CH112393A - Verfahren zur Trennung von Hafnium und Zirkon. - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Hafnium und Zirkon.

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CH112393A
CH112393A CH112393DA CH112393A CH 112393 A CH112393 A CH 112393A CH 112393D A CH112393D A CH 112393DA CH 112393 A CH112393 A CH 112393A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Verfahren    zur Trennung von     Hafnium    und     Zirkon.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Trennung von     Hafnium    und       Zirkon,    und ist dadurch gekennzeichnet, dass  man ein Gemisch von     Oxyhalogeniden    von       Hafnium    und     Zirkon    einer fraktionierten  Trennung unterwirft.  



  Zur Trennung des     Hafniums    von     Zirkon     kann man folgendermassen vorgehen:     Haf-          niumhaltiges        Zirkonerz    wird     m    eine lösliche  Form übergeführt, z. B. durch Behandeln  mit Schwefelsäure in das Sulfat; dann wird  mit Ammoniak gefällt und das entstandene       Hydroxyd    in wässeriger Salzsäure gelöst.

    Beim Einengen oder bei der Abkühlung der  letzteren Lösung kristallisieren die     Hafnium-          oxychloride    fast vollständig, das     Zirkonoxy-          chlorid    zum grossen Teil und die Verunreini  gungen, wie das stets vorhandene Eisen  chlorid, nur in ganz geringem Masse aus.  Wiederholt man die Kristallisation, so rei  chert sich in den Kristallen     .das        Hafnium     immer mehr an; gleichzeitig werden sie in  immer höherem Masse vom Eisen und ähn  lichen Verunreinigungen befreit.

   Dies ist  auch der Fall, wenn man von den .andern         Oxy    Halogeniden oder Mischungen von sol  chen ausgeht, d. h. also, eventuell Mischun  gen von     Halogenwasserstoffsäuren    anwendet.       Beispiel:     1 Gewichtsteil     hafniumh.altiges        Zirkon-          chlorid    wird in der Wärme in 3 Gewichts  teilen konzentrierter Salzsäure und 3 Ge  wichtsteilen Wasser aufgelöst, worauf die  Lösung der Abkühlung überlassen wird.  Hierdurch kristallisieren die     Oxychloride     aus, die reicher an     Hafnium    sind als die  Lösung.

   Die ausgefällten     Oxychloride    wer  den wieder in warmer Salzsäure aufgelöst,  worauf die Lösung der Abkühlung überlas  sen wird, wodurch sie wieder     Oxychloride     auskristallisiert.     die        verhältniggmässig    mehr       Hafnium    enthalten als die ursprünglich aus  gefällten     Oxychloride.     



  Durch Fortsetzung dieser Arbeitsmethode  kann man den gewünschten Trennungsgrad  für     Hafnium    und     Zirkon,        bezw.    reines     Haf-          nium-    und     Zirkonoxychlorid    erreichen.  



  Anstatt .die     Oxyhalogenide        aus    der Lö  sung durch Abkühlung auszuscheiden, kann    
EMI0002.0001     
  
    inall <SEP> :ie <SEP> auch <SEP> zur <SEP> Ausscheidung <SEP> aus <SEP> der
<tb>  wasserben <SEP> oder <SEP> sehwach <SEP> sauren <SEP> Lösung
<tb>  durch <SEP> Zusatz <SEP> der <SEP> entsprechenden <SEP> konzen  lrierten <SEP> Halobenwa.serstoffsäure, <SEP> eines <SEP> eilt  spre_lienden <SEP> löslichen <SEP> Halot"enids, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Cal  1*itlmlialobenids, <SEP> oder <SEP> durch <SEP> Zusatz <SEP> voll <SEP> Al  kohol <SEP> oder <SEP> eines <SEP> andern <SEP> beeiblieten <SEP> Fä.lluilbs  mittels <SEP> bringen.

