CH111881A - Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen, insbesondere bei Möbeln zur Krankenlagerung. - Google Patents

Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen, insbesondere bei Möbeln zur Krankenlagerung.

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CH111881A
CH111881A CH111881DA CH111881A CH 111881 A CH111881 A CH 111881A CH 111881D A CH111881D A CH 111881DA CH 111881 A CH111881 A CH 111881A
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CH
Switzerland
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crankshaft
pivotable
adjusting
rails
rail
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Inventor
Julius Mueller Heinrich
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Julius Mueller Heinrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/002Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame
    • A61G7/015Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame divided into different adjustable sections, e.g. for Gatch position

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description


  Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen, insbesondere bei möbeln  zur Krankenlagerung.    Einstellvorrichtungen für     schwenkbare     Teile, wie zum Beispiel Kopf- oder Unter  schenkelstücke, von Liegeflächen,     insbeson-          clere    bei Möbeln zur Krankenlagerung, bei  welchen die Einstellung mittelst Sperrzahn  stützen und Sperrklinken oder mittelst zahn  loser Stützen mit Schlitzen und     Flügelmut-          tern    bewirkt wird, sind bekannt. Die erste  Art der Einstellung hat den Nachteil, dass  beim Verstellen des schwenkbaren Teils die  Sperrklinken von Hand aus den Sperrzahn  stützen ausgerückt werden müssen, was um  ständlich ist.

   Bei der zweiten Art Einstel  lung müssen sowohl zum Heben, wie zum  Senken des schwenkbaren Teils die     Flügel-          muttern    gelöst und nachher wieder angezogen  werden. was ebenfalls umständlich ist. Auch  sind beide oben erwähnten Arten von Ein  stellvorrichtungen bei solchen schwenkbaren  Teilen nicht anwendbar, welche neben der  Schwenkung noch eine Verschiebung er  fahren, wie das bei einem an einer Liege  fläche nach der Patentschrift Nr. 74723 an  gebrachten schwenkbaren Unterschenkelstück  der Fall ist.

      Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile  von Auflageflächen, bei welcher die Sper  rung der     Sperrzahnstützen,    das heisst von       Stellschienen    mit Sperrzähnen, beim Anheben  des schwenkbaren Teils selbsttätig ausgerückt  wird und bei. jeder     Stellschienenlage    wieder  eingerückt werden kann. Die Vorrichtung  kann auch so sein, dass die Sperrung in siche  rer, die     Schwenkung    des     schwenkbaren    Teils  nicht hindernder     SperrsWlung    verbleibt,  auch wenn der schwenkbare Teil verschiebbar  sein sollte.  



  Dieser Zweck wird gemäss der Erfindung  dadurch erreicht, dass am Ende des schwenk  baren     Auflageflächenteils    auf jeder Seite  eine     Stellschiene    mit Längsführung und mit  Sperrzähnen aasgelenkt ist, in welch letztere  der     abgekröpfte    Teil einer ortsfest gelagerten  Kurbelwelle     einrückbar    und aus welchen  Zähnen er beim Anheben des     schwenkbaren     Teils selbsttätig in eine solche Lage     ausrück-          bar    ist,

   dass .durch Zusammenarbeiten einer  ortsfesten Führung mit der Schienenführung  die     Sperrverzahnung    jeder     Stellschiene    in      jeder Stellung ungefähr in gleicher Ent  fernung von der ausgerückten Kurbelwelle  sich befindet, zum Zwecke einer siche  ren     Einstellung    der letzteren in jede     Zahn-          liiclke    der Stellschienen, wobei eine Behinde  rung der Schwingung der Stellsclrienen um  die Abkröpfung der Kurbelwelle als Achse  im Falle einer Verstellung des schwenkbaren  Teils vermieden ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des     Erfindungsgegenstan-          des,bei    denen als schwenkbarer Teil das  Unterschenkelstück einer Liegefläche (zum  Beispiel Spitalbettes, Liegestuhls etc.) an  genommen ist. Selbstredend kann der  schwenkbare Teil auch anderswo angebracht  sein, zum Beispiel an einer Maschine als  schwenkbarer Zuführungstisch etc.  



  Fig. 1, 2 und 3 sind zwei Längsschnitte  und ein Querschnitt nach der Linie x-x  in Fig. 1 der ersten, und Fig. 4 und 5 zwei  Längssehnitte der zweiten Ausführungsform;  Fig. 6 zeigt Einzelheiten zu Fig. 4, und  Fig. 7 solche zu Fig. 5.  



