CH112789A - Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Rechts- und Rechtskettenwirkware. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Rechts- und Rechtskettenwirkware.

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CH112789A
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Max Sonntag
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      verfahren    und     Masehine    zur Herstellung einer Rechts- und     Rechtskettenwirkware.       Um eine Rechts- und     Rechtskettenwirk-          ware,    bei der jeder Faden nur auf einer       WTarenseite    sichtbar wird, zu erzeugen, darf  jeder Faden nur auf seiner zugehörigen  Warenseite verlegt werden.

   Damit aber nun  ,jede der Warenseiten rein, zum Beispiel beim  Verarbeiten verschiedenfarbiger     Garne    far  benrein bleibt, wird gemäss dem Verfahren  nach vorliegender Erfindung so     vorgegangen,     dass die Fäden der beiden Warenflächen sich  innerhalb der beiden Warenseiten v     erkreuzen,     ohne dass der Faden der einen Warenseite  auf der andern     Warenseite    heraustritt. Diese  sich kreuzenden     Kettenfäden    bieten noch die  Möglichkeit,     Schussfäden        über    die     ganze     Warenbreite so aufzunehmen, dass sie in das  Innere der beiden Warenseiten fest zu liegen  kommen.  



  Mit dem Verfahren gemäss der Erfindung  kann eine Rechts- und     Rechtsketten-virkware     hergestellt     -werden,    die verschiedenfarbige  Warenseiten und auf beiden Warenseiten  verschiedene Muster aufweist.  



  Zur Ausführung des Verfahrens sind bei       (ler        dazu    dienenden Maschine die zwei Nadel-    reihen, deren Nadeln unter einem Winkel  Z an zirka 90   zueinander stehen, gemäss der  Erfindung so einander gegenüberstehend an  geordnet, dass immer nur eine Nadelreihe  hochgehen kann. Jeder Nadelreihe stehen  eine oder mehrere wenigstens annähernd       wagrechte        Legmaschinen    gegenüber, und es  arbeiten immer die Nadeln der linken     Seite     mit der     bezw.    den     Legmaschinen        -über    der  rechten Nadelreihe, und umgekehrt.  



  Die Zeichnung stellt in       Abb.    1 ein Ausführungsbeispiel einer  zur Herstellung solcher Rechts- und Rechts  wirkware dienenden Maschine schematisch im       Schnitt    dar; die       Abb.    2 bis 6 dienen zur Erläuterung der  Arbeitsvorgänge, namentlich der     Fa.den-          legungen,    und in den       Abb.    7 bis 9 sind die gleichen     Legungen,     aber mit Verbindung eines     Schussfadens,    ver  anschaulicht.  



  Bei diesem     Kettenwirkstuhl    sind zwei Rei  hen Nadeln     a,        a-'    vorgesehen     (Abb.1).    Die kor  respondierenden Nadeln der beiden Reihen  stehen in     eine    Winkel.     voll        iirli,,.    90   ein           ander    unmittelbar gegenüber;

   jeder dieser  Nadelreihen gegenüber sind zwei     Legmaselii-          iien    b     bezw.        b'        wenigstens    annähernd     wag-          recht    angeordnet, das heisst so, dass ihre Loch  nadeln wenigstens     angenähert        wagrecht    sind.  Zwischen diesen befindet sich bei der     Ver-          wendung    von Spitzennadeln die Presse c.

    Die Nadelreihen a, a' gleiten abwechselnd  auf und ab, und die     Nadelreihe        a    arbeitet       mir    mit den     gegenüberliegenden        Legmasehi-          iien        b'    und umgekehrt die Nadelreihe     a'    nur  mit den     Legmaschinen    b zusammen.  



  Die Maschenbildung einer Nadelreibe er  folgt nach bekannter Art. In     Abb.    2 haben  beide Nadelreihen von     ihren        Legmaschinen     die erste     Legung    erhalten (die     Legungen     sind immer von oben aus gesehen). Faden f  liegt über der Nadel     a'    von rechts nach  links.  



  Die     Nadelreihe    a' geht nun hoch     (Abb.    3),  die Logmaschine b rückt unter der     Nadel-          reihe        eine    Nadel nach rechts, geht dann hoch,  rückt nochmals eine. Nadel nach rechts und  geht darauf     wiedfr    tief,     wodurch    die be  kannte     Trikotlegung    entsteht. Die Nadel  reibe     al    geht nun zurück     (Abb.    4), und beide       -Nadelreihen    stehen nunmehr in Abschlag  stellung.

   Durch die letzte     Legung    des Fa  dens f kommt derselbe über Faden e zu     lie-          'Yen    und kreuzt somit den     Faden    e in     ein-          i.aclister    Art. Die alte Masche 2 ist     abge-          @ehlagen    worden.  



