CH111253A - Etikettiermaschine. - Google Patents

Etikettiermaschine.

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CH111253A
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CH
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lever
adhesive
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roller
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Inventor
Carl Mueller Johann
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Carl Mueller Johann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C1/00Labelling flat essentially-rigid surfaces
    • B65C1/04Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article
    • B65C1/042Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes
    • B65C1/045Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes acting one after the other

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  • Labeling Devices (AREA)

Description


      Etikettiermaschine.       Es sind     Etikettiermascliinen    bekannt, bei  denen ein heb- und senkbarer     Etikettenstapel     an eine ,mit Klebstoff -versehene Fläche her  angebracht wird, welche das unterste Blatt  des Stapels erfasst und abnimmt. Es ist fer  ner bekannt, die einander zugekehrten En  den zweier     ausschwingb@arer    Hebel mit Kleb  stoffflächen auszurüsten, welche das unterste  Etikett des     @Stapels    an zwei gegenüberliegen  den Kanten     erfassen        und        aal        das    zu     beklebende          @Verkstück    heranführen.

   Dort handelt es sich  um das Versehen von Flanschen mit Eti  ketten, wobei es genügt, wenn nur die En  den der Etiketten mit Klebstoff bestrichen  werden.  



  Vorliegende Erfindung betrifft eine     Eti-          kettiermaschine,    bei der das unterste Blatt  eines heb- und senkbaren     Etikettenstapels     durch die einander     zugelL.ehrten    und mit       hlebstoffflächen    versehenen Enden zweier  Schwinghebel vom Stapel abgenommen und  an das zu beklebende Werkstück herange  führt wird, bei welcher die     Klebstoff'flächen     der mit ihren freien.

   Enden in der     Bereit-          seha.ftstellung    zusammenstossenden Hebel  eine zusammenhängende, durch eine Walze    mit Klebstoff versehene, der     Etikettbrösse     entsprechende Fläche bilden, auf deren eine  Hälfte das vom Stapel abgegebene Etikett  durch eine Klemmleiste zunächst derart fest  gehalten wird, dass es beim Ausschwingen  der Hebel von der     Klebstofffläche    des einen  Hebels gleitend abgezogen wird, wonach  beim weiteren Ausschwingen .der Hebel das       Etikett    durch den .andern Hebel so an das  zu     beklebendeWerkstück    herangebracht wird,

    dass die freie     Endkante    des Etiketts die zu  beklebende Fläche des Werkstückes berührt  und durch eine über diese     Werkstückfläche          geführte    Walze erfasst wird, die das Etikett  gleitend von der     Klebstofffläche    dieses He  bels abzieht und auf das Werkstück auf  walzt,  Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise eine Ausführungsart des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht mit teilwei  sem Längsschnitt einer Maschine zum Auf  bringen von     Banderolenstreifen    auf Zigaret  tenschachteln oder dergleichen;       Fig.    2 ist eine Sonderdarstellung eines  Teils der Maschine;           Fig.    3 bis 6 sind schematische Sonder  darstellungen zur Erläuterung der Arbeits  weise der Maschine, im     vergrösserten        Mass-.          stabe.     



  Die     Banderolenstreifen    sind in einem  senkrechten Schacht 1 gestapelt und in üb  licher     Weise    durch ein Gewicht 2 beschwert.  Der Stapelschacht ist an einem     Doppel-T-          Stück    3     (Fig.    2)     befestigt,    welches in Füh  rungen 4 gleitet. An den Zapfen 5, welche  an dem     Doppel-T-Stück    angeordnet sind,       greift        mittelst    Schubstangen 6 ein um den       Gestel.lboizen    7 drehbarer Hebel 8 an. Dieser  Hebel trägt eine Rolle 9, welche mit der  Hubscheibe 10 auf der ständig umlaufenden  Welle 11 im Eingriff steht.

   Diese Hub  scheibe bewirkt also das Auf- und Nieder  gehen des Schachtes 1 mit dem     Banderolen-          streifenstapel.     



  In einigem     Abstande    unter dem Banderolen  streifenstapel ist eine     wagrechte        Flä.clie    an  bracht, die sich aus den beiden Teilen 12  und 13     (Fig.    3) zusammensetzt. Die Teil  flächen sitzen auf den Enden von stumpf  zusammenstossenden Schwinghebeln 14 und  15. Diese Hebel 14 und 15     bilden    je einen  Arm von Winkelhebeln 16 und 17     (Fig.    1),  die um die Drehbolzen 18 und 11     .schwingen     und an deren freien Ende Rollen 19 und 20  vorgesehen.

   Mit diesen Rollen legen sich die       @Vinl@elhebel    an Hubscheiben 21 und 22 an  (gegebenenfalls mit Hilfe einer Feder),  welche Scheiben 21 und 22 auf den ständig  umlaufenden Wellen 23 und 24 befestigt  sind. Die Hubscheiben 21 und 22 bewirken,  dass die Hebelarme 14 und 15 während des       grössten    Teils der Umdrehung der Wellen  23 und 24 in der     Fib.    1 dünn gezeichneten  Lage festgehalten werden, in welcher die  Hebelenden 14 und 15 zusammenstossen und  demnach die beiden Teile 12 und 13 eine zu  sammenhängende Fläche     (Fig.    3 und 4) bil  den.

