CH111693A - Zusatzsteuerventil für Druckluftbremsen. - Google Patents

Zusatzsteuerventil für Druckluftbremsen.

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CH111693A
CH111693A CH111693DA CH111693A CH 111693 A CH111693 A CH 111693A CH 111693D A CH111693D A CH 111693DA CH 111693 A CH111693 A CH 111693A
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Drolshammer Ivar
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Drolshammer Ivar
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  Zusatzsteuer     ventil    für     Druckluftbremsen.       Die Erfindung betrifft ein Zusatzsteuer  ventil für     Druckluftbremsen,    mit dessen  Hilfe eine besonders gestaltete, zum Beispiel  zweimal gebrochene Füllkurve für den     Brems-          Zylinder    erzielt werden soll, deren Bedeutung       t        aus        der        späteren,        genaueren,        anhand        der     Zeichnungen durchgeführten Beschreibung  hervorgehen wird.

   Dies unter der Wirkung  des im Bremszylinder sich einstellenden  Druckes stehende Zusatzventil gibt nun wäh  rend seines Hubes der Reihe nach verschie  dene     Übertrittsöffnungen    frei, die anstatt  der oder zusammen mit den von dem eigent  lichen     Bremssteuerventil    direkt gesteuerten  Wegen für die Druckluft bestimmte Quer  schnitte eröffnen.

   Diese in den verschiede  nen Stellungen des Zusatzventils geöffneten  Nebenwege sind nun von verschiedenen  Querschnitten; so zum Beispiel wird im An  fang ein grosser     Querschnitt    freigegeben,  während in einer zweiten Stufe der     Quer-          schnitt    auf Null oder doch ein sehr geringes       11Zass    verkleinert wird, und in einer dritten  Stufe wieder ein     IKebenweg,    aber ein solcher       kleineren    Querschnittes, freigegeben wird.

      Das     Zusatzsteuerventil    kann nun so be  schaffen und angeordnet sein, dass es nicht  wie die bisher bekannten     Zusatzsteuerventile     in den Weg der Druckluft vom eigentlichen       Bremssteuervent.il    zum Bremszylinder ein  geschaltet, sondern dem     Bremssteuerventil     vorgeschaltet ist, so dass also die Druckluft  tatsächlich auf zwei Wegen zum Brems  steuerventil gelangt, einmal direkt und ein  mal auf dem Nebenweg über das     Zusatz-          steuerventil.    Damit vereinigen sich wieder  die beide Wege durchströmenden Druckluft  a.nteile, um gemeinsam von dem Bremssteuer  ventil gesteuert zu werden;

   es können auf  diese Weise also in proportionaler Abhängig  keit von dem sich im Bremszylinder ein  stellenden Druck selbsttätig verschieden  grosse     Zuströmquerschnitte    zum Bremssteuer  ventil eingestellt werden.  



  In den zugehörigen Zeichnungen ist die Er  findung in zwei Ausführungsbeispielen dar  gestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 das Zusatz  steuerventil im Querschnitt in     Anbringung     an dem eigentlichen, nur teilweise wieder  gegebenen     Bremssteuerventil;         F     ig.    1 ist. ein     Teilausschnitt    in der an  dern     Endstellung;          Fig.    2 ist ein zu     Fig.    1 gehöriger Quer  schnitt;

    In den     Fig.    3 und     -1    ist eine zweite     Aus-          führungsform    in     der    beiden     bezeichneten          Endstellungen    ebenfalls im     Querschnitt        wie-          dergegeben.     



