CH112595A - Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach dem Stock-Bleiche- bezw. Färbeverfahren. - Google Patents

Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach dem Stock-Bleiche- bezw. Färbeverfahren.

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CH112595A
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Konrad Schraemmli
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Konrad Schraemmli
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
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Description


  Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in     Strangen     nach dem     Stock-Bleiche-        bezw.    Färbeverfahren.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einrichtung zum Bleichen und Fär  ben nach dem     Stock-Bleiche-        bezw.    Färbe  verfahren, und es ist der Zweck der Erfin  dung, dieses vorzügliche Resultate ergebende  Verfahren rationeller zu gestalten. Diese  Einrichtung besitzt eine Anzahl parallel zu  einander angeordneter, feststehender     Bleiche-          bezw.    Färbekasten.

   Zum Einbringen des  Garnes in diese sind Einsatzkästen vorge  sehen, welche zur Aufnahme der mit den zu  bleichenden     bezw.    zu     färbenden        Strangen    be  ladenen Stöcke dienen. Zum Anheben und  Senken dieser Einsatzkästen ist bei den ein  zelnen Bleiche-     bezw.    Färbekasten je eine  stationäre Aufzugvorrichtung vorhanden, wel  che vier vermittelst der nämlichen Handkur  bel auf eine Trommel auf-     bezw.    von ihr ab  windbare Seile oder Ketten aufweist, an wel  che der betreffende Einsatzkasten jeweils an  zuhängen ist. Mit dieser Aufzugvorrichtung  kann zum Beispiel jeweils während der Be  handlung der Einsatzkasten aus dem Bad  gehoben werden, um dem Bade Zusätze ge  ben zu können.

   Mit den genannten vier Sei  len oder Ketten ist zugleich ein durch Kur-         bel    oder Exzenter auf sie wirkendes; durch  Maschinenkraft anzutreibendes Triebwerk  verbunden, zur periodischen Auf- und Ab  bewegung des Einsatzkastens während der       Strangenbehandlung    im Bleiche-     bezw.    Färbe  kasten.  



  Die vorliegende Einrichtung weist ferner  zum Transport der Einsatzkästen von einem  Bleiche-     bezw.    Färbekasten zu einem andern  oder zu einer andern, in der Flucht dieser  Kasten liegenden Stelle, zum Beispiel einer  zur Beladung oder Entleerung des Einsatz  kastens     geeigneten,    Stelle, einen Laufkran  auf, an dessen Wagen beidseitig je eine Auf  zugvorrichtung mit zwei Seilen oder Ketten  sich befindet. Diese beiden Aufzugvorrich  tungen sind mit einer gemeinsamen Antriebs  einrichtung versehen, die durch eine Hand  kurbel von dem auf dem Boden stehenden  Arbeiter in Tätigkeit gesetzt werden kann.

    Zum Verschieben des Laufkranes ist eine  Transportvorrichtung vorhanden, die eben  falls vermittelst einer von dem auf dem Bo  den stehenden Arbeiter erreichbaren Hand  kurbel     betätigt    werden kann.  



       Mittelst    des Triebwerkes, allenfalls unter      Zuhilfenahme von am Einsatzkasten anzu  bringenden Zusatzgewichten, kann der ein  getauchte Einsatzkasten in langsame, senk  rechte Wechselbewegung versetzt werden,       ,wobei    die Flüssigkeit bei der langsamen Be  wegung der aufgequollenen, schwebenden  und sachte sich regenden Gespinste ebenso       sachte    in entgegengesetzter Richtung fliesst  und sich ausgleicht, so dass die fortwährend  an     Bleiche-    oder Färbekraft verlierenden  Flüssigkeitsschichten immer wieder mit an  dern, stärkeren     Schichten    sich mischen.  



  Die Einsatzkästen sind     zweckmässiger-           =eise    an ihren beiden Längswänden oben       und    unten mit Kerblatten ausgerüstet, von  denen die     obern    gegen höhere oder niederere  Latten gewechselt werden können, zum       Zweck,        Strangen    von anderer Länge als der  vorher bearbeiteten, in bekannter Weise mit  dem Oberstock in die Kerben der obern Kerb  latten, mit dem Unterstock in die Kerben der  untern Kerblatten einsetzen zu können.

   Es  können ferner die Längswände der Einsatz  kasten mit über den obern     Kerblatten        ein-          .gesetzten    Zwischenlatten und     Hilfskerblatten     ausgerüstet werden, und es können zwischen  den Oberstöcken und den Unterstöcken ein  zusetzende Hilfsstöcke vorgesehen sein, so  dass alle üblichen     Stranglängen    in demselben  Bleiche- und Einsatzkasten gleichzeitig ge  bleicht oder gespült werden können und we  nigstens zwei aufeinander folgende     Strang-          längen    in demselben Farbkasten gleichzeitig  gefärbt werden können.

   Die Einsatzkasten  können mit einer abnehmbaren Stirnwand  ausgerüstet sein, nach deren Wegnahme das  Einsetzen der mit     Garnstrangen    beladenen  Holzstöcke auch in die untern Kerben be  quem vor sich gehen kann. Auf der beilie  genden Zeichnung ist, grösstenteils schema  tisch, ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes, zugleich unter Angabe  von Detailvarianten, dargestellt.  



       Fig.    1 stellt einen Querschnitt eines  Bleiche-     bezw.    Färbekastens mit eingesetz  tem, mit     Stra.ngen    verschiedener Länge be  setzten Einsatzkasten, von der stillen nach  der     Triebwerkseite    gesehen dar, und zeigt    zugleich die stationäre Aufzugvorrichtung  und einen Schnitt durch das zugehörige  Triebwerk für das periodische Heben und  Senken des Einsatzkastens;       Fig.    2 zeigt     eine    Seitenansicht des Wa  gens des Laufkranes und einen an den  Kran     angehängten,    zwischen zwei Blei  ehe-     bezw.    Färbekasten gesenkten, quer ge  schnittenen Einsatzkasten mit Beladung.

    Die sichtbare Seil-     bezw.    Kettentrommel des  Kranes ist im Schnitt dargestellt;       Fig.    3 zeigt einen an einer stationären  Aufzugvorrichtung hängenden, hochgezo  genen Einsatzkasten, sowie einen Längs  schnitt durch die     Aufwindetrommel    für die  Seile     bezw.    Ketten, und einen Längsschnitt  durch eine Variante des Triebwerkes, bei  welcher ein Exzenter an Stelle der in     Fig.    1       gezeigten    Kurbel vorhanden ist.

   Der Exzen  ter ist direkt mit; der     Transmissionswelle     verbunden, währenddem in     Fig.    1 die     eine     Kurbelwelle durch Riemen mit der Trans  missionswelle verbunden ist. Unten in     Fig.    3  ist ein     Bleiche-        bezw.    Färbekasten ange  deutet.  



