CH112646A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formstreifen für Polsterarbeiten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formstreifen für Polsterarbeiten.

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CH112646A
CH112646A CH112646DA CH112646A CH 112646 A CH112646 A CH 112646A CH 112646D A CH112646D A CH 112646DA CH 112646 A CH112646 A CH 112646A
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      Verrahren    und     Vorrichtnng    zur Herstellung von Formstreifen für Polsterarbeiten.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung       von    Formstreifen für Polsterarbeiten, wel  che     Streifen    mindestens eine seitliche Ein  lage aufweisen, über welche der Material  streifen gefaltet und in Stellung gekittet ist.  Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines  Verfahrens und einer Vorrichtung zur Her  stellung eines verbesserten Streifens genann  ter Art, welcher sich besonders für Polster  für     Automöbelkarosserien    eignet.  



  Das Verfahren gemäss Erfindung besteht       darin,    dass man in den genannten Material  streifen im wesentlichen sich nach seiner       Breite    erstreckendes Versteifungsmaterial       einfühi t.     



  Der Apparat zur Ausführung des Ver  fahrens besitzt Mittel zum Zuführen eines  Streifens aus biegsamem Material zusammen  mit Einlagen zu Mitteln zum Festlegen der  letzteren in bezug auf den     Materialstreifen,     zum Umbiegen dieses Streifens um die Ein  lagen und zum Zusammenkitten der Teile zu  einem     fertigen    Formstreifen. Gemäss Erfin-         dung    sind noch     Mittel    vorgesehen, um ein  biegsames Versteifungsmittel in den genann  ten Streifen einzubringen und so anzuordnen,  dass es sich in der Längsrichtung des     Streifens     zwischen den die Seitenränder des Streifens       bildenden    Einlagen erstreckt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei  spielsweise Vorrichtung zur Ausführung des  vorliegenden Verfahrens dargestellt.  



       Fig.    1 ist     .eine    Draufsicht auf die     Ge-          sa,mtanordnung;          Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2  der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt in grösserem     Massstabe    eine  Draufsicht einer Einzelheit;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4  der     Fig.    2;       Fig.    5 ist ein     Schnitt    nach der Linie 5-5  der     Fig.    3;       Fig.    6 ein Schnitt nach .der Linie 6-6 der       Fig.    3; .  



       Fig.    7 zeigt die Vorrichtung zum Abbie  gen von Drähten;           Fig.    8 lässt das Entstehen des Formstrei  fens erkennen;       Fib.    9 ist ein Schnitt nach der Linie     9-9          der-Fig..8.-=      Der Formstreifen, welcher durch die neue  Anordnung und durch das neue Verfahren       Hergestellt    werden soll, ist in den     Fig.    8 und 9       gezeigt    und     besteht    aus einem     Streifen.    wie  er zum Besetzen von Polsterarbeiten benutzt  wird, insbesondere bei der     Hufpolsterung    von  Automobilen.  



  Der Streifen besteht aus einem     Streifen    1  aus Leder oder einem andern     geeigneten    Ma  terial, einer kleinen     schnurartigen        Einlaga    2  und einer zweiten     schnurartigen        Einlag,3    3,       welche    auf .der einen Seite flach und auf der  andern gewölbten Seite gummiert ist- und       s^hliesslich    aus     einem.    in     Zickzackform    gebo  genen Draht 4.

   Die Einlagen und der     Draht     werden auf .den Streifen 1 parallel zueinander  verlegt, und die seitlichen Ränder des Strei  fens 1 über die Einlagen und     .den    Draht ge  faltet. wobei die innere Fläche des äussern  Streifens 1 mit Klebstoff versehen wird, da  mit der Streifen an den Einlagen und den  Drähten haftet. Die     halbfertige        Gestaltring          rles    Formstreifens ist auf dem rechten Teil  der     Fig.    8 ersichtlich.

   Die Einlagen     \?    und 3       tverden    in paralleler     Lage    auf den Streifen 1       un    1 der     Zickzackdra.ht    4 wird zwischen die  Einlagen 2 und 3     gelegt,    worauf die Rand  teile des Streifens nach innen umgefaltet wer  den, wobei dann diese Form durch die Festig  keit des Drahtes beibehalten wird.  



