CH112473A - Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen. - Google Patents
Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen.Info
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Description
Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Abstützvorrichtung für Tra.nsformator- wicklungen.
Es ist schon verschiedentlich vorgeschla gen worden, Transformatorwicklungen durch Federn zu pressen, damit beim "Sichsetzen" der Wicklungen im Betriebe die Wicklungs pressung nicht nachlässt. Wenn nun aber, wie zum Beispiel bei Kurzschlüssen, starke axiale Kräfte auftreten, die dem Druck der Federn entgegenwirken, so geben die letz teren nach, und eine Verschiebung der Wick- lungen, sowie eine eventuelle Beschädigung derselben ist die Folge. Um diesen Nachteil zu beheben, wurde die Anwendung von Ölkataral.::ten vorgeschlagen, die bei kurz zeitigen Stössen die Federn entlasten sollten.
Bei langaudauernden Kräften, wie sie bei Dauerkurzschlüssen vorkommen können, ist diese Vorrichtung aber unwirksam.
Die Abstützvorrichtung gemäss der Ex findung vermeidet auch diesen Übelstand und gewährleistet in allen Fällen eine Ent lastung der Pressfedern bei starken axialen Kräften. Dies wird dadurch erreicht, dass wenigstens eine zwischen einem festen Wi derlager und der Wicklung eingespannte Pressf eder derart mit einer selbsttätig mecha nisch nachgestellten Arretierungsvorrichtung verbunden ist, dass die Pressfeder sich beim "Setzen" der Wicklung verlängert, aber durch keine ihr entgegenwirkende Kraft ver kürzt werden kann.
Beiliegende Zeichnung stellt zwei bei spielsweise Ausführungsformen der Vor richtung dar, und zwar sind: Fig. 1 und 2 Längsschnitte durch eine erste. Ausführungsform in entspanntem und in gespanntem Zustande, Fig. 3 und 4 Längsschnitte durch die zweite Ausführungsform in entspanntem und in gespanntem Zustande.
In Fig. 1 und 2 bedeutet 1 das Ende der Wicklungen eines in diesen Figuren nicht angedeuteten Öltransformators, 2 das feste Widerlager; 3 ist ein Zylinder, der unten mit einem Bodenstück 4 verschlossen ist. Das Bodenstück 4 ruht in einer kugelig ausgebildeten Fläche 5 eines auf den Wick- lungsendringen 1 aufsitzenden Gegenstückes 6. Oben am Zylinder \3' befindet sich eine Schraube 7, beispielsweise mit selbsthemmen dem Flaohgewinde: B.
Der äussere Durch inesser des Gewindes 8 soll nicht grösser sein als der innere Durchmesser des Zylinders 3, damit die Schraube 7 im Zylinder 3 auf- und abgleiten kann.. Um die Führung der Schraube 7 im Zylinder 3 zu verbessern, wird dieselbe vorteilhaft mit einem zylinder förmigen Ansatz 9 versehen. Die Schraube 7 stützt sich vermittelst eines Ansatzes 11 über die kugelförmige Fläche 17 auf da-, Widerlager 2 ab. Auf der Schraube 7 sitzt eine passende Mutter 10, deren untere Fläche ?0 an den obern Rand des Zylinders 3 an stösst.
Die Mutter 10 ist mit der Schraube 7 durch eine Spiralfeder 12 so verbunden, dass die Mutter 10 immer an den Zylinder 3 an- gepresst wird. 19 ist eine Aussparung im Zylinder 3. Zwischen Zylinderboden 4 und Schraube 7 befindet sich die die Wicklungen unter Druck haltende Pressfeder 18. Im Zy linderboden 4 ist ferner ein Bolzen 13 be festigt, der an seinem obern Ende eine Mutter 14 trägt und auf welchem die Schraube 7 durch einen in einer Nut 22 die ser Schraube 7 gelegenen Keil 21 gegen Drehung festgehalten ist.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungs form ist die folgende: Durch die Pressfeder 18, die sich über die Schraube 7 mit dem Pressstück 11 auf das Widerlager 2 abstützt, wird über das Bodenstück 4 und das Gegenstück 6 eine starke Pressung auf die Enden 1 der Wich lung ausgeübt. Senkt sich nun die Wick lung im Betriebe, so wird durch die Press- feiler 18 der mit dem Bodenstück 4 verbun dene Zylinder 3 nach unten gedrückt. Durch die Feder 12 wird die Mutter 1.0 durch Dre hung nachgestellt, derart, dass sie immer auf dem Zylinder 3 aufliegt.