       ach        Fig.    1 tritt die Druckluft aus dem       ni(-ht    gezeichneten     Hilfsluftbehälter    durch  den Kanal 1, die grosse     Offnung        \?    im Hahn  'üeken 3, die Drosselöffnung     l1    zu denn  Ringraum 10 vor dem Steuerschieber 31  des eigentlichen     Brenissteuerventils    (direkter       We-).    Gleichzeitig tritt die Druckluft durch  den Kanal     .1    in den Ringraum 5     lind    von  hier durch den Kanal 6 in den Raum 7  des     Zusatzsteuerventils    ein;

   von hier strömt  sie bei angehobenem Ventil 8 in den Kanal 9  und ebenfalls zu dem Ringraum 10     (Neben-          we-),    um hier sich     wieder    mit. der     auf    dem  direkten Weg dorthin gelangten Druckluft  zu     vereinigen.    Durch den Kanal 12 in Ver  bindung mit dem Ringraum 32     und        den    An  schluss 3:

  3 des eigentlichen     Bremssteuerveritils     an den Bremszylinder ist die obere Seite des       Steuerkolbens    13 des     Zusatzsteuerventils    un  mittelbar und ständig reit dem nicht     gezeich-          neten    Bremszylinder     verbunden.    Die untere       Seite    des     Steuerkolbens    13 steht durch Lö  cher 30 mit der Aussenluft in Verbindung.

    Die Kolbenstange 14 des     Steuerlzolbens    13  ist am     obern    Ende mit dem Kanal 15, der  in der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung durch  die     Führungshülse    des Ventils 8 abgesperrt  ist. versehen. Die Hülse selbst ist oben mit  einer Klappe 16 verschlossen, damit beim       Hoeli"elien    des     Steuerkolbens        12)    das Ventil  von der     Kolbentange        1-t    geöffnet wird.

   Die       Klippe    16 besitzt Bohrungen 17, so     dass    bei       o.csehlossenem    Ventil 8 und geöffnetem Ka  nal 15 der Kolbenstange 14     (Fig.    ja)     Druck-          luft        naeh    dem Kanal 9 und zu dem Raum  vor dem Steuerschieber 31 des Bremssteuer  ventils strömen kann.

   In der in     Fig.    1     ge-          ze        ichneten    Stellung des     Steuerkolbens    13,  das heisst bei gelöster Bremse, wird     dieser     durch die Feder 18 an den Ventilsitz 19    der Laufbüchse     _'l        i        edrücht,        wobei    die Leder  selieibe     ?1    des     Steuerkolbens    13     als        Hilfs-          dielitung    für die     Kolbenstangenabdichtung     dient.

   Die Feder 18 wird derart vorgespannt,  dass der     Steuerkolben    13 erst bei einem be  stimmten     Zylinderdruclz    (zirka. 0,5     Atm.)          anfänbrt,    sich nach unten zu     bewegen.    Die  Zusatzfeder     ??    ist     derart    angeordnet, dass  der     Steuerkolben    13 so     weil:

      nach unten  gehen kann, dass das Ventil 8 mit     Sicher-          lieit    geschlossen ist, ehe dieser anfängt,  auch die Feder     ?2        zusammenzupressen.    Im  Kolben 1.3 ist ferner eine von seinem Ober  raum ausgehende, die Kolbenstange 11 durch  setzende     Bohrung    31     vorgesehen,    die in der       ol)ersteri        Stellun.-        finit    der zur Aussenluft  führenden     Querbohrung    35 übereinstimmt  und so den     Raum    oberhalb des Kolbens 13  an die Atmosphäre anschliesst.  



  Die     Wirkungsweise    des     Zusa.tzsteuer-          ventils    ist. nun     wie    folgt:    Nil. Einleitung     uüier        Bremsuri    g strömt die  Druckluft auf     de@ni        direkten        Weg    und Neben  weg vor dem     Stt#uersehieber    31 des Brems  steuerventils und von hier durch die     Steuer-          kanäle    plötzlich in den Bremszylinder.

   Der       erilAehende        7i-linderclruch,    der auch auf die       obere    Seite des     Steuerkolbens    13     einwirhi,          zun;iehst        iibgrselien    von     der    Bohrung     3.1    und  35,     bewegt    bei     zirka    0,5 Alm. Druck den       Steuerl@olben    unter     Merwindung        der    Vor  spannung der     Feder    18 nach unten.