  Die Vorrichtungen zur Herstellung dieses  Formstreifens bestehen in Hilfsmitteln,     um     einen -Streifen aus Leder oder einem andern  Material zur     Arbeitsstelle    zu führen, ferner  um die     Einlagen    im     geeigneten        Abstand    zu  einander und zu den Streifen zuzubringen,  ferner in Hilfsmitteln, um den     Versteifungs-          draht        ziclkzael;:

  förmig    zu biegen und ihn in       e@-imic        ter        Z'@'eisn    zu den Streifen und     Ein-          la-,en    zu bringen, ferner um die äussern En  den des Streifens über die Einlagen und den  Draht zu biegen und schliesslich, um den ge  eigneten Druck auf die Teile auszuüben, da  mit sie fest aneinander haften.    Diese Druckmittel bewirken gleichzeitig  den Transport der     verschiedenen    Teile durch  die Maschine. Schliesslich sind noch Hilfs  mittel vorgesehen, durch welche der     Streifen     in die     endgültige    Form nach     Fig.    9 gestaltet  wird.  



  In der Zeichnung bedeutet 5 das     Grunzl-          gestell-der        Maschine,    auf welchem alle arbei  tenden Teile befestigt sind. An der Vorder  seite ist eine     Tragplatte    6 und eine sich     vor-          w        äris        erstreckende        Ausladung    7     vorgeselicn.     An deren Ende sitzt eine flache,     kanalförmig     gestaltete     geneigte        Führung    8, in welche der  flache Streifen 1 hinein     geführt    wird.

   Un  mittelbar     über    dein hintern Ende der     Füli-          runo,    8 ist. eine andere     Kanalführung    9 vor  gesehen, durch welche die grössere Einlage 3  zuläuft. Diese     Führung    9 wird von zwei  Scheiben 10     getragen,    welche auf     einer        @iu@r-          stange    11 befestigt sind und zwischen sich  lose drehbar eine Rolle 12 tragen, die mit  einer untern Rolle 13 zusammenarbeitet.

    welch letztere auf     Kugellagern    14 einer     Ku-          geIbahn    15 läuft,     clie    an einer     Querstange    16  befestigt ist. Diese     Querstange    ist an denn  Ausleger 7     gelagert.    In gleicher     X\'(,ise    ist  die     Tragstange    11 bei 17     (Fig.    1)     gelagert     und     greift    mit ihrem Ende in den' obern     Teil     einer Führung 18, in der eine Feder 19 vor  gesehen ist,

       clie    mit ihrem andern Ende     aii     die     Stange    16     a.igeschlossen    ist, so dass auf  die Rolle 1? ein     nacli@@-iebi-er        Druck,        aus-e-          übt    wird. Wie     berr-its    erwähnt, ist die innere  Fläche des     Streifens    1     gummiert    und die  Einlage 3 wird     nvisclien    den Rollen 12 und  13 auf den     Streifen        angedrückt,    um densel  ben festzuhalten.

   Die kleine Einlage 2 wird  in einer Röhre 20     geführt-        (Fig.    1). Durch  diese Röhre kommt     ,die    Schnur zu einer Vor  richtung.     welche    die Schnur in     geei",net(@r     Lage auf den Streifen 1     bringt    und die       Längskanten    des     Streifens    in einer noch     zii          erhiuterndcn    Weise umbiegt. Der Draht     -I          wird    einem Kanal 21     (Fig.    2) zugeführt,  welcher 'ein kleines     Mundstück    22 besitzt.

    Dieses ist in einem     .schmalen        U-förmigen     Rahmen 23     befestigt.    der durch einen grei  fen     reelitecl#i#        geformten    Bügel ?4     gegen    Dre-           hung    sicher gehalten wird. Der Bügel 24  ist an dem vordern Ende der Grundplatte 5  fest angeschraubt. Der Bügel 24 trägt  gleichzeitig ein Paar Scheiben 26, 27     (F'ig.     3), die je eine Führungsbuchse 28 besitzen,  welche lose auf dem Bolzen 29 aufgesetzt  ist. Dieser Bolzen liegt fest in dem Bügel  24.

