CH112177A - Azetylenlampe mit Hilfsbrenner. - Google Patents

Azetylenlampe mit Hilfsbrenner.

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CH112177A
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CH
Switzerland
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carbide
lamp
gas
burner
auxiliary burner
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Application number
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English (en)
Inventor
Blazina Dragutin
Original Assignee
Blazina Dragutin
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Azetylenlampe mit Hilfsbrenner.    Es sind Azetylenlampen nach dem     Tropf-          systemn    bekannt, bei welchen an den     Gasent-          wieklungsraum    ausser dem zentralen Brenner  noch ein Hilfsbrenner angeschlossen ist, um  das überschüssig entwickelte Gas zu verbren  nen.

   Der Nachteil dieser Lampe ist, dass beim  Einstellen des zentralen Brenners ausser des  sen zugehörigem     Absperrhahn    auch noch der  Tropfeneinsteller für den Wasserzufluss be  tätigt werden muss; dies wird aber ein Laie  in der Regel vergessen und durch die sich  weiter entwickelnden Gase, welche zum Bei  spiel vom kleiner gestellten Brenner, sowie  vom Hilfsbrenner nicht mehr verbraucht  werden können, entsteht ein derartiger Gas  überdruck, dass es zu Explosionen kommen  kann.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Azetylenlampe mit in den Entwicklungs  raum eingesetztem Karbidgefäss und mit  einem Hilfsbrenner für das überschüssig ent  wickelte Gas, welche, ohne eine Explosions  gefahr dur2h auftretenden Überdruck be  fürchten zu müssen, ein Regulieren der  Flamme des zentralen Brenners durch allei  niges Einstellen seines Absperrhahnes, also    ohne Regulierung der Wasserzufuhr von  Hand, ermöglicht.  



  Zu diesem     Behufe    ist der Hilfsbrenner  für das überschüssig entwickelte Gas nicht  an den Entwicklungsraum, sondern an einen  den Entwicklungsbehälter umgebenden     Gas-          sammelraum    angeschlossen, in welchen das  im Entwickler überschüssig entwickelte Gas,  bei gleichzeitiger Ausschaltung des Wasser  zutrittes zum Karbid, gelangt. Um selbst  bei unvorsichtiger und unsachgemässer Hand  habung der Lampe (z. B.

   Umwerfen, über  mässige Füllung, nasser Karbidbehälter usw.)  durch einen Lagen jede Explosionsgefahr  auszuschliessen, kann der Gassammelraum des  Hilfsbrenners von einem weiteren     Gassam-          melraum    umgeben sein, der am Deckel der  Lampe mit einem     Ausbla.serohr    versehen ist.  



       In    der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    der Lampe gemäss vorlie  gender Erfindung zur Darstellung gebracht.  



  Das in den     Entwicklungsbehälter    B ein  gesetzte     Karbidgefäss    0 ist mit einem über  seinen Hand     hinweggreifenden,    lose aufge  setzten Deckel<B>0'</B> versehen,     welcher,das    Kar  bidgefäss auf einen grossen     Teil    seiner     Hehe         übergreift. Durch den feinen Spalt zwischen  Karbidgefäss O und Deckel O1 kann das Was  ser aus dem Lampenunterteil bezw. Lampen  behälter D nur in sehr kleinen     Mengen,    in  sehr dünner Schicht und nur langsam irr das  Innere des Karbidgehäuses O emporsteigen.

    In letzterem sind ein oder     mehrere    Öffnun  gen j etwas über dem untern Rand des     Dek-          kels    O' des Karbidgefässes O angebracht;  im Deckel O1 sind ebenfalls ein oder mehrere  Seitenöffnungen k angebracht@ und zwar in  der Nähe des obern Randes des Karbid  gefässes. Der Boden des Karbidgefässes O ist  mit einem Griff g1 und zwei Lappen g2 ver  sehen, welch letztere mittelst Bajonettver  schlusses in eine Tragleiste g des Entwick  lungsbehälters eingreifen. Im untern Ende  des letzteren sind einre oder mehrere     Über-          strömöffnungen    h vorgesehen.  