   Das  Ventil 8     folgt.    unter der     Wirkung    seiner       Belastungsfeder    ?3     dieser        Bewegung    und  schliesst. die     Verlünrlung    zwischen den     Ka-          nälen    6     und    9     ab,        womit        die        starke          der        Druehluft    zum     Steuerseliieber     des     Bremssleueri-e        niils    aufhört.

   Beim     weiteren          VPrsttirken    der     Bremswirkung    durch Ver  mindern des     Lei.tungsdrucl;es        erfolgt    also die       Zuströ        muno-    der     Druelfluft    allein auf dem di  rekten     Wege,    und zwar durch die     Drossel-          bohrung    11 zum     Steuerschieber    .des Brems  steuerventils; der     Zylinderdruel;        steigt    also       demgemäss    ganz langsam an.

   Damit     bewegt     sich .der Kolben 13 weiter nach unten unter  weiterem     Zusammendrücken    der Feder 18      und beginnender Anspannung der Feder 22.  Nachdem alle     \'fragen    durch das langsame  Ansteigen des Zylinderdruckes so weit     ab-          (lebremst    sind und ein bestimmter Zylinder  druck erreicht ist, dass ein rascheres An  wachsen des Zylinderdruckes zulässig ist,  ohne Stosswirkungen zu verursachen, ist der       Steuerkolben    13 so weit nach unten     gegan-          n,    dass die     Durchströmöffnung    15 frei  gegeben wird     (Fig.        la)

  .    Die Behälterluft  kann ,jetzt durch die Öffnungen 17 der  Kappe 16 des Ventils 8 und durch die Quer  bohrung 15 der Kolbenstange 14 in den Ka  nal 9 zum Steuerschieber des Bremssteuer  ventils und damit in den Bremszylinder  strömen. Der Zylinderdruck steigt daher  rascher an, womit der Bremsweg ganz be  deutend verkürzt wird; ebenso wird hier  durch der Vorteil erreicht, dass auch bei ge  ringen     TTndichtheiten    des     Lederstzzlps    36 des  Bremskolbens 13 trotzdem der maximale  Zylinderdruck erreicht wird, was sonst bei  dem üblichen langsamen Ansteigen des Zy  linderdruckes durch die enge Drosselöffnung  nicht möglich wäre.  



  Der durch die Kanäle 34 und 35 be  dingte     unmittelbare    Anschluss des Raumes  über dem Kolben 1.3 an die Atmosphäre hat  nun folgenden Sinn: Die Länge der Lösezeit,  zum Beispiel von 30 Sekunden, bedingt,  dass der Bremskolben     bezw.    die Bremsklötze  sich,     trotzdem    das Steuerventil schon in der  der völligen Lösung der Bremse entsprechen  den Stellung steht, nur ganz langsam zurück  bewegen können. Das liegt daran, dass die  vom zurückgehenden Bremskolben verdrängte  Luftmenge nur ganz langsam durch das       enge    Drosselloch des Auspuffes entweichen       bann    und die Rückzugsfeder des Bremskol  bens die gesamte Eigenreibung überwinden  muss, wofür sie auch nur bemessen ist.

   Selbst  ein kleiner Gegendruck im Zylinder infolge       des        Ausdrückens    der Luft macht sich daher  schon stark bemerkbar. Um nun diese Rück  bewegung schnell erfolgen zu lassen, soll  bei einem Zylinderdruck von zum     Beispiel     0.1 Atmosphären das Zusatzventil eine grö  ssere Auspufföffnung freigeben.     Gleichzeitig       wird damit erreicht, dass die Bremse sich  löst, auch wenn der Steuerschieber des Steuer  ventils bei 0,1 Atmosphären Zylinderdruck  in seine     Abschlussstellung    zurückbewegt       wird.     



