CH111817A - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

Info

Publication number
CH111817A
CH111817A CH111817DA CH111817A CH 111817 A CH111817 A CH 111817A CH 111817D A CH111817D A CH 111817DA CH 111817 A CH111817 A CH 111817A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
register
contact
organ
line
organs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A S O Collett Co
Original Assignee
Collett & Co A S O
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Collett & Co A S O filed Critical Collett & Co A S O
Publication of CH111817A publication Critical patent/CH111817A/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


  Rechenmaschine.    Die     cneisten    jetzt angewendeten     Rechen-          mascbinen        (Additions-11Iultiplikations-Maschi-          nen        etc.)    arbeiten in der Weise; dass die Be  wegung einer     züz    einer bestimmten     Ziffer    ge  hörigen Taste auf eine drehbare Scheibe oder  Welle übertragen wird, welche dadurch zum  Ausführen einer Bewegung gebracht wird,  deren Grösse mit dem     Zahlwert    der der Taste  entsprechenden     Ziffer    proportional ist.  



  Das Resultat einer in dieser Weise aus  geführten Rechenoperation wird schliesslich  in der einen oder der andern Weise von der       Summe    der Bewegungen hergeleitet, welche  von den Tasten den verschiedenen bewegten  Organen der Maschine mitgeteilt ist.  



  Maschinen von diesem Typus sind im Prin  zip     Additionsmaschinen,    und die Rechenar  beit der übrigen Rechenarten wird bei diesen  Maschinen durch Umwenden     bezw.    Wieder  holen des Additionsvorganges ausgeführt.  



  Die vorliegende .     Erfindung    bezieht sich  auf eine elektrisch betätigte Rechenmaschine,  welche     Ziffertasten    zur Einführung der Zah  len in die Maschine aufweist, in welcher die  Tasten unter Vermittlung von Kupplungen    Registerorgane elektrisch derart betätigen  dass letztere die zuerst eingeführte Zahl re  gistrieren, und dass bei     Einführung    einer wei  teren Zahl jede Taste dasjenige Register  organ betätigt, welches dem Resultat einer  bestimmten Rechenoperation der eben geta  steten Ziffer mit einer Ziffer der zuerst ein  geführten Zahl entspricht.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist sowohl  das Prinzip als die Bauweise der Rechen  maschine beispielsweise dargestellt, und zwar  zeigt       Fig.    1 eine schematische Darstellung des  Schaltungsprinzips für das Addieren und Sub  trahieren,       Fig.    2 eine schematische Darstellung des  Schaltungsprinzips für das Multiplizieren und  Dividieren,       Fig.    3 ausgeführter Schaltplan für eine       Additions-    und Subtraktionsmaschine,       Fig.    4 Schaltplan einer Maschine für alle  vier Rechnungsarten,       Fig.    5 Schema für die Multiplikation von  vier zweistelligen Zahlen,

             Fig.    6 Anordnung und Verbindung der  für eine     Additions-    und Subtraktionsmaschine  erforderlichen Apparate,       Fig.    7 die Anordnung und Wirkung der  Elektromagneten L,       Fig.    8 in grösserem Massstab die Wirkung  der Zehnerorgane.  



  In     Fig.    1 bezeichnen die elf vertikalen  Reihen die Tasten für die Ziffern 0 bis 10,  welche in der obersten horizontalen Reihe  aufgeführt stehen. Die elf horizontalen Reihen  bezeichnen die Registerorgane für die elf Zif  fern von 0 bis 10; welche in der linken ver  tikalen Reihe angeführt stehen.  



  Die schrägen Linien von links aufwärts  nach rechts bezeichnen die     Verbindungen    der       voll    den Registerorganen gesteuerten Schal  tungen, und die von einer schrägen Linie  jeweils verbundenen Felder tragen denselben  Zahlenwert, welcher der Zahlenwert dieser  Linie heissen soll.  



  Durch Niederdrücken einer einer bestimm  tem Ziffer entsprechenden Taste werden nun  die schrägen Linien mit den horizontalen Li  nien der vertikalen Reihe entlang verbunden,  welche der     betreffenden    Taste entspricht, der  art, dass das Feld, welches für eine horizon  tale und eine vertikale Reihe gemeinsam ist,  immer einer schrägen Linie angehört; deren       Zahlwert    gleich der Summe des     Zahlwertes     der     betreffenden    vertikalen und horizontalen  Reihe ist.  



  Bei Schaltungen für     Alnltiplikatiori    wird  genau dasselbe Prinzip angewendet,     nur    mit  dem Unterschied, dass die Schaltungen in  Übereinstimmung mit der Multiplikations  tabelle anstatt der Additionstabelle vorge  nommen sind, derart, dass das Feld, welches  für eine bestimmte vertikale und für     eilte     bestimmte horizontale Reihe gemeinsam ist,  mit einer Ziffer bezeichnet ist, welche dein  Produkt aus den     resp.    Ziffern der vertikalen  und horizontalen Reihe entspricht.  



  Die obenerwähnten Prinzipien können zur  Konstruktion     voll        Rechenmaschinen    auf ver  schiedeneWeise unter Anwendung     voll        me-          chanischen,    pneumatischen elektrischen oder  andern Mitteln     zor    Überführung der Tasten-    Bewegung zu den Registerorganen und zur  Einwirkung der Registerorgane auf die Schal  tungen für die weiteren Operationen ausge  nützt werden.  



  Als Beispiel für die Konstruktion einer  Rechenmaschine nach der Erfindung soll im  folgenden zuerst eine elektrisch betriebene  Additionsmaschine unter Hinweis auf     Fig.    3  und 6, welche ein Schema     bezw.    eine sche  matische     Ausfübrungsform    für eine solche  zeigen, beschrieben werden.  



  Auf     Fig.    3 und 6 bezeichnet A den Ta  stentisch der Additionsmaschine, welcher mit  zehn Tasten für die     Ziffern    1, 2, 3, 4, 5, 6,  7, 8, 9, 0 versehen ist. D ist eine     elektrische     Batterie. C ist ein Schreibapparat     bezw.    ein       Ziffertableau        zum    Niederschreiben oder All  gabe des     Resultates    in anderer Weise und  umfasst gleichfalls die     Ziffern    1, ?, 3, 4, 5,  6, 7, 8, 9, 0.

   D ist ein Register, weiche", in  diesem Falle in Form eines     Papierbandes     ausgeführt gedacht ist, welches sich in der  durch den Pfeil     angegebenen        Richtung    beim  Herunterdrücken jeder Taste um ein gewisses  Stück bewegt.  



  Das     Herunterdrücken    einer Taste<B>A</B> hat       unter    anderem zur Folge, dass die Rolle S       (Fig.    6)     urn    einen gewissen Winkel gedreht  wird. Hierdurch wird das Papierband     voll    der  Rolle     r    abgewickelt und wird auf die Rolle       S    ein     entsprechendes    Stück aufgewickelt. Die  Länge der     Bewegung    für jede Stufe ist durch  parallele     horizontale    Linien angegeben.

   Das  Register     umfasst    eine Reihe     voll    nebenein  ander     angeordneten    Registerorganen d' für die       Ziffern    1, 2, 3, 4, 5. 6, 7, 8, 9, 0, sowie  zwei Registerorgane     jlr,        Jl2    für die Zehner  übertragung.  



  Wie aus der     Fig.    6 ersichtlich, bestehen  die     Registrierungsorgane    aus     Elektromagneten     o, die auf     zweiarrnige    Hebel     7v        wirken,    deren  andere Enden     Perfurierungsstangeri    l für das  Registerband<I>D</I>     tragen.    Das Registerband<I>D</I>  läuft auf den Walzen     r,        q,    von denen die  letzte durch einen Federmotor t zum Beispiel  ähnlich wie ein     (xrammophonniotor    getrieben  wird.

   Die Walze     s    trägt     all    ihrem andern  Ende ein Sperrad     ar,    das mit     dein    doppel-           armigen,    schwingbaren Sperrhebel x zusam  menwirkt. Der Sperrhebel x wird von dem  Elektromagneten y betätigt, dar jedesmal ein  geschaltet wird, wenn eine der Tasten A nie  dergedrückt wird. Dies geschieht     mittelst    des  zweiarmigen Hebels q, dessen eines Ende       einen    Kontakt z trägt, während das andere  Ende mit einer     Querstange        iz        verseben    ist,  die unmittelbar unter den Tasten A verlegt ist.  



  Das Register umfasst weiter eine Reihe  von Kontaktorganen     nt,    welche als Federn  ausgeführt sind, die auf dem Papierbande  ruhen und- mit einer unter diesen angeord  neten leitenden Unterlage     E    Kontakt     schlie-          IJen,    wenn sie über ein Loch in dem Papier  kommen. Die leitende Unterlage     L'    ist mit  der     -}--Leitung    der Batterie B     verbunden.     Die Tasten A sitzen bei der Ausführung ge  mäss     Fig.    6 auf den Enden von zweiarmigen  Hebeln a, welche an ihren andern Enden mit       Kontaktstiftsätzen   <I>lt</I> versehen sind.  



