CH111424A - Zentrifugalreinigungs- und -entwässerungsapparat. - Google Patents
Zentrifugalreinigungs- und -entwässerungsapparat.Info
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Description
Zentrifugalreinigungs- und -entwässerungsapparat. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zentrifugalreinigungs- und -entwässe- rungsapparate, namentlich zum Ausscheiden von Wasser und Unreinigkeiten aus Trans former-, Schalter- und Schmierölen.
Bei einer bekannten Art von für diesen Zweck gebrauchten Zentrifugalseparatoren werden Wasser und Unreinigkeiten aus dem Wasser in einer umlaufenden Trommel aus geschieden, die einen Aufsatz enthält, der übereinanderliegende, kegelförmige Scheiben trägt. Das gereinigte ()1 fliesst hier einwärts durch Kanäle und die Unreinigkeiten und das Wasser treten- durch Kanäle aus, die von dem Umfange der Trommel ausgehen.
Die vorliegende Erfindung ist gekenn zeichnet durch eine unterhalb der Scheiben angebrachte Fussplatte, die sich über den Umfang der letzteren hinaus bis nahe an die Wandung der Trommel erstreckt, so dass eine schmale Öffnung freigelassen wird, durch welche die verunreinigte Flüssigkeit gezwungen wird, am Umfange der Trommel in einem feinen Strahl in den Trennungs raum auszutreten. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 im Längsschnitt und durch Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
1 ist die Trommel, 2 ein zentraler Schaft, der sich vom kegelförmigen Trommelboden 3 aus aufwärts erstreckt und mit dem die Welle 4 zum Drehen der Trommel verbunden ist. Der Aufsatz oder Scheibenträger 5, der kreuzförmigen Querschnitt besitzt und inner halb des Kreuzes Kanäle 15 bildet, passt auf den Schaft 2. Auf ihm sind mehrere kegel förmige Scheiben 6 übereinander angeordnet.
Der Aufsatz 5 geht unten in eine Fuss platte 7 über, die etwas Abstand vom Trom melboden 3 besitzt und sich mit ihrem äussern Rande über den Umfang der Schei ben 6 hinaus erstreckt, so dass zwischen Aufsatz und Trommelwand ein schmaler Raum 8 freibleibt. Ein kegelförmiger Hut 9 passt oberhalb der Scheiben 6 auf den Auf satz 5; und der Deckel 10 der Trommel ist oberhalb dieses Hutes mit so viel Abstand von ihm angebracht, dass ein Durchgang 11 freibleibt. In das obere Ende des Deckels 10 ist ein mit Öffnungen 13 versehener Ring 12 geschraubt, der den obern Teil des Hutes 9 umgibt.
Die Scheiben 6 besitzen öffnun- gen 11; zwischen ihnen und den eingebuch teten Teilen der Aufsatzes 5 sind Durch gänge 16 vorhanden, und zwischen dem Hute 9 und dem obern Ende des Aufsatzes 5 be finden sich Räume 17.
NVä hrend des Betriebes wird das zii rei nigende 01 zwischen dem Aufsatz 5 und dem Schaft 2 eingegeben, so dass es durch die Kanäle 15 abwärts, dann unter der Fuss platte 7 hinweg fliesst und durch den engen Raum 8 austritt. Das reine 01, da es leielx- ter ist, wird durch die zwischen den Sehei ben 6 befindlichen Räume aufwärts getrieben und fliesst durch die Kanäle 16 aufwärts und von hier aus durch die Räume 17 nach aussen.
Das Wasser und Unreinigkeiten, die sich am Umfange der Trommel ansammeln, gehen, wie durch Pfeile angedeutet, durch die Kanäle 11 und treten durch die Offnunben 1 3 aus.
In der Praxis enthält das zu reinigende 01 einen beträchtlichen Betrag an Wasser, und beim Betriebe des Apparates sammelt sich an dem Umfange der Trommel rasch eine Wassersäule an. Bei Anwendung des beschriebenen Apparates ist jedoch vorzu ziehen, anfänglich einen gewissen Betrag an Wasser in die Trommel einzuführen, um Gewähr zu haben, dass sich rings dem Um fange der Trommel entlang ein 'Wasserver- schluss bildet.
Demgemäss tritt beim beschriebenen Ap parat das eingelassene Material in einem feinen Strahle durch und wird innerhalb der Trommel innig mit Wasser gemischt. Dieses Waschen hat sich als ausserordentlich vorteilhaft erwiesen für die Ausscheidung von Faserteilchen und kleinsten Teilchen an dern Materials, namentlich Teilchen von sehr kleinen Abmessungen, die im allgemeinen itur mit Hilfe eine: Mihroskopes wahrnehm bar sind.
Es ist vorzuziehen. die Grenzlinie zwischen Öl und Wasser im Trennungsraume der Hauptsache nach an den Scheibenumfängen aufrecht zu erhalten. Sollte sie sich zii starb einwärts erstrecken, so kann dies verbessert werden, indem man den Ring 1 ? durch einen solchen mit griilleren Öffnungen 13 ersetzt. In ähnlicher Weise ersetzt man den Ring 1.? durch einen solchen mit kleineren Öffnungen 13, wenn sieh die genannte Grenzlinie ausser halb des Umfanges der Scheiben befindet.
Diese Grenzlinie lässt siclx also leicht rebeln und damit sicher erreichen, dass das durch den Raum 8 au stretendP C )l innig mit Wasser gemischt wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Zentrifugalreinigungs- und -entwässeriixigs- . apparat, namentlich zum Ausscheiden von *Wasser und Unreinigkeiten aus ölen, mit einer umlaufenden Trommel, die einen Auf satz enthält, der ü1@@@reinanderliegende, kegel förmige Scheiben trä < gf,wobei das -reinigte (11 einwärts durch Kanäle fliesst und das Wasser und die Unreini"heiten durch Ka- n iile austreten, die von dem Umfange der Trommel ausgehen, gekennzeielinet durch eine unterhalb der genamiten Scheiben be findliche Fussplatte, die sich über den Um fang der letzteren hinaus bis nahe an die Wandung der Trommel erstreckt, so dass eine schmale Öffnung freigelassen -wird,durch -welche die verunrcinib¯te Flüssigkeit ge zwungen -wird, a111 hinfane der Trommel in einem feinen Strahle in den Trennungsraum auszutreten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB111424X | 1923-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH111424A true CH111424A (de) | 1925-08-17 |
Family
ID=9980800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH111424D CH111424A (de) | 1923-07-21 | 1924-07-21 | Zentrifugalreinigungs- und -entwässerungsapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH111424A (de) |
-
1924
- 1924-07-21 CH CH111424D patent/CH111424A/de unknown
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