CH112969A - Vervielfältigungsvorrichtung mit unter der Matrize vorgesehener Farbauftragwalze. - Google Patents

Vervielfältigungsvorrichtung mit unter der Matrize vorgesehener Farbauftragwalze.

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CH112969A
CH112969A CH112969DA CH112969A CH 112969 A CH112969 A CH 112969A CH 112969D A CH112969D A CH 112969DA CH 112969 A CH112969 A CH 112969A
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Ilja Scheinker
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Ilja Scheinker
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  Vervielfältigungsvorrichtung mit unter der Matrize     vorgesehener    Farbauftragwalze.    Der Gegenstand der     Erfindung    bezieht sich  auf Vervielfältigungsvorrichtungen mit unter  halb der Matrize vorgesehener     Farbauftrag-          walze.     



  Um bei derartigen Vervielfältigungsvor  richtungen die Herstellung vollkommen gleich  mässiger und schöner Vervielfältigungen zu  erreichen, ist gemäss der Erfindung zur Re  gelung des     Druckes,    mit welchem die Auf  tragwalze gegen die Matrize gepresst wird,  oberhalb der Matrize eine einstellbare An  druckwalze vorgesehen.  



  Die aus     Farbverteilungswalzen    und der  Auftragwalze bestehende, unterhalb der Ma  trize liegende     Einfärbevorrichtung    kann mit  der oberhalb der     Matrize    auf der Auftrag  walze liegenden Andruckwalze in einem  hin- und     herbewegbaren    Schlitten gelagert  sein, wobei die seitlichen Führungen dieses  Schlittens     zahnstangenartig    ausgebildete Par  tien aufweisen können, um beim Hin- und  Herbewegen des Schlittens die     Farbauftrag-          walze    und hierdurch die ganze     Einfärbevor-          richtung    in Drehung zu versetzen.

   Dadurch,       dass.    die     Andruckwalze    oberhalb der Auftrag-    walze liegt und mit regelbarem     Druck    von  aussen gegen die Matrize,     sohin    -auf das  zwischengelegte Papierblatt wirkt, wird ein  durchaus gleichmässiger und dem Einfärbe  zustand entsprechender     Anpressungsdruck    er  halten, welcher vollkommen gleichmässige  Abzüge liefert; auch hier 'ist das Papier von  der     Einfärbevorrichtung    getrennt und     sohin     gegen Verschmutzen gesichert.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in beispielsweiser     Ausführungsform     zur Darstellung gebracht, und zeigt     Fig.    1  die Vervielfältigungsvorrichtung im Aufriss,  teilweise im Schnitt;     Fig.    2 im     Grundriss    ;       Fig.    3 und 4 zeigen in Seiten- und Stirn  ansicht mit teilweisem Schnitteine Einstell  vorrichtung für die Druckwalze in anderer       Ausführung.     



  Die ganze Vorrichtung ist in einem Ge  häuse untergebracht, das durch einen in der  Zeichnung nicht dargestellten Deckel abge  schlossen werden kann. Die     Längsseitenwände     des Gehäuses tragen Führungsschienen 2, in  welchen ein Schlitten 3 vermittelst des       UandAriffes    4     hiii-    und     herbewegt    - werden      kann. Die obere Führungsschiene 2 ist nach  unten zu zu einer     Zahrrstange    5 ausgebildet,  in welche die Verzahnung eines am Schlitten  3 drehbar gelagerten Zahnrades 6 greift, das  mit der Achse 7 der Farbauftragwalze 8  fest verbunden ist.

   Gegen die     Farbauftrag-          walze    werden die     Farbverreib-    und Verteiler  walzen 9 vermittelst einer Feder 10 gepresst,  welche die in Schlitzen 11 gelagerten Achsen  der Walzen 9 verbindet. Oberhalb der     Farb-          auftragwalze    8 ist in Schlitzen 12 des Schlit  tens 3 die Andruckwalze 13 gelagert, welche  durch eine Feder 14 nach aufwärts gedrückt  wird. Entgegen der Wirkung dieser Feder  kann die Druckwalze 13 vermittelst der  Schrauben 15, deren Mutter sich bei der  Ausführungsform gemäss     Fig.    1 und 2 in dem       obern    Querblech 151 des Schlittens 3 befindet,  mit regelbarem Druck gegen die Farbauf  tragwalze gepresst werden.

   Zwischen den  Walzen 8 und 13 ist in einem Rahmen 16  Seidengaze 17 gespannt, auf welche die Ma  trize aufgelegt wird. Auf die Matrize kommt  sodann das Papierblatt, auf das die Ver  vielfältigung zu übertragen ist. Nahe dem einen  Querende trägt der Rahmen 16 eine mittelst  Scharniers befestigte Klappe 18, bei deren  Aufklappen die eine     Farbverteilungswalze    9  erreichbar ist, wenn der Schlitten sich in der  einen Endstellung befindet. Es kann     soliin    in  dieser Stellung von einer Tube oder derglei  chen aus, die Farbe auf die eine Walze 9  aufgetragen werden.  



