CH112350A - Füllofen für Raumbeheizung. - Google Patents
Füllofen für Raumbeheizung.Info
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Description
Füllofen für Baumbeheizung. Es sind bereits Füllöfen für Raum beheizung bekannt geworden, welche neben dem Feuerungsraum, zum Beispiel in beson deren Heizkanälen, Lufterwärmungsrohre zur Erwärmung durchstreichender Raumluft zum Zwecke der Raumbeheizung eingebaut enthalten, um neben der ausstrahlenden Wärme der Ofenwandungen dem Raume auch erhitzte Luft unmittelbar zuzuführen.
Bei den meisten solchen Ofen bildet der Füllschacht gleich den Verbrennungsschacht, die freie Rostfläche ist nicht regelbar und die Verbrennung daher meist unvollkommen, weiter leiden die Lufterwärmungsrohre leicht Schaden durch unmittelbar zugetretene Stich flammen.
Der Gesamtnutzeffekt solcher sogenann- ter Luftheizöfen für Raumbeheizung ist da her sehr gering.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Füllofen 'für Raumbeheizung, mit einem schrägen, in seiner freien Rostfläche einstell baren und von einer eigenen Füllgosse be schickten Roste und mit einem über dem, Rost angeordneten Zündschacht. Dieser letz- tere sowohl, als auch die Einstellbarkeit der Rostfläche dienen zur Erzielung hoher Ver brennungstemperaturen und vollständiger Verbrennung. Der Füllofen<B>-</B>besitzt ferner einen an den Zündschacht anschliessenden und durch eine feuerfaste Zündschachtwand von demselben abgetrennten Ofenraum mit Lufterwärmungsrohren, um dem zu heizen-.
den Raum auch erwärmte Luft unmittelbar zuzuführen, welche Lufterwärmungsrohre so wohl direkt von den abziehenden Verbren nungsgasen erwärmt, als auch von der feuer festen Zündschachtwand bestrahlt und er hitzt werden.
a Die Zeichnung zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform des Füll ofens.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den Ofen, Fig. 2 ein Vertikalschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, Fig. 3 ein wagrechter -Schnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt durch ein Lufterwär- mungsrohr; Fig. 5 zeigt den Rost in grösserem Mas- stabe.
a. ist eine Füllgosse, die eine für längere Zeit. ausreichende Brennstoffmenge aufnimmt und sie mittelst einer schrägen Bodenfläche auf den Rost d gleiten lässt, wobei der Schie hen b die nachrollende Menge und die Höhe der Kohlenschichte auf dem Roste regelt.
Die Füllgosse ist von der Ofenwandung durch einen luftgekühlten Zwischenraum c getrennt und dieser zur Durchströmung von Fiilluft von unten nach oben eingerichtet, in dem die Seitenwände dieses Zwischenraumes mit Lufteintrittsöffnungen versehen sind.
Der Rost ist in seiner freien Rost fläche einstellbar, und zu diesem Zwecke unterhalb einer Bodenöffnung q des Verbren nungsschachtes F in einem Rahmen durch Zahnstangen e und Trieblinge ei verschieb bar. An den durchbrochenen Rotteil schliesst ein voller Plattenteil an, der bei entsprechender Verschiebung des Rostes die Bodenöffnung teilweise oder ganz verdeckt.
Diese Anordnung gestattet neben der Pie- 1.elung der R.ostflächengrösse entsprechend dem Heizbedarf auch dessen Entschlacken durch Rütteln und das völlige Ausziehen des Rostes aus dem Ofen durch eine vordere Öff nung der Führungstasche.
Über dem Roste erbebt sich der Ver brennungsschacht I' mit feuerfesten NGr*Ii.n- den f, in dem sich die Flamme frei entwickeln und russfrei ausbrennen kann. Bei dem Zu rollen der Kohle durch die gewölbte Öffnung a1 der vordern Verbrennungsscliachtwand findet bereits ein -teilweises Entgasen statt.
Durch Anordnung eines getrennten Füll- ehachtes oder einer Füllgosse bleibi. der Verbrennungsschacht von Kohle frei, und seine Wände nehmen eine sehr hohe Tempe ratur an, was vollkommene Verbrennung auch langflammiger Kohle ermöglicht.
Durch eine Schauöffnung g kann dem Verbrennungsschacht Luft zugeführt werden. Den obern Abschluss des Ofens bildet eine Kopfplatte la mit einem Kochloch.
Der Verbrennungsschacht ist derart in den Ofen eingebaut, dass er seitlich von dem geteilten Abzug ia und rückwärts von dem Abzug o begrenzt ist, in welchem die Luft erwärmungsrohre k angeordnet sind.
Die Gase umziehen den obern Rand in de, Schachtes I%, durchströmen den Seitenzug u. in dem die Heizgase bereits einen Teil ihrer Wärme durch Strahlun- nach aussen abgeben, nach abwärts, worauf sie durch untere Öff nungen der Wände i in den hintern Ofen zug übertreten und längs der Lufterwär- mungsrohre Ir. aufsteigen.
Sie treten oben durch den Rauchstutzen l aus, während die unten in die Luftrohre 1e eintretende und sich auf ihrem Wege erwäianende Raumluft oben frei in den Raum austritt.