  Durch diese     Kontaktstiftsätze    werden durch  Niederdrücken einer Taste die zehn     Leitungen     des     Leitungssatzes    e mit den zehn Leitungen  des     Leitungssatzes        g    in Übereinstimmung mit  dem Diagramm auf     Fig.    3 verbunden.  



  Bei der Ausführung gemäss dem Diagramm       Fig.    3 sind die Tasten A indirekt mit den  Kontakten verbunden, indem sie dazu dienen,       Stromkreise    für eine Reihe von     Elektrorr)ag-          neten        I'    zu schliessen; einer für jede der Zif  fern 1 bis 0. Diese sämtlichen Elektromag  neten sind mit der --Leitung der Batterie  verbunden und können einzeln in die     4--Lei-          tung    durch Niederdrücken der zugehörigen  Taste eingeschaltet werden.  



  Zu jedem der Elektromagneten gehört ein  Anker     Ces,    und dieser Anker ist mittelst eines       Winkelarmes    H mit einer Kontaktstange 1  verbunden.  



  An jeder Seite der Kontaktstangen I sind  die zehn parallelen elektrischen Leitungen  angeordnet, die den     Kontaktstiftsätzen    h ent  sprechen und welche mit sämtlichen Kontakt  stangen zusammenarbeiten. Von diesen ist  der obere Satz mit den verschiedenen Regi  sterorganen d vermittelst der Registerorgan  leitungen     g    verbunden, während der untere    Satz mit den entsprechenden Kontaktorganen       i.t    durch die Kontaktleitungen e verbunden  ist.

   Bei dein Kontakt, der der     Ziffertaste    1  entspricht, sind die beiden Sätze von je zehn  Leitungen, wie aus dem Schema ersichtlich  ist, derart verbunden, dass die Kontaktleitung  0 mit der     Registerorganleitung    1, die Kon  taktleitung 9 mit der     ssegisterorganleitung    0,  die Kontaktleitung 8 mit der Registerorgan  leitung 9 usw. verbunden ist, d. h. derart, dass  jede der Kontaktleitungen mit den Register  organleitungen für eine Ziffer, welche um 1  über der Ziffer liegt, welcher die     betreffende     Kontaktleitung angehört, verbunden ist.  



  Bei dem Kontakt, welcher zur     Ziffertaste     2 gehört, ist die Verbindung zwischen der       Leitung    derart eingerichtet, dass jede der Kon  taktleitungen mit derjenigen der Register  organleitungen verbunden ist, welche einer  Ziffer angehören, die um 2 höher als die Ziffer  für die     betreffende    Kontaktleitung liegt usw.,  in Übereinstimmung mit dem Schaltungs  schema, wie auf     Fig.    1 angegeben.  



  Um zu veranschaulichen, wie diese Kon  taktschliessungen in Verbindung mit     den*Kon-          taktschliessungen    wirken, die im Register her  vorgerufen werden, wollen wir zuerst den  Vorgang zur Ausführung einer Addition von  zwei einstelligen Ziffern in der Maschine be  trachten, die keine Zehnerübertragung be  dingen. Wir denken zum Beispiel, dass wir  3 und 4 addieren sollen.  



  Um zuerst die Zahl 4 in das Register  eingeführt zu bekommen, wird erst das Re  gisterorgan     d    der Ziffer 0 direkt mittelst  Hilfe der     Tabulatortaste        1a    eingeschaltet.  Darnach wird das Registerband um so viele  Stufen vorwärts bewegt, dass die von dem  Registerorgan     do    erzeugte Perforierung unter  das Kontaktorgan     rao    kommt; im dargestell  ten Beispiel sind elf Stufen vorgesehen.  



       Fig.    6 veranschaulicht schematisch, wie  die Vorwärtsbewegung des     Registerbändes     vor sich gehen kann. Gemäss dieser Figur  kann die     Vorwärtsbewegung    bewirkt werden  durch wiederholtes Niederdrücken der Taste  T oder durch mit andern Mitteln hervorge  brachten     Kontaktschluss    bei Z.      Weint die Maschine ausschliesslich für  Addition von     einstelligen    Zahlen     eingerichtet     ist, liegen die Kontaktorgane     )e    nur     rnit    einer  Stufe Abstand von den Registerorganen.

   Für  Addition von     mehrstelligen    Zahlen müssen  die Kontaktorgane eine Anzahl     Stufen    von  den Registerorganen, welche der grössten Zahl       Ziffern    in den Zahlen entsprechen, welche in  der     Maschine    behandelt     werden    sollen, ent  fernt liegen.  



       Wenn    nun die vom Registerorgan     ih,    er  zeugte Perforierung unter das Kontaktorgan       ia,    gebracht ist, ist die     ----Leitung    in der  Batterie B durch dieses Kontaktorgan zu der  Kontaktleitung geschlossen, d.     h.    zu der un  tersten von den parallelen Leitungen e, wel  che mit 0 bezeichnet ist und dein Elektro  magneten     1>'        (Fig.    3)     am    nächsten liegt.

   Wird       nun    die Taste auf dein Tastentisch     r1    her  untergedrückt, welche der Zahl 4 entspricht,  so     werden    die sämtlichen     Verbindungsleitun-          gen,    die von dein Magneten     I''    gesteuert  werden, geschlossen, und dies hat, wie aus       dem    Schema ersichtlich, zur Folge, dass die       stromführende        Kontaktleitung,    welche dem  Korntakt 0 entspricht,     rnit    der Registerorgan  leitung 4     verbunden        wird,

          wodurch    dieses  Registerorgan unter Strom gesetzt wird, in  dem     särirtliehe        Registrierorgarre    d, wie aus       dein    Schema ersichtlich, mit der     ---Leitung     der Batterie dauernd verbunden sind. Das     13e-          gisterorgan    4 führt dabei eine Perforierung  des     Registerbandes    aus.  



  Das Registerband wird darauf wieder, wie  oben beschrieben, um elf Stufen vorwärts be  wegt, so dar die vom     Registerorgan    4 erzeugte       Perforierung    unter den Kontakt 4 kommt, und  die Kontaktleitung 4 wird mit der     +-Lei-          tung    der Batterie in Verbindung gesetzt.  



  Darauf wird auf dem     Tastentisch    A die  Taste, welche der Zahl 3 entspricht, herunter  gedrückt, und demzufolge werden     sämtliche     Kontaktleitungen mit den     Registerleitungen     durch die Verbindungsleitungen, welche von  den Elektromagneten     F3    gesteuert werden,  verbunden.  



  Wie aus dem Schema ersichtlich, kommt  dabei die stromführende Kontaktleitung 4 mit    der Leitung 7, deren Zahl also gleich der  Summe der Zahlen 3 und 4 ist, in Verbin  dung, und das Registerorgan 7     kon)nit    unter  Strom und     perforiert    das Registerband. Da  durch hat     rnan    auf dem Register die Summe  der Zahlen 3 und 4, welche addiert     werden     sollten,     erhaltet).     



  Wünscht man nun, dar man diese Summe  dauernd registriert erhält, so wird der Appa  rat C     (Schreibmaschine,        Ziffertableau    oder der  gleichen)     mittelst    Kontakt     Ii        eingeschaltet,     und     weint    dann die vorn Registerorgan 7 aus  geführte Perforierung durch Bewegung des  Registerbandes unter den Korntakt     ii;    gebracht  wird, wird der Strom, wie aus dein Schema  ersichtlich ist, zum Organ 7 im Apparat C  geschlossen, welcher das Niederschreiben       bezw.    die     Anzeigung    dieser     Ziffer    besorgt.  



  Will     rnan    zwei     mehrziffrige    Zahlen     sini-          rnieren,    so werden zuerst in der oben ange  gebenen Weise     mittelst    der Taste     TA    so viele  Nullen, wie die     grösste    Zahl     Ziffern    hat, ein  registriert, und darnach     werdet)    die     Ziffern     der ersten Zahl von der höchsten Einheit an  genau in derselben Weise, wie in bezug auf  die Zahl 4 beschrieben, registriert.  



  Wenn diese Operation ausgeführt ist, wird  das Registerband, wie früher beschrieben, uni  so viele     Stufen    vorwärts bewegt, dass die  erste Perforierung der eingeführten Zahl un  ter den     entsprechenden    Kontakt kommt, und  darnach wird die andere Zahl ebenfalls von  der     höchsten    Einheit an eingeführt, indem  man, falls     notwer)dig,    durch Einführen von  Nullen vor der Zahl dafür sorgt, dar die  Ziffern auf den richtigen Platz in bezug auf  den Stellenwert der Ziffern der ersten Zahl  kommen, und die Maschine führt dann in der  selben Weise, wie oben beschrieben,

   die       Suninrierung    erst von der     grüssten        Einheit     dieser Zahl und so in Reihenfolge die nie  drigerer)     Einheiten    dieser beiden Zahler) bis  zur     Einerziffer    hinunter aus, und die     Sumnie     der Zahlen wird auf entsprechenden     Perforie-          rungen    des Bandes registriert.

