CH111436A - Keilriemengetriebe. - Google Patents

Keilriemengetriebe.

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CH111436A
CH111436A CH111436DA CH111436A CH 111436 A CH111436 A CH 111436A CH 111436D A CH111436D A CH 111436DA CH 111436 A CH111436 A CH 111436A
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CH
Switzerland
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leather
hard
belt drive
grooves
side walls
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Inventor
Fabrieken Naamlooze Apparaten
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Meaf Mach En Apparaten Fab Nv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/49Features essential to V-belts pulleys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description


  Keilriemengetriebe.    Bei den bisher üblichen Keilriemengetrie  ben sind die Seitenwände der     Treibscheiben-          nuten,    in denen der Riemen läuft, aus hartem  Material, z. B. aus Eisen, hergestellt, wäh  rend gleichzeitig die Seitenflächen der Rie  menglieder mit einem nachgiebigen Material,  z. B. Leder, umkleidet sind. Bei dem den Ge  genstand der Erfindung bildenden Keilrie  mengetriebe hingegen sind die Kettenglieder  mit harten Seitenflächen versehen und die  Seitenwände der in den Treibscheiben vor  gesehenen Nuten bestehen aus einem nach  giebig elastischen Stoff.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform der Erfindung.  Fig. 1 zeigt die teilweise Vorderansicht;  Fig. 2 ist ein Querschnitt, und  Fig. 3 die Ansicht von oben, teilweise ge  schnitten.  



  a stellt die Treibscheibe dar, mit einer  keilförmigen Eindrehung oder Nut b, wäh  rend c die nachgiebig elastische Wandbeklei  dung der Nut ist, die aus Natur- oder Kunst  leder, sowie aus Gummi, Faserstoffmasse oder    einem ähnlichen Stoff bestehen kann. Mit d  sind die entsprechend keilförmigen Ketten  glieder bezeichnet, deren Seitenflächen hart.  sind und vorzugsweise aus gehärtetem Stahl  bestehen. Diese Seitenflächen werden poliert  und an den Rändern abgerundet.  



  Besteht die Bekleidung der Nut aus Na  turleder, so kann sie zweckmässigerweise aus  zwei Schichten hergestellt werden, einer     in-          nern    aus Weichleder, die an die Nutenwand  durch kleine Nieten befestigt wird, und einer  äussern aus Hartleder, die an die weiche  Schicht angeklebt wird. Diese überdeckt die  Nieten und kann aus besonders widerstands  fähigem Material, z. B. Sohlenleder, bestehen.  



  Die Wirkungsweise der oben beschriebe  nen Einrichtung ist die folgende:  Bei gegebenem Flächendruck hängt die  Kraftübertragungsfähigkeit der bekannten  Keilriemengetriebe im allgemeinen nur vom  gegenseitigen Reibungskoeffizient der ver  wendeten Materialien ab. Bei den bisherigen  Getrieben dieser Art wurde die Leistungs  fähigkeit des     Antriebes    durch -den Reibungs-      koeffizienten bestimmt und damit auch be  grenzt. Durch das Vertauschen der relativen  Lagen von Hartmetall und Leder wird hier  die Leistungsfähigkeit auf Grund folgender  Überlegung gesteigert.

   Wenn man einen,  zum Beispiel aus Eisen bestehenden Körper,  der auf seiner Standfläche mit Leder über  zogen ist, auf einer eisernen Richtplatte ver  schiebt, so ist hierzu eine bestimmte Kraft  nötig, die nur vom gegenseitigen Reibungs  koeffizient und vom Körpergewicht abhängt.  Eine solche Anordnung liegt bei den bisheri  gen Keilriemengetrieben vor, wo mit Leder  überzogene Kettenglieder an den eisernen  Wänden der Treibscheibennuten anliegen.  Wird dagegen umgekehrt die Richtplatte mit  Leder überzogen und auf dieser der unbeklei  dete Eisenkörper verschoben, so treten ganz  andere Verhältnisse ein. Infolge des Gewich  tes des Eisenkörpers und der Nachgiebigkeit  des Leders wird im Leder eine Deformation  als ein kleiner Eindruck entstehen.

   Die Ver  sehiebekraft hat jetzt nicht mehr nur die  blosse Reibung zwischen Leder und Eisen zu  überwinden, sondern gleichzeitig auch noch  die nicht unerhebliche Arbeit zu leisten, die  mit der fortwährenden Veränderung der De  formation, das heisst dem Verschieben des  Ledereindruckes verbunden ist, wobei man  annehmen muss, dass das Leder genügend    elastisch ist, um nach dem Aufhören der  Druckkraft den Eindruck aufzuheben. In  Fig. 3 sind derartige Eindrücke angedeutet,  die durch die harten Kettenglieder in der Le  derschicht der Nut hervorgerufen werden.  Auf diese Weise wird eine erhöhte Durch  zugskraft erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Keilriemengetriebe, dadurch gekennzeich net, dass dessen keilförmige Kettenglieder mit harten Seitenflächen versehen sind und die Seitenwände der in den Treibscheiben vorge sehenen Nuten aus einem nachgiebig elasti schen Stoff bestehen. UNTERANSPRUCH: Keilriemengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Nuten mit einem Überzug aus zwei Le derschichten versehen sind, von denen die in nere aus Weichleder an die Treibscheibe an genietet ist, wogegen die äussere Schicht aus Hartleder auf die innere Schicht aufgeklebt ist.
CH111436D 1923-09-08 1924-08-28 Keilriemengetriebe. CH111436A (de)

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CH111436D CH111436A (de) 1923-09-08 1924-08-28 Keilriemengetriebe.

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