  In den     Fig.    1 bis 3 zusammen ist zugleich  eine Transportvorrichtung für den Lauf  kranwagen in Seitenansicht     ersichtlich;          Fig.    4 zeigt einen Grundriss des Lauf  kranes einer stationären Aufzugvorrichtung  samt Triebwerk (Senk- und Hebewerk) und  einen der     Bleiebe-        bezw.    Färbelasten, samt       eingesetztem,    mit Arbeitsgut beladenem Ein  satzkasten mit geschlossenen Riegeln;       Fig.    5     zeigt    einen Grundriss eines     Bleiche-          bezw.    Färbekastens und eines Einsatzkastens,  ohne Decklatten mit offenen Riegeln;

         Fig.    6 zeigt eine Längsansicht eine; Blei  che-     bezw.    Färbekastens, einen Längsschnitt  eines mittelst einer stationären Aufzugvor  richtung     hochgezogenen,    beladenen, aus       Pfannenbleeh        her-est:

  ellten    Einsatzkastens  mit Unterstöcken aus Metall, wobei die Un  terstöcke mit nach unten gebogenen Enden  versehen sind, eine Längsansicht des Lauf  kranes und einer stationären     Aufzugvorrich-          tung,    einen Querschnitt durch die mit dem       Exzenter    des Triebwerkes verbundene Kupp-           lung,    wobei gezeigt ist, wie die durch den  Aufzug locker gewordene     Seilverbindung     zwischen den     Seilen        bezw.    Ketten der Auf  zugvorrichtung und dem Exzenter vor Kol  lisionen mit dem letzteren geschützt wird,  während ein geöffnetes Kurbelzapfenlager  für ein Kurbeltriebwerk frei herabhängend  gezeigt ist;

         Fig.    7 zeigt im Grossen und Ganzen  dieselben Teile wie     Fig.    6. In den Blei  che-     bezw.    Färbekasten ist ein Holzeinsatz  kasten eingesetzt. Beide Kasten sind im  Längsschnitt dargestellt. Wie in     Fig.    6 ist  die     Einhängung    verschieden langer Garn  strangen dargestellt. Der Wagen und ver  schiedene Zubehörteile des Laufkranes sind  in Schnitten dargestellt.

   Am Bleiche-     bezw.     Färbekasten ist eine abnehmbare     Säüle    mit       Garntragarm    angebracht;       Fig.    8 zeigt ein Paar zusammengebun  dene     Farbstöcke,    von denen der untere ein  an den Enden     abgebogener    Metallstock ist;       Fig.    9 zeigt Profile von einem Paar oberer  und einer untern     Holzkerblatte;          Fig.    10 zeigt Profile von einem Paar     Me-          tallkerblatten    und die Ansicht einer solchen  in Fragment;

         Fig.    11 zeigt eine Seilzwinge von zwei       Seiten;          Fig.    12 zeigt in Schnitt und Ansicht eine  Triebverbindung zwischen Transportrollen  eines zur Verschiebung des Laufkranwagens  dienenden Seils;       Fig.    13 ist eine     Profilansicht    eines Garn  armes und zeigt eine diesen     tragende    Säule  in zwei Ansichten, wobei gezeigt ist, wie das  Garn angehängt wird;       Fig.        1.1    betrifft eine Variante des Lauf  kranes und zeigt in Längsschnitten die ver  einigten     Antriebvorrichtungen    für den Auf  zug des Einsatzkastens und für den Trans  port des Laufkranes;

    Fing. 15 zeigt eine     Längsansicbt    dieser       vereinigten        Antriebvorrichtungen    bei     gc-          liobenen    untern Kettenrädern mit Hand  kurbel.',       Fig.    1.6 zeigt eine Seitenansicht zu     Fig.     15, ohne die Ketten, wobei einige Bestand-    teile, welche sich hinter den obern Ketten  rädern befinden, unten dargestellt sind;       Fig.    17 zeigt dieselben Vorrichtungen mit  den Ketten bei gesenkten untern Ketten  rädern;

         Fig.    18 zeigt einen Grundriss des obern  Teils der vereinigten     Antriebvorrichtungen     mit Ausschnitt aus der Flansche des     1-Trä-          gers    49 und einpunktierter     Zahnstange;          Fig.    19 zeigt das Profil eines hohen  Oberstockes.  



  Die in beliebiger Anzahl vorhandenen,  in einer Flucht in Richtung der Laufschie  nen des Laufkranes parallel nebeneinander  stehenden Bleiche- oder Färbekasten 1 sind  rechteckige Kasten     (Fig.    1, 3 bis 7) bekann  ter K     -onstruktion    und von einer Höhe, welche  erlaubt, die mit den     Gespinststrangen    bela  denen Einsatzkasten 2 so tief einzusetzen.  dass die     Gespinststrangen    auch bei Hochstand  des periodisch auf- und     abbewegten    Ein  satzkastens 2 von der     Badflüssigkeit    voll  ständig bedeckt bleiben.     .Sie    bieten so viel  Spielraum, dass die Einsatzkasten 2 unge  hindert senkrecht bewegt werden können.

   Die  Einsatzkasten 2 in der in     Fig.    1 bis 4 und 6  dargestellten Ausführung haben Längs  wände, an denen obere     Kerblatten    3 und un  tere Kerblatten 4     (Fig.    6, 7) angebracht sind,  welche     Kerbenreihen    aufweisen, die horizon  tal und vertikal korrespondieren     (Fig.    5, 6,  7). Letztere dienen zur Standsicherung der  Stöcke, sind von gleicher Breite, z. B. 2     ein,-          und    gleichem Abstand, z. B. 3 cm, damit je  dem     Strangenteil    gleichviel Raum zukommt.  Die Kerben der obern Kerblatten besitzen  zweckmässig eine Tiefe von z. B. 21/2 cm,  die der untern Kerblatten eine solche von  z.

   B. 6 cm, damit die     obern    Stöcke gerade  Platz haben und die untern gut eingefahren  werden können. Die Wände des Einsatz  kastens sind da, wo zum Beispiel nur Strang  längen bis 65 cm zur Bearbeitung gelangen,  zweckmässig so hoch, dass die     lä,ngtsen        Stran-          gen    mit Oberstock 5 und Unterstock 6 so  locker eingesetzt werden können, dass zwi  schen Stock und Garn in der Höhenrichtung  ein Gesamtzwischenraum bleibt von 4 cm, so      dass unten und oben je 2 cm Zwischenraum       gerechnet    werden kann.

   Der     Strangen    muss  ringsum gleichviel Ausdehnungsraum haben,  damit die     Badflüssigkeit    überall gleichmässig  leicht durch die Fäden dringen kann. Natür  lich kann man nach diesem Grundsatz auch  3, 1 cm Zwischenraum geben. Die 4 cm  Zwischenraum unten und oben zusammen ge  rechnet, werden     durch    die senkrechte Wech  selbewegung ausgeglichen. Wo     Strangen    bis  I1? cm zur Bearbeitung gelangen, können  auf die     Kerblatten    3 Zwischenlatten 7 und       Hilfskerblatten    8     aufgelegt    werden, welche  es erlauben, nach obigen     Grundsätzen    Garn  einzuhängen.

   Die gleichzeitige     Bearbeitung     von kurzen und langen     @Strangen    gestattet  sich jedoch mit wenig Ausnahmen nur in der       Bleicherei.    Wo man nur mit zwei Strang  längen zu rechnen hat,     lä,sst    man sich zweck  mässig zweierlei obere Kerblatten herstellen.  Per Einsatzkasten ein Paar niedere für die  kürzeren     Strangen,    ein Paar höhere für die  längeren     Strangen.    Hat man zweierlei Strang  längen in denselben Kasten einzubringen, so  benützt man mit Vorteil obere Kerblatten  mit liefen Kerben und zweierlei Oberstöcke.

    Für die kürzeren     Strangen    halbrunde Metall  stöcke, für     Bleichereizwecke    Glasstöcke oder  Holzstöcke mit Gips- oder Bleifüllung, für  die längeren     Strangen    Oberstöcke von dem  in     Fig.    19 dargestellten Querschnitt, die so  ziel höher sind, als die längeren     Strangen     länger sind als die kürzeren. Diese hohen  Oberstöcke sind zweckmässig aus einem Holz  hergestellt, das nicht leicht     splittert.;,    Sie sind  im Profil seitlich eingebuchtet und, im Ver  gleich zur     Garntragflä=che    des Kopfes, mit  etwas schmälerem Fuss ausgerüstet.

