CH112867A - Einrichtung zur Erzeugung streifenartiger Lichteffekte an Gegenständen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung streifenartiger Lichteffekte an Gegenständen.

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CH112867A
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Anton Soelling Samuel
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Anton Soelling Samuel
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  Einrichtung zur     Erzeugung    streifenartiger     Lichteffekte    an     Gegenständen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zur Erzeugung streifenarti  ger Lichteffekte an Gegenständen, z. B.       Eisenbahnschranken,    um diese augenfällig  zu machen.  



  Die Zeichnung stellt ein     Ausführungsbei-          spiel    des Erfindungsgegenstandes     dar,    das  zur Erzeugung eines streifenartigen Luft  effektes an einer Eisenbahnschranke einge  richtet ist. Es zeigt:

         Fig.    1 einen Teil der     Schranke,    in     R.ich-          tnng    quer zur Bahn betrachtet und mit an  gebautem Reflektor,       Fig.    2 eine     entsprechende    Draufsicht,       Fig.    3 ein     Bruchstück    des Reflektors der       Fig.    1 und 2, in grösserem     Massstabe,    mit  schematischer Darstellung des reflektierten  Lichtes.  



  An der Vorderseite der Schranke 1 ist  ein in ihrer Längsrichtung verlaufendes, aus  geeignetem lichtreflektierendem Material     be     stehendes     Zickzackband    2 angebracht, das  schräge, der Lichtquelle (z. B. einer gewöhn  lichen Signallaterne), deren Lage mit 4     be-          7.ciChnet    ist, zugewandte Flächen 3     bildet,    die    quer zur     L;Iingsriclituiig    der     Schranke    gestellt  sind. Die Form der dazwischen liegenden,  der Lichtquelle nicht zugewandten,     kleinen     Flächen 5 ist gleichgültig; sie können schräg  gestellt.

   (wie in der Zeichnung .gezeigt), oder  senkrecht zur Längsrichtung der Schranke  und von beliebiger Form sein; unter Umstän  den sogar wegfallen, da sie an der     Licht-          reflektierung    überhaupt nicht beteiligt sind.  Die     das-Licht    der Lampe 4 zurückwerfen  den Flächen sind in     Fig.    3 mit 6 bezeichnet.  Die Breite dieser Lichtstreifen nimmt mit  der Entfernung von der Lichtquelle ab, weil  ein stets grösser werdender Teil der schrägen  Flächen der Lichtquelle gegenüber im Schat  ten liegt. Die Lichtstärke der Lichtstreifen  wird selbstverständlich gleichzeitig entspre  chend abnehmen.  



  Die Eisenbahnschranke wird sich somit  in sehr auffälliger Weise von Lichtstreifen  schraffiert. zeigen, gleichgültig, ob sie sich  in     unwirksamer,        aufrechtstehender    Stellung,  öder aber in liegender Sperrstellung befindet,  wenn die- Lichtquelle 4 am     Schlagbaum    1  angebracht ist,      'Wird es gewünscht, dass das Licht     von     sämtlichen Lichtstreifen in genau dieselbe  Richtung     zuriicl.:

  geworfeil    werden soll, so ist       1-s    erforderlich, den Lichtstreifen 6 verschie  dene     Neigungen    zu verleihen, so     dass    sie sieh       uin    so mehr gegen die Schranke neigen, je  mehr sie von der Lichtquelle entfernt sind.  



  Es ist nicht erforderlich, den Reflektor  an der Schranke     selbst    anzubringen: er kann       ebensogut    an einer der     Pardunen    derselben,  oder aber an einem selbständigen Träger.  über     Manneshöhe    gehoben, angebracht     wer-          rlen.    wodurch ein     Versagen    der Lichtwir  kung. wenn sich eine Menschenmenge vor der  Schranke angesammelt hat, vermieden wird.

