CH111794A - Buchhaltungseinrichtung. - Google Patents

Buchhaltungseinrichtung.

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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D12/00Book-keeping books, forms or arrangements

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Description


  Buchhaltungseinrichtung.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Buchhaltungseinrichtung nach dem Lose  blätter- und dem     Durchschreibesystem    und  mit     einem        Journalblatt    und Kontenblättern,  die Konten mit nur je einer Zahlungskolonne  tragen.  



  Bei solchen     Buchhaltungseinrichtungen,          ncuss    die Soll- und     Haben-Buchung        getrennt     durchgeführt werden. Das Vorhandensein von  Bilanzfehlern unter den Eintragungen kann  erst durch Vergleich der Addition der Soll  und Haben-Kolonne des Journals oder Kon  trollbogens festgestellt werden. Die genaue;  Stelle der Fehler, ihre Anzahl und Eigenart  sind nur durch das     Punktierungsverfahren     auffindbar.  



  Durch vorliegende Erfindung soll nun die  Entstehung solcher Fehler infolge versehent  lich oder fahrlässig falscher Eintragung ver  hütet oder aber eine Möglichkeit zum so  fortigen Auffinden solcher Fehler geboten  werden. Bei der Buchhaltungseinrichtung ge  mäss der Erfindung hat jedes     Kontoblatt    zu  jedem Konto an mindestens einem Längs  rand eine Reihe von im     Schriftlinienabstand     voneinander sitzende Löcher, und zwar sind    die Lochreihen der gleichartigen Konten  gleich angeordnet, aber die Lochreihen der       Habenkonti    sind gegenüber den Lochreihen  der Sollkonti derartig- verschoben, dass, wenn  zu einem Eintrag die Blätter richtig über  einander liegen, die Lochreihe des Raben  kontos nicht über die Lochreihe des Soll  kontos zu liegen kommt.

   Dadurch ist es  möglich, vor jeder einzelnen Buchung zwei  Kontrollzeichen in der Weise anzubringen,  dass das eine der Zeichen auf das obere und  das zweite auf das untere     Konto-Auszugs-          blatt    fällt, indem das zweite Zeichen durch  das entsprechende Loch des obern Blattes hin  durch auf das untere Blatt aufgetragen  werden kann, was aber nicht möglich ist,  wenn bei einer Buchung versehentlich zwei  Blätter mit gleich angeordneter Lochreihe,  zum Beispiel zwei Haben- oder zwei Soll  blätter oder nur das eine der beiden zur  Vornahme einer Buchung verwendet würden.  Die bei einer richtigen.

   Buchung eingetrage  nen Kontrollzeichen ermöglichen überdies bei  einer folgenden Buchung die richtige Schrift  linie, auf welcher die Buchung eingetragen  werden muss, aufzufinden, da das letzte Kon-           trollzeichen    des nächst untern Blattes durch  das Loch auf gleicher Linie des obern Blattes  sichtbar sein muss.

   Und da ferner bei Ver  wendung     zweier    gleichartiger     Kontiblätter     oder auch nur eines einzigen Blattes das eine  der beiden     Kontrollzeichen    durch die     beiden          übereinanderliegenden    Löcher oder das Loch  der Lochreihe eines einzigen     vorhandenen     Kontoblattes hindurch auf das     Journalblatt     fällt, wird die Fehlbuchung auf diesem ohne       weiteres    ersichtlich sein.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung  dargestellt, und zwar ist:       Fig.    1 eine Darstellung der zu einer  Buchung richtig     übereinandergelegten    drei  Buchungsblätter nach Vornahme der Bu  chung;       Fig.    2     zeigt    einen Querschnitt durch die       übereinanderliegenden    Blätter in übertriebe  ner Dicke;       Fig.    3, 4 und 5 zeigen die drei     Blätter     einzeln, und       Fig.    6 zeigt ein     Konten-Auszugsblatt    mit  einem Soll- und einem Hagenkonto.  



  Die in     Fig.    1 zusammengestellten Blätter  mögen     mittelst    irgend einer an und für sieh  bekannten der vielen bestehenden Haltevor  richtungen für     Loseblätterbuchführung    in  ihrer richtigen Lage gehalten     sein;    von einer  Darstellung dieser     unwesentlichen    Vorrich  tung ist hier abgesehen.  



  Das     Journalblatt    1, welches zum Beispiel  rot sein kann,. besitzt die bei Buchhaltungs  einrichtungen der eingangs erwähnten Art       iiblichen    Textspalten und eine Zahlenkolonne,  ferner zu beiden Seiten zwei Ränder 1a,     1b     mit     fettgedruckter    Linierung.

   Die Konto  blätter sind in zwei Arten vorhanden, näm  lich Sollkonto- und     Habenkontoblätter.    Das       Sollkontoblatt    2 enthält mit dem     Journal-          blatt        übereinstimmende    Textspalten und Zah  lenkolonnen, sowie seitliche Ränder 2a, 2b  mit     fettgedrucli:ter    Linierung; jedoch ist der  rechte Rand 2b etwas schmäler als der Rand       1b    des     Journalblattes    1. Auf jedem Rande  ist, eine vertikale Lochreihe angebracht, deren  Löcher 2c zwischen den Linien im gleichen Ab-    stand wie diese sitzen.     Nährend    das Sollkonto  blatt 2 z.