   Soll man so  zum Beispiel die Zahlen 1324 und 8573 ad  dieren, so werden zuerst die Ziffern der ersten  Zahl in der Reihenfolge 1, 3, 2, 4 einregi-           striert;    sodann wird das     Registerban1    be  wegt, bis die Perforierung der     Ziffer    1     unter     den entsprechenden Kontakt     kommt,    und  dann werden die Ziffern der nächsten Zahl  in der Reihenfolge 8, 5, 7, 3 eingeführt, wo  durch 8 mit 1, 5 mit 3, 2 mit 7 und 4 mit 3  in der oben angegebenen Weise summiert wer  den, und man erhält die     Sumine    9897 durch  entsprechende     Perforierungen    auf dem Regi  sterband einregistriert.  



  Sollen nun weitere Zahlen zu den vorher  gehenden addiert werden, wird das Register  band wieder derartig bewegt, dass die erste  Perforierung unter ihren     entsprechenden    Kon  takt kommt, und darauf wird die dritte Zahl  in die Maschine auf dieselbe Weise wie die  vorhergehenden mit dem Erfolge eingeführt,  dar die Registerorgane die gesamte     Summe     durch entsprechende     Perforierungen    des Re  gisterbandes registrieren.  



  Die endliche Summe kann schliesslich  durch Einschalten des Apparates C in der  selben Weise, wie oben beschrieben, dauernd  registriert werden.  



  Für     Sunimierung    von zwei Ziffern, deren  Summe grösser als 9 ist, ist bei dieser, sowie  bei     andern    Rechenmaschinen eine     Zehnerüber-          tragungsanordnung    erforderlich, deren Aus  führung und Wirkungsweise in dem folgen  den     schematisch    behandelt werden soll.  



  In die zehn Satz     Verbindungsleitungen     zwischen den Kontaktleitungen und den     Re-          gisterorganleitungen,    welche durch die     Elektro-          inagneten    F',     P2    usw.     gesteuert    werden, ist  für die     Verbindungsleitungen,    deren ange  hörenden     Ziffern    eine grössere     Stimme    als 9  haben, in der Verbindungsleitung ein     Elektro-          inagnet,    wie bei L in dem ersten Satz Ver  bindungsleitungen angedeutet, eingeschaltet.  



  Wie in     Fig.    7 ersichtlich, ist der lern       Li    mit der     Verbindungsleitung    leitend ver  bunden. Der Anker     L2    ist mit einer Leitung       V    verbunden, die für sämtliche Elektromag  neten L gemeinsam ist und die mit dem Re  gisterorgan     11i    in Verbindung steht.  



  Wenn die Verbindungsleitung, in der sich  der Magnet L     befindet,    unter Strom kommt  dadurch, dass sich die Stange<B>1</B> nach rechts    bewegt, zieht der Magnet     L2    seinen Anker  <B>i</B>     an,    wodurch die Leitung N mit der strom  führenden     Verbindungsleitung    in Verbindung  kommt. Das Registerorgan     1V11    ist wie die  andern Registerorgane dauernd mit der Minus  leitung der Batterie verbunden und wird so  mit durch Anziehung des Ankers     L2    an den  Kern     Li    unter Strom gesetzt.  



  Die     Magneten    L sind für die zu jeder  Taste gehörigen Verbindungsleitungen nur in  denjenigen eingeschaltet, die mit Leitungen  aus dem Leitungssatz e in Verbindung stehen,  die Ziffern entsprechen, welche addiert zu der       Tastenziffer    eine Summe ergeben, die höher  als 9 ist.  



  Wenn zwei Ziffern, deren Summe grösser  als 9 ist, addiert werden sollen, wird dies  somit die Wirkung haben, dass der in der ent  sprechenden Verbindungsleitung eingeschaltete       Magnet    L seinen Anker anzieht und dadurch  das Registerorgan     1Vli    mit der stromführen  den Kontaktleitung für eine der zwei Ziffern  verbindet, wodurch das Registerorgan     1V11    in  Wirksamkeit versetzt wird und eine Perfo  rierung des Registerbandes ausführt.  



  Derjenige von den Kontakten     mi,    der mit  Registerorgan     Mi        zusammenwirkt,    ist eine  Stufe vor den Kontakten     ni,        n2,        ran   <B>....</B> an  geordnet, und dieser Kontakt wird somit ge  schlossen gleichzeitig mit dem Kontakt n für  diejenige Ziffer, die unmittelbar vor der die  Einschaltung des     Registerorganes        Hi    bewir  kenden Ziffer registriert wurde.

   Bewirkt zum  Beispiel das Einführen einer     Ziffer    einer     mehr-          stelligen    Zahl die Einschaltung des Magnetes       Mt,    so wird die dadurch erzeugte Perforie  rung     Kontaktschluss-    bei dem zugehörigen Kon  takt hervorbringen in demselben Augenblick,  als die Perforierung der vorhergehenden Ziffer  (also die der     Zehner-Ziffer)    ihren Kontakt     n     erreicht.

       o     Die Schliessung des     Zehnerstangenkontak-          tes    bewirkt Einschalten eines Elektromagne  tes 0, dessen Anker zum Bewegen eines  Stromwenders P für jede der zehn Kontakt  leitungen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 0 dient.  Wenn der Elektromagnet 0 unter Strom ge  setzt wird, wird der     Stromwender    P derart      bewegt, dass die     Leitung    im Kontakt 1 auf  die Kontaktleitung 2 in dem Satz paralleler       Kontaktleitungen,    die durch die zehn Verbin  dungsleitungen mit den     Registerorganleitungen     zusammengeschaltet sind, übergeschaltet wird.

    Ebenso wird der Kontakt 2 mit der Kontakt  leitung 3 usw. verbunden und der     Kontakt    0  mit der Kontaktleitung 1.  



  Sind es zum Beispiel die Zahlen 17 und  18, welche addiert werden sollen, so führt  man zuerst die     Ziffer    1 und dann die Ziffer  7 in derselben Weise wie oben angegeben,  in das Register ein. Darnach wird das Re  gisterband vorwärts gebracht, so dass die Per  forierung, die der Ziffer 1 entspricht, unter  den entsprechenden Kontakt kommt, und dar  nach wird zuerst die Taste 1 Herunterge  drückt, so dass das Registerorgan der     Ziffer    2  eine Perforierung ausführt, und sodann die  Taste     ss    mit dein Erfolge, dass das Register  organ der     Ziffer    5 eine Perforierung ausführt,  wobei gleichzeitig auch das Zehnerstangen  organ eine Perforierung ausführt.

   Wenn nun  (las Registerband vorwärts geführt wird, uni  die Summe anzugeben, kommt zuerst die vom  Registerorgan 2 ausgeführte Perforierung     in)-          ter    das Kontaktorgan 2, gleichzeitig mit der  durch die Zehnerstange     M    ausgeführten Per  forierung unter den Kontakt     ini.    Die     Ziffer    2  wird folglich auf 3 mittelst des entsprechenden       Wenders    P übergeführt, und man erhält die  Summe 35 angegeben.  



  In dem Falle, dass zu einer Zahl, welche  eine grössere oder kleinere Anzahl von Nenner)  der Reihe nach enthält, eine andere Zahl ad  diert werden soll, ist es notwendig, eine An  ordnung zu treffen, welche bewirkt, dass     Kon-          taktschlnss    durch die mittelst     in,    verursachte  Perforierung nicht nur eine Stufe, sondern     rneli-          rere    Stufen vor den Kontakten     i?,    bewirkt wird.  



  Wenn man zum Beispiel     zri    der Zahl  ?9997 die Zahl 5 addieren soll, so muss der       Zehner.stangenwender    nicht nur allein für die  Ziffer, welche unmittelbar vor 7     kommt,        iriWii-k-          samkeit    sein, sondern auch für die drei vor  angehenden     Ziffern.    Dies wird durch Zusam  menwirken des     Zehnerorganes        JI'    und einem  weiteren Zehnerorgan     1I=    bewirkt,

   welches    bei     der        Additionsmaschine    mit der Leitung  des     Registerorganes    9 dauernd     zusammenge-          schaltet    ist, welches folglich     jedesinal,    wenn  das Registerorgan 9 beeinflusst wird, in Wirk  samkeit versetzt wird.  



  In Verbindung mit dem Zehnerorgan X'  sind weiter eine Reihe von Kontaktorganen       M'    derart     angeordnet,    dass für jede Stufe, uni  die sich das     Registerband    bewegt, ein Kon  taktorgan vorhanden ist. Alle diese Kontakt  organe sind über derselben leitenden Unter  lage     E,    angeordnet, welche     finit    der     -f--Lei-          tung    der Batterie     verbunden    ist.  



  In Verbindung reit     den-i    Zehnerorgan<B>111'</B>  ist ebenfalls eine     entsprechende    Reihe von  Kontaktorganen     )u'    angeordnet,     welche    eben  falls mit dein nebenan liegenden Kontakt  organ     in'    verbunden sind. Die     Kontaktorgane          i)22    arbeiten zusammen mit voneinander iso  lierten, unter dem Registerband aneordneten  Kontaktplatten I, und jede solche' Kontakt  platte     P    ist mit einem benachbarten Kontakt  organ     m',    wie in der Zeichnung angedeutet,  verbunden.