   Diese       Fassonierung        (Fig.    19) bezweckt, dem Bad       Möglickheit    zu geben, zwischen Fäden und  Stock zu gelangen. Für     8trangen,    die länger  sind als 65 cm, aber kürzer als 112 cm, wer  den dann mit Vorteil Hilfsstöcke 9 - ge  braucht. Hierbei werden die Oberstöcke und  die Hilfsstöcke so zusammengebunden, dass  die Bänder zwischen den     Stöcken    so viel  kürzer sind als die     Garnstrangen,    als man den       Garnstrangen    Ausdehnungsraum zu geben    hat     (Fig.    7).

   An die Hilfsstöcke 9 werden  dann die Unterstöcke 6, welche an den Enden  angebrachte Hanf- oder Baumwollbänder tra  gen, die mit Schlaufen versehen sind, ange  hängt und wie sonst in die Kerben der un  tern Kerblatten 4 gesteckt.  



  Für gewisse Zwecke können mit Vorteil  Unterstöcke aus Metall verwendet werden,  deren Enden abgebogen und nur etwa 2 mm  stark sind. Sie werden (s.     Fig.    6, 8) wie die  Hilfsstöcke 9 an die Oberstöcke 5 gebunden.  



  Die Einsatzkästen ruhen in Tragbügeln  10, deren Anzahl je nach ,der Länge der Ein  satzkasten verschieden gross gewählt werden  kann und die als Kastenträger und äussere  Wandstützen zugleich dienen. Sie sind oben  über die Farbkasten hinaus zu Haken umge  bogen     (Fig.    1, 2, 3). Inwendig sind auf dem  untern Steg der Tragbügel 10 innere Wand  stützen befestigt in Form von rechteckigen  Jochen 11. Die Tragbügel 10 und die Joche  1.1 bilden zusammen. Nuten, in denen die  Längswände des Einsatzkastens ? befestigt  werden und in denen auch .die aufgesetzten  Zwischenlatten 7     Hilfskerblatten    8 und     Füll-          latten    12 Raum und Standsicherung finden.  



  Die     Holzkerblatten        (Fig.    9) sind aus drei  Teilen zusammengeschraubt. Die beiden Sei  tenteile sind aus     wagrecht,    der Mittelteil aus  senkrecht verlaufendem Holz hergestellt, wo  bei der äussere Teil beiden Kerblatten 3 zu  gleich als Sicherung gegen Längsverschie  bung für die Stöcke dient. Bei den     Nerb-          latten    4 wäre eine solche Sicherung beim Ab  stocken hinderlich.  



  Die     Metallkerblatten        (Fig.    10) bestehen  nur aus zwei Teilen, einem stärkeren Teil  als Träger, einem schwächeren als Sicherung  gegen die Stockverschiebung.  



  Die gegen das Triebwerk gerichtete  Stirnwand der Einsatzkasten ist mit den Sei  tenwänden verzinkt oder besser genutet und  in letzterem Falle durch Querschrauben an  die Seitenwände gepresst.  



  Die Einsatzkästen müssen bequem mit  wenig Zeitversäumnis beladen werden kön  nen. Zu diesem Behufe ist zweckmässig ihre  eine Stirnwand abnehmbar angeordnet     (Fig.         7).     Zwei    Haken<B>13,</B> an dieser Stirnwand be  festigt,     dienen:    zum Anhängen .der Wand  an den Querstab des betreffenden Joches 11.  Zwei Schrauben 14     (Fig.    2 und 7), deren  Köpfe in die vertikalen Schenkel des betref  fenden Tragbügels 10 und Joches 11, konisch  eingenutet und     autogen    verschweisst sind,  treten durch die abnehmbare Stirnwand. Die  Wand ist oben mit     Nutleiste    (nicht darge  stellt), unten mit Aufsatzleiste versteift.  



  Der     hölzerne    Einsatzkasten, die Stöcke  und das     ausgeschleuderte    oder getrocknete  Arbeitsgut schwimmen beim Einsetzen in das  Bad, namentlich solange die Wände nicht  nass sind. Es sind darum an den beiden Stirn  wänden der in     Fig.    4 und 7 dargestellten Ein  satzkasten Gewichtstaschen     GT    vorgesehen,  in welche Bleitafeln eingesenkt werden, in  der Weise, dass das Gewicht wechselbar ist.  Längs beiden     Seitenwänden    der Stirnwände  sind Leisten aufgesetzt. An diese Leisten und  an die untere Versteifungsleiste sind die  Taschenbretter angeschraubt.  



  Die Gewichtstaschen     GT    können auch  entbehrt werden, wenn der weiter unten be  schriebene Querstab 20 an beiden Querseiten  des Einsatzkastens an die Tragschienen 17  angebracht wird. Die Gewichte könnten als  dann an diesen Stäben angehängt werden.  Der an der einen Seite angebrachte Quer  stab 20 muss jedoch abnehmbar auf die Trag  schiene 17 aufgelegt sein, weil die Stirnwand  auf der gleichen Seite .ebenfalls abnehmbar  sein muss.  



  Die Gewichtstaschen und die Flüssigkeit  machen die abnehmbare     .Stirnwand    schwer.  An die Haken 13 sind darum Haken 15 mit  befestigt, die dazu dienen, diese Wand mit  Hilfe einer stationären Aufzugvorrichtung,  deren Seile oder Ketten handlich nahe aus  zuheben und anzubringen.  



  Die Beschläge der Einsatzkasten sind  zweckmässig aus Kupfer hergestellt. Für  gewisse Zwecke der Färberei werden zweck  mässig Kupfer- oder Eisenkasten als Färbe  kasten verwendet. In solchen Fällen wird der  Einsatzkasten aus gleichem Material herge  stellt und bedarf keiner Gewichtstaschen.    Auf den Querwänden -der Holzeinsatz  kasten sind Riegel 16 angebracht     (Fig.    2, 4  und 5). Sie dienen dazu, die Füllatten tief  zu drücken, damit die Stöcke nicht aus den  Kerben der obern Kerblatten steigen kön  nen.  



  An den Tragbügeln 10 sind auf beiden  Längsseiten des Einsatzkastens mit dem Ka  sten parallele Tragschienen 17 angebracht.  Diese Tragschienen 17 sind für Bleiche- und       Diazobäder    zweckmässig aus Holz, für Alkali  bäder aus Eisen hergestellt. An die Trage  schienen 17 sind die Haken 18a, 18b; 19a,       I.9b    angebracht. An der stillen Seite ist an  den Tragschienen 17 ein Querträger 20 be  festigt und an diesem mit Büchsen die Dop  pelhaken 21. Das     Anbringen    von je zwei Ha  ken an jeder Tragschiene 17 und von Dop  pelhaken am Querträger 20 hat zum Zweck,  dass der Einsatzkasten sowohl wenn er nur  aufgezogen, als auch wenn er transportiert  wurde, in beiden Fällen genau senkrecht über  dem Bleiche-     bezw.    Färbekasten hängen  kann.

    



  Über dem Bleiche-     bezw.    Färbekasten       (Fig.    1, 3, 5, 6 und 7) sind Rollensupports  mit Seil-     bezw.    Kettenrollen 22a,     22b    so ver  ankert an Decke oder Gerüst, dass die Seile  oder Ketten senkrecht zu den     Haken    18 und  äussern Haken 21a, 21b :des in den betreffen  den Bleiche- oder Färbekasten eingesetzten  Einsatzkastens abfallen. Weiter sind an dem  selben Gerüst oder Decke Rollensupports 23  verankert. In letzteren ruht die Welle 24.  Auf Welle 24 sind die Seil- oder Kettenrol  len 25     aufgekeilt.    Über die Rollen 22 und  25 sind vier Seile oder Ketten 26 gezogen       (Fg.    1, 3 und 4).

