CH111946A - Bienenschwarmfänger. - Google Patents

Bienenschwarmfänger.

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CH111946A
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CH
Switzerland
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swarm
container
bees
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catcher
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Inventor
Bohacek August
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Bohacek August
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Description


      Bienenschwarmfänger.       Gegenstand vorliegender. Erfindung ist  ein     Bienenschwarmfänger.     



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform schematisch dargestellt, und zwar  zeigt     Fig.    1 eine     Seitenansicht    mit teilwei  sem Schnitt durch das Flugloch -und     Fig.    2  die     Vorderansicht    derselben.  



  An dem Bienenstock 1 ist mittelst eines  Anhängers 2 ein Behälterteil 3 befestigt, der  mit seinem untern Teil auf dem Flugbrett 4       des    Bienenstockes aufliegt. Das Flugloch 5  ist durch eine Klappe 6 teilweise verdeckt,  so dass nur einzelne Bienen, die     sogen.annten     Flugbienen, unterhalb der Klappe aus dem       Schwarzre    herausfliegen können. Diese  Klappe 6 ist an dem Behälterteil 3 durch  Scharniere     verschwenkbar    befestigt und     be-          sitgt    einen Haken 7, der ein kurzes Stück gegen  das Innere des Behälters ragt. Der Boden  8 des Behälterteils 3 ist     verschwenkbar    und  vorteilhaft mit einem dichten Drahtgitter  versehen.

   Das in der Nähe des Bienenstockes  befindliche Ende des Bodens wird durch den       TIaken    7 der Klappe 6 in seiner obern Lage    gehalten. Die     Seitenwände    des Behälterteils  3 sind nach abwärts durch Wände 9 fortge  setzt, die auf dem Flugbrett 4 aufliegen.  



  An dem feststehenden Behälterteil 3 ist  ein Teil 10     mittelst    Scharnieren 11 befestigt  und lässt sich .durch .die Scharniere 11 gegen  über dem feststehenden Behälterteil 3     ver-          schwenken.    Die bei der     Verschwenkung    des  Behälterteils 10     entstehende    Lücke wird  durch an dem Behälterteil 10 befestigte       MTände    12     bezw.    durch einen gefalteten       Bälg    aus Tuch, Leder     etc.    abgeschlossen.

   Die  Scharniere 11, sowie der gefaltete Balg kön  nen an die     Behälterteile    3 und 10 leicht lös  bar befestigt sein, um den Behälterteil 10  vom Behälterteil 3 leicht abnehmen zu  können.  



  Erforderlichenfalls können einige der  Wände des Behälterteils 10 ebenfalls mit  einem entsprechend dichten Drahtgitter ver  kleidet sein. Der Behälterteil 10     besitzt    fer  ner eine Querwand 13. An dem festen Be  hälterteil 3 ist ein Ständer 14 befestigt, in       welchem    ein Wagebalken 15 gelagert ist.

    Das eine Ende des Balkens 15 ist mit dem be-           wegliehen    Behälterteil 10 verbunden, wäh  rend der andere Arm desselben mit Kerben  zwecks     Aufhängens    eines Gewichtes 16 ver  sehen ist, so     däss    dieses Gewicht 16     den        ver-          schwenkba.ren    Behälterteil 10 nach     aufwärts     gegen den feststehenden Behälterteil 3 so  weit     verschwenkt,    bis die gegenüberliegen  den Stirnwände     uneina.nderstossen.     



  An einer Seitenwand des beweglichen       Behälterteils    10 ist-ein Ende eines Arme       1"7        gelenkig    befestigt, .dessen anderes     Eitde     mit einem querstehenden Bolzen 18 verbun  den ist. Dieser Bolzen 18 ist an der Vorder  seite an dem Rahmen des feststehenden     Be-          luäIterteils    in einer Schlaufe eingehängt.       während    das andere Ende sieh mit dem ent  sprechenden Ende des Armes 17 nach auf  und     abwärts    bewegen kann.

   Auf dem Bolzen  18 ist eine Schraubenfeder 19 gewunden,  deren eines Ende an dem feststehenden Be  hälterteil     dureh    einen Stift 20 festgehalten  wird,     während    das andere Ende als frei     ver-          chwenkbarer    federnder Handgriff 21.     aus-          #),ebildet    ist. Dieser Handgriff 21 kann auf  den Vorderteil 22 der Wandung 9 aufgelegt  werden, wodurch :die Feder 19 gespannt ist.  In dieser Stellung wird der     vers.chwenkbare     Boden 8 des feststehenden     Behälterteils     durch den Haken 7 in seiner obern Lage ge  halten, so dass die einzelnen Flugbienen un  terhalb der Klappe 6 ausfliegen können.

    Gleichzeitig wird der     verschwenkbare    Behäl  terteil 10 durch das Gewicht 16 in seiner  obern Lage gehalten.  



