CH112531A - Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb. - Google Patents
Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb.Info
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Description
Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb. Die Erfindung betrifft einen teilweise tauchenden, das heisst mit der Achse ausser halb -des Wassers liegenden Propeller für Schiffsantrieb. Der Zweck solcher Propeller ist ein doppelter 1.
Sehr schnellen Schiffen durch Wegfall des Widerstandes, der aus .dem Schiffskörper herverra.genden S-chraubenwellenlagerung untl der Schraubennabe und zuweilen auch der innern unwirksamen Flügelteile eine günstige Antriebswirkung zu erteilen, und 2.
Schiffen geringen Tiefganges, beson- clers bei beschränkter Wassertiefe, eine grö ssere wirksame Flügelfläche und einen gün stigen Wasserzulauf zum Propeller zu si chern und mit alledem bei Schiffen, die stark a,ustauchen, die Verwendung der vollen Ma. schinenleistung ohne Erhöhung der günstig sten T-Tmtlrehungszahl zu ermöglichen.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt: Fig. l eine Ansicht von der Druckseite eines Propellers mit drei festen Flügeln, Fig. 2 eine Seitenansicht dieses Propel lers, Fig. 3 die Ansicht gemäss Fig. 1 eines Flügels von einem zweiten Propeller, Fig. 4 einen Flügel eines .dritten Pro pellers, Fig. 5 einen Flügal eines vierten Pro pellers,
Fig. 6 einen Achsialschnitt durch die Nabe eines Propellersi .gemäss der Erfindung mit drehbaren Flügeln, Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine an dere Nabe, Fig. 8 eine Ansicht eines @dreiflü.geligen Propellers, Fig. 9 einen Querschnitt durch die Nabe des Propellers in grösserem Ma.ssstabe,.
Fig. 10 einen Längsschnitt durch diese I\Tabe im gleichen Massstab, Fig. 11 eine Ansicht eines vierflügeligen Propellers.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Propel ler besitzt drei feste Flügel. Die in bezug auf die .durch einen Pfeil ,angedeutete Dreh- richtung vordere Kante der Flügel ist von innen nach aussen von der Nabe beginnend in Drehrichtung nach vorn vorgezogen, so dass diese Kante mit einem aus der Propeller achse gezogenen und sie schneidenden Radius einen spitzen Winkel a bildet, der innen rück wärts offen ist.
Das äussere Ende der hintern Kante 2 eines jeden Propellerflügels bildet mit. dem aus der Propellerachse gezogenen, diese Kante im Endpunkte schneidenden Radius einen spitzen Winkel ss, der innen vorwärts offen ist.
Diese Ausbildung der Flügel soll einen allmählichen Übergang von .dem dünneren Medium (Luft) zu dem dickeren (Wasser) gewährleisten, um den Stoss möglichst sanft zu gestalten und um das Drelun@oment, wel ches für die Drehung .des Propellers: benötigt wird, bei diesem Übergang möglichst konstant zu halten. Die Spitze an der austretenden Kante soll Spritzwirkung durch möglichst langes Verweilen im Wasser tunlichst hint anhalten.
Nach Fig. ä fällt die äussere Begrenzungs linie des Flügels- nicht mit dem ,grössten. Kreis zusammen und die voreilende Spitze ist mit einer Abrundung versehen. Letzteres soll ver hindern, dass im Wasser schwimmende Ge genstände aufgespiesst werden.
Fig. 4 zeigt den Flügel eines Propellers, der nur die vordere Spitze besitzt, während die hintere Kante 2 keine nacheilende Spitze aufweist, sondern unmittelbar bis zur eintre tenden Kante 1 vorgezogen ist.
Diese Anordnung wird von Nutzen sein bei sehr schnellaufenden Propellern, wenn auf ein sanftes Eintauchen der Flügel mehr Weit ,gelegt wird, als auf grosse wirksame Fläche.
Bei dem Propeller nach Fig. 5 ist der ,tussere 17eil des Flügels ähnlich wie in Fig. 1 mit in eine voreilende Spitze auslaufender Vorderkante 1 -und einer in eine nacheilende Spitze endigenden Hinterkante 2 versehen, jedoch im Gegensatz zu den vorbeschriebenen Ausführungsformen durch einen Arin. 3 mit der Nabe 4 verbunden.
