CH112030A - Vorrichtung zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen aus einem Bodenbehälter mittelst einer Saug- und Presspumpe und einem Durchströmungsmesser. - Google Patents

Vorrichtung zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen aus einem Bodenbehälter mittelst einer Saug- und Presspumpe und einem Durchströmungsmesser.

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CH112030A
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Riel Theodorus
Carl Van Ringelenstein Willem
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Riel Theodorus
Carl Van Ringelenstein Willem
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  Vorrichtung zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen aus einem Bodenbehälter  mittelst einer Saug- und     Presspumpe    und einem     Durchströmungsmesser.       Bekannte Vorrichtungen zum Abzapfen  abgemessener Flüssigkeitsmengen, bei wel  chen die Flüssigkeit durch eine Saug- und       Presspumpe    aus einem Flüssigkeitsbehälter,  dem sogenannten Bodenbehälter, gepumpt und  durch einen     Durchströmungsmesser    hindurch  zur Zapfstelle gepresst wird, haben den  Nachteil, dass, wenn beim Fehlen oder bei  nicht.

   vollkommenem Verschluss eines     R.ück-          sehlagventils    oder einer Fussklappe, nach       Zapfung    die Flüssigkeit aus den Pump  leitungen oder aus einem Teil derselben in  den Bodenbehälter zurückfliesst, die Anzeige  der     Messvorrichtung,    welche sowohl bei der  Durchführung eines Gases, wie bei der  Durchleitung     einer    Flüssigkeit in Tätigkeit  tritt, beim nächstfolgenden Abzapfen, infolge  der sich sodann in den     Pumpleitungen    be  findlichen Luft, der abgezapften     Flüssig-          keitsmenge    nicht entspricht, sondern nur so  viel höher sein wird,

   als Luft durch die     Mess-          vorrichtung        hindurchgepresst    wurde.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,  diesen     Übelstand    zu     beheben.       Die Erfindung besteht darin, dass an den  Teil der     Pumpleitung,    welcher sich zu ent  leeren vermag, eine Vorrichtung angeschlos  sen ist, welche die in demselben vorhandene  Luft vor der     Messvorrichtung    abführt, wobei  die Ableitung     selbsttätig    abgeschlossen wird,  nachdem die     Pumpleitungen    völlig mit Flüs  sigkeit gefüllt. sind.  



  Die Vorrichtung zur Ableitung der Luft  kann eine an sich bekannte Schwimmervor  richtung sein, bestehend aus einem mit einem  Ein- und     Auslass    ausgestatteten Gehäuse,  innerhalb welchem ein Schwimmer derart an  geordnet ist, dass Luft. an dem Schwimmer  entlang von dem Einlass nach dem     Auslass    zu  strömen vermag, während Flüssigkeit, welche  durch den Einlass in das Gehäuse gelangt,  derart auf den Schwimmer einwirkt, dass der       Auslass    geschlossen wird.  



  Um bleichzeitig eine so hohe Steigerung  des Druckes in der     Pumpleitung    zu verhüten,  zum Beispiel bei dem Pumpen mit abgeschlos  senen Hähnen der     Abzapfleitung    oder der       Messvorrichtung,    dass Beschädigungen der      Pumpe oder der Leitungen entstehen     können,     kann die Schwimmervorrichtung auch derart  sein, dass der     Auslass    wieder selbsttätig ge  öffnet wird, sobald dieser Druck     eine    be  stimmte Höhe erreicht hat.  



  Eine derartige Vorrichtung kann bestehen  aus einer Schwimmervorrichtung, in welcher  der Sitz des Schwimmerventils durch eine  Klappe gebildet wird, welche geöffnet wird,  wenn in den mit Flüssigkeit gefüllten Lei  tungen ein bestimmter Druck auftritt, und  hierdurch für die Flüssigkeit einen Weg von       dem    Einlass nach dem     Auslass    des Schwim  mergehäuses herstellt.  



