CH112473A - Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen. - Google Patents

Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen.

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CH112473A
CH112473A CH112473DA CH112473A CH 112473 A CH112473 A CH 112473A CH 112473D A CH112473D A CH 112473DA CH 112473 A CH112473 A CH 112473A
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Inventor
Friedrich Froelich
Arnold Neracher
Societe Anonyme Des A Secheron
Original Assignee
Friedrich Froelich
Arnold Neracher
Secheron Atel
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/30Fastening or clamping coils, windings, or parts thereof together; Fastening or mounting coils or windings on core, casing, or other support
    • H01F27/303Clamping coils, windings or parts thereof together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


      Abstützvorrichtung    für     Transformatorwicklungen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Abstützvorrichtung    für     Tra.nsformator-          wicklungen.     



  Es ist schon verschiedentlich vorgeschla  gen worden,     Transformatorwicklungen    durch  Federn zu pressen, damit beim     "Sichsetzen"     der Wicklungen im Betriebe die Wicklungs  pressung nicht nachlässt. Wenn nun aber,  wie zum Beispiel bei Kurzschlüssen, starke  axiale Kräfte auftreten, die     dem    Druck der  Federn entgegenwirken, so geben die letz  teren nach, und eine Verschiebung der     Wick-          lungen,    sowie eine eventuelle Beschädigung  derselben ist     die    Folge. Um diesen Nachteil  zu beheben, wurde die Anwendung von       Ölkataral.::ten    vorgeschlagen, die bei kurz  zeitigen Stössen die Federn entlasten sollten.

    Bei     langaudauernden        Kräften,    wie sie bei  Dauerkurzschlüssen vorkommen können, ist  diese Vorrichtung aber unwirksam.  



  Die     Abstützvorrichtung    gemäss der Ex  findung vermeidet auch diesen Übelstand  und gewährleistet in allen Fällen eine Ent  lastung der     Pressfedern    bei starken axialen       Kräften.    Dies wird dadurch erreicht, dass    wenigstens eine zwischen einem festen Wi  derlager und der Wicklung eingespannte       Pressf        eder    derart mit einer selbsttätig mecha  nisch nachgestellten     Arretierungsvorrichtung     verbunden ist, dass die     Pressfeder    sich beim       "Setzen"    der Wicklung verlängert, aber  durch keine ihr entgegenwirkende Kraft ver  kürzt werden kann.  



  Beiliegende Zeichnung stellt zwei bei  spielsweise Ausführungsformen der Vor  richtung dar, und zwar sind:       Fig.    1 und 2 Längsschnitte durch eine  erste. Ausführungsform in entspanntem und  in gespanntem Zustande,       Fig.    3 und 4 Längsschnitte durch die  zweite Ausführungsform in entspanntem und  in gespanntem Zustande.  



  In     Fig.    1 und 2 bedeutet 1 das Ende  der Wicklungen eines in diesen Figuren  nicht angedeuteten     Öltransformators,    2 das  feste     Widerlager;    3 ist ein Zylinder, der  unten mit einem Bodenstück 4 verschlossen  ist. Das     Bodenstück    4 ruht in einer kugelig  ausgebildeten Fläche 5 eines auf den     Wick-          lungsendringen    1 aufsitzenden Gegenstückes      6. Oben am Zylinder     \3'    befindet sich eine  Schraube 7, beispielsweise mit selbsthemmen  dem     Flaohgewinde:    B.

   Der äussere Durch  inesser des Gewindes 8 soll nicht grösser sein  als der innere Durchmesser des Zylinders 3,  damit die Schraube 7 im Zylinder 3     auf-          und    abgleiten kann.. Um die Führung der  Schraube 7 im Zylinder 3 zu verbessern,  wird dieselbe vorteilhaft mit einem zylinder  förmigen Ansatz 9 versehen. Die Schraube 7  stützt sich vermittelst eines Ansatzes 11  über die kugelförmige Fläche 17 auf da-,       Widerlager    2 ab. Auf der Schraube 7 sitzt  eine passende Mutter 10, deren untere Fläche  ?0 an den     obern    Rand des Zylinders 3 an  stösst.

   Die Mutter 10 ist mit der     Schraube    7  durch eine Spiralfeder 12 so verbunden, dass  die Mutter 10 immer an den Zylinder 3     an-          gepresst    wird. 19 ist eine Aussparung im  Zylinder 3. Zwischen Zylinderboden 4 und  Schraube 7 befindet sich die die Wicklungen  unter Druck haltende     Pressfeder    18. Im Zy  linderboden 4 ist ferner ein Bolzen 13 be  festigt, der an seinem     obern    Ende eine  Mutter 14 trägt und auf welchem die  Schraube 7 durch einen in einer Nut 22 die  ser Schraube 7 gelegenen Keil 21 gegen  Drehung festgehalten ist.  



