Verfahren und Einrichtung zur Abgabe abgemesseuer Glasposten.
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Die <SEP> Erfindunb <SEP> betrifft <SEP> ein <SEP> Verfahren
<tb> und <SEP> t'ille <SEP> Einrichtung <SEP> zur <SEP> Abgabe <SEP> ab-emes seiler <SEP> Glasposten. <SEP> Das <SEP> Verfahren <SEP> besteht
<tb> darin. <SEP> dass <SEP> man <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Behälter <SEP> geschmol zenes <SEP> Glaaustreten <SEP> lässt <SEP> unter <SEP> Zuhilfe nalinie <SEP> eines <SEP> Austreibkolbenä. <SEP> dessen <SEP> Bewe "rlillg <SEP> #oWohl <SEP> als <SEP> auch <SEP> dessen <SEP> Stellung <SEP> relativ
<tb> zur <SEP> au.irittsöffliull" <SEP> gere < ",elt <SEP> werden <SEP> kann.
<tb> u11(1 <SEP> (1a13 <SEP> man <SEP> die <SEP> ausgetriebene <SEP> Glasmenge <SEP> in
<tb> re@;
elbarcn <SEP> Zeitabständen <SEP> abschneidet <SEP> und <SEP> die
<tb> austrittsöffnun- <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Behälter <SEP> von <SEP> au sscn <SEP> abdeckt.
<tb>
Die <SEP> Erfindung <SEP> sei <SEP> anhand <SEP> von <SEP> in <SEP> der
<tb> Ze#iehnunr <SEP> dargestellten <SEP> Ausführungsbeispie len <SEP> näher <SEP> erläutert.
<tb>
Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Vorderansicht <SEP> eines <SEP> voil aündi:,rcn <SEP> Apparates <SEP> zur <SEP> Ablieferung <SEP> abge ines.enri. <SEP> Glasposten:
<tb> Fig. <SEP> ? <SEP> isl <SEP> eine <SEP> Scitenansicht <SEP> des <SEP> Appara le:# <SEP> gemäss. <SEP> Fig. <SEP> 1:
<tb> Fig. <SEP> j <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Vorderansicht <SEP> eine. <SEP> Zeil e'n.tcllers:
<tb> Fig. <SEP> d <SEP> ist <SEP> ein <SEP> vertikaler <SEP> (hu@rschnitt <SEP> elurch
<tb> elen <SEP> Behälter, <SEP> in <SEP> dein <SEP> ein <SEP> Kolben <SEP> arbeitet, <SEP> den
<tb> Antrieb <SEP> des <SEP> letzteren <SEP> und <SEP> eine <SEP> Brennerhappe,
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welch <SEP> letztere <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Abdeckstellung- <SEP> für
<tb> die <SEP> austrittsöffliullg <SEP> in <SEP> vollen <SEP> Linien <SEP> und <SEP> in
<tb> ihrer <SEP> PLuliestellung <SEP> gestrichen <SEP> dargestellt <SEP> ist:
<tb> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Vorderansicht <SEP> der <SEP> Vor <B>r <SEP> ie</B> <SEP> litun.o <SEP> <B>-</B> <SEP> zur <SEP> Betätigung <SEP> des <SEP> Kolbens, <SEP> welch
<tb> letztere <SEP> in <SEP> Fiä. <SEP> .1 <SEP> im <SEP> Sc:lillitt <SEP> dargestellt <SEP> ist:
<tb> Fi-. <SEP> (i <SEP> ist. <SEP> eine <SEP> schematische <SEP> Darstellung cincs <SEP> Teil: <SEP> des <SEP> Zylinders, <SEP> der <SEP> den <SEP> Antreib hcIben <SEP> betiitigt <SEP> und <SEP> ferner <SEP> des <SEP> Ant.reibkol bens <SEP> für <SEP> den <SEP> letzteren <SEP> samt <SEP> Ventilen <SEP> und <SEP> Zu leitungen. <SEP> welche <SEP> die <SEP> Zufuhr <SEP> und <SEP> deal <SEP> Abrlul)
<tb> eines <SEP> Druchinittels <SEP> zur <SEP> Betätiguli@g, <SEP> des <SEP> An treibkolbens <SEP> steuern:
<tb> Fig. <SEP> 7 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Ausbildung <SEP> einer <SEP> Füh rung <SEP> am <SEP> Zylinder. <SEP> die <SEP> bestimirite <SEP> Einstellun O'en <SEP> (rc'.tlittet. <SEP> die <SEP> später <SEP> beschrieben <SEP> werden:
<tb> Fi,. <SEP> 8 <SEP> i1 <SEP> eine <SEP> l@:inzela.n:
icht. <SEP> im <SEP> S < 'linitt.
<tb> Blei, <SEP> Vorriclltllll- <SEP> zui' <SEP> Einsiellun!- <SEP> cles <SEP> <I>Alls-</I>
<tb> <B>und <SEP> mir</B> <SEP> rinstel.lum; <SEP> "einer
<tb> vorrichlllng <SEP> an <SEP> einer <SEP> Schraubenspindel, <SEP> elie
<tb> i11n <SEP> betüti#@t:
<tb> F1-. <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> edler <SEP> alls bildun- <SEP> des <SEP> Tra-,armes <SEP> für <SEP> clen <SEP> Austreill holbc'n <SEP> und <SEP> der <SEP> Mittel <SEP> zur <SEP> Einstelluv.-- <SEP> <B>flus-</B>
<tb> selben:
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Fib. <SEP> 10 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> entlang <SEP> der <SEP> Linie
<tb> 19-19 <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 9;
<tb> Fig. <SEP> 11 <SEP> zeigt <SEP> in <SEP> grösserem <SEP> Massstabe <SEP> einen
<tb> Schnitt <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Ausführung <SEP> eines <SEP> Rück schlagventils;
<tb> Fig. <SEP> 12 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Vertikalschnitt <SEP> durch
<tb> einen <SEP> Teil <SEP> des. <SEP> Zeiteinstellers <SEP> mit. <SEP> teilweiser
<tb> Vorderansicht.
<tb>
Ein <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> empfängt <SEP> geschmolzenes
<tb> Glas <SEP> in <SEP> geeigneter <SEP> Weise <SEP> aus <SEP> einer <SEP> '\Vanne.
<tb> In <SEP> ihm <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Kolben <SEP> 6 <SEP> angeordnet, <SEP> dessen
<tb> Bewegung <SEP> in <SEP> der <SEP> später <SEP> beschriebenen <SEP> Weise
<tb> #resteuert <SEP> wird.
<tb>
In <SEP> dem <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Ablieferungs rinne <SEP> ? <SEP> (Fig. <SEP> 4) <SEP> ausgebildet, <SEP> die <SEP> zu <SEP> einer
<tb> Austrittsöffnung <SEP> führt, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> einen
<tb> Rin- <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> Auslassöffnun- <SEP> -1 <SEP> gebildet <SEP> wird.
<tb> Dieser <SEP> Ring <SEP> wird <SEP> konzentrisch <SEP> zu <SEP> der <SEP> Aus trittsiiffnung <SEP> am <SEP> Boden <SEP> der <SEP> Rinne <SEP> ? <SEP> "ehal ten <SEP> in <SEP> solcher <SEP> Weise, <SEP> class <SEP> er <SEP> leicht <SEP> entfernt
<tb> und <SEP> ausgewechselt <SEP> werden <SEP> kann.
<SEP> Diese <SEP> Aus wc@elislunb <SEP> ist <SEP> insbesondere <SEP> von <SEP> Vorteil, <SEP> wenn
<tb> man <SEP> den <SEP> Durchmesser <SEP> der <SEP> Austrittsöffnung
<tb> ändern <SEP> will <SEP> zweclzs <SEP> Änderung <SEP> des <SEP> Q,uer sclinittes <SEP> des <SEP> ausgetretenen <SEP> Glaspostens. <SEP> Ober halb <SEP> der <SEP> Austrittsöffnung <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Offnun-, <SEP> 5
<tb> im <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> angebracht, <SEP> durch <SEP> welche <SEP> der
<tb> Kolben <SEP> 6 <SEP> zur <SEP> Beschleunigung <SEP> des <SEP> durch <SEP> den
<tb> Auslass <SEP> 4 <SEP> austretenden <SEP> Glases <SEP> hindurchgeht.
<tb>
Unterhalb <SEP> der <SEP> Austrittsöffnung <SEP> 4 <SEP> sind
<tb> Arme <SEP> 175 <SEP> (Fig. <SEP> 1) <SEP> angeordnet, <SEP> welche <SEP> Sche renbliitter <SEP> tragen <SEP> und <SEP> bei <SEP> ihrer <SEP> einstellbaren
<tb> Alischneidbewebunb <SEP> vorbestimmte <SEP> Dienern
<tb> rl(@s <SEP> ausgetriebenen <SEP> Glases <SEP> abschneiden. <SEP> Die
<tb> Arme <SEP> 177 <SEP> werden <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Kolben <SEP> ange trieben. <SEP> der <SEP> sich <SEP> in <SEP> einem <SEP> Zylinder <SEP> 176 <SEP> (Fib.
<tb> 2) <SEP> bewegt.
<tb>
Unterhalb <SEP> der <SEP> Offnung <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Kappe
<tb> <B>177</B> <SEP> (Fig. <SEP> 1, <SEP> \i) <SEP> angeordnet, <SEP> in <SEP> die <SEP> ein <SEP> brenn bares <SEP> Gemisch <SEP> unter <SEP> Druck <SEP> einbefülirt <SEP> wird;
<tb> sie <SEP> kommt <SEP> selbsltätib <SEP> eine <SEP> vorbestiniinte, <SEP> ein stcllbare <SEP> Zeit <SEP> nach <SEP> jedem <SEP> Abschneidevorgan@g
<tb> zur <SEP> Wirkung <SEP> und <SEP> schliesst <SEP> die <SEP> Offnun@-- <SEP> -11,
<tb> wobei <SEP> das <SEP> Abschneideende <SEP> des <SEP> Glases <SEP> von
<tb> dem <SEP> brennenden <SEP> G;isstrom <SEP> @@etrabcn <SEP> wird.