   Jede. der Scheiben 26, 27 ist auch mit  einem Schneckenrad 30 versehen, welches  mit den-     Schnecken    31 in Eingriff steht, die  auf einer Querwelle 32 mit Lagern 33 sitzen  und von dem Bügel 24 getragen werden.  Das Ende der Querwelle 32 besitzt ein Zahn  rad 33, dessen Kette: 34 einen Antrieb vom  Zahnrad 35 zuleitet, welch letzteres auf einer  Querwelle 36 sich befindet. Diese Welle  ruht in geeigneten Lagern an der Grund  platte 5 und hat am andern Ende ein Zahn  rad 37; welches durch eine Kette 38 von  einem Zahnrad 39 angetrieben wird. Dieses  letztere ist mit einer     Schnurscheibe    40 ver  bunden und sitzt auf dem Ende einer     Welle     41,     wobei    der Antrieb dieser Welle durch  eine geeignete Kraftquelle bewirkt wird.  



  Der Umfang der Scheiben 26, 27 ist mit  Fingern 42     besetz',,    von denen jedoch nur  einige gezeigt sind: Am Ende jedes Fingers  ist eine leicht drehbare Rolle 43 vorgesehen       (Fig.    7). Die Finger .der beiden Rollen grei  fen gemäss     Fig.    3 ineinander und bewirken,  dass der Draht 4 durch die Rollen 43 in       Zickzackform    gebogen wird. Diese Form  gebung ist aus     Fig.    3 deutlich ersichtlich.  



  Am rückwärtigen Teil des Rundstückes  21 befinden sich ein par vertikal angeord  nete, leicht drehbare Rollen 21. Diese Rol  len haben die Aufgabe, .den Draht sicher zwi  schen die Finger 42 zu bringen. Am rück  wärtigen Ende der beschriebenen     Vorrich-          iung    befindet sich eine trichterförmig er  weiterte Führung 44, in welche der gebo  gene Draht einläuft. Diese Führung 44 geht  zu der     Umbiegevorrichtung    für den Strei  fen, die weiter oben bereits     erwähnt    ist und  nachstehend zäher beschrieben wird.  



       Dieselbe    besitzt eine Grundplatte 45,  welche am     innern    Ende des Auslegers 7 be-    festigt ist und ist an der Oberseite zu einem  Kanal 46 von ovalem     Querschnitt    ausgebil  det     (Fig.    5 und 6). Aus der Führung 44  läuft der Draht in diesen Kanal 46 und wird  hier durch einen Führungsblock. 4 7 genau zen  triert     (Fig.    3 und 5). Zur Einstellung dienen  von oben zugängliche Schrauben. Auf der  Unterseite der Führung 44 ist ein Führungs  block 48 so befestigt, dass beiderseits von ihm  ein Raum für die breite Einlage 3 und ein  rohrförmiger Raum für die Einlage 2 be  stehen bleibt.

   Die Gestalt des     Führungsstük-          kes    47 ist in der Hauptsache der äussern Form  des Kanals 46 ähnlich.,  Am rückwärtigen Ende des Kanals 46  sind     Führungs-    und     Pressrollen    vorgesehen.  Eine untere Rolle 49 sitzt auf der Welle 36  und hat einen genuteten Umfang. Der Boden  dieser Nut enthält zwei Kanäle 50 und 51,  von denen der eine für die breite Einlage 3  geeignet ist.

   Der Zwischenteil zwischen die  sen beiden Nuten     ist,        wie    bei 52     (Fig.    4) er  sichtlich,     gerauht.    An der einen obern oder  Gegenrolle 53 ist ein zylindrischer Teil vorge  sehen, welcher mit dem Kanal 50 zusammen  arbeitet, während an der andern     Gegenrolle     54 eine Nut 55, ähnlich der Nut 51, und ein       gerauhter    zylindrischer Teil 56 vorgesehen  ist, der :auf den     gerauhten    Teil 52 drückt. Die  beiden     obern    Rollen 53 und 54 sind unabhän  gig voneinander aufgesetzt und treiben durch  Berührung .die Rolle 49.

   Jede dieser beiden  Rollen 53 und 54 sitzt auf einer Welle 57,  und jede Welle ist in einem Lager 60 einge  legt, welche     zeit    von einer gemeinsamen  Stange 62     durchdrungenen    Armen 61 ver  sehen sind. Die vordere Seite jedes Lagers 60  trägt einen Finger 64, der gabelförmig ge  staltet ist und eine Stange 65 aufnimmt. Diese  ist an ihrem     untern-Ende    in einem starren  Träger     6 &         gelagert    und besitzt .an ihrem obern  Ende eine     Schraubenfeder    67, welche zwi  schen einer     Scheibe    68 und einer     Einstell-          mutter    69 sich befindet.

