CH112511A - Ausrückvorrichtung an Gurtförderern. - Google Patents

Ausrückvorrichtung an Gurtförderern.

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CH112511A
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CH
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belt
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Inventor
Albert Teichmann
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Albert Teichmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G43/00Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting
    • B65G43/04Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting detecting slip between driving element and load-carrier, e.g. for interrupting the drive

Landscapes

  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description


      Ausrückvorrichtung    au     Gurtförderern.       Vorrichtungen, die hei stillstehendem  Gurt eine     Unterbrechung    des Antriebes  selbsttätig herbeiführen sollen, um Brand  oder Unfälle zu verhüten, sind bekannt.  Die     bekannten    Vorrichtungen dieser Art  beruhen entweder auf der Verwendung von  leicht schmelzbaren Elementen, Kontakten,  oder ähnlichen Mitteln, nach deren Schmel  zen erst die Stillsetzung des Antriebes be  wirkt wird, oder auf der Verwendung aus.  schliesslich mechanisch wirkender Mittel,  die bei Eintritt der Brand- und Unfalls  gefahr, unter Benutzung von Fest- und Leer  scheiben, die Unterbrechung des Antriebes  veranlassen. sollen.  



  Bei der erstgenannten Art muss eine Er  hitzung,     dieQuelle        derFunkenbildung,    schon  eingetreten sein, ehe die     Ausrückvorrichtung     in Wirksamkeit tritt. Bei der zweiten Art  ist die Zuverlässigkeit des Funktionierens  teils durch das umständliche Überleiten des  Riemens von der Festscheibe auf die Leer  scheibe, teils durch die wechselnde Wirkung  von Fest- und Leerscheiben überhaupt,  sehr in Frage gestellt Denn die Zeit des       Überganges    von der einen Wirkung zur    andern birgt die Hauptgefahr des     Anbren-          nens    des Gurtes, mithin der Funkenbildung,  in sich.  



  Die den Gegenstand der Erfindung bil  dende Vorrichtung     unterscheidet    sich im we  sentlichen von den     bekannten,    den vorhin  erwähnten Zwecken dienenden     Ausrückvor-          richtungen    dadurch, dass der     Gurt    mit Wider  lagern ausgerüstet ist, die eine innerhalb der       Gurtscheibe    angebrachte Kupplung bei Still  stand des Gurtes in der Weise ausrücken,  dass nunmehr nur die von der Riemenscheibe  angetriebene Welle weiter läuft. Diese Wider  lager können bei     Gurtbecherwerken    zweck  mässig an dem Gurt zwischen Bechern und  Gurt, beide gleichzeitig verbindend,     befestigt     sein.  



  Um die Sicherheit der     Ausrückung    zu  erhöhen und bei längerem Betriebe das Ent  stehen von Verbiegungen der     Widerlager     und     Klemmungen    in den Gelenken infolge  einseitiger     Anbringung    der Kupplungsein  richtung zu vermeiden, empfiehlt es sich, die  Elemente der Kupplung und die zu ihrer       Ausrückung    dienenden Organe doppelt, das      heisst auf beiden Stirnseiten der     Gurtsoheibe,     anzuordnen.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen  an einem     Gurtbecherwerk    dargestellt. Es ist       Fig.    1 die Stirnansicht der     Gurtscheibe,          Fig.    2 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie,     a-b    der     Fig.    1, wobei die rechtsseitige  Hälfte die innere Einrichtung der     Gurtscheibe     in der Ansicht zeigt,       Fig.    3 die Stirnansicht einer zweiten Aus  führungsform,       Fig.    4 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie     c-d    er     Fig.    3 mit rechtsseitiger Teil  ansicht.  



  Die Welle 1 ist, wie üblich, im Elevator  kopf gelagert und wird von einer nicht ge  zeichneten Scheibe durch Riemen oder der  gleichen in Umlauf gesetzt. Auf die Welle 1  ist eine mit Bünden 3 zu beiden Seiten ver  sehene Büchse 2 geschraubt, auf der die  Nabe 4 der     Gurtscheibe    5 lose sitzt. Um  cl     ie    Nabe 4 auf die Büchse zu bringen, ist  die letztere in der Mitte geteilt. Die Gurt  scheibe 5 (genannt Kopfscheibe, im Gegen  satz zur nicht gezeichneten untern Gurt  scheibe im Fusse des Elevators) besitzt eine  mittlere Wand 6, in die verschiedene Bol  zen der     Ausrückvorrichtung    fest eingesetzt  sind.  