   Erst wenn die Hubdaumen auf den  Scheiben 21, 22 mit den Rollen 19 und 20  zum Eingriff gelangen, werden die Hebel  arme 14 und 1.5 nach unten in die in     Fig.    1  stark ausgezogen gezeichnete Stellung     -e-          bracht*.       Am     Maseliinengestell    _4 ist ein     hlebstoff-          behälter    25 vorgesehen, in den eine Walze  26 eintaucht, die auf der ständig umlaufen  den Welle 27 sitzt.. Die Walze nimmt Kleb  stoff auf und gibt denselben in an sich be  kannter Weise an eine zweite mit ihr in Be  rührung stehende Walze 28 .ab.

   Mit dieser  zweiten     @Valze    steht. nun eine dritte Walze  29 zeitweilig in Berührung, so dass an den  Umfang dieser Walze der Klebstoff in guter  Verteilung abgegeben wird. Die Walze 29  ist an einem wag recht verschiebbar geführ  ten Träger 30 .drehbar gelagert, gegen dessen  der Walze 29 abgekehrtes Ende eine Hub  scheibe 31 wirkt, die auf der Welle 11 be  festigt ist. Eine nickt     mitgezeichnete    Feder  sorgt dafür,     dass    der Träger 30 ständig gegen  die Hubscheibe gezogen wird.

   Die Hub  scheibe bewirkt     nun,    dass der Träger 30     finit     der     Klebstoff-walze    29 eine hin- und her  gehende Bewegung ausführt, dabei kommt  die Klebwalze 29 zum Eingriff mit der     wa--          rechten    Fläche 12 und 13, so dass diese mit  Klebstoff versehen wird.  



  Die Hubscheiben 10 und 31 sind auf der  Welle 11 derart angeordnet, dass sich der       Banderolenstapel    in dem Augenblick auf die  Fläche 12, 13     niedersenkt"    wenn sie mit       Klebstoff        versehen    ist. Infolge des Klebstof  fes haftet an der Fläche 12, 13 der unterste       Banderolenstreiferi,    wenn der Stapel wieder  nach oben geht.  



  An .dem Hebelarm 15 ist eine 'Klemm  leiste 32 angeordnet, die an einem Träger 33       befestigt    ist, der um einen am Hebel 15  sitzenden Bolzen 34 drehbar gelagert ist. Der  Träger 33 hat jenseits des Bolzens 34 einen       Fortsatz    35, der an seinem Ende eine Rolle  36 trägt. Diese Rolle steht mit einer Hub  scheibe 37 im Eingriff, die auf der Welle  11 befestigt ist.

   Die Hubscheibe 37 bewirkt,  dass die Klemmleiste 32 in der in     Fig.    1  dünn gezeichneten Stellung sich auf die Teil  fläche 13     niedersenkt,    sobald das unterste  Blatt des Stapels an die     Klebfläelie    belangt  ist.     Infolgedessen    hält die Klemmleiste 32  den     Banderolenstreifen    an dem Hebelarm 15         (Fig.    4) dessen Fläche 13 fest.      Nachdem das geschehen ist, schwingen  die Winkelhebel 16 und 17 aus, bis die  Hebelarme 14 und 15 in die in     Fig.    1 stark  ausgezogen gezeichnete Stellung gelangen.

    Bei dieser     Ausschwingung    wird der Bande  rolenstreifen von der Teilfläche abgezogen,  dadurch auf seiner linken Hälfte unten sorg  fältig mit Klebstoff versehen und nunmehr  nur von dem Hebelarm 15 weiter mitge  nommen.  



  Die Werkstücke, im vorliegenden Falle  Zigarettenschachteln, sind als Stapel in einem  Schacht 38 untergebracht. Unter diesem  Schacht läuft das obere     Trum    einer endlosen  Kette 39 im ungefähren einer Schachtelhöhe  vorbei. Diese Kette wird über die beiden  Kettenräder 40 und 41 geleitet, von denen  das auf .der Welle 42 sitzende Kettenrad 40  ununterbrochen angetrieben wird. Auf der  Kette sind     aufrechtstehende    Mitnehme, 43  in einem solchen Abstand voneinander vor  gesehen,     .dass    zwischen je zwei     Mitnehmern     eine Schachtel Platz findet. An ihrem obern  Ende tragen die Mitnehme, 43 Rollen 44,       welche    ein sanftes Gleiten .an den Schachtel  wandungen vermitteln.  