   <SEP> Der <SEP> ausgefällte <SEP> Stoff <SEP> ist
<tb>  La±niumreicller <SEP> als <SEP> die <SEP> Lösung, <SEP> und <SEP> durch
<tb>  Poltsetzulib <SEP> der <SEP> Arbeitsmethode <SEP> kann <SEP> der
<tb>  ,.,ewiillst@hte <SEP> Trennungsgrad <SEP> für <SEP> Hafnium <SEP> und
<tb>  Zirkon <SEP> erreicht <SEP> werden.
<tb>  I <SEP> )a. <SEP> die <SEP> Löslichkeit <SEP> der <SEP> Oxyha.lobeilide <SEP> in
<tb>  Abbiin-'igkeit <SEP> voll <SEP> der <SEP> Halo;eilwasserstoff  s < iurekonzentration <SEP> ein <SEP> Minimum <SEP> aufweist,
<tb>  kann <SEP> man <SEP> die <SEP> Ausfällung <SEP> auch <SEP> durch <SEP> Zu  s;itz <SEP> vo <SEP> 1i <SEP> Wasser <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Oxy  bal@tgen@den <SEP> in <SEP> der <SEP> entsprechenden <SEP> sehr <SEP> kon  zt'illi'lt-l'tell <SEP> Halogenwasserstofftäure <SEP> hervor-

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 <B>PATENTANSPRUCH</B> <SEP> : <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Trennung <SEP> von <SEP> Hafnitiln <tb> und <SEP> Zirkon, <SEP> dadurch <SEP> belieiiiizeichiiet, <SEP> dass <tb> <B>111111</B> <SEP> ein <SEP> Gemisch <SEP> der <SEP> Oxyhalobenide <SEP> von <tb> Hafnium <SEP> und <SEP> Zirkon <SEP> einer <SEP> fraktionierten <tb> unterwirft. <tb> UNTERANSPRüCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch. <SEP> dadurch <tb> #rpkennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Oxyhalo @,renide. <SEP> fraktioniert <SEP> auskristalliert. <tb> '. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch. <SEP> dadurch <tb> @@chennzcichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Oxyhalo #llide <SEP> fraktioniert <SEP> ausscheidet.
    EMI0002.0003 j). <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Palentalhpriteh <SEP> und <SEP> U11 terailsprtich. <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> hafniumhaltibes <SEP> Zirl:onoxy <SEP> Chlorid <SEP> in <SEP> Salz säure <SEP> in <SEP> der <SEP> Wärme <SEP> aufgelöst <SEP> wird, <SEP> wo nach <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> der <SEP> Altl-ziililun- <SEP> überlassen <tb> wird, <SEP> wodurch <SEP> Oxyeliloride <SEP> ausgeschieden <tb> werden, <SEP> die <SEP> verhältnismässig <SEP> reicher <SEP> an <tb> Hafnium <SEP> sind <SEP> als <SEP> die <SEP> Lösung. <tb> 4.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentallsprueh <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> ?_ <SEP> dadurAi <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> das <SEP> Oxylialogenid <SEP> durch <SEP> Zusatz <SEP> von <tb> konzentrierter <SEP> Halobenwasserstoffsäure <SEP> zur <tb> v <SEP> ässeriben <SEP> Lösuiib <SEP> der <SEP> Oxyhalo-eilide <SEP> zum <tb> Ausfällen <SEP> bebraclit <SEP> wird. <tb> 5. <SEP> Verfahren <SEP> ilacli <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Uli teranspruch <SEP> ?, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> tlass <SEP> das <SEP> Oxylialogenid <SEP> durch <SEP> Zusatz <SEP> eines <tb> löslichen <tb> zur <SEP> wässerigen <SEP> Lö sung <SEP> der <SEP> Ozylialobenide <SEP> zum <SEP> Ausfällen <tb> bebraellt <SEP> wird. <tb> G.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprueli <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> ?, <SEP> dadureli <SEP> behennzeicbnet. <tb> dass <SEP> das <SEP> Oxyhalo\@enid <SEP> durch <SEP> Zusatz <SEP> voll <tb> Alkohol <SEP> zur <SEP> zv@iaeri:;'en <SEP> Liistuib <SEP> der <SEP> Oxy lialo-enide <SEP> zum <SEP> Ausfiillen <SEP> gebracht <SEP> wird. <tb> 7. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> P < ttent-ans.lii'ucli <SEP> und <SEP> L <SEP> n tcrailsprtich <SEP> \?, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet. <tb> ilass <SEP> das <SEP> Oxyhalo"eliicl <SEP> durch <SEP> Zusatz <SEP> voll <tb> Wasser <SEP> zu. <SEP> einer <SEP> Mark <SEP> lialogenwasserstoff sauren <SEP> Lösung <SEP> der <SEP> Oxylialobenide <SEP> zuin <tb> Ausfüllen <SEP> gebraAit <SEP> wird.
CH112393D 1923-07-18 1924-07-14 Verfahren zur Trennung von Hafnium und Zirkon. CH112393A (de)

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