    Für den Reflektor kann auch ein im Zick  zack gebogenes Eisenbaud zur Verwendung  kommen,     das    mit einer     lichtreflektierenden     Farbe gestrichen wird, beispielsweise mit der  bekannten     rostvorbeugenden    Aluminium  farbe, die bei Dunkelheit eine ausserordent  lich starke Lichtwirkung erzeugt, wenn finit       künstlichem    Licht beleuchtet.  



  Der Reflektor kann indessen auch aus  ,jedem geeigneten     Material    für gewisse Fälle,  z. B. aus emailliertem Blech, oder aus Glas  mit Spiegelbelegung hergestellt sein, die  einzelnen Lichtflächen in     Prismenforzri,    wo  mit zugleich eine     lichtbrechende    Wirkung  erzielt werden kann.  



  Auch bei Sonnenschein oder     verteiltenx     Tageslicht, sowie auch bei Dunkelheit in der  Nähe einer zufälligen     Lichtquelle    wird mit  der     betreffenden    Anordnung die     beschriebene          Wirkung    erzielt werden können, wenn die  schrägen Flächen 3     derart    gestellt werden,       class    sie das aufgefangene Licht in der ge  wünschten Richtung abgeben. Auch für       blinkende    Lichtwirkung ist die Anordnung  geeignet, und diese Wirkung kann erreicht.

         werden    entweder dadurch, dass (-in Blinken  der Lichtquelle bewerkstelligt wird, oder  aber dadurch, dass bei festem Licht eine Be  wegung der schrägen Flächen herbeigeführt  wird. Die Illusion, das Licht laufe einer  Linie entlang hin und her,     lässt    sich dadurch    erreichen,     dass    die schrägen     Flächen    sprung  weise     gegenseitig        ver:;

  etzt        oder        schrauben-          linienförmig        an@@eordnci        werden,    zum Bei  spiel auf     den        vier        Flächen    einer     viereckigen     Stange,     hei        deren        Drehung    das Licht sieh  derselben entlang bewegt.  



  Die Erfindung kann     ebensogut    an ver  schiedenen     SignaIisierungsvorrichtungen,    wie  zum     Beispiel    an     Eisenbalinsenraphoren    und  Weichensignalen, an der Hinterseite von  Autos (als Ersatz für das sogenannte.

       Iiat-          zenauge)    und     derghichen,    sowie als     Reklame-          beleuchtun-,    Anleitung oder     Sichtbarnia-          chung    der     ,Umrisslinie    n v     oli    Bauten für     Illu-          minati < insz@r-tcke        verwendet    werden,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung- streifen artiger Liehteffekte an Cegenständeri. ge kennzeichnet. durch einen Reflektor finit schräg zur Bc;grenzungtfläche des Clegerl- sta.ades, an welehuin der Reflektor an@@eord- net ist, gc stellten Fliehen,
    um den Körper augenfällig zu inaclieu. UN TERANSPRüCHE 1. Einrielitun- nach Patentansprueli, da durch geki,nnzeichnet, dass die'R.eflektor- flächen zu einem ziekzackförmig vc@r@air- fenden Gebildr, zusammengestellt sind.
    Einrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor aus einem ziehzackig gebogenen Eisenband mit licht.refli-ktierender Oberfläche be steht. 3. Einrichtung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinel. dass zur Erzeugung des ziiriielzgc wori'enen Lichtes an' einem Ende des zu bcl(-uelitenclen Gegenstandes wenig steneine künstliche Lichtquelle vorge sehen ist.
    Einrichtung nach Patentaiiaprut-li und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Lichtquelle zur Ab gabe eines längs des Reflektors beweg lichen Liehtstr@ihls eingerichtet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor bezüglich der künst- liehen Lichtquelle beweglich angeordnet ist.
CH112867D 1923-09-07 1924-09-05 Einrichtung zur Erzeugung streifenartiger Lichteffekte an Gegenständen. CH112867A (de)

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