Abschlussorganes     genau so wie die bekannten starr am Gehäuse  deckel angebrachten     Briiclzenstützen.     



  Gemäss der Erfindung kann somit ein  und dieselbe     Abschlussvorrichtung    ganz nach  Belieben für langsamen Abschluss oder für       Schnellschluss    benutzt werden.  



  Die Zahnbogen     E,    E' können     natürlich     auch durch     ander         Konstruktionselemente    er-      setzt- werden, die eine zwangsläufige Ver  bindung der beiden Kniehebel herzustellen  vermögen.  



  Auch hinsichtlich der Konstruktion der  Kniehebel können, ohne vom Erfindungs  gedanken abzuweichen, Änderungen vorge  nommen werden. So können zum Beispiel  bei grösseren Absperrvorrichtungen die Knie  hebel aus mehr als zwei Schenkeln zusam  mengesetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Schraubspindel ausgerüstete Absperr vorrichtung mit Schnell- und Langsamver- schluss, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Tragen der Spindelführungsbrücke dienenden Stützen als Kniehebel ausgebildet sind, von denen mindestens ein Schenkel mit einem zum Verschwenkon desselben dienenden Or gan verbunden ist. UNTERANSPRüCHE; 1.
    Absperrvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Knie hebel durch Übertragungsmittel derart in zwangsläufige Verbindung gebracht- sind, dass beim Angriff auf den einen Knie hebel ein gleichzeitiges Beugen oder Strek- ken beider Kniehebel unter genau ach- sialer Mitführung der Spindel des Ab schlussgliedes stattfindet. 2. Absperrvorrichtung nach .Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Knie hebelglieder derart mit Anschlägen ver sehen sind, dass sie aus der Strecklage nur auswärts gebeugt werden können.
CH111183D 1924-08-18 1924-08-18 Absperrvorrichtung mit Schnell- und Langsamverschluss. CH111183A (de)

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