   Unterhalb der Rollen 25  sind die Seile oder Ketten 26 mit einem Stab  27 verbunden. An den Stab 2:7 ist ferner       Seilstumpf    28 befestigt. Dieser Stab 27 dient  eventuell auch zum Anhängen von Gegen  gewichten, wenn zum Beispiel Einsatzkästen  aus Kupfer oder Eisenblech oder Metall  farbstöcke benützt werden. An Seil 28 ist  die Seilkuppel 29 gebunden. Die Seile wer  den zweckmässig mit geschmiedeten Zwingen  schlaufen     (Fig.    11)     an.    den Gegenständen be-      festigt, da die Seilschlaufen. schneller bre  chen.     _    Die Seilkuppel dient zur Regulierung  der wirksamen Länge des Seils 28.

   An die  Seilkuppel 29 ist der     Verbindschenkel    des  Kurbelzapfenlagers 30     angelenkt.    Das Kur  belzapfenlager 30 ist mit Kurbel 31 verbun  den. An Stelle von Kurbel 31 und Kurbel  zapfenlager 30 kann ein Exzenter     bezw.    eine       Exzenterzwinge    namentlich dann mit Vorteil  treten, wenn man die     Transmissionswelle     für die zum periodischen Heben und Sen  ken -der Einsatzkasten dienenden Triebwerke  einer Reihe von Bleich-     bezw.    Färbekasten  niedrig genug anbringen kann, so dass es  möglich ist, die äusserst langsam gehenden  Triebwerke durch Ankuppeln an die Trans  mission direkt, statt indirekt durch Riemen  in Bewegung zu setzen     (Fig.    3,

   4 und 6). Ob  Kurbel oder Exzenter müssen beide zu be  quemer Öffnung eingerichtet sein. Kurbel  zapfenlager und     Exzenterzwinge    (die Über  weisungen 34-36 sind bei dieser nicht ein  geschrieben) sind darum einerseits mit Schar  nier 33, anderseits mit     angelenkter        Ver-          schlussschraube    34     (Fig.    6 und 7) ausgerüstet,  die am Deckel des Kurbelzapfenlagers     bezw.     an der einen Hälfte der     Exzenterzwinge    an  gebracht ist,

   während der andere Teil des  Kurbelzapfenlagers     bezw.    der Exzenter  zwinge einen     Verschlussflügel    35 mit Schlitz       S    besitzt. An der Schraube 34 befindet sich  eine Flügelmutter 36.  



  Die Kurbel 31 ist auf die zwei Wellen  stücke 37a, 37b     aufgekeilt,-    die in den Lagern  38 ruhen. Letztere können auf Support 39  verschraubt oder mit ihnen zusammenge  gossen sein. Auf Welle 37b sind auch die  Leer- und Vollrollen für den     Transmissi.ons-          riemen    angebracht und letztere natürlich mit  Riemenschiebung versehen. Wird ein Exzen  ter auf Welle 37 montiert, so ist dieser zweck  mässig mit einer Passivkuppel zusammenge  gossen und frei     rotierbar,    während die Ak  tivkuppel mit Gleitnut versehen frei auf  der mit Gleitkeil ausgerüsteten Welle 37 ver  schoben werden kann     (Fig.    3, 4 und 6).

   Hin  ter der Doppelkurbel oder hinter dem Exzen  ter, etwas erhöht, sind an derselben Wand    oder Gerüst, an der die     Transmissionssup-          ports    befestigt sind, zwei Supports 139       (Fig.    3, 6 und 7) angebracht, an deren En  den sich die Ösen 40 befinden. Die Ösen 40       geben    einem beliebigen, genügend starken       Stock    Stütze, der hinter das Seil 28 gesteckt  wird, wenn man den Einsatzkasten hochzieht  mit der nachfolgend beschriebenen Trommel  und Trommelantrieb der stationären Aufzug  vorrichtung. Die Seile oder Ketten 26 sind  weiter verbunden mit Trommel 41     (Fig.    3).

    Wenn Gelenkketten verwendet werden, müs  sen auf Trommel 41 Richtgeräte aufgezogen  werden, damit die Gelenkkette sich richtig  aufrollt,. nicht     spiralt.    Die Trommel 41 ist  auf Welle 42 gekeilt. Letztere ruht in den  Lagern 43, die auf Support verschraubt  sind. Die Welle 42 wird in Gang gesetzt  durch das Schneckengetriebe 44     (Fig.    1, 4),  dessen Schnecke auf Welle 45 montiert ist.  Die Welle 45 ruht in den Lagern 46a,     461a     die auf Support 47 verschraubt sind. An  Welle 46 kann eine Handkurbel 48     gesteckt     werden.  



  Der Transport der Garne von Kasten zu  Kasten ist in der     Bleicherei    und Färberei  ziemlich häufig notwendig. Zum Transport  der     Einsatzkästen    ist nun ein Laufkran vor  handen, mit dem eine Anzahl in gleicher  Flucht angeordneter Bleiche-     bezw.    Färbe  kasten bedient werden kann. An der Decke  sind die beiden     1-Träger    49 in der Weise be  festigt, dass die Seile oder Ketten 26 über  sie hinweg gehen. Auf den untern, äussern  Flanschen der Träger 49     (Fig.    2, 6, 7) laufen  je zwei Rollen 50, die mit Zapfen in zwei  Paar Supports 51 Stütze finden. Von den  zwei Paar Supports 51 ist jedes Paar an einer  Traverse 52 verschraubt. Die Traversen 52  sind ihrerseits mit Supports 53 verbunden.

    Zur Erhöhung der Festigkeit sind die Sup  ports 53 mit einer Traverse 54     verschraubt.     Die zwei so entstandenen Hängegerüste, von  denen in     Fig.    2 eines sichtbar ist, sind nun       (Fig.    4, 6, 7) durch quer zu den Trägern 49  verlaufende Schienen 55a, 55b zu einem Wa  gen verbunden. Die zwei Paar Supports 53  sind mit ihren abwärts gerichteten Lagern      56 Träger der Trommelwellen 57. Letztere  sind mit Gleitkeil oder mit Gleitnut versehen.  Zwischen den Supports 53 sitzt auf den  Trommelwellen 57 je eine Trommel 58, deren  Büchsen entsprechend der Trommelwelle 57  mit Nut oder Keil versehen sind.

   Die Trom  melwellen 57 sind nach einer Seite über die  Supports. 53     hinaus    verlängert, und auf diese  Verlängerungen sind die Schneckenräder 59       aufgekeilt        (Fig.    6, 7). Weiter ist an jedem  Wagenteil ein Support 53 mit Traversen 60  und 61 verbunden     (Fig.    2, 4), als Fortset  zung von den Traversen 52 und 54, und an  diese je ein Support 62 befestigt. Support  62 dient als Träger der verlängerten Trom  melwelle 57. Zwischen Supports 53 und 62  läuft eine Rolle 63 auf einem Zapfen ge  keilt, der     im    Support 64 rotiert. Die Sup  ports 62 sind mit einer den Schienen 55 pa  rallel laufenden Schiene 65 verbunden.

   An  den Schienen 55, 65 sind die Supports 66a,       66u    verschraubt     (Fig.    4, 6, 7). In den Sup  ports 66a, 66b ruht die Schneckenwelle 67.  Auf Schneckenwelle 67 sind die Schnecken       68a,    68b gekeilt. Die Schnecken 68a, 68b  greifen in die Schneckenräder 59. An der  stillen Seite     (Fig.    2, 3, 6, 7) ist an Supports  53 und 62, sowie an .die Traversen 60, 61  der Langsupport 69 zweimal verschraubt.  Der Langsupport 69 besitzt eine Verlänge  rungsschiene, die weiter hinten     beschrieben     wird. Langsupport 69 ist ein weiterer Trä  ger der Schneckenwelle 67.

