Impulssendevorrichtung. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Impulssendevorriehtung, welche das Senden verschiedener Impulsreihen gestattet.
Eine solche Vorrichtung ist besonders zweckdienlich in Anwendung mit einem System, in welchem eine mit einem Schritt schalter versehene und einen Wahlstromkreis kontrollierende Vorrichtung mittelst Schalt klinke schrittweise angetrieben wird, derart, dass sie durch jede halbe Welle eines durch einen polarisierten Elektromagneten fliessen den Wechselstromes einen ganzen Schritt weitergetrieben wird.
Der Schrittschalter wird in verschiedenen Bewegungsstufen in eine Kontrollstellung getrieben und wird am Ende jeder Stufe eine bestimmte Zeitlang, jedoch hinger als die Dauer der Impulse, auf mechanischem Wege angehalten, Jede an die Bleiehe Leitung angeschaltete Wahlvorrich tung wird in Abhängigkeit einer besonderen Impulskombination gebracht und jede Kon trolle orriehtung kann eine Anzahl gesonder ter Stromkreise kontrollieren.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine Impulssendevorriehtung, in welcher ein Triebwerk, Zahnräder und eine Kombination von Segmenten vorhanden sind, herzustellen, welche sich dadurch auszeichnet, da.ss sich die Segmente vermittelst konzentrisch angeord neter Hilfsmittel rasch einstellen lassen, und dass ferner durch die Veränderungen der gegenseitigen Stellungen der Segmente ver schiedene Impulsreihen erzeugt werden kön nen.
In den Figuren der beiliegenden Zeich nung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin dung zeichnerisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Seitenriss, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 ein anderer Seitenriss und Fig. 4 eine Vorderansicht der Impuls sendevorrichtung mit abgehobener Deck platte 42.
Eine Hauptwelle 15 ist in den Platten 42, 43 drehbar gelagert; auf dieser Welle sitzt freibeweglich ein Impulsrad 14, welches mit einem Sperrad 19 fest gekuppelt ist. Das Sperrad besitzt vorteilshalber zweimal so viel Zähne als das Impulsrad; am Hebel arm 21, welcher mit der Hauptwelle fest verbunden ist, befindet sich die Sperrklinke 20. Ein Satz Kontaktfedern 17, 18, 28 steht mit dem Impulsrad in Verbindung; auf der Hauptgrelle sitzt eine Anzahl freibeweglicher Segniente 24, 25, 32, deren Radien etwas grösser sind als der Radius des Sperrades 19. Zwei dieser Segmente sind mit den beiden konzentrisch angeordneten, gerippten Dreh knöpfen 3.1 und 35 fest verbunden.
Ein kleinerer Drehknopf 46 ist oberhalb der bei den Drehknöpfe 34, 35, auf der Welle 47 sitzend, angebracht. Starr mit dieser Welle verbunden ist eine teilweise gezahnte Scheibe -1(). die in ein gezahntes Segment 41 eingreift. Das Segment 32 ist mit dem Zahnsegment 41 fest verbunden. Ein viertes Segment 48 ist starr mit der Deckplatte 42 verbunden. Mit den Drehknöpfen 34, 35, 46 sind Zeiger 36, 37, 54, welche den Skalen 38, 39 und 55 entlang bewegt werden können, verbunden. In der Ruhelage der Hauptwelle werden die Kontaktfedern durch einen mit ihr fest ver- bundenen Daumen (31) geöffnet gehalten.
Die Sperrklinke 20 wird mit dem Sperr rad durch ein Federehen 33 im Eingriff ge halten. An der Sperrklinke ist, seitlich her ausragend, ein Stift 23 angebracht, welcher lang genug ist, um mit den Segmenten 2-1, 25, 32 in Eingriff zu gelangen. Durch Dre hen der Welle 45 wird die. Antriebsfeder 2 7 aufgezogen; sie dreht beim Abwinden mit- telst des Rädergetriebes 44 die Hauptwelle um eine ganze Umdrehung.