<tb> Die <SEP> Kappe <SEP> erliiilt <SEP> sowohl <SEP> eine <SEP> horizontale, <SEP> als
<tb> auch <SEP> Vertil@ < tlbeweun@"-. <SEP> indem <SEP> sie <SEP> zucr:
t
<tb> horizontal <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Ruhestellung <SEP> unter <SEP> die Austrittsöffnung geschwenkt und sodann senkrecht nach oben an die Öffnung heran gebracht wird, während die Entfernung der Kappe in umgekehrter Weise erfolgt. Der Zeitpunkt der Bewegung unter die Öffnung, die Dauer des Abschlusses der Öffnung, so wie der Zeitpunkt der Entfernung der Kappe von der Offnung ist einstellbar;
die Bewe- gung der Kappe wird selbsttätig herbeige führt ;und steht in bestimmtem Verhältnis zu der Abschneidebewebung der 3Zesser 175. Zur horizontalen Bewegring der Kappe ist gleich- falls ein Kolben angeordnet, der sich in einem Zylinder<B>178</B> bewegt, während eine aus glei chen Elementen bestehende Vorrichtun- 171) die Vertikalbewegung der Kappe herbeiführt.
Die Kappe hat, insbesondere die Wirkun,--, den Zeitpunkt und die Dauer des Ausfliessens des Glase aus der Öffnung zu bestimmen.
Zweckmässig wird die Kappe<B>177</B> dauernd mit einem brennbaren Gemisch gespeist. Die ses brennt stark in der Alischliessstellung der Kappe; es brennt schwach in ihrer Piilic.- stellung. Wird die Kappe 177 in die Ab- schliessstellung gebracht, so wird selbsltiitib eine grössere i4lcnbe brennbaren Gemisches in sie eingeleitet unter vorbestimmbarein Druck;
(las Gemisch -wird gedrosselt bei Übergang der Kappe in die liuliestellun@g. Hierzu wird ein In,jektor ?57 (Fig. 1, \3) be nutzt, dessen Arbeitsweise hier nicht niiliei- besehrieben wird.
.Mit der dargestellten Einrichtung künnin Glasposten abgeliefert werden. die eine vor bestimmte und gewiinsclite Form nach Ver tikal- und Horizontalquerschnitt besitzen,
die ferner vorbestimmba.re Abmessungen und Gewicht aufweisen. Die Sleuerunb der 1?in- riclitunb ist in der Kammer 180 enthalten und wird später beschrieben.
Ein Arm 181 (Fig. 1) triibt den Bebülter 1; er ist starr und einstellbar auf einer ver- tikalen Säule 18\? befeslibi. Triiger 183 Bal- ten den rückwärtigen Teil des Speisebc#liül- ters 1, Xn einem Arm 18-1,
der auf der Säule 18\3 drehbar ist, ist eine Plattform<B>185</B> für das Bedienungspersonal angebracht. 186 ist eine Leiter zum Besteigen der Plattform, <B>187</B> ein Geländer.
Der Kolben 6 soll das Austreiben des Glases durch die Ausflussöffnun- beschleuni gen. Er besteht vorzugsweise aus gebranntem Ton oder dergleichen, besitzt kreisförmigen Querschnitt und Zylinder- oder besser Kegel- form. Im letzteren Fall ist das stärkere Ende in der Haltevorrichtung 7 gelagert. Es ist pun notwendig, diesen Kolben einstellen zu können.
Zunächst muss er so eincestellt wer den. dass er möglichst genau in der Achse der ()ffnung 4 auf- und abbewegt wird und er muss daher in dem hopf 7 in gewissen Gren zen beliebig einbestellt werden können.
Die entsprechende Einrichtung sei anhand der Fig. d, 9 und 10 näher beschrieben. Ein @;lochenart.iger Teil 7 geht in einen Kopf 8 über und enthält eine kegelförmige Innen wand 9, an der zweckmässig abgerundete Wulste <B>10</B> von Segmenten 11 anliegen.
Diese Segmente 11 sind nttabhängi", voneinander mittelst Scliiauben 12 einstellbar. die durch Schlitze 1:3 der Glocke 17 nach aussen treten.
Sie köiincn verschoben werden, derart. d13 der Kolben G in "-ewünscht.er Richtung nass der Cxloche 7 austritt. und wenn die Schrau ben 12 1'esisezo-en werden, wird auch der Iiolbeii fest. in der Glocke 7 behalten. <B>Der</B> Xolben G wird so einbestellt,
dass sich sein unti-rc#s En(le möglichst genau oberhalb der Austi-ittsiiffnung a befindet, und es können clurch diese Einstellung unvermeidliebe Krümmungen des Kolbens beim Brennen und andere Herstellungsfehler ausgeglichen werden.
Die Glocke 7 ist finit dem Tragarm 1-1 durch eine Schraube 15 verbunden. die in clen hopf 8 eingeschraubt ist und zwischen dem (ral)i#1fZirmigen Ende 16 des Arnies 1$ ver- s.chobeu werden kann. 17 ist ein Einschnitt ia (leti Arm 1d,
in dem ein Flansch 18 ain Schraubenkopf 15 eingreift, wodurch eine seitliche Bewegung der Schraube und cles Kolbens verhindert wird.
Ztun Abnehmen cles Kopfes 8 vom Arm 14 in heissem Zustande können auch Flanschen 19 am obern Ende des Kopfes 8 angeordnet wein, welche chic
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Abnehmen <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> mit <SEP> einem <SEP> gabelför migen <SEP> Werkzeuge <SEP> bestatten. <SEP> Der <SEP> Einschnitt
<tb> 17 <SEP> ist <SEP> so <SEP> ausgebildet, <SEP> dass <SEP> er <SEP> zusammen <SEP> mit
<tb> der <SEP> Schraube <SEP> 15 <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> zentriert.
<SEP> Nach
<tb> der <SEP> Zentrierung <SEP> erfolgt <SEP> die <SEP> Einstellung <SEP> mit
<tb> Hilfe <SEP> der <SEP> Segmente <SEP> 11.
<tb>
Der <SEP> Tragarm <SEP> 1.1 <SEP> ist <SEP> an <SEP> seinem <SEP> andern
<tb> Ende <SEP> bei <SEP> 20 <SEP> gelocht <SEP> und <SEP> aufgespalten <SEP> und
<tb> vermittelst <SEP> einer <SEP> Schraube <SEP> 2'-) <SEP> an <SEP> einer
<tb> Schraubenspindel <SEP> ?1 <SEP> befestigt. <SEP> Die <SEP> Schraube
<tb> 22 <SEP> tritt <SEP> durch <SEP> Augen <SEP> 23, <SEP> 2d <SEP> (Fig. <SEP> 9) <SEP> hin durch. <SEP> 25 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> heil, <SEP> der <SEP> die <SEP> Drehung <SEP> des
<tb> Armes <SEP> 14 <SEP> an <SEP> der <SEP> Spindel <SEP> 21 <SEP> verhindert.
<tb>
Die <SEP> Spindel <SEP> 21 <SEP> reicht <SEP> durch <SEP> verschiedene
<tb> Elemente <SEP> hindurch <SEP> in <SEP> die <SEP> Höhlung <SEP> eines <SEP> Dif ferentialkolbens <SEP> 26 <SEP> (Fig. <SEP> 4) <SEP> und <SEP> ist <SEP> relativ
<tb> zu <SEP> ihm <SEP> in <SEP> folgender <SEP> \'eise <SEP> einstellbar:
<SEP> Ein
<tb> 1Jberwurfkopf <SEP> <B>27.</B> <SEP> der <SEP> bei <SEP> 28 <SEP> geschlitzt. <SEP> ist
<tb> (Fig. <SEP> 8), <SEP> wird <SEP> mittelst <SEP> einer <SEP> Schraube <SEP> 29
<tb> fest <SEP> um <SEP> das <SEP> obre <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> 27 <SEP> an gezogen <SEP> und <SEP> besitzt <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> 30, <SEP> in <SEP> dem
<tb> ein <SEP> Schuh <SEP> 31 <SEP> geführt <SEP> ist <SEP> und <SEP> durch <SEP> rlie
<tb> Schraube <SEP> 32 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Spindel <SEP> \?1 <SEP> gedrückt
<tb> wird. <SEP> Eine <SEP> Fccler <SEP> 33 <SEP> greift <SEP> einerseits <SEP> in <SEP> dcii
<tb> I=berwurfkopf <SEP> <B>297</B> <SEP> und <SEP> anderseits <SEP> in <SEP> eine <SEP> N <SEP> ut 3-1 <SEP> in- <SEP> der <SEP> Schraubenspindel <SEP> 21.
<SEP> ein, <SEP> wird
<tb> durch <SEP> zwei <SEP> Schrauben <SEP> 35 <SEP> in <SEP> Lage <SEP> gch < ilten
<tb> und <SEP> verhindert <SEP> die <SEP> 1Relativdreliung, <SEP> ferner
<tb> wird <SEP> hierdurch <SEP> ein <SEP> Hin- <SEP> und <SEP> Hcrschwanken
<tb> cles <SEP> Kolbens <SEP> verhindert.
