CH111731A - Dreschmaschine. - Google Patents

Dreschmaschine.

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CH111731A
CH111731A CH111731DA CH111731A CH 111731 A CH111731 A CH 111731A CH 111731D A CH111731D A CH 111731DA CH 111731 A CH111731 A CH 111731A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sieve
frame
pipe
threshing
straw
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Torok Alexander
Kovacs Johan
Original Assignee
Torok Alexander
Kovacs Johan
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Publication date
Application filed by Torok Alexander, Kovacs Johan filed Critical Torok Alexander
Publication of CH111731A publication Critical patent/CH111731A/de

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44—Grain cleaners; Grain separators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  



  Dreschmaschine.



   Die bisher gebräuchlichen   Dreschmaschi-    nen haben den Nachteil, dass dieselben das vom Stroh und von der Hülse abgesonderte Korn im ursprünglichen Zustande lassen, das heisst von demselben den eventuell an ihm haftenden Brand nicht entfernen, ferner von den Körnern die fremden schädlichen Samen, zum Beispiel die Rade, nicht absondern. Diese beiden Massnahmen wurden nach dem Drusch mit besonderen Maschinen häuslich oder in der Mühle durchgeführt.



   Bei der erfindungsgemässen Dreschmaschine wird dieser Nachteil dadurch behoben, dass in die Machine diese Massnahmen durchführende Maschinenteile, und zwar eine   Brandbürste    und Trieure, eingebaut sind.



  Hierbei sind der Strohschüttler und das Spreusieb derart ausgebildet, dass dieselben grössere Arbeitsleistung haben und weniger Korner in die Spreu gelangen.



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Dreschmaschine, wobei
Fig.   1    ein Längsschnitt der Maschine,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig.   I    ist, und die
Fig. 3,4,5 und 6 Einzelheiten darstellen.



   Oben auf der Dreschmaschine ist der Fülltrichter   1    angeordnet, unter welchem sich die bekannte Schlagtrommel 2 und der diese zum Teil umgebende Korb 3 befindet. Vor diesem ist der Strohschüttler angeordnet, welcher einen Rahmen 4 aufweist. Auf diesem Rahmen 4 ist das in Fig.   3    schaubildlich dargestellte Gitter befestigt. Dieses Gitter besteht aus den querverlaufenden und an den Längsseiten des Rahmens 4 befestigten, mit ihrer Fläche zur Rahmenebene schiefstehenden Bandeisen 5, sowie aus den   längs--    verlaufenden   Halterbandeisen    6 und den ver  zahnten    Leisten 7.

   Das vor dem Strohschüttler 4 befindliche Sieb besteht aus dem Rahmen 8 und aus dem auf demselben befestigten Gitter, welches Fig. 4 im   Längs-    schnitt, Fig. 5 im Querschnitt und   6    in Draufsicht zeigt. Dieses Gitter besteht aus den Rahmenleisten 9, aus den diese verbindenden, mit ihrer Flache schief zur Rahmenebene stehenden Leisten 10 und aus den mit den Rahmenleisten   parallelen, hoehkant-    stehenden Leisten 11. Das Gitter 9,10,11 ist. mittelst der Achse 12 gelenkig mit dem Rahmen 8 verbunden.

   Das vordere Ende des Rahmens 9 ruht nicht auf dem Rahmen 8, sondern ist mittelst der Arme 13 mit der Innenseite des   Dreschkastens    verbunden, und zwar derart, dass das untere Ende der Arme an der   Wand 14 des    Dreschkastens, das obere Ende derselben an den Rahmenleisten 9 gelenkig befestigt ist. Mit dem Rahmen 8 ist der an seinem untern Ende mit einer   #ffnung    15 versehene Tisch 16 starr verbunden. Das unter dem Tisch 16 befindliche   Spreusieb    besteht aus dem Rahmen 17 und aus einem an diesem befestigten Gitter, welch letzteres ähnlich dem am Rahmen 8   befestig-    ten Gitter aus den Leisten 9,10,11 besteht und mittelst der Achse   12    mit dem Rahmen 17 und mittelst der Arme 13 mit der Dreschkastenwand 14 gelenkig verbunden ist.

   Die Rahmen   7,    8 und 17 werden durch an und für sich bekannte Elemente bewegt und   Sch#ttler und    Siebe erhalten ihre Bewegung von dem Antrieb des Spreusiebes.



   Am rückwärtigen Ende des Dreschkastens ist eine Fördersehnecke 18 und der die Fortsetzung derselben bildende   Hiil. sen.    schneider 19 angeordnet (Fig.   1    und   2).   