   B. weiss ist, ist .das     da.rüberliegende          Habenl;ontoblat'.    3     (Fig.    1 und 5) hellblau.  Auch dieses     entiiiilt    die gleichen     Textspalten     und Zahlenkolonnen wie die beiden andern  Blätter und seitliche Ränder     3a    und 3b mit       fettgedruel#.ter    Linierung.

   Auf jedem Rande  ist eine     vertikale,        Lochreibe    angebracht, deren  Löcher 3e     zwischen    den Linien sitzen; jedoch  decken diese Lochreihen ,jene des Blattes 2  nicht, da sie in     Horizontaler    Richtung so an  geordnet sind, dass ihre Durchsicht neben die  Löcher des     Blatte;        \?    fällt und das Blatt 3  die Löcher des Blattes 2 überdeckt:.

   Man kann  nun vor jeder Buchung auf gleicher Linie  mit dieser zwei Zeichen, zum Beispiel Sterne,  eintragen, sei es von Hand oder mit der Ma  schine, und     zwar        das        eine    links neben das  Loch     3c    auf den Rand 3a des Blattes 3,  das andere rechts daneben durch das Loch<B>30</B>  des Blattes 3 hindurch auf das Blatt 2.

    Nach der     Buchung    kann, mit derselben auf  gleicher Linie, durch das Loch     3e    des Ran  des     3b    ein     Zeichen        auf    den Rand<B>21)</B> des  Blattes 2 und ein     zweites    rechts neben das  erste auf den Rand<B>31)</B> des Blattes 3 über denn  Loch 2c des     Blattes    2     aufgetragen    werden,  was sieb namentlich bei grosser Breite der  Blätter     zweck:.    besserer Übersieht empfiehlt.  



  Der Eintrag eines zu buchenden Postens,  und zwar eines von einem Kunden     Schuler      &      Cie.    erhaltenen und der     Schweizer.     Volksbank weitergegebenen     Schecks    auf  Fr.     20,591.-,    geht somit folgendermassen  vor     sieb:    Auf das     Journalblatt    1. wird ein       Farbblatt    4 gelegt,     welches    genau an den  Rändern ja und 1b abschneidet, so dass diese  frei bleiben.

   Auf dieses     wird    das Sollkonto  blatt ? so gelegt. dass die vertikalen Rand  linien sich     decken,    wobei die fellgedruckte  Linierung der Ränder die Liniendeckung bei  der ermöglicht, da. der Rand 2b etwas schmä  ler ist als der Rand     1b.        Alsdann    wird wieder  ein die seitlichen Ränder nicht überdeckendes  Farbblatt 5     aufgelegt    (in der     Fig.    1 sind  die     Farblä        tt.er    der besseren Übersicht halber       weggelassen)    und auf dieses kommt das       Habenkontoblatt    3 zu liegen,

   dessen letzte      Buchung auf gleicher Höhe mit den letzten  beiden     Passzeichen    auf den     darunterliegenden     Blättern liegen muss. Auf der Linie des Ein  tragen muss man durch das Loch     3c    des hell  blauen Blattes 3 das Blatt 2 weiss hindurch  sehen, da. dessen Loch 2c daneben liegt, wenn  die richtigen Blätter richtig     gelegt    sind. Man  bringt nun die beiden Kontrollzeichen an  und trägt den Posten ein, worauf man auf  dem Rande rechts auch noch     Passzeichen    4  anbringen kann, und die Buchung ist fertig.

    Hat man statt eines Haben- und eines Soll  blattes zwei gleichartige     Kontoblätter    ver  wendet, so erkennt     man    -dies sofort daran,  dass die beiden Kontrollblätter auf der  Buchungslinie genau übereinander liegen,  so dass durch das Loch     3c    oder 2e (je nach  dem zwei Haben- oder zwei Sollblätter auf  einander gelegt werden, oder nur ein einziges  Blatt genommen wird), das     Journalblatt    rot  durchscheint;

   macht man trotzdem die Ein  tragungen mit den vorgeschriebenen     Kon-          trollzeichen,    so kommt eines der letzteren  durch die Löcher der     Kontrollblätter    hin  durch auf das Journal zu stehen, und daran  ist zu erkennen, dass die betreffende Buchung  auf einem Kontoblatt falsch     eingetragen    ist;       unterlässt    man jedoch versehentlich oder mit  Absicht das Anbringen der Kontrollzeichen,  so fehlen dieselben wiederum auf den Konto  blättern und die betreffende Buchung zeigt  auf diesen hierdurch eine begangene Unregel  mässigkeit an.

   Die Gefahr, dass das Anbringen  des Kontrollzeichens vergessen wird, ist da  durch verringert, dass derselbe links steht und  somit jede Eintragung mit dem Kontroll  zeichen begonnen werden muss. Das Journal  bietet weiter nichts als eine chronologische  Übersicht sämtlicher Buchungen, sowie eben  die     beschriebene    Kontrollmöglichkeit.  