<tb>
Olici,lialb <SEP> des <SEP> I'berwurfkopfes <SEP> 37 <SEP> ist <SEP> eine
<tb> Schraubenmutter <SEP> <B>36</B> <SEP> aus <SEP> Bronze <SEP> (Fig. <SEP> .l) <SEP> an geordnet <SEP> und <SEP> besitzt <SEP> einen <SEP> Fh.nsch <SEP> 37, <SEP> der
<tb> durch <SEP> die <SEP> Schulter <SEP> einer <SEP> l#iberwurflza,ppc <SEP> 38
<tb> \rehalten <SEP> wird; <SEP> die <SEP> Mutter <SEP> 38 <SEP> ist, <SEP> an <SEP> ihrem
<tb> untern <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gewinde <SEP> versehen,
<tb> (las <SEP> in <SEP> @@ul3engcwin.de <SEP> ,ain <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> des
<tb> Kopfes <SEP> -)7 <SEP> eingreift. <SEP> Um <SEP> die <SEP> Schraubenmut ter <SEP> 36 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Rin- <SEP> .I1 <SEP> mit <SEP> Handhaben <SEP> -1?
<tb> #@degt:
<SEP> und <SEP> mit <SEP> Schrauben <SEP> 43 <SEP> (Fit;. <SEP> 5) <SEP> be festi@@t, <SEP> L <SEP> m <SEP> die <SEP> Spindel <SEP> 21 <SEP> vertikal <SEP> cin7u stellen. <SEP> wird <SEP> die <SEP> Schraube <SEP> 32 <SEP> gelö <SEP> st, <SEP> hierauf
<tb> der <SEP> Rin- <SEP> dl <SEP> zusammen <SEP> mit <SEP> der <SEP> Schrauben mutter <SEP> 3c1 <SEP> -edrcht <SEP> und <SEP> hierdurch <SEP> die <SEP> Spindel
<tb> ?1 <SEP> relativ <SEP> zum <SEP> Kolben <SEP> 6 <SEP> belieben <SEP> oder
<tb> da <SEP> sich <SEP> clie <SEP> Spindel <SEP> ?1 <SEP> nicht <SEP> drehen
<tb> kann.
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Die <SEP> Überwurfkappe <SEP> ? <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> ferner <SEP> mit
<tb> f-iner <SEP> Gabel <SEP> 44 <SEP> (Fig. <SEP> 5, <SEP> 8) <SEP> versehen, <SEP> durch
<tb> wcIche <SEP> ein <SEP> Zapfen <SEP> 45 <SEP> mit <SEP> Kopf <SEP> 46, <SEP> Gewinde
<tb> -17 <SEP> und <SEP> Schraubenmutter <SEP> 48 <SEP> ( <SEP> Fig. <SEP> 8) <SEP> hin @lurcligesteekt <SEP> ist;
<SEP> an <SEP> ihm <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Stange <SEP> -19
<tb> ,Ir! <SEP> libar <SEP> angebracht. <SEP> die <SEP> normalerweise <SEP> ab wärts <SEP> <B>,Z</B> <SEP> uhraulienbeivincle <SEP> hängt <SEP> und <SEP> 51i <SEP> an <SEP> trägt. <SEP> ihrem <SEP> auf <SEP> untern <SEP> welches <SEP> Ende <SEP> eine
<tb> Schraubenmutter <SEP> 51 <SEP> und <SEP> ein <SEP> BeilabstüelL <SEP> 52
<tb> aufbesehraubt <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Der <SEP> viereckige
<tb> Stab <SEP> -19 <SEP> weist <SEP> nur <SEP> auf <SEP> seiner <SEP> Vorder- <SEP> und
<tb> Püchseite <SEP> das <SEP> Gewinde <SEP> auf.
<SEP> Der <SEP> Schrauben l@opf <SEP> 51 <SEP> besitzt <SEP> z-,vei <SEP> oder <SEP> mehrere <SEP> ()ffnun <SEP> gen.
<tb> dureli <SEP> welche <SEP> Schrauben <SEP> hindurch <SEP> gesteckt
<tb> werden <SEP> können, <SEP> die <SEP> eine <SEP> Drehung <SEP> des <SEP> Schrau lfc#nhop@es <SEP> an <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 49 <SEP> verhindern. <SEP> Fer nrIr <SEP> ist <SEP> ein <SEP> feclerncler <SEP> Ring <SEP> .54 <SEP> zwischen <SEP> der
<tb> aube <SEP> 51 <SEP> und <SEP> der <SEP> T#cilaf@:#uheibe <SEP> :i? <SEP> a.n #;oorrInet, <SEP> so <SEP> class <SEP> eine <SEP> Drehung <SEP> der <SEP> Schrau 1,;#ninuiter <SEP> 51 <SEP> infolf-e <SEP> der <SEP> R.eibun- <SEP> an <SEP> deni
<tb> lein,- <SEP> und <SEP> durch <SEP> # <SEP> elie <SEP> eriviiIinten <SEP> andern
<tb> Sc#lirauben <SEP> möglichst <SEP> verhindert <SEP> wird.
<tb>
Ain <SEP> Zylinder <SEP> 56 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> drehbare: <SEP> Gleit @tü.'1@ <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> angeordnet <SEP> und <SEP> durch <SEP> mehrere
<tb> \chraubun <SEP> 58 <SEP> (Fig. <SEP> 4. <SEP> r) <SEP> befestigt. <SEP> w-ulch
<tb> l,-izterc# <SEP> durch <SEP> erweiterte <SEP> Bohrungen <SEP> im <SEP> Gleit aiIck <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> in <SEP> Augen <SEP> 59 <SEP> ;
im <SEP> Zylinder <SEP> ein-rei fen. <SEP> Sowohl <SEP> cler <SEP> Z#-Iinder. <SEP> als <SEP> aueli <SEP> Glas <SEP> Gleit stück <SEP> 57 <SEP> sind <SEP> mit <SEP> vertika.h#n <SEP> Linien <SEP> verse lir#n. <SEP> rlie <SEP> normalerweise <SEP> miteinander <SEP> überein @tiniinen <SEP> und <SEP> erkennen <SEP> lassen. <SEP> dass <SEP> der <SEP> Kol lu#n <SEP> konzentrisch <SEP> mit <SEP> der <SEP> Austritt.öffnung,
<tb> lie@0't. <SEP> Das <SEP> Spiel <SEP> in <SEP> den <SEP> i <SEP> olzc#n1iic'hei-n
<tb> tattot <SEP> aber, <SEP> das <SEP> Gleitstück <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> um <SEP> geringes
<tb> relativ <SEP> zum <SEP> Zylinder <SEP> zu <SEP> verdrehen, <SEP> und <SEP> es
<tb> ist <SEP> derart <SEP> möylicli, <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> iiocli <SEP> nar'li trü@@lic@ <SEP> zu <SEP> zentrieren.
<tb>
tauelit. <SEP> Wenn <SEP> der <SEP> Kulbun <SEP> ?() <SEP> aufwiirt,
<tb> Das <SEP> Grleitstück <SEP> 57 <SEP> besitzt <SEP> vorn <SEP> und <SEP> hin teii <SEP> je <SEP> eine <SEP> Gabel <SEP> (@2. <SEP> (>. <SEP> Tn <SEP> clif# <SEP> Ci:flifl <SEP> f1?
<tb> #;ruift <SEP> clie <SEP> Stande <SEP> -l9 <SEP> uüi. <SEP> wenn <SEP> der <SEP> 11(111)l#11
<tb> si"li <SEP> iin
<tb> bel'in@lei: <SEP> die <SEP> Gabel <SEP> C <SEP> .j
<tb> nininit <SEP> die <SEP> Stange <SEP> .19 <SEP> auf. <SEP> wenn <SEP> flr@r <SEP> Kollwn
<tb> au. <SEP> dem <SEP> Glasbuhültur <SEP> und <SEP> um
<tb> ,;u11 <SEP> Zylinder <SEP> um <SEP> <B>W</B> <SEP> zudreht <SEP> ist. <SEP> so <SEP> flass <SEP> 1#i'
<tb> sieh <SEP> iiielit <SEP> in <SEP> .@rliuitsstellun@@' <SEP> l,r#finrlet..
<tb>
-rn <SEP> Fi_' <SEP> :i <SEP> ist <SEP> dif# <SEP> Stollun_,@' <SEP> #;'f#zuiuliii't.
<tb>
in <SEP> flr#r <SEP> dei' <SEP> Kolben <SEP> in <SEP> dun <SEP> @llasl,fliülter <SEP> (-in-
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wird, <SEP> nimmt <SEP> er <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> 6 <SEP> niit, <SEP> bis
<tb> gegebenenfalls <SEP> das <SEP> Leilagsstück <SEP> 52 <SEP> -in <SEP> der
<tb> Gabel <SEP> 6? <SEP> anstösst <SEP> und <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Aufw-iirts bewegung <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> verhindert. <SEP> Diese
<tb> obere <SEP> Grenzstellung <SEP> kann <SEP> mittelst <SEP> der <SEP> Selirau benmutter <SEP> 51 <SEP> eingestellt <SEP> werden, <SEP> indem <SEP> diese
<tb> nach <SEP> oben <SEP> oder <SEP> unten <SEP> an <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 49 <SEP> ver schoben <SEP> wird. <SEP> Zur <SEP> leichteren <SEP> Einstellang <SEP> ist
<tb> eine <SEP> Skala:
<SEP> 64 <SEP> an <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 49 <SEP> befestigt. <SEP> die
<tb> relativ <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Marke <SEP> an <SEP> der <SEP> Crabel <SEP> 6 <SEP> 2 <SEP> be wegt <SEP> wird.