Durch eine mit dem eingekerbten Rade 53 in Eingriff kom mende Arretierung 52 wird erreicht, dass sich die Hauptwelle nur um eine vollständige -Umdrehung dreht. Das Rad 53 sitzt fest auf der Triebwelle auf. Die Umdrehungs- geschwindigl@eit der Hauptwelle wird mittelst des Regulators 29 konstant gehalten. Wird der Schlüssel 26 gedreht, so dreht sich die Arretierfeder 52 und gibt das Rad 53 frei.
Wird nun der Schlüssel losgelassen, so dre hen sich die (las Rad 53 und die Arretier feder 52 tragenden Wellen mit einer solchen Geschwindigkeit, dass (las Impulsrad 14 ge nau eine ITmdrehuna machen kann, bevor die _@rretierfeder 5\? in den Einschnitt des 111a- des 53 eingreift. Die Antriebsfeder wird durch Drehen des Aufwindschlüssels 26 um<B>90</B> aufgezogen.
Wenn der Schlüssel 26 in normaler Stellung ist, so drückt der Daumen 31 auf den vor springenden Teil 16 der Kontaktfeder 18 und unterbricht dadurch den Kontakt mit der Feder 28. An der Feder<B>17</B> ist eine zweite Feder 2? befestigt, welche über die Zähne des Impulsrades 14 gleitet.
Die \Virlzungswei.e des Ganzen ist nun die folgende- Nachdem mit den Drehknöpfen 3-1, 35. 46 die Zeiger auf die auf den Skalen angebrachten Buchtaben und Zahlen so ge stellt worden sind, dass eine bestimmte Im pulskombination gesendet werden kann.
wird durch eine Viertelsdrehung des Schlüssels <B>26</B> die Antriebsfeder auf),ewunden. Lässt man dann den Schlüssel los, so wird die Feder mittelst des Räderwerkes 44 die Hauptwelle 15 in Drehung versetzen.
Wie sich diese Welle dreht, gibt der Daumen 31 die Federn 17, 18. ?8 frei, und es können sich somit ihre Kontakte schliessen. Dass Impulsrad wird durch Sperrad und Sperrklinke ebenfalls in Drehung versetzt.
Solange sich iiur das Impulsrad 14 dreht. werden die Federn 17 und 18 vermittelt der Feder 22 zum abwechslunb weisen Schliessen und Öffnen ihrer Kontakte gezwungen. Macht die Feder 17 mit der Feder 18 Kon takt, so zwingt sie diese zur rnterbreehuiig ihres Kontaktes mii der Feder<B>2</B>8. Während der Drehung gleitet die Feder 56 über die Zähne des Impulsrades.
Erreicht nun der Stift \?3 der Sperrklinke 20 das Segment 21-, so wird der Eingriff der letzteren mit dem Sperrad gelöst.
Das Impulsrad wird infolgedessen auf hören, zu drehen, und es werden während des Stillstandes keine Impulse gesandt. So bald nun der Stift 23 vom ersten Segment 2-1- abläuft, greift die Sperrklinke wieder in die Zähne des Sperrales ein, das Impuls rad wird mitgedr@@ht, bis der Stift auf das zweite Segment 2:) aufläuft;
es wird dann (las Sperrad zum zweitenmale los- gekuppelt und das Senden von Impulsen wieder eine ereile lang eingestellt. Beim Verlassen des zweiten Segmentes greift die Sperrklinke wiederum ein, und es werden erneut Impulse ausgesendet, bis durch das dritte Segment die @ Sperrklinke abermals ausgerückt wird. Demzufolge wird nun auch das Impulssenden wieder eingestellt.
Das dritte und vierte Segment sind derart angeordnet, dass bis zur Vollendung der Drehung der Hauptwelle keine weiteren Im pulse mehr. gesendet werden; am Ende der Drehung öffnet der Daumen 31 die Kontakt federn, und die Drehbewegung wird durch das Eingreifen der Arretierfeder 52 in die Einkerbung des Rades 53 zum Stillstand ge bracht.
Es ist nun leicht ersichtlich, dass durch die Einstellung der Segmente 2-l, 25, 32 mittelst ihrer Drehknöpfe sowohl die An zahl der Impulsreihen, als auch die Anzahl der Impulse ,jeder einzelnen Impulsreihe beliebig verändert werden kann, wobei im letzteren Falle die Lage der Segmente in bezug auf das Impulsrad massgebend ist.