  Die Wirkungsweise dieser Ausführungs  form ist die folgende:  Durch die     Pressfeder    18, die sich über  die Schraube 7 mit dem     Pressstück    11 auf  das     Widerlager    2 abstützt, wird über das  Bodenstück 4 und das Gegenstück 6 eine  starke Pressung auf die Enden 1 der Wich  lung ausgeübt. Senkt sich nun die Wick  lung im Betriebe, so wird durch die     Press-          feiler    18 der mit dem Bodenstück 4 verbun  dene Zylinder 3 nach unten gedrückt. Durch  die Feder 12 wird die Mutter 1.0 durch Dre  hung nachgestellt, derart, dass sie immer auf  dem Zylinder 3     aufliegt.     



  Treten in der Wicklung des Transforma  tors, zum Beispiel infolge eines Kurzschlus  ses, axiale Stösse auf, die dem Drucke der       Pressfeder    entgegenwirken, so werden die  selben durch den Zylinder 3, die Mutter 10       und    die Schraube 7 unmittelbar auf das Wi-         derlager    2     übertragen.    Die     Pressfeder    18 ist  also entlastet, die Kraftübertragung     Wich-          lung-Widerlager    erfolgt vollkommen starr,  eine Bewegung der Wicklungen ist deshalb       ausgeschlossen.    Im Normalbetriebe dagegen  hält die     Pressfeder    18 die Wicklung beständig  unter starkem     1)

  ruclz,    während die Nach  stellmutter     10    entlastet ist, so dass zu ihrem  Nachstellen im Falle eines     "Sichsetzens"    der  Wicklung eine     verhältnismässig    schwache  Feder 12 genügt.  



  Die Feder 12 kann entweder fest mit  Schraube 7 und Mutter 10 verbunden sein  und wird dann beim Vorspannen der Vor  richtung kegelförmig auseinander gezogen,  wie in     Fig.    2     angedeutet,    oder sie ist fest  verbunden mit     Mutter    10 und einem     Keil    15,  der in einer Nute 16 der Schraube 7 auf  und     abgleiten    kann, wie in     Fig.    1 angedeutet.  In diesem letzteren Falle wird die Feder 12  beim Nachstellen der Mutter 10 nicht mehr  kegelförmig,     sondern    nur noch radial     aus.          einandergezogen.     



  Mit Hilfe des     die.        ganze    Vorrichtung  durchsetzenden Bolzens 1 3 und der zugehöri  gen Mutter     1.1    kann dieselbe vor dem Ein  setzen     vorgepresst    werden.  



  In     Fig.    3 und 4 ist. 1 wieder das mit       einem        Gegenstück        (i    versehene Ende der  Wicklungen des nicht angedeuteten Trans  formators, 2 das feste     Widerlager.    Im     Wi-          derla.ger    2 stützt sich über eine     kugelige     Fläche 17 die beispielsweise mit Flach  gewinde versehene     Mutter    23 ab. Zwischen  der Mutter     ?3    und einem     Bodenstüek    24,  das sich seinerseits auf das.

   Gegenstück 6  abstützt, ist die     Pressfeder    18 eingespannt,  welche den Druck auf die Wicklungen auf  recht erhält. Das kugelige Bodenstück 24  dient. zugleich als Mutter für das mit Ge  winde versehene     Stück    25 des Bolzens 13,  das an seinem     untern    Ende ein mit dem  Bolzen 13 festverbundenes     Arretierungsstück     26     trägt.    Auf dem Bodenstück 24 stützt  sich ein Zylinder 27 ab, auf dessen oberem.  Ende die Schraubenmuffe 28 aufsitzt, deren  Gewinde 29 mit demjenigen der Mutter<B>23</B>      zusammenpasst. Die Muffe 28 trägt oben eine       zylinderförmige    Verlängerung 30, welche zu       oberst    mit einem Schlitz 31. versehen ist.

         Im        Schlitz    31 liegt ein Mutnehmer 32, der  einerseits mit dem Bolzen 13 fest verbunden  ist und anderseits auf der obern Fläche 33  der Mutter 23 aufruht. Der Bolzen 13 trägt  an seinem     obern    Ende     diel    Mutter 14.  



  Die Wirkungsweise der zweiten Ausfüh  rungsform ist folgende:  Beim     "Sichsetzen"    der Wicklung wird  das Bodenstück 24 durch die Feder 18 mit  dem Gegenstück 6 nach     -Linien    gedrückt.  Dadurch wird der Bolzen 13 infolge des Ge  windestückes 25 gedreht, da das Bodenstück  24 sich nicht dreht, und nimmt dabei durch  den Mutnehmer 32 die Schraubenmuffe 28  mit,, die sich in der Mutter 23 nach     unten     bewegt. Ist die Ganghöhe der Gewinde 29  und 25 die gleiche, so wird die Schrauben  muffe 28 in dem Masse, wie das     Bodenstück     24 nach unten geht, nachgestellt, so dass .sie  immer auf dem Stützzylinder 27 aufliegt.