  Sobald der Bienenzüchter bemerkt, dass  ein Schwärmen .der Bienen stattfinden wird,  hängt er den dargestellten     Bienensehivarm-          fänger    vermittelst des Anhängers 2 an der  Vorderseite des Bienenstockes auf und     ver-          schwenkt    den Boden 8 des feststehenden Be  hälterteils 3 so weit nach aufwärts, dass er  durch den Haken 7 in seiner     Lagc    festge  halten wird. Gleichzeitig schätzt er das Ge  wicht des aufliegenden Schwarmes     beiläufig     ab und stellt das Gewicht 16 in die     entspre-          -Iiende    Kerbe des Wagebalkens 15 ein.

   In  dieser     Stellung    befindet sich der     Handgriff       ?1 auf dem Rande der Wand 9, so dass die  Feder 19     hierdurch    gespannt ist.  



  Sobald sich der ausfliegende Schwarm  um das Flugloch 5 ansammelt, um den Bie  nenstock rasch zu verlassen, entsteht durch  den gleichzeitigen Anprall der     Schwa.rm-          bienen    ein Druck     bezw.    ein Stoss auf die       verseliiverilibare        Klappe    6, welche sich hier  durch nach aufwärts     verschwenkt,    so     d.ass    der  Haken 7 in der entgegengesetzten Richtung       gedreht        -wird    und den Boden 8 frei gibt,

   der  durch sein     eienes    Gewicht sich um sein  Scharnier auf'     Glas    Flugbrett     .1        verschwenkt,          der-    Austritt des     Bienenschwarmes    ins Freie  verhindert und gleichzeitig das Flugloch  mit dem feststehenden, sowie auch beweg  lichen Behälterteil 3     bezw.    1(1 verbindet.  



  Der Sehwarm ist nunmehr genötigt, sich  in den Behälter zu sammeln und wird, da. der       ver,schwenkbare    Behälterteil nach aussen       durch    feine     Dra.litgefleeltte    abgedeckt ist.  in diesen letzteren hineinfliegen.

   Durch die       Aussenwand    13     -wird    ein     Herabrutschen    des  sich in dem Behälterteil 10 angesammelten       Schwarmes    nach abwärts verhindert.     Sobald     das abgeschätzte Gewicht des Schwarmes  erreicht ist, wird die     Wägevorrichtung    in  Tätigkeit treten und wird der     verschwenk-          bare    Behälterteil kippen.

   Hierdurch drückt  der Arm 17 das     freistehende    Ende des Bol  zens 18 ebenfalls     nach    abwärts, wodurch der  Arm der Feder 19 von seiner früheren Stütz  lage     abrutscht    und an den Rahmen des     ver-          schwenkbaren    Bodens 8 zu liegen kommt,  so dass die Feder 19 zur Wirkung kommen  kann und den Boden in seine frühere Lage  nach aufwärts     verschwenkt    und die ganze  Vorrichtung     abschliesst.    Die     Klappe    6 wird  sieh durch ihr eigenes Gewicht wieder in ihre  frühere Lage einstellen, so dass die einzel  nen     Bienen        (Flu,gbierien)

      wieder aus dem  Bienenstock aufliegen können.  



  Durch diese Vorrichtung ist der Schwarm       vollkom.nten    in dem Behälterteil 10 einge  fangen und kann sodann in einen neuen     Bie-          nenstoen    eingesetzt werden. Der Behälterteil  10 kann leicht:     abnehmbar    von dem festen       Behälterteil   <B>3</B> gemacht werden, um die ein-      gefangenen Bienen in dem Behälterteil 10  transportieren zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bienenschwarmfänger, gekennzeichnet durch einen auf,dem Flugbrett eines schwa,rm- reifen Bienenstockes aufzusetzenden Behäl ter, an dem eine Fangvorrichtung vorgesehen ist, die :durch den Druck der Schwarmbienen betätigt wird und dieselben nötigt, sich in dem geschlossenen Behälter niederzulassen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Bienenschwarmfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet. .dass die Fangvorrichtung eine Klappe aufweist, die bei ihrer durch den Schwarmstoss er folgten Verschwenkung den Austritt des Bienenschwarmes ins Freie verhindert und gleichzeitig den .als Schwarmfänger dienenden Behälter öffnet.
    z. Bienenschwarmfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des obgenannten Behälters an dem einen Arme einer Wage verschwenkbar aufgehängt ist und nach Erreichung eines gewünschten Gewichtes des Schwarmes verschwenkt wird und das Flugloch für die Flugbienen öffnet.
    3. Bienenschwarmfänger nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, .dadurch ge kennzeichnet, dass der verschwenkba.re Be hälterteil an dem am Bienenstock anzu bringenden Behälterteil leicht abnehmbar befestigt ist, um die eingefangenen Bie nen in den verschwenkbaren Behälterteil transportieren zu können.
CH111946D 1924-06-07 1924-12-08 Bienenschwarmfänger. CH111946A (de)

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CH111946D CH111946A (de) 1924-06-07 1924-12-08 Bienenschwarmfänger.

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