CH112312A - Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung. Beim Bau von Rädern, insbesondere für Strassenfahrzeuge, wie Kraftwagen und Mo torräder, trachtet man nach grösstmöglicher Festigkeit bei möglichst geringem Gewicht; zugleich sollen sie aber auch billig herzu stellen und leicht zu reinigen sein. Diesen Anforderungen entsprechen am besten Räder, die mindestens zum Teil aus Holz bestehen. Oft sind bloss die Speichen aus Holz, was zum Beispiel beim Fordwa.gen der Fall ist.
Für solche Räder war jedoch bisher die Verwendung guter Holzarten unerlässlich; auch muss bei der Formgebung auf die Eigenschaften und die Beanspruchung des Holzes 'durch Belastung, Erschütterungen und Stösse gehörig Rücksicht genommen werden, da ja die mechanische Festigkeit von Holz im allgemeinen erheblich hinter derjenigen von Metall zurücksteht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Rad, das mindestens zum Teil aus Holz besteht, und ein Verfahren zu dessen Herstellung, mittelst dessen die mechanische Festigkeit des Holzes erheblich erhöht wird. Das Holz des Rades wird nämlich gemäss diesem Verfahren mit einem Kunstharz im- prägniert, wobei alle Poren des Holzes ganz mit dem Imprägnierungsmittel erfüllt wer den. Die Imprägnierung kann zum Beispiel unter Druck oder im Vakuum erfolgen, in ähnlicher Weise, wie dies zum Beispiel bei der Imprägnierung von Spulen für elektri sche Maschinen der Fall ist.
Als Erfolg die ser Imprägnierung ergibt sich, wie .die Er fahrung erwiesen hat, ausser Rissfreiheit und grosser Widerstandsfähigkeit gegen atmo sphärische Einwirkung und Fäulnis er regende Organismen, eine mehrfach höhere mechanische Festigkeit gegenüber derjenigen im Urzustaude, ohne wesentliche Beeinträch tigung der Elastizität und ohne erhebliche Zunahme des spezifischen Gewichtes; sein Gewicht bleibt noch erheblich unter dem jenigen eines eisernen Rades.
Zur Herstellung des Rades können ein heimische, sogar weiche, Hölzer verwendet werden. Als Kunstharz kommen namentlich Phenol-Aldehytl-Kondensationsprodukte in Betracht, wie zum Beispiel Bakelit, Emerit, Häfelit-C; zur Imprägnierung werden die selben vorzugsweise in Form von flüssigen Lösungen verwendet, denen Farbstoffe bei- gemischt sein können. Auf eine derartige Behandlung folgt zweckmässig ein sogena.nn- tes Ausheizen.
Wi@iin das Rad als Holzscheibenra(1 aus_ bildet ist, so wird es vor der Imprlibnierunb aus einem Stück Holz fertig gedreht; diese einfache Form ist besonders billig lierzustel- l(#n und bestattet eine be(luemc. Reinigung des Rades im Betrieb. Für ein.
Rad mit Holzspeichen weiden diese in die Nabe und Felge eingezapft, welche nicht auch aus Holz zu bestehen brauchen; die Speichen erhalten zweel@in.issi,); kreisrunden der leichter und billiger herbestellt werden kann und eine mindestens ebenso- .,--i osse mechanische Festigkeit besitzt als der ^onst übliche e'.liptische Querschnitt.
Das Rad kann auch aus Holzzeug, Glas Leisst aus Holz in faserigem. oder plastischem Zustande, geformt werden, nachdem (las Holzzeug zuvor der Imprägnierung mit Kunstharz unterworfen worden ist.
Die beschriebenen Holzrä (1er können zum Beispiel auch für Riemenscheiben Verwen- (lun;- finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRMIE I. Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge, das mindestens zum Teil aus Holz besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das holz infolge Imprägnierung mit Kunst harz eine erheblich grössere mechanische Festigkeit als im CTrzustande besitzt. II. Verfahren zur Herstellung eine' Rades gemäss Patentanspruch I, dadurch ge- ke:-nzeichnet, dass das Holz mit einem die Holzporen ausfüllenden Kunstharz imprägniert wird.UNTERANSPRÜCIIE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Im <B>p</B> r: ,Ignierung ein Phenol-Aldehyd-I3' Conden- sationsprodukt verwendet wird. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch bekenn- zeichnet, da13 zur Imprägnierung Bakelit v erivendet wird. .Verfahren benizi13 Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur -Imprägnierung Emerit verwendet wird.-1. Verfahren bemä 13 Patentanspruch II und Unteranspruch 1., dadurch gekenu- zeiclinet, da13 zur Imprägnierung Häfelit- C verwendet wird. ). Verfahren gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 1,dadurch gekenn- zeichnet, dass dem Imprägnierunbsmittel Farbstoff zugesetzt. wird. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch II und U nteransprucli 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Imprä gnierungsmittel in Form einer flüssigen Lösung ver wendet- wird, und dass nach beendigter Inipr:,1(Ynierunb ein Ausheizen vorgenom men wird. 7.Verfahren gemäss Patentanspruch TI. dadurch gekennzeichnet, dass die Ini- prägnierun- unter Druck vorgenommen wird. $. Verfahren gemäss Patentanspruch II. dadurch bekennzeiclinet, (lass die Iin- prägnierung im Vakuum vorgenommen wird. 9.Verfahren bumä ss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass (las Holz vor der Imprägnierung mindestens an- nähernd in (lie fertige Form gebracht wird. 1(). Verfahren gemäss Patentanspruch Il und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass (las Rad aus einem Stück Holz in Scheibenform gedreht wird. 11.Verfahren gemäss Patentanspruch I1 und Unteranspruch 9, dadurch bekenn zeichnet., dass das Rad mit Holzspeichen versehen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH112312T | 1924-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH112312A true CH112312A (de) | 1925-12-16 |
Family
ID=4371402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH112312D CH112312A (de) | 1924-11-14 | 1924-11-14 | Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH112312A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888860C (de) * | 1941-09-04 | 1953-09-07 | Aloys Droll | Rad mit einer zwischen einem Stahlreifen und einer Stahlnabe vorgesehenen nichtmetallischen, stoss- und geraeuschdaempfenden Radscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
-
1924
- 1924-11-14 CH CH112312D patent/CH112312A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888860C (de) * | 1941-09-04 | 1953-09-07 | Aloys Droll | Rad mit einer zwischen einem Stahlreifen und einer Stahlnabe vorgesehenen nichtmetallischen, stoss- und geraeuschdaempfenden Radscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
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