CH111462A - Stecker für Heizapparate mit selbsttätigem Ausschalter gegen Überhitzung. - Google Patents

Stecker für Heizapparate mit selbsttätigem Ausschalter gegen Überhitzung.

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CH111462A
CH111462A CH111462DA CH111462A CH 111462 A CH111462 A CH 111462A CH 111462D A CH111462D A CH 111462DA CH 111462 A CH111462 A CH 111462A
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CH
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Hickel Wilhelm
Pletscher Jun Otto
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Hickel Wilhelm
Pletscher Jun Otto
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/68Structural association with built-in electrical component with built-in fuse

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Description


  Stecker für Heizapparate mit selbsttätigem Ausschalter gegen Überhitzung.    Man hat bereits mehrfach versucht,     Stek-          ker    für Heizapparate, wie Bügeleisen, Koch  appa.rate usw., zu bauen, die gleichzeitig  einen selbsttätigen Ausschalter enthalten,  welcher den Strom abschaltet, wenn der       Heizapparat    eine zu hohe, für sich und die       Umgebung    gefährliche Temperatur annimmt.

    Solche bekannten Stecker mit selbsttätigen       Ausschaltern    gegen Überhitzung leiden an  zwei Übelständen, nämlich dass sie den     Stek-          ker    sehr umfangreich machen und sehr we  sentlich von der gewöhnlichen     Steckergrösse     abweichen lassen und dass die Wärmeüber  tragung vom Heizapparat .auf den selbst  tätigen Schalter eine mangelharte     bezw,    zu  langsame ist, indem diese Übertragung nur  durch den elektrischen Leitungsdraht ge  schieht, der naturgemäss einen verhältnis  mässig kleinen Querschnitt aufweist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist       iiun    ein Stecker für     Heizapparat,,    mit. selbst  tätigem     Ausschalter    gegen Überhitzung, bei  dem die vorstehenden     Übelstände    vermieden  werden können, indem die Grösse des Stecker  gehäuses trotz .dem Einbau     ,des    selbsttätigen  Stromausschalters kaum über die normale  Grösse eines normalen     Steckergehäuses    hin-    auszugehen braucht, und indem die Wärme  übertragung über einen Metallquerschnitt  erfolgen kann, .der nicht auf den Querschnitt  des stromführenden Leitungsdrahtes begrenzt  zu sein braucht.  



  Diese Erfolge sollen dadurch erreicht  werden, dass :die auf einen     Anschlussstift     aufzusteckende Hülse an .ihrem im Stecker  gehäuse liegenden Ende zu einer Kontakt  platte     ausgebildet    ist, auf die ein Schmelz  körper durch einen Isolierkörper     .gepresst     wird, der einen Teil des     Steckergehäuses    bil  det, wobei .der Schmelzkörper eine .den Strom  zu der Hülse führende Stange entgegen der  Wirkung einer auf die Stange     einwirkenden     Feder in     strom-    und wärmeleitender Verbin  dung hält, unter Bildung einer Kontakt  fläche an dem Schmelzkörper.  



  Auf der Zeichnung     .sind    zwei beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen die erste Ausfüh  rungsform in     Achs.ials:chnitt    in ein- und aus  geschalteter Stellung;       Fig.    3 zeigt die zweite Ausführungsform  im     Achsialschnitt.         Das Gehäuse des ersten Beispiels besteht  aus drei Ringteilen aus Isoliermaterial.

   Der  mittlere Teil desselben bildet eine     Fassung     29, mit welcher     einerends    der Stecker  ansr_hluss 30 und anderseits ein     Verschluss-          kopf    31 mittelst einer     Metallhülse    32     ver-          scliraubt    sind, welche -Hülse 32 in der     ach-          sialen    Durchbohrung der     Fassung    29 sitzt.

    Der obere Endteil der Hülse 32 ist als An  schlussklemme 33 für :den .durch eine Boh  rung des Kopfes 31     gesteckten    Leiter 34     aus-          gebildet,    der von einem     Schutzkabel    35 um  gehen ist. In der Bohrung :der     Fassung    29 ist  eine auf einem Absatz 3.6 aufliegende, metal  lene     Rinbseheibe    37 festgehalten.

   Die  Scheibe 3 7 führt, unter Aufrechterhaltung  eines     guten        Überganges    des elektrischen  Stromes, einen Bolzen 38, an     dessen    beiden  Enden je ein     hopf    39     bezw.        40        festsitzt.     Zwischen Scheibe 37 und Kopf 39 liegt um  den Bolzen 38 eine Schraubenfeder 41, wo  durch eine an das untere Ende des Bolzens  38     gesteckte    Schmelzscheibe 42 vom Kopf  40     gegen    die untere Endfläche der Fassung  29     gepresst    wird.

   In den     Steckeranschlussteil     ist eine     längsgeschlitzte        Steckerhülse    43  mit einer am innern, d.     li.    im     Stechergeliiiu.e          befindlichen    Kontaktplatte     44        eingesetzt,     welche so bemessen ist.

       dass    in     rus,ammenbe-          schraubtem    Zustande die     Platte        44    geben  die untere Fläche .der     Schmelzscheibe    42       presst    und der Kopf 40 in einer Vertiefung  der     Kontaktplatte    44 Platz hat.

   Durch festes       Zusam.mensehrauben    der Teile 29 und 30  wird eine gute     Elektrizitäts-        und    wärme  leitende Verbindung erzielt, indem an der       Sehmelzseheibe,    speziell auf ihrer Unterseite,  eine     Kontal#:tflä,che    gebildet ist,     während,     wenn die Schmelzscheibe     -eschmo.lzen    ist, :

  die       Schmelzmasse    in einen zwischen der nach       aussen        ab-esc        hrägten    Kontaktplatte     44    und       dein    ebenfalls     abgeschrägten    untern Ende  der Fassung 29 vorgesehenen freien Raum  45 eintreten kann.  