  In     Abb.    5 ist als weiterer Schritt die  Nadelreihe     a    hochgegangen; die     Legmaschine          bi    legt dabei ihren Faden e auf dieselbe       '_\;        adel    wie vorher über eine Nadel zurück.  Die     Legmaschine        b'    führt also die Schnuren  kgung aus. Geht dann die Nadelreihe     st     wieder     zurüek,    so wird nach bekannter Axt  die alte Masche 3 abgeschlagen. Das zuletzt  gelegte Fadenstück 4 erhält die     punktierte:          LaP    e.  



  Die     Sehnurenlegung    ist eine Art der offe  nen     Legungen    und konnte bisher allein eine       f        _nflächige    Ware nicht ergeben. Mit der     be-          @ehriebenen        Fadenverkreuzun-    ergibt sie     je-          rloeli    eine Warenseite, wie aus     Abb.    ? bis 9       !,sichtlich.       Aus     diesen    Abbildungen ist auch zu er  sehen,

   dass     clie        Fäden    der beiden     \Varen-          seiten    sich     innerhalb    der beiden Warenseiten  kreuzen, ohne dass der Faden der einen Wa  renseite auf die andere Warenseite übertritt.  



  In     Abb.    6     stehen    beide Nadelreihen in       Abschlagstelluii#,-,    die     Fadenstücke    3     sind     abgeschlagen. Uni     (li(,    alten     Maschen    ? als  festgehalten zu     .eben,    sind drei Fäden     f        und     zwei Fäden     e        gezeichnet.     



  In     Abb.    7     ist    die     Kettenfadenverbindun-          wie    in     Abb.    6 nur mit in die Mitte des  Fadenwinkels g     (Abb.    1) .eingelegtem Schuss  faden. -  Abb. 8     zeigt,        tvie    nach der     Legung    des       Schussfadens        s        sich    die zu     liebende    Nadel  reihe, hier     Nadelreibe        r.',    gehoben hat.

   Die  Fäden f rücken unter     einer    Nadel nach links  und legen     no,@li    über eine Nadel nach links.  



  Nun bewegt. sich die Nadelreihe     a1    zurück  und schlägt ab: folglich wird der Schuss  faden von den Fäden /' innerhalb der beiden  Warenflächen     eingebunden.    Hierauf folgt  wieder das Legen     des    nächsten     Schussfadens.     und Nadelreihe a gebt hoch.  



  Die so c     rzeugtc    Rechts- und     R.echts-          kettenwirkware    zeichnet sich, falls auf den  beiden Nadelreihen     verschiedenfarbenes    Garn       verarbeitet    wurde,     dachireh    aus, dass sie     ver-          schiedenfarbene    Warenseiten und zugleich  verschiedene     Nuste    r auf     clen    beiden Waren  seiten aufweist.

Claims (1)

  1. PATEN'TANSPRüCHE 1. Verfahren zur Herstellung einer -Rechts und Reclitskettenwirkware, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Fäden der beiden Warenflüchen innerhalb der bei den Warenseiten kreuzt, ohne dass der Faden der einen Warenseite auf die andere Warenseite übertritt. 1I. Kettenwirkmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach.
    Patentanspruch I, mit zwei Nadelreihen, deren Nadeln im M'inkel von zirka 90 zueinander ste hen, wobei jeder Nadelreibe gegenüber (,ine oder mehrere Legmaschinen ange ordnet sind und ,jede Nadelreihe in Längsrichtung der --L\radeln auf- und ab geht und mit der bezw. !den gegenüber liegenden Legmaschinen arbeitet, da durch gc,kennzeichnet, dass die Nadeln dieser Nadelreihen so unmittelbar ein ander gegenüberliegen, dass immer nur eine Nadelreihe hochgehen kann,
    und dass jede Nadelreihe nur mit ihrer bezw. ihren in -enigstens annähernd wag r ee 'ht( _#r rage angeordneten Legmaschi- nen arbeitet.
    <B>111.</B> Rechts- und Rechtskettenwirkware, her , gestellt nach dem in Patentanspruch I gekennzeichneten Verfahren, dadurch gekennzeichnet, dass sie verschieden- farbene Warenseiten und auf beiden Warenseiten zugleich verschiedene Mu ster aufweist. UNTERANSPRUCH: Rechts- und Rechtskettenwirkware nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der beiden Warenseiten Schuss- fäden durch die sich kreuzenden Ketten fäden so eingebunden sind, dass sie fest zwi schen beiden Warenseiten liegen.
CH112789D 1923-08-06 1924-08-05 Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Rechts- und Rechtskettenwirkware. CH112789A (de)

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