   An Schnecken  welle 67 ist ausserhalb des Langsupports 69  eine Kettenrolle 70     aufgekeilt        (Fig.    2, 4, 6,  7). An dem untern Ende der Verlängerungs  schiene des Langsupports 69 ist ein Zapfen  71 in einer Büchse 72 verankert oder ver  schweisst und trägt die Kettenrolle 73. Die  beiden Kettenrollen 70 und 73 sind durch  Kette 74 miteinander verbunden. Die Nabe  der Kettenrolle 73 ist verlängert, und an  diese verlängerte Nabe kann die     abnehui-          ba.re    Handkurbel 75 gesteckt werden.  



  Wo Handstickgarne zum Bleichen und  Färben gelangen, da müssen die Bleiche  bezw. Färbe- und die Einsatzkasten bedeu  tend höher sein, und es würde der Langsup-         port    69 von den Tragschienen 17 beim Kran  transport gehemmt; er wird darum dann kür  zer hergestellt und eine Verlängerungsschiene  76 in eine Längsnut des Langsupports 69       eingepasst.    Der Langsupport 69 ist ferner  mit     Führungsnuten    N für Führungsgeräte  oder     Flanschen    78 der Verlängerungsschiene  versehen. Die Verlängerungsschiene 76 trägt,  wie erwähnt, den Zapfen 71. Die Verlänge  rungsschiene 76 muss für den     Arbeits-    und  den Transportstand gesichert werden kön  nen. Sie hat darum zwei Riegelösen Bö in  einer Flansche.

   Eine Riegelöse<B>Bö</B> befindet  sich auch am untern Ende des Langsupports  69. In die zur Deckung gebrachten Riegel  ösen Bö steckt man jeweils den Riegel 79.  Um die Trommeln 58 sind je zwei Seile oder  Ketten 80 geschlungen. Die Enden der Seile  oder Ketten 80 werden mit     Zwingenschlau-          fen        bezw.    mit     Endgelenken    an die Haken 19  und die     innern    Haken 21 des Einsatzkastens  gehängt, vor dem Aufzug und Transport.  Werden als Ketten 80 sogenannte Gelenk  ketten verwendet, so müssen auf den Trom  meln 58 ebenfalls Richtgeräte angebracht  werden.  



  Es kann im Winter vorkommen, dass die  Kranbestandteile voll Dampfniederschläge  hängen, die beim Transport auf die gebleich  ten oder hellfarbigen Waren herabfallen und  Rostflecken erzeugen würden. Es ist darum  ein Schutzdach vorgesehen. Zu diesem  Zwecke sind Zwingen 81     (Fig.    2) an den  Seilen oder Ketten 80 befestigt, auf denen  Querlatten 82 aufliegen. Auf den Querlat  ten 82 liegen Längslatten 83, die als Träger  des Schutzdaches dienen. Die Dachbretter  sind durch Latten 84 unter sich verbunden.  



  Der Transport des Laufkranes wird auf  folgende Weise     bewerkstelligt:    Dem Be  schrieb vorausgeschickt sei, dass es vorteil  hafter ist für einen grossen Betrieb, die gleich  langen Kästen in einer Flucht zu stellen,  damit der Laufkran keiner Vorrichtung be  darf, welche es ermöglicht, Einsatzkästen  ungleicher Länge zu transportieren, indem  die     bezüglichen    Veränderungen bei jedem      Transport wieder Zeit     versäumen.    Sind meh  rere Reihen zueinander paralleler Bleiche  bezw. Farbkästen vorhanden, so wird zweck  mässig für jede Reihe ein besonderer Lauf  kran angeordnet, damit kein     Transport    in       einer    Reihe auf einen Transport in einer an  dern Reihe warten muss.

   An den Enden einer  Flucht gleich langer Kästen sind am Gerüst  oder an den Wänden je zwei Doppelsupports  85 verankert, die mit den     Üsen    86 korrespon  dieren, welche an den     Trommelwellensup-          ports        5ä    und 62 angebracht sind. Die Dop  pelsupports 85 tragen zwei Wellen, von  denen die obere in gleicher Ebene mit     ilen          ()sen    86 liegt. Auf die Wellen ist je eine  Seil- oder Kettenrolle 87 gekeilt. Über die  Rollen 87 sind die Seile oder Ketten gezo  gen und mit den korrespondierenden     Osen     86     verbunden,    so dass sie mit den Kranen  endlos werden.

   An derjenigen Seite, die       nielir    freien Raum bietet, sind die untern  Rollen 8 7 beider Doppelsupports 85 auf eine       durchgehende,    gemeinsame Transportwelle 88       0-(-keilt.    Werden Seile verwendet, dann ist       c.;    zweckmässig, bei dem einen Support die       obere        \Felle    länger zu halten. Neben den  fraglichen Supports 85 ist alsdann auf der  v     erlängerten    Welle und damit korrespondie  rend auf der Transportwelle 88 je eine Ket  tenrolle     1?0        aufzukeilen    und um beide Rol  len eine Kette 121 zu legen     (Fig.    12).

   Die       I?rgänzung    empfiehlt sich, weil die Seilrol  len 8 7 von den Seilen nur auf einem Viertel       iles    Umfanges gefasst werden. Die Trans  portwelle 88 hat eine Verlängerung,     womög-          lieli    nach derjenigen Seite, wo der Langsup  port 69 montiert ist     (Fig.    6, 7); die     Verlän-          ;;erung    kann aber auch auf der entgegen  gesetzten Seite sein     (Fig.    4). Auf diesem  vorspringenden Zapfen ist eine Kettenrolle  89     aufgekeilt    und an passender Wand oder       Gerüst    ist Support 91 verankert.

   Auf Sup  port 91 ist Lager 92 verschraubt, und in La  ger 92 ist der Zapfen 93 eingeklemmt. Auf  Zapfen 93 ist Kettenrolle 94 frei aufgescho  ben und gesichert. Die Nabe der Kettenrolle  94 ist verlängert. Diese Verlängerung ist be  stimmt, der Handkurbel 95 als Aufsteckzap-         fen    zu dienen. Um die Kettenrollen 89 und  94 läuft die Kette 90.  



  Von     besonderem    Vorteil für den Bleiche  rei- und     Färbereibetrieb,    aber schwieriger  ausführbar, ist nachfolgende beschriebene  Transportvorrichtung für den Laufkran, die  an Stelle der eben beschriebenen treten kann       (Fig.    14 bis 18). An Stelle des Supports 66  sind auf die Schienen 55, 65 die Support  96a,     96u    verschraubt     (Fig.    18), wovon auf  diesem Kranfragment 96b sichtbar ist     (Fig.     14, 1.5). Die Supports 96a, 96b tragen unten  die Schneckenwelle<B>67,</B> oben die Verbin  dungswelle<B>97,</B> und in der Mitte mit dem  Langsupport 69 die Transportwelle 98.

   Auf  die Transportwelle 98 ist     der    Stirnkolben 99       aufgekeilt,    während auf Verbindungswelle  97 der Kolben 110 sitzt. Kolben<B>100</B> über  nimmt den     Clang    von Kolben 99 und über  trägt ihn auf Verbindungswelle 97. An den  Enden der     Veibindungsivelle    97 sind die  Kolben     101#e,        1.01ä    anmontiert     (Fig.    1-1, 15,  18), wovon wieder nur der Kolben     101e     sichtbar ist.

