CH111196A - Spaltdichtung in axialen Dampf- oder Gasturbinen. - Google Patents

Spaltdichtung in axialen Dampf- oder Gasturbinen.

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CH111196A
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gap
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rivet heads
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Maschinen-Fabriks-Ges Bruenner
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Erste Bruenner Maschinen Fab
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Description


  Spaltdichtung in     axialen    Dampf- oder     Gasturbinen.       Bei     Dampf-    oder Gasturbinen müssen die  die Köpfe der Laufschaufeln abdeckenden       Kopfringe    möglichst dünn gehalten werden,  um einerseits die Stossverluste beim Auftref  fendes Dampfes auf die vordern Endflächen  der Kopfringe gering zu halten und ander  seits eine Vergrösserung der Fliehkräfte zu  vermeiden, welche den Kopfring von den       #        Se        -,

          h        aufeln        loslösen        würden.        Wenn        man        aber     dem Kopfring eine so geringe Stärke (unge  fähr 2 mm) erteilt, wie es -für den eigent  lichen Zweck des Ringes genügen würde, so  ist es nicht mehr gut möglich, die Köpfe der  den Kopfring festhaltenden Nieten ganz zu  versenken, weil sonst infolge der grossen  Fliehkraft der Ring über die Nietköpfe weg  gerissen würde.

   Deshalb hat man bei sehr  dünnen Kopfringen von der vollkommenen  Versenkung der Nietköpfe abgesehen, dafür  aber den Nachteil in Kauf genommen, dass  der zwischen dem Kopfring und dem Tur  binengehäuse verbleibende Spalt um die Höhe  der Nietköpfe vergrössert wird.  



  Gemäss der     vorliegenden    Erfindung ist  der die Schaufelköpfe umgebende Gehäuse-    teil erst knapp vor - den nicht versenkten       Schaufelnietköpfen    auf die durch diese be  dingte Spaltbreite ausgedreht, während vor  den Nietköpfen die Spaltbreite auf das Min  destmass eingeschränkt ist. Dadurch ist es  möglich, den Kopfring so dünn als möglich  zu halten und trotz der nicht versenkten Niet  köpfe die Weite des vor den Nietköpfen lie  genden Teils des Spaltes auf das geringste  zulässige Mass herabzusetzen. Es werden  somit die Nachteile der eingangs erwähnten  bekannten Bauweisen vermieden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele der Erfindung.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach der     Fig.    1  sind die Laufschaufeln mit a, der     Deckring     mit b, der Nietkopf mit c, der stillstehende  Gehäuseteil mit d und die benachbarten Leit  schaufeln mit     g    bezeichnet. Knapp vor dem  Nietkopf c ist die Breite des Spaltes e auf  das Mindestmass     eingeschränkt,    um erst hin  ter dem Nietkopf auf die durch diesen be  dingte Breite f erweitert zu werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach der     Fig.    2  ist der vordere Teil des Deckbandes b keil-           fiii@mig    unter einem     Winkel    a     ausgebildet.     und das Gehäuse d unter dem gleichen Win  kel     hebelartig    ausgedreht. Der aus der     vor-          liergehenden    Leitschaufel y austretende  Dampf hat nun das Bestreben; in der     Puch-          tmig    des     Pfeils    und durch den Spalt e zu  strömen.

   Anderseits entsteht im Spalt c in  folge des von dem Nietkopf     gegen    die vor  dere     Scliaufell@ante    hin     stetig    zunehmenden  Durchmessers eine     saugende        'Wirkung,        welclic     dem von der vorhergehenden     Leitschaufel     unter     Umgehung    der Laufschaufel kommen  den Dampf     entgebengerichtet    ist.

   Durch die       beiden        entgegengesetzt        gerichteten        Strömun-          _-en    erfolgt eine     Stauung    und dadurch eine       Verminderung    des Spaltverluste. Die     Er-          weiterunb    des Spaltes auf die weben des     Niet-          kopfes    erforderliche Breite f erfolgt auch       liier    erst knapp vor dem Nietkopf c.  



       Gegenüber    den bisher     üblichen    Ausfüh  rungen bietet die Erfindung den Vorteil  wirksamerer     Abdichtung,    indem der Spalt       zwischen        Schaufeldeckband    und Gehäuse       rieht    wie früher üblich, die dem Nietkopf       c-ntsprechende    Breite f besitzt, sondern in den  Teil vor dem Nietkopf seine Breite auf     e          verringert    ist.

   Hierdurch     wird    der     Durch-          trittsduerschnitt    wesentlich verkleinert: und  daher auch der Spaltverlust     herabgesetzt.     Durch die     keilförmige        Ausbildung    des Deck-    banden wird dieser Vorteil noch     vergrössert,     indem durch die dadurch     hervorgerufenen          entgegengesetzten        Strömunbc.n    eine Stauung  an der     Spalteintrittsseite        entsteht    und der  Spaltverlust noch weiter verkleinert     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spaltdichtung in axialen Dampf- oder Gasturbinen, hei welcher die Schaufelköpfe durch ein Deckband abgedeckt und der Dich tungsspalt an den vordern Rand des Deck bandes verlebt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der die Schaufelköpfe umbebende Ge häuseteil erst knapp vor den nicht versenk len Schaufelnietköpfen auf die durch diese Nietköpfe bed;ngte Spaltbreite ausgedreht, während von clen Nietköpfen die Spaltbreite auf das Mindetinass e#ingeschrünht ist.
    UNTERANSPRUCH: Spaltclichlung nach dem Patentanspruch, dadurch gchetinzeichn(@t. dass das Deckband von den Nietköpfen gegen die vordere Schau felkante hin keilförmig ausgebildet und lein- entsprechend der das Deckband umgebende Crehäuseteil Iiohll@egelfiirniig ausgedreht ist.
CH111196D 1923-10-10 1924-09-15 Spaltdichtung in axialen Dampf- oder Gasturbinen. CH111196A (de)

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CH111196A true CH111196A (de) 1925-08-01

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CH111196D CH111196A (de) 1923-10-10 1924-09-15 Spaltdichtung in axialen Dampf- oder Gasturbinen.

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