   Das letzte     Kontaktorgan        i),2    in  der Reihe ist     finit    dem untersten Kontakt  organ     w'    leitend verbunden.  



  Soll man nun die genannte Addition der  Zahlen 2n997 und 5 vornehmen, geht man  auf folgende Weise vor:  Erst wird die     Tabnlatortaste        T. &     so viele       11lale    heruntergedrückt, als es     Ziffern    in der  ersten Zahl gibt, welche     eingeführt    werden  sollen, beim     gewühlten    Beispiel also     fünfmal.     Dabei führt das Registerorgan der Ziffer 0  eine Reihe von fünf Perforierungen aus. Nun  wird das     Registerband,    wie früher beschrie  ben, weiter bewegt, bis die erste Nullperfo  rierung unter den     Nullkontakt    kommt.

   Dar  auf wird die Taste 2     heruntergedrückt,    wo  durch (las Registerorgan der Ziffer 2 in der  oben beschriebenen     Weise    eingeschaltet wird  und eine Perforierung ausführt. Dann wird  die Taste 9     Heruntergedrückt,    wodurch eine       Perforierung    durch das Registerorgan 9 und  gleichzeitig durch das Zehnerorgan     _12=        aus-          geführt    wird.

   Dies wird noch zweimal wie  derholt, und schliesslich wird die Taste der       Ziffer    7     heruntergedriiekt,        wodurch    das 11e-           gisterorgan    der Ziffer 7 eine entsprechende  Perforierung ausführt. Die Zahl 29997 ist  nun auf dem Registerband perforiert, und  gleichzeitig ist neben jeder Neunerperforierung  eine Perforierung des Zehnerorganes     b12    aus  geführt. Die erste Ziffer 2 wird nun durch  Bewegung des Registerbandes unter den Kon  takt 2 gebracht, und die Nulltaste wird vier  mal heruntergedrückt, weil die Zahl 5, wel  che zu der eingeführten Zahl addiert werden  soll, keine höheren Einheiten als Einer ent  hält.

   Die ersten vier     Ziffern    der Stimme blei  ben folglich vorläufig unverändert 2999. Die       Ziffer    7 befindet sich unter ihrem Kontakt,  und die     Ziffertaste    der Zahl 5 wird nun mit  der Wirkung heruntergedrückt, dass das Re  gisterorgan der     Ziffer    2 eine Perforierung  ausführt, wobei gleichzeitig das Zehnerorgan       311    ebenfalls eine     Perforierung    ausführt.  



  Um das Resultat dieser Addition ange  geben zu erhalten, wird das Registerband  darauf weitergeführt, bis die erste Perforie  rung 2 unter ihren Kontakt kommt. Gleich  zeitig wird bei der Perforierung, welche von  dem Zehnerorgan<I>NL</I> ausgeführt ist, eine Ver  bindung zwischen der     Unterlagplatte    E und  diejenige der     Unterlagplatten        R    in der Reihe       ,1I.-"    welche eine Stufe vor der von denn Zeh  nerorgan 1111 ausgeführten Perforierung liegt,  gebildet. Da indessen die vorhergehende Zahl  ein 9 ist, so ist auch hier eine Perforierung  des Zehnerorganes     M2    ausgeführt, und das  selbe ist in     bezrag    auf die drei vorgehenden  Zahlen der Fall.

   Die Verbindung wird der  art, wie aus     Fig.    8 ersichtlich ist, ganz bis  zu dem untersten der Kontakte     1112    geschlos  sen, welche in der Leitung des     Zehnerrnag-          rretes    0 eingeschaltet ist, und dieser wird in  Wirksamkeit versetzt, so     da.ss    die Zahl 3 als  erste Ziffer registriert wird.  



  Bei der nächsten Zahl, welche unter das  Kontaktorgan kommt,     wirkt    die Zehnervor  richtung in genau derselben Weise, und die  drei Neunre werden nun auf Null überführt  und     rnan    erhält die Summe 30002.  



  Auf     Fig.    8 ist die Stellung des Papier  bandes veranschaulicht, in welcher die erste  Perforierung, also bei dem erwähnten Beispiel    die Perforierung für die Zahl 2,     unter    seinem  Kontakt gekommen ist, und die Perforierung  für die ersten drei Neunzahlen befindet sich  somit gerade eine Stufe vor     seinem    Kontakt.  Wie ersichtlich, sind dann auch die links von.

    den Neunerperforierungen liegenden Kontakte  in der Reihe     M2    durch Perforierungen mit  ihren     Unterlagplatten    verbunden, und es be  steht also eine leitende Verbindung von der  Leitung<I>L0,</I> die zum Magneten 0 führt, über  die drei untern Platten     R    in der Reihe     M     und weiter über das vierte Kontaktorgan M,  nach dem rechts von diesem liegenden Kon  taktorgan     mi.    Unter diesem Kontaktorgan     mi     befindet sich aber gerade die Perforierung,  die gleichzeitig mit der Perforierung für die       Ziffer    2 durch das     Herunterdrücken    der Ziffer  taste 5, wie oben beschrieben, ausgeführt  wurde,

   und somit wird das Organ 0 schon  in diesem Moment in Tätigkeit gesetzt und  ändert also die     Ziffer    2 in der beschriebenen  Weise auf 3.  



  Um diese     32aschine    zu Subtraktion zu ver  wenden, müssen zwei Umschaltungen vorge  nommen werden, nämlich erstens mittelst der  Wendeschaltung 8 eine Umschaltung des  obersten Satzes von zehn Leitungen von den  Registerorganen zu den Kontaktorganen und  gleichzeitig des untersten Satzes Leitungen  von den Kontaktorganen zu den Register  organen derart, wie mit     gestrielrelten    Linien  angedeutet ist.  



  Zweitens muss das Registerorgan     11I2    von  der Neunerleitung in die Nulleitung umge  schaltet werden, so wie durch gestrichelte  Linien an dem Wender     Ts    angedeutet.  



  Nach Ausführung dieser Umschaltungen,  welche mechanisch selbstverständlich derart  eingerichtet sind, dass sie durch     einen    Hand  griff stattfinden, wirkt die Maschine derart,  dass sie die zuletzt eingeführte Zahl von der  zuerst eingeführten subtrahiert, anstatt sie zu  addieren.

   Die     Überführung    der Zehner zu den  mehreren Einheiten     davorliegender    Ziffern fin  det genau in derselben Weise wie bei der  Addition nur mit dem Unterschiede statt, dass  das Zehnerorgan     1V12    bei Subtraktion mit dein       Registerorgan    der     Ziffer    0     zusammengeschaltet         ist und folglich     immer    eine     Perforierung    gleich  zeitig ausführt, wenn das Registerorgan 0     cirie          Perforierung    ausführt.  



  Es soll nun vorausgesetzt werden, dass  3 von 4 subtrahiert     werden    soll.  



  Das     Einführen    der     Ziffer    4 in die     Maschine     geht dann in derselben Weise vor sich, wie  oben unter Addition beschrieben.  



  Darauf wird auf dem Tastentisch     :1    die  Taste, welche der Zahl 3 entspricht, nieder  gedrückt, und demzufolge werden sämtliche  Kontaktleitungen mit den Registerleitungen  durch die Verbindungsleitungen, welche von  dem Elektromagnet     F3    gesteuert werden, ver  bunden.  



  Wie aus denn Schema ersichtlich, kommt  dabei die stromführende     Kontaktleitung    4     rnit     der Leitung 1, deren Zahl also gleich der       Differenz    der Zahlen 4 und 3 ist, in Ver  bindung, und das Registerorgan 1 kommt unter       Stronn    und perforiert das Registerband. Da  durch hat     rnan    auf dein Register die Diffe  renz der zwei Zahlen 4 und 3, welche sub  trahiert werden sollten, eingeführt erhalten.  



  Soll man zwei mehrstellige Zahlen sub  trahieren, werden erst in der obern ange  gebenen Weise so viele     Nullen,    wie die grösste  Zahl     Ziffern    hat, einregistriert, und     darnach     werden die Ziffern dieser ersten Zahl von der       lrtichsten    Einheit aus registriert.  



       Wenn    diese Operation ausgeführt ist, wird  das Registerband so viele Stufen vorwärts  gebracht, dass die erste Perforierung der ein  geführten Zahl unter den entsprechenden Kon  takt kommt, und     darrracln    wird die andere  Zahl ebenfalls von der höchsten Einheit an  eingeführt, und die Maschine führt dann in  derselben Weise, wie oben beschrieben, die  Subtraktion von den höchsten Einheiten dieser  Zahl der Reihe nach zu den niedern Ein  ]reiten dieser beiden Zahlen aus, und die  Differenz der Zahlen wird auf entsprechenden       Perforierungen    des Bandes registriert.

