CH112107A - Impulssendevorrichtung. - Google Patents

Impulssendevorrichtung.

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CH112107A
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CH
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pulse
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pulses
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Inventor
Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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Description


      Impulssendevorrichtung.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Impulssendevorriehtung,    welche     das     Senden verschiedener Impulsreihen gestattet.  



  Eine solche Vorrichtung ist besonders  zweckdienlich in Anwendung mit einem  System, in welchem eine mit einem Schritt  schalter versehene und einen Wahlstromkreis  kontrollierende Vorrichtung     mittelst    Schalt  klinke schrittweise angetrieben wird, derart,  dass sie durch jede halbe Welle eines durch  einen polarisierten Elektromagneten fliessen  den Wechselstromes einen ganzen     Schritt          weitergetrieben    wird.

   Der Schrittschalter wird  in verschiedenen Bewegungsstufen in eine       Kontrollstellung    getrieben und wird am  Ende jeder Stufe eine bestimmte Zeitlang,  jedoch     hinger    als die Dauer der Impulse, auf  mechanischem Wege angehalten,     Jede    an die  Bleiehe Leitung angeschaltete Wahlvorrich  tung wird in Abhängigkeit einer besonderen  Impulskombination gebracht und jede Kon  trolle     orriehtung    kann eine Anzahl gesonder  ter Stromkreise kontrollieren.  



  Die vorliegende Erfindung hat den Zweck,  eine     Impulssendevorriehtung,    in welcher ein    Triebwerk, Zahnräder und eine Kombination  von Segmenten vorhanden sind, herzustellen,  welche sich dadurch auszeichnet,     da.ss    sich die  Segmente vermittelst konzentrisch angeord  neter Hilfsmittel rasch     einstellen    lassen, und  dass ferner durch die Veränderungen der  gegenseitigen Stellungen der Segmente ver  schiedene Impulsreihen erzeugt werden kön  nen.  



  In den     Figuren    der beiliegenden Zeich  nung ist ein     Ausführungsbeispiel    der Erfin  dung zeichnerisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein     Seitenriss,        Fig.    2 eine  Vorderansicht,     Fig.    3 ein anderer     Seitenriss     und     Fig.    4 eine Vorderansicht der Impuls  sendevorrichtung mit abgehobener Deck  platte 42.  



  Eine Hauptwelle 15 ist in den Platten  42, 43 drehbar gelagert; auf dieser Welle  sitzt freibeweglich ein Impulsrad 14, welches  mit einem Sperrad 19 fest gekuppelt ist.  Das Sperrad besitzt vorteilshalber zweimal  so viel Zähne als das Impulsrad; am Hebel  arm 21, welcher mit der Hauptwelle fest  verbunden ist, befindet sich die Sperrklinke      20. Ein Satz     Kontaktfedern    17, 18, 28 steht  mit dem Impulsrad in Verbindung; auf der       Hauptgrelle    sitzt eine Anzahl freibeweglicher       Segniente    24, 25, 32, deren Radien etwas  grösser sind als der Radius     des    Sperrades 19.  Zwei dieser Segmente sind mit den beiden  konzentrisch angeordneten, gerippten Dreh  knöpfen     3.1    und 35 fest verbunden.

   Ein  kleinerer Drehknopf 46 ist oberhalb der bei  den Drehknöpfe 34, 35, auf der Welle 47  sitzend, angebracht. Starr mit dieser Welle  verbunden ist eine teilweise gezahnte Scheibe       -1().    die in ein gezahntes Segment 41     eingreift.     Das Segment 32 ist mit dem Zahnsegment 41  fest verbunden. Ein viertes Segment 48 ist  starr mit der Deckplatte 42 verbunden. Mit       den    Drehknöpfen 34, 35, 46 sind Zeiger  36, 37, 54, welche den Skalen 38, 39 und 55  entlang bewegt werden können, verbunden.  In der Ruhelage der Hauptwelle werden die  Kontaktfedern durch einen mit ihr fest     ver-          bundenen    Daumen (31) geöffnet gehalten.  



  Die     Sperrklinke    20 wird mit dem Sperr  rad durch ein Federehen 33 im Eingriff ge  halten. An der Sperrklinke ist, seitlich her  ausragend, ein Stift 23 angebracht, welcher  lang     genug    ist, um mit den Segmenten     2-1,     25, 32 in Eingriff zu gelangen. Durch Dre  hen der Welle 45 wird die. Antriebsfeder 2 7  aufgezogen; sie dreht beim     Abwinden        mit-          telst    des Rädergetriebes     44    die Hauptwelle  um eine ganze Umdrehung.

   Durch eine mit  dem eingekerbten     Rade    53 in Eingriff kom  mende Arretierung 52 wird erreicht, dass sich  die Hauptwelle nur um eine vollständige       -Umdrehung    dreht. Das Rad 53 sitzt fest auf  der Triebwelle auf. Die     Umdrehungs-          geschwindigl@eit    der Hauptwelle wird     mittelst     des Regulators 29 konstant gehalten.     Wird     der Schlüssel 26 gedreht, so dreht sich die       Arretierfeder    52 und gibt das Rad 53 frei.