<tb>
Lm <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> 6 <SEP> in <SEP> eine <SEP> Stellung <SEP> zu
<tb> bringen, <SEP> in <SEP> der <SEP> er <SEP> nicht <SEP> arbeitet. <SEP> wird <SEP> der
<tb> Kolben <SEP> 26 <SEP> zuerst <SEP> in <SEP> seine <SEP> höchste <SEP> Stellung gebracht, <SEP> sodann <SEP> die <SEP> Schraube <SEP> 32 <SEP> gelockert,
<tb> hierauf <SEP> der <SEP> Ring <SEP> 41 <SEP> gedreht <SEP> so <SEP> lange, <SEP> bis <SEP> dur
<tb> Kolben <SEP> 6 <SEP> aus <SEP> der <SEP> Üffnung <SEP> 5 <SEP> oben <SEP> lierau tritt. <SEP> Reelitzeitig <SEP> vorher <SEP> wurde <SEP> .die <SEP> Schrau benmutter <SEP> 46 <SEP> gelockert, <SEP> so <SEP> dass <SEP> man <SEP> rlie
<tb> Stange <SEP> 49 <SEP> aus <SEP> der <SEP> Gabel <SEP> 62 <SEP> herausschwenkeii
<tb> konnte <SEP> und <SEP> die <SEP> Aufwiirtsbewcgun <SEP> r;
' <SEP> des <SEP> Kol bens <SEP> 26 <SEP> nicht <SEP> gehindert <SEP> wird; <SEP> sobald <SEP> ab(-r
<tb> die <SEP> höchste <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> erreicht <SEP> ist,
<tb> wird <SEP> die <SEP> Stange <SEP> 49 <SEP> als <SEP> Handli.alie <SEP> benuizt.
<tb> uni <SEP> den <SEP> 1'berwurfkopf <SEP> ?7 <SEP> und <SEP> mit <SEP> dieser
<tb> die <SEP> Spindel <SEP> 21 <SEP> und <SEP> hierdurch <SEP> den <SEP> -Irin <SEP> 11
<tb> samt <SEP> Kolben <SEP> 6 <SEP> vollständig <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Bereieli
<tb> cles <SEP> Behälters. <SEP> 1 <SEP> herauszusühwenken.
<SEP> Zweek inässig <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Drehung <SEP> um <SEP> 1S(1 <SEP> <SEP> ausge fiihrt, <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> 26 <SEP> wieder <SEP> herabgclas#en
<tb> und <SEP> die <SEP> Stan-e <SEP> 49 <SEP> in <SEP> die <SEP> Grabel <SEP> 63 <SEP> ein <SEP> -e fiilirt, <SEP> worauf <SEP> die <SEP> Schraubenmutter <SEP> -18 <SEP> fc.t c#zogcn <SEP> und <SEP> hiermit <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> 6 <SEP> in <SEP> seiner
<tb> unwirksamen <SEP> Stellung <SEP> festgelegt. <SEP> wird.
<tb>
Der <SEP> Zylinder <SEP> 50 <SEP> ist <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Ausleger
<tb> 65 <SEP> ain <SEP> Rahmen <SEP> 6(i <SEP> (Fig. <SEP> 4) <SEP> befestigt <SEP> und
<tb> besitzt <SEP> einen <SEP> Auslass <SEP> <B>119.</B> <SEP> Der <SEP> untere <SEP> Teil
<tb> des <SEP> Zylinders <SEP> ist <SEP> bei <SEP> (i <SEP> 7 <SEP> erweitert <SEP> zur <SEP> Auf nahinu <SEP> des <SEP> Differentialkolbens <SEP> ?(i. <SEP> Auf <SEP> clir#
<tb> Flüche <SEP> 1i" <SEP> wirkt <SEP> (lauernd <SEP> ein <SEP> Druck, <SEP> w-ühren@l
<tb> ccuf <SEP> die <SEP> erheblich <SEP> gr(issure <SEP> Fkielie <SEP> (i:) <SEP> intcr niittic'i'end <SEP> ein <SEP> Druck <SEP> a.usfueiibt <SEP> wird; <SEP> die <SEP> lf#tz tf#rc:
<SEP> treibt <SEP> den <SEP> Kopien <SEP> 11.icli <SEP> oben, <SEP> %viilii'viicl
<tb> fler <SEP> Druck <SEP> auf <SEP> die <SEP> Fluche <SEP> 68 <SEP> ilin <SEP> 11a(11 <SEP> unten
<tb> treibt. <SEP> ,obahl <SEP> der <SEP> T)ruch <SEP> auf <SEP> die <SEP> untere <SEP> Flii r#liu <SEP> w#r#chwwndun <SEP> i@1.
<tb>
I)iu <SEP> @@'irhun;sw-ci.u <SEP> der <SEP> @"entilu <SEP> zur
<tb> 1lcilf#1'llll@@' <SEP> du. <SEP> Kolbens <SEP> sui <SEP> anhand <SEP> des mas der Fig. 6 näher erläutert. Die Ventil gehäuse 71 und 79 sind hier mit Kanälen und Ventilen in einer Ebene dargestellt, wäh rend die letzteren in Wirklichkeit gegenein ander versetzt sind.
Der abwechselnde Druck zum Auftrieb des Kolbens 26 aus der unter sten in die oberste Stellung wird durch das Rohr 80, den Dreiweghalin 81, das Rohr 82 in die Leitung 83 eingeleitet und passiert das Rückschlagv entil 84. Der Bolzen 85 zum Abschluss des Ventilgehäuses besitzt einen Vorsprung 86 zur Begrenzung des Hubes des Kugelventils 84.
Sobald die Kugel 84 ange hoben ist, fliesst cias Druckmittel in die Lei tung 87, um das Nadelventil 88 herum, des sen Einstellung vermittelst des Schraubenge windes 89 und der Handhabe 90 erfolgt und in die Leitungen 91, 92. 93, 94 in dem Zy linder 56, und wirkt auf die grosse Unter fläche des Kolbens 26. Der Vorsprung 96 am Kolben 26 sorgt für einen taten Räum, in den das Druckmittel eintreten kann.
Der Kolben 26 wird hierdurch beispielsweise in die in Fig. 6 gezeichnete Stellung gehoben un(1 treibt hiermit das Druckmittel aus dem Raum 6 7 aus. welches einen Weg durch die Kauäle 7t1, 76, Rückschlagventil 77, ferner < aber auch einen zweiten )Veg vom Kanal 70 durch clie l>ffnung 75 zu den Röhren 72 und 74 besitzt.
Im Ventilgehäuse 79 ist eine Öffnung 96 Vorgc1.clien. deren Querschnitt eingestellt wer den kann. Ist das Nadelventil 88 geschlossen, so kann rla. Druckmittel durch den Weg 97.
96 iu die Leitung 93, 94 eintreten. Der (Zuer.chuitt. der Öffnung 96 bestimmt. die griisstc@ Menge drs Druckmittels, welche nur (tann üliei den Weg 94 in den Zylinder 26 gclaugcu kann. wenn das Ventil 88 geschlos- sen ist;
ist der Durchtrittsduerschnitt der ( iffnunn9(i ungedrosselt, so gellt der Kolben 26 mit geringster Gesehwindigkeit nach oben;
eine Vi@i-grüsserung dieser Gesehwimliglceit wird durch die Einstellung des \Tadclventils 88 erreicht. Eine Zeiteinstellvorriehtun,- (Fig. 3, 2)
führt abwerhaclnd (las Druchmit- iel dem Kolben 26 zu und lässt dieses wieder um austreten in vorbestimmbaren Intcrvallcn über die Röhre 80, das Dreiw egventil 81 und das Rohr 82.
Während der Austritts periode entweicht das Druckmittel durch die gleichen Rohre, durch welche es eingetreten ist, und das Druckmittel, welches dauernd durch die Eintrittsöffnung 70 auf den Kol ben einwirkt (Tig. 6), treibt diesen nach ab wärts, wobei das Druckmittel unter dem Kolben durch die Wege 98, 99, 100, das Na delventil<B>101,</B> den @Veg 102.
das Rückschlag ventil 104 (dessen Hub durch den Anschlag 105 an der Schraube 106 begrenzt ist), durch die Wege 107, 108, 83 treibt, worauf das Druckmittel durch das Rohr 82, das Ventil 81, das Rohr 80 und das Ventil, welches in dem Gehäuse 180 von dem Zeiteinsteller be tätigt wird. ins Freie austritt. Das Nadel ventil 101 ist mit einem Schraubengewinde versehen und wird durch eine Schraubenmut ter mit Handhebel 110 in seiner jeweils ein gestellten Stellung fixiert.
Beim Abwärtsgang schliesst der Kolben 26 die Öffnung 98 ab, das Druckmittel kann nur noch durch den Weg 93, 94 entweichen. schliesst hierbei das Ritckschlagventil 84 und es bildet sich ein Polster von eingeschlossener Luft. (oder dem sonst angewandten Druck mittel) aus, welches den Kolben sanft zum Stillstehen bringt.
Im übrigen kontrolliert das Nadelventil 101 den Ab@värtzga.ng des Kolbens, und wenn es geschlossen wird. so ist die geringste Geschwindigkeit durch die Drosselung des ausgetriebenen Druckmittels durch die Öffnung 113 bestimmt.
Das Rückschlagventil 10-1 verhindert, dass Druckluft über das Nadelventil in den Zy linder eintritt, sobald der Kolben 26 wieder nach aufwärts getrieben wird, und bewirkt. dass Glas 1Ta.delveritil 88 allein die Geschwin- digkeit der Aufwiirtsbewc--ung bestimmt.
Das Druckmittel. Glas über (las Rohr 74 eingeleitet; wird, kann auch über den Drci- weglialin 81 und da. Rohr 82 zugefiilirt wer den (hig. 6).