   Soll  man zum Beispiel die Zahl 4321 vor) 8573  subtrahieren, werden zuerst die     Ziffern    der  letzten 8573 eingeführt, darauf wird das Re  gisterband bewegt, bis die Perforierung der         Ziffer    8 unter den     entsprechenden    Kontakt       kommt,    und     dann    werden die     Ziffern    der  nächsten Zahl in der Reihenfolge 4, 3, 2, 1       eingeführt,    wodurch 4 von 8, 3 vorn 5, 2 vorn 7  und 1 von 3 in der oben angegebenen Weise  subtrahiert werden, und man erhält die Dif  ferenz 4252 durch entsprechende     Perforierun-          gen    des Registerbandes einregistriert.  



  Sollen nun weitere Zahlen subtrahiert  werden, wird das Registerband wieder der  artig bewegt, dass die erste     Perforierung    unter  ihren     entsprechenden        Kontakt    kommt, und  darauf wird die dritte Zahl in die Maschine  in derselben Weise wie die     vorhergehenden     mit der Wirkung eingeführt, dass die Register  organe die     Dilferenz        durch    entsprechende     Per-          forierungen    des     Registerbandes    registrieren.  



  Die Subtraktion von zwei Ziffern, deren  Differenz kleiner als 0 ist, geht in analoger  Weise vor sieh wie die Addition     zweier    Zah  len, deren     Stimme        gr#üher    als 9 ist.  



  Das Organ     311    wird in diesem Falle au  tomatisch genau wie bei Addition in Tätig  keit gesetzt und     führt    genau in derselben  Weise die     Wirkung        rnit    sich, dass die Ziffer  der nächsthöheren Einheit tun 1 vermindert  wird.  



  Soll zum Beispiel die Zahl 7 von der Zahl  42.52     subtrahiert        werden,    darin werden zuerst  drei Nullen eingeführt,     wodurch    die drei ersten       Ziffern    4, 2, .i repetiert werden, und darin  wird die Taste der Zahl 7 heruntergedrückt,  während die     Perforierung    der Zahl 2 sich  unter     ihrem    Kontakt befindet.

   Da der     Sub-          traktionswender        S    ja     irnn    voraus in der     Riclr-          tung    des Pfeils nach     untern    bewegt ist, stellt  die Leitung vorn     Kor)talZtor.garr        ),=    mit der  Leitung 2 in     dein        obern    Leitungssatz     g    in  Verbindung,     und    in der Verbindungsleitung  von dieser Leitung bis nach der entsprechen  den Leitung (Leitung     e')    am     Kontaktrnagnet     F' ist, wie ersichtlich,

   eine     Zelrnerstangen-          leitung        angeordnet,    die in Übereinstimmung  mit     h'ig.    7 eingerichtet ist und somit die     Per-          forierungsvorrichtung        -JIi    in Tätigkeit setzt.  



  Es wird also beim     Herunterdrücken    der  Taste 7 eine Perforierung für die Zahl 5 aus  geführt, sowohl als eine Perforierung an     dT'.         Das Resultat dieser Subtraktion erhält  man in folgender Weise  Zuerst kommen die Zahlen 4 und 2 unter  ihren Kontaktorganen und die Zahlen 4 und 2  werden registriert. Dann kommt die Zahl 5  unter ihrem Kontaktorgan, und gleichzeitig  kommt die von     M1    ausgeführte Perforierung  unter dem Kontaktorgan     11111i.     



  Um die Subtraktionsarbeit auf der Ma  schine ausführen zu können, muss der     Wen-          der    OP etwas anders ausgeführt     seih,    als auf       Fig.    3 veranschaulicht.  



  Diese abgeänderte Ausführung des     Wen-          ders    OP ist auf     Fig.        3''    veranschaulicht.  



  Der Magnet 0 und die Wendevorrichtung  P sind nicht geändert.  



  In der auf     Fig.    3<B>"</B> gezeigten Stellung  steht die linke Leitung 1 mit der rechten  Leitung 1, die linke Leitung 2 mit der rech  ten Leitung 2 usw. in Verbindung. Beim Her  unterziehen des Wenders P mittelst des Mag  netes 0 kommen die linken Leitungen 1, 2,  3 usw. mit Kontakten     s'    in Verbindung, die  zwischen den     Endkontakten    -der rechten Lei  tungen 1, 2, 3 usw. angeordnet sind.

   Diese  Kontakte     .s'    sind mit schwingbaren     Kontakt-          armen        S'    versehen, die miteinander verbun  den sind und bewegt werden können, so dass  sie entweder, wie auf der Zeichnung veran  schaulicht, den Kontakt     s'        finit    den enten  liegenden rechten Leitungen verbinden oder,  wie mit gestrichelten Linien angedeutet, den  Kontakt s' mit Kontakten verbinden, die mit  der zweiten obern Leitung verbunden sind.  



  Um die Maschine für Subtraktion einzu  stellen, werden die Wender S' in der mit  gestrichelten Linien gezeigten Stellung be  wegt, was zweckmässig mit dem gleichen       Handgriff    geschieht als die Umstellung des  Wenders     S.     



  Wie aus dem Schema     Fig.        3b    ersichtlich,  kommt dann die -linke Leitung 1 -- wenn  die Wender P durch Magnet 0 nach unten  gezogen werden - mit der rechten Nulleitung  in     Verbindung,    die linke Leitung 2 kommt mit  der rechten     Leitung    1 in Verbindung usw.  



  Wenn also, wie oben erwähnt, die Zahl 5  unter ihr     Kontaktorgan    kommt, wenn gleich-    zeitig der Magnet 0 mittelst der von     -MI    aus  geführten Perforierung durch das Kontakt  organ     111V11    betätigt wird, wird also die Lei  <B>tung</B> vom Kontaktorgan     1t'    mit der Leitung  y4     bezw.    c4 in Verbindung gesetzt, und die  Zahl 4 wird anstatt der Zahl 5 registriert.  



  Schliesslich kommt dann die vierte Zahl  5 unter ihr Kontaktorgan und wird in ge  wöhnlicher Weise registriert. Man erhält also  die Zahl 4245 gleich der     Differenz    der Zahlen  4252 und 7.  



  Die Wirkungsweise des     Perforierungs-          organes        11l2    ist genau die gleiche wie für Ad  dition mit dein Unterschied, dass     N12,    wie er  wähnt, bei Subtraktion mit der     Nullperforie-          rungsvorrichtung    anstatt mit der     Neunperfo-          rierungsvorrichtung    in Verbindung steht.  



  Die im vorgehenden beschriebene Maschine  ist eine in sich selbst komplette     Additions-          und    Subtraktionsmaschine.  



  Auf der Grundlage desselben Prinzips,  auf der diese     Additions-    und Subtraktions  maschine basiert ist, kann man indessen auch  eine Maschine     zusammensetzen,    die mit allen  vier Rechnungsarten arbeitet, und das Schema  einer solchen Maschine ist auf     Fig.    4 veran  schaulicht.  



  Während bei der     Additions-    und Subtrak  tionsmaschine gemäss     Fig.3    ein Satz von  20 Leitungen verwendet wird, von denen die  zehn untersten e mit den zehn obersten     g    mit  Hilfe von zehn verschiedenen parallelen Schal  tungen<I>lt</I> einer Kontaktstange 1 zusammen  geschaltet werden können, wird man bei der  Maschine, welche auch Multiplikationen und  Divisionen ausführen können soll, vier solcher  Sätze gebrauchen, wo die zwei ersten, I und       1I,    die Addition der Teilprodukte ausführen  und die andern zwei,     III    und IV     (Fig.    4), die  Bildung der Teilprodukte durch Multiplikation       ausführen.     



  Um nicht die Abbildung     unnötig    kompli  ziert zu machen, ist jedes Bündel von zehn  Leitungen auf dieser Figur als ein dicker  Strich gezeichnet, während die Einzelleitungen  als dünnere Striche gezeichnet sind.  



  Jeder der Sätze I,     1I,        11I,    IV     solldn    dem  folgenden als einen Stock bezeichnet werden      und der Stock I auf der     Fig.    4 ist mit dem       Additions-    und Subtraktionsstock auf     Fig.    3       identisch    und dient zum selben Zweck wie  dieser, wenn dieser als     Additions-    und Sub  traktionsmaschine benutzt wird.  



  Um. die Verwendung der     übrigen    Stöcke  zu erklären, wird auf das Schema     Fig.    5 hin  gewiesen, wo eine     Multiplikation    von zwei  vierstelligen Zahlen ausgeführt gezeigt ist.  



  Diese     Multiplikation    wird in bekannter  Weise derart durchgeführt, dass jede der Zif  fern des Multiplikanden erst mit der ersten  Ziffer des     Multiplikators        multipliziert    wird,  wonach die vier dabei erhaltenen Produkte  addiert werden.  



  Da das Produkt von zwei einstelligen  Zahlen niemals     gröLier    als zweistellig werden  kann, wird aus dein Schema     Fig.    5 ersicht  lich     sein,    dar die Stimme dieser Einzelpro  dukte in allen Fällen     mittelst    einer     Reibe     von     einfachen    Additionen erhalten werden  kann.  



