CH111200A - Dampfturbinenanlage mit mehrstufiger Vorwärmung des Speisewassers und mindestens einer mit Abzapfdampf betriebenen, auf den Speisewasservorwärmer geschalteten Hilfsturbine. - Google Patents

Dampfturbinenanlage mit mehrstufiger Vorwärmung des Speisewassers und mindestens einer mit Abzapfdampf betriebenen, auf den Speisewasservorwärmer geschalteten Hilfsturbine.

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CH111200A
CH111200A CH111200DA CH111200A CH 111200 A CH111200 A CH 111200A CH 111200D A CH111200D A CH 111200DA CH 111200 A CH111200 A CH 111200A
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CH
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steam
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auxiliary turbine
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Anderhub Walter
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Anderhub Walter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/44Use of steam for feed-water heating and another purpose

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Dampfturbinenanlage    mit mehrstufiger     Vorwärmung    des     Speisewassers    und mindestens  einer mit     Abzapfdampf    betriebenen, auf den     Speisewasservorwärmer    geschalteten  Hilfsturbine.    Es sind bereits     Dampfturbinenanlagen    be  kannt, bei denen eine Hilfsturbine mit von einer  Hauptturbine abgezapftem Dampf betrieben  wird und auf einen     Speisewasservorwärmer     geschaltet ist.

   Diese Schaltungsweise hat  den Nachteil, dass der Druck des angezapften  Dampfes fällt, wenn die in der Haupt  turbine verarbeitete Dampfmenge abnimmt,  so dass dann die Leistungsabgabe der Hilfs  turbine stark zurückgeht, und zwar um so  stärker, je höher der Druck der an diese  Hilfsturbine geschalteten     Vorwärmerstufe     bemessen ist. Unter Umständen wird zwar  bei Abnahme der durch die Hilfsturbine  strömenden Dampfmenge der Druck in der       Vorwärmerstufe,    auf welche diese Hilfs  turbine geschaltet ist, auch zurückgehen,  was eine weniger hohe     Vorwärmung    des  Speisewassers zur Folge hat.

   Dieser Übel  stand     wird    zwar meistens weniger empfun  den als der Nachteil, dass die Hilfsturbine  in einem solchen Falle zu wenig Leistung  abgibt und bei hohem Gegendruck im Vor  wärmer oder beim Absperren des Dampf-         zutrittes    zur Hauptturbine sogar ganz zum  Stillstand kommt. Dies ist in vielen Fällen  unannehmbar, beispielsweise mit Bezug auf  die die Kühlwasserpumpe einer mit Konden  sation arbeitenden Turbinenlokomotive an  treibende Hilfsturbine.

   Diese Pumpe muss  auch bei vorübergehend stillstehender Haupt  turbine laufen, da sonst das Vakuum im  Kondensator mit Rücksicht auf das darauf  folgende     Anfahren        allzusehr    verschlechtert       würde.    Würde anderseits eine solche Hilfs  turbine mit Frischdampf betrieben, so würde  bei Teilbelastungen der     Hauptturbine    zu viel  Abdampf in die an jene Hilfsturbine an  geschlossene Stufe des     Vorwärmers    strömen,  so dass ein Teil des Abdampfes unter Um  gehung des     Vorwärmers    in den Kondensator  abgeleitet werden     müsste.        Dies    ist aber  höchst unwirtschaftlich.

   Zwecks Behebung  all dieser Nachteile ist bei einer Dampf  turbinenanlage der eingangs     erwähnten    Art  erfindungsgemäss die Hilfsturbine ausser an  die     Abzapfstelle    noch an eine Dampfquelle  von im wesentlichen konstantem     Drucke    an-      geschlossen, so dass sie bei allen     Betriebs-          verhältnissen    der Anlage noch bestimmt  eine     gev#zsse    Mindestleistung abgibt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführung der Erfindung  schematisch veranschaulicht.  



