CH111224A - Elektrolytische Zelle für Registrierzwecke, Zeitschalter und dergleichen. - Google Patents

Elektrolytische Zelle für Registrierzwecke, Zeitschalter und dergleichen.

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CH111224A
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electrolytic cell
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Hermanek Rudolf
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Hermanek Rudolf
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description


  Elektrolytische Zelle für     Registrierzwecke,    Zeitschalter und dergleichen.         Gegenstand    der Erfindung ist eine elek  trolytische Zelle,     welche    in einen Wechsel  stromkreis geschaltet an einer oder beiden  Elektroden eine     gleichmässige,    der Zeit und  dem Strom proportionale     Wasserstaffmenge     entwickelt.  



  Als     Elektrodenmaterial,    welches die Ei  genschaft hat. bei dem normal angewendeten  Wechselstrom von     50    Periodenzahl Wasser  stoff frei zu machen, kommen, wie Versuche  ergeben haben, gerade solche Metalle in Be  tracht, welche wie zum Beispiel Aluminium  und Magnesium Sperrwirkung ausüben. Hier  bei ist es hinreichend, wenn eine der Elek  troden aus einem Metall mit     Sperrwirkung     besteht, während die andere Elektrode aus  Kohle oder dergleichen bestehen kann.  



  Geeignete     E.lektrolytlösungen    sind sol  che, welche einerseits das verwendete Metall  im     Ruhezustande    nicht merklich angreifen,  anderseits auf das gebildete Metalloxyd lö  send wirken. Als     Elektrodenmaterial    wird  vorteilhaft Aluminium verwendet, aus wel  chem eine oder beide Elektroden hergestellt  sind.

   Es können demnach beispielsweise Säu-         ren    verwendet. werden unter Ausscheidung  derjenigen, welche, wie zum Beispiel Salz  säure,     Aluminium,    angreifen, Besonders gute  Resultate ergeben Schwefelsäure, Salpeter  säure, Chromsäure und Essigsäure, bei deren  Verwendung das     gebildete        Aluminiumhy-          droxyd    .als entsprechendes Salz in Lösung  geht.

   Bei Verwendung verdünnter Chrom  säure spielt sich der     elektrolytische    Prozess  nach folgenden Formeln ab:  2 Al     +    6 H20 = 2 Al (0H)3     -r#-    6 H  2 Al     (0H)3        +    3     H2        Cr20,    = Ale     (Cr;;01)3        -j-          6        H20     wobei dem Verbrauch von 1 mm' Aluminium  praktisch eine freiwerdende Wasserstoff  menge von ungefähr 2,4 cm' gegenübersteht.  



  Wenn die vom Elektrolyten berührten  Flächen des Aluminium gleich gross gehalten  werden, so ergibt die Zelle bei gleichbleiben  der Stromstärke in der Zeiteinheit gleiche  Mengen von Wasserstoff, während sonst     An-          derungen,    zum Beispiel in Folge von Kapa  zitätswirkungen, eintreten können. Zur Auf  rechterhaltung der Gleichheit der Kontakt-           flächen    werden     zweckmässiberweise    die Alu  miniumelektroden zylindrisch oder prisma  tisch gestaltet und am Boden und der Mantel  fläche mit einer isolierenden, die     Einwirkung     des Elektrolyten abhaltenden Umhüllung ver  sehen.  



  In der beiliegenden Zeichnung werden  durch     Fig.    1 und 2 zwei beispielsweise     Ius-          führungsformen    der- elektrolytischen Zelle       gemäss    der Erfindung schematisch im     Que        r-          schnitt    dargestellt.  



       Fib.    1 stellt eine Zelle dar, bei     der    jede  der     beiden    im Behälter in     anceordneten    Elek  troden     ia,        n    von einem Aluminiumkörper zy  lindrischer oder prismatischer Form     gebildet     wird, welcher an seiner Mantel- und Boden  fläche mit einer isolierenden, vom     ElekIro-          lyten    nicht angreifbaren Hülle o verwehen  ist. In die Längsachse des Aluminiumkör  pers ist der     Leitungsdraht    t verlegt, der in  einem isolierenden Glasröhrchen     a    bis zum  Boden des Aluminiumkörpers geführt wird.  



  In     Fi;.    2 besteht nun die     eine        Elektrode     aus Aluminium, während die andere Elek  trode aus einem Kohlenkörper 1: oder der  gleichen gebildet ist. Der Aluminiumkörper  s ist hier in eine     U-förmige    Glasröhre     r    ein  belassen und erhält     Anschluss    an den Strom  kreis durch den Draht     lli,    Welcher in diesem  Falle den Aluminiumkörper nicht durch  dringt, sondern durch den mit     Paraffin        p     oder dergleichen ausgegossenen Röhrenteil     e     direkt an den Aluminiumkörper gelangt.

    Auch bei dieser Ausführungsform kommt die       Elektrolytlösung    weder mit dem Mantel noch  der Bodenfläche des Aluminiumzylinders in       Berührung.     



  Der Elektrolyt kann von     irgend        einer     Aluminium nicht angreifenden, jedoch     Alu-          miniumoxyd        unter     auflösenden Säure oder Base gebildet     werden.            Infcl-e    der     zylindrischen    Form der     Alu.mi-          niumelektroden,    welche nur an der obern       Deckfläelle        .der        Einwirkuno,    des Elektrolyten  ausgesetzt sind,

       R-ird    bei     bleichbleibender     Stärke des     durchlaufenden    Wechselstromes  in jeder     Zeiteinheit-    dieselbe     -Wasserstoff-          menge        entwickelt.    Die Zelle     eignet    sieh aus  diesem     Grunde        @"anz        besonders    für     Rebistrie-          rullbszwecl@e,

          zui         Betiitibulig        voll        7.eitSc11al-          tern    und     dergleichen.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH-</B> Ei lektrolytiselic, Zelle für Zeitschalter und dergleichen, die in einem Wechselstromkreise einzuschalten ist und bei welcher mindestens eine Elektrode aus einem Metall mit Sperrwirkung besteht, dadurch bel@erinzeielinet, dass der Elektrolyt aus einer Lösung besteht, welche das Metall im Ruhezustancle nicht angreift,
    während sie beim Durchgang des Weeliselstro.mes lösend auf das gebildete 3Ietalloxyd wirkt, wobei eine der Strommenge proportionale Wasser stoffmenge entwickelt wird.
    UNTERANSPRtiCHE 1. Elektrolytisehc= Zelle flach Patentanspruch mit @virhsainer Elektrode, die eine von pa rallelen Erzeugenden gebildete -Mantel fläche bc@sitzt,@ dadurch, gekennzeichnet, dass diese an ihrer Mantel- und Boden fläche der Einwirkung des Elektrolyten entzogen ist.
    2. Elektroly tiselle Zelle nach Patentanspruch mit wirksamer Elektrode aus Aluminium, dadurch -[-kennzeichnet, dass der Elektro lyt aus einer Lösun- einer Aluminium im Ruhezustandu nicht angreifenden Säure gebildet wird.
CH111224D 1923-10-12 1924-10-06 Elektrolytische Zelle für Registrierzwecke, Zeitschalter und dergleichen. CH111224A (de)

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