  Darauf werden sä     mtliclie    Ziffern des Mul  tiplikanden mit der nächsten     Ziffer    des     Mul-          tiplikators    multipliziert, und die Reihe ein  oder zweistelliger Zahlen, welche man dabei  erhält, wird zu der     obgenannten        Stimme    ad  diert. Hierbei wird man eitre grössere oder  kleinere Anzahl doppelter Additionen (z. B.  7     +    5     +    2) erhalten können, zu deren Aus  führung ausser dem erstgenannten Additions  stock I ein weiterer Additionsstock     II    be  nutzt wird, der in genau derselben Weise  wie der Additionsstock I eingerichtet ist.  



  Zu der Stimme, welche man bei diesen  Additionen erhält, wird wieder die Reihe     ein-          oder    zweistelliger Produkte, welche man beim  Multiplizieren des     Multiplikanden    mit der  nächsten Ziffer des     Multiplikators    erhält, ad  diert     trsw.     



  Wie ersichtlich, wird bei einer Multipli  kation von zwei mehrstelligen Zahlen nie  mals die Notwendigkeit von mehr als zwei  gleichzeitigen Additionen eintreten, indem  man immer nur die Zehner eines zweistelli  gen Produktes zu den Einern eines andern  zweistelligen Produktes addiert und die     Summe       dieser     Ziffern    zu einer der     Ziffern    eines früher  ausgerechneten Produktes.  



  Das Einzelprodukt von zwei einstelligen       Zahlen    wird mittelst der beiden Multiplika  tionsstöcke     11I,    IV gebildet. Die Schaltung  beim Multiplikationsstock     III    ist derart. aus  geführt, dass, wenn zum Beispiel die Zahl 5  als Multiplikand für Register eingeführt     und          durch    Bewegung des Registerbandes unter  das zugehörige Kontaktorgan gebracht ist.  das Niederdrücken der     Multiplikationstaste    7  Einschaltung desjenigen Registerorganes be  wirkt, welches den     Einern    in dein Produkt  5     #    7 = 35 entspricht, d. h. die Einschaltung  des     Registerorganes    5.  



  Der     Multiplikationsstock    IV ist     derart    ge  schaltet, dass er beim Niederdrücken     einer          Multiplikationstaste,    z. B. 7, das Register  organ der jeweiligen     Ziffer    einschaltet, welche  den Zehrrein im Produkt     zwischen    der auf  dem Registerband     perforierten    Ziffer (also bei  unserem Zahlenbeispiel 5 - 7 = 35 die     Zahl    3  und der der Taste entsprechenden     Ziffer    ent  spricht, also in     diesem    Falle das Register  organ der     Ziffer    3.

   In dieser Weise werden  die beiden     Multiplikationsstöcke        III    und IV  zur     Ausführung    einer Multiplikation benutzt.  



  Die     Wirkung    der Tasten auf die verschie  denem Schaltungen der Stöcke I,     1I,        11I,    IV  ist     genau    dieselbe wie die, welche in der       Beschreibung    von     Fig.    3 erklärt ist;

   aber bei  der     Maschine    in     Fig.    1 sind zwei Sätze von  je zehn Tasten     angeordnet,    von     denen    die  linken Sätze V zum Beeinflussen der beiden       Multiplikationsstöcke        III    und IV dienen, wäh  rend der rechte Satz     -.    zum Beeinflussen  des     Additions-        bezw.    Subtraktionsstockes I  dient.

      Die Ausführung des Registerbandes     finit          zugehörigen        Perforierungs-    und Kontaktorga  nen ist ebenfalls im Prinzip dieselbe, wie in       Fig.    3 beschrieben, aber das Registerband  ist hier abweichend von     Fig.    3 mit zwei  Sätzen Register- und Kontaktarmen     versehen,     von denen der rechte Satz     dr,        irr    den Multi  plikationsstöcken     III,    IV und der linke Satz       d1,        irr    dem     .Additionsstock    I entspricht.

        Der rechte Teil des     Registerbandes,    wel  cher zum Steuern der Multiplikationsstöcke       III,    IV dient, ist mit zwei hintereinander  liegenden Kontakten     n1    für jede     Ziffer     versehen. Der erste dieser Kontakte,     ralo,     steuert den Multiplikationsstock IV, der die  Zehner in einem zweistelligen Einzelprodukt       ausrechnet,    und der andere,     nlu,    steuert den       Multiplikationsstock        IH,    der die Einer in  einem zweistelligen Einzelprodukt ausrechnet.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    4 sche  matisch dargestellten Rechenmaschine wird  am besten aus dem Folgenden hervorgehen,  wo eine Multiplikation in     Übereinstimmung     mit -dem in     Fig.    b aufgesetzten Rechenbei  spiel 3487     #   <B>2056</B> durchgeführt werden soll.  



  Erst führt man in das Multiplikations  register Dl den Multiplikand 3487 ein. Zu       -diesem    Zweck muss man zunächst durch  Drücken einer Taste     T"    die Multiplikations  taste     Vi,        1:'a    usw. direkt an ihre     Perforierungs-          organe        dl',   <B><I>d,'</I></B> usw. schalten. Darauf wer  den die Tasten 03487 in Reihenfolge auf  dem linken Tastensatz     V    niedergedrückt,  während sich das Registerband nach jeder  Perforierung einen Schritt vorwärts schiebt,  so wie dies in Verbindung mit     Fig.    3 und 6  beschrieben wurde.  



  Darauf wird das Registerband, ähnlich  wie dies früher beschrieben wurde, zum Bei  spiel durch weitere Perforierung von Nullen,  fortbewegt, bis die erste     Ziffer,    also 0,     runter     das Kontaktorgan     yz1,0    der untern Reihe ge  kommen ist. Die Perforierung für     Ziffer    3  liegt dann unter dem ersten Kontaktarm     n",3     der obern Reihe.  



  Darauf wird der Kontakt an der Taste       T.    unterbrochen und die Multiplikationstaste  der ersten     Ziffer    im Multiplikator, also     V2,     heruntergedrückt. Dadurch wird die Verbin  dung an dem Kontaktmagneten     F2    in den  Multiplikationsstöcken     III    und IV geschlossen.  Somit werden die der     Ziffer    2 entsprechenden  Kontaktstangen I in den beiden Multiplika  tionsstöcken     III    und IV verschoben.

   Durch  die Verschiebung der     Kontaktstangen        III    ent  steht folgende     Verbindung:    Kontaktorgan     n1"     für die Zahl 0, Leitung     eo    des Leitungsbün-         dels        eI,I,    Leitung o der Kontaktstange des  Stockes     III,    Leitung     go    in dem     obern    Leitungs  satz     g"    beim     Multiplikationsstock    HI.

   Im       Multiplikationsstock    IV wird in ähnlicher  Weise vom Kontaktorgan     7r1.3    zur Leitung     go     in dem obern Leitungssatz im Multiplikations  stock     gi"    Verbindung gebildet.  



  Die     obern    Leitungssätze     gu,    und     grv    in  den     Kontaktstöcken    IH und IV bilden  nun den untern Leitungssatz     e.        bezw.    die       Kontaktmagnetleitung        fI,    im     Additionsstock          II,    der genau in derselben Weise, wie der  unter     Fig.    3 beschriebene Additionsstock ge  schaltet ist und wirkt.  



  Die Wirkung der beiden Kontaktschlie  ssungen in den Multiplikationsstöcken     III    und  IV ist also die, dass die Leitung     eo    des un  tern Leitungssatzes     e,Z    im Additionsstock     1I     mit dem Kontaktorgan     7r1,0    im Multiplika  tionsregister in Verbindung steht, während  gleichzeitig der Kontaktmagnet     Fo    im Addi  tionsstock     1I    in Verbindung mit dein Kon  taktorgan     7r1.3    im     Multiplikationsregister    Kon  taktschliessung bewirkt.

       Die-Verbindung    wird  folglich weiter von der Leitung     eo    in dem  untern Leitungssatz     e,    im Additionsstock     Il     zur Leitung     go    in dem obern Leitungssatz     g"     und von dort, wie aus dem Schema hervor  geht, über     f,    weiter zu dem Kontaktmagne  ten     Fo    im Additionsstock I geschlossen. Die  Wirkung ist also hier dieselbe, als wenn die  Additionstaste     Ao    heruntergedrückt wird.  



  Da, in ähnlicher Weise wie bei der Ad  ditionsmaschine erläutert, auch hier schon  durch nicht näher zu erläuternde elektrische  Verbindungen im voraus Nullen in dem Ad  ditionsregister     D,    eingeführt sind, wird hier  durch direkte     Verbindung    mit dem Register  organ     di    im Additionsregister Dl geschlossen,  und dies führt eine Perforierung aus, wodurch  die Zahl 0 in das Additionsregister     Dl    ein  geführt ist.