  In der Abbildung bezeichnet 1 eine als       Dampfkessel        ausgebildete    Dampfquelle von  im wesentlichen konstantem Drucke, 2 einen       L\berhitzer,    3 den Hochdruck- und 4 den  N     iederdruekteil    einer     zweigehäusigen    Dampf  turbine, welche die Hauptturbine einer       Dampfturbinenanlage    bildet. Zwischen dem  Hochdruckteil 3 und dem     Niederdruckteil    4  ist ein     Zwischenüberhitzer    5 eingeschaltet.

    6 bezeichnet den Kondensator der Haupt  turbine 3, 4, und 7 ist eine Kreiselpumpe,  die das Kondensat durch Leitung 8 aus dem       Kondensator    6 ansaugt. und in den drei  Stufen 9, 10, 11 aufweisenden     Speisewasser-          vorwä.rmer    fördert, von dem das     vor-          ge-#värmte    Wasser durch die Leitung 12 hin  durch in den Kessel 1 gelangt. 13 und 14  bezeichnen zwei durch eine     Zwischenwand     15 räumlich voneinander     getrennte    Teile  einer Hilfsturbine, welche zum Antreiben  einer nicht gezeichneten Arbeitsmaschine  dient.

   Der Teil 13     wird    mit Dampf betrie  ben. der dem Kessel 1 entnommen     wird    und  durch Leitung 16 zuströmt. Der aus dem  Teil 13 ausströmende Dampf gelangt in die  höchste Stufe 11 des     Speisewasservorwär-          niers.    Der Teil 14 wird dagegen mit der  Hauptturbine an der Stelle 17 abgezapftem       Dampf    betrieben. Von der     Abzäpfstelle    17  führt eine mit einer Einstellvorrichtung 18  versehene Leitung 19 nach einer Zweigstelle  20, von welcher eine Leitung 21 nach dem       Einstrittsstutzen    des Teils 14 und eine Lei  tung 22 nach der     Stufe    10 des Speisewasser  vorwärmers führt.

   Der aus dem Teil 14       ausströmende    Dampf gelangt in die tiefste  Stufe 9 des     Speisewasservorwärmers.     



  Erfährt bei der beschriebenen Dampf  turbinenanlage die durch die     Hauptturbine     3. 4 strömende Dampfmenge eine Abnahme,  so wird auch durch den Teil 14 der Hilfs  turbine weniger Dampf strömen. Da aber    der Teil 13 mit     Frischdampf    betrieben wird,  o wird die Hilfsturbine 13, 14 trotzdem in       der    Lage sein, die Leistung abzugeben,  welche mit Bezug auf den augenblicklichen       Dampfverbrauch    der Hauptturbine 3, 4  noch gefordert wird, falls der Teil 13     ent-          prechend    bemessen ist.  



  Anstatt die Hilfsturbine in zwei     T:ile     13, 14 zu unterteilen, die innerhalb eines  gemeinsamen Gehäuses räumlich vonein  ander getrennt sind, kann die Zwischenwand  15 auch     weggelassen        jverden.    In einem     sol-          Lhen    Falle wird die Hilfsturbine     zweck-          ?n5ssig    mit verschiedenen Düsen oder Düsen  gruppen versehen, von denen die einen an  den     Dampfkessel    1, das heisst an eine  Dampfquelle von im wesentlichen konstan  tem Drucke und die andern an die     Abzapf-          stelle    ' 17 angeschlossen werden.

   Bei einer  solchen     Ausbildung    der Hilfsturbine wird  diese zweckmässig nur auf     eine    Stufe des       Vorwärmers    geschaltet.  



  Wenn gewünscht, kann die Hilfsturbine  13. 1.4 auch     ztveigehä    urig ausgebildet wer  den. Es wird dann der in dem einen Ge  häuse     befindliche    'feil mit der Dampf  quelle von im     wesentlichen    konstantem  Drucke, das heisst dem Dampfkessel 1 ent  nommenem Dampf und der im zweiten Ge  häuse angeordnete Teil mit     Abzapfdampf     betrieben.