Der Hahn 81 ist normaler weise. wie gezei.ehnet. so ein-estellt, class (1ii# Druclzmiltel vom Rohr 81) in (las Rohr 82 eintritt:
eine Viertelsdrehung des Hahnes
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bewirkt <SEP> aber <SEP> die <SEP> Absperrung <SEP> des <SEP> intermittie rend <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> 80 <SEP> zurückströmenden
<tb> Druckmittels <SEP> und <SEP> ferner, <SEP> .dass <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Rohr
<tb> <B>71</B> <SEP> über <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> 82a <SEP> das <SEP> dauernd <SEP> zuströ mende <SEP> Druckmittel <SEP> in <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> 82 <SEP> und <SEP> so mit <SEP> auf <SEP> die <SEP> grössere <SEP> Unterfläche <SEP> 69 <SEP> des <SEP> Kol bens <SEP> 26 <SEP> zur <SEP> Wirkung <SEP> belangt., <SEP> diesen <SEP> anhebt
<tb> und <SEP> in <SEP> seiner <SEP> höchsten <SEP> Stellung <SEP> hält, <SEP> in <SEP> der
<tb> er <SEP> unwirksam <SEP> ist.
<SEP> Dem <SEP> Druckmittel <SEP> wird
<tb> zweckmässig <SEP> ein <SEP> Schmiermittel <SEP> beigemengt.
<tb>
Bin <SEP> Druckmittel <SEP> wird <SEP> auch <SEP> zur <SEP> Steue rung <SEP> der <SEP> Brennerkappe, <SEP> des <SEP> Abschneideine clianismus, <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> und <SEP> des <SEP> Modelltisches
<tb> benutzt. <SEP> Es <SEP> wird <SEP> von <SEP> einer <SEP> geeigneten <SEP> Quelle
<tb> 258 <SEP> über <SEP> das <SEP> Drucl@rebelventil <SEP> 275 <SEP> zu <SEP> dem
<tb> T-Stück <SEP> 2 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> in <SEP> dem <SEP> Windkessel <SEP> <B>277</B> <SEP> geleitet.
<tb> Ferner <SEP> wird <SEP> aus <SEP> dem <SEP> T-Stück <SEP> <B>276</B> <SEP> das <SEP> Druck mittel <SEP> mit <SEP> einstellbarem <SEP> Druch <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Drei wegstück <SEP> 259 <SEP> und <SEP> 260 <SEP> über <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> 278,
<tb> das <SEP> Rückschlabrventil <SEP> <B>279</B> <SEP> und <SEP> die <SEP> Teile <SEP> 280,
<tb> :
.i81, <SEP> 282, <SEP> 283 <SEP> .geleitet. <SEP> Von <SEP> der <SEP> Abzweig stelle <SEP> 259 <SEP> gelangt <SEP> das <SEP> Druckmittel <SEP> zum <SEP> Rohr
<tb> 261 <SEP> und <SEP> von <SEP> dort <SEP> zu <SEP> den <SEP> obenerwä.linten <SEP> Tei len, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Druckmittel <SEP> angetrieben
<tb> werden, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> über <SEP> das <SEP> @'entilgeliüuse
<tb> 21_2.
<SEP> Rohr <SEP> 262 <SEP> zum <SEP> Zylinder <SEP> 178, <SEP> zur <SEP> Be tii.tigung <SEP> der <SEP> Brennerhappe <SEP> in <SEP> horizontaler
<tb> Ebene, <SEP> ferner <SEP> über <SEP> Ventil <SEP> 203 <SEP> und <SEP> Rolir <SEP> 2(33
<tb> zum <SEP> Zylinder <SEP> 179 <SEP> zur <SEP> Bewegung <SEP> der <SEP> Bren n(111zttppe <SEP> in <SEP> vertikaler <SEP> Richtung, <SEP> ferner <SEP> über
<tb> Ventil <SEP> 223 <SEP> und <SEP> Rohr <SEP> 80 <SEP> zum <SEP> Zylinder <SEP> :i6,
<tb> ferner <SEP> über <SEP> Ventilgehäuse <SEP> ?()(;
<SEP> und <SEP> Rohr <SEP> 2(i-1
<tb> zum <SEP> Zylinder <SEP> zur <SEP> Betiiiitiun- <SEP> der <SEP> Silieren,
<tb> ferner <SEP> Rohr <SEP> 265, <SEP> 7-1 <SEP> und <SEP> Zylinder <SEP> 178, <SEP> 179,
<tb> in <SEP> denen <SEP> es <SEP> als <SEP> dauernd <SEP> strömendes <SEP> Druck mittel <SEP> zur <SEP> Rüclzfülirting <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> dient,
<tb> ferner <SEP> in <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> 266. <SEP> wo <SEP> es <SEP> einen <SEP> @nnaan ten <SEP> Druck <SEP> zur <SEP> Schmierung <SEP> der <SEP> Scheren <SEP> und
<tb> zur <SEP> hühlun- <SEP> und <SEP> Schmierung <SEP> der <SEP> Sclieren LUitter <SEP> liefert, <SEP> und <SEP> schliesslich <SEP> in <SEP> das <SEP> I:ohr
<tb> <B>f;
<SEP> 7,</B> <SEP> aus <SEP> dem <SEP> der <SEP> intermittierende <SEP> Drucl@ <SEP> zur
<tb> Bcwtgnng.des <SEP> Modelltiselteentnommen <SEP> wird.
<tb> Zur <SEP> Sclimicruii", <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Sdimierapparat
<tb> 2(;8 <SEP> vorgesehen.
<tb>
liin <SEP> Druchmiltel <SEP> bezw. <SEP> ein <SEP> U,is <SEP> urstur
<tb> Drti(-l; <SEP> zur <SEP> @'erbrennttug <SEP> in <SEP> (]ei wird <SEP> durch <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> <B>272</B> <SEP> zum <SEP> In,j(htor <SEP> 25 <SEP> 7
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geleitet. <SEP> Brennbares <SEP> Gas <SEP> wird <SEP> durch <SEP> das
<tb> Rohr <SEP> 28I <SEP> dem <SEP> Injektor <SEP> zugeführt. <SEP> Das
<tb> brennbare <SEP> Gemisch <SEP> fliesst <SEP> über <SEP> die <SEP> biegsame
<tb> Zuleitung <SEP> 285 <SEP> und <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> <B>286.</B>
<tb>
Der <SEP> Ring <SEP> 114 <SEP> dient <SEP> dazu, <SEP> feste <SEP> Teile <SEP> von
<tb> den <SEP> Gleitflächen <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> 26 <SEP> fernzuha.lten
<tb> und <SEP> anderseits <SEP> den <SEP> Austritt <SEP> des <SEP> Schmiermit tels <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Zylinder <SEP> zu <SEP> verhindern.
<tb>
Eine <SEP> andere <SEP> Ausführung <SEP> eines <SEP> Rück sehlabventils <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 6 <SEP> darge stellten <SEP> Kugelventile, <SEP> ist <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 11 <SEP> bezeigt
<tb> und <SEP> ohne <SEP> weiteres <SEP> verständlich.
<tb>
Die <SEP> Vorrichtung <SEP> zur <SEP> rechtzeitigen <SEP> Betii tibungder <SEP> verschiedenen <SEP> Steuerventile <SEP> ist <SEP> in
<tb> dem <SEP> Gehäuse <SEP> 180 <SEP> (Fig. <SEP> 3) <SEP> enthalten, <SEP> welches
<tb> auf <SEP> einem <SEP> Träger <SEP> 188 <SEP> befestigt <SEP> ist. <SEP> und <SEP> das
<tb> seitlich <SEP> durch <SEP> runde <SEP> Platten <SEP> 189, <SEP> I90 <SEP> ge schlossen <SEP> wird;
<SEP> die <SEP> letzteren <SEP> tragen <SEP> in <SEP> geei- net.en <SEP> Labern <SEP> eine <SEP> Welle <SEP> <B>191,</B> <SEP> auf <SEP> der <SEP> eine
<tb> hlelirzahl <SEP> von <SEP> Steuerscheiben. <SEP> befestigt <SEP> ist;
<tb> der <SEP> Antrieb <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 191 <SEP> erfolgt <SEP> über <SEP> Zwi sclienbet.riebe <SEP> 193i, <SEP> 193u <SEP> und <SEP> eine <SEP> Welle <SEP> 19:i.
<tb> welche <SEP> vom <SEP> Motor <SEP> <B>192</B> <SEP> finit <SEP> einstellbarer <SEP> Cle schwinclibkeit <SEP> angetrieben <SEP> wird.
<tb>
Das <SEP> Gehäuse <SEP> 180 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> Türeis <SEP> 273 <SEP> ver sehen <SEP> (Fig. <SEP> 1), <SEP> die <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 3 <SEP> abgenommen
<tb> sind.
<tb>
auf' <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 191 <SEP> sind <SEP> Steuerscheiben
<tb> 1.9-1- <SEP> befestigt, <SEP> ferner <SEP> Steuerscheiben <SEP> 195 <SEP> lose
<tb> aufgesetzt: <SEP> die <SEP> Steuersclteibcn <SEP> 19.1, <SEP> 195 <SEP> sind
<tb> paarweise <SEP> einander <SEP> gegeiiübcr <SEP> a.iigeo,r(liiet <SEP> tniil
<tb> weisen <SEP> stuf <SEP> den <SEP> einander <SEP> zugewandten <SEP> Seit <
<tb> eine <SEP> liegelverzalinunb <SEP> 19(i <SEP> auf, <SEP> in <SEP> welche <SEP> ein
<tb> Pia.netenracl <SEP> 197 <SEP> eingreift. <SEP> Jedes <SEP> dieser <SEP> Pht netcnräder <SEP> 197 <SEP> ist <SEP> .auf <SEP> (-einer <SEP> Achse <SEP> belag,crt.
