CH112531A - Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb. - Google Patents

Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb.

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CH112531A
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Gebers Friedrich Ing Dr
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Gebers Friedrich Ing Dr
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Teilweise tauchender Propeller für     Schiffsantrieb.       Die     Erfindung    betrifft einen teilweise  tauchenden, das heisst mit der Achse ausser  halb -des     Wassers    liegenden Propeller für       Schiffsantrieb.    Der Zweck     solcher    Propeller  ist ein doppelter  1.

   Sehr schnellen     Schiffen    durch Wegfall  des Widerstandes, der aus .dem Schiffskörper       herverra.genden        S-chraubenwellenlagerung        untl     der     Schraubennabe    und zuweilen auch der       innern    unwirksamen     Flügelteile    eine günstige  Antriebswirkung zu erteilen,     und     2.

   Schiffen geringen Tiefganges,     beson-          clers    bei beschränkter     Wassertiefe,    eine grö  ssere wirksame Flügelfläche und einen gün  stigen Wasserzulauf zum Propeller zu si  chern und mit alledem bei Schiffen, die stark       a,ustauchen,    die     Verwendung    der vollen     Ma.          schinenleistung    ohne Erhöhung der günstig  sten     T-Tmtlrehungszahl    zu     ermöglichen.     



  Die Zeichnung stellt     Ausführungsbeispiele     des     Erfindungsgegenstandes    dar. Es zeigt:       Fig.    l eine Ansicht von der Druckseite  eines Propellers mit drei festen Flügeln,       Fig.    2 eine Seitenansicht dieses Propel  lers,         Fig.    3     die    Ansicht gemäss     Fig.    1 eines       Flügels    von einem     zweiten    Propeller,       Fig.    4     einen    Flügel eines .dritten Pro  pellers,       Fig.    5 einen     Flügal    eines vierten Pro  pellers,

         Fig.    6 einen     Achsialschnitt    durch die  Nabe eines     Propellersi    .gemäss der Erfindung  mit drehbaren Flügeln,       Fig.    7 einen Längsschnitt durch eine an  dere Nabe,       Fig.    8 eine Ansicht eines     @dreiflü.geligen     Propellers,       Fig.    9 einen     Querschnitt    durch die Nabe  des Propellers in grösserem     Ma.ssstabe,.     



       Fig.    10 einen     Längsschnitt    durch diese       I\Tabe    im gleichen     Massstab,          Fig.    11     eine        Ansicht    eines vierflügeligen  Propellers.  



  Der in     Fig.    1 und 2 dargestellte Propel  ler besitzt drei feste Flügel. Die     in    bezug  auf die .durch einen Pfeil     ,angedeutete        Dreh-          richtung    vordere Kante der Flügel ist von  innen nach aussen von der Nabe     beginnend     in     Drehrichtung    nach vorn vorgezogen, so      dass diese Kante mit     einem    aus der Propeller  achse gezogenen und sie schneidenden Radius  einen spitzen Winkel a     bildet,    der innen rück  wärts offen     ist.     



  Das äussere Ende der hintern Kante 2  eines jeden Propellerflügels bildet mit. dem  aus der Propellerachse gezogenen, diese Kante  im Endpunkte     schneidenden        Radius    einen  spitzen Winkel     ss,    der     innen    vorwärts offen  ist.  



  Diese Ausbildung der Flügel soll einen  allmählichen Übergang von .dem dünneren  Medium (Luft) zu dem dickeren (Wasser)  gewährleisten, um den Stoss möglichst sanft  zu gestalten und um das     Drelun@oment,    wel  ches für die Drehung .des     Propellers:    benötigt  wird, bei diesem Übergang möglichst     konstant     zu halten. Die Spitze an der austretenden       Kante    soll     Spritzwirkung    durch möglichst  langes Verweilen im Wasser     tunlichst    hint  anhalten.  



  Nach     Fig.        ä    fällt die äussere Begrenzungs  linie des Flügels- nicht mit dem ,grössten. Kreis  zusammen und die voreilende Spitze     ist    mit  einer Abrundung versehen. Letzteres soll ver  hindern, dass im Wasser schwimmende Ge  genstände aufgespiesst werden.  



       Fig.    4 zeigt den Flügel eines Propellers,  der nur die vordere Spitze besitzt, während  die hintere Kante 2 keine     nacheilende    Spitze  aufweist, sondern unmittelbar bis zur eintre  tenden Kante 1 vorgezogen ist.  



  Diese Anordnung wird von Nutzen sein  bei sehr schnellaufenden Propellern, wenn  auf ein sanftes Eintauchen der Flügel mehr       Weit        ,gelegt    wird, als auf     grosse        wirksame     Fläche.  



  Bei dem Propeller nach     Fig.    5 ist der       ,tussere        17eil    des Flügels ähnlich wie in     Fig.    1  mit in eine voreilende Spitze auslaufender       Vorderkante    1 -und einer in eine nacheilende  Spitze     endigenden    Hinterkante 2 versehen,  jedoch im Gegensatz zu den     vorbeschriebenen     Ausführungsformen durch einen     Arin.    3 mit       der    Nabe 4 verbunden.  