  Der Hilfsbrenner d ist an einer den Ent  wicklungsbehälter B umgebenden     Gassam-          melraum    C@ angeschlossen und steht vermit  telst des Rohres b in Verbindung mit denn  Hohlraum des     Halmgehäuses    des     zentralen     Brenners c.

   Das Hahnküchen f des letzteren  ist als Dreiweglhahn ausgebildet, so dlass durch  entsprechende Stellung desselben entweder  (wie gezeichnet) der Gassammelraum B@ mit  dem Brenner c in Verbindung steht, oder dass  der Dreiwegbahn gegenüber der gezeichneten  Stellung um 180 @ verdreht wird, so dass so  wohl der Brenner c, als auch der Hilfsbren  ner d aus dem Gasraum B@ Gas erhalten,  oder dass schliesslich der Dreiweghahn gegen  über der gezeichneten Stellung um 45 @ nach  rechts oder links verdreht wird, wodurch  beide Brenner (c und d) vom direkten Gas  bezug aus B@ abgeschlossen sind.  



  Der Gassammelraum C@ ist von einem  weiteren, durch die im Lampendeckel D1 be  festigte Wand B umschlossenen Gasraum E@  umgeben, welcher mit dem Gassammelraum  C@ durch die Öffnung i verbunden und am  Deckel D1 mit einem Ausblaserohr l ver  sehen ist. Letzteres kann zum Bcispiel  schräg zum zentralen Brenner c führen oder  seitwärts am Deckel abgebogen sein     (strich-          liertes    Rohir l).    Am Lampenunterteil bezw. Lampenbehäl  ter D ist zum Einfüllen des Wassers der  Stutzen e in belkannter Weise angeordnet; für  den Brenner d ist am Lampendeckel     Dl    noch  ein Traggestell mn, n, zum Aufstellen von  Kochgefässen angeordnet.  



  Die Wirlkungsweise der beschriebenen  Lampe ist folgende:  Durch den Spalt zwischen Karbidgefäss O  und dessen Deckel O' dringt das Wasser in  sehr dünner und gleichmässiger Schicht em  por und kommt durch die Öffnungen j des  Karbidgefässes O in dessen Inneres. Zum Un  terschied von den bisher bekannten Systemen  der Azetylenlampen mit im Entwicklungs  raum angeordnetem Karbidgefäss gelangen  nun die entstehenden Gase nicht direkt zum  zentralen Brenner c@ sondern sammeln sieh  im obern Teil O@ des Deckels O1 und strei  chen im benetzten Spalt zwischen Deckel undl  Gefäss zu den obern Öffnungen 1k im     Dek-          kel    O1 und werden durch die innige     Berülh-          rung    mit dem Wasser gewaschen.

   Erst dann  gelangen die Gase in den Hohlraum B@ des  Entwicklungsbehälters B und steigen durch  den Stutzen a zum zentralen Brenner c em  por. Da die mechanischen Verunreinigungen  vom Wasser zuriückgehalten werden, so ge  langt das Gas in grosscr Reinheit zum Bren  ner, so dass letzterer nicht verstopft wvird.  Die Folge davon ist@ dass die Lampe dauernd  und mit gleichmiässiger Flamme brennt.  



  Wird der zentrale Brenner c kleiner ge  stellt oder ganz abgedrelht, so kann sieb dlas  sieh weiter entwickelude Gas in den Hohl  räumen C@ und B@ sammeln und drückt den  Wasserspiegel nach dem Verdrängungsver  fahren herunter@ bis es durch die Öffnungen  h, in den Gassammelraum C@ gelangt und  beim Hilfsbrenner d ausbrennt. Durch den  niedergehenden Wasserspiegel im Entwickler  B wird aber zugleiclh auch eine weitere Was  serzufuhr zum Karbid unterbunden, so dass  die Gasentwirklulng aufhört. Eine Explosion       der        Lampe        wegen        I'llerdruck    ist     demna:clr          rlnrnüglirh.     