  Beim Beispiel nach Fig. 1 bis 3 bezeich  net 1 eine Bettstelle mit unbeweglicher Liege  flüche 2 und mit auf- und abwärts schwenk  barem Unterschenkelstüick 3. Am untern  Ende des Unterschenkelstückes ist auf jeder  Seite 4 (Fig. 6 und 7) eine gerade Stell  schiene 5 mit Sperrzähnen 6 und mit geradem  Längsführungsschlitz 7 angelenkt. Mittelst  dieses Schlitzes und eines an der Bettstelle 1.  befestigten Stiftes 8 wird jede Stellschiene 5  geführt. An der Bettstelle ist ferner eine  Kurbelwelle 9 mit Handhebeln 10 gelagert.  Durch Drehung mittelst der Hebel 10 kann  der abgekröpfte Teil 91 der Kurbelwelle 9  in die Sperrzähne 6 der Stellschienen 5  eingerückt werden (Fig. 2 und 6).  



  Bei ausgerückter Kurbelwelle 9 kann das  Unterschenkelstück 3 auf die gewünschte  Höhe ein- und sodann durch     Einrüchen    des  abcgepkröpften Teils 91 der Welle 9 in die  Zähne 6 der Schienen 5 festgestellt werden.  Soll das Unterschenkelstück 3 in eine andere  Stellung gebracht werden, so wird es,     gleich-          giültig,    ob man dasselbe heben oder senken    will, am Griff 11 leicht angehoben (Fig. 1  und 7), wodurch die unterhalb der Abkröp  fung 91 liegende, geneigten Sperrzähne 6  die Welle 9 aus den Schienen 5 ausrücken  (Fig. 1. und 7).

   Alsdann kann das     Unter-          schenhelstüch    nach Belieben gehoben und  gesenkt werden, worauf dann das     Unter-          schenkdstück    3 durch Einrucken der Kurbel  welle in die Stellschienen 5 wieder fest  gestellt wird. Die Rückwärtsdrehung der  Welle 9 wird durch einen Anschlagstift 101  begrenzt.  



  Durch den Schlitz 7 und den Stift 8 wird  bei jeder Stehschiene 5 in jeder ihrer Höhen  stellungen die Verzahnung ungefähr in der  gleichen Entfernung von der ausgerückten  Kurbelwelle 9 gehalten und derart geführt,  dass der Eingriff der Kurbelwelle 9 sicher  in jede beliebige Zahnlücke erfolgen kann.  Ein Verbiegen oder Brechen der Schiene ist  beim Verstellen ausgeschlossen.  



  Fig. 4 und 5 zeigen die Anwendung der       Einstellvorrichtung    an einem     schwenkbaren     Unterschenkelstück, welches an einem Liege  möbel nach Patent Nr. 74723 mit einem um  Zapfen 12 drehbaren Kopfteil 13 und mit  geeignetem, um Zapfen 14 drehbarem, durch  Zwischenglieder 15 und 16 mit dem Kopf  teil 13 gelenkig verbundenen Sitzteil 17     an-          gebraclit    ist, an welchem Sitzteil das Unter  schenkelstück 3 angelenkt ist.

   Zur Führung  der Zwischenglieder 15, 16 ist auf jeder  Seite des Liegemöbels eine Lenkstange 18 an  geordnet, deren     eines    Ende mit dem Dreh  zapfen 19 der beiden Scherenarme und deren  anderes Ende mit einem ortsfesten Zapfen 20  der Bettstelle gelenkig     verbrunden    ist.  



  An jedem Seitenteil 4 des Unterschenkel  stückes 3 ist ein mit Längsschlitz 21 ver  sehener Lenker 22 an gelenkt, in dessen Schlitz  21 ein ortsfester, auf der Bettstelle abgestütz  ter Stift 23 eingreift. Stellschienen 5 und  Kurbelwelle 9 sind gleich gebaut wie im erst  beschriebenen Beispiel.  



  Wenn der     Kopf'ieil        1.3    des Bettes     auf-          gcriclrtct    wird     (Fig.    -11. so wird das     Unter-          schenk(-lstiicl@        i-)        kopfwärts        verschoben,    wo-      bei die Stellschienen 5 um die Abkröpfung 9s  der Welle 9 als Axe geschwungen werden  und die Lenker 22 ebenfalls kopfwärts ge  zogen und gesenkt werden. Die Stifte 8 ge  statten diese Schwenkung, weil sie mit Spiel  in die Schlitze 7 ragen.

   Beim Hinunterlassen  des Kopfteils 13 wird das Unterschenkel  stück 3 samt den Lenkern 22 wieder     fuss-          wärts    geschoben und die Stellschienen 5 wer  den auf der Abkröpfung 91 fusswärts ge  schwenkt. Sobald aber das obere Ende des  Schlitzes 21 jedes Lenkers 22 auf dem zu  gehörigen Stift 23 aufsitzt, wird jeder Len  ker 22 aufgerichtet und dadurch das     Unter-          schenkelstüek    3 mit den Schienen 5 ange  hoben, wodurch die Kurbelwelle 9 wie im  ersten Beispiel aus den Zähnen 6 ausgerückt  wird.

