CH112312A - Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung.

Info

Publication number
CH112312A
CH112312A CH112312DA CH112312A CH 112312 A CH112312 A CH 112312A CH 112312D A CH112312D A CH 112312DA CH 112312 A CH112312 A CH 112312A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
impregnation
wood
wheel
dependent
carried out
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schmid Dr Alfred
Original Assignee
Schmid Dr Alfred
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmid Dr Alfred filed Critical Schmid Dr Alfred
Publication of CH112312A publication Critical patent/CH112312A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B5/00Wheels, spokes, disc bodies, rims, hubs, wholly or predominantly made of non-metallic material
    • B60B5/04Wheels, spokes, disc bodies, rims, hubs, wholly or predominantly made of non-metallic material made of wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung.    Beim Bau von Rädern, insbesondere für  Strassenfahrzeuge, wie Kraftwagen und Mo  torräder, trachtet man nach grösstmöglicher  Festigkeit bei möglichst geringem     Gewicht;     zugleich sollen sie aber auch billig herzu  stellen und leicht zu     reinigen    sein. Diesen  Anforderungen entsprechen am besten Räder,  die mindestens zum Teil aus Holz bestehen.  Oft sind bloss die Speichen aus Holz, was  zum Beispiel beim     Fordwa.gen    der Fall ist.

    Für solche Räder war jedoch bisher die  Verwendung guter Holzarten unerlässlich;  auch muss bei der Formgebung auf die  Eigenschaften und die Beanspruchung des  Holzes 'durch Belastung,     Erschütterungen     und Stösse gehörig Rücksicht genommen  werden, da ja die mechanische Festigkeit  von Holz im allgemeinen erheblich hinter  derjenigen von Metall zurücksteht.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Rad, das mindestens zum Teil aus  Holz besteht, und ein Verfahren zu dessen  Herstellung,     mittelst    dessen die mechanische  Festigkeit des Holzes erheblich erhöht wird.       Das    Holz des Rades     wird    nämlich gemäss       diesem    Verfahren mit einem Kunstharz im-         prägniert,    wobei alle Poren des Holzes ganz  mit dem     Imprägnierungsmittel    erfüllt wer  den. Die Imprägnierung kann zum Beispiel  unter Druck oder im Vakuum erfolgen, in  ähnlicher Weise, wie dies zum Beispiel bei  der Imprägnierung von Spulen für elektri  sche Maschinen der Fall ist.

   Als Erfolg die  ser Imprägnierung ergibt sich, wie .die Er  fahrung erwiesen hat, ausser     Rissfreiheit    und  grosser     Widerstandsfähigkeit    gegen atmo  sphärische Einwirkung und Fäulnis er  regende Organismen, eine mehrfach höhere  mechanische     Festigkeit    gegenüber derjenigen  im     Urzustaude,    ohne     wesentliche    Beeinträch  tigung der Elastizität und ohne erhebliche  Zunahme des spezifischen Gewichtes; sein       Gewicht    bleibt noch erheblich unter dem  jenigen eines eisernen Rades.  



  Zur Herstellung des Rades können ein  heimische, sogar weiche, Hölzer     verwendet     werden. Als Kunstharz kommen namentlich       Phenol-Aldehytl-Kondensationsprodukte    in  Betracht, wie zum Beispiel Bakelit,     Emerit,          Häfelit-C;    zur Imprägnierung werden die  selben vorzugsweise in Form von flüssigen  Lösungen verwendet, denen Farbstoffe bei-           gemischt    sein     können.    Auf eine     derartige     Behandlung folgt zweckmässig ein     sogena.nn-          tes        Ausheizen.     



       Wi@iin        das    Rad als     Holzscheibenra(1        aus_     bildet ist, so wird es vor der     Imprlibnierunb     aus einem Stück Holz fertig gedreht; diese       einfache    Form ist besonders billig     lierzustel-          l(#n    und     bestattet    eine     be(luemc.        Reinigung     des Rades im Betrieb. Für ein.

   Rad mit       Holzspeichen        weiden    diese in die Nabe und       Felge        eingezapft,    welche nicht auch aus  Holz zu bestehen brauchen; die Speichen       erhalten        zweel@in.issi,);        kreisrunden     der leichter und billiger herbestellt       werden    kann und eine mindestens     ebenso-          .,--i        osse        mechanische        Festigkeit    besitzt als der       ^onst    übliche     e'.liptische    Querschnitt.  



  Das Rad kann auch aus Holzzeug,     Glas          Leisst        aus    Holz in     faserigem.    oder     plastischem          Zustande,    geformt     werden,    nachdem (las  Holzzeug zuvor der Imprägnierung mit  Kunstharz unterworfen worden ist.  