   Die     ;Scheibe    68 ruht  auf dem Finger 64, so dass beide obere Rol  len 53, 54 nachgiebig gegen die untere Rolle  49 gepresst werden. Der äussere Teil der Wel  len<B>57</B> ist mit einem Getriebe 70 versehen.           @veIches    mit einem Zahnrad 71 in Eingriff  steht, das auf der. Welle 36 aufgesetzt ist.  Hierdurch werden die Rollen unabhängig von  einander angetrieben, Wie aus den     Zeichnun-          (ren        ersichtlich,    wird das die Führung 46 ver  lassende Produkt zwischen den     vorbeschrie-          benen    Rollen in folgender Weise     behandelt.     



  Durch die Rollen 52 und 54 wird die Ein  lage ? in die Nut 51 gepresst, während die  Einlage 3 in der Nut 50 flach eingewalzt  wird. Hierdurch werden beide Einlagen fest  gegen den Streifen 1     angepresst    und Ungleich  heiten in der     Dicke    können durch die Nach  giebigkeit der Rollen 54 und 53     ausgeglichen     werden. Die     gera.uliten    Flächen 52 und 56  pressen den     zielzaclz-förmig    gebogenen     Dralit     fest gegen den Streifen 1 und bewirken  gleichzeitig den     Transpprt    der vier Einzel  bänder.

   Das soweit fertige Produkt kommt  nunmehr zwischen eine genutete Rolle 7 2 und  eine andere Rolle 73, welche eine entspre  chende     Zuschärfung    am Umfang besitzt, wo  durch dem Formstreifen eine Längsnut     auf.'-          gepresst    wird, die ihn zur Faltung in die aus       Fig.    9 ersichtliche, endgültige Form geeignet  macht. Die Rolle 73 ist in einem Rahmen  <B>73',</B> der auf einer Welle<B>73</B> drehbar sitzt,  drehbar angeordnet,     und    eine Feder 73a be  wirkt die nachgiebige Auflage der Rolle 7 3  gegen die Rolle 72. Auch diese beiden Rol  len unterstützen die Förderung der Streifen  durch die Maschine. Sie laufen mit der glei  chen Geschwindigkeit um wie die Rollen 49  und 53.

   Die Arbeitsweise der     Vorrichtung     ist somit folgende:  Der     Materialstreifen    1 wird in die Füh  rung 8 eingeschoben und in dem Kanal 46  durch -die Führung 47 und den Führungs  block 48 an den Rändern     umgebogen,    so dass  die in den Kanal 9 eingeführte Einlage 3     utid     die in die Führung 20 eingeführte Einlage  beim Verlassen des Kanals 46 die aus     Fig.    8  ersichtliche Lage und Form aufweisen.     Auv,li     der Draht.

   der aus dem Mundstück 22     lieratts-          kommt    und durch die Fingerscheiben 26,<B>217</B>       zickzackförmig    gebogen ist, wird vor Umfal  tung des Streifens 1 durch die Führung     44     mit dem Streifen 1 in     Berührung    gebracht.         Die        Umbiegung    des Streifens 1 erfolgt durch  die besondere     Formgebung    des Kanals 16,  dessen Gestaltung aus den     Fig.    3, 5 und 6  deutlich     ersichtlicli    ist.

   Der Block 4 7 hat die  Aufgabe, ein     willkürliches    Umlegen der     Räti-          der    des     Streifen:    1 zu verhindern.  



  Zwischen den Rollen 49, 51 und 53 wird  dann gemäss der anhand der     Fig.    4     ersicht-          lichenG7orgänge    der Streifen in der aus     Fig.     8 ersichtlichen Form festgelegt und der Zu  sammenhang der einzelnen Streifen oder Rän  der gesichert.  



  An den     Pressrolfen    7? und 73 wird dann  dem Streifen eine Längsnut     aufgepresst,    die  ihm zur     Falttin-    in die in     Fig.    9     gezeigfe,     endgültige Form geeignet macht. Mit Hilfe  eines     Messeis    75 wird dann der     Streifen    in  der     gewünschten        Liinge    abgeschnitten.

   Zu die  sem Zweck läuft der fertige Streifen in einen       Kanal    74, dessen     rücl@wärtiges    Ende durch  ,das Messer 75 abgeschlossen ist, welches uni  einen festen     Drehpunkt        bewegl-ieh    ist und mit  Hilfe einer Feder 7 6 von Hebel 7 7 aus durch  nicht dargestellte Hilfsmittel abwärts bewegt  werden kann, uni den Streifen     abzuschneiden.  