  Durch die     Ketten    werden .die Schachteln  in den Bereich des Armes 15 gebracht, wel  cher den an der Unterseite mit Klebstoff  versehenen     Banderolenstreifen    hält. Dabei  ist das Zusammenwirken .der Kette mit dem  Winkelhebel 17 so gestaltet, dass die jeweils  in     Betracht        kommende        Schachtel    B in die  in     Fig.    1 dargestellte Lage gelangt ist, wenn  der Hebelarm 15 seine tiefste Stellung er  reicht hat     (Fig.    5), wo der freie Rand des  von dem Arm     getragenen        Bauäerolenatreifens     C gerade .auf die Oberfläche der Schachtel  trifft.

   Um nun den     Banderolenstreifen    auf  die Oberfläche der Schachtel aufzukleben,  ist eine Walze 45 vorgesehen, .die an dem       Ende    eines gesteuerten Hebels 46 sitzt, der  bei 47 drehbar am Maschinengestell gelagert  ist. Dieser Hebel     trägt    eine Rolle 48, mit der  er sich gegen. eine Hubscheibe 49 legt, die  auf der Welle 23 befestigt ist. Durch eine  nicht     mitgezeichnete    Feder oder dergleichen  wird der Hebel mit seiner Rolle 48 ständig    gegen die Hubscheibe 49 gezogen. Die Hub  scheibe 49 drückt nun den Hebel im geeig  neten Augenblick in die in     Fig.    1 gezeich  nete Stellung, wo sich ,die Walze 45 an der .

    Stelle auf die Oberfläche der Schachtel B  auflegt, wo diese Fläche von dem Rand des       Banderolenstreifens    C     berührt    wird     (Fig.    5).  Wandert nun die Schachtel B weiter, dann  walzt die Walze 45 den     Banderolenstreifen     auf die Oberfläche der Schachtel B auf, wo  bei der Streifen von der Gleitfläche 13 des  Hebels 15 abgezogen und .dadurch auf seiner  rechten Hälfte sorglich mit     Klebstoff    ver  sehen wird. Vorher hat die Hubscheibe 37  bewirkt, dass die Klemmleiste 32     abgehoben     wird, so dass .also der Streifen C dem Ein  fluss der Walze 45 folgen kann.  



  Sobald der Streifen C auf die Oberfläche  der     Schachtel    B aufgewalzt ist, gehen infolge  entsprechender Einstellung und Ausbildung  aller beteiligten Hubscheiben die Arbeits  mittel in ihre Anfangsstellung zurück, so  dass das Spiel von neuem beginnen kann.  



  Die mit dem Streifen versehene Schachtel  B     wandert    nun weiter. An beiden Seiten der  Schachtel stehen dabei die     Streifenenden    D  über, sie werden später in bekannter Weise  durch Bürsten E     (Fig.    6) an die Seiten  flächen der     :Schachtel    B und gegebenenfalls  auch noch mit ihrem letzten Ende an den       Schachtelboden        angedrückt.    Dabei     wandern     die Schachteln, von .denen nun eine die an  dere schiebt, auf einen Tisch     I'        nach    der Ab  nahmestelle G.  



  Der Antrieb der Maschine erfolgt von der  Welle 50 aus, in der Weise,     dass    durch Rie  mentriebe oder dergleichen die Welle 42 in  Richtung ,der eingezeichneten Pfeile umge  trieben wird. Auf der Welle sitzt ein Stirn  rad 51,     welches    mit einem Stirnrad 52 auf  der Welle 27 der Klebwalze 26 im Eingriff  steht     und    auch mit einem Stirnrad 53 auf  ,der Welle 24 der Hubscheibe 22. Dieses  Stirnrad treibt wiederum das Stirnrad 54  auf .der Welle 23 der Hubscheibe 21, welche  auch die Hubscheibe 49 trägt. Anderseits  steht .das Stirnrad 53 mit einem Stirnrad 55  im Eingriff, welches auf der Welle 11 sitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Etikettiermaschine, bei der das unterste Blatt eines heb- und senkbaren Etiketten stapels durch die einander zugekehrten und mit Klebstoffflächen v ersehenen Enden zweier S^hwinghebel vom Stapel abgenommen und an das zu beklebende Werkstück herange führt -wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffflächen der mit ihren freien Enden in der Bereitschaftstellung zusammenstossen den Hebel eine zusammenhängende,
    durch eine Walze mit Klebstoff versehene, tler Etikettengrösse entsprechende Fläche bilden, auf deren eine Hälfte das vom Stapel abge- gebene Etikett durch eine Klemmleiste zu nächst derart festgelia@lten wird, dass es beim Aussehwinben der Hebel von der Klebstoff fläche des einen Hebels gleitend abbezogen wird,
    wonach beim weiteren Ausschwingen der Hebel das Etikett .durch den andern Hebel so an das zu beldebende Werkstück her -ebracht -wird, dass die freie Endkante <B>.</B> ant, des Etiketts die zu beklebende Fläche des )Verkstückes berührt und durch eine über diese Werkstückfläche geführte Walze erfasst wird, die das Etikett -,leitend von der Kleb- stofffläche dieses Hebels abzieht und auf das MTerl,:sticl@ aufwalzt.
CH111253D 1924-07-10 1924-07-10 Etikettiermaschine. CH111253A (de)

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