  Der Druck, bei welchem die den Sitz des  Schwimmerventils bildende Klappe geöffnet       wird.    kann derart regelbar sein, dass die  Klappe bei dem höchsten Druck, welcher in  den     Pumpleitungen    zugelassen werden soll,  gehoben wird. Zu diesem Zwecke kann diese  Klappe unter der Einwirkung eine=- Feder  stehen, welche einerseits gegen die Klappe  und anderseits gegen einen verstellbaren An  schlag drückt.  



  Das Schwimmergehäuse wird vorzugs  weise an der höchsten Stelle der     Pumpleitung     und etwa. in gleicher Höhe mit der höchsten  Stelle der     Abzapfleitung    derart angeordnet,  dass die     Messvorrichtung    sozusagen in einen  Sack zu liegen kommt und der Teil der  Leitung zwischen der Schwimmervorrichtung  und der     Messvorrichtung    unter allen Umstän  den mit Flüssigkeit gefüllt bleibt.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand als     Benzinabfüllanlage    mit     Durch-          strömungmesser    in einer beispielsweisen Aus  führungsform veranschaulicht, und zwar  zeigt:       Fig.    1 die Vorderansicht, teilweise in  Vertikalschnitt, teilweise in Vorderansicht,       Fig.    2 das Schwimmergehäuse allein in       Vertikalschnitt,          Fig.    3 eine Oberansicht der Klappe im  Schwimmergehäuse, und       Fig.    4 eine Oberansicht der untern Füh  rungsplatte für die Schwimmerstange.  



  Der Bodenbehälter 1 wird mittelst einer  Fülleitung 15 gefüllt, wobei die schädlichen         C1ase,    welche nicht durch Luftleitung 13 ent  weichen dürfen, durch die bei 16 angeschlos  sene     Ent@ga.sungsleitung        abgesogen        werden.     Das Benzin wird aus dem Bodenbehälter     mit-          telst    der Pumpe 4 durch die Saugleitung     '?     mit Fussventil 3 angesaugt und durch den  zum Zurückhalten der Verunreinigungen die  nenden Filter 6 und durch den auf diesem  Filter angeordneten Druckkessel 7 hindurch  in die Druckleitung 5 gepresst.

   Die Druck  leitung ist mittelst eines     T-Stückes    17 an die       Zufuhrleitung    des     Durehströmungsmessers    8  angeschlossen,     dessen    mit einem Luftventil  versehene     Abflussleitung    in gleicher Höhe mit  dem     T-Stück    17 ein Zweigstück 18 besitzt,     an     dessen Zweigstutzen die mit: einem Ablass  hahn verschlossene     Ablassleitung    10     ange-          schlosen    ist.

   Die     Zuflussleitung    des Durch  strömungsmessers 8 ist mit einem Ventil 9  ausgestattet,     welche;    die Leitung selbsttätig  abschliesst, sobald diejenige Benzinmenge er  reicht ist, welche abgezapft werden soll.  



  Das obere Ende des vertikalen Schenkels  des     T-Stückes    17 ist au dem Einlass des  Schwimmergehäuses 11     angeschlosen,    an des  sen     Auslass    die Leitung 12 anschliesst, wel  che oberhalb des Behälters mit einer     Abz-#%-ei-          gung    14 versehen ist, welche in den Luft  raum über dem     Benzin    im Bodenbehälter ein  mündet, während die Leitung 12 selbst mit  ihrem untern Ende 19 bis unten in den Bo  denbehälter hineinreicht und als     Überlaufrohi-          dient.     



  Wenn das Fuss,'     -entil    3 die Saugleitung 2  völlig     abschliesst,    so bleiben nach dem Ab  zapfen einer Benzinmenge die Saugleitung     \?.     die Druckleitung 5 und die nach dem     Durch-          atrömuzlgsmesser    führende     Zuflussleitung,    so  wie die     Abflussleitung    desselben bis an das  Zweigrohr 18 völlig mit. Benzin gefüllt.    Der     Durcliströmungsmesser    ist     derart       dass (las Ventil 9 selbsttätig geschlossen wird.

         sobald        der    Zeiger von 8 während des     Ab-          zapfens        @iuf    Il     zuriicligeht.    Da nun ausser  dem das Ventil     ;3    kein Zurückfliessen des  Benzins gestattet, bleibt (wenigstens für  einige Zeit) (las Benzin im Schwimmer-      v     entil    11 und hält den     Auslass    nach 12 ge  schlossen. Durch seine Schwere und durch  das infolge des Benzindruckes geschlossene  Luftventil wird nun das. Benzin aus der  mit 10 verbundenen     Abzapfleitung    fliessen.  