  Wird nun nach Abheben der Druckwalze  13 mittelst des     Handgriffes    4 der Schlitten 3  mehrmals hin- und     herverschoben,    so werden  die Walzen der     Einfärbevorrichtung    durch  die Zahnstangen 5 in Umdrehung versetzt,  wodurch die auf die eine Walze 9 aufge  brachte Farbe gleichmässig verrieben und  auf die Walze 8 übertragen wird. Die Vor  richtung ist nun zum Vervielfältigen vorbe  reitet und die Druckwalze 13 kann durch  Einstellen mittelst der Schrauben 15 mit  entsprechendem Druck auf die Matrize ge  bracht werden. Durch Einlegen des Papiers  und Betätigung des Schlittens werden nun  mehr die Abzüge hergestellt.

   Sollte     der    ein-    gestellte Druck zu gering oder zu groll sein,  so kann     durch    Nachlassen oder Anziehen  der Schrauben 15 der jeweils richtige Druck  leicht erreicht werden.  



  Wie bereits erwähnt, geschieht das Ein  stellen der Walze 13 mittelst der Gewinde  bohrungen im Querblech 151 des Schlittens       durchsetzenden    Schrauben 15; diese müssen  demnach, um die Walze 13 aus irgend einem  Grunde aufzuheben, hochgeschraubt und für  eine darauffolgende Herstellung von Abzügen  der Matrize wieder eingestellt werden, wobei  es vorkommen kann, dass diese Einstellung  der beiden Schrauben nicht im gleichen Masse  erfolgt, so dass auf den hergestellten Ver  vielfältigungen die Schrift oder dergleichen  ungleich scharf wiedergegeben erscheint.  



  Um diesen Übelstand     zri    beseitigen, ist  für die Einstellung der Walze 13 gemäss den       Fig.    3 und 4 folgende Einrichtung vorgesehen  Die Stellschrauben 15 reichen' hier lose       durch    das Querblech 151 des Schlittens 3  und stützen sich mit dem untern Ende auf  die     Lagerklötzchen    19 der Walze 13. Die  Stellschrauben 15 durchsetzen Gewindeboh  rungen einer Anschlagleiste 20, die zweck  mässig zwischen Führungsleisten 22 des  Schlittens 3 geführt ist. Auf dieser Anschlag  leiste 20 liegen     Exzenterteile    23 von Dau  menhebeln 24 auf, die auf einer am Schlitten  gelagerten Welle sitzen.

   Jeder Hebel 24  reicht durch einen Schlitz 25 des     Querbleches          151    nach aussen, durch den die beiden Grenz  lagen des Handhebels bestimmt sind.     Wird     der letztere in seine untere Grenzlage ge  bracht, so drücken die Daumen 23 die     An-          schagschiene    20 und mit ihr mittelst der  Schraube 15 auch die Walze 13 nach unten  gegen die Matrize; beim     Hochschwenken    des  Handhebels 21- in die     strichlierte    Lage ge  hen die Walze und mit ihr die Anschlagschiene  durch Wirkung der Feder 14 nach oben.  



  Ist einmal die Anschlagschiene 20 an den  Schrauben<B>15</B> auf den erforderlichen     Anpress-          druck    der Walze 13 eingestellt, so bleibt  dieser Druck, auch wenn die Walze 13 wie  derholt abgehoben wird, nach     Niederbewe-          gera    des     Handhebels        M4    stets     unverändert.         Es werden also nach einmaliger Einstel  lung der Walze 13, auch nach wiederholtem  Abheben derselben; stets gleich scharfe und  gleichmässig eingefärbte Abzüge (Kopien)  erhalten werden, ganz abgesehen davon, dass  der sonst durch das nach jedem Abheben  der Walze bedingte neuerliche Einstellen der  Schrauben 15 verursachte Zeitverlust erspart  wird.  



  Die einstellbaren Anschläge könnten an  statt zu einer Schiene 20 vereinigt, auch ge  trennt angeordnet werden, auch ist das Nie  derdrücken der Anschläge 20 anstatt mittelst  Daumenhebels durch einen in der Höhe ver  schiebbaren Druckstift mit entsprechender  Hubbegrenzung oder in anderer geeigneter  Weise möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vervielfältigungsvorrichtung mit unter der Matrize vorgesehener Farbauftragwalze; da- durch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Druckes, mit dem die Auftragwalze gegen die Matrize gepresst wird, oberhalb der lIa- trize eine einstellbare Andruckwalze vorge sehen ist.
    UNTERANSPRUCH: Vervielfältigungsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Farbverteilungswalzen und der Auftrag walze bestehende, unterhalb der Matrize vor gesehene Einfärbevorrichtung mit der ober halb der Matrize auf der Auftragwalze lie genden Andruckwalze in einem hin- und herbewegbaren Schlitten gelagert ist, wobei die Führungen des Schlittens durch zahn stangenartige Partien die Drehung der hin und herbewegten Walzen veranlassen.
CH112969D 1924-03-14 1925-03-10 Vervielfältigungsvorrichtung mit unter der Matrize vorgesehener Farbauftragwalze. CH112969A (de)

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CH112969D CH112969A (de) 1924-03-14 1925-03-10 Vervielfältigungsvorrichtung mit unter der Matrize vorgesehener Farbauftragwalze.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6511373B2 (en) * 2001-01-16 2003-01-28 Synergetics, Inc. Cornice duct system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6511373B2 (en) * 2001-01-16 2003-01-28 Synergetics, Inc. Cornice duct system

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