  Der     seitliche        @ri#nner        d    kann ein     Leucht-          oder    ein     Heizbrenner    sein; es können aber      auch Haupt- und Hilfsbrenner gleichartig  sein, so dass ein Doppeleffekt     sowohl    als  Leucht-, als auch als Heizlampe erzielt wer  den kann.  



  Durch den Umstand, dass das Karbid  gefäss 0 mit einem lose aufgeschobenen     Dek-          kel    01 in den Hohlraum B0 des Entwick  lungsbehälters B eingesetzt     ist,    wird noch der  besondere Vorteil erzielt,     dass    selbst bei un  vorsichtiger Handhabung der Lampe (z. B.  Umwerfen) das Wasser auch wieder nur  durch den engen Spalt zwischen Deckel 0l  und Gefäss O, das heisst nur sehr langsam  und in sehr geringen Mengen, in letzteres  eindringen kann, und daher eine stossweise  grössere Gasentwicklung ausgeschlossen ist.  



  Auch ist die beschriebene Lampe unemp  findlich gegen die Unterschiede des Wasser  standes im Lampenbehälter D und wird kein  Zucken der Flamme eintreten, weil die Ka  pillarwirkung des engen Spaltes das Eindrin  gen des Wassers unterstützt.  



  Ausserdem verbleiben die Unreinigkeiten  nur im Karbidgefäss 0 und bleiben alle übri  gen Teile der Lampe rein. Es muss demnach  nicht, wie bei den bisher bekannten Lampen  systemen, die ganze Lampe gereinigt werden,  sondern nur das geschlossene Karbidgefäss.  Die Handhabung und der Gebrauch der  Lampe ist demnach einfacher und reiner.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Azetylenlampe mit Hilfsbrenner für das überschüssig entwickelte Gas, bei welcher in den Entwicklungsraum ein Karbidgefäss ein gesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsbrenner (d) an einen ,den Entwicklungs behälter (B) umgebenden Gassammelraum (C0) angeschlossen ist, in welchen im Ent wicklungsbehälter überschüssig entwickeltes Gas, unter gleichzeitiger Ausschaltung des Wasserzutrittes zum Karbid, gelangt, zum Zwecke, ein Regulieren der Flamme des zen tralen Brenners durch alleiniges Einstellen seines Absperrhahnes zu ermöglichen, ohne eine Explosionsgefahr durch Auftreten von Überdruck befürchten zu müssen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Azetylenlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das in den Ent wicklungsbehälter (E) eingeschobene Kar bidgefäss (0) mit einem über seinen Rand hinweggreifenden, lose aufgesetzten Dek- kel (0l) versehen ist, wobei das Karbid gefäss (0) im untern Teil und der Deckel (01) im obern Teil der gegenseitigen Überdeckung mit einer oder mehreren Öff nungen (j bezw. k) versehen ist, zum Zwecke, einerseits den Wasserzufluss zum Karbid in gleichmässig dünner Schicht bei jeder beliebigen Lage der Lampe züa veranlassen, anderseits -:
    durch die Abfüh rung des Gases durch den benetzten Spalt zwischen Deckel (0') und Karbidbehälter (0) ein Waschen des Gases von ,den me chanischen Verunreinigungen zu erzielen und beim Umwerfen oder unsachgemässer . Behandlung der Lampe eine Explosions gefahr zu beseitigen. 2.
    Azetylenlampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsbrenner (d) mit dem das Halmkücken .des zentralen Brenners c auf nehmenden Hohlraum durch ein Rohr (b) verbunden und der Absperrhahn (f) als Dreiweghahn ausgebildet ist, zum Zwecke, durch entsprechende Einstellung des Kük- küns den Hilfsbrenner (d) gleichzeitig mit dem Hauptbrenner zum .direkten Gas bezug aus dem Entwicklerraum einschal ten zu können, wodurch ein Doppeleffekt der Lampe sowohl für Leucht-, als auch für Heizzwecke erzielt wird, bei welchem der Hilfsbrenner (d)
    das überschüssige, indirekt aus :dem Gassammelrau@m (C ) zu geströmte Gas nach wie vor verbrennt.
CH112177D 1924-08-26 1924-08-26 Azetylenlampe mit Hilfsbrenner. CH112177A (de)

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