  Der die Becher oder Schöpfer 8 tragende  endlose Gurt 7 ist um die Kopf- und Fuss  scheibe gespannt und ist mit in gewissen  Abständen voneinander entfernten, als     Wi-          derlager    dienenden Nasen 9 versehen, die  die Enden einer quer auf dem Gurt befestig  ten schmalen Platte 10 bilden. Bei solcher  Ausführung können die Platten 10 zwischen  einem Becher 8 und dem Gurt 7 zu liegen  kommen und mit diesen Teilen zusammen,  wie aus     Fig.    1 und 2 zu ersehen, verschraubt  sein.

   Die     @Viderlager    können aber auch     un-          abhängig    von den Bechern auf dem Gurt 7  <B>-</B>     gebraeht    sein und eine von der Zeichnung       nt,     abweichende Form erhalten, wenn sie nur  den ihnen zugedachten Zweck erfüllen,  Im Bund 3 der Büchse 2     befindet    sich       eine    Nut 11, in die ein Zahn 12 eines um    den Bolzen 13     s^htvingenden    Winkelhebels  14, 15 fasst.

   Der Arm 1.4 ist an eine Rück  zugsfeder 16     angelenkt    und der Arm 15  liegt unter einem Gelenkhebel 17, dessen  Stützbolzen<B>18.</B> wie der Bolzen 13, in der       S.eheibenwand    6 gelagert ist. und dessen an  derer Endzapfen 19 an eine Schubstange 2()       aiigelenkt    ist, die ihrerseits mit dem Zapfen  21 eines um den gleichfalls mit der Scheibe 5  oder ihrer Nabe verbundenen Bolzen 22  schwingenden Daumenhebels 23 gelenkig ver  bunden ist.  



  Die     Gurtscheibe    5 ist zweckmässig durch  eine Masse 24 ausbalanciert. Wie schon in  der Einleitung angeführt, ist es vorteilhaft,  die Elemente der Kupplung und die zu ihrer       Ausrückung        dienenden    Organe doppelt, und  zwar in gleichen     Abständen    von der Mittel  wand 6,     anzubringen.       Wenn bei normalem Betriebe der Gurt 7  und die Scheibe 5 mit der gleichen     Ge-          sLhwindiglzeit    laufen,     begegnen    sich die     -\V        i-          derlager    9 des Gurtes und der Daumenhebel  23 nicht;

   selbst bei     geringem    Rutschen des  Gurtes 7 ist ein Ausrücken nicht möglich,  weil der Hebel 23, sowie die Teile 9 keil  förmige Enden     haben    und bei nur geringem  Gleiten des Gurtes auf der Scheibe 5 bei  einem Zusammentreffen :

  der Daumenhebel 23       Owa.s    nachgeben kann.     Anders    verhält es  sich bei     einem    Stehenbleiben des Gurtes  als Folge einer Verstopfung im Elevator  oder eines andern     CTrundes.    In diesem Falle  stellt das jeweils in Betracht kommende     Wi-          derlager    9 dein Hebel 23 einen     -NViderztand     entgegen, und da dieser Hebel durch die sich  weiter in der gezeichneten Pfeilrichtung dre  hende Scheibe 5 mitbewegt wird, so wird er  um den Bolzen 22 in die strichpunktierte  Lage     geschwenkt.    Hierbei nimmt er die  Schubstange 20 und diese den Gelenkhebel  <B>17</B> mit.

   Der letztere     drück",-    den Arm 15  des Kniehebels nieder, und der Arm 14 be  wegt den Zahn 12 aus der     Nut    11 heraus.  Dadurch ist die     Kupplung-    ausgerückt; die       Scheibe    5 steckt loser     inif    der Büchse 2 und  die Welle 1 dreht sich allein weiter, Wie      aus der strichpunktiert gezeichneten     Ausrück-          stellung    ersichtlich, befindet sich der Ge  lenkhebel 17 in der Endstellung in Totpunkt  lage, demzufolge     die,    Rückzugsfeder 16 den  Kupplungszahn 12 nicht früher wieder in  die Nut 11 zurückbringen kann,

   bis von       Hand    aus oder auf andere Weise der ganze  Mechanismus wieder in die     Anfangsstellung     (Einrückstellung) zurückgebracht wird.  