Treten in der Wicklung des Transforma tors, zum Beispiel infolge eines Kurzschlus ses, axiale Stösse auf, die dem Drucke der Pressfeder entgegenwirken, so werden die selben durch den Zylinder 3, die Mutter 10 und die Schraube 7 unmittelbar auf das Wi- derlager 2 übertragen. Die Pressfeder 18 ist also entlastet, die Kraftübertragung Wich- lung-Widerlager erfolgt vollkommen starr, eine Bewegung der Wicklungen ist deshalb ausgeschlossen. Im Normalbetriebe dagegen hält die Pressfeder 18 die Wicklung beständig unter starkem 1)
ruclz, während die Nach stellmutter 10 entlastet ist, so dass zu ihrem Nachstellen im Falle eines "Sichsetzens" der Wicklung eine verhältnismässig schwache Feder 12 genügt.
Die Feder 12 kann entweder fest mit Schraube 7 und Mutter 10 verbunden sein und wird dann beim Vorspannen der Vor richtung kegelförmig auseinander gezogen, wie in Fig. 2 angedeutet, oder sie ist fest verbunden mit Mutter 10 und einem Keil 15, der in einer Nute 16 der Schraube 7 auf und abgleiten kann, wie in Fig. 1 angedeutet. In diesem letzteren Falle wird die Feder 12 beim Nachstellen der Mutter 10 nicht mehr kegelförmig, sondern nur noch radial aus. einandergezogen.
Mit Hilfe des die. ganze Vorrichtung durchsetzenden Bolzens 1 3 und der zugehöri gen Mutter 1.1 kann dieselbe vor dem Ein setzen vorgepresst werden.
In Fig. 3 und 4 ist. 1 wieder das mit einem Gegenstück (i versehene Ende der Wicklungen des nicht angedeuteten Trans formators, 2 das feste Widerlager. Im Wi- derla.ger 2 stützt sich über eine kugelige Fläche 17 die beispielsweise mit Flach gewinde versehene Mutter 23 ab. Zwischen der Mutter ?3 und einem Bodenstüek 24, das sich seinerseits auf das.
Gegenstück 6 abstützt, ist die Pressfeder 18 eingespannt, welche den Druck auf die Wicklungen auf recht erhält. Das kugelige Bodenstück 24 dient. zugleich als Mutter für das mit Ge winde versehene Stück 25 des Bolzens 13, das an seinem untern Ende ein mit dem Bolzen 13 festverbundenes Arretierungsstück 26 trägt. Auf dem Bodenstück 24 stützt sich ein Zylinder 27 ab, auf dessen oberem. Ende die Schraubenmuffe 28 aufsitzt, deren Gewinde 29 mit demjenigen der Mutter<B>23</B> zusammenpasst. Die Muffe 28 trägt oben eine zylinderförmige Verlängerung 30, welche zu oberst mit einem Schlitz 31. versehen ist.
Im Schlitz 31 liegt ein Mutnehmer 32, der einerseits mit dem Bolzen 13 fest verbunden ist und anderseits auf der obern Fläche 33 der Mutter 23 aufruht. Der Bolzen 13 trägt an seinem obern Ende diel Mutter 14.
Die Wirkungsweise der zweiten Ausfüh rungsform ist folgende: Beim "Sichsetzen" der Wicklung wird das Bodenstück 24 durch die Feder 18 mit dem Gegenstück 6 nach -Linien gedrückt. Dadurch wird der Bolzen 13 infolge des Ge windestückes 25 gedreht, da das Bodenstück 24 sich nicht dreht, und nimmt dabei durch den Mutnehmer 32 die Schraubenmuffe 28 mit,, die sich in der Mutter 23 nach unten bewegt. Ist die Ganghöhe der Gewinde 29 und 25 die gleiche, so wird die Schrauben muffe 28 in dem Masse, wie das Bodenstück 24 nach unten geht, nachgestellt, so dass .sie immer auf dem Stützzylinder 27 aufliegt.
Bei starken, der Feder 18 entgegenwirken den Stössen erfolgt dann die Kraftübertragung direkt über Bodenstück 24, Zylinder 27, Muffe 28 und Mutter 23 auf das Wider lager 2, und die Feder 1.8 ist vollständig ent lastet. Das Nachstellen der Muffe 28 erfolgt vollständig zwangsläufig; eine Nachstell- feder, wie in der in F'ig. 1 und 2 dar gestellten Ausführungsform, wird nicht be nötigt. Wenn nötig, kann das Bodenstück 24 durch eine in das Gegenstück 6 eingreifende Nase an einer Drehung verhindert werden; in den meisten Fällen wird aber die Reibung genügen, um eine Verdrehung dieses Boden stückes zu verhindern.
