CH112084A - Verfahren zum Ausgleich von Kabelkapazitäten durch Anbringung von Zusatzkondensatoren. - Google Patents

Verfahren zum Ausgleich von Kabelkapazitäten durch Anbringung von Zusatzkondensatoren.

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CH112084A
CH112084A CH112084DA CH112084A CH 112084 A CH112084 A CH 112084A CH 112084D A CH112084D A CH 112084DA CH 112084 A CH112084 A CH 112084A
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additional capacitors
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Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

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  Verfahren zum Ausgleich von Kabelkapazitäten durch     Anbringung    von Zusatz  kondensatoren.    Bekanntlich werden in der Fernsprech  technik die elektrischen Eigenschaften der       verschiedenen    Zweige und Streckender Fern  sprechleitungen möglichst gut ausgeglichen,  sei es, um das Nebensprechen zu vermin  rlern, oder um die sogenannten     Spulenselz-          tionen    von     Pupinleitungen    bezüglich ihrer  Impedanzen einander möglichst gleich zu  machen. Dabei ist es von ausschlaggebender  Bedeutung,     da.ss    ganz besonders .die Kapazi  täten der Leitungszweige und der Leitungs  strecken möglichst genau ausgeglichen wer  den.

   Dies geschieht bekanntlich dadurch,     d,ass     man in .denjenigen Leitungsteilen, deren Ka  pazitäten im Vergleiche zu .den übrigen ge  ringer sind, Kondensatoren zuschaltet, bis  sämtliche Leitungsteile die nämlichen spezi  fischen Kapazitäten aufweisen.  



  Nach vorliegender     Erfindung    verwendet  man als solche Zusatzkondensatoren die  Aderpaare eines Kabelstumpens.  



  Die Länge des Kabelstumpens hängt nun  davon ab, ob der Kabelstumpen zur Ver  minderung der     Nebensprechwirkungen    oder    zur Vergrösserung der Impedanzen von     Spu-          lensektionendient    und ist jeweilen .durch die       zum    Ausgleich erforderlichen Kapazitäts  werte genauer     bestimmt,    und zwar in     letz-          terem        Falle    hauptsächlich vom verlangten  Wert der in .den verschiedenen Stromkreisen  benötigten Zusatzkondensatoren, sowie von  der Anzahl Aderpaaren im Kabelstumpen.

    Dabei ist     vorausgesetzt,,dass    für jede Spulen  sektion je ein     Kabelstumpen    an geeigneter  Stelle vorgesehen ist.  



  Angenommen, es sei eine lange     Fernlei-          tungsstrecke    als     Fernkaibel    mit     Viereradern     erstellt, und es seien dessen Kapazitätsunter  schiede durch     Verwendung    von solchen Ka  belstumpen und durch Verbindung ihrer       Aderpaargruppen    mit den Adern der     Spu-          lensektioDen    des Hauptkabels in richtiger  Weise auf einen praktisch befriedigenden Be  trag zu reduzieren.  



  Soll dabei beispielsweise der Kapazitäts  unterschied einer     Viereraider    gegen eine ihrer       Stammleitungen    reduziert werden, so wird  die hierzu erforderliche Anzahl von Adern      des     Kabelstumpen:    mit der die geringere  Kapazität gegen die Viererader aufweisen  den Ader der Stammleitung verbunden und       dadurch    die     .Erdkapazität    dieser     Ader    nach  Bedarf vermehrt.

   Sollen jedoch     Kapazitäts-          untersehiede        zweier        Stammleitungen    ver  mindert werden, so wird die erforderliche       Anzahl    von     Aderpaaren    des Kabelstumpens  mit den Adern der beiden     Stammleitungen     der nämlichen     Viererader        zusammengespleisst,     his der     Kapazitätsunterchied    auf den ge  wünschten Betrag reduziert     isst.     



       Znrischen    je zwei zur     Kapazitätsausglei-          chung        verwendeten        3derpaargruppen    des       Kabelstumpens         -erden        zweckmässig    Ader  paare frei gelassen,     welche    je nach     Berla.rf     geerdet und zum Abschirmen der     Viereradern     gegeneinander benützt werden können.  



  Die Zeichnung betrifft     Ausführungsbei-          spiele        cles    Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt einen     Kabelstumpen,        wälf=          rend    die     Fig.        \?,    3 und I einige Verwendungs  beispiele des Kabelstumpens zur Verbesse  rung der-     Kapazitätsunsymmetrien    und zur  Erhöhung der gegenseitigen Kapazität in       Duplezkabelstromkreisen    darstellen.  