   Die in den zwei Gehäusen an  geordneten Teile dieser Hilfsturbine werden  zweckmässig auf verschiedene Stufen des       Vor@viirmers        geschallet.    Dabei können die  beiden     Hilfsturbinenteile    gleichachsig aus  gebildet sein, oder es kann der mit Frisch  dampf betriebene Teil über ein Übersetzungs  getriebe auf die Welle treiben, auf welcher  der mit     Abzapfdampf    betriebene Teil ange  ordnet ist.  



  Die Anzahl der in der beschriebenen  Weise ausgebildeten Hilfsturbinen, welche  in einer Anlage vorhanden sind, sowie die  Schaltungsweise einer solchen Hilfsturbine  auf die Stufen des     Vorwärmers    spielt für  das Wesen der Erfindung keine Rolle.  Auch ist es nicht unbedingt erforderlich,  die     Vorwärmerstufe    10 und somit die Zweig-           leitung    22 vorzusehen. Die Lage der Ab  zapfstelle 17 spielt für das Wesen der Er  findung     ebenfhlls    keine Rolle. Diese Ab=       zweigstelle    könnte auch ins Gehäuse der  Hochdruckturbine 3 oder ins Gehäuse der       Niederdruckturbine    4 verlegt sein.

   Selbst  verständlich lässt sich die Erfindung auch  da anwenden, wo die     Hauptturbine        ein-          gehäusig    ausgebildet ist. Als Dampfquelle  von im wesentlichen konstantem Drucke  kann auch ein anderer Dampfkessel als der,  welcher den Dampf für die     Hauptturbine     liefert, in Frage kommen; so kann beispiels  weise ein besonderer Hilfskessel, der mit  dem Hauptkessel entnommenem Dampf ge  heizt wird, vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfturbinenanlage mit mehrstufiger Vorwärmung des Speisewassers und minde stens einer mit Abzapfdampf betriebenen, auf den Speisewasservorwärmer geschalteten Hilfsturbine, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Hilfsturbine ausser an die Abzapfstelle noch an eine Dampfquelle von im wesent lichen konstantem Drucke angeschlossen ist.
    UNTERANSPRtrCHE 1. Dampfturbinenanlage nachPatentapspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzapf- stelle und die Dampfquelle von im ivesentliclien konstantem Drucke an ver schiedene Düsen oder Düsengruppen der Hilfsturbine angeschlossen sind.
    2. Dampfturbinenanlage nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs turbine zwei in einem gemeinsamen Ge häuse angeordnete, aber räumlich vonein ander getrennte Teile aufweist, von denen der eine an die Dampfquelle von im we sentlichen konstantem Drucke und der an dere an die Abzapfstelle angeschlossen ist, und dass diese zwei Teile auf ver schiedene Stufen des Vorwärmers ge schaltet sind.
    3. Dampfturbinenanlage nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs turbine zweigehäusig ausgebildet ist und der in einem dieser Gehäuse angeordnete Turbinenteil mit der Quelle von im we sentlichen konstanten Drucke entnomme nem Dampf und der im andern Gehäuse befindliche Turbinenteil mit Abzapfdampf betrieben wird. 4. Dampfturbinenanlage.nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den zwei Gehäusen angeordneten Teile der Hilfsturbine gleichachsig angeordnet sind.
    5. Dampfturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit der Quelle von im wesentlichen konstantem Drucke verbun dene Teil der Hilfsturbine über ein Über setzungsgetriebe auf die Welle des zwei ten Teils der Hilfsturbine treibt. 6. Dampfturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die beiden Gehäuse der Hilfsturbine an verschiedene Stufen des Vorwärmers angeschlossen sind. 7. Dampfturbinenanlage nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampf quelle von im wesentlichen konstantem Drucke als Hilfskessel ausgebildet ist.
    B. Dampfturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch Bekenn , zeichnet, dass die Heizung des Hilfskes sels mit einem Hauptkessel der Anlage entnommenem Dampf erfolgt.
CH111200D 1924-11-15 1924-11-15 Dampfturbinenanlage mit mehrstufiger Vorwärmung des Speisewassers und mindestens einer mit Abzapfdampf betriebenen, auf den Speisewasservorwärmer geschalteten Hilfsturbine. CH111200A (de)

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