   Die Kolben 101a, 101ä greifen  in die je auf einer untern     Flansche    der Trä  ger 49 befestigten Zahnstangen 103, wovon  die eine     Zahnstange    in     Fig.    18 punktiert  eingezeichnet ist und da, wo die Ober  flansche des     T-Trägers    49 angerissen, im  Grundriss sichtbar ist.  



  Eine stärkere Belastung und Benützung  der     Gangsupportkontruktion    verlangt auch  weitere     Vei;steifung.    Die Supports 96 sind  darum unten und oben mit den Schienen     102a,     102b verbunden     (Fig.    14, 15), und die     Sehiene     102a, l .()?b ist weiterhin verbunden mit Lang  support 69.     An    derjenigen Seite, an der  Langsupport 69 sieh befindet, ist auf die  Transportwelle 98 eine Kettenrolle 101 ge  keilt, die     mittelst    Kette 105 mit Kettenrolle  106 verbunden ist.

   Kettenrolle 10(> ist auf  den an der Verlängerungsschiene 76 des  Langsupports befestigten Zapfen 71     geselio-          ben.    Hierbei reicht die     Nabe    der Ketten  rolle 106 bis     an."    freie Ende des Zapfens 71.  Die Kettenrolle 7 0 und Kette 7 4 sind auf  Schneckenwelle 67 über die Kette 105 hin  aus geschoben und die Kettenrolle 73 auf die      Nabe der Kettenrolle 106 gesteckt. Natür  lich kann man auch die Kettengetriebe 104,  105, 106 und 70, 78, 74 in der Lage vertau  schen. Die Kettenrolle 73 wird dann mit  verlängerter     Nabe    direkt auf den Zapfen 71  aufgeschoben, die Kettenrolle 104 auf Trans  portwelle 98 weiter hinaus geschoben und die  Nabe der Kettenrolle 106 auf die Nabe der  Kettenrolle 73 gesteckt.

   Bei den beiden Ket  tenrollen 73 und 106 ragt die innere Nabe  etwas über die äussere hinaus     (Fig.    14, 15).  An die beiden     Kettenrollennaben    ist eine in  wendig gestufte Handkurbel 107 geschoben,  die mit je einer Flügelstellschraube für die  Kettenrollen 73 und 106 ausgerüstet ist. Die  Anordnung der Transportvorrichtung des  Kranes     (Fig.    14 bis 18) am Kran selbst, das       Aufeinanderschieben    der Kettenrollen 73  und 106 und die dadurch     ermöglichte    An  wendung der nämlichen Handkurbel für Auf  zugvorrichtungen und Transportvorrichtung  des Kranes bezweckt eine Vereinfachung der  Arbeit.  



  Durch die weitere Belastung der Ver  längerungsschiene 76 ist es dann geboten,  für leichtere Hebung derselben zu sorgen. Es  ist darum eine Zahnstange 108 mit der Ver  längerungsschiene 76 verbunden, in die das       Kölbchen    109 greift.     Kölbchen    109 ist auf  Zapfen 110 gekeilt. Zapfen 110 ruht in  Büchse 111 und ist mit einem     Vierkantzap-          fen    112 versehen. An diesen     Vierkantzap-          fen    112 wird die Handkurbel 113 gesteckt.  Büchse 111 kann an den Langsupport 69 an  gegossen oder an ihn angeschraubt sein.  



  Wenn verschiedene     Stranglängen    zur  Verarbeitung gelangen, so dass Hilfsstöcke  nötig sind, oder wenn Metallstöcke verwen  det werden, wobei die Stöcke beider     Arten     mit den obern Stöcken verbunden werden,  bleiben die feinen Fäden beim Heraus  nehmen der Stöcke aus den     Strangen        gerne    an  den Verbindungsbändern hängen und ver  zögern die Arbeit, geben auch Veranlassung  zu Schäden.

   Damit die genannte Arbeit ohne  Störung vor sich gehen kann, sind je nach  der Ausdehnung der Bleiche-     bezw.    Färbe  kasten an einer oder an beiden Stirnseiten    der Bleiche-     bezw.    Färbekasten     aushebbare     Säulen 115 mit ausziehbaren Holzarmen 116  eingesetzt, an welche das Garn angehängt  wird, worauf die Stöcke herausgenommen  werden.

   An den Stirnseiten der     Bleiche-          bezw.        Färbekasten    sind     Schlaufen    114     (Fig.     7) so angeschraubt,     -dass    allfällige Dampf  niederschläge     etc.,    welche von der Säule 115  abfliessen, nicht in den Kasten gelangen kön  nen. In die Schlaufen 114 werden die Säu  len 115 ohne Verschraubung eingesetzt. Der  Säulenfuss ist     verjüngt    und in die Breite ge  dehnt     (Fig.    13). Er gibt durch diese Kon  struktion der Säule senkrecht und     wagrecht     festen Stand.

   Die Säule 115     trägt    oben eine  vierkantige Öse     Vö,    in die der Holzarm 116  gesteckt wird. Derselbe ist mit Ausnahme  desjenigen Teils, der in Öse     Vö    gesteckt  wird, gedreht und poliert. Für     Laugenbäder     kann auch ein Eisenarm in Gestalt eines       2"-Rohres    benützt werden, das in eine runde  Öse der Säule gesteckt wird, die alsdann  zweckmässig     mit    Flügelstellschrauben zu ver  sehen wäre. Das     2"-Rohr    muss an: beiden En  den flach zugelötet sein.  



  Für kleine Geschäfte mit nur je zwei     bis     drei gleich langen     Farbkästen    kann es sich  empfehlen, am Laufkran eine Vorrichtung  zu haben, welche erlaubt, Einsatzkästen ver  schiedener Länge mit demselben Kran zu       transportieren.    Zu diesem Behufe befestigt  man an den Schienen 55a, 55b zwei Supports  mit Seilrollen als Reserve in der Weise, dass  die Seile senkrecht zu den Haken 19 der ein  gesetzten kürzeren Einsatzkasten abfallen,  und an der Traverse 54 zwei Haken. Dann  legt man über die Reserverollen je ein Re  serveseil und hängt es an die Haken an Tra  verse 54.  



  Alle Handkurbeln 48, 75, 95, 107 sind  nur so hoch gelegen, dass sie von dem auf  dem Boden stehenden Arbeiter erfasst werden  können.  



  <I>Arbeitsweise:</I>  Die     Strangen    werden zuerst an je zwei  Stöcke gehängt, wobei jedesmal ein Stock 5  oben und ein Stock 6 unten in das Gehänge  kommt.      Hat man Garne von verschiedener Länge,  so werden für die kürzeren     Garnstrangen          Hilfhstöcke    9 oder Metallstöcke mit abgebo  genen Enden benützt, die drei     bezw.    zwei  Stöcke in der beschriebenen Weise     zusam-          mengehängt    und immer Stock 5 und Stock 6       bezw.    Metallstock am gleichen Ort auf eine  Tragbahre gelegt - oder direkt im Einsatz  kasten aufgehängt.

   Dann werden die Seile  oder Ketten 80 des Laufkranes in die Ha  ken 19 und innern Haken 21 des zu benüt  zenden Einsatzkastens eingehängt, mit Hand  kurbel 75 die Seile oder Ketten 80 so weit  angezogen, dass man die Seite oder Ketten  ?6 aushängen kann. Nun werden bei Benüt  zung eines Einsatzkastens nach     Fig.    2, 7 die  Schrauben 14 an der abnehmbaren Taschen  wand gelöst, zwei Seile oder Ketten 26 an  die Haken 15 angehängt, die Handkurbel 48  sorgsam gedreht, so dass die Wand sich löst  und über den Bleiche-     bezw.    Farbkasten hin  ausschwenkt. Man lässt sie hängen. Nun  wird der Einsatz hoch gehoben mit Hand  kurbel 75.