  Die Enden des diese umgebenden Zylinders   20 m#nden    in an der Innenseite der beiden Dreschkastenseitenwände angeordnete senkrechte Rohre 21,22. Das in das Rohr 22 mündende Ende des Zylinders ist mit zwei oben und unten an der Mantelfläche aus  "ebildeten      Offnungen    23, 24 versehen, von welchen die untere   Offnung    24 mittelst einer Klappe 25 verschlossen werden kann   (Fig.    2).



  In das Rohr 21 mündet der den Brandputzer umgebende Zylinder   26.    Im Innern des letzteren sind die mit ihrer Aehse 27 sich dre  henden,    rauhen Schlagleisten 28   angeord-      net. während die Innenfläche    des Zylinders   26    mit   Schmirgelpulver    bedeckt ist. Die in das Rohr 21 mündende   Offnung    des Zylinders   20    kann mit einer Klappe 29 verschlossen werden.

   Von der dem Rohr 21 abgekehrten Stirnwand des Zylinders 26 zweigt ein ge  krümmter    Rohrstutzen 30 ab   (Fig.    2), in dessen Innerem ein Sieb (31) befestigt ist, während das andere Ende des Stutzens in einen Ventilator   32    von bekannter Konstruktion   m#ndet.    Vom Zylinder 26 der Brandbürste zweigt unten ein Rohrstutzen   26'ab.   



   Unter der Brandbürste ist ein Sieb 33 angeordnet, an welchem unten eine Gosse 35 befestigt ist, welche mittelst der Gosse   34    4 in das Rohr   2    mündet.



   Unter dem Sieb 33 sind zwei Trieure 36 angeordnet. Das eine Ende dieser ist zu einem die   schadhaften,    zerbröckelten   K#rner      durehlassenden    Sieb 37, das andere Ende zu einem die gesunden, radenfreien   K#rner      durehlassenden    Sieb   38    ausgestaltet, während der mittlere Teil 36 zur Ausseheidung der Rade dient. Unter den Sieben 37 und 38 sind die Gossen 39 bezw. 40 angeordnet, von denen die Gosse 39 zum Absacker und die Gosse   40    zum Rohr   21 f#hrt    (Fig. 2).

   Die Trieure 36 sind mit dem Rohr 22 durch den von dem letzteren ausgehenden und in die Trieure mündenden Rohrstutzen 41 verbunden   (Fig.      1    und   2).    welch letztere durch die Klappen   42,    43 abgesperrt werden können, wobei gleichzeitig das Rohr   22    frei wird, während die geöffneten Klappen das Rohr 22 nach unten absperren. Unter den Trieuren ist die an und für sich bekannte Sortiertrommel 44 angeordnet.



   Beim   Dresehen    wird die Garbe auf den   F#lltrichter 1 gesch#ttet,    von wo dieselbe auf die   Schlagtrommel      2    gelangt, welche die   Körner aus der Garbe In bekannter    Weise entfernt, wobei erstere durch den Korb 3 auf den   Tisch 15 und    von dort durch die Öffnung 15 auf das auf dem Rahmen 17   befindliche Sieb 9. l0,    11 und durch dieses fallend zu dem auf der   Zeiehnung nicht ver-       anschaulichten Elevator gelangen. Das Stroh    geht entlang des Strohschüttlers 4, 7,   ent-    lang des   Siebes 9. 10    11 des Rahmens 8 und   verliiPt    die Dreschmaschine.

   Die noch im Stroh   zurückgebliebenen Korner    und die Spreu fallen durch das Sieb 9, 10,11 des Rahmens   8    auf den Tisch 16, gelangen von diesem durch die   Öffnung 15    auf das Sieb 9,10, 11 des Rahmens   17,    durch welches   hin-      durchfallend    die Körner in den Elevator gehen, während die Spreu aus der Dreschmaschine weggeleitet wird. Vom Elevator gelangen die Körner in das Rohr 22 und von hier   durch die bffnung    23 in die   Förder-    schnecke 18 (Fig. 2). Aus der Förderschnecke gehen die Körner in den   Hiilsenschneider      19,    20, wo sie von ihrer   Hiilse    befreit werden.



  Vom   Eülsenschneider    geht das Korn bei der Sbellung der Klappe 29   gem##    Fig. 2 in die Brandbürste 26,27,28, welche die Körner vom Brand reinigt. Die von den Körnern gelösten Unreinigkeiten werden vom Ventilator 32 durch das Sieb 31 abgesogen, wobei die eventuell in das Rohr 30 gelangenden Körner durch das Sieb 31 zurückgehalten werden und in die Brandbürste   zurückfallen.   



  Die Körner gelangen durch den Rohrstutzen 26'auf das Sieb   33,    von wo der Ventilator 45 die leichteren Unreinigkeiten entfernt.