    Wird nun der Schlüssel losgelassen, so dre  hen sich die (las Rad 53 und die Arretier  feder 52 tragenden Wellen mit einer solchen       Geschwindigkeit,    dass (las Impulsrad 14 ge  nau eine     ITmdrehuna    machen kann, bevor die       _@rretierfeder        5\?    in den Einschnitt des     111a-          des    53 eingreift.    Die     Antriebsfeder        wird        durch    Drehen des       Aufwindschlüssels    26 um<B>90</B>   aufgezogen.

    Wenn der     Schlüssel    26 in normaler Stellung  ist, so drückt der Daumen 31 auf den vor  springenden Teil 16 der     Kontaktfeder    18  und unterbricht     dadurch    den Kontakt mit der  Feder 28. An der Feder<B>17</B> ist eine zweite  Feder 2? befestigt, welche über die Zähne  des Impulsrades 14 gleitet.  



  Die     \Virlzungswei.e    des Ganzen ist nun  die     folgende-          Nachdem    mit den Drehknöpfen     3-1,    35.  46 die Zeiger auf die auf den     Skalen     angebrachten Buchtaben und Zahlen so ge  stellt     worden    sind, dass eine bestimmte Im  pulskombination gesendet     werden    kann.

       wird     durch eine     Viertelsdrehung    des     Schlüssels   <B>26</B>  die     Antriebsfeder        auf),ewunden.    Lässt     man     dann den Schlüssel los, so wird die Feder  mittelst des     Räderwerkes        44    die     Hauptwelle     15 in Drehung versetzen.  



  Wie sich diese Welle dreht, gibt der  Daumen 31 die Federn 17, 18. ?8 frei, und  es können sich somit ihre     Kontakte    schliessen.  Dass Impulsrad wird durch Sperrad und  Sperrklinke ebenfalls in Drehung     versetzt.     



  Solange sich     iiur    das     Impulsrad    14 dreht.  werden die Federn 17 und 18 vermittelt der       Feder    22 zum     abwechslunb    weisen Schliessen  und Öffnen ihrer Kontakte     gezwungen.     Macht die Feder 17 mit der Feder 18 Kon  takt, so zwingt sie diese zur     rnterbreehuiig     ihres Kontaktes     mii    der Feder<B>2</B>8.     Während     der Drehung gleitet die Feder 56 über die  Zähne des Impulsrades.

   Erreicht nun der  Stift     \?3    der     Sperrklinke    20 das Segment     21-,     so     wird    der     Eingriff    der letzteren mit dem       Sperrad    gelöst.  



  Das Impulsrad     wird    infolgedessen auf  hören, zu drehen, und es werden     während     des     Stillstandes    keine Impulse gesandt. So  bald nun der Stift 23 vom ersten     Segment          2-1-    abläuft, greift die     Sperrklinke    wieder in  die Zähne des     Sperrales    ein, das Impuls  rad wird     mitgedr@@ht,    bis der Stift auf  das zweite Segment     2:)        aufläuft;

      es     wird     dann     (las    Sperrad zum     zweitenmale    los-      gekuppelt und das Senden von Impulsen  wieder eine     ereile    lang eingestellt. Beim  Verlassen des zweiten     Segmentes    greift die  Sperrklinke wiederum ein, und es werden  erneut Impulse ausgesendet, bis durch das  dritte Segment die     @    Sperrklinke abermals  ausgerückt wird. Demzufolge wird nun auch  das     Impulssenden    wieder eingestellt.  



  Das dritte und vierte Segment sind derart  angeordnet, dass bis zur Vollendung der  Drehung der Hauptwelle keine weiteren Im  pulse mehr. gesendet werden; am Ende der  Drehung öffnet der Daumen 31 die Kontakt  federn, und die Drehbewegung wird durch  das Eingreifen der     Arretierfeder    52 in die  Einkerbung des Rades 53 zum Stillstand ge  bracht.  



  Es ist nun leicht ersichtlich, dass durch  die Einstellung der Segmente     2-l,    25, 32  mittelst ihrer Drehknöpfe sowohl die An  zahl der Impulsreihen, als auch die Anzahl  der Impulse ,jeder einzelnen Impulsreihe  beliebig verändert werden kann, wobei im       letzteren    Falle die Lage der Segmente in  bezug auf das Impulsrad massgebend ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Impulssendevorrichtung. in welcher ein Triebwerk, Zahnräder und eine Kombination von Segmenten vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet. dass sich die Segmente ver- mittelst konzentrisch angeordneter Hilfsmittel. rasch einstellen lassen, und ferner durch die Veränderungen der gegenseitigen Stellungen der Segmente verschiedene Impulsreihen er zeugt werden können. UNTERANSPRüCHE: 1. Impulssendevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Impulsreihen und der zu sen denden Impulse verändert werden kann.
    2. Impulssendevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitintervalle zwischen den Impulsreihen verändert werden können. 3. Impulssendevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsmittel zur Einstellung und die Seg mente durch eine Platte getrennt sind. d. Impulssendevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Erzeugung der Impulse dienendes Rad durch ein Sperrad angetrieben wird und die Segmente geeignet sind, die Sperr klinke .zu heben und das Impulsrad zum Stillstand zu- bringen.
CH112107D 1923-10-19 1924-09-09 Impulssendevorrichtung. CH112107A (de)

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GB112107X 1923-10-19

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CH112107D CH112107A (de) 1923-10-19 1924-09-09 Impulssendevorrichtung.

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