  Die     beschriebenen        Holzrä (1er    können zum       Beispiel    auch für     Riemenscheiben        Verwen-          (lun;-    finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMIE I. Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge, das mindestens zum Teil aus Holz besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das holz infolge Imprägnierung mit Kunst harz eine erheblich grössere mechanische Festigkeit als im CTrzustande besitzt. II. Verfahren zur Herstellung eine' Rades gemäss Patentanspruch I, dadurch ge- ke:-nzeichnet, dass das Holz mit einem die Holzporen ausfüllenden Kunstharz imprägniert wird.
    UNTERANSPRÜCIIE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Im <B>p</B> r: ,Ignierung ein Phenol-Aldehyd-I3' Conden- sationsprodukt verwendet wird. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch bekenn- zeichnet, da13 zur Imprägnierung Bakelit v erivendet wird. .
    Verfahren benizi13 Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur -Imprägnierung Emerit verwendet wird.
    -1. Verfahren bemä 13 Patentanspruch II und Unteranspruch 1., dadurch gekenu- zeiclinet, da13 zur Imprägnierung Häfelit- C verwendet wird. ). Verfahren gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 1,
    dadurch gekenn- zeichnet, dass dem Imprägnierunbsmittel Farbstoff zugesetzt. wird. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch II und U nteransprucli 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Imprä gnierungsmittel in Form einer flüssigen Lösung ver wendet- wird, und dass nach beendigter Inipr:,1(Ynierunb ein Ausheizen vorgenom men wird. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch TI. dadurch gekennzeichnet, dass die Ini- prägnierun- unter Druck vorgenommen wird. $. Verfahren gemäss Patentanspruch II. dadurch bekennzeiclinet, (lass die Iin- prägnierung im Vakuum vorgenommen wird. 9.
    Verfahren bumä ss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass (las Holz vor der Imprägnierung mindestens an- nähernd in (lie fertige Form gebracht wird. 1(). Verfahren gemäss Patentanspruch Il und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass (las Rad aus einem Stück Holz in Scheibenform gedreht wird. 11.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I1 und Unteranspruch 9, dadurch bekenn zeichnet., dass das Rad mit Holzspeichen versehen wird.
CH112312D 1924-11-14 1924-11-14 Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung. CH112312A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH112312T 1924-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH112312A true CH112312A (de) 1925-12-16

Family

ID=4371402

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH112312D CH112312A (de) 1924-11-14 1924-11-14 Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH112312A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888860C (de) * 1941-09-04 1953-09-07 Aloys Droll Rad mit einer zwischen einem Stahlreifen und einer Stahlnabe vorgesehenen nichtmetallischen, stoss- und geraeuschdaempfenden Radscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888860C (de) * 1941-09-04 1953-09-07 Aloys Droll Rad mit einer zwischen einem Stahlreifen und einer Stahlnabe vorgesehenen nichtmetallischen, stoss- und geraeuschdaempfenden Radscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH112312A (de) Rad, insbesondere für Strassenfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE946479C (de) Verfahren zum Herstellen von weichbiegsamem Holz
DE2229467C2 (de) Verfahren zur Herstellung von gekrümmten Verbundscheiben, bei dem eine Glasscheibe, eine Verbundfolie und eine Kunststoffscheibe unter Temperatur- und Druckeinwirkung miteinander verbunden werden
AT114913B (de) Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE411668C (de) Verfahren zur Vorbereitung hohlgepresster Fahrzeugraeder fuer die Heisslackierung bzw. Emaillierung
DE826810C (de) Keilriemen- oder Seilscheibe
DE492592C (de) Verfahren zur Veredelung rezenter Naturharze
DE508062C (de) Fuellkoerper zum Fuellen von Waschtuermen, Reaktionsraeumen und Fraktionierkolonnen o. dgl.
AT124990B (de) Verfahren zur Herstellung eines streichfertigen, flüssigen und haltbaren Porenfüllers.
DE509651C (de) Verfahren zur Herstellung gebogener Hoelzer
DE427911C (de) Verfahren zur Herstellung von Holzgegenstaenden
AT127861B (de) Verfahren zur Herstellung von Roßhaar- (Krollhaar-) oder Pflanzenfasermatten.
AT149995B (de) Verfahren zum Aufrechterhalten der ursprünglichen Qualität von Gummiwaren.
DE1494888C (de) Verfahren zur Herstellung von Glas faserbundeln fur elastomere Produkte
CH152192A (de) Reinigungsvorrichtung.
DE486389C (de) Verfahren zur Behandlung von geschaelten Huelsenfruechten
DE601937C (de) Verfahren zur Erzeugung von Trinkroehrchen aus Papier
DE921231C (de) Verfahren zur Herstellung von Parkett-Hoelzern aus Buchenholz
AT89945B (de) Verfahren zur Herstellung von Danerwäsche aus gestärkten oder ungestärkten Wäschestücken.
DE285049C (de)
CH137734A (de) Verfahren zur Herstellung von nikotinschwachen und doch aromatischen Tabakfabrikaten.
DE427431C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwammgummivoll- und Hohlbaellen sowie anderen Schwammgummihohlkoerpern
DE632014C (de) Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarben
DE872860C (de) Verfahren zum Veredeln von Holz
DE620914C (de) Verfahren zur Herstellung einer Rauhdecke fuer Strassendecken