  Durch die Gossen 34, 35 gelangen die Körner in das Rohr 22 und verteilen sich bei der Stellung der Klappen 42,43 gemäss Fig.   1    in den Trieuren   36.    Von hier gelangen die   schadhaften Körner    in bekannter Weise durch das Sieb 37 und die Gosse 39 in den Absacker, während das reine Korn durch das Sieb 38 in das Rohr 21 und von diesem in die Sortiertrommel 44   flieBt.    Die im Teil 36 ausgeschiedenen Raden werden in bekannter Weise abgeleitet.



   Das am Rahmen 4 befestigte Stroh  schüttelsieb    weist gegenüber den bisher gebräuchlichen Strohschüttlern den Vorteil auf, dass das Sieb aus Bandeisenstücken hergestellt ist, deren obere schmale Leistenflachen dem Stroh eine kleinere Auflagefläche bieten und hierdurch das Stroh auf dem Sieb leichter befördert wird, ferner dass die Korner leichter aus dem Stroh fallen und schliesslich, dass die Bandeisen 5 infolge ihrer schiefen Lage auch zur leichteren Förderung des Strohes beitragen, indem sie nach Art von Zähnen in das Stroh eingreifen und dasselbe vorwärts tragen.



   Die an dem Rahmen 8 und 17 befestigten   Siebe 9. 10. 11 haben gegenüber    den bisher zu ähnlichen Zwecken verwendeten Sieben den Vorteil, dass sie zu gleicher Zeit wagrechte Schüttelbewegungen und senkrechte Schwingungen machen, wodurch ihre Reini  gungsarbeit    eine gründlichere wird. Die senkrechten Schwingungen kommen derart zustande, dass während der wagrechten Bewegung der Rahmen 8 bezw. 17 die freien Enden der Arme 13 sich auf einer kreisbogenförmigen Bahn bewegen und die Siebe heben während sie vom tiefsten bis zum höchsten Punkt ihrer Bahn gelangen.



   Wenn Hafer, Wicke oder Gerste verarbeitet wird, welche weder auf die Brand  b#rste,    noch auf die Trieure und die Sortiertrommel geführt werden müssen, so wird die Klappe 25 des Zylinders der Förderschnecke nach unten geklappt, das heisst geöffnet, so dass das Gut durch das Rohr 46 unmittelbar auf das Sieb 33 und von diesem in das Rohr 22 gelangt. Gleichzeitig werden die Klappen 42,43 senkrecht gestellt, wobei dieselben die in die Trieure   münden-    den Rohrstutzen 41 abschliessen, hingegen das Rohr 22 freigeben, so dass das Gut, die Brandbürste, die Trieure und die Sortiertrommel umgehend, durch das Sieb 33 in den Absacker geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Dreschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Hülsenschneider und ein unter demselben befindliches Sieb eine Brandbürste und zwischen dasselbe Sieb und die unter demselben befindliche Sortiertrommel Trieure eingebaut sind, ferner dass der Strohschiittler und das Spreusieb als auf einem Rahmen derselben befestigtes, aus Bandeisen hergestelltes Gitterwerk ausgebildet sind, dessen Querleisten mit ihrer Fläche schief zur Rahmenebene stehen, schliesslich dass das Gitterwerk des Spreusiebes mit seinem einen Ende gelenkig mit seinem Rahmen verbunden ist, das andere Ende hingegen unter Einschaltung von Armen derart an den Seitenwänden des Dreschkastens gelenkig angebracht ist, dass dasselbe bei wagrechter Bewegung auch senkrecht schwingt.
    UNTERANSPRUCH : Dreschmaschine gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (22) der Dreschmaschine mittelst Rohrstutzen (41) mit den Trieuren verbunden ist und vor diesen Rohrstutzen Klappen angeordnet sind, welche, wenn sie das Einströmen in die Trieure freigeben, das Rohr (22) nach unten verschlie#en.
CH111731D 1924-11-06 1924-11-06 Dreschmaschine. CH111731A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH111731T 1924-11-06

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CH111731D CH111731A (de) 1924-11-06 1924-11-06 Dreschmaschine.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2643218A1 (fr) * 1989-02-20 1990-08-24 Zachary Alain Dispositif de separation secondaire de grain pour moissonneuse-batteuse

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2643218A1 (fr) * 1989-02-20 1990-08-24 Zachary Alain Dispositif de separation secondaire de grain pour moissonneuse-batteuse
EP0384830A1 (de) * 1989-02-20 1990-08-29 Alain Zachary Sekundär-Korntrennvorrichtung bei Mähdrescher
US5013280A (en) * 1989-02-20 1991-05-07 Alain Zachary Device for secondary separation of grain in a combine harvester

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