  Sollen zum Beispiel fünf Liter     Benzin     abgelassen werden, so wird der Zeiger des       Durchströmungsmessers    8 auf 5 eingestellt.  Bei dem darauffolgenden     Pumpen    strömt so  fort Benzin aus der Druckleitung 5 und  durch den     Durchströmungsmesser    B. Sind  fünf Liter durch den Messer hindurch  gegangen, so schliesst sich der Hahn 9 selbst  tätig, und nach der Abgabe von genau  fünf Liter Benzin tritt der Zustand wieder  ein, welcher     obenstehend    vor dem Pumpen  bestand.  



  Schliesst das Fussventil 3 nicht völlig  dicht ab, so werden nach Verlauf einiger Zeit  die Druckleitung 5, sowie die Saugleitung 2  sich entleert haben, und durch das Abfliessen  des Benzins aus der Schwimmervorrichtung  11 wird der     Auslass    derselben nach 12 ge  öffnet.  



  Die Leitung zwischen dem     T-Stück    17  und dem Hahn 9, sowie die zwischen dem       Durchströmungsmesser    8 und dem Abzweig  rohr 18 liegende Leitung werden jedoch mit  Benzin gefüllt bleiben. Muss jetzt wieder  Benzin abgelassen werden und fängt man  zu pumpen an, so wird zuerst die in den  Saug- und Druckleitungen befindliche Luft  durch die Schwimmervorrichtung 11, die Lei  tung 12, die Abzweigung 14 und die Luft  leitung 13 nach aussen abgeführt,

   weil der  Luft auf diesem Weg ein geringerer Wider  stand geboten wird als beim Durchströmen  durch den     Durchströmungsmesser.    Sobald je  doch die Saug- und     Druckleitungen    mit  Benzin gefüllt sind und auch Benzin in die       Schwimmervorrichtung        hineinfliesst,    wird der       Auslass    der letzteren nach 12 selbsttätig ver  schlossen, und dann ist wieder der Zustand  eingetreten, welcher     obenstehend    bei völlig  abgeschlossenem Fussventil beschrieben ist.

    Erst nachdem dieser Zustand eingetreten ist  und weitergepumpt wird, strömt Benzin durch  den     Durchströmungsmesser    hindurch, und    zwar so lange, bis sich der Hahn 9 selbst  tätig schliesst, also genau die verlangte Menge  Benzin     abgezapft    ist.  



  Das Gehäuse 21     (Fig.    2) der Schwimmer  vorrichtung 11 ist mit einem Einlass 33 und  einem     Auslass    34 versehen. Innerhalb dieses  Gehäuses kann sich ein     Schwimmer    22     auf-          und        abwä.rtsbewegen,    welcher verschiebbar  auf einer Schwimmerstange<B>23</B> angeordnet ist  und dessen Verschiebung nach aufwärts  durch den Anschlag des auf der Stange all  geordneten Ventilkegels 24 am Ventilsitz 32  begrenzt wird.

   Die Schwimmerstange 23 ist  unten geführt in einer Führungsplatte 26,  welche mit nach aussen herausragenden     Nok-          ken    27 auf einem vorstehenden Rand des  Schwimmergehäuses 21 aufruht; am     obern     Ende ist die Schwimmerstange 23 geführt in  einer Klappe 25, an deren oberer Seite     Nok-          ken    31 vorstehen und deren untere Seite den  Sitz 32 für den Ventilkegel 24 bildet. Die  Klappe 25 wird durch eine Feder 28, deren  Spannung durch Auf- und Niederschrauben des  Anschlages 29 innerhalb des     Auslasses    34  geregelt werden kann, auf einen mit dem  Schwimmergehäuse fest verbundenen Sitz 30  gedrückt.  