   Sobald das Registerorgan     dro    der       Ziffer    0 die Perforierung im Additionsregister  ausgeführt hat, bewegt sich das Registerband,  wie früher beschrieben, automatisch einen  Schritt weiter, wodurch die Ziffer 2, deren  Multiplikationstaste     V2    immer noch nieder  gedrückt gehalten wird, mit den nächsten      Ziffern, also 3 und 4, im     11lultiplikand    multi  pliziert wird, da die Ziffer 3 unter das zweite       11r,,3    ihrer Kontaktorgane gekommen ist, wäh  rend also die     Ziffer    4 unter Kontakt     71"a4    sich  befindet.  



  - Im Stock     III    wird nun Verbindung zwi  schen dem Kontaktorgan     1e",3    und der Lei  tung     g6    in     dein        obern        Leitungsnetz,illl    ge  bildet, gleichzeitig damit, dass irrt Stock IV  Verbindung zwischen dem Kontaktorgan     11r"4     und der Leitung     go    in deren oberem Leitungs  netz     g"    ist.

   Da die letztgenannte Leitung     y.)     nun direkte Verbindung mit der Leitung     B-          der    Batterie durch den Elektromagneten A  im     Stock.        II    hat, wird dieser folglich magne  tisch     werden    und seine     KontaktschlieRung     ausführen,

   wodurch die Leitung     gc    im     obern     Leitungsbündel     gilt        bezw.        e6    im Leitungsbündel       ("l    des Stockes     II    mit der Leitung B-     durch.     den     .Magnet        F6    im Stock I verbunden wird,  wodurch dieser Stromkreis geschlossen ist.  Die Wirkung in diesem Stock I ist dann der  art, als ob die Taste     tls    heruntergedrückt  wurde.

   Da     gleiehzeitig    Kontakt in der Lei  tung durch das     Kontaktorgan        rti         iin    Addi  tionsregister vorhanden ist, wird nun das Re  gisterorgan     dIG    eine Perforierung ausführen,  und das Papierband bewegt sich wieder eine  Stufe vorwärts.

   Nun werden sich die Ziffern  4 und 8 des Multiplikanden unter ihren     re-          spektiven    Kontaktorganen     7r",,4    und     11"o\    im       Multiplikationsregister    befinden, und die ent  sprechenden Stromkreise für die Ziffern wer  den geschlossen und bewirken wieder in der  selben Weise, dass das     Zifferorgan        doo    das  Papier im Additionsregister     D,    perforiert usw.,  bis auf diese Weise das ganze erste Teilpro  dukt 03487     #    2 = 06974 perforiert worden ist.  



  Es ist zu bemerken, dass die Zehnerschal  tung des     Additionsregisters        D,    in genau der  selben Weise wirken, wie früher beschrieben  wurde.  



  Das Registerband wird weiterbewegt, so  lange Nullen auf dein Additionsregister     Di     sind, d. h. bis die erste Ziffer 6 im Produkt  <B>6974</B> unter ihr Kontaktorgan     ni    im Additions  register     D,    gelangt ist, wonach man mit der  nächsten     Ziffer    des     Multiplikators    multipliziert.

           Uin    nun die weitere Multiplikationsarbeit  zu verstehen,     viril     erklärt werden, dass die       Registerorgane        d"        ini        Dlultiplikatioiisi-egistei-          I>"    direkt mit dein zweiten Kontaktsatz     1r""     des     Multiplikationsregisters    derart zusammen  geschaltet sind, dass, sobald eine Perforierung       unter    einen Kontakt in diesem Kontaktsatz       kommt,

      das     entsprechende    Registerorgan     cl"     automatisch     eingesehaltet    wird und eine neue  Perforierung ausführt. In dieser Weise wird  der     3lultiplikand    03487 folglich mit     einem          Zwischenraum    wiederholt, der der Anzahl Zif  fern entspricht, für die das Register     dimen-          sioniert    ist.  



  Hierbei wird die Verschiebung eines Teil  produktes uni eine Dezimalstelle gegenüber  dein vorangehenden Teilprodukt     (Fig.    5) da  durch selbsttätig herbeigeführt, dass die Zif  fern im     Multiplikationsregister    bei jeder Re  petition eine Stufe hinter den     Ziffern    ein Ad  ditionsregister zurückbleiben     (Fig.    4).  



  Gleichzeitig damit, das die erste     Ziffer    6  des Produktes zwischen     dein.        Multiplikand     und der ersten Ziffer des     Multiplikators    (also  des Teilproduktes     03-1.87        #    2     =   <B>6974)</B> unter  ihr Kontaktorgan     ni    im Additionsregister ge  kommen ist, sind folglich die ersten beiden  Ziffern 03 des repetierten     Multiplikanden    un  ter ihre     respektiven    Kontaktorgane     r/".    und     n",     im     Alultiplikationsregister    gekommen.  



  Dies ist die Stellung, nachdem die Multi  plikation des     Multiplikanden        finit.    der ersten       Ziffer    2 des     Multiplikators    ausgeführt ist,  und die     Multiplikation    mit der zweiten Ziffer  des     Multiplikators    kann nun     angefangen    wer  den.  



  Diese     Multiplikation    findet genau in der  selben Weise wie die oben     besehriebene    Mul  tiplikation mit der Ziffer 2 statt, nur mit dein  Unterschied, dass jetzt     nielit    nur Nullen     ini     Additionsregister stehen, sondern die     Ziffern          06974,    zu denen folglich das Produkt aus  Multiplikand und der zweiten     Ziffer    0     des        3Iul-          tiplikators   <B>2056</B> nach dem anfangs beschrie  benen     Additionsprinzip    derart addiert werden,

    dass dann unter Berücksichtigung der hierbei       stattfindenden        Dezimalstellenverschiebung        die'     Registerorgane     dl    des Additionsregisters in      Reihenfolge     Perforierungen    für die Ziffern  069740 ausführen und das Registerband wei  ter bewegt wird, bis die erste dieser Ziffern  unter ihr Kontaktorgan     n1    im Additionsregi  ster kommt. Hierdurch wird die Multiplikation  mit der nächsten Ziffer 5 des Multiplikators  2056 ausgeführt, wobei Perforierungen im  Additionsregister für die Ziffern 0714835 ge  bildet werden usw.

      Wenn schliesslich der Multiplikand mit  sämtlichen     Ziffern    des Multiplikators multi  pliziert worden ist, wird das Gesamtresultat  durch Einschalten der     Resultatdruckvorrich-          tung    C mittelst der Schaltung K genau in  derselben Weise wie früher in Verbindung  mit der Additionsmaschine in     Fig.    3 beschrie  ben wurde, niedergeschrieben.  



  Um die in     Fig.    4 veranschaulichte Ma  schine zur Ausführung von Division zu be  nutzen, wird erst der Dividend in gewohnter  Weise in das Additionsregister eingeführt,  darauf wird der Divisor in der gleichen Weise  wie der     Multiplikand    bei Ausführung einer  Multiplikation eingeführt. Wenn der Divisor  02056 ist, kommt also 0 unter das zweite  ihrer Kontaktorgane     rt",l0,    2 unter das erste  ihrer     Kontaktorgane        n"2    usw. Wenn der Di  vidend z.

   B.<B>7169272</B> ist, wird durch ent  sprechende Einstellung des Registers dafür  gesorgt, dass die erste Ziffer des Dividenden,  also 7, gleichzeitig unter ihr Kontaktorgan  kommt und die folgenden     Ziffern    entspre  chende Stufen davor.  



  Wenn der Dividend und Divisor gleich  zeitig die oben beschriebenen Plätze in ihren  Registern einnehmen, wird der Additionsstock  I auf Subtraktion durch den Wender     S    und       Ts        (Fig.    3) geschaltet.  



  Wenn dies getan ist, drückt man nun auf  die Neunertaste     Vs,    wodurch also die beiden  ersten Ziffern des Divisors mit 9 multipliziert  und das Produkt von der ersten     Ziffer    des  Dividenden subtrahiert werden. Wenn das  genannte Produkt grösser als die erste     Ziffer     des Dividenden ist, macht der Zehnerkontakt       11,h    im Additionsregister einen Ausschlag, und  man weiss dann, dass die Zahl 9 zu hoch war    und dass also die erste Ziffer im Quotient  kleiner als 9 ist.  



  In gleicher Weise versucht man mit 8, 7,  6, 5 usw., bis man zu der     Ziffer    gelangt, bei  der kein Ausschlag des Zehnermagnetes ent  steht. Das der niedergedrückten Taste ent  sprechende Produkt des Divisors ist notwen  digerweise kleiner als der Dividend und wird  automatisch von demselben subtrahiert. So  wird dann genau dieselbe Operation mit dem  Rest des Dividenden usw. ausgeführt, bis  man in derselben Weise so viele     Ziffern    im  Quotienten gefunden hat, wie man braucht.  