  Diese Ausführungsform ist zweckmässig,  wenn der Propeller mit seiner Achse verhält  nismässig hoch     über    dem     Wasserspiegel!    liegt.         Fig.    6 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit  in .der Nabe 5 drehbar gelagerten Flügeln 0.  Der Zapfen 7 ist in     .der    Nabe     mittelst    zwei  Lagerschalen 8 und     ti    gelagert.     Zwischen        den     beiden Lagerschalen greift ein zum     Drehen     des Flügels, dienender Arm 10 an.  



  Die Nabe 5 ist lang, da der     Gesa.mt:schub     nur auf die tauchende Flügelfläche     wirkt    und  daher die     Beansprnehung    der Zapfen bei glei  chem Schub für den     teilweise    tauchenden  Propeller eine     erlieblicli    grössere     ist,    als bei  dem ganz tauchenden Propeller; dazu kommt  noch der grössere Abstand des Druckmittel  punktes von der Achse.  



       Fig.    7 zeigt eine Flügellagerung in     einer     kürzeren' Nabe<B>5</B>,     ])ei    der der nicht,     gezcieli-          neteWellenstumpf    aus     Gründen    der Festig  keit durch die ganze     Nabe-        hindurchreicht.     



       Fig.    8 zeigt ein     Ausführungsbeispiel,    bei       ,dem    die     Fliigel    11 ähnliche Form haben wie  in     Fig.    1.. Die Lagerung der Flügelzapfen  1.2 ist in grösserem     Massstab    in den     Fig.        J     und<B>10</B> gezeigt.  



  Die Flügelzapfen 1.2 sind im     Na.benkör-          per    im Interesse der Festigkeit     bedeutend     verlängert, und um nicht gleichzeitig den       Nabendurchmesser    unnötig gross     zii    gestalten,  neben dem     .durchgehenden        Wellenstumpf    13  angeordnet.

   Die Dreharme 14 greifen an     den     Flügelwurzeln     ausserhalb,    des     Nabenkörpers     an und sind durch Zugstangen 15 mit     Uör-          iiern    16 eines auf der Propellerwelle 13'     ver-          schiebbaren    und drehbaren     Ringes    17     ver1)iin-          den.    In diesen Ring 17 greift. ein     ziveit@@r,     auf der Propellerwelle nicht drehbarer     Ring     18 ein.

   Letzterer wird     mittelst        Druckschran-          ben    19 verschoben, die durch die     Schiffswand     20 hindurchgehen und von     als        Sebnechon-          räder        ausgebildeten        Muttern    21 hin- und her  bewegt     werden.    Die für alle     Proliellerflü"",:1     gemeinsame     Einctellvori iclitung    ist     ,jederzeit     frei zugänglich.  



       Fig.    11, die einen     vierflügeligen,    teilweise  tauchenden Propeller mit     Drehflügeln    dar  stellt, soll.     zeigen,    dass der     Propeller     mehr     a,ls    drei Flügel haben kann.  



       Breiten    Flügeln     eine:        solchen        l:eilwei#@>          t < nichenden        Propellens        wird        nian        zweckrn@issi@         keine     gleicbmä.ssige,    sondern eine von innen  nach aussen wachsende     Steigung    geben, be  sonders wenn das Flügelblatt an seiner     -\Vur-          zel    angesetzt     uncl    aus einer gewalzten Platte       -efortiot    ist.

   Eine     solche    nach der Mitte  <B>,</B>     an#I        t'     des Propellers zu abnehmende Steigung ist  zweckmässig, indem der durch     Jas    Schiff ver  ursachte     Vorstrom    aussen ein geringerer ist  als innen; wenn die     Steigring    diesem nicht       a.ngepasst        ist,    kann der Propeller nicht. stoss  frei eintreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dere Kante eines jeden Propellerflügels mit einem aus der Propellerachse gezogenen und sie schneidenden Radius einen spitzen Win kel bildet, der innen rückwärts offen ist. UNTERANSPRt7CHE 1.
    Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das äusserste Ende der in der Drehrichtung hinteren Kante eines ,jeden Propellerflügels mit einem aus der Propellerachse gezogenen, diese Kante im Endpunkte schneidenden Radius einen spitzen, innen vorwärts offenen Winkel bildet, 2. Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unter anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Propellerachse konzentrische Zy linderschnitte durch einen Propellerflügel aussen ,eine grössere Steigung,der arbeiten den Flügelfläche aufweisen als innen. 3.
    Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flügel des: Propel lers drehbar und einstellbar sind'. 4. Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass jeder Flügel zwei Lagerstellen besitzt. 5. Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unter- ansprücIien 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Flügel seitlich der Propeller welle gelabert sind. G.
    Teilweise tauchender Propeller für Schiffs antrieb, nach Patentanspruch und Unte,-- a.nsprüchen 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Einstellvorrichtung für alle Propellerflügel.
CH112531D 1924-01-22 1924-07-21 Teilweise tauchender Propeller für Schiffsantrieb. CH112531A (de)

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