  Die     Seh.melzscheibe    ist auf eine bestimmte       Temperatur,        unabhängig    vom .durchfliessen  den     elektrischen    Strom,     abgestimmt.     



  Die Unterbrechung :des     Stromkreises    ei-    folge beim     @urcliselimelzen    der Schmelz  scheibe 42 durch     den    in die     Bohrung    der       3Ietallhülse    32 unter der Wirkung der  Feder 41     zurücksclincllenden    Bolzen 38  Mg. 2).

   Soll eine     neue        Schmelzscheibe    ein  besetzt werden, so wird zuerst der     Verschluss-          kopf    31 mit der     Hülse    32     einerseits    und dar       Steekeranschlussteil    30 anderseits von der       Fassung    29     losgeschraubt        und    die     Schmclz-          inasse    von der Kontaktplatte     44    entfernt.

    Hierauf wird der Bolzen 38     vorbedrüclit,          eine    neue,, zum     L        berschieben        finit    einer seit  lichen     Offnunb        versehene        Sclime1zscheibe        -12     an denselben     besteckt        und        das    Ganze     wieder          verschraubt.     



  Man kann     a.ueli    zwei Ausschalter nach  der     besehriebemen        Ausführungsform    meinem       #ooemeinsamnen        Gell,iuse    unterbringen oder die  beiden in     besonderen    Gehäusen     eingebauten     Ausschalter mit einer     dieselben    zusammen  haltenden     Umhüllun;-        einfassen.     



       Selbstverstä        ndlie,li    könnte die     Selimelz-          scheibe    42     atte1li    eine andere Form aufwei  sen, z. B. Stiftform, wobei der Stift durch       d:en    Bolzen<I>32 zu</I> stecken wäre.  



  Die     Schraubenfeder    41 könnte auch  ausserhalb den Bolzen 38 mittelbar betätigen.  Auch könnten zur     Bet#itibunb    andere als  Schraubenfedern zur     Verwendung        kommen.     



  In     Fib.    3 ist ebenfalls ein Stecker für       Bügeleisen,        Kochapparate    usw. dargestellt,  bei welchem     Stecher    an den     Steckeransehluss-          teil    48 eine     Fassung    47 geschraubt ist. In  der     achsialen        Durchbohrung    48 der     Fassung          47    ist ein den     Lotkörper    49 tragender Bol  zen 50 angeordnet.

   Derselbe ist in einer  zentrisch durchbohrten     11leta.llscheibe    51 ge  führt, die     beispielsweise    in eine erweiterte  Bohrung -der     Fassung    47     gepresst    ist. An .den  Bolzen 50 ist ein isolierter Kopf 52     be-          schraubt.    Geben diesen     drii.elzt    eine an den  .Bolzen 50     gesteckte        Soliraubenfeder   <B>53.</B> die  bei durchschmelzendem Lot 49 .die     Verscliie-          bung    :

  des Bolzens     bewirkt.    Der     Kopf    52 tritt  hierbei aus der     Fassung    47 heraus und zeigt  dadurch die     Zerstöriiii,7    :des     Lo-tkörpers    an.  Er kann zur besseren     ILenntliehlieit        0-        ebe-          benenfal]s    eine andere Farbe aufweisen     als         die     Fassung    47. Die Fassung besitzt einen  seitlichen Armstumpf 54. In die Durchboh  rung des.

   Armstumpfes ist eine geben die  Scheibe 51 drückende und diese somit lei  tend berührende Metallmuffe als Anschluss  klemme 55 und an diese eine isolierende  Schutzkappe 56 geschraubt.  



  Der Bolzen 50 könnte statt in der Scheibe  51 auch an einem in die Bohrung 48 ragen  den     Fortsatz    der     Anschlussklemme    55 ge  führt sein. Ferner ist vorgesehen, diesen  Schalter mehrpolig auszubilden, wobei dann       in,    .der Regel nur der eine Pol gegen Über  temperatur abgesichert würde, ,da die  Schmelzsicherung nicht von der Strom  stärke     abhängig    ist     bezw.    auf diese abge  stimmt ist.

Claims (1)

  1. YATENTANSPRUUIi Stecker für Heizapparate mit selbsttäti- gem Ausschalter gegen Überhitzung, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einen Anschluss- stift aufzusteckende Hülse an ihrem im Steckergehäuse liegenden Ende zu einer Kon taktplatte ausgebildet ist, auf die ein Schmelzkörper durch einen Isolierkörper- ge- press.t wird, der einen Teil des Steckergehäu- ses bildet,
    wobei der Schmelzkörper eine den Strom -zu der Hülse führende Stange ent gegen der Wirkung einer auf die Stange einwirkenden Feder in Strom- und wärme leitender Verbindung hält, unter Bildung einer Kontaktfläche an dem Schmelzkörper. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stecker nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass das untere Ende des Isolierkörpers und der Randteil der Kon taktplatte nach aussen abgeschrägt sind, und dass der Schmelzkörper eine Schmelz scheibe ist, wobei eine Kammer rings um den äussern Rand cler,Schmelzscheibe vor handen ist, in welche die geschmolzene Masse beim Schmelzen der Schmelzscheibe eintritt. 2.
    Stecker nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Strom führende Stange oben in einem Metallring stromleitend geführt ist, auf welchem Ring sich die den Kontakt beim Schmelzen der Scheibe unterbre- ehen.de Feder stützt, und welcher Ring durch eine mit dem .den Strom zuführen den Draht verbundene Metallmuffe in seiner Lage zur sicheren Führung der Stange gehalten wird.
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