CH112350A - Füllofen für Raumbeheizung. - Google Patents

Füllofen für Raumbeheizung.

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CH112350A
CH112350A CH112350DA CH112350A CH 112350 A CH112350 A CH 112350A CH 112350D A CH112350D A CH 112350DA CH 112350 A CH112350 A CH 112350A
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Rudolf Prof Dr Techn Doerfel
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Rudolf Prof Dr Techn Doerfel
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Description


  Füllofen für     Baumbeheizung.       Es sind bereits Füllöfen für Raum  beheizung bekannt geworden, welche neben  dem     Feuerungsraum,    zum Beispiel in beson  deren Heizkanälen,     Lufterwärmungsrohre    zur  Erwärmung durchstreichender Raumluft  zum Zwecke der     Raumbeheizung    eingebaut  enthalten, um neben der ausstrahlenden  Wärme der Ofenwandungen dem Raume  auch erhitzte Luft unmittelbar zuzuführen.  



  Bei den meisten solchen Ofen bildet der  Füllschacht gleich den Verbrennungsschacht,  die freie Rostfläche ist nicht regelbar und  die Verbrennung daher meist     unvollkommen,     weiter leiden die     Lufterwärmungsrohre    leicht  Schaden durch unmittelbar     zugetretene    Stich  flammen.  



  Der Gesamtnutzeffekt solcher     sogenann-          ter    Luftheizöfen für     Raumbeheizung    ist da  her sehr gering.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Füllofen 'für     Raumbeheizung,    mit einem  schrägen, in seiner freien Rostfläche einstell  baren und von einer eigenen Füllgosse be  schickten Roste und mit einem über dem,  Rost angeordneten Zündschacht. Dieser letz-         tere    sowohl, als auch die     Einstellbarkeit    der  Rostfläche dienen zur Erzielung hoher Ver  brennungstemperaturen und vollständiger  Verbrennung. Der Füllofen<B>-</B>besitzt ferner  einen an den Zündschacht anschliessenden  und durch eine     feuerfaste        Zündschachtwand     von demselben abgetrennten Ofenraum mit       Lufterwärmungsrohren,    um dem zu heizen-.

    den Raum auch erwärmte Luft unmittelbar  zuzuführen, welche     Lufterwärmungsrohre    so  wohl direkt von den abziehenden Verbren  nungsgasen erwärmt, als auch von der feuer  festen     Zündschachtwand    bestrahlt und er  hitzt werden.  



       a    Die Zeichnung zeigt schematisch eine  beispielsweise Ausführungsform des Füll  ofens.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt durch den  Ofen,       Fig.    2 ein Vertikalschnitt nach der Linie       C-D    der     Fig.    1,       Fig.    3 ein     wagrechter    -Schnitt nach     A-B     der     Fig.    1,       Fig.    4 ein Schnitt durch ein     Lufterwär-          mungsrohr;              Fig.    5 zeigt den Rost in grösserem     Mas-          stabe.     



  a. ist eine Füllgosse, die eine für längere  Zeit. ausreichende Brennstoffmenge aufnimmt  und sie mittelst einer schrägen Bodenfläche  auf den Rost d gleiten lässt, wobei der Schie  hen b die nachrollende Menge und die Höhe  der     Kohlenschichte    auf dem Roste regelt.  



  Die Füllgosse ist von der Ofenwandung  durch einen luftgekühlten Zwischenraum c  getrennt und dieser zur     Durchströmung    von       Fiilluft    von unten nach oben eingerichtet, in  dem die Seitenwände dieses Zwischenraumes  mit     Lufteintrittsöffnungen    versehen sind.  



  Der Rost ist in seiner freien Rost  fläche einstellbar, und zu diesem Zwecke  unterhalb einer Bodenöffnung     q    des Verbren  nungsschachtes F in einem Rahmen durch  Zahnstangen e und     Trieblinge    ei verschieb  bar. An den durchbrochenen Rotteil  schliesst ein voller Plattenteil an, der bei  entsprechender Verschiebung des Rostes die  Bodenöffnung teilweise oder ganz verdeckt.  