<tb> und <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Lager <SEP> 199, <SEP> welches <SEP> tlie <SEP> Welle
<tb> 191 <SEP> umgreift, <SEP> gehalten.
<SEP> Die <SEP> zwei <SEP> Achsen <SEP> sind
<tb> durch <SEP> eine <SEP> Brücke <SEP> 198 <SEP> verbunden, <SEP> so <SEP> (lass <SEP> sie
<tb> gleichzeitig <SEP> betüt.igt. <SEP> wer(leit <SEP> können <SEP> (lureli
<tb> ein <SEP> Handrad. <SEP> iveldics <SEP> die <SEP> Rüder <SEP> 197 <SEP> um <SEP> (liu
<tb> Welle <SEP> 191 <SEP> verschwenkt.
<tb>
Die <SEP> Steucr.#cheiben <SEP> 19-l, <SEP> 195 <SEP> trag('it <SEP> Rol len <SEP> 201, <SEP> wellte <SEP> Ventile <SEP> in <SEP> den <SEP> Gehü.tt@i,n
<tb> ?()?, <SEP> 213 <SEP> (Fig. <SEP> 3) <SEP> betüti@@en <SEP> h(inneii <SEP> und <SEP> diu
<tb> wieder <SEP> um <SEP> die <SEP> Bewegitn@- <SEP> der <SEP> @rcnnerhalifie
<tb> <B>177</B> <SEP> lierbcifiiliren, <SEP> indem <SEP> (lie <SEP> eine <SEP> @teu(r sdteibc <SEP> (bis <SEP> zlnl;tscit <SEP> und <SEP> die <SEP> andere <SEP> @l;i,
<tb> auslassen <SEP> eines <SEP> DruAniittcls <SEP> stottern, <SEP> w1.l-
EMI0007.0001
ches <SEP> je <SEP> in <SEP> die <SEP> zugehörigen <SEP> Zylinder <SEP> geleitet
<tb> wird, <SEP> in <SEP> denen <SEP> Kolben <SEP> zu <SEP> horizontaler <SEP> und
<tb> vertikaler <SEP> Bewegung <SEP> der <SEP> Brennerkappe <SEP> an geordnet <SEP> sind.
<tb>
Auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 191 <SEP> ist <SEP> ferner <SEP> eine <SEP> ein zelne <SEP> Steuerscheibe <SEP> 204 <SEP> fest <SEP> aufgesetzt <SEP> (Fig.
<tb> 3). <SEP> welche <SEP> eine <SEP> Rolle <SEP> 205 <SEP> trägt, <SEP> die <SEP> in <SEP> vor bestimmten <SEP> bezw. <SEP> einstellbaren <SEP> Intervallen
<tb> ein <SEP> Ventil <SEP> im <SEP> Gehäuse <SEP> 206 <SEP> betätigt, <SEP> welches
<tb> ,jedesmal <SEP> das <SEP> Druckmittel <SEP> anlässt, <SEP> welches <SEP> die
<tb> Scheren <SEP> betätigt. <SEP> Eine <SEP> weitere <SEP> zweckmässig
<tb> einstellbare <SEP> Rolle <SEP> 205a <SEP> betätigt <SEP> ein <SEP> Ventil <SEP> im
<tb> CrehäiL.@e <SEP> 207, <SEP> und, <SEP> ist <SEP> konzentrisch <SEP> zur
<tb> Kammscheibe <SEP> 204 <SEP> einstellbar <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> des
<tb> Handrades <SEP> 208.
<SEP> Dieses <SEP> Ventil <SEP> betätigt <SEP> den
<tb> :Ilo(lelltisch <SEP> zu <SEP> bestimmten <SEP> vorbestimmten
<tb> -Zeiten.
<tb>
Zur <SEP> Betätigung <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> eine
<tb> Steuerscheibe <SEP> 209 <SEP> auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 191 <SEP> be festigt <SEP> und <SEP> eine <SEP> Kammscheibe <SEP> 210 <SEP> lose <SEP> auf (VLI <SEP> s(lizt. <SEP> beide <SEP> Kammscheiben <SEP> besitzen <SEP> eine
<tb> Ke"elverzalinung <SEP> 211 <SEP> auf <SEP> den <SEP> einander <SEP> zu ()'(,wandten <SEP> Seiten, <SEP> in <SEP> welrlie <SEP> ein <SEP> Planetenrad
<tb> ?12 <SEP> eingreift, <SEP> das <SEP> wiederum <SEP> in <SEP> einer <SEP> Gabel
<tb> drehbar <SEP> ist. <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Lager <SEP> 21.1 <SEP> die <SEP> Welle
<tb> 191 <SEP> drehbar <SEP> umfasst.
<tb>
Die <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> Gabel <SEP> 215 <SEP> zur <SEP> Re der <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Umkehrrades <SEP> 212 <SEP> und
<tb> somit <SEP> der <SEP> relativen <SEP> Stellung <SEP> der <SEP> Steuerschei ben <SEP> ?(19, <SEP> ?10 <SEP> geschieht <SEP> in <SEP> folgender <SEP> Weise
<tb> (Fig. <SEP> 12)
<tb> Die <SEP> Gabelarme <SEP> 216, <SEP> 211 <SEP> sind <SEP> durchbohrt
<tb> wid <SEP> enthalten <SEP> einen <SEP> Zapfen <SEP> 218 <SEP> mit <SEP> Bohrung
<tb> _)1!I, <SEP> durch <SEP> den. <SEP> eine <SEP> Spindel <SEP> hindurchgeführt
<tb> ist, <SEP> die <SEP> drehbar <SEP> an <SEP> einem <SEP> Ende <SEP> gelagert <SEP> ist.
<tb> Diese <SEP> Sehrauberrspind.el <SEP> trägt <SEP> ein <SEP> Handrad
<tb> 2;):
r <SEP> (Fig. <SEP> 3). <SEP> Wird <SEP> letzteres <SEP> gedreht, <SEP> so <SEP> dreht
<tb> sielt <SEP> auch <SEP> die <SEP> Schraubenspindel <SEP> und <SEP> der
<tb> Zapfen <SEP> 218 <SEP> verschiebt <SEP> sieh <SEP> auf <SEP> ihr; <SEP> wobei
<tb> atteh <SEP> die <SEP> Gabel <SEP> <B>215</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> einen <SEP> oder <SEP> andern
<tb> Iliclrttint; <SEP> mitgenommen <SEP> wird <SEP> und <SEP> um <SEP> die
<tb> @@'elle <SEP> 191 <SEP> in <SEP> cler <SEP> .einen <SEP> oder <SEP> andern <SEP> Richtung
<tb> vcIrschwenkt <SEP> wird.
<tb>
Sämtliche <SEP> Steuerscheiben <SEP> sind <SEP> kreisförmig
<tb> rrnsgebildet <SEP> 11n(1 <SEP> besitzen <SEP> in <SEP> vorlmiinrmten
<tb> Zwischenräumen <SEP> Öffnungen <SEP> <B>7111-</B> <SEP> Aufnahme
<tb> von <SEP> Zapfen. <SEP> welch <SEP> letztere <SEP> die <SEP> Iltininiroll('n
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tragen. <SEP> Die <SEP> Anzahl <SEP> dieser <SEP> Öffnungen, <SEP> die
<tb> auf <SEP> einem <SEP> mit <SEP> der <SEP> Welle <SEP> der <SEP> Kammscheiben
<tb> konzentrischen <SEP> Kreise <SEP> .angeordnet <SEP> sind, <SEP> kann
<tb> beliebig <SEP> sein. <SEP> um <SEP> die <SEP> Rollen <SEP> in <SEP> gewünschter
<tb> Weise <SEP> einstellen <SEP> zu <SEP> können; <SEP> die <SEP> Öffnungen
<tb> sind <SEP> nicht <SEP> dargestellt.
<tb>
Ein <SEP> Differentialventil <SEP> zur <SEP> Steuerung <SEP> des
<tb> Kolbens <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> im <SEP> Gehäuse <SEP> 223 <SEP> angebracht.
<tb> Dieses <SEP> Ventil. <SEP> dargestellt <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 12, <SEP> wird
<tb> durch <SEP> die <SEP> Steuerscheibe <SEP> 209 <SEP> geöffnet, <SEP> wenn
<tb> deren <SEP> Rolle <SEP> 222 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Schaft <SEP> 238 <SEP> auftrifft
<tb> und <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> ?34 <SEP> anhebt.
<SEP> so <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Druck mittel <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> 240, <SEP> die <SEP> Kammer <SEP> 241,
<tb> die <SEP> Leitung <SEP> 242 <SEP> und <SEP> das <SEP> geöffnete <SEP> Ventil
<tb> 23 <SEP> auf <SEP> die <SEP> untere <SEP> grössere <SEP> Fläche <SEP> 227 <SEP> des
<tb> kolbenartigen <SEP> Differentialventils <SEP> 224 <SEP> zur
<tb> Wirkung <SEP> gelangt, <SEP> welch <SEP> letzteres <SEP> bis <SEP> zu <SEP> die sem <SEP> Moment <SEP> durch <SEP> einen <SEP> konstanten <SEP> Druclz
<tb> auf <SEP> seine <SEP> kleinere. <SEP> obere <SEP> Oberfläche <SEP> 225 <SEP> in
<tb> der <SEP> gezeichneten <SEP> Ruhestellung <SEP> gehalten <SEP> wor den <SEP> war.