  Die Zuverlässigkeit dieser Vorrichtung  lässt, wie auch durch eingehende Versuche  festgestellt ist, nichts zu wünschen übrig.  Die Plötzlichkeit der     Ausrückung    ist da  durch verbürgt, dass die mit dem Gurt ver  bundenen     Widerlager    nur die Winkeldrehung  eines Hebels um etwa 40 Grad zu vollziehen  haben, um den Kupplungszahn aus seiner  Nut herauszuheben.  



  Da die     Widerlager    9 den     Rand    der  Scheibe von beiden Seiten umfassen, so wird  durch sie der Gurt ständig auf der Scheibe  geführt und ein seitliches Schleifen desselben  und somit eine Brandgefahr aus diesem Grund  gleichfalls vermieden.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    3 und 4  weicht von der beschriebenen in der Haupt  sache dadurch ab, dass ein einarmiger Hebel  14a statt eines     Winkelhebels    vorgesehen ist  und mit     seinem    Zahn 12 statt von unten, von  oben in die Nut 11 des Bundes 3 der Büchse 2  greift. Hierbei besitzt er ein     Laugloeh    25  zur Aufnahme eines Zapfens 26 des um den  Bolzen 22a schwingenden Daumenhebels 23a.  Dadurch fällt die Schubstange 20 im ersten  Ausführungsbeispiel fort. Der als Gelenk  hebel wirkende Arm 17a des Hebels 23a  nimmt in diesem Falle     Totpunktlage    ein,  wenn die Kupplung eingerückt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausrückvorrichtung an Gurtförderern, mit selbsttätiger Abstellung des Antriebes bei stillstehendem Gurt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gurt mit Widerlagern aus gerüstet ist, die bei Stillstand des ersteren eine innerhalb der Gurtscheibe angebrachte, die Scheibennabe mit ihrer,ATelle verbindende Kupplung auslösen, UNTERANSPR;
    LTCHE 1. Ausrückvorrichtung gemäss dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager umgebogene Enden von Platten bilden, die auf dem Gurt be- f estigt sind. ?. Ausrückvorrichtung gemäss dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, an Gurt becherwerken; dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager (9) mit ihren Platten (10) zwischen Gurt (5) und je einen Becher zu liegen kommen und alle drei Teile zu sammen durch Schrauben oder Nieten ver einigt sind.
    3. Ausrückvoriichtung gemäss dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gurt befestigte Widerlager (9) bei Stillstand des ersteren einem Daumen hebel (23) Widerstand entgegensetzen, demzufolge dieser zu einer Schwing bewegung veranlasst wird, die die Aus- rückung der Kupplung innerhalb der Gurtscheibe bewirkt. 4. Ausrückvorrichtung gemäss dem Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, -dass die innerhalb der Gurtscheibe befindliche Kupplung eine Zahnkupplung ist, die mit dem Daumen hebel (23) in Bewegungszusammenhang steht.
    5. Küsrückvorrichtung gemäss dem Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch . gekennzeichnet, dass die Zahn kupplung einen Winkelhebel (14, 15) auf weist, dessen Zahn (12) in die Nut (11) .des Bundes (3) einer der Scheibenkranz nabe (4) als Lager dienenden Büchse (2) fasst, und welcher Winkelhebel unter der Wirkung einer Rückzugsfeder (16) steht und seine Bewegung durch einen mit dem Daumenhebel (23) verbundenen Gelenk hebel (17) derart erhält, dass der Gelenk hebel bezüglich des Winkelhebels nach der Ausrückung in eine Totpunktla.ge kommt.
    6. Ausrückvorrichtung gemäss dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung einen einarmigen, mit einem zur Aufnahme eines Zapfens (26) des Daumen. Nebels (23a) bestimmten Langloch (25) versehenen Hebel (14a) aufweist, dessen Zahn (12) in der Nut (11) des Büchsen bundes (3) bei gekuppelter Stellung durch die Totpunktlage eines auf den Hebel (14a) drückenden Armes (17a) des Daumen hebels (23a) festgehalten wird.
    7. Ausrückvorrichtung gemäss dem Patent- aii,spruch dadurch gekennzeichnet, ,dass die Elemente der Kupplung und der zu ihrer Ausrückung dienenden Organe in bleichem Abstande von der Zwischenwand (6) der Gurtseheibe auf dieser doppelt an gebracht sind.
CH112511D 1924-12-13 1924-12-13 Ausrückvorrichtung an Gurtförderern. CH112511A (de)

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