Diese Ausführungsform ist zweckmässig, wenn der Propeller mit seiner Achse verhält nismässig hoch über dem Wasserspiegel! liegt. Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit in .der Nabe 5 drehbar gelagerten Flügeln 0. Der Zapfen 7 ist in .der Nabe mittelst zwei Lagerschalen 8 und ti gelagert. Zwischen den beiden Lagerschalen greift ein zum Drehen des Flügels, dienender Arm 10 an.
Die Nabe 5 ist lang, da der Gesa.mt:schub nur auf die tauchende Flügelfläche wirkt und daher die Beansprnehung der Zapfen bei glei chem Schub für den teilweise tauchenden Propeller eine erlieblicli grössere ist, als bei dem ganz tauchenden Propeller; dazu kommt noch der grössere Abstand des Druckmittel punktes von der Achse.
Fig. 7 zeigt eine Flügellagerung in einer kürzeren' Nabe<B>5</B>, ])ei der der nicht, gezcieli- neteWellenstumpf aus Gründen der Festig keit durch die ganze Nabe- hindurchreicht.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei ,dem die Fliigel 11 ähnliche Form haben wie in Fig. 1.. Die Lagerung der Flügelzapfen 1.2 ist in grösserem Massstab in den Fig. J und<B>10</B> gezeigt.
Die Flügelzapfen 1.2 sind im Na.benkör- per im Interesse der Festigkeit bedeutend verlängert, und um nicht gleichzeitig den Nabendurchmesser unnötig gross zii gestalten, neben dem .durchgehenden Wellenstumpf 13 angeordnet.
Die Dreharme 14 greifen an den Flügelwurzeln ausserhalb, des Nabenkörpers an und sind durch Zugstangen 15 mit Uör- iiern 16 eines auf der Propellerwelle 13' ver- schiebbaren und drehbaren Ringes 17 ver1)iin- den. In diesen Ring 17 greift. ein ziveit@@r, auf der Propellerwelle nicht drehbarer Ring 18 ein.
Letzterer wird mittelst Druckschran- ben 19 verschoben, die durch die Schiffswand 20 hindurchgehen und von als Sebnechon- räder ausgebildeten Muttern 21 hin- und her bewegt werden. Die für alle Proliellerflü"",:1 gemeinsame Einctellvori iclitung ist ,jederzeit frei zugänglich.
Fig. 11, die einen vierflügeligen, teilweise tauchenden Propeller mit Drehflügeln dar stellt, soll. zeigen, dass der Propeller mehr a,ls drei Flügel haben kann.
Breiten Flügeln eine: solchen l:eilwei#@> t < nichenden Propellens wird nian zweckrn@issi@ keine gleicbmä.ssige, sondern eine von innen nach aussen wachsende Steigung geben, be sonders wenn das Flügelblatt an seiner -\Vur- zel angesetzt uncl aus einer gewalzten Platte -efortiot ist.
Eine solche nach der Mitte <B>,</B> an#I t' des Propellers zu abnehmende Steigung ist zweckmässig, indem der durch Jas Schiff ver ursachte Vorstrom aussen ein geringerer ist als innen; wenn die Steigring diesem nicht a.ngepasst ist, kann der Propeller nicht. stoss frei eintreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dere Kante eines jeden Propellerflügels mit einem aus der Propellerachse gezogenen und sie schneidenden Radius einen spitzen Win kel bildet, der innen rückwärts offen ist. UNTERANSPRt7CHE 1.Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das äusserste Ende der in der Drehrichtung hinteren Kante eines ,jeden Propellerflügels mit einem aus der Propellerachse gezogenen, diese Kante im Endpunkte schneidenden Radius einen spitzen, innen vorwärts offenen Winkel bildet, 2. Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unter anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Propellerachse konzentrische Zy linderschnitte durch einen Propellerflügel aussen ,eine grössere Steigung,der arbeiten den Flügelfläche aufweisen als innen. 3.Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flügel des: Propel lers drehbar und einstellbar sind'. 4. Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass jeder Flügel zwei Lagerstellen besitzt. 5. Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unter- ansprücIien 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Flügel seitlich der Propeller welle gelabert sind. G.Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unte,-- a.nsprüchen 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Einstellvorrichtung für alle Propellerflügel.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE112531X | 1924-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH112531A true CH112531A (de) | 1925-11-02 |
Family
ID=5652962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH112531D CH112531A (de) | 1924-01-22 | 1924-07-21 | Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH112531A (de) |
-
1924
- 1924-07-21 CH CH112531D patent/CH112531A/de unknown
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