Der Bolzen 13 kann dazu benützt werden, mit Hilfe der Mutter 14, die Vorrichtung vor dem" Einsetzen vorzuspannen.
Die vorstehend beschriebenen Ausfüh- rungsf ormen können in beliebiger Anzahl verwendet werden, sowohl für die Abstüt zung von konzentrischen, wie Scheibenwick lungen. Besteht die konzentrische Wicklung beispielsweise aus mehreren Teilen, die sich im Betriebe nicht gleichmässig "setzen", so können für jeden einzelnen Wicklungszylin der besondere Abstützvorrichtungen verwen det werden, so dass die Abstützungen der einzelnen Wicklungsteile vollständig vonein ander unabhängig sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abstützvorrichtüng für Transform,ator- wieklungen, dadurch gekennzeichnet, da.ss wenigstens eine zwischen einem festen W i- derlager und der Wicklung eingespannte Pressfeder derart mit einer selbsttätig mecha nisch nachgestellten Arretierungsvorrichtung verbunden ist, dass die Pressfeder sich beim Setzen" der Wicklung verlängert, aber durch keine ihr entgegenwirkende Kraft ver kürzt werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Nach stellung der Arr etierungsvorrichtung durch mindestens eine Hilfsfeder geschieht. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressfeder zwischen einem Boden stück eines auf 'die: Wicklungen ein -wirkenden Übertragungsgliedes und einem sich auf das Widerlager stützenden, nicht drehbaren Schraubenstück eingeschaltet ist, welches mit einer Mutter zusammen wirkt, die bei der Verlängerung der Press- feder durch die Hilfsfeder immer so nach gestellt wird, dass sie mit dem Über tragungsglied in Kontakt bleibt, so dass, wenn eine Kraft im Sinne einer Ver kürzung der Pressfeder wirkt, diese Kraft durch das Übertragungsglied,die Mutter und das Schraubenstück ohne Mitwirkung der Pressfeder aufgenommen wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nachstel lung der Arretierungsvorrichtung zwangs läufig mit der Verlängerung der Press- feder verbunden ist.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressfeder zwischen einem nicht drehbaren, auf die Wicklungen einwir kenden Bodenstück und einer nicht dreh baren Mutter eingeschaltet ist, die mit einem Schraubenstück zusammenwirkt, welchem beim "Sichsetzen" der Wicklun- gen durch das Bodenstück eine solche Drehbewegung erteilt wird, dass das Schraubenstück immer mit einem auf dem Bodenstüclz ruhenden Übertragungsglied in Kontakt bleibt,so dass, wenn eine Kraft im Sinne einer Verkürzung der Pressfeder wirkt, diese Kraft durch das Übertragungs glied, das Schraubenstück und die Mutter ohne Mitwirkung der Pressfeder aufgenom men wird. < i.Vorrichtung nach Patentansprueli und Unteransprüchen 3 und .t, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Schraubenstück die Drehbewegung dadurch erteilt wird, dass es von einem achsial unverschiebbaren Bol zen mitgenommen wird, welcher mit einem Gewinde versehen ist, das in eine entsprechende Mutter des nicht drehbaren Bodenstückes passt, so da.ss, wenn die Feder sich verlängert, der Bolzen gezwungen ist, sich zu drehen. G.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung durch einen Bolzen mit Mutter vorge- spannt werden kann. -c .V orriclitung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstütz- flächen der Vorrichtung auf die Wiclk- lurigsendringe und das Widerlager kuge lig ausgebildet sind, zum Zweeke, Mon- tage-Ungenauigheiten unwirksam zu ma chen.B. Vorrichtung nach Patentanpruch, da durch gekennzeichnet, dass die sich auf das -\Viderlager stützenden Teile der Vor- riehtung zwecks Erleichterung der 1'Ion- tage durch einen Schlitz seitlich ins Wi- derlager e ingesehoben werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH112473T | 1924-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH112473A true CH112473A (de) | 1926-01-02 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH112473D CH112473A (de) | 1924-12-06 | 1924-12-06 | Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH112473A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221351B (de) * | 1962-05-11 | 1966-07-21 | Jeumont Forges Const Elec | Vorrichtung zur Erzeugung einer kontrollierten Pressung von Wicklungen fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl. Induktionsgeraete |
-
1924
- 1924-12-06 CH CH112473D patent/CH112473A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221351B (de) * | 1962-05-11 | 1966-07-21 | Jeumont Forges Const Elec | Vorrichtung zur Erzeugung einer kontrollierten Pressung von Wicklungen fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl. Induktionsgeraete |
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