CH111642A - Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern mit verminderten Nebensprecherscheinungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern mit verminderten Nebensprecherscheinungen.

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CH111642A
CH111642A CH111642DA CH111642A CH 111642 A CH111642 A CH 111642A CH 111642D A CH111642D A CH 111642DA CH 111642 A CH111642 A CH 111642A
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Inventor
Actien-Gesellschaft Carlswerk
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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  Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern mit verminderten       Nebensprecherscheinungen.       Zur Herstellung von Fernsprechvierern  mit verminderten     Nebensprecherscheinungen     sind, ausgehend von der Annahme, dass die  Lage der Leiter im Vierer die Stärke des  Nebensprechens bedingt, schon verschiedene  Verseilverfahren vorgeschlagen worden. Mit  diesem Verfahren ist aber der gewünschte  Effekt nicht oder nur unvollkommen er  reicht worden, weil es bei allen diesen Ver  fahren nicht gelingt, die angestrebte Sym  metrie. der Lagerung der vier Leiter zu er  reichen, beziehungsweise sie bei der     Ver-          seilung    der Vierer zum Kabel aufrecht zu  erhalten.  



  Die vorliegende Erfindung setzt an Stelle  der bekannten Verseilverfahren für die Vie  rer ein neues Verfahren zur Vereinigung der  vier Leiter. Gemäss der Erfindung werden  diese auf ihrer ganzen Länge miteinander  verflochten. Hierdurch gelingt es zunächst,  praktisch eine viel weitgehendere     Annähel-          rung    an die geforderte Symmetrie der La  gerung der vier Leiter zu erreichen;

   ausser-    dem behalten sie die ihnen     -gegebeneLage    bei  der     Verseilung    der Vierer zum Kabel ohne  besondere     Hilfsmittel    bei, weil durch das bei  der Verflechtung erfolgende abwechselnde  Umfassen der Leiter eine Lagerveränderung  derselben im fertigen Vierer durch     Aufdril-          len    oder Ausbiegen nicht möglich ist. Von  den vielen möglichen Flechtverfahren, die  gegebenenfalls auch     Klöppelverfahren    sein  können, seien im folgenden einige beispiels  weise beschrieben, die sich als besonders vor  teilhaft erwiesen haben.  



       Fig.    1 stellt einen Querschnitt durch vier  gedachte Ebenen 1-2, 3-4, 5-6 und     'i-8     dar, von denen je zwei parallel zueinander  liegen, sowie vorzugsweise auf den beiden  andern Ebenen senkrecht stehen. In diesen  Ebenen werden die Leiter     cz,   <I>b, c, d,</I> die  in der senkrecht zur Zeichnungsebene liegen  den Symmetrieachse     ill    in einiger Entfernung  von der Zeichnungsebene zur Verflechtung  gelangen, unter geeignetem, in Richtung von       M    erfolgendem Vorschub hin- und herbewegt,      und zwar in der Weise, dass die zu dem einen  Leiterpaare gehörigen Leiter a,     L    abwech  selnd mit den zu dem andern Paare gehöri  gen Leitern c,

   d     aneinander    vorbeigeführt       -werden,    indem zum Beispiel ihre Vorrats  spulen eine hin- und hergehende Bewegung       @iusführen.    Die Bewegung der Leiter     ge-          sta.ltet        sicli    im     einzelnen    folgendermassen:

    Im ersten Viertel     bewegen        sich    a von 1  nach ?.<I>b</I> von     .I    nach 3, während c und<I>cl</I>  in Ruhe     bleiben.    Im zweiten Viertel be  i:     egen    sich c von nach 6 und d von S       hach        i.        während        a    und<I>b</I> in Ruhe bleiben.

    Im dritten Vier,     -e1        bewegen    sich a von 3       raeli    1, b von 3 nach 4 und im vierten  Viertel c von 6 nach 5 und d von     ä    nach 8       zurück,    womit die     Grundstellung        -wieder        er-          r-ichIL    ist und das Spiel von neuem beginnt.  



  Man erhält auf diese Weise einen Vierer,       bei    dem jeweils ein     Knotenpunkt    des einen  Leiterpaares von den zwischen den benach  barten Knotenpunkten des andern Paares  liegenden Leitungsstücken umschlossen wird  und die durch die beiden Leiterpaare     be-          stimmtenEbenen    senkrecht aufeinander stehen.  



