CH112205A - Verfahren und Vorrichtung zur Erhitzung von alkoholfreien Säften behufs Konservierung derselben. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erhitzung von alkoholfreien Säften behufs Konservierung derselben.

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CH112205A
CH112205A CH112205DA CH112205A CH 112205 A CH112205 A CH 112205A CH 112205D A CH112205D A CH 112205DA CH 112205 A CH112205 A CH 112205A
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CH
Switzerland
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same
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juices
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Josef Furrer
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Josef Furrer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B70/00Preservation of non-alcoholic beverages
    • A23B70/30Preservation of non-alcoholic beverages by heating

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Erhitzung von alkoholfreien Säften behufs  Konservierung derselben.    Vorliegende Erfindung umfasst ein Ver  fahren und     eineVorrichtung    zur Erhitzung von  alkoholfreien Säften, z. B. Obst- oder Trau  bensaft, behufs Konservierung derselben     (Pa-          steurisation,    Sterilisation).

   Das Verfahren  beruht darin, dass zur Erhitzung ein     Brenn-          kessel    einer     Brennereieinrichtung    verwendet  wird, wodurch zum Beispiel insbesondere       Mostereien,    die. meist auch eine     Trest.erbrcn-          nerei    besitzen, in die Lage versetzt werden,  ohne komplizierte Neuanlagen die Sterilisa  tion der hergestellten Obstsäfte vorzunehmen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Vorrich  tung zur Ausübung des Verfahrens ist auf       lidliegender        Zeichnung    schematisch im Ver  tikalschnitt dargestellt.  



       a    ist ein Brennkessel     (Brennblase),    wie er  insbesondere bei     Dampf-Tresterbrennereien     Verwendung findet, mit der (üblichen)  Dampfzuleitung b und der (ebenfalls vor  handenen)     Öf        fnuno#    c für den     Kondenswas-          sera.blauf.    Der Brennkessel, der mit einem       #        -tuf,        gesehraubten        Deckel        d        geschlossen        ist,     kann fahrbar oder stationär sein.

      In diesen Brennkessel ist nun an     Stelle     der üblichen     Tresterkörbe    ein Einsatz e, be  stehend aus einem doppelwandigen zylin  drischen Gefäss,     hierausnehmbar    eingesetzt,  und zwar so, dass zwischen der Innenwand  des Brennkessels     a    und der Aussenwand des  Einsatzes ein     Zwischenraum    (z. B. 4-5 cm)  verbleibt. Der Zwischenraum k zwischen den  Wandungen des Einsatzes kann beispiels  weise 3-5 cm betragen. Gegenüber der  Dampfzuleitung b besitzt der Einsatz eine  Öffnung f, durch welche der Dampf in den  Innenraum     g    einströmen kann.

   Ein Stutzen     h     mit Hahn i, der durch die Öffnung c heraus  führt, dient für den     Kondenswasserablauf.     Er kann noch mit einem Entleerungsventil  für den Zwischenraum k des Einsatzes kom  biniert sein. Oben besitzt der Einsatz einen       Anschlussstutzen    1 für die Zufuhr des Saftes,  .der durch eine im Brennkessel angebrachte  Öffnung m herausragt, sowie einen Stutzen n  für den Saftablauf, der durch eine     Öf        fnung     o im Brennkessel herausgeführt ist.

   Die Öff  nungen m und o können für das Brennen, zum  Beispiel durch Blindflanschen oder Zapfen,      verschlossen     werden.    Der Stutzen     iz        mündet     in ein     hlessgefäss        h    mit Thermometer     q    ein,  das zum Feststellen der Temperatur der ab  fliessenden Flüssigkeit dient, die aus dem       Clefäss        1x    durch Rohr<I>r</I> abfliesst, zum Beispiel  in ein vorher     ausgedämpftes    Fass.  



  Die Verwendung der dargestellten Vor  richtung ist ohne weiteres klar.  



  Der zum, Beispiel von einem Fass oder  einem andern zweckmässig etwas höher ge  legenen Behälter durch den Stutzen 1 in den  Zwischenraum k einfliessende kalte Saft,     z.13.     Most, wird hier während des     Durchfluss.@s     durch den Einsatz     e,    der ringsum mit dem  Dampf in Berührung ist, auf die Sterilisa  tionstemperatur gebracht (70-85   C, im  besten     72     ) und fliesst durch das Rohr r ab.  Die Temperatur der Flüssigkeit, die am  Thermometer     q    ablesbar ist, kann durch erst  sprechendes Einstellen des Flüssigkeitszu  flusses mittelst des Regulierhahnes s richtig  eingestellt .werden.

   Infolge der grossen     Be-          rührungsfläche    zwischen Einsatz und Dampf  ist die Vorrichtung sehr     leistungsfähig.     



  Der Einsatz, sowie die Zu- und Ablei  tungen werden zweckmässig zum Beispiel  aus verzinntem Material hergestellt, um     1VIe-          tallgeschma.ck    des Saftes     zii    verhüten.  



  Wie ersichtlich, ist die Vorrichtung sehr  einfach; der Einsatz kann ohne     grossenil -          rung    in einen     Brennkessel    eingesetzt wer  den, so dass durch dessen Verwendung in  einfachster Weise eine     Sterilisieranlage    ge  schaffen wird. Es können zum Beispiel     a.ueli     fahrbare Brennereien mit einem solchen     Ein-          sat7    ausgerüstet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Erhitzung von alkohol freien Säften, behufs Konservierung der selben, dadurch gelrennzeielinet, dass zur Erhitzung ein Brennkessel einer Breniie- reieinriclitung verwendet wird.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein als aus wechselbaren Einsatz des Brennkessels einer Brennereieinrichtung ausgebildetes Gefäss zur Aufnahme der zu erhitzenden Säfte aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Pateritansprucli 1, da durch gekennzeichnet, dass ein mittelst Dampf beheizter Brennkessel verwendet wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch Il, da durch -,ehennzeiehxiet, dass der Einsritz in einem doppelwandigen Gefäss besteht, das mit in den Zwischenraum zwischen der Doppelwandung mündenden Zu- und Ableitungen für den Saft, sowie mit Öffnungen für Zuleitung von Dampf und für Ablt@itiin-,
    des Kondenswassers in bezw. audem Gefässinnern versehmi ist, und rlas bestimmt ist, unter Belas- sung eines Zwischenraumes in einen Dampfbrennkessel eingesetzt zu werden. @. Vorrichtun- nach Unteranspruch 1, wie auf der Zeichnung dargestellt und an hand derselben beschrieben.
CH112205D 1925-01-12 1925-01-12 Verfahren und Vorrichtung zur Erhitzung von alkoholfreien Säften behufs Konservierung derselben. CH112205A (de)

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CH112205D CH112205A (de) 1925-01-12 1925-01-12 Verfahren und Vorrichtung zur Erhitzung von alkoholfreien Säften behufs Konservierung derselben.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2554915A1 (fr) * 1983-11-10 1985-05-17 Bruch Guy Echangeur thermique applique a l'agroalimentaire

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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