  Diese Anordnung gestattet neben der     Pie-          1.elung    der     R.ostflächengrösse    entsprechend  dem Heizbedarf auch dessen Entschlacken  durch Rütteln und das völlige Ausziehen des  Rostes aus dem Ofen durch eine vordere Öff  nung der Führungstasche.  



  Über dem Roste erbebt sich der Ver  brennungsschacht     I'    mit feuerfesten     NGr*Ii.n-          den    f, in dem sich die Flamme frei entwickeln  und     russfrei    ausbrennen kann. Bei dem Zu  rollen der Kohle durch die gewölbte Öffnung       a1    der vordern     Verbrennungsscliachtwand     findet bereits ein -teilweises Entgasen statt.  



  Durch Anordnung eines getrennten     Füll-          ehachtes    oder einer Füllgosse     bleibi.    der       Verbrennungsschacht    von Kohle frei, und  seine Wände nehmen eine sehr hohe Tempe  ratur an, was vollkommene Verbrennung auch  langflammiger Kohle ermöglicht.  



  Durch eine Schauöffnung     g    kann dem  Verbrennungsschacht Luft zugeführt werden.  Den     obern    Abschluss des Ofens bildet eine  Kopfplatte     la    mit einem Kochloch.  



  Der Verbrennungsschacht ist derart in       den    Ofen eingebaut, dass er seitlich von dem    geteilten Abzug     ia    und rückwärts von dem  Abzug o begrenzt ist, in welchem die Luft  erwärmungsrohre     k    angeordnet sind.

   Die  Gase umziehen den obern Rand     in    de,  Schachtes     I%,    durchströmen den Seitenzug     u.     in dem die     Heizgase    bereits einen Teil ihrer  Wärme durch     Strahlun-    nach aussen abgeben,  nach abwärts,     worauf    sie durch untere Öff  nungen der Wände     i    in den hintern Ofen  zug übertreten und längs der     Lufterwär-          mungsrohre        Ir.    aufsteigen.

   Sie treten oben  durch den Rauchstutzen     l    aus,     während    die  unten in die Luftrohre     1e    eintretende und  sich auf ihrem Wege     erwäianende    Raumluft  oben frei in den Raum austritt.  



  Die Luftrohre     können    beliebige     Quer-          .#chnittsform    besitzen, und da sie sowohl von  den Heizgasen bespült, als auch der     Wärme-          sirahlung    der     Sehamottewand    f ausgesetzt  sind, werden sie     -stark    erwärmt und erzeugen  infolgedessen in ihrem Innern einen auf  steigenden starken Luftzug. Sie können auch  als dünnwandige Blechrohre ausgeführt sein,  was ihre     Wärmeleitungsfäliigkeit    und ihren       Wirkungsgrad    erhöht.

   Eine weitere Steige  rung der     Heizwirkun-    - insbesondere bei       Rohren    grösseren     Durchmessers    - kann durch  Anwendung von     innern    Kreuzrippen erreicht  werden, für     welche        Fig.        d-    eine bevorzugte       Ausbildung    zeigt.  



  Die     @@'"andun@@    solcher     Lufterwärmungs-          rohre        bestellt        m        us        aneinandergereillten    Seg  menten, die mit den     zu",rliörigeil        Iireiizrippeii     ,je ein     Stück    bilden und durch diese versteift  sind.  



  Die     Erwä        rinun,-    der Luftrohre durch die  Strahlung der     Schamottewandung    des     Ver-          brennungssc@iac@te        i4    auch bei     weeliselnder     Einstellung des     Roste:

      eine fast gleichmässige  und hält sogar bei     Ab,#tcllung    der Feuerung  noch lange an.     Glanzrussbildung    an den     Luft-          e        iirmuiigsrolir#,n    wird bei der hohen     Tem-          rw,          peratur    der     Verbrennungsscllaehtwände    ver  mieden, wodurch die Aussenflächen der Luft  rohre lange rein bleiben.  