   Wo das notwendig, ist die Ver  längerungsschiene 76 ein wenig zu lockern,  Riegel 79 aus den Ösen     13ö    zu ziehen, die  Verlängerungsschienen zu heben, bis die un  tere Öse     Pö    an der Verlängerungsschiene mit  der Öse am Langsupport 69 stimmt; dann  wird der     Riegel    79 eingesteckt. Hierauf  wird mit Handkurbel 95 der Laufkran an  freien, hierzu bestimmten Platz transportiert,       wenn    notwendig die Verlängerungsschiene  wieder herabgelassen, dann mit Handkurbel  75 der Einsatz so tief     gesenkt,    dass das Ein  setzen der Stöcke in die     obern        Kerblatten    3       "ut    geht.  



  Bei Benützung der     Transportvorrichtung     nach     Fig.    14 bis 18 wird man etwa in fol  gender Weise arbeiten: Wo es notwendig ist,  wird zuerst mit     Handkurbel    113 die Ver  längerungsschiene 76 gehoben und gesichert.

    Dann wird Handkurbel 107 zuerst durch An  ziehen der entsprechenden Flügelmutter mit  derjenigen Kettenrolle verbunden, die zum       Antreiben    der Aufzugvorrichtungen des  Laufkranes dient, und der Einsatzkasten  mit Handkurbel 107 hochgezogen, hierauf    mit dem Anzug der Flügelschrauben der  Handkurbel<B>107</B> gewechselt, so dass die Kur  bel nun auf die Transportvorrichtung wirkt,  der Kran transportiert, wo nötig die Ver  längerungsschiene wieder gesenkt und ge  sichert, der Anzug der Flügelschrauben aber  mals gewechselt und der Einsatzkasten ge  senkt.  



  Arbeitsweise, wo verschiedene Kasten  längen mit demselben Kran bedient werden  müssen: Man rollt zuerst die Seile oder Ket  ten 80 von den Trommeln 58 und hängt sie  an die Haken an Traverse 54, nachdem man  die Reserveeile abgehängt hatte,     befestigt     die Reserveseile an den Trommeln 58 und  fährt weiter wie beschrieben. Ist der Ein  satzkasten am gegebenen Platz, hängt man  die Stangen in den Einsatzkasten, die     Stöcke     5 in die     Kerben    der obern     Kerblatten    3, die  Stöcke 6 in     clie    untern     Kerblatten    4. Hat  man     Strangen        ;anderer    Länge als vorher, so  wechselt man die Kerblatten.

   Man benützt,  wenn das Garn kürzer     ist,    eine niedrigere,  wenn es     länger    ist, eine höhere     Kerblatte    3;  eventuell legt man eine Zwischenlatte- 7 vor  der     Kerblatte    3 ein. Hat man zweierlei       Stranglängen    einzusetzen, so sucht man sich  obere     Kerblatten    mit tiefen Kerben und       neben    Bambusstöcken mit Gips- oder Blei  füllung, hohe     OberstöclLe,    benützt für das  kürzere Garn die gefüllten Stöcke, für das  längere Garn die hohen Oberstöcke und  hängt ein wie     beschrieben.     



  Arbeitsweise mit Metallstöcken: Bei  Benützung dieser Stöcke versetzt man  den     Ein#atzliasten    zum Beladen nur, wenn  man     stehende    Bäder hat, andernfalls wird  er im Bleiche-     bezw.    Färbekasten hän  gend beladen, da die     Stöckgehänge    von oben  in den Einsatzkasten eingehängt werden  können.

   Hat man zwei     Hauptlängen        Stran-          gen        einzu,etzen,    so werden, nachdem das  kurze Garn     eingehängt    ist, auf die     Nerblat-          ten    3     Zwischenlatten    7 und auf diese die       Hilfskerblatten    8 aufgelegt und man fährt  weiter mit Einsetzen. Am Schluss werden  Füllatten 12 aufgelegt und die Riegel 14 ge  schlossen, damit beim Eintauchen Füllatte      und Stöcke nicht, sondern nur das Garn ein  wenig emporsteigen kann.  



  Der besetzte     Einsatzkasten    wird unter  Beobachtung der beim     Hertransport    nötigen  Manipulationen an den     Kurbeln    zurück  transportiert, die abnehmbare Wand mit  Kurbel 48 ein klein wenig gesenkt, nun der  Einsatz angestemmt, die Haken 13 an das  Joch 11 eingehängt, die Wand tief gezogen  und     angepresst.    Dann werden die     Muttern     -in die Schrauben 14     gebracht    und angezogen.

    Mit     Kurbel    75     bezw.    107     wird    der Einsatz  kasten gesenkt, die Seile oder Ketten 80       werden    gelöst, die Seile oder Ketten 26 ein  gehängt, die Kurbel oder der Exzenter des       betreffenden        Triebwerkes    einen Augenblick  ausgeschaltet, Kurbelzapfenlager 30 oder die       Exzenterzwinge    geschlossen und Kurbel  oder Exzenter wieder eingeschaltet.

   Wenn  man ängstlich darauf zu achten hat, dass der  Einsatzkasten im Bad vom ersten Moment  an arbeitet, also     steigt    und sinkt, tut man  gut, den am Laufkran hängenden Einsatz  kasten in den leeren oder bloss mit Wasser  gefüllten Bleiche-     bezw.    Färbekasten einzu  setzen, dann das Triebwerk auszuschalten,  die Seile oder Ketten zu wechseln, mit Hand  kurbel 48 den Einsatzkasten hoch zu ziehen,       wobei    man mit der einen Hand das Seil 28  gegen sich zieht, bis man mit der andern  Hand einen Stock hinter das Seil 28 in die  Ösen 40 schieben kann, und lässt nun hän  gen, bis das Bad hergerichtet ist.

   Nachher  greift man wieder das Seil 28, zieht den  Stock aus den Ösen 40 und     senkt    mit der an  dern Hand den     Einsatzkasten,    der nun so  fort zu arbeiten beginnt.  



  Ist der Posten fertig, so zieht man den  Einsatz mit Handkurbel 48 hoch, steckt  einen Stock hinter das Seil 28, zieht die  Stöcke 6 heraus; da sie keine Sicherung  haben, geht das. Nun lässt man den Einsatz  wieder sinken und steckt ab, wie von Hand.  Wird nach dem letzten Farbband noch ge  spült in einem andern Kasten, so wird analog  wie beim beschriebenen Transportvorgang, in       cla,s    Spülbad     transportiert    und dort abge  steckt, wenn gespült ist.

      Hat man     Strangen    mit Hilfsstöcken 9, so  setzt man die Säule 115 in die Schlaufe 114,  dann den Arm 116 in die Öse     Vö.    Nun  hängt man die     Strangen,    indem man sie mit  der einen Hand ausweitet, an den Arm 116,  behält das Garn in der Hand, weitet mit der  Hand und mit dem Arm 116 und zieht die  Stöcke ohne Hindernis heraus.  



  Beim Mustern von     Diazoware    bedient  man sich einiger Porzellanstöcke, die wie die  beschriebenen Metallstöcke beschaffen sind  und dann auch keiner Unterstöcke 6 be  dürfen.  