   Nachdem die Kurbelwelle 9 selbst  tätig ausgerückt worden ist, senkt sich das  Unterschenkelstück 3 zuerst links selbsttätig  in die tiefste Lage und wird dann beim wei  teren Senken des Kopfteils in die Liege  stellung durch die Lenker 22 selbsttätig in  die wagrechte Lage gehoben (Fig. 5). So  lange nun die Kurbelwelle 9 ausgerückt  bleibt, kann das Unterschenkelstück 3 durch  den Kopfteil oder durch Zug am Griff 11  gehoben oder     gesenkt    und so der gewünsch  ten Unterschenkellage angepasst werden. Bei  vollkommen sicherer Führung der Stell  schienen 5 wird die Drehbarkeit und Ver  schiebbarkeit des Unterschenkelstückes in       heiser    Weise gehindert und ein selbsttätiges  Ausrücken der Sperrkurbelwelle 9 beim Sen  ken des Kopfteils 13 und Zurückschieben des  Unterschenkelstückes 3 bewirkt.  



  Wenn der Hebel 10 mit einer Stange ver  bunden wird, deren anderes Ende von der  das Liegemöbel benutzenden Person erfasst        -erden    kann, so kann die Kurbelwelle 9 von       dieser    Person betätigt werden. Wenn ferner  am     untern    Ende des     Unterschenkelstüekes    ein  biegsames Zugorgan, zum Beispiel ein Draht  seil, befestigt, über eine über dem Unter  schenkelstück an einer ortsfesten Stange ge  lagerte Rolle und in den Bereich der das       Liegemöbel    benützenden Person geführt wird,  so kann auch das Heben und Senken des         Unterschenkelstückes    von dieser Person vor  genommen und so die Inanspruchnahme einer  zweiten Person umgangen werden.

   Hierbei  wird die Anordnung zweckmässig so getrof  fen, dass die eine Hand den Zug für das  U     nterschenkelstück    und die andere die Stell  stange für die Kurbelwelle betätigen kann.  Statt des Seilzuges kann auch ein von der  auf dem Liegemöbel liegenden Person     be-          tätigbares    Hebelsystem zum Heben und Sen  ken des     Unterschenkelstückes    angewendet  werden.  



  Statt des Längsschlitzes 7 kann die Stell  schiene 5 gegenüber den Zähnen 6 als Längs  führung einen abgebogenen Rand besitzen,  über welchen als Ersatz des ortsfesten Zap  fens 8 ein ortsfestes, hakenförmiges Blech  greift, um die     Stellschiene    5 zu führen.  



  Die     Stellschiene    5 kann auch gebogen und  an dem dem Kopfstück der Liegefläche zu  gekehrten Rand gezahnt sein, was .eine ent  sprechende Anordnung der Kurbelwelle. 9, 9'  erforderlich macht. Auch diese gebogene       Stellschiene    kann entweder mittelst Schlitzes  und     ortsfesten    Stiftes oder     mittelst    abgeboge  nen Randflansches und ortsfesten Haken  bleches geführt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen, insbesondere bei Möbeln zur Krankenlagerung, dadurch gekennzeich net, dass am Ende des schwenkbaren Auflage flächenteils auf jeder Seite eine Stellschiene mit Längsführung und mit Sperrzähnen an gelenkt ist, in welch letztere der abgekröpfte Teil einer ortsfest gelagerten Kurbelwelle einrückbar und aus welchen Zähnen er bei Anheben des schwenkbaren Teils selbsttätig in eine solche Lage ausrückbar ist,
    dass durch Zusammenarbeiten einer ortsfesten Führung mit der Schienenführung die Sperrverzahnung jeder Stellschiene in jeder ihrer Höhenstellun gen ungefähr in gleicher Entfernung von der ausgerückten Kurbelwelle sich befindet, zum Zwecke einer sicheren Einstellung der letz teren in jede Zahnlücke .der Stellschienen, wobei eine Behinderung der Schwingung der Stellschienen um die Abkröpfung der Kurbel welle als Achse im Falle einer Verstellung des schwenkbaren Teils vermieden ist.
    UNTERANSPRUCH: Einstellvorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher der schwenkbare Auflageflächen teil an ein bewegliches Flächenstück ange- lenkt und durch dieses verschiebbar ist, rladurch gekennzeichnet, dass am schwenk baren Teil Lenker mit Längsschlitz an gelenkt sind, in deren Schlitz ein ortsfester Stift derart eingreift, dass bei der Verschiebung des schwenkbaren Stückes in der einen Rieh- tung zunächst die Kurbelwelle durch die an steigenden Stellschienen selbsttätig aus den Sperrzähnen .dieser Schienen ausgerückt und sodann das Unterschenkelstück durch die Lenker in die wageechte Lage angehoben wird, aus welcher es dann bei seiner Verschiebung in der andern Richtung selbsttätig gesenkt wird,
    oder dann durch Handbetätigung ge hoben oder gesenkt werden kann, solange die Kurbelwelle nicht eingedickt ist.
CH111881D 1924-11-18 1924-11-18 Einstellvorrichtung für schwenkbare Teile von Auflageflächen, insbesondere bei Möbeln zur Krankenlagerung. CH111881A (de)

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