Die Luftrohre können beliebige Quer- .#chnittsform besitzen, und da sie sowohl von den Heizgasen bespült, als auch der Wärme- sirahlung der Sehamottewand f ausgesetzt sind, werden sie -stark erwärmt und erzeugen infolgedessen in ihrem Innern einen auf steigenden starken Luftzug. Sie können auch als dünnwandige Blechrohre ausgeführt sein, was ihre Wärmeleitungsfäliigkeit und ihren Wirkungsgrad erhöht.
Eine weitere Steige rung der Heizwirkun- - insbesondere bei Rohren grösseren Durchmessers - kann durch Anwendung von innern Kreuzrippen erreicht werden, für welche Fig. d- eine bevorzugte Ausbildung zeigt.
Die @@'"andun@@ solcher Lufterwärmungs- rohre bestellt m us aneinandergereillten Seg menten, die mit den zu",rliörigeil Iireiizrippeii ,je ein Stück bilden und durch diese versteift sind.
Die Erwä rinun,- der Luftrohre durch die Strahlung der Schamottewandung des Ver- brennungssc@iac@te i4 auch bei weeliselnder Einstellung des Roste:
eine fast gleichmässige und hält sogar bei Ab,#tcllung der Feuerung noch lange an. Glanzrussbildung an den Luft- e iirmuiigsrolir#,n wird bei der hohen Tem- rw, peratur der Verbrennungsscllaehtwände ver mieden, wodurch die Aussenflächen der Luft rohre lange rein bleiben.
Der Wärmeverlust durch den Schornstein ist bei dem beschriebenen Ofensystem gering. da ' der einstellbar(-, Rost -erin#,m#ten Luftüber- schuss zulässt. Die Querschnittsform des Ofens ist beliebig, ebenso die Führung der Rauch züge.
Werden beispielsweise nur zwei Züge angewendet, so treten,die Heizgase unmittel bar aus dem Verbrennungsschacht F, über dessen verkürzte Rückwand in den Abzug o über, streichen längs der Luftrohre nach ab wärts und treten durch einen Rauchstutzen diesfalls unten aus. Um auch bei nur zwei Abzügen die Heizgase genügend abzukühlen, ehe sie zu den Luftrohren treten, wird die ausstrahlende Fläche der Kopfplatte mit Kühlrippen besetzt und damit wesentlich ver grössert.
Um die Wirkung der Bestrahlung der Luftrohre durch die feuerfesten heissen Wände zu erhöhen, kann der Zug o völlig aus gemauert sein. Er schützt dann zugleich den Blechmantel p des Ofens vor dem Verrosten.
Die gleichmässig starke Lufterwärmung zufolge der Bestrahlung der Luftrohre ergibt erhöhten Luftumlauf und Raumlufterwä.r- mung auf Kosten der meist unangenehm empfundenen Wärmeausstrahlung des Ofens.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Füllofen für ' Raumbeheizung, gekenn zeichnet durch einen schrägen, in seiner freien Rostfläche einstellbaren und von einer eigenen Füllgosse beschickten Rost und einen über dem Rost angeordneten Zünd- schacht, beides zur Erzielung hoher Ver brennungstemperaturen und vollständiger Verbrennung, gekennzeichnet ferner durch einen an den Zündschacht anschliessenden und durch eine feuerfeste Zündschachtwand von demselben abgetrennten Ofenraum mit Lufterwärmungsrohren, um dem zu heizen den Raum auch erwärmte.Luft unmittelbar zuzuführen, welche Lufterwärmungsrohre so wohl direkt von den abziehenden Verbren nungsgasen erwärmt, als auch von der feuer festen Zündschachtwand bestrahlt und erhitzt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Füllofen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass dessen Lufterwär- mungsrohre mit ihre Heizfläche vergrö ssernden und zur Versteifung dienenden Innenkreuzrippen versehen sind. 2.Füllofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Kreuzrippen versteiften Luft- erwärmungsrohre aus dünnem Blech be stehen und aus aneinandergereihten Rohr segmenten zusammengesetzt sind, welche mit zugehörigen Kreuzrippenteilen je ein Stück bilden. . Füllofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllgosse von der Ofenwandung durch einen luftgekühlten Zwischenraum getrennt ist. 4. Füllofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllgosse einen einstellbaren Schieber zur Regelung des Querschnittes der Zuführung von der Füllgosse zum Ofenschacht besitzt. 5.Füllofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem durch brochenen Teil der Rostplatte ein voller Teil angeschlossen ist und beide Teile als Ganzes in einem Rahmen unter der Bodenöffnung des Verbrennungsschachtes verschiebbar sind, so dass von der Boden öffnung des Schachtes ein beliebig grosser Teil durch einen vollen Teil der Rostplatte abdeckbar ist. 6. Füllofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost durch an ihm angebrachte Zahn stangen und in dieselben eingreifende Trieblinge verschiebbar und durch die Stirnöffnung einer Führungstasche heraus ziehbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH112350D CH112350A (de) | 1923-07-13 | 1924-07-08 | Füllofen für Raumbeheizung. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH112350A (de) |
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1924
- 1924-07-08 CH CH112350D patent/CH112350A/de unknown
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