  Der     Wärmeverlust    durch den Schornstein  ist bei dem     beschriebenen    Ofensystem gering.       da    '     der        einstellbar(-,        Rost        -erin#,m#ten    Luftüber-           schuss    zulässt. Die     Querschnittsform    des Ofens  ist beliebig, ebenso die Führung der Rauch  züge.

   Werden beispielsweise nur zwei Züge  angewendet, so     treten,die    Heizgase unmittel  bar aus dem Verbrennungsschacht F, über  dessen verkürzte Rückwand in den Abzug o  über, streichen längs der Luftrohre nach ab  wärts und treten durch einen Rauchstutzen       diesfalls    unten aus. Um auch bei nur zwei  Abzügen die Heizgase genügend abzukühlen,  ehe sie zu den Luftrohren treten, wird die  ausstrahlende Fläche der Kopfplatte mit  Kühlrippen besetzt und damit wesentlich ver  grössert.  



  Um die Wirkung der Bestrahlung der  Luftrohre durch die feuerfesten heissen Wände  zu erhöhen, kann der Zug o völlig aus  gemauert sein. Er schützt dann zugleich den  Blechmantel     p    des Ofens vor dem Verrosten.  



  Die gleichmässig starke Lufterwärmung  zufolge der Bestrahlung der Luftrohre ergibt  erhöhten Luftumlauf und     Raumlufterwä.r-          mung    auf Kosten der meist unangenehm  empfundenen Wärmeausstrahlung des Ofens.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Füllofen für ' Raumbeheizung, gekenn zeichnet durch einen schrägen, in seiner freien Rostfläche einstellbaren und von einer eigenen Füllgosse beschickten Rost und einen über dem Rost angeordneten Zünd- schacht, beides zur Erzielung hoher Ver brennungstemperaturen und vollständiger Verbrennung, gekennzeichnet ferner durch einen an den Zündschacht anschliessenden und durch eine feuerfeste Zündschachtwand von demselben abgetrennten Ofenraum mit Lufterwärmungsrohren, um dem zu heizen den Raum auch erwärmte.
    Luft unmittelbar zuzuführen, welche Lufterwärmungsrohre so wohl direkt von den abziehenden Verbren nungsgasen erwärmt, als auch von der feuer festen Zündschachtwand bestrahlt und erhitzt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Füllofen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass dessen Lufterwär- mungsrohre mit ihre Heizfläche vergrö ssernden und zur Versteifung dienenden Innenkreuzrippen versehen sind. 2.
    Füllofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Kreuzrippen versteiften Luft- erwärmungsrohre aus dünnem Blech be stehen und aus aneinandergereihten Rohr segmenten zusammengesetzt sind, welche mit zugehörigen Kreuzrippenteilen je ein Stück bilden. . Füllofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllgosse von der Ofenwandung durch einen luftgekühlten Zwischenraum getrennt ist. 4. Füllofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllgosse einen einstellbaren Schieber zur Regelung des Querschnittes der Zuführung von der Füllgosse zum Ofenschacht besitzt. 5.
    Füllofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem durch brochenen Teil der Rostplatte ein voller Teil angeschlossen ist und beide Teile als Ganzes in einem Rahmen unter der Bodenöffnung des Verbrennungsschachtes verschiebbar sind, so dass von der Boden öffnung des Schachtes ein beliebig grosser Teil durch einen vollen Teil der Rostplatte abdeckbar ist. 6. Füllofen nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost durch an ihm angebrachte Zahn stangen und in dieselben eingreifende Trieblinge verschiebbar und durch die Stirnöffnung einer Führungstasche heraus ziehbar ist.
CH112350D 1923-07-13 1924-07-08 Füllofen für Raumbeheizung. CH112350A (de)

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