<SEP> Sobald <SEP> aber <SEP> nun <SEP> der <SEP> Druck <SEP> auf <SEP> die
<tb> Unterfläche <SEP> 227 <SEP> zur <SEP> 'U'irliung <SEP> gelangt, <SEP> v#el che <SEP> grösser <SEP> ist <SEP> a.ldie <SEP> Fläche <SEP> 225, <SEP> so <SEP> wird
<tb> der <SEP> Kolben <SEP> angehoben <SEP> und <SEP> öffnet <SEP> unterhalb
<tb> des <SEP> Kopfes <SEP> ?25 <SEP> einen <SEP> @Veg <SEP> für <SEP> das <SEP> Druck mittel. <SEP> da.nunmehr <SEP> in <SEP> den <SEP> Raum <SEP> 230 <SEP> ein tritt. <SEP> aus <SEP> dem <SEP> es <SEP> in <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> 80 <SEP> (Fig, <SEP> 6)
<tb> zur <SEP> Betätigung <SEP> der <SEP> Ventile <SEP> flieht. <SEP> welch
<tb> letztere <SEP> den <SEP> Ein- <SEP> und <SEP> Austritt <SEP> des <SEP> Druck mittels <SEP> zu <SEP> der <SEP> grösseren <SEP> Fläche <SEP> des <SEP> -Kolbens
<tb> 26 <SEP> im <SEP> Zylinder <SEP> 56 <SEP> steuern.
<SEP> Sobald <SEP> die <SEP> Steuer scheibe <SEP> 2f_19 <SEP> den <SEP> Ventilschaft <SEP> \i38 <SEP> freigibt.
<tb> wird <SEP> (las <SEP> Ventil <SEP> ?34 <SEP> durch <SEP> Federlaa.ft <SEP> wie der <SEP> aufgesetzt. <SEP> -Nun <SEP> kommt <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> 2?? <SEP> an
<tb> der <SEP> Steuerseheilje <SEP> ?10 <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> mit <SEP> dein
<tb> Ventilschaft <SEP> <B>2239.</B> <SEP> liebt <SEP> (la.Ventil <SEP> 235 <SEP> an <SEP> und
<tb> (las <SEP> Dru--hniittel. <SEP> welches <SEP> auf <SEP> rlic <SEP> grössere
<tb> Fliiclrc <SEP> 227 <SEP> < lcs <SEP> Differentialventils <SEP> wirkic.
<tb> bann <SEP> (111i,(1 <SEP> clerr <SEP> Kanal <SEP> 2-1-1, <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> 2:3:
i
<tb> und <SEP> rlen <SEP> Kanal <SEP> 215 <SEP> in <SEP> (las <SEP> Gehiiuse <SEP> 18(1 <SEP> (-nt weichen. <SEP> lunuiehr <SEP> lconrnrt <SEP> der <SEP> Druck <SEP> in <SEP> der
<tb> Kaninrer <SEP> ?-1-1 <SEP> ,auf <SEP> die <SEP> kleinere <SEP> Fliiclie <SEP> 2?5 <SEP> rle@
<tb> Differentialventils <SEP> zur <SEP> wirkun', <SEP> schliesst <SEP> (las
<tb> durch <SEP> rlr-n <SEP> Kopf <SEP> ?25 <SEP> gobil.dele <SEP> Ventil <SEP> und
<tb> öffnet. <SEP> rl(@r) <SEP> schmalen, <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 12 <SEP> "ezeiclrneti#ri
<tb> Ventilwr@, <SEP> lrf>i <SEP> 22(i. <SEP> Hi(#rditrcli <SEP> werden <SEP> (las
<tb> Iiolrr <SEP> 80 <SEP> (Fin <SEP> (;) <SEP> und <SEP> der <SEP> R.auni <SEP> o3(1 <SEP> (F <SEP> i'('..
<tb>
wrlclr
<tb> 1\?) <SEP> rnit <SEP> rlf-r <SEP> Kammer <SEP> <B>232</B> <SEP> verbunden.
EMI0008.0001
ictztere <SEP> einen <SEP> nicht <SEP> gezeiclincton <SEP> Auslass <SEP> ins
<tb> Freie <SEP> besitzt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> (las <SEP> Druckmittel, <SEP> wel < #lics <SEP> auf <SEP> die <SEP> brüssere <SEP> Fläc#lie <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> ?V
<tb> (Fig. <SEP> G) <SEP> einbewirkt <SEP> hat. <SEP> durch <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> 80
<tb> entweichen <SEP> kann. <SEP> Sobald <SEP> clie <SEP> Rolle <SEP> ??? <SEP> an
<tb> der <SEP> Steuerscheibe <SEP> 210 <SEP> den <SEP> Ventilschaft <SEP> frei @-ibt. <SEP> wirc1 <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> ? <SEP> 3 < 5 <SEP> durch <SEP> Fe <SEP> ferl;
raft
<tb> wieder <SEP> beschlossen <SEP> und <SEP> die <SEP> Fläche <SEP> 2--)1 <SEP> des
<tb> Ilifferentirill@olbens <SEP> wird <SEP> wiederum <SEP> von <SEP> der
<tb> freien <SEP> Aussenluft <SEP> abgesperrt.
<tb>
Dic <SEP> Steuei-sclicibcn <SEP> ?09. <SEP> ?11I <SEP> drehen <SEP> sich
<tb> in <SEP> entgegengesetzter <SEP> Rielitunb, <SEP> da <SEP> die <SEP> eine
<tb> auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 191 <SEP> befestigt <SEP> ist. <SEP> während <SEP> rlie
<tb> Oriclere <SEP> lese <SEP> dreht <SEP> und <SEP> das <SEP> Planetenrad <SEP> ?1?
<tb> zwischenbeschaltet <SEP> ist.
<tb>
\Wird <SEP> das <SEP> Handrad <SEP> ?5,3 <SEP> (Fig. <SEP> 3) <SEP> erlreht,
<tb> so <SEP> wird <SEP> (las <SEP> Rad <SEP> 219 <SEP> im <SEP> Kreise <SEP> verselrwenkt.
<tb> Hierdurch <SEP> wird <SEP> die <SEP> lose <SEP> Seheibe <SEP> ?10 <SEP> \gegen über <SEP> der <SEP> festen <SEP> Scheibe <SEP> ?0 <SEP> verschoben <SEP> und
<tb> man <SEP> kann <SEP> derart, <SEP> insl)e#;ondere <SEP> auch <SEP> währen(1
<tb> des <SEP> Betriebes, <SEP> eine <SEP> -e#wünsclite <SEP> genaue <SEP> Ein stellung <SEP> des <SEP> Zeitpunktes <SEP> vornehmen, <SEP> zu <SEP> (lern
<tb> flas <SEP> Auslassventil <SEP> 235 <SEP> betätigt <SEP> wird:
<SEP> hier durch <SEP> wird <SEP> auch <SEP> das <SEP> Zeitintervall <SEP> zwischen
<tb> dem <SEP> Anlassen <SEP> des <SEP> Drtichmittels <SEP> durch <SEP> d,is
<tb> Ventil <SEP> 234 <SEP> und <SEP> (las <SEP> auslassen <SEP> desselben <SEP> durch
<tb> Glas <SEP> Ventil <SEP> 235 <SEP> verlängert <SEP> oller <SEP> verkürzt, <SEP> wo durch <SEP> schliesslich <SEP> die <SEP> \Virl,:unbsdauer <SEP> (les
<tb> K(:lbens <SEP> einbestellt <SEP> zvir(1. <SEP> Durch <SEP> Verstellen
<tb> flür <SEP> Rolle <SEP> ??2 <SEP> an <SEP> der <SEP> Kainrnscheibe <SEP> in flc=m <SEP> man <SEP> b(eispielswcise <SEP> den <SEP> Zapfen <SEP> ??0 <SEP> irr
<tb> ,in <SEP> anderes <SEP> Loch <SEP> der <SEP> Kammscheibe <SEP> ?09 <SEP> 1#in vliraubt, <SEP> kann <SEP> wiedc-rtiin <SEP> der <SEP> Zeitpinild <SEP> des
<tb> .1nlassens <SEP> des <SEP> 1)rucl;
inittels <SEP> verselioben <SEP> wer den. <SEP> so <SEP> (lass <SEP> man <SEP> in <SEP> der <SEP> La@@-e <SEP> ist, <SEP> die <SEP> Form.
<tb> (b#11 <SEP> G@irersclinitt <SEP> und <SEP> das <SEP> @e@@-ieh <SEP> t <SEP> des <SEP> urzi.ii@- _b.1i <SEP> Cxlasposleris <SEP> einstellen <SEP> zu <SEP> können.
<tb>
Iii <SEP> der <SEP> I:insii#llunb, <SEP> beispielsweise <SEP> der
<tb> Ii@llienhe -(;@un:;, <SEP> ist <SEP> <B>111,111</B> <SEP> völlig <SEP> unalilrün@.;i.
<tb> #:mi <SEP> der <SEP> EinAellung <SEP> (11-r <SEP> Zeitdauer <SEP> unil <SEP> dvni
<tb> Moment <SEP> (ler <SEP> @@'irhsamheit <SEP> alicr <SEP> andern <SEP> Ele nn#nte, <SEP> niinilicli <SEP> der <SEP> I-3rc#nn(#rkalilic, <SEP> (1us <SEP> .\b s@.liuc=i(lc@t@eelrau@s@nn(@s <SEP> und <SEP> des, <SEP> Mod(#ll tisehe., <SEP> wenn <SEP> diese <SEP> auch <SEP> 11;1c#11 <SEP> der <SEP> I:insiillnu@#
<tb> ii. <SEP> bestimmter <SEP> pyezi(#liiin_r <SEP> zir(#in;inclf-i- <SEP> sf#lier.
<tb>
B1#1 <SEP> 11(=nutzun@@ <SEP> dics,#r <SEP> @liei;c@iirri@#litunb.