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII I Verfahren zur Herstellung von Formstrei fen für Polterarbeiten, welche Streifen min destens eine seitli",lie Einlage aufweisen, iiber welche der Materialstreifen gefaltet und in Stellung gekittet ist. dadurch gekennzeichtrt, dass man in den genannten Materialstreifen im wesentlichen sich nach seiner Breite. er- streckendes V er>teifungsmaterial einführt UNTI?RANSPRUCIIE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I. zur Herstellung von Polsterstreifen mit zwei Einlagen. dadurch gekennzeichnet. dass dem Versteifmtgsmaterial eine 7ickzack- förmig gekrümmte Form gegeben und dieses Material in der Längsrichtung tles Streifens zwischen den dir. Seitenränder -des Polsterniaterialstreifens bildenden Einlagen eingebettet wird.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net,. dass man dem Formstreifen eine Längsnut aüfpresst, um ihn zur Faltung in .die endgültige Form geeignet zu machen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Formmittel kontinuierlich arbeiten und dadurch die Herstellung jeder gewünschten Streifen länge ermöglichen.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I mit Mitteln zum Zuführen eines Streifens aus biegsamem Material zusammen mit Einlagen zu Mitteln zum Festlegen der letzteren in bezug auf den Materialstreifen, zum Umbiegen dieses Strei fens um die Einlagen und zum Zusammen- kitten,der Teile zu einem fertigen Formstrei fen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, um ein biegsames Versteifungs mittel in den genannten Streifen einzubrin gen und so anzuordnen, d:
    ass es sich in der Längsrichtung des Streifens zwischen den die Seitenränder des Streifens bildenden Einlagen erstreckt. UNTERANSPRüCHE 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Formmittel mit Organen versehen sind, welche das Versteifungsmaterial in eine Zickzack form biegen. . 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die genannten Formmittel zwei Scheiben aufweisen, deren Umfang mit ineinandergreifenden Biegefingern ver sehen ist, um dem Versteifungsmaterial eine Zickzackform zu erteilen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden der Biege finger leicht drehbare Rollen tragen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die drehbaren -Rollen an den Biegefingern zur Aufnahme des Versteifungsmaterials genutet sind. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 5, gekennzeich net durch eine Führung für eine abge flachte, den einen Rand des Formstreifens bildende Einlage, eine Führung für eine zweite den andern Rand des Formstrei fens bildende Einlage, und durch ein Mundstück zum Zuführen eines das Ver steifungsmaterial bildenden Drahtes zu den im Unteranspruch 5 genannten Form rollen. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4, 5 und 8, gekennzeich net durch einen sich verjüngenden Kanal mit Distanzstück, welches mit der Wand dieses Kanals auf jeder Seite eine Füh rung für die seitlichen Einlagen bildet und eine Führung zum Placieren des zick- zackförmigen Versteifungsmaterials zwi schen den Einlagen, wobei die Form des sich verjüngenden Kanals derart ist, dass das biegsame Material, die Einlagen und ,das Versteifungsmaterial in eine zum Einkitten geeignete Gestaltung gebracht werden. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4, 5, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Einlagen und die um diese und das Versteifungsmate rial gefaltete und mit beiden verkittete Umhüllung durch Rollen ein Druck aus geübt wird, um,den Formstreifen in halb fertige Form zu pressen und die Flächen des Streifens zwischen den Teilen des Versteifungsmaterials miteinander in Be rührung zu bringen, wobei der Umf ang !der Rollen der Grundform des fertigen Streifens angepasst ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4, 5, 8, 9 und 10, Da durch gekennzeichnet., dass der Umfang einer der genannten Rollen zwei dem Um- ri@ der Einlagen des Streifens entspre ehende Nuten aufweist, während die an dere Rolle aus zwei unabhängig gelager ten und angetriebenen Teilen besteht. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch Il und Unteransprüchen 4, 5, 8, 9, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des einen Teils der zweiteiligen Rolle g rauht ist, zum Zwecke, den Haterialstrei- f en unter Mitwirkung einer ger auhten Fläche der andern Rolle durch die Vor richtung zu ziehen. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch lZittel, um dem Strei fen eine Längsnut aufzupressen, um ihn zur Faltung in die endgültige Form ge eignet zu machen.
CH112646D 1923-12-31 1924-12-16 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formstreifen für Polsterarbeiten. CH112646A (de)

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