  Die Wirkung dieser     Vorrichtung    ist fol  gende:  Die Luft, welche durch den Einlass 33  hindurch in das Schwimmergehäuse hinein  gepresst wird, strömt durch die zwischen den  Nocken 27 vorhandenen Öffnungen, streicht       an,dem    Schwimmer 22 entlang und erreicht  durch das geöffnete Ventil 24-32 den Aus  lass 34. Sobald die Flüssigkeit durch den Ein  lass 33 hindurch in das Schwimmergehäuse  gelangt, geht der     Schwimmer    empor, und so  bald der     Flüssigkeitsstand    in dem Gehäuse  entsprechend gestiegen ist, wird der Ventil  kegel 24 auf den Sitz 32 gedrückt, so dass  für die Flüssigkeit der Weg nach dem Aus  lass 14 abgeschlossen ist.

   Hat sich der Druck,  unter welchem diese Flüssigkeit steht, derart       gesteigert,    dass derselbe die Spannung der  Feder 8     überwindet,    so wird die Klappe 25  gehoben, und dadurch wird für die Flüssig-           keit    ein Weg nachdem     Auslass    34 geöffnet,  denn die Flüssigkeit kann nun durch die Ö     ff-          nung    zwischen der Klappe 25 und dem Sitz  30 und durch die Zwischenräume zwischen  den Nocken 31 hindurch, wenn diese an der  Deckenwandung des Gehäuses 21 anliegen,  den     Auslass        3:1    erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen aus einem Bodenbehälter mittelst einer Saug- und Druckpumpe und einem Durchströmungsmesser mit einem Zähl oder Registrierwerk, der sowohl bei der Durchleitung eines Gases wie bei der Durch- fiiIii-uing einer Flüssigkeit in Tätigkeit tritt, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Durch- strömungsmesser an die Pumpleitung eine Vorrichtung angeschlossen ist,
    welche in der Pumpleitung vorhandene Luft vor dem Mes- @er ableitet und bewirkt. dass die Ableitung eibttätig abgeschlossen wird, nachdem die Pu mpleitungen völlig mit Flüssigkeit. ge- kennzeichnet, dass der Schwimmer ein Ventil zii schliessen vermag, dessen Sitz durch eine Klappe gebildet wird, welche beim Auftreten eines bestimmten Druck(:
    in der im Schwimmergehäuse anwesenden Flüssigkeit angehoben wird und dadurch für. die Flüssigkeit von dem Einlass nach .dem Auslass des Schwimmergehäuses einen Weg öffnet. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1- bis 3, dadurch ge- kennzeielinet, class der Druck, bei welchem der Schnvimmer die Klappe für die Ab leitung der Flüssigkeit öffnet, geregelt werden kann. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriirhen 1 bis d-. dadurch g(- kennzeichnet. dass die den Sitz des Schwimmerventils bildende Klappe unter Wirkung einer Feder steht, welche einer seits gegen die Klappe und anderseits ge gen einen im Auslass des Schwimmer- gehäuses auf- und niederachraubbaren An schlag drückt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch bei mit Flüssigkeit gefüllter Pumpleitung cli@# Ableitung geöffnet wird, sobald der in den l,r-itungen herrschende Druck eine be- #timmte Höhe erreicht hat. :.'. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Öffnen und Schliessen der vor dem Messer an die Pumpleitung angeschlossenen Ableitung durch einen Schwimmer erfolgt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?. dadurch ge- Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwimmervorrich tung höher über dein Bodenbehälter lie"l als die Messvorrielitung. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis G. dadurch ge- hennzeichnet, dass der Auslass des Sehwini- mergehäuses an einer Leitung angeschlos- seii ist, deren unteres freies Ende im Bo denbehälter müridel.
CH112030D 1923-12-17 1924-11-17 Vorrichtung zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen aus einem Bodenbehälter mittelst einer Saug- und Presspumpe und einem Durchströmungsmesser. CH112030A (de)

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CH112030D CH112030A (de) 1923-12-17 1924-11-17 Vorrichtung zum Abzapfen abgemessener Flüssigkeitsmengen aus einem Bodenbehälter mittelst einer Saug- und Presspumpe und einem Durchströmungsmesser.

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