CH112612A - Zeilenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen. - Google Patents

Zeilenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen.

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CH112612A
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CH
Switzerland
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switching
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Inventor
Wanderer-Werke Vorm Wi Akt-Ges
Original Assignee
Wanderer Werke Vorm Winklhofer
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Description


      Zeilenschaltrorriclitung    für     Schreibmaschinen.       Den Gegenstand der Erfindung bildet eine       Zeilenschaltvorrichtung    für     Schreibmaschinen          reit    der Aufgabe, einen Zwischenzeilenabstand  durch Verwendung nur eines Schaltrades und  nur einer     Schaltklinke    zu erreichen.  



  Bei den bisher bekannten Vorrichtungen  wurde eine     Zwischenzeilenschaltung    unter  Verwendung mehrerer     Schalträder    mit ver  schiedener Teilung dadurch bewirkt, dass man  die Schreibwalze mit den Schalträdern in  ihrer     Acherichtung    verschob.  



  Diese     Zeilenschaltvorrichtungen    sind in  dessen kostspielig in der Ausführung und  geben zu     mancherlei    Ungenauigkeiten in der       Handhabung    Anlass.  



  Mit der     Vorrichtung    gemäss vorliegender  Erfindung sollen diese Nachteile behoben  werden.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    in einem     Ausführungsbeispiel    dar  gestellt; es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Vorrichtung  in Ruhestellung, eingestellt     für    normale Schalt  weiten = 1;

   2 und 3 Zeilenabstände,         Fig.    2 einen Grundriss gemäss     Fig.    1,       Fig.    3 eine Seitenansicht der Vorrichtung  in Ruhestellung, eingestellt für Zwischen  schaltungen,       Fig.    4 eine Seitenansicht der eingeschal  teten Vorrichtung bei zwei Zeilenbreiten,       Fig.    ) dieselbe bei zweieinhalb Zeilen  breiten,       Fig.    6-8 sind Einzeldarstellungen.  



  Der     Schreibwalzenzapfen    1 mit Walzen  freilauf 2     (Fig.    2) und     Zeilenschaltrad    3 ruht  in der Lagerplatte 4. Der Schaltschieber 5,  welcher sich an den auf der Lagerplatte 4  angeordneten Verbindungsnieten 6 führt, be  tätigt die     Zeilenschaltklinke    7. Diese wird  um ihre am     Scbaltsehieber    angebrachte Lager  schraube 9 gedreht und von einer bei 8 ein  gehängten     Torsionsfeder    auf das     Zeilenschalt-          rad    gedrückt.

   Das     Winkelstück    10 ist mit  telst Schraube 11 an dem Schaltschieber 5  befestigt und trägt einen     Führungsstift    für  die Druckfeder 13. Der Führungsstift führt  sich am     andern    Ende in dem an der Lager  platte 4 festsitzenden Bolzen 12. Ein unter           der        Klinke    7 au der Lagerplatte 4 angeord  netes     Bäckchen    14 nimmt die     drehbare    und  verschiebbare     Zeileubreite-Einstellaelise    15  auf.

   Diese hat sowohl in ihrer     Längs-,    als  auch in ihrer Umfangsrichtung zueinander  versetzte     Anschlagstifte    16, sowie einen       Handgriff    17. Die Arretierung der eingestell  ten Zeilenbreiten in den Zwischenstellungen  erfolgt durch eine unter Federdruck stehende       Kugel    23     (Fig.    8),

   die in     entsprechende    Rasten       1511        einfällt.        LTm    beim     SFhalten    der normalen       AbsUi.nde    die Einstellachse in ihrer     zurück-          gezogenen    Stellung festzuhalten, ist an ihr  eine Ringnut 18 vorgesehen, in welche der       ain        13iiclzclien    14 in der Lagerbohrung 20  drehbar angeordnete und unter dein     Druck     der Feder     1911    stehende Hebel 19 einfällt.