  Anstatt erst zu versuchen, die Neuner  taste, dann die Achtertasten usw. herunterzu  drücken, um die     Ziffer    des     Quotients    zu fin  den, kann selbstverständlich ein automatischer       Sueher    verwendet werden, der der Reihe nach  die Tasten von der Neun an herunterdrückt  und automatisch angehalten wird, sobald nach  einer Subtraktion kein Ausschlag     auf    dem  Zehnermagnet entsteht. Dies kann zweck  mässig derart ausgeführt werden, dass der  automatische Sucher stufenweise von einem       Zehnermagnet    jedesmal getrieben wird; wenn  dieser in Bewegung gesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisch betätigte Rechenmaschine, wel che Ziffertasten zur Einführung der Zahlen in die Maschine aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tasten unter Vermittlung von Kupplungen Registerorgane elektrisch derart betätigen, dass letztere die zuerst ein geführte Zahl registrieren, und dass bei Ein führung einer weiteren Zahl jede Taste das jenige Registerorgan betätigt, welches dem Resultat einer bestimmten Rechenoperation der eben getasteten Ziffer mit einer Ziffer der zuerst eingeführten Zahl entspricht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Reclienmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Register organe ein Registerband perforieren, das unter Kontaktorgane geführt ist, die durch die Perforationen Kontakt mit einer elek trischen Stromquelle machen, wobei die Registerorgane und die Kontaktorgane mit je einem Leitungssatz verbunden sind, deren Leiter durch die Kupplungen je weils so miteinander verbunden werden, dass bei Niederdrücken einer Taste das jenige Registerorgan betätigt wird, das der Summe bezw. Differenz einer früher perforierten Zahl mit der eben getasteten fahl entspricht.
    ?. Rerhenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zum Zweck der Multiplikation und Division ausser den beiden für die Addition und Subtraktion bestimmten zwei Leitungssätzen noch zwei weitere Leitungssätze mit entsprechenden Regi ster- und Kontaktorganen vorgesehen sind, wobei die zugehörigen Kupplungen die Leiter so miteinander verbinden, dass der von der niedergedrückten Taste in Ver bindung mit dem Registerorgan ausge löste Zahlenwert gleich dem Produkt (dem Quotienten) aus den der Taste und dem über einer Perforation stehenden Kontakt entsprechenden Zahlenwerten ist. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das über von einem Motor bewegten Walzen geführte Regi sterband absatzweise betätigt wird, indem beim jedesmaligen Niederdrücken einer Taste eine Querstange (n) einen Hebel (rl) mitnimmt zwecks Schliessens eines Kon taktes (z) für einen Schaltmagneten (y). -l. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die als Federn ausge führten Köntaktorgane auf dem Register band aufruhen und mit einer unter diesem angeordneten elektrisch leitenden, mit einer Batterie verbundenen Unterlage Kontakt schliessen, wenn sie über ein Loch im Registerband hinweggehen. 5. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis .4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registerorgane aus Elektromagneten -bestehen, die auf zwei armige Hebel: wirken, deren andere En- den die Lochungsstangen für das Regi sterband tragen. 6.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Ucrtei-anspriicherr 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die auf den Enden von zweiarmigen Hebeln angeordneten Tasten an ihren andern Enden an Kontaktstan gen angeordnete Kontaktstiftsätze tragen, von welehen der obere Stiftsatz mit den Registerorganen durch einen Leitungssatz und der untere Stiftsatz mit den Kontakt organen des Registerbandes durch den andern Leitungssatz verbunden ist. 7.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tasten mit Elek tromagneten zur Betätigung der Kupp lungen in einem Stromkreis so geschaltet sind, dass sie einzeln einschaltbar sind und je einen als Winkelhebel ausgebil deten Anker besitzen, der mit einer die Kontakte tragenden Stange einer Kupp lung verbunden ist.
    B. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Lrbertragung einer Ziffer der zuerst einzuführenden Zahl auf das Re gisterband zunächst die Ziffer 0 mit Hilfe einer Tabulatortaste eingeschaltet und damit beim Decken der im Registerband erzeugten Lochung mit dem' Register organ der durch dieses Kontaktorgan ge hende Stromkreis der Batterie und hier auf durch Niederdrücken der der verlang ten Ziffer entsprechenden Taste alle vom zugehörigen Kupplungsmagneten gesteuer ten Verbindungsleitungen geschlossen wer
    den, wodurch die dem Kontakt entspre chende stromführende Leitung mit der der niedergedrückten Taste entsprechenden Registerorganleitung verbunden wird; wo durch das in dieser liegende Register organ unter Strom gesetzt und die ent sprechende Lochung im Registerband her beigeführt wird. 9.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dali zum Zwecke der Zehnerschaltung in jede Gruppe der von den Kupplungs- Elektromagneten gesteuerten Kontakt leitungen und Registerorganleitungen ein an eine besondere Leitung angeschlosse ner Elektromagnet (L) in der Weise an geschlossen ist, dass die Kerne aller die ser Magnete mit den zugehörigen Ver bindungsleitungen und die -Anker mit einer gemeinsamen Leitung (N) verbun den sind, während ein Registerorgan (Ml)
    wie die andern Registerorgane mit der positiven Leitung der Batterie dauernd verbundeil ist und die dem Registerorgan (1'111) entsprechenden Kontakte über dem Registerband eine Stufe vor den ver schiedenen Zifferkontakten angeordnet sind, wobei ein -solcher Kontakt beim Schliessen des Kontaktes derjenigen Ziffer geschlossen wird, welche durch Lochung des Registerbandes eine Stufe vor der Registrierung der Ziffer registriert wird. 10.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Zehnerorgan (111i) Kontakt organe in der Weise angeordnet sind, dass für jede Stufe, um die sich das Register band bewegt, ein mit einer gemeinsamen leitenden Unterlage (E) verbundenes Kon taktorgan vorhanden ist. 11.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass zum Zwecke der fortgesetzten Zehnerschaltung ein mit dem Zehnerorgan (11T,)- und seinen Kontakten (n1) ver bundenes Zehnerorgan (M2) mit zugehöri gen Kontakten vorgesehen ist, die mit voneinander isoliertem, unter dem Regi sterband angeordneten Kontaktplatten (R) zusammen arbeiten, während jede mit den Kontaktorganen (7t1) eine Stufe oberhalb verbunden ist. 12.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass zum Zwecke der Subtraktion mit Hilfe einer Umschaltdorrichtung (<B>8</B>) die Registerleitungen auf die Kontakt leitungen und umgekehrt umgeschaltet werden und dass das Registerorgan (M2) von der Neunerleitung auf die Nulleitung umgeschaltet wird. 13. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass jede Taste drei Sätze Schaltun gen in den Überführungen zwischen den Registerorganen und ihren Schaltungen steuert, in denen der eine von diesen drei Schaltungssätzen die Überführungen an das den Einern des.
    Produktes entspre chende Registerorgan schliesst, während der zweite Satz die Überführungen an das den Zehnern des Produktes entspre chende Registerorgan anschliesst und der dritte Satz die Schaltungen mit einem Registrierorgan verbindet, das der Summe aus den Zehnerziffern des Produktes und den Einerziffern eines vorher registrierten Produktes entspricht. 14. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch die Anwendung eines weiteren Satzes Schaltungen nach Unteranspruch 1 zwecks Addition der Summe von Einer- und Zehnerziffern zu den Ziffern eines vorher registrierten Produktes.
CH111817D 1923-02-06 1924-01-30 Rechenmaschine. CH111817A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO111817X 1923-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH111817A true CH111817A (de) 1925-09-16

Family

ID=19904319

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH111817D CH111817A (de) 1923-02-06 1924-01-30 Rechenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH111817A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE931502C (de) Dezimal-binaere Relaisrechenmaschine
DE823053C (de) Elektromechanischer UEbertrager
DE747713C (de) Multiplikationsmaschine zur Errechnung von Produkten von Faktoren, die in Zaehlkarten gelocht sind
DE654413C (de) Auswertungsmaschine fuer Karten mit Lochkombinationen
DE544225C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte statistische Maschine
CH111817A (de) Rechenmaschine.
DE414823C (de) Elektrisch betriebene Rechenmaschine
DE654052C (de) Verbindung einer Kartenlochmaschine mit einer Rechenmaschine
AT104841B (de) Elektrisch betriebene Rechenmaschine.
DE966010C (de) Selbsttaetiger Kartendoppler fuer Lochkarten
DE546534C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine
DE656497C (de) Verfahren und Tabelliermaschine zur Auswertung von Karten mit Lochkombinationen
DE454833C (de) Tabelliermaschine mit Einrichtungen zum Drucken von Posten und Summen in mehreren Spalten
DE688437C (de) Multiplikationsmaschine
DE660845C (de) Lochkartentabelliermaschine mit Subtraktionseinrichtung
DE695055C (de) Multiplikationsmaschine
DE619870C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine
DE575290C (de) Rechenmaschine
DE574816C (de) Kombinierte Schreib- und Rechenmaschine
DE975966C (de) Rechenmaschine zur Durchfuehrung von arithmetischen Rechenoperationen
DE1039767B (de) Elektrischer Produktbildner
DE736813C (de) Elektrische Rechenmaschine
DE544601C (de) Mit einer Schreibmaschinentastatur versehene Kartenlochmaschine
AT105172B (de) Elektrische Rechen- und Schreibmaschine.
DE1011197B (de) Durch Lochkarten gesteuerte Rechenmaschine