CH111855A - Verfahren zur Erzeugung von Hochdruckdampf in ununterbrochenem Betrieb. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Hochdruckdampf in ununterbrochenem Betrieb.

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CH111855A
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steam
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Stephan Dr Loeffler
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Stephan Dr Loeffler
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00—Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/08—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam
    • F22B1/14—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam coming in direct contact with water in bulk or in sprays
    • F22B1/146—Loffler boilers

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Description


  Verfahren zur Erzeugung von Hochdruckdampf in ununterbrochenem Betrieb.    In neuerer Zeit sind Bestrebungen im  Gange, für Dampfbetrieb Hochdruckdampf  zu verwenden. Die grösste Schwierigkeit be  reitet die Dampferzeugung, da bei dem hohen  Druck und der hohen Temperatur das Ma  terial des Kessels ausserordentlich gefährlich  beansprucht ist, wenn man die Heizwirkung  durch die Kesselwandungen hindurchleitet.  Da die Heizgase der verwendeten Feuerungen  Temperaturen von 1000' C und mehr er  reichen, so lassen sich gefährliche örtliche  Wärmestauungen in den Kesselwänden mit  Sicherheit nicht vermeiden, besonders dann  nicht, wenn Ablagerungen durch Kesselstein,  Schlamm usw. stattfinden.  



  Im Nachfolgenden soll ein neues Ver  fahren zur Hochdruck-Dampferzeugung be  schrieben werden, bei welchem die zur Ver  dampfung im Kessel erforderliche Wärme  nicht von aussen durch die Wandungen des  Kessels hindurch nach dem Innern geleitet,  sondern unmittelbar in das Kesselinnere ge  führt wird.  



  Zu diesem Zwecke wird von einem Kessel  (Trommel mit Wasser- und Dampfraum)    ohne äussere     Beheizung    mittelst einer vom  Kessel abzweigenden und in diesen wieder  einmündenden     Rohileitung    ein Teil des Kes  selinhaltes (Dampf, Wasser oder Gemisch  beider) entnommen und zwangsläufig     mit-          telst    einer Fördervorrichtung nach Wärme  aufnahme in einer beliebig ausserhalb des  Kessels angeordneten, hohen Druck bei hoher       Temperatur    aushaltenden Heizvorrichtung  (zum Beispiel in die- Rohrleitung eingeschal  tete Rohrschlangen, Rohrbündel     etc.)    mit  äusserer     Beheizung    in ununterbrochenem  Kreislauf als.

   überhitzter Dampf dem Kessel  inhalt zugeführt.  



  Dies ermöglicht die Anordnung des Kes  sels an beliebiger Stelle, unabhängig von der  Lage der     Heizvorrichtung,    im Gegensatz zu  den heutigen Kesselbauarten, wo die Kessel  trommeln zumeist an höchster Stelle des  Kessels auf schweren Gerüsten aufgebaut  werden müssen, damit die Dampfentwicklung  an höchster Stelle sicher erfolgen kann.  Weiter wird durch das neue     Hochdruck-          Dampferzeugungsverfahren    ein ausserordent  lich sicherer Betrieb erzielt; denn die Wan-      dungen des Kessels werden bei dem entspre  chenden Druck höchstens die Temperatur des  Sattdampfes annehmen können. Abscheidung  von Verunreinigungen an den Innenwandun  gen des Kessels hat auf die Dampferzeugung  keinerlei ungünstigen Einfluss. Im Gegen  teil, sie vermindert den Abstrahlungsverlust.

    der im übrigen bei diesem Kessel in einfacher  W eise durch aussen aufgebrachte Wä     rme-          sehutzmittel    verhindert werden kann. Ferner  ist der Kessel weniger empfindlich gegen  Veränderung des     Flüssigkeitsstandes    als die       üblichen    Kessel mit     Aussenfeuerung,    und er       kann    in beliebiger Lage zur Heizvorrichtung  angeordnet werden.  



  Ferner ist ermöglicht, die zur Verdamp  fung erforderliche Wärme in der     Heizvor-          richtung    mit äusserer Beheizung in Rollren  von nur kleinen Abmessungen (Rohrschlan  gen, Rohrbündel) aufnehmen zu lassen, die  auch bei hohem Druck mit Leichtigkeit be  triebssicher ausgeführt werden. Ein unzuläs  siger Wärmestau in den Rohrwandungen  wird durch die zwangsläufige Bewegung des  Heizmediums mittelst einer Umlaufpumpe  oder dergleichen mit Sicherheit vermieden.  



  U m die erste Dampferzeugung     einzuleiten     und den Betrieb des Kessels zu beginnen oder  um zeitweise die Dampferzeugung zu er  höhen, können eine Reihe von Hilfseinrich  tungen verwendet werden. Beispielsweise ist  dlie Anordnung eines besonderen Hilfskessels  mxögglich mit besonderer Feuerung, durch wel  chen K iederdruekdampf erzeugt wird, oder  eines als Erstdampferzeuger betriebenen elek  trischen Kessels usw.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form dargestellt. Hierbei wird beispielsweise  der im Kessel     k        erzeugte    Dampf bei c einer  Umlaufpumpe ur zugeführt und von dieser  aus zwangsläufig weiterbewegt nach einer  besonderen, unabhänggig vom Kessel angeord  neten Heizvorrichtung, die von einer Feue  rung f durch beispielsweise auf dem Wander  rost γ verbrannte Kohle beheizt wird. Von  der Umlaufpumpe u gelangt der dem Kessel  entnommene Inhalt zunächst nach der Heiz  schlange h1, wo er in überhitzten Dampf    umgewandelt und als solcher am einfachsten  bei cl unter Vermittlung eines durchlochten  Rohres a' in die Kesselflüssigkeit übergeführt  wird, die bei 1-1 ihren Flüssigkeitsspiegel  besitzt.

   Die Heizgase gelangen nach Pas  sieren der Heizschlangen h1 zu Heizschlangen  in denen der aus dem Kessel bei b ent  nommene Verbrauclhssattdampf auf seinem  Wege zur Maschine entsprechend überhitzt  wird. Sodann bestreichen die Heizgase die  Heizschlangen h3, an denen sie ihre     Rest-          w    Arme abgeben, nm das von einer Kessel  speisepumpe s bei a in den Kessel gedrückte  Speisewasser zu erwairmen. Schliesslich ge  langen die Heizgase bei c in den Schorn  stein.  



  Der zur     Dampferzeugung    im Kessel  zwangsliiufig in diesen eingedriüclkte über  hitzte Dampf kann auch zunächst in einer  geschlossenen Rohrleitung, Rohrschlange oder  dergleichen durch den Wasserraum des Kes  sels geführt werden, um nachher an einer       beliebigen    Stelle des     Dampfraumes    überzu  treten, oder es könnte ein Teil des     Heiz-          mediums    in den Wasserraum des Kessels und  der iübrige an einer beliebigen Stelle des       Dampfraumes,    sei es im Kessel oder in der  angeschlossenen Dampfleitung, beispielsweise  zwecks Trocknung des nach der Pumpe zu  leilenden Dampfes, austreten.  



  Zur Regelung der Dampferzeugung ist es  zweckmässig, die Wirkun g der Umlaufpumpe  für das Heizmedium und auch der     Heizvor-          richlung    zwangsläufig der Verbrauchsdampf  entnahme aus dem Kessel anzupassen, indem  beispielsweise das Zuführungsventil der       Dampfmaschine,    die     clen    Dampf verarbeitet,  derart mit     der        Förderpumpe    für das dem  Kessel entnommene     Heizmedium    verbunden       wird,        class    diese     beispielsweise    beim Drosseln       des        Zuführunge@t,

  ntils        langsamer    läuft; eben  so kann dabei     die    Heizung des Ofens, wenn       sie        beispielsweise        durch    all     oder    Gas erfolgt,       durch        Abdrosselung        des    Heizöl- oder Gas  zustromes     verringert        werden.    Auf diese  Weise wird eine     sein-        einfaelie    und     betriebs-          sichexe        Regelung,

          cler    Dampferzeugung er  reicht.      Bei der beschriebenen Ausführung ist an  genommen, dass der Verbrauchsdampf un  mittelbar dem Kessel entnommen wird; er  kann jedoch auch aus der Leitung des  Heizmediums von der Umlaufpumpe zum  Kessel als überhitzter Dampf etwa bei b1  entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von Hochdruck dampf in ununterbrochenem Betrieb, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Kessel (Trom mel mit Wasser- und Dampfraum) ohne äussere Beheizung mittelst einer vom Kessel abzweigenden und in diesen wieder einmün denden Rohrleitung ein Teil des Kesselinhal tes (Dampf, Wasser oder Gemisch beider) entnommen und zwangsläufig mittelst einer Fördervorrichtung nach Wärmeaufnahme in einer beliebig ausserhalb des Kessels angeord neten, hohen Druck bei hoher Temperatur aushaltenden Heizvorrichtung mit äusserer Beheizung in ununterbrochenem Kreislauf als überhitzter Dampf dem Kesselinhalt zu geführt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren zur Erzeugung von Hochdruck dampf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verbrauchsdampf als überhitzter Dampf unmittelbar der Rohrleitung zwischen Heizvorrichtung (h') und Kessel (k) entnommen wird. 2. Verfahren zur Erzeugung von Hochdruck dampf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil des durch die Heizvorrichtung (h@) erzeugten, überhitz ten Dampfes dem Dampf in die Dampf leitung zwischen Kessel (k) und Pumpe (u) beigemischt wird. 3.
    Verfahren zur Erzeugung von Hochdruck dampf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl die Heizvor- richtung (hl) zur Erzeugung des dem Kessel (k) zuzuleitenden überhitzten Dampfes, wie auch die beiden Heizvor- richtungen (h2, h3) für die Überhitzung des Verbrauchsdampfes, beziehungsweise die Erhitzung des Kesselspeisewassers durch dieselbe Heizquelle (Feuerung f) beheizt werden, indem diese Heizvor- richtungen hintereinander im Zuge der Feuergase angeordnet sind. 4.
    Verfahren zur Hochdruckdampferzeugung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Regelung der Dampf erzeugung die Lieferung der Fördervor- richtung für die zwangsläufige Bewegung des dem Kessel entnommenen Heizmediums und die Stärke der Beheizung für die Heizvorrichtung zwangsläufig dem Dampf verbrauch angepasst wird.
CH111855D 1923-10-06 1924-09-24 Verfahren zur Erzeugung von Hochdruckdampf in ununterbrochenem Betrieb. CH111855A (de)

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