<tb> 1\11e <SEP> kt <SEP> (las <SEP> f@#(.c#liuwlz(#1r(. <SEP> ( <SEP> @l;is <SEP> atts <SEP> (l(-in <SEP> sse- kälter 1 zu der Auslassöffnunb 4. In Ab
EMI0008.0003
hänbibkcit <SEP> von <SEP> dem <SEP> Gewicht <SEP> des <SEP> Glases,
<tb> welches <SEP> sich <SEP> oberhalb <SEP> der <SEP> Auslassöffnun- <SEP> be findet, <SEP> wird <SEP> nunmehr <SEP> langsamer <SEP> oder <SEP> rascher
<tb> ein
<tb> durch <SEP> die <SEP> Öffnung <SEP> ausge trieben, <SEP> Bei <SEP> höherem <SEP> Niveau <SEP> des <SEP> Glases <SEP> für
<tb> Behälter <SEP> 1 <SEP> geschieht <SEP> dies <SEP> rascher, <SEP> bei <SEP> niedri bem <SEP> Niveau <SEP> geschieht <SEP> .dies <SEP> langsamer, <SEP> und
<tb> dieses <SEP> Niveau <SEP> kann <SEP> einbestellt <SEP> werden.
<SEP> Dar über <SEP> hinaus <SEP> kann <SEP> natürlich <SEP> auch <SEP> rlie <SEP> Aus flussgeseliwindigkeit <SEP> durch <SEP> Änderung <SEP> der
<tb> Temperatur <SEP> des <SEP> Glases <SEP> in <SEP> der <SEP> Nase <SEP> 1, <SEP> also
<tb> der <SEP> Viskosität <SEP> des <SEP> Glases <SEP> becinflusst <SEP> werden.
<tb> Schliesslieb <SEP> ist <SEP> auch <SEP> die <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Kol bens <SEP> für <SEP> die <SEP> Austrittsbescliwindigkeit <SEP> des
<tb> CTlases <SEP> massbebend <SEP> und <SEP> alle <SEP> diese <SEP> Momente
<tb> zusammen <SEP> oder <SEP> nur <SEP> einzelne <SEP> von <SEP> diesen <SEP> be stimmen <SEP> schliesslich <SEP> die <SEP> Form <SEP> .des <SEP> ausgetrie benen <SEP> Glasstranges <SEP> zusammen <SEP> mit. <SEP> dem <SEP> Q.uer schnilt. <SEP> der <SEP> Austrittsöffnung.
<SEP> Der <SEP> Kolben <SEP> (i
<tb> wird <SEP> nun <SEP> so <SEP> nach <SEP> abwärts <SEP> betrieben. <SEP> dass <SEP> er
<tb> den <SEP> Austritt <SEP> des <SEP> Glases <SEP> beschleunigt <SEP> in <SEP> höhe rem <SEP> Masse, <SEP> als <SEP> allein <SEP> durch <SEP> die <SEP> Schwerkraft @,-irl@unb <SEP> be(1in-t <SEP> ist, <SEP> und <SEP> man <SEP> erhält <SEP> liier durch <SEP> zwanbslüufi@ <SEP> C1laslrosten <SEP> im <SEP> wesent lielien <SEP> zylindriselrer <SEP> Gestalt.
<tb>
Der <SEP> K(Iben <SEP> G <SEP> bewegt <SEP> sich <SEP> bis <SEP> zu <SEP> vorbe stinimt(:r <SEP> Tiefe <SEP> in <SEP> (las <SEP> Glas <SEP> und <SEP> bleibt <SEP> sodann
<tb> s <SEP> teheti. <SEP> Hierauf <SEP> werden <SEP> die <SEP> Scheren <SEP> Ltnler halb <SEP> der <SEP> @blieferun <SEP> bsöffnun:;
<SEP> 4 <SEP> zur <SEP> Wir kung <SEP> beln-a:#Irt <SEP> und <SEP> schneiden <SEP> eine <SEP> bewünsehte
<tb> Moir-c# <SEP> (les <SEP> ans--etriehenen <SEP> @ll;ises <SEP> ab, <SEP> worauf
<tb> sogleich <SEP> die <SEP> Brcnnerk <SEP> tippe <SEP> in <SEP> horizontaler
<tb> Richtung <SEP> unter <SEP> dii, <SEP> Austriltsöffnung <SEP> ;,e s(#liwetilct <SEP> wird, <SEP> bleichzeitig <SEP> das <SEP> brennbare
<tb> Cx(=misch <SEP> irr <SEP> grösserer <SEP> Merige <SEP> eino,etrieben <SEP> und
<tb> somit. <SEP> die <SEP> Brcnrierflamine <SEP> verstärkt. <SEP> wird. <SEP> l,n mil:telbar <SEP> ila.ranscliliesse#ni@ <SEP> wird <SEP> die <SEP> Brenner kappe <SEP> vertikal <SEP> nach <SEP> aufwärts <SEP> bewegt,
<tb> liebst <SEP> rialie <SEP> a11 <SEP> die <SEP> :
@usiritisüffnun#.@, <SEP> ohne
<tb> diese <SEP> ,ji.dcc#h <SEP> zti <SEP> berühren. <SEP> Hi(#i@l)c#i <SEP> können <SEP> die
<tb> mit <SEP> I"licrdi-ueh <SEP> zuströmenden <SEP> (aae <SEP> nui- <SEP> in
<tb> cincni <SEP> schmalen <SEP> @in:;@lialt <SEP> zwiselien <SEP> Brenner.
<tb> kappe <SEP> lind <SEP> Auslassiil'fnunb <SEP> entweiclieri. <SEP> wird
<tb> flrrrc#li <SEP> diese <SEP> 1)rosselun@@ <SEP> wird <SEP> der <SEP> @xasdruc#I; <SEP> in
<tb> der <SEP> Brennerkappe <SEP> im <SEP> wesoiilliehen <SEP> aufrecht e@ha@ten, <SEP> Sobald <SEP> die:
<SEP> -(#sebc#lwii <SEP> ist. <SEP> wird <SEP> nach
<tb> einer <SEP> beslininiten <SEP> cintte111iaren <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Kol- br#ii G wieder nach oben bewegt, wiederum ein einstellbares vorbestimmtes Zeitintervall später wird die Brennerkappe nach unten be wegt und sodann horizontal verschwenkt, so dass das Glas wiederum ausgetrieben wird und sich der vorgeschriebene Vorhang wie derholt.
Es wird also durch den Zeiteinsteller rler Zeitpunkt des Abwärtsganges und Auf- wärtsganges des Kolbens 26 beliebig einge stellt während des Betriebes: die Länge des Hubes kann durch den einstellbaren An schlag 51 eingestellt werden. während die Tiefe des Eintauehens des Kolbens in das Glas während des Betriebs durch Bedienung rler Handhaben 42 geändert werden kann. I m den Kolben 6 in Linie mit der Öffnung 4- zii bringen. werden die Schrauben 58 ge lockert.
(las Element 5 7 gedreht, bis die ge wünschte Lage des Kolbens erreicht ist, wor auf die Schrauben 58 -%i-ieder festgezogen erden.
Durch das 'Nadelventil 88 wird ferner die Cieschwindigl:eit der Aufwärtsbewegung des Kolbens t) vergrössert oder verlangsamt. un- ali@än" rig v an der eingestellten Geschwindi.-- l:
cit der Abwärtsbewegung. Die letztere wie- (leruni kann allein für sich durch (las Nadel- venfil 101 während des Betriebes eingeregelt werden.
Der Kolben 6 kann au.s (lem Glas<B>-voll-</B> entfernt werden mittelst der Hand habe 42 und der tut 36. wie früher be schrieben.
Ferner kann auch die Geschwindigkeit des Kolbens 6 natürlich durch Einstellung des Druckes im Tr(-ihmitetl (Luft, Gas, Flüs- sigheit) eingestellt -erden.
Ohne :Anhalten (leg Zeiteinstellers kann der Kolben ntisser '\Virkung besetzt werden durch Handbc-dienung des Dreiwegbalnies 81.
indem düser nin 9() in der 1'lir7eigeri-icli- tun- @reilreht wirrt und den Zutritt (les Treib- miltels zii rler Unterflä..-he des Kolbens ?(i absluurrt. wie früher beschrieben.
Man siebt fürner. rlass der Zeillliilil:t (1f#r Wirhun- (lc#i, verschiedenen Eleinelite dieser Vorrichtung durch rlic @teuerscllcibcu here- ,frc#lt werden kann.
in @lem man entweder die Zapfen der Rollen in andere Löcher der Steuerscheibe einsetzt, oder während des Be triebes das Umkehrrad (Pla.netenrad) zwi schen je einem Paar von Steuerscheiben ver stellt. Das langsamere oder schnellere Arbei ten der Vorrichtung im ganzen wird. aber dadurch eingestellt, dass man die Geschwin digkeit des Antriebsmotors der Welle 191 vergrössert oder verkleinert.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die An wendung eines einbeschlossenen brennenden Gasgemisches unter Druck zum Aufhalten der Austreibung des Glases nach jedem Ab schneidevorgang besonders wirkungsvoll ist im Zusammenwirken mit dem Kolben 6, wel cher die Austreibung beschleunigt, da man nämlich durch Einstellungen der Brenner- kappe einerseits oder des Kolbens 6 ander seits. oder beider zugleich Gewicht und Form der Glasposten einstellen kann.
Das einge schlossene brennbare Gemisch formt ferner das untere Ende des aus. der Öffnung 4 her aushängenden Glasstranges nach dem Ab schneiden und kann hierdurch eine Anpas sung dieses Endes sowohl, als auch des gan zen Glaspostens an die Form des Modells er reichen. Im allgemeinen. kann man mit der Brennerka.ppe die Sebnelligkeit der Abliefe rung der Glasposten regulieren in einer Weise, die durch Anwendung des Kolbens 6 allein unmöglich ist.