  Die Bewegung der Leiter braucht sich  nicht in Ebenen zu vollziehen, sondern sie  kann auch in der Weise erfolgen, dass die       Schnittlinien    ihrer Bewegungsflächen gegen  die Zeichnungsebene beliebig gestaltete Kur  ven sind (vergleiche     Fig.    2).  



  Das beschriebene Verfahren kann     bei-          spielsiveise    auch dahin abgeändert werden.  dass in einem Leiterpaar die beiden Leiter  vor oder bei jeder Überschneidung ihre  Ebenen     wechseln,    wodurch ein Kreuzen der  Leiter zustande kommt, während diejenigen  des andern Paares dauernd in ihren Ebenen  verbleiben und demnach nicht gekreuzt  werden. Schliesslich können die Leiter bei  der Paare auch in     regelmässigen    Längen  abschnitten des Vierers paarweise ihre Ebe  nen wechseln und dadurch zur Kreuzung  gelangen.  



  Um die     Bewegung    der Vorratsspulen zu  einer gleichförmigen zu machen, kann     aucli     so verfahren werden, dass die gemäss     Fig.    3  in zwei achterförmige Schleifen geführt wer-    den, die vorzugsweise senkrecht aufeinander  stehen.  



  Schliesslich können sich die Vorrats  pulen auch auf vier sich schneidenden Krei  sen bewegen, deren jeder die Bewegung eines  Leiters darstellt.  



       Ähnliche    Verflechtungen lassen sich mit  den bekannten     Klö        ppelmaschinen    für 2 X 4  Spulen ausführen, wobei nur vier Spindeln  benutzt werden, die in gleichem     Abstande     voneinander laufen     und    deren Verbindungs  linien     vorzugsweise        senkrecht    aufeinander  stehen.  



  In manchen Fällen     erweist    es sich  als vorteilhaft, dem geflochtenen oder ge  klöppelten Vierer einen Drall zu geben.  Dies kann     dadurvli    geschehen, dass das  ganze Fleckt- oder     Klö        ppelsystem    in Ro  tation versetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Fern- .,prechvierern mit verminderten Nebensprech- erscheinungen, dadurch gekennzeichnet, da.ss die vier Leiter auf ihre Länge miteinander ,..-erflochten werden. U N TERAN SPRÜCl=IE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Flecht- system rotieren lii.sst. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verflechtung in der Weise erfolgt, dass aufeinanderfolgend jeweils zwei zu einem Paare gehörige Leiter zwischen den beiden andern aneinander vorbeigeführt werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Aneinan- dervorbeiführen der Leiter in der Weise erfolgt, dass in keinem der beiden Leiter paare ein Kreuzen der zusammengehörigen Leiter erfolgt. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Aneinan- dervorbeiführen der Leiter in der Weise erfolgt, dass in einem =der beiden Leiter paare in regelmässigen Längenabschnitten des Vierers ein Kreuzen der zusammen gehörigen Leiter erfolgt, in andern da gegen nicht. 5. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Aneinan- dervorbeiführen der Leiter in der Weise erfolgt, dass in jedem der beiden Leiter paare in iegelmässigen Längenabschnitten des Vierers ein Kreuzen der zusammen gehörigen Leiter erfolgt.
    PATENTANSPRUCH II: Kombiniertes Fernsprechkabel mit ver minderten Nebensprecherscheinungen, her gestellt gemäss dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass seine vier Leiter auf ihrer ganzen Länge miteinander verflochten sind. UNTERANSPRUCH: 6. Kombiniertes Fernsprechkabel mit ver minderten Nebensprecherscheinungen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeich net, dass jeweils ein Knotenpunkt des einen Paares von den zwischen den benachbar ten Knotenpunkten des andern Paares liegenden Leitungsstücken umschlossen wird und dass die durch die beiden Leiter paare bestimmten Ebenen senkrecht auf einander stehen.
CH111642D 1924-01-04 1924-12-01 Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern mit verminderten Nebensprecherscheinungen. CH111642A (de)

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