  In der Schwarzfärberei der Seide, in der       Strangwollfärberei    und beim Färben in Al  kalibädern von Baumwollgarnen bedient man  sich mit Vorteil der erwähnten Metallstöcke,  um ungeniert mustern und freier arbeiten  zu können. Die Einsatzkasten bedürfen als  dann keiner     untern    Kerblatten 4, keiner  obern     Hilfskerblatten    8 und keiner abnehm  baren Wand.  



  Der     Einsatzkastenhub    soll zweckmässig  10 cm betragen und der Einsatzkasten per  Minute zirka drei Doppeltouren machen. Von  schneller Bewegung würden die Fäden ver  wirrt und von straffem Anzug ungleich ge  färbt.  



  Die Nützlichkeit der     beschriebenen    Ein  richtung     wird    in der     Strangfärberei    und       -bleicherei    namentlich da, wo man mit kal  ten Bädern arbeitet, oder wo man die rost  erzeugenden, gasförmigen Chemikalien, die  etwa den Bädern entsteigen, fürchten muss,  wie in der     Bleicherei,        Mercerisation,    beim       Absäuern    der     Küpe    und Schwefelfarben.

    beim     Diazotieren,    beim Beschweren und Ab  dunkeln der für Schwarz bestimmten Seide,  ferner da, wo man die Bäder nicht auf Koch  hitze treiben oder höchstens zweimal auf  kochen muss, wo also der mit dieser     Einrieh-          tung    bedingte vermehrte Dampfverbrauch  nicht zu sehr in die     Wagschale    fällt, ein  leuchten, wenn man bedenkt, dass ein Mann  bequem zwei Kasten bedienen kann, deren  Ausdehnung bei Handarbeit jeder für sich  zwei bis acht Mann erforderte.

   Eine weitere,  sehr willkommene Verbesserung gegenüber      der Handarbeit und der     Umziehmaschine          liegt    in der absoluten Schonung der Ge  spinste, da sie, wie das Studium und die       Praxis    ergeben wird, weder beschädigt,  noch verwirrt, noch ungleich gefärbt werden  können, letzteres sofern nicht allzu viel  Ware auf einen Kasten genommen wird.  



  Beim     Diazotieren    und Bleichen wirkt das  gegen Rost und     Schmierfetttropfen    berech  nete Dach     (Fig.    2) als Schirm gegen die so  ehr gefürchteten Sonnenstrahlen. Ein tape  ziertes Packtuch am Dach befestigt und  ringsum gezogen, hüllt Ware     Lind    Bad in  vollständiges Dunkel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach dem Stock-, Bleiche- bezw. Färbeverfahren, mit einer An zahl parallel zueinander angeordneten, fest stehenden Bleiche- bezw. Färbekasten, da durch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der mit den zu bleichenden oder zu färbenden Strangen beladenen Stöcke dienende, in die Bleiche- bezw. Färbekasten zu tauchende Einsatzkästen vorgesehen sind, zu deren An heben und Senken bei den einzelnen Bleiche- be7w. Färbekasten je eine stationäre Auf zugvorrichtung vorhanden ist,
    welche vier vermittelst der nämlichen Handkurbel gleich zeitig auf eine Trommel auf- bezw. von ihr abwindbare Seile oder Ketten, an welche der betreffende Einsatzkasten jeweils anzuhän gen ist, aufweist, wobei mit diesen Seilen zugleich ein durch Kurbel oder Exzenter auf sie wirkende, durch Maschinenkraft anzu treibendes Triebwerk für die periodische Auf- und Abbewegung des in den Bleiche- bezw. Färbekasten eingetauchten Einsatz kastens während der Strangenbehandlung verbunden ist, ferner dadurch gekennzeich net,
    dab zum Transport der Einsatzkasten von einem Bleiche- oder Färbekasten zu einem andern oder zu einer andern in der Flucht dieser Kasten liegenden Stelle ein fahrbarer Kran angeordnet ist, an dessen )ragen beidseitig je eine Aufzugvorrichtung mit zwei Seilen oder Ketten sich befindet, welche beiden Aufzugvorrichtungen mit einer gemeinsamen, durch eine von dem auf dem Boden stehenden Arbeiter erreichbare Hand kurbel betätigbaren Antriebseinrichtung ver sehen sind, wobei eine ebenfalls mit einer von dem auf dem Boden stehenden Ar beiter erreichbaren Handkurbel versehene Transportvorrichtung für den Laufkran vor lianden ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des obern Teils der Längs wände der Einsatzkasten auswechsel bare Kerblatten zur Aufnahme der in die Strangen eingesetzten obern Stöcke und Zwischen- und Füllatten zur Ab schliessung der Kerben der Kerblatten und zum Vervollständigen der Längs wände vorgesehen sind, zum Zweck, durch Einsetzen passender Latten die Einsatzkästen den verschiedenen Strang- längen anpassen zu können.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangform nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Einsatz kästenlängswände untere Kerblatten mit nach unten offenen Kerben zur Auf nahme unterer Stöcke aufweisen. 3. Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangform nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in die Stran den einzulegende metallene Unterstöcke mit abgebogenen Enden vorhanden sind.
    .1. Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strandform nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ausser runden Oberstöcken auch hohe Oberstöcke mit länglichem, seitlich eingebuchtetem Pro fil vorhanden sind, zum Zweck, durch Anwendung beider Stockarten in den nämlichen Kerblatten Stranden verschie dener Länge aufhängen zu können. 5.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangform nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzkästen auf beiden Längs seiten mit über die Stirnwände hinaus ragenden Tragleisten versehen sind, an welchen die Anhängeorgane für die vier Seile oder Ketten der stationären Auf zugvorrichtung und Aufhängeorgane für die vier Seile oder Ketten des Laufkrans angeordnet sind. 6.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangform nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine Stirnwand der Einsatzkästen leicht abnehmbar ist, um das Einsetzen der Strangen in die Ein satzkästen zu erleichtern, ferner dadurch, dass Gewichtstaschen zur Aufnahme aus wechselbarer Gewichte an den Einsatz kästen vorgesehen sind. 7. Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Handkurbel für den gemeinsamen Antrieb der beiden Aufzugvorrichtungen des Laufkrans an einem abwärts ragen den Langsupport des Laufkranwagens gelagert ist. B.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in .Strangen nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im Unteran spruch 7 genannte Handkurbel an einer in Höhenrichtung verstellbaren Verlänge rungsschiene gelagert und durch ein Kettengetriebe mit dem übrigen Antrieb der Aufzugvorrichtung des Laufkrans verbunden ist, zum Zwecke, für die Kranverschiebung die Handkurbel durch Hochstellen der Verlängerungsschiene, wenn erforderlich, höher legen zu können, um sie alsdann für die Betäti gung der Aufzugvorrichtungen des Lauf krans wieder senken zu können. 9.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Zapfen der Verlängerungsschiene des Langsupports sowohl ein Antriebsrad für die Aufzugvorrichtungen des Lauf krans, als auch ein Antriebsrad der Transportvorrichtung des Laufkrans sitzt, und dass die nämliche Handkurbel nach Bedarf mit dem einen oder andern der beiden Räder gekuppelt werden kann, ferner dadurch gekennzeichnet, @dass zum Transport des Laufkranwagens an den diesen tragenden Laufschienen eine Zahn stange befestigt ist, in welche ein am Wagen sitzendes Zahnrad eingreift. 10.
    Einrichtung zum Bleichen und Färben von Gespinsten in Strangen nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten des Laufkrans je eine Trommel mit zwei Aufzugseilen oder -ketten angeordnet ist und dass diese Trommeln vermittelst Ketten- und Schneckengetriebe von der am Langsupport sitzenden Handkurbel aus antreibbar sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113430743A (zh) * 2021-07-08 2021-09-24 黑保全 基于智能纺织的蚕丝棉加工处理设备

Cited By (2)

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