    Bei starken, der Feder 18 entgegenwirken  den Stössen erfolgt     dann    die Kraftübertragung  direkt über Bodenstück 24, Zylinder 27,       Muffe    28 und Mutter 23 auf das Wider  lager 2, und die Feder 1.8 ist vollständig ent  lastet. Das Nachstellen der Muffe 28 erfolgt  vollständig zwangsläufig; eine     Nachstell-          feder,    wie in der in     F'ig.    1 und 2 dar  gestellten Ausführungsform, wird nicht be  nötigt. Wenn nötig, kann das Bodenstück 24  durch eine in das Gegenstück 6 eingreifende  Nase an einer Drehung     verhindert    werden;  in den meisten Fällen wird aber die Reibung  genügen, um eine Verdrehung dieses Boden  stückes zu verhindern.  



  Der Bolzen 13 kann dazu benützt werden,  mit Hilfe der Mutter 14, die Vorrichtung  vor dem"     Einsetzen    vorzuspannen.  



  Die vorstehend     beschriebenen        Ausfüh-          rungsf        ormen    können in beliebiger Anzahl  verwendet werden, sowohl für die Abstüt  zung von     konzentrischen,    wie Scheibenwick  lungen. Besteht die konzentrische     Wicklung     beispielsweise aus mehreren Teilen, die sich    im Betriebe nicht gleichmässig "setzen", so       können    für jeden     einzelnen    Wicklungszylin  der besondere     Abstützvorrichtungen    verwen  det werden, so dass die Abstützungen der  einzelnen Wicklungsteile vollständig vonein  ander unabhängig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abstützvorrichtüng für Transform,ator- wieklungen, dadurch gekennzeichnet, da.ss wenigstens eine zwischen einem festen W i- derlager und der Wicklung eingespannte Pressfeder derart mit einer selbsttätig mecha nisch nachgestellten Arretierungsvorrichtung verbunden ist, dass die Pressfeder sich beim Setzen" der Wicklung verlängert, aber durch keine ihr entgegenwirkende Kraft ver kürzt werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Nach stellung der Arr etierungsvorrichtung durch mindestens eine Hilfsfeder geschieht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressfeder zwischen einem Boden stück eines auf 'die: Wicklungen ein -wirkenden Übertragungsgliedes und einem sich auf das Widerlager stützenden, nicht drehbaren Schraubenstück eingeschaltet ist, welches mit einer Mutter zusammen wirkt, die bei der Verlängerung der Press- feder durch die Hilfsfeder immer so nach gestellt wird, dass sie mit dem Über tragungsglied in Kontakt bleibt, so dass, wenn eine Kraft im Sinne einer Ver kürzung der Pressfeder wirkt, diese Kraft durch das Übertragungsglied,
    die Mutter und das Schraubenstück ohne Mitwirkung der Pressfeder aufgenommen wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nachstel lung der Arretierungsvorrichtung zwangs läufig mit der Verlängerung der Press- feder verbunden ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressfeder zwischen einem nicht drehbaren, auf die Wicklungen einwir kenden Bodenstück und einer nicht dreh baren Mutter eingeschaltet ist, die mit einem Schraubenstück zusammenwirkt, welchem beim "Sichsetzen" der Wicklun- gen durch das Bodenstück eine solche Drehbewegung erteilt wird, dass das Schraubenstück immer mit einem auf dem Bodenstüclz ruhenden Übertragungsglied in Kontakt bleibt,
    so dass, wenn eine Kraft im Sinne einer Verkürzung der Pressfeder wirkt, diese Kraft durch das Übertragungs glied, das Schraubenstück und die Mutter ohne Mitwirkung der Pressfeder aufgenom men wird. < i.
    Vorrichtung nach Patentansprueli und Unteransprüchen 3 und .t, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Schraubenstück die Drehbewegung dadurch erteilt wird, dass es von einem achsial unverschiebbaren Bol zen mitgenommen wird, welcher mit einem Gewinde versehen ist, das in eine entsprechende Mutter des nicht drehbaren Bodenstückes passt, so da.ss, wenn die Feder sich verlängert, der Bolzen gezwungen ist, sich zu drehen. G.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung durch einen Bolzen mit Mutter vorge- spannt werden kann. -c .
    V orriclitung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstütz- flächen der Vorrichtung auf die Wiclk- lurigsendringe und das Widerlager kuge lig ausgebildet sind, zum Zweeke, Mon- tage-Ungenauigheiten unwirksam zu ma chen.
    B. Vorrichtung nach Patentanpruch, da durch gekennzeichnet, dass die sich auf das -\Viderlager stützenden Teile der Vor- riehtung zwecks Erleichterung der 1'Ion- tage durch einen Schlitz seitlich ins Wi- derlager e ingesehoben werden können.
CH112473D 1924-12-06 1924-12-06 Abstützvorrichtung für Transformatorwicklungen. CH112473A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221351B (de) * 1962-05-11 1966-07-21 Jeumont Forges Const Elec Vorrichtung zur Erzeugung einer kontrollierten Pressung von Wicklungen fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl. Induktionsgeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221351B (de) * 1962-05-11 1966-07-21 Jeumont Forges Const Elec Vorrichtung zur Erzeugung einer kontrollierten Pressung von Wicklungen fuer Transformatoren, Drosselspulen u. dgl. Induktionsgeraete

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