       Fig.    1 stellt einen dieser Beschreibung       entsprechend    hergestellten Kabelstumpen für  irgendein Ausführungsbeispiel dar. 1, ?, 3,  und 5 zeigen     Aderpaargruppierungen.    wie  sie zur Verbindung mit.

       verschiedenen        Vie-          reradern        eines        Hauptkabels    benützt werden       1ö        nnen.        ca,        ca    sind Aderpaare, welche     zwi-          schen    den     Aderpaargruppen    liegen und     zum     Erden und     Abschirmen    verwendet     werden.    b  ist die das zweite Ende des Kabelstumpens  luftdicht abschliessende Bleikappe, in     welcher           if,

          Aderpaare    endigen und mit ihren Adern       sorfültig    gegeneinander isoliert sind.  



       Fig.    2 zeigt die Verbindungen zur Be  seitigung der     Kapazitä.tsunsvmmetrien        zwi-          -hen    Stamm     und    Stamm und zwischen       Phantom    und Stamm in     Dnplexkabelstrom-          lueisen.     



  Es stellen darin dar- P     und        P1    die zwei  Drähte eines Vierers und     Q    und     Q1    die bei  den andern Drähte dieses Vierers.  
EMI0002.0072     
  
    Die <SEP> mit- <SEP> s1 <SEP> und <SEP> sbezeichneten <SEP> Aderpaare
<tb>  des <SEP> Kabelstumpens <SEP> dienen <SEP> zum <SEP> Ausgleich
<tb>  deräpazitätuns@-mmetrie <SEP> zwischen <SEP> den
<tb>  beiden <SEP> Stammkreisen <SEP> <I>P-1"</I> <SEP> und <SEP> <I>Q-Q', <SEP> wäh-</I>
<tb>  rend <SEP> die <SEP> mit <SEP> <B>Ih</B>, <SEP> <I>P4</I> <SEP> und <SEP> <I>p;:

  </I> <SEP> bezeichneten <SEP> Ader  paare <SEP> die <SEP> Kapazitätsunsymmetrie <SEP> zwischen
<tb>  dem <SEP> Phantonikieis <SEP> <I>P <SEP> P'-Q <SEP> Q'</I> <SEP> und <SEP> dem
<tb>  Stammkreis <SEP> <I>P-P'</I> <SEP> beheben.
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> zeig;: <SEP> die <SEP> Verbindung <SEP> der <SEP> Ader  paare <SEP> s3 <SEP> und <SEP> s, <SEP> <B>des</B> <SEP> Kabelstumpens <SEP> zum <SEP> Aus  gleich <SEP> der <SEP> Kapazitä <SEP> tsunsym:metrie <SEP> zwischen
<tb>  den <SEP> Stammkreisen <SEP> <I>P-P'</I> <SEP> und <SEP> <I>Q-Q'.</I> <SEP> die <SEP> in
<tb>  der <SEP> Weise <SEP> ausgefiihrt <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> dabei <SEP> keine
<tb>  wesentlielie <SEP> Ver:

  inderung <SEP> der <SEP> Kapazitäts  unsy.mmelrie <SEP> zwischen <SEP> dein <SEP> Phantomkreis
<tb>  <I>P <SEP> P'-Q <SEP> Q1</I> <SEP> einerseits <SEP> und <SEP> den <SEP> Stammkreisen
<tb>  <I>P-P'</I> <SEP> und <SEP> <I>Q-Q'</I> <SEP> anderseits <SEP> eintritt.
<tb>  Firn <SEP> I <SEP> zeigt <SEP> ilii- <SEP> Verbindung <SEP> zur <SEP> Erhö  liung <SEP> ('er <SEP> gegenseiti;en <SEP> Kapazität <SEP> eines <SEP> Du  durch <SEP> einen <SEP> Kabel  stumpen. <SEP> Darin <SEP> sind <SEP> die <SEP> vier <SEP> Drähte <SEP> eines
<tb>  Vierers <SEP> des <SEP> Kabelstumpens <SEP> mit <SEP> r <SEP> bezeichnet.
<tb>  Wie <SEP> aus <SEP> Fir;