  Das     Konten-Auszugsblatt    nach     Fig.    6,  welches auf der     obern    Hälfte ein Sollkonto  und auf der untern Hälfte ein Hagenkonto  aufweist, hat dementsprechend auf den Rän  dern der obern Hälfte zwei und auf den  Rändern der untern Hälfte zwei zu den obern  versetzte Lochreihen.    s sei bei dieser Gelegenheit darauf hin  gewiesen, dass :es bekannt ist, Buchhaltungs  blätter mit Lochreihen zu versehen, deren  Löcher regelmässig im Linienabstand     vonein-          ander    entfernt sind, die aber zum Eingreifen  der     Mitnehmerbolzen    von Transporträdern  oder Ketten dienen,     bei    der linienweisen Ver  setzung der Formulare nach jedem gebuchten  Posten.

   Diese Lochreihen sind also mit     jenen     nach vorliegender Erfindung nicht identisch.  



  Anstatt, wie dargestellt,     kreisrunde    Form  könnten die Löcher auch jede beliebige an  dere Form besitzen, zum Beispiel quadratisch  sein. Auch könnten die Lochreihen, anstatt  seitlich versetzt, in der Höhenrichtung der  Blätter versetzt angeordnet sein, so dass die  Durchsicht der Löcher der     Habenblätter     zwischen die Löcher der Sollblätter fällt.    Wird die Buchhaltung nicht von Hand,  sondern, wie .jetzt vielfach üblich, auf der  Schreibmaschine geschrieben, so können     eben-          falls    die     Kontrollzeichen        angebracht    werden.  Es besteht jedoch hier auch die Möglichkeit,  das Zustandekommen einer falschen Buchung  selbsttätig zu verhindern.

   Zu diesem Zwecke  wird zum Beispiel bei Flachschreibmaschinen  am     Maschinenschlitten    ein vertikal freispielen  der metallischer Kontaktstift     angebracht,     welcher auf einer der Lochreihen schleift.  Das     Journalblatt    1 ist in diesem Falle ohne  Rand ja, so dass also zur linken Seite des  selben die metallische     Unterlagsplatte    der  Flachschreibmaschine nicht bedeckt ist. Sind  nun die richtigen Formulare eingespannt,  so ist der erwähnte Kontaktstift stets vor  der     Unterlagsplatte    durch das Papier isoliert.

    Werden     indessen    falsche Formulare mitein  ander eingespannt, deren Löcher übereinander  zu liegen kommen, so tritt der Kontaktstift  durch diese hindurch auf die     Unterlagsplatte     und schliesst einen Stromkreis, der auf elek  tromechanischem Wege die Maschinenbenüt  zung verhindert, zum Beispiel die     Tabulatur     oder die Typenhebel sperrt. Infolgedessen  kann die Eintragung gar nicht vorgenommen       werden,    ehe die richtigen Formulare eingelegt  sind.

        Dieser Zweck könnte auch auf rein mecha  nischem Wege erreicht werden, indem man  die     Unterlagsplatte    der Flachschreibmaschine  mit einer gleichen Lochreihe wie die Formu  lare     versieht,    welche normalerweise durch  das Papier der richtigen Formulare abgedeckt  wäre, so dass ein am Maschinenschlitten     längs-          beweglich    angebrachter     Fühlerstift    auf dem  Papier gleiten würde.

       Sobald    nun falsche  Formulare verwendet würden, würde der       1?ülilerstift    durch die bedeckten Löcher der  selben in das     entsprechende    Loch der     Un-          terlagsplatte    fallen und die     Tabulatur    hier  bei sperren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Buchhaltungseinrichtung nach dein Lose- blä tter- und dem Durehsehreibesystem mit einem Journalblatt und Kontenblättern, die Konten mit nur ,je einer Zahlenkolonne tra gen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon tenblätter zu jedem Konto an mindestens einem Längsrand des Blattes eine Reihe von iin Schriftlinienabstand voneinander sitzen den.
    Löchern besitzen, und zwar sind die Loch- reihen der gleichartigen Konten auf allen Blättern gleich angeordnet, während die Loch <I>e,</I> der Habenkonten gegenüber den Loch reihen der Sollkonten derartig versetzt sind, dass, wenn zu einem Eintrag die Blätter richtig übereina.nderliegen, die Lochreihe des Habenkontos nicht: über die Lochreihe des Sollkontos zu liegen kommt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Buclilia.ltuiigseinriclituiig nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochreihen der übereinandergelegten Aus zugsblätter nebeneinander liegen. ?. Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochreihen der übereinandergelegten Aus- zugsblä.tt=er gegeneinander versetzt derart auf der gleichen Vertikalen liegen, dass die Löcher der Reihe des einen Blattes zwischen den Löchern der Reihe des an dern Blattes lieben.
CH111794D 1924-08-26 1924-08-26 Buchhaltungseinrichtung. CH111794A (de)

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