    Der     Sperrollenliebel    24 dreht sich um den  an der Lagerplatte 4 angeordneten     Bolzen     25 und trägt die     Arretierrolle   <B>26,</B> die sich  auf dein Stift 27 dreht. An das     Zeilenschalt-          rad    3 wird der     Sperrollenhebel    von der Tor  sionsfeder 28     angedrückt,    die sich ihrerseits  an dem Stift 29 abstützt. Der     Sperrollen-          ausliiseliebel    30 ist mit Niete 31 an der       Lagerplatte    4 befestigt.  



  Die Handhabung der Schaltung, sowie  die Einstellung der Zeilenabstände erfolgt in  der bisher     bekannten    Weise. Beim Schalten  von normalen Abständen, also von 1, 2 und  Zeilen, wird die     Zeilenbreite-Einstellachse     1 5 bis zu ihrem Begrenzungsanschlag     15U     nach links gezogen. In dieser Stellung fällt  der     Arretierhebel    19 in die Ringnut 18 ein  und verhindert das Zurückgehen der Ein  stellachse beim     Auftreffen    des Anschlagfingers  7' der     Zeilenschaltklinke    7 an den betreffen  den     Anschlagstift    16.  



  Soll     zirs < itzliel1    zum     seitherigen    normalen  Schaltweg noch eine     Zwischenschaltung    vor  genommen werden, so muss der     Arretierliebel     19 angehoben werden, wodurch er die Ein  stellachse zu einer     Verschiebung        uin    ein Teil  stück nach rechts freigibt. Die Arretierung  der     Zeilenbreiten-Einstellung    erfolgt dabei  durch die unter     Fedei,druelz:    stehende Kugel  23     (Fig.    8), die sieh, wie schon erwähnt, in  Rasten der Einstellachse 15 einlegt.

   Der    Meine Zeilenabstand ist bei der dargestellten  Vorrichtung gleich einer zweifachen Tei  lung des     Zeilenschaltrades    1. Bei der     zuge-          hörigen        Zusatzschaltung        betrvigt    derselbe drei  Teilungen, also eine Teilung     mehr,

      und     dein-          entsprechend        beträgt        auch    bei den andern       normalen        Schaltungen    der Zeilenabstand bei       der        Zusatzschaltung        immer    eine Teilung     mehr.     



       Da    das Schaltrad     nur        uni    ganze     Teilungen          gedreht.    wird, ist nur eine Sperrolle     notwen-          dig.    Ferner kann die Schreibwalze beliebig  von Hand gedreht     werden        lind    wird trotzdem       jederzeit    auch beim     Schalteil    der ersten Zeile  der gewünschte     Zeilenabstand    sich     ergeben.     



       Ergänzend    sei noch     bemerkt,        dalstatt     der: beschriebenen     Teilurig    des     Schaltrades     und     Verschiebung    der     1"iiistellacllse    die Tei  lung auch eine kleinere, sowie die Verschie  bung     der-        Einstellachse    eine noch     umfang-          reichere        sein        kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeilenschaltvorrichtung für Schreibinasehi- nen, dadurch gekennzeichnet, dah das beim Zeileuschalten die normalen Abstände regelnde Organ nach Lösung einer Sperrvorrichtung für einen für die normalen Schaltstellungen vorgesehenen Anschlag uni einen zusätzlichen Schaltweg vertellt werden kann,
    wodurch eine Zwischenzeilenschaltung unter Verwen dung nur eines Schaltrades und nur einer Schaltklinke für alle Schaltungen erreicht werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Zeilenschaltvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltweiten der Schreibwalze, also auch für Zwisehenzeilenschaltung, finit Bezug auf die Zahnteilung des Schaltrades so bemessen sind, dass zur Sicherung der Schreibwalze in allen Schaltstellungen eine einzige Sperrolle genügt.
CH112612D 1923-11-16 1924-10-15 Zeilenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen. CH112612A (de)

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