  . <SEP> und <SEP> den <SEP> Ausführungs  beispielen <SEP> ersielitlich <SEP> isst, <SEP> können <SEP> die <SEP> Paare
<tb>  des <SEP> Kabelstumpen.. <SEP> in <SEP> den <SEP> vers_^liiedensten
<tb>  Kombinationen <SEP> miteinander <SEP> verbunden <SEP> wer  den. <SEP> Dadurch <SEP> r-rhält <SEP> man <SEP> die <SEP> v <SEP> ersehieden  st.en <SEP> hapa.zit:itswr-rt(u. <SEP> Da <SEP> der <SEP> Kondensator
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Drähte <SEP> eines <SEP> jeden <SEP> Paares <SEP> gebil  det <SEP> wird, <SEP> können <SEP> die <SEP> Kondensatoren <SEP> in <SEP> Serie
<tb>  oder <SEP> parallel <SEP> liegen. <SEP> Die <SEP> beiden <SEP> Paare. <SEP> die
<tb>  in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> mit. <SEP> 1 <SEP> 1)ezeichn <SEP> M <SEP> .sind. <SEP> :

  sind <SEP> so <SEP> mit  einander <SEP> verbunden. <SEP> dass <SEP> die <SEP> zwei <SEP> hierdurch
<tb>  gebildeten <SEP> Kondensatoren <SEP> hintereinander <SEP> lie  gen, <SEP> währen <SEP> (1i, <SEP> Gruppenpaare <SEP> ?, <SEP> 3 <SEP> und <SEP> d
<tb>  parallel <SEP> g@s:@haitet <SEP> sincl, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> hierdurch
<tb>  gebildeten <SEP> Kondensatoren <SEP> sieh <SEP> in <SEP> Parallel  schaltung <SEP> befinden. <SEP> Indem <SEP> inan <SEP> also <SEP> die <SEP> Kon  densatoren, <SEP> @j <SEP> elclie <SEP> durch <SEP> die <SEP> Paare <SEP> des <SEP> Ka  belstumpfes <SEP> gel@il.rlet <SEP> werden. <SEP> in <SEP> verschie  denen <SEP> Parallel- <SEP> und <SEP> Serienkombinationen
<tb>  miteinander <SEP> verbindet.

   <SEP> erhält <SEP> man <SEP> irl-end
<tb>  einen <SEP> gewünseliten <SEP> Kapazitätswert.
<tb>  Sind <SEP> in <SEP> einerpulens@htion <SEP> des <SEP> Ha.upt  kabels <SEP> die <SEP> Kapazit:iten <SEP> gegenüber <SEP> andern
<tb>  Spulensektionen <SEP> so <SEP> gering, <SEP> dass <SEP> die <SEP> I.mpeda.nz  unterscIiiede <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> ersteren <SEP> und <SEP> den
<tb>  letzteren <SEP> die <SEP> zul:issi-e <SEP> C:renze <SEP> überIIreiten.

                ";(i    werden an die mangelhaften A     derpaare    der       vorbenannten    Sektion des Hauptkabels so  viele Aderpaare des     Kabelstumpens        ange-          schaltet,    bis die     Impedanzunterschiede    innert  den vorgeschriebenen Grenzen liegen.

   Die       Erdkapazitäten    der .in den kurzen Kabel  stumpen befindlichen     Aderpare    sind an und  für sich gering und weisen demzufolge so       geringe    Unterschiede auf,     dass    letztere auf  den     Kapazitätsausgleich    des Hauptkabels  keinen nennenswerten Einfluss haben können.  



  Die Verwendung solcher Kabelstumpen  zu Kapazitätsausgleichungen bietet folgende  Vorteile: a) Zwischen den mechanischen und       eleldrischen    Eigenschaften des Kabelstum  pens und des Fernmeldekabels     besteht    kein  Unterschied. b) Die Kabelstumpen erfordern  weder einen sorgfältigeren Transport, noch  eine sorgfältigere Montierung wie die Haupt  kabel. c) Die Verwendung von Kabelstum  pen macht die     Fabrikation    von speziellen  Kondensatoren,     Abschlusskasten    usw. über  fBissig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ausgleich der Kapazi täten von Fernmeldekabeln durcli Anbr in- bung von Zusatzkondensatoren, dadurch ge kennzeichnet, .dass dazu Kabelstumpen mit einer Anzahl Aderpaaren, wovon ein oder mehrere Aderpaare je einen Zusatzkonden sator bilden, dessen Kapazität einerseits durch die Länge des Kabelstumpens und an derseits .durch die Anzahl -der miteinander verbundenen Aderpaare bestimmt ist, ver wendet werden,
    dass ferner die noch unbe- nützten freien Aderpaare des Kabelstumpens durch Erden ein Abschirmen dieser Zusatz kondensatoren gestatten und da.ss die .aus den Aderpaaren des Kabelstumpens gebildeten Zusatzkondensatoren mit den auszugleichen den Aderpaarendes Fernmeldekabels verbun den werden.
CH112084D 1923-07-18 1924-06-04 Verfahren zum Ausgleich von Kabelkapazitäten durch Anbringung von Zusatzkondensatoren. CH112084A (de)

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