  Bei der in den     Fig.    3 und 4 dargestellten  Einrichtung ist das Ventil 8 erspart worden,  und zwar indem ausser der Bohrung 15 in  der Kolbenstange 14 Querbohrungen 37  und 40 vorgesehen sind. In der obern Stel  lung des Steuerkolbens 13 gerät die weite  Bohrung 37 mit .dem Ringraum 38, der an  den Kanal 9 angeschlossen ist, in Überein  stimmung, während in der Mittelstellung nur  die ganz enge Bohrung 40 offen ist. Damit  könnte die Drosselbohrung 11 im Hahn 3  fortfallen, so dass auch die für die Geschwin  digkeit bestimmenden     Durchströmquerschnitte     allein durch das Zusatzventil, also unter Ver  meidung der gleichzeitigen Öffnung direkter  Wege durch das eigentliche Bremssteuer  ventil, eingestellt werden.

   Dies ist aber nur  bei Anwendung eines einzigen Bremszylin  ders möglich, beziehungsweise wenn keine  Zylinder abgeschaltet zu werden brauchen,  und dies auch nur für eine Bremsart, das  heisst Personenzug- oder     Güterzugbremsung.     Die Führung 20 der Kolbenstange 14 ist  dabei so verlängert, dass im     übrigen    die  Kolbenstange völlig abgedichtet ist.

   Auch  bezüglich des zusätzlichen Anschlusses an  die Atmosphäre ist gegenüber der erst  beschriebenen Ausführungsform eine Ände  rung eingetreten, indem statt der Bohrung 35  eine kleine Nut 39 in der Zylinderbüchse des  Kolbens 13 vorgesehen ist, die von dem     Stulp     36 so     überschliffen    wird, dass sie in der  obern Stellung des Kolbens 13 den ge  wünschten Anschluss an die Atmosphäre  darstellt, der sofort mit Bewegung des Kol  bens 13 aber geschlossen wird. Im übrigen  ist die Bauart die gleiche, wie auch die Wir  kung grundsätzlich dieselbe ist.  



  Die     Vorschaltung    eines solchen Zusatz  steuerventils - vor das eigentliche Brems  steuerventil hat zunächst den Vorzug, dass  die Abhängigkeit der Füllzeit von der Löse  zeit der Bremse beseitigt wird, weil jetzt      nicht mehr beim Lösen der Bremse die Luft  aus dem     Bremszylinder    durch dieselbe enge       Offnung    des     Mindestdruckventils    wieder     her-          ausströmen    muss, durch die sie     vorher-    ein  strömte. Damit kann die Lösezeit der Bremse       ganz.    bedeutend gekürzt werden.

   Ferner wird  durch die     erläuterte        Konstruktion    das rasche  zeitweilige     Oberströmen    von Leitungsluft in       rlen        Bremszylinder    bewirkt, um eine grosse       Durchs,-lilagsgleschwindigkeit    zu erreichen.  Dies ist     hei    der Benutzung der bekannten       Uindestdruckventile    nicht möglich, weil diese  bei Erreichung eines Zylinderdruckes von       0iwa        (1,h    Atmosphären den     Zuströmungsquer-          sclinitt    zum Bremszylinder zu stark drosseln.

    Dabei     stellt    der rasche     Einschuss    in den       Bremszylinder    bis zu einem bestimmten Zy  linderdruck auch in einem bestimmten Ver  hältnis zu der Schnelligkeit, mit der der  Leitungsdruck vermindert wird. Dadurch       kann    die Bremswirkung nach dem Ende des       Zuges    zu trotz des späteren     Anspringens        iler          Bremssteuerventile    in diesem Teil des Zuges  infolge der Länge der     Durchschlagszeit    gleich  oder annähernd Bleichgross gehalten werden  als vorn, was für das stosslose Abbremsen  eines langen Zuges von grosser Bedeutung ist.

         Cleichzeilig    wird die Form der Füllkurve  für den Bremszylinder derart verändert, dass  nach dem erstmaligen raschen     Einschuss    der       Zvlinderdruch    zunächst langsam ansteigt,       -wodurch    sämtliche Wagen des Zuges gleich  mässig abgebremst und Zerrungen vermieden  werden.

   Mit der dann rascher bis auf den       Maximaldruck    erfolgenden Erhöhung des     Zy-          linderdruckes        wird    bei Schnellbremsungen die  L singe der jetzigen Bremswege der bekannten       Güi        erzugbremsungen    verkürzt und einem  plötzlichen Strecken des Zuges entgegenge  wirkt, weil das etwas raschere Ansteigen des       Zvlinderdrucl#.es,        beginnend    am Zuganfang. ein  schwächeres Auflaufen verursacht und der  vollständigen     Streckung    des Zuges durch die  angespannten Pufferfedern entgegenarbeitet.  



  Die in     Fig.    3 und     t    dargestellte     Ausfüh-          i@ungsform    hat dabei gegenüber     erStbesehrie-          benen    noch den besonderen Vorteil, dass der  schädliche     Durchströmdruck    beim geöffneten    Ventil 8 und     dessen        etwaige        Undichtheiten     beseitigt werden; damit bleiben die Grösse des       Anfangszvlinderdruckes    und die Form der  Füllkurve stets die gleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusatzsteuerventil für Drucl@lliftbremsen, das von dem sich im Zylinder einstellenden Luftdruck beeinflusst wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zusal zve ntil während seines Hubes derart unterschiedliche Durchström- querschnitte in Nebenwegen für die Druck luft freilegt, dass eine ver;iilderliche Füllkurve für den Bremszylinder entsteht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Zusatzsteuerventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es im An fang seines Hubes einen grossen Quer schnitt, während de < < weiteren Hubes einen ganz kleinen Que rschnitt und schliesslich einen mittleren Querschnitt freigibt, so dass eine zweimal gebrochene Füllkurve entsteht.
    ?. Zusatzsteuervenlil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es dem eigent lichen Breinssteuerventil (Hauptventil) so vorgeschaltet ist, dass die Druckluft zum Steuerschieber des Bremssteuerventils ausser auf .dem direkten Weg auch noch über von dem Zusatzventil gesteuerte Nebenwege gelangen kann, so dass auf Grund der dadurch bedingten Durchström- querschnitte eine bestimmte Füllkurve er zielt wird.
    3. Zusatzsteuervenlil nach finteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zusammen mit. den von dem eigentlichen Brems steuerventil direkt geöffneten Luftwegen zunächst einen grossen Übertrittsquerschnitt freigibt, in einer 14Littellage, einer Drossel öffnung des direkten Weges entsprechend, den Nebenweg überhaupt abschliesst, wäh rend in der Endlage eine Offnung derart kleineren Querschnittfis als im Anfang eingestellt wird,
    class eine zweimal gebro chene Füllkurve entsteht, 4. Zusatzsteuerventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Bremszylinder in unmittelbarer Verbin dung stehende Raum oberhalb eines Kol bens des Zusatzsteuerventils durch eine kleine, vom Kolben gesteuerte Öffnung an die Atmosphäre angeschlossen wird, die aber mit Beginn des Hubes des Zu satzsteuerventils gleich wieder abgeschlos sen wird.
    5. Zusatzsteuerventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Kolben desselben unter dem Druck einer mit entsprechender Vor spannung eingesetzten Feder steht, wäh rend sich nach Zurücklegung eines Teils des Hubes der Kolben gegen eine weitere Feder anlegt, so dass er von nun an beide Federn zusammenpresst. 6.
    Zusatzsteuerventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Durchströmquerschnitte dadurch hergestellt werden, dass die in das Innere der Kolben stange eintretende Druckluft durch auf den Hub verteilte Querbohrungen ver schiedenen Querschnittes austreten kann, je nachdem diese mit dem zugehörigen Anschlusskanal in Deckung gebracht wer den.
CH111693D 1923-11-28 1924-11-04 Zusatzsteuerventil für Druckluftbremsen. CH111693A (de)

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