CH111879A - Augenschutzvorrichtung. - Google Patents

Augenschutzvorrichtung.

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CH111879A
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Loesch Jos
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Loesch Jos
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  Augenschutzvorrichtung.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine an     einer    Kopfbedeckung anzubringende       Augenschutzvorrichtung,    z. B. für Motor  fahrer, Sportsleute und Arbeiter. Die Vor  richtung weist einen Streifen aus biegsamem,  durchsichtigem Material, z. B. Zelluloid, auf,  dessen Enden im Innern von     bereits    im Han  del befindlichen Kopfbedeckungen üblicher  Form, wie     Sportsmützen,    Filzhüte     etc.,    be  festigt werden kann, derart, dass der Strei  fen in die     Gebrauchslage    vor die Augen und,  wenn die Schutzvorrichtung nicht zur Ver  wendung kommt, in das Innere der Kopf  bedeckung geschwenkt werden kann.

   Die  Vorrichtung     ist    in letzterem Falle von aussen  nicht sichtbar, und die Kopfbedeckung be  hält ihre übliche Form. Ein wesentlicher  Vorteil der Vorrichtung gegenüber ähn  lichen Vorrichtungen besteht darin, dass sie  jederzeit zur Verfügung steht und zum Ge  brauch bereit ist,     d.ass    sie sehr rasch und be  quem in und aus der Gebrauchslage gestellt  werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform     des    Erfin-         dungsgegenstandes    dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1     dieselbe    an einer     Sports.mütze    an  gebracht, zum Teil im Schnitt;       Fig.    2 zeigt dieselbe von der     Kopfbedek-          kung    losgelöst in Ansicht;       Fig.    3 zeigt dieselbe an einem Filzhut  angebracht;       Fig.    4 zeigt ein Detail im     Schnitt.     



  Die dargestellte Vorrichtung besitzt einen  Streifen 1, z. B. aus durchsichtigem     Zel,lu-          loid,    das farblos oder auch     gefärbt    sein kann,  wenn die Vorrichtung nicht nur als Schutz  gegen Staub, sondern auch gegen das Blen  den der Sonne, gegen das Blenden des Schnees       etc.    dienen     ,soll.    Der Streifen 1 weist an  seiner untern Kante 7 eine Kerbe 2 auf, in  welche in der Gebrauchslage der Vorrichtung  die Nase eingetreten ist. Nahe den beiden  Enden     weist    der Streifen 1 Löcher 5 auf,  durch welche der Schaft 9 einer Schraube 3  gesteckt ist.

   Auf dem Schaft 9 sitzt eine  kleine     Mutter,    welche als Zierknopf     etc.    aus  gebildet sein kann. Der Schaft 9 ist durch  den untern Mützenrand     gesteckt    und hält den      Streifen 1 so, dass er leicht in die     Kappe    a  geschwenkt werden kann.

   Die Ränder 7     däs     Streifens 1 sind     .mit    je einer Borte 8     einge-          fasst,    welche das gute Anliegen des Strei  fens 1 am Gesicht und bei 4 auch     ain        Schir:ii          b    der Kappe<I>a</I>     sichert.    Nahe den Enden des  Streifens 1 sind ausserdem noch Löcher 10  vorgesehen, welche den Ein- und Austritt  von Luft ermöglichen.  



       Fig.    3 zeigt die Vorrichtung an einem  Herrenfilzhut angebracht. Die Befestigung  und die Form derselben sind wie in     betu;     auf     Fig.    1 beschrieben. Die Länge des Strei  fens 1     zwischen    den Löchern 5 entspricht  annähernd genau dem halben innern Um  fange der Kopfbedeckung. In der Gebrauchs  lage wird der Streifen 1 vor die Augen ein  gestellt, so dass die untere     Kant        ;e    7 auf den  Backen und auf der Nase aufliegt, während  die obere Kante 7 bei 4 am Rand c des Hutes  anliegt.  



  Die Löcher 10 ermöglichen eine Zirkula  tion der Luft hinter dem Streifen 1.  



  Wird die Schutzvorrichtung nicht ver  wendet, so wird sie um die beiden Schrauben  3 nach innen geschwenkt in die in     Fig.    1  durch punktierte Linien angedeutete Lage.  Der Streifen 1, der biegsam ist, wird     durch     seine Spannung und durch     Reibung    am Hut  festgehalten. Er     hindert    in dieser Lage den  natürlichen Gebrauch der Kopfbedeckung in  keiner Weise,     ändert    auch nicht das äussere  Aussehen der Kopfbedeckung.

   Der Vorteil  der Vorrichtung gegenüber ähnlichen Vor  richtungen besteht darin, dass sie leicht von  jedermann an den bereits vorhandenen  Kopfbedeckungen angebracht werden kann,    dass sie bei Gebrauch ein weites Sehfeld er  inöglicht und dass sie, wenn nicht im Ge  brauch, die     Kopflyedeckung    nicht verunstal  tet oder sonst. hinderlich wirkt.  



  Statt die Kanten 7 mit einer Borte 8 zu  versehen,     können    die Kanten     auch    abgebogen  oder     umgebiii-di-it    sein,     insbesondere    die  jenige, die auf     denn    Gesicht aufruht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Augenseliutzvorriclitung, gekennzeichnet durch einen beidf@reiids -im innern Rand einer Kopfbedeckung drehbar zu befestigenden Streifen ans bie-samem, durchsichtigem I1a- teria.l, der bei < ;(,brauch vor die Augen und bei Nicht;yebrancii in die Kopfbedeckung eingeschwenkt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Augenschutzvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen mit einer der Gesichtsform und eine der Kopfbedeckung anzupassenden Kante versehen ist, um einen vor den Augen liegenden Raum staubdicht abzu schliessen. 2. Augenschutz- orriehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dalä die Kanten mit einer Borte eingefasst sind.
    3. Au-,ciicliutzvorrichtiing na_,li Patentan spruch und Unteranspruch 1., dadurch ge kennzeichnet, dass im Streifen Luftzirl,:#u- lat:ionsöffnun--en vorgesehen sind.
CH111879D 1924-07-11 1925-01-13 Augenschutzvorrichtung. CH111